{"id":67806,"date":"2017-10-07T15:43:20","date_gmt":"2017-10-07T13:43:20","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=67806"},"modified":"2017-10-07T15:43:20","modified_gmt":"2017-10-07T13:43:20","slug":"i-r-41-16-ergaenzungsbilanz-eines-persoenlich-haftenden-gesellschafters-einer-kgaa-bei-die-einlage-uebersteigenden-anschaffungskosten-gewinnfeststellungsverfahren-bei-beteiligung-mehrerer-personen-a-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-41-16-ergaenzungsbilanz-eines-persoenlich-haftenden-gesellschafters-einer-kgaa-bei-die-einlage-uebersteigenden-anschaffungskosten-gewinnfeststellungsverfahren-bei-beteiligung-mehrerer-personen-a-3\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;41\/16 &#8211; Erg&auml;nzungsbilanz eines pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafters einer KGaA bei die Einlage &uuml;bersteigenden Anschaffungskosten &#8211; Gewinnfeststellungsverfahren bei Beteiligung mehrerer Personen an k&ouml;rperschaftsteuerpflichtigen Eink&uuml;nften und mit ihnen in Zusammenhang stehenden anderen Besteuerungsgrundlagen &#8211; Aussetzung des Verfahrens"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 15.3.2017, I R 41\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.150317.IR41.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Erg&auml;nzungsbilanz eines pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafters einer KGaA bei die Einlage &uuml;bersteigenden Anschaffungskosten &#8211; Gewinnfeststellungsverfahren bei Beteiligung mehrerer Personen an k&ouml;rperschaftsteuerpflichtigen Eink&uuml;nften und mit ihnen in Zusammenhang stehenden anderen Besteuerungsgrundlagen &#8211; Aussetzung des Verfahrens<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Die Einlage eines pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafters einer KGaA &uuml;bersteigende Anschaffungskosten sind in einer Erg&auml;nzungsbilanz zu erfassen.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Aus einer solchen Erg&auml;nzungsbilanz folgende Gewinnminderungen und Gewinnerh&ouml;hungen wirken sich weder auf den Betriebsverm&ouml;gensvergleich der KGaA noch auf den Gewinnanteil i.S. des &sect; 9 Abs. 1 Nr. 1 KStG und des &sect; 8 Nr. 4 GewStG aus, sondern gehen ausschlie&szlig;lich in die Ermittlung der Eink&uuml;nfte i.S. des &sect; 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 EStG und des Gewerbeertrags des pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafters ein.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Der Erwerb und die Einziehung eigener Kommanditaktien durch die KGaA f&uuml;hren auch dann nicht zum Ansatz zus&auml;tzlicher, in einer Erg&auml;nzungsbilanz auszuweisender Anschaffungskosten des pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafters, wenn der Unterschiedsbetrag zwischen dem Nennbetrag und dem Kaufpreis der eigenen Aktien mit dem vom pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafter aufgebrachten Eigenkapital verrechnet wird (Anschluss an Senatsurteil vom 7. September 2016 I R 57\/14, BFHE 255, 427).<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;gerin wird das Urteil des Hessischen Finanzgerichts vom 31. Mai 2016&nbsp;&nbsp;4 K 1879\/13 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Hessische Finanzgericht zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) ist Rechtsnachfolgerin der A&nbsp;GmbH, die im Jahr 2016 auf die Kl&auml;gerin verschmolzen wurde. Zwischen der A&nbsp;GmbH, die ihren Gewinn vom 1.&nbsp;Oktober bis 30.&nbsp;September eines jeden Jahres ermittelte (abweichendes Wirtschaftsjahr), als Organtr&auml;gerin und der B&nbsp;GmbH als Organgesellschaft bestand in den Streitjahren (2004 und 2005) eine k&ouml;rperschaftsteuerrechtliche und gewerbesteuerrechtliche Organschaft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Durch Beschluss vom 30.&nbsp;Juli 2003 wurde die C&nbsp;GmbH im Wege des Formwechsels in die D&nbsp;KGaA (KGaA) mit einem Grundkapital von &#8230;&nbsp;EUR umgewandelt. Im Rahmen des Formwechsels trat die B&nbsp;GmbH als pers&ouml;nlich haftende Gesellschafterin in die KGaA ein und erbrachte eine Einlage in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR, von der &#8230;&nbsp;EUR auf den Kapitalanteil entfielen und auf das Kapitalkonto&nbsp;I gebucht wurden. Der verbleibende Betrag (&#8230;&nbsp;EUR) wurde dem Kapitalkonto&nbsp;II gutgebracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die B&nbsp;GmbH bildete in H&ouml;he der Differenz zwischen den Anschaffungskosten f&uuml;r die Beteiligung, die mit &#8230;&nbsp;EUR angesetzt wurden, und dem Buchwert des Kapitalkontos, der mit &#8230;&nbsp;EUR zu Grunde gelegt wurde, eine Erg&auml;nzungsbilanz. Der Betrag von &#8230;&nbsp;EUR wurde dem Firmenwert der KGaA zugeordnet und beginnend mit dem Wirtschaftsjahr 2003\/2004 &#8211;unter Annahme einer Nutzungsdauer von 15&nbsp;Jahren&#8211; abgeschrieben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aufgrund des Hauptversammlungsbeschlusses vom 1.&nbsp;September 2005 schied eine der beiden Kommanditaktion&auml;rinnen aus der KGaA aus. Das Grundkapital wurde &#8211;nachdem es im Jahr 2004 zun&auml;chst um &#8230;&nbsp;EUR erh&ouml;ht worden war&#8211; durch Einziehung der von der Kommanditaktion&auml;rin erworbenen Aktien auf &#8230;&nbsp;EUR herabgesetzt. In der Folge wurde der in der Erg&auml;nzungsbilanz der B&nbsp;GmbH aktivierte Firmenwert um &#8230;&nbsp;EUR aufgestockt, