{"id":67652,"date":"2017-09-14T18:54:53","date_gmt":"2017-09-14T16:54:53","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=67652"},"modified":"2017-09-14T18:54:53","modified_gmt":"2017-09-14T16:54:53","slug":"i-r-76-15-keine-unterbrechung-der-aussenpruefung-bei-nur-ein-pruefungsjahr-betreffenden-pruefungshandlungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-76-15-keine-unterbrechung-der-aussenpruefung-bei-nur-ein-pruefungsjahr-betreffenden-pruefungshandlungen\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;76\/15 &#8211; Keine Unterbrechung der Au&szlig;enpr&uuml;fung bei nur ein Pr&uuml;fungsjahr betreffenden Pr&uuml;fungshandlungen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 26.4.2017, I R 76\/15<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.260417.IR76.15.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Keine Unterbrechung der Au&szlig;enpr&uuml;fung bei nur ein Pr&uuml;fungsjahr betreffenden Pr&uuml;fungshandlungen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Auch sog. qualifizierte Pr&uuml;fungshandlungen, die nur ein Pr&uuml;fungsjahr betreffen, f&uuml;hren dazu, dass die Au&szlig;enpr&uuml;fung insgesamt &#8211;also auch bezogen auf andere Pr&uuml;fungsjahre&#8211; als nicht unmittelbar nach dem Pr&uuml;fungsbeginn unterbrochen i.S. des &sect; 171 Abs. 4 Satz 2 AO gilt.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Die Entgegennahme von Buchf&uuml;hrungsdaten am Pr&uuml;fungsort ist eine vom Pr&uuml;fer veranlasste und damit f&uuml;r den Steuerpflichtigen erkennbar auf die Ermittlung des Steuerfalls gerichtete Handlung, die dem von der Rechtsprechung als qualifizierte Pr&uuml;fungshandlung anerkannten Verlangen nach der &Uuml;bergabe von Belegen und Unterlagen gleichsteht.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Wurden Buchf&uuml;hrungsdaten vor ihrem Ausdruck zun&auml;chst in ein Programm eingelesen und dann programmseitig einer Plausibilit&auml;tskontrolle unterzogen, liegt eine dem Pr&uuml;fer zuzurechnende qualifizierte Pr&uuml;fungshandlung vor.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 1. September 2015&nbsp;&nbsp;8 K 8009\/12 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Klage wegen Solidarit&auml;tszuschlags 2001 und 2002, Gewerbesteuer 2001 und 2002, gesonderter Feststellungen gem&auml;&szlig; &sect; 36 Abs. 7 und gesonderter Feststellungen gem&auml;&szlig; &sect; 27 Abs. 2 Satz 1, &sect; 28 Abs. 1 Satz 3, &sect; 37 Abs. 2, &sect; 38 Abs. 1 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes zum 31. Dezember 2001 und 31. Dezember 2002 wird abgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Im &Uuml;brigen wird die Sache an das Finanzgericht Berlin-Brandenburg zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) ist eine zur Unternehmensgruppe der Familie B geh&ouml;rende AG. Alleinige Aktion&auml;rin war zun&auml;chst A. Ab dem Jahr 2000 hielt sie nur noch 51&nbsp;v.H. der Anteile. Die Kl&auml;gerin war u.a. an zwei KG, der KG&nbsp;1 bzw. der KG&nbsp;2 beteiligt. Nachdem die Komplement&auml;rinnen der beiden KG im Jahr 2001 ihre Beteiligungen aufgaben, &uuml;bernahm die Kl&auml;gerin als jeweils einzige Kommanditistin das jeweilige Verm&ouml;gen und die Schulden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin hatte der A bereits am 18.&nbsp;Dezember 1992 ein Darlehen in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;DM gew&auml;hrt. Schriftlich niedergelegt war neben einer Verzinsung von 8&nbsp;v.H. und einer unbestimmten Laufzeit, dass es der Darlehensnehmerin vorbehalten war, das Darlehen ganz oder teilweise jederzeit zur&uuml;ckzuzahlen und dass bis zur vollst&auml;ndigen R&uuml;ckzahlung des Darlehens und der anfallenden Zinsen etwaige der Darlehensnehmerin zustehende Gewinnaussch&uuml;ttungen zur Tilgung verwendet w&uuml;rden. Das Darlehen wurde 1995 um einen Betrag von &#8230;&nbsp;DM aufgestockt. Am 31.&nbsp;Dezember 2002 valutierte es noch mit &#8230;&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mehrere Gruppenunternehmen f&uuml;hrten ihre finanziellen Angelegenheiten &uuml;ber die C GmbH (GmbH). Die Kl&auml;gerin hatte eine Forderung gegen&uuml;ber der GmbH in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR. Zum Ausgleich hatte die GmbH 2002 eine gegen&uuml;ber A bestehende Forderung in der vorgenannten H&ouml;he an die Kl&auml;gerin abgetreten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zum 31.&nbsp;Dezember 2002 schrieb die Kl&auml;gerin u.a. die Forderung gegen A aus den Vereinbarungen der Jahre 1992 und 1995 sowie die von der GmbH abgetretene Forderung in H&ouml;he von insgesamt &#8230;&nbsp;EUR ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin wurde auf Grundlage ihrer am 14.&nbsp;Januar 2003 f&uuml;r 2001 und am 8.&nbsp;April 2004 f&uuml;r 2002 eingereichten Steuererkl&auml;rungen zun&auml;chst erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; veranlagt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da es sich bei der Kl&auml;gerin um einen Gro&szlig;betrieb handelte, beabsichtigte der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die Durchf&uuml;hrung einer Au&szlig;enpr&uuml;fung. Am 1.&nbsp;November 2006 erging an die Kl&auml;gerin eine Pr&uuml;fungsanordnung f&uuml;r die Jahre 2001 und 2002 (Streitjahre = Pr&uuml;fungsjahre). Am 29.&nbsp;November 2006 erhielt die Pr&uuml;ferin den von der Kl&auml;gerin ausgef&uuml;llten Fragebogen. Mit Datum vom 31.&nbsp;Oktober 2006 verf&uuml;gte die Pr&uuml;ferin die Wiedervorlage f&uuml;r den 5.&nbsp;Dezember 2006. Am 13.&nbsp;Dezember 2006 erschien sie bei der Kl&auml;gerin und nahm einen Datentr&auml;ger (CD mit Buchf&uuml;hrungsdaten f&uuml;r 2001 und 2002) in Empfang.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ausweislich der Handakte der Pr&uuml;ferin fertigte diese handschriftliche Notizen und druckte zun&auml;chst am 20. und 21.&nbsp;Dezember 2006 Daten der Kl&auml;gerin betreffend &quot;Periode 2001-2002&quot; aus. In der Handakte befinden sich weiterhin Datenausdrucke mit Datum 16.&nbsp;Januar 2007 zum Jahr 2001, die sich laut Stichwort mit der &quot;Anwachsung von Anteilen&quot; befassten. Zudem befindet sich dort jeweils eine Kopie der Jahresabschl&uuml;sse der Kommanditgesellschaften (KG&nbsp;1 und KG&nbsp;2) zum 31.&nbsp;Dezember 2001. Weitere Ausdrucke erfolgten am 18.&nbsp;April 2008 und dann erst wieder am 26. und 27.&nbsp;November 2009, 7.&nbsp;Dezember 2009 und 30.&nbsp;November 2010. Die Ausdrucke sind in der Handakte weder chronologisch abgeheftet noch paginiert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus den Aufzeichnungen der Pr&uuml;ferin (Besch&auml;ftigungstagebuch) ergab sich, dass sie wie folgt an dem Fall der Kl&auml;gerin gearbeitet hatte: Pr&uuml;fungstage mit Vorbereitung f&uuml;r Betrieb der Klasse G: 30.&nbsp;Oktober 2006, 1.&nbsp;November 2006 und 2.&nbsp;November 2006, 13.&nbsp;Dezember 2006, 20. bis 22.&nbsp;Dezember 2006 = drei Tage, 15. bis 17.&nbsp;Januar 2007 = drei Tage und am 22.&nbsp;Januar 2007. Insgesamt ergeben sich daraus elf Vorbereitungs-\/Pr&uuml;fungstage.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Schreiben vom 10.&nbsp;Dezember 2009 wandte sich die Pr&uuml;ferin erstmals seit der Entgegennahme der Daten-CD am 13.&nbsp;Dezember 2006 an die Kl&auml;gerin und teilte mit, die bereits begonnene Pr&uuml;fung fortsetzen zu wollen und daf&uuml;r Erl&auml;uterungen zu den Wertberichtigungen zu ben&ouml;tigen. Die Kl&auml;gerin lehnte eine Antwort auf die Fragen unter Hinweis auf den Eintritt der Festsetzungsverj&auml;hrung ab, da die Au&szlig;enpr&uuml;fung vor Ablauf der Festsetzungsfrist nicht ernsthaft begonnen worden sei. Im &Uuml;brigen sei die Pr&uuml;fung jedenfalls ohne ihr Verschulden f&uuml;r einen Zeitraum von mehr als sechs Monaten unterbrochen worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Pr&uuml;ferin teilte diese Auffassung nicht; sie setzte die Pr&uuml;fung fort und lehnte die Wertberichtigungen der Forderungen gegen&uuml;ber A ab. Das FA erlie&szlig; aufgrund der Pr&uuml;fungsfeststellungen ge&auml;nderte Steuerbescheide f&uuml;r die Streitjahre.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der hiergegen gerichteten Klage gab das Finanzgericht (FG) Berlin-Brandenburg, nachdem es die Pr&uuml;ferin als Zeugin vernommen hatte, mit Urteil vom 1.&nbsp;September 2015&nbsp;&nbsp;8&nbsp;K&nbsp;8009\/12 statt und hob die angefochtenen Bescheide wegen Eintritts der Festsetzungsverj&auml;hrung auf (Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2016, 530). Mit der Revision beantragt das FA, das Urteil des FG Berlin-Brandenburg vom 1.&nbsp;September 2015&nbsp;&nbsp;8&nbsp;K&nbsp;8009\/12 aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist nur teilweise begr&uuml;ndet: Sie f&uuml;hrt in Bezug auf die Bescheide zum Solidarit&auml;tszuschlag 2001 und 2002, zur Gewerbesteuer 2001 und 2002 sowie zu den gesonderten Feststellungen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;36 Abs.&nbsp;7 und &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1, &sect;&nbsp;28 Abs.&nbsp;1 Satz 3, &sect;&nbsp;37 Abs.&nbsp;2, &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;1 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes in der in den Streitjahren geltenden Fassung (KStG) zum 31.&nbsp;Dezember 2001 und 31.&nbsp;Dezember 2002 zur Aufhebung des FG-Urteils und zur Klageabweisung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;); die Klage ist insoweit unzul&auml;ssig (dazu&nbsp;1.). Im &Uuml;brigen f&uuml;hrt die Revision zur Aufhebung des FG-Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 FGO); das FG ist zu Unrecht davon ausgegangen, dass f&uuml;r die Streitjahre Festsetzungsverj&auml;hrung eingetreten ist (dazu 2.). Die Feststellungen des FG reichen indessen nicht aus, um die Rechtm&auml;&szlig;igkeit der von der Kl&auml;gerin vorgenommenen Teilwertabschreibungen &uuml;berpr&uuml;fen zu k&ouml;nnen (dazu&nbsp;3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Klage gegen die Bescheide zum Solidarit&auml;tszuschlag 2001 und 2002, zur Gewerbesteuer 2001 und 2002 sowie zu den gesonderten Feststellungen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;36 Abs.&nbsp;7 und &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1, &sect;&nbsp;28 Abs.&nbsp;1 Satz 3, &sect;&nbsp;37 Abs.&nbsp;2, &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;1 KStG zum 31.&nbsp;Dezember 2001 und 31.&nbsp;Dezember 2002 ist unzul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Im Hinblick auf die Festsetzung des Solidarit&auml;tszuschlags f&uuml;r die Streitjahre ergibt sich dies daraus, dass die Einwendungen der Kl&auml;gerin sich ausschlie&szlig;lich gegen die Ermittlung ihres Gewinns als Grundlage ihres zu versteuernden Einkommens richten. Der K&ouml;rperschaftsteuerbescheid ist insoweit jedoch Grundlagenbescheid f&uuml;r die Festsetzung des Solidarit&auml;tszuschlags (vgl. &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;5 des Solidarit&auml;tszuschlaggesetzes 1995 i.d.F. des Gesetzes zur Regelung der Bemessungsgrundlage f&uuml;r Zuschlagsteuern vom 21.&nbsp;Dezember 2000, BGBl I 2000, 1978, BStBl I 2001, 38). Die Einwendungen der Kl&auml;gerin k&ouml;nnen deshalb gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;42 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;351 Abs.&nbsp;2 der Abgabenordnung (AO) nur im Rechtsbehelfsverfahren gegen den K&ouml;rperschaftsteuerbescheid als Grundlagenbescheid, nicht aber im Verfahren gegen den Folgebescheid geltend gemacht werden (Senatsurteile vom 20.&nbsp;April 2011 I&nbsp;R&nbsp;2\/10, BFHE 233, 251, BStBl II 2011, 761, m.w.N.; vom 12.&nbsp;Juli 2012 I&nbsp;R&nbsp;23\/11, BFHE 238, 344).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nichts anderes gilt, soweit die Gewerbesteuerfestsetzungen der Streitjahre angefochten werden, weil die ebenfalls angegriffenen Gewerbesteuermessbescheide Grundlagenbescheide f&uuml;r die angesprochenen Gewerbesteuerbescheide sind (vgl. z.B. Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 20.&nbsp;April 1999 VIII&nbsp;R&nbsp;13\/97, BFHE 188, 536, BStBl II 1999, 542; vom 7.&nbsp;September 2016 IV&nbsp;R&nbsp;31\/13, BFHE 255, 266). Demgem&auml;&szlig; k&ouml;nnen die Einwendungen der Kl&auml;gerin nach &sect;&nbsp;42 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;351 Abs.&nbsp;2 AO nur im Rechtsbehelfsverfahren gegen die Gewerbesteuermessbescheide als Grundlagenbescheide geltend gemacht werden. Diese Beschr&auml;nkung (&sect;&sect;&nbsp;184 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;4, 182 Abs.&nbsp;1 AO; vgl. BFH-Urteil vom 25.&nbsp;August 1999 VIII&nbsp;R&nbsp;76\/95, BFH\/NV 2000, 300) gilt auch, wenn die Bescheide von ein und derselben Beh&ouml;rde erlassen werden (vgl. BFH-Urteil vom 25.&nbsp;April 1989 VIII&nbsp;R&nbsp;294\/84, BFH\/NV 1990, 261).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Nichts anderes gilt schlie&szlig;lich, soweit sich die Klage gegen die gesonderten Feststellungen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;36 Abs.&nbsp;7 und &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1, &sect;&nbsp;28 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3, &sect;&nbsp;37 Abs.&nbsp;2, &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;1 KStG zum 31.&nbsp;Dezember 2001 und 31.&nbsp;Dezember 2002 richtet. Da sich die von der Kl&auml;gerin erhobenen Einwendungen nur auf die H&ouml;he des Steuerbilanzgewinns als Grundlage des zu versteuernden Einkommens beziehen, ist nicht erkennbar, inwieweit sich Auswirkungen auf die Feststellung der Endbest&auml;nde der Teilbetr&auml;ge des verwendbaren Eigenkapitals gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;36 Abs.&nbsp;7 KStG, zum Bestand des steuerlichen Einlagekontos nach &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1, &sect;&nbsp;28 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 KStG, zum K&ouml;rperschaftsteuerguthaben nach &sect;&nbsp;37 Abs.&nbsp;2 KStG und zur K&ouml;rperschaftsteuererh&ouml;hung nach &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;1 KStG ergeben k&ouml;nnten. Die Kl&auml;gerin hat derartige Auswirkungen auch nicht dargelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das FG-Urteil ist auch im &Uuml;brigen aufzuheben sowie die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG zur&uuml;ckzuverweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 FGO). Das FG ist zu Unrecht davon ausgegangen, dass f&uuml;r die Streitjahre bereits Festsetzungsverj&auml;hrung eingetreten ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;169 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO ist der Erlass eines Steuerbescheides nicht mehr zul&auml;ssig, wenn die Festsetzungsfrist abgelaufen ist. Diese begann f&uuml;r das Streitjahr 2001 infolge der Abgabe der gesetzlich vorgeschriebenen Erkl&auml;rung am 14.&nbsp;Januar 2003 mit Ablauf des 31.&nbsp;Dezember 2003, f&uuml;r das Streitjahr 2002 infolge der Abgabe der Erkl&auml;rung am 8.&nbsp;April 2004 mit Ablauf des 31.&nbsp;Dezember 2004 (&sect;&nbsp;170 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 AO). Die Festsetzungsfrist endete gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;169 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 AO nach vier Jahren am 31.&nbsp;Dezember 2007 bzw. 31.&nbsp;Dezember 2008, sofern ihr Ablauf nicht nach &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 AO durch den Beginn der Au&szlig;enpr&uuml;fung, die sich auf die steuerlichen Verh&auml;ltnisse der Streitjahre erstreckte, gehemmt war. Die Ablaufhemmung tritt indessen nicht ein, wenn die Au&szlig;enpr&uuml;fung unmittelbar nach ihrem Beginn aus Gr&uuml;nden, die die Finanzbeh&ouml;rde zu vertreten hat, f&uuml;r die Dauer von mehr als sechs Monaten unterbrochen wird (&sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 AO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Ablauf der f&uuml;r die Streitjahre jeweils ma&szlig;geblichen Festsetzungsfrist war nach &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 AO durch den noch in 2006 anzunehmenden Beginn der Au&szlig;enpr&uuml;fung gehemmt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) In der Rechtsprechung ist gekl&auml;rt, dass der Umfang einer Ablaufhemmung dadurch bestimmt wird, welche Steuerarten und Besteuerungszeitr&auml;ume die jeweilige Pr&uuml;fungsanordnung erfasst und hinsichtlich welcher tats&auml;chlich Pr&uuml;fungshandlungen vorgenommen worden sind (BFH-Urteile vom 11.&nbsp;August 1993 II&nbsp;R&nbsp;34\/90, BFHE 172, 393, BStBl II 1994, 375; vom 17.&nbsp;Juni 1998 IX&nbsp;R&nbsp;65\/95, BFHE 186, 485, BStBl II 1999, 4; vom 19.&nbsp;M&auml;rz 2009 IV&nbsp;R&nbsp;26\/08, BFH\/NV 2009, 1405; Senatsurteil vom 30.&nbsp;M&auml;rz 2011 I&nbsp;R&nbsp;41\/10, BFH\/NV 2011, 1285). Der Beginn der Au&szlig;enpr&uuml;fung setzt deshalb voraus, dass eine f&ouml;rmliche Pr&uuml;fungsanordnung erlassen wurde und &#8211;wenn auch nur stichprobenweise&#8211; tats&auml;chlich Pr&uuml;fungshandlungen f&uuml;r die in der Pr&uuml;fungsanordnung genannten Steuerarten und Besteuerungszeitr&auml;ume vorgenommen wurden (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. Senatsurteil vom 2.&nbsp;Februar 1994 I&nbsp;R&nbsp;57\/93, BFHE 173, 487, BStBl II 1994, 377, m.w.N.; BFH-Urteile vom 24.&nbsp;April 2003 VII&nbsp;R&nbsp;3\/02, BFHE 202, 32, BStBl II 2003, 739; vom 16.&nbsp;Juni 2015 IX&nbsp;R&nbsp;51\/14, BFHE 251, 98, BStBl II 2016, 13). Die Au&szlig;enpr&uuml;fung ist ein formalisiertes, den besonderen Bestimmungen der &sect;&sect;&nbsp;193&nbsp;ff. AO unterliegendes Verfahren, das auf eine umfassende und zusammenh&auml;ngende Ermittlung der Besteuerungsgrundlagen angelegt ist (&sect;&nbsp;194 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;199 Abs.&nbsp;1 AO). Es kann daher unter dem Begriff der Au&szlig;enpr&uuml;fung nicht jede, sondern nur eine sog. qualifizierte Ermittlungshandlung des FA verstanden werden, die f&uuml;r den Steuerpflichtigen erkennbar darauf gerichtet ist, den f&uuml;r die richtige Anwendung der Steuergesetze wesentlichen Sachverhalt zu ermitteln oder zu &uuml;berpr&uuml;fen (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. BFH-Urteil in BFHE 202, 32, BStBl II 2003, 739, m.w.N.). Dabei muss es sich um Ma&szlig;nahmen handeln, die f&uuml;r den Steuerpflichtigen i.S. der &sect;&sect;&nbsp;193&nbsp;ff. AO als Pr&uuml;fungshandlungen erkennbar sind und geeignet erscheinen, sein Vertrauen in den Ablauf der Verj&auml;hrungsfrist zu beseitigen (BFH-Urteile vom 15.&nbsp;Dezember 1989 VI&nbsp;R&nbsp;151\/86, BFHE 159, 296, BStBl II 1990, 526, m.w.N.; in BFHE 202, 32, BStBl II 2003, 739).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Nach diesen Grunds&auml;tzen sind auch die Ma&szlig;nahmen zu beurteilen, die den Beginn der Au&szlig;enpr&uuml;fung bewirken sollen. Mit einer Au&szlig;enpr&uuml;fung ist tats&auml;chlich noch nicht begonnen, wenn der Pr&uuml;fer erscheint und die Pr&uuml;fungsanordnung &uuml;bergibt, sondern erst dann, wenn er nach der &Uuml;bergabe oder &Uuml;bersendung der Pr&uuml;fungsanordnung Handlungen zur Ermittlung des Steuerfalls vornimmt. Im Allgemeinen kann davon ausgegangen werden, dass die Handlungen, die der Pr&uuml;fer am Pr&uuml;fungsort vornimmt, solche zur Ermittlung des Steuerfalls sind, und zwar auch dann, wenn sie nur auf die Vorlage von Aufzeichnungen, B&uuml;chern, Gesch&auml;ftspapieren u.&auml;. gerichtet sind (BFH-Urteile in BFH\/NV 2009, 1405; vom 19.&nbsp;M&auml;rz 2009 IV&nbsp;R&nbsp;27\/08, juris). Als Pr&uuml;fungshandlungen kommen insoweit das informative Gespr&auml;ch, das Verlangen nach Belegen und Unterlagen oder Ausk&uuml;nften, ggf. auch von Dritten, in Betracht (BFH-Urteil in BFHE 202, 32, BStBl II 2003, 739). Der Pr&uuml;fer muss nur ernsthaft mit der Pr&uuml;fung begonnen haben, auch wenn die Pr&uuml;fungshandlungen f&uuml;r den Steuerpflichtigen nicht als solche evident sind (vgl. BFH-Urteile vom 17.&nbsp;August 1980 II&nbsp;R&nbsp;119\/77, BFHE 131, 437, BStBl II 1981, 409; in BFHE 202, 32, BStBl II 2003, 739).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Nach den vorstehenden Ma&szlig;st&auml;ben hat die Pr&uuml;ferin die Au&szlig;enpr&uuml;fung im Streitfall am 13.&nbsp;Dezember 2006 durch ihr Erscheinen am Pr&uuml;fungsort und die &#8211;nach entsprechender Aufforderung erfolgte&#8211; Entgegennahme einer CD mit beide Pr&uuml;fungsjahre betreffenden Buchf&uuml;hrungsdaten der Kl&auml;gerin begonnen. In der Entgegennahme von Buchf&uuml;hrungsdaten am Pr&uuml;fungsort ist eine von der Pr&uuml;ferin veranlasste und f&uuml;r den Steuerpflichtigen erkennbar auf die Ermittlung des Steuerfalls gerichtete Handlung zu sehen, die dem von der Rechtsprechung als qualifizierte Pr&uuml;fungshandlung anerkannten Verlangen nach der &Uuml;bergabe von Belegen und Unterlagen gleichsteht. Bei der Anforderung und Entgegennahme der Daten-CD handelt es sich auch nicht um eine rein interne Ma&szlig;nahme des FA; vielmehr ist sie ohne Weiteres geeignet, das Vertrauen der Kl&auml;gerin in den Ablauf der Verj&auml;hrungsfrist zu beseitigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die eingetretene Ablaufhemmung ist nicht deshalb r&uuml;ckwirkend nach &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;4 Satz 2&nbsp;AO entfallen, weil die Au&szlig;enpr&uuml;fung unmittelbar nach ihrem Beginn aus Gr&uuml;nden, die die Finanzverwaltung zu vertreten hat, l&auml;nger als sechs Monate unterbrochen worden w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Frage, ob eine Au&szlig;enpr&uuml;fung unmittelbar nach ihrem Beginn unterbrochen worden ist, ist grunds&auml;tzlich nach den Verh&auml;ltnissen im Einzelfall zu beurteilen. Dabei sind neben dem zeitlichen Umfang der bereits durchgef&uuml;hrten Pr&uuml;fungsma&szlig;nahmen alle Umst&auml;nde zu ber&uuml;cksichtigen, die Aufschluss &uuml;ber die Gewichtigkeit der Pr&uuml;fungshandlungen vor der Unterbrechung geben. Unabh&auml;ngig vom Zeitaufwand ist eine Unterbrechung unmittelbar nach Beginn der Pr&uuml;fung dann anzunehmen, wenn der Pr&uuml;fer &uuml;ber Vorbereitungshandlungen, allgemeine Informationen &uuml;ber die betrieblichen Verh&auml;ltnisse, das Rechnungswesen und die Buchf&uuml;hrung und\/oder die Sichtung der Unterlagen des zu pr&uuml;fenden Steuerfalls bzw. ein allgemeines Aktenstudium nicht hinausgekommen ist (BFH-Urteile in BFHE 202, 32, BStBl II 2003, 739; vom 18.&nbsp;Februar 2009 V&nbsp;R&nbsp;82\/07, BFHE 225, 198, BStBl II 2009, 876, m.w.N.; vom 26.&nbsp;Juni 2014 IV&nbsp;R&nbsp;51\/11, BFH\/NV 2014, 1716). Eine Au&szlig;enpr&uuml;fung ist danach nicht mehr unmittelbar nach Beginn unterbrochen, wenn die Pr&uuml;fungshandlungen von Umfang und Zeitaufwand gemessen an dem gesamten Pr&uuml;fungsstoff erhebliches Gewicht erreicht oder erste verwertbare Ergebnisse gezeitigt haben (BFH-Urteile in BFHE 202, 32, BStBl II 2003, 739; in BFH\/NV 2014, 1716). Letzteres bedeutet allerdings nicht, dass die ermittelten Ergebnisse geeignet sein m&uuml;ssen, unmittelbar als Besteuerungsgrundlage Eingang in einen Steuer- oder Feststellungsbescheid zu finden; ausreichend ist vielmehr, dass Ermittlungsergebnisse vorliegen, an die bei der Wiederaufnahme der Pr&uuml;fung angekn&uuml;pft werden kann (Senatsbeschluss vom 31.&nbsp;August 2011 I&nbsp;B&nbsp;9\/11, BFH\/NV 2011, 2011, m.w.N.). F&uuml;r die Beendigung einer Pr&uuml;fungsunterbrechung hat der BFH es insoweit als Nachweis ausreichen lassen, dass der Pr&uuml;fer seine Erkenntnisse in seiner Arbeitsakte festh&auml;lt, so dass im Falle eines Streites durch die Vorlage der Handakte des Pr&uuml;fers beim FG die Pr&uuml;fungst&auml;tigkeit nachvollzogen werden kann (BFH-Urteil in BFHE 202, 32, BStBl II 2003, 739). Auch hinreichend dokumentierte interne &#8211;d.h. nach au&szlig;en nicht offen gelegte&#8211; Pr&uuml;fungshandlungen des FA sind insoweit geeignet, das Vertrauen des Steuerpflichtigen in den Ablauf der Verj&auml;hrungsfrist zu beseitigen (so bereits BFH-Urteil vom 11.&nbsp;Oktober 1983 VIII&nbsp;R&nbsp;11\/82, BFHE 139, 496, BStBl II 1984, 125).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Nach diesen Grunds&auml;tzen ist die Pr&uuml;fung der Kl&auml;gerin bezogen auf das Streitjahr 2001 nicht unmittelbar nach ihrem Beginn unterbrochen worden und l&auml;sst eine sp&auml;tere Unterbrechung der Pr&uuml;fung die eingetretene Ablaufhemmung unber&uuml;hrt (BFH-Urteil in BFHE 202, 32, BStBl II 2003, 739).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Ausweislich der Handakten der Pr&uuml;ferin ist die Pr&uuml;fung nach ihrer Aufnahme am 13.&nbsp;Dezember 2006 zeitnah fortgesetzt worden. So ergibt sich aus den vorhandenen, allerdings lediglich das Streitjahr 2001 betreffenden Datenausdrucken, dass die Pr&uuml;ferin am 20. und 21.&nbsp;Dezember 2006 und sodann wieder am 16.&nbsp;Januar 2007 das Jahr 2001 betreffende Ausdrucke vorgenommen und einzelne Positionen mit amtsinternen Daten abgeglichen hat. Da es sich um Datenausdrucke unter dem Verfahren IDEA handelt, ist insoweit davon auszugehen, dass die Pr&uuml;ferin die Buchf&uuml;hrungsdaten der Kl&auml;gerin vor dem Ausdruck zun&auml;chst in dieses Programm eingelesen und sodann einer vom Programm vorgesehenen Plausibilit&auml;tskontrolle unterzogen hat. Bereits insoweit handelt es sich um eine qualifizierte Pr&uuml;fungshandlung, die der Pr&uuml;ferin als derjenigen Person, die die Plausibilit&auml;tskontrolle und den nachfolgenden Datenausdruck veranlasst hat, zuzurechnen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Aus dem von der Kl&auml;gerin hinsichtlich der Richtigkeit der Eintragungen nicht angezweifelten Besch&auml;ftigungstagebuch ergibt sich insoweit, dass die Pr&uuml;ferin nach der Pr&uuml;fungsvorbereitung am 30.&nbsp;Oktober, 1. und 2.&nbsp;November 2006 und der Entgegennahme der Daten-CD am 13.&nbsp;Dezember 2006 sowohl in der Zeit vom 20. bis 22.&nbsp;Dezember 2006 als auch vom 15. bis 17.&nbsp;Januar 2007 und am 22.&nbsp;Januar 2007 inhaltliche Pr&uuml;fungen vorgenommen hat. In ihrer Zeugenaussage vor dem FG hat die Pr&uuml;ferin dazu bekundet, dass sie die Anwachsungsvorg&auml;nge aus dem Jahr 2001 nachvollzogen, in der Sache aber keinen Grund f&uuml;r Beanstandungen gefunden habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ccc) Die so dokumentierte &Uuml;berpr&uuml;fung der angesprochenen Anwachsungsvorg&auml;nge geht &uuml;ber das Stadium von Vorbereitungshandlungen, der Einholung allgemeiner Informationen &uuml;ber die betrieblichen Verh&auml;ltnisse, das Rechnungswesen und die Buchf&uuml;hrung sowie die blo&szlig;e Sichtung der Unterlagen des zu pr&uuml;fenden Steuerfalls oder ein allgemeines Aktenstudium hinaus; die Pr&uuml;fung f&uuml;hrte zu ersten auswertbaren Ergebnissen, an die bei der Wiederaufnahme der Pr&uuml;fung angekn&uuml;pft werden konnte (hier: ordnungsgem&auml;&szlig;e Erfassung der Anwachsungen in den B&uuml;chern der Kl&auml;gerin).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Der Senat kann offen lassen, ob im Streitfall auch f&uuml;r das Streitjahr 2002 qualifizierte Pr&uuml;fungshandlungen (hier: durch Einlesen der entsprechenden Buchf&uuml;hrungsdaten und eine Plausibilit&auml;tskontrolle) vorgelegen haben, denn die das Pr&uuml;fungsjahr 2001 betreffenden qualifizierten Pr&uuml;fungshandlungen haben zur Folge, dass die Au&szlig;enpr&uuml;fung insgesamt &#8211;also auch bezogen auf das Streitjahr 2002&#8211; als nicht unmittelbar nach dem Pr&uuml;fungsbeginn unterbrochen gilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Hierf&uuml;r spricht zun&auml;chst der Wortlaut des &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 AO, der insoweit von demjenigen des Satzes&nbsp;1 der Vorschrift abweicht. &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 AO legt f&uuml;r den Beginn einer Au&szlig;enpr&uuml;fung vor Ablauf der Festsetzungsfrist fest, dass die Festsetzungsfrist f&uuml;r die Steuern, auf die sich die Au&szlig;enpr&uuml;fung erstreckt, nicht abl&auml;uft, bevor die auf Grund der Au&szlig;enpr&uuml;fung zu erlassenden Steuerbescheide unanfechtbar geworden sind oder nach Bekanntgabe der Mitteilung nach &sect;&nbsp;202 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 drei Monate verstrichen sind. Nach Satz&nbsp;2 der Vorschrift gilt dies hingegen nicht, wenn eine Au&szlig;enpr&uuml;fung unmittelbar nach ihrem Beginn f&uuml;r die Dauer von mehr als sechs Monaten aus Gr&uuml;nden unterbrochen wird, die die Finanzbeh&ouml;rde zu vertreten hat. Der Satz&nbsp;2 stellt mithin auf die Unterbrechung der Au&szlig;enpr&uuml;fung ab. Da aber die Au&szlig;enpr&uuml;fung i.S. der Abgabenordnung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;194 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 AO mehrere Steuerarten und Besteuerungszeitr&auml;ume umfassen kann und hierauf abgestimmt der Ablaufhemmung nach &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 AO die Steuern unterworfen sind, auf die sich die Au&szlig;enpr&uuml;fung erstreckt oder erstrecken soll, ist dieses Verst&auml;ndnis der einheitlichen Au&szlig;enpr&uuml;fung &#8211;mangels einer anderslautenden gesetzlichen Regelung&#8211; auch der Bestimmung des &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 AO zugrunde zu legen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Dem vorgenannten Normverst&auml;ndnis kann kein sch&uuml;tzenswertes Vertrauen des Steuerpflichtigen in den Ablauf der Verj&auml;hrungsfrist entgegengehalten werden. Denn ein solches Vertrauen kann sich, nachdem dem Steuerpflichtigen der Beginn der Au&szlig;enpr&uuml;fung bekannt geworden ist und der Pr&uuml;fungsumfang nach der Pr&uuml;fungsanordnung feststeht, nur auf die Unterbrechung der Au&szlig;enpr&uuml;fung als solche, nicht hingegen auf den Inhalt der Pr&uuml;fung beziehen. Ein hierauf gerichtetes Vertrauen wird aber bereits durch die Dokumentation qualifizierter Pr&uuml;fungshandlungen ersch&uuml;ttert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Da das FG von anderen Rechtsgrunds&auml;tzen ausgegangen ist, war sein Urteil aufzuheben. Die Sache ist indessen nicht spruchreif. Nach den vorstehenden Ausf&uuml;hrungen war das FA zwar berechtigt, ge&auml;nderte Bescheide f&uuml;r die Streitjahre zu erlassen. Dem Senat ist es indessen verwehrt, diese &Auml;nderungsbescheide inhaltlich zu &uuml;berpr&uuml;fen, weil das FG &#8211;von seinem Rechtsstandpunkt aus folgerichtig&#8211; zu den Umst&auml;nden der Vornahme der streitbefangenen Teilwertabschreibungen keine Feststellungen getroffen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 26.4.2017, I R 76\/15ECLI:DE:BFH:2017:U.260417.IR76.15.0 Keine Unterbrechung der Au&szlig;enpr&uuml;fung bei nur ein Pr&uuml;fungsjahr betreffenden Pr&uuml;fungshandlungen Leits&auml;tze 1. Auch sog. qualifizierte Pr&uuml;fungshandlungen, die nur ein Pr&uuml;fungsjahr betreffen, f&uuml;hren dazu, dass die Au&szlig;enpr&uuml;fung insgesamt &#8211;also auch bezogen auf andere Pr&uuml;fungsjahre&#8211; als nicht unmittelbar nach dem Pr&uuml;fungsbeginn unterbrochen i.S. des &sect; 171 Abs. 4 Satz 2 &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-76-15-keine-unterbrechung-der-aussenpruefung-bei-nur-ein-pruefungsjahr-betreffenden-pruefungshandlungen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;76\/15 &#8211; Keine Unterbrechung der Au&szlig;enpr&uuml;fung bei nur ein Pr&uuml;fungsjahr betreffenden Pr&uuml;fungshandlungen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-67652","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67652","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67652"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67652\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67652"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67652"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67652"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}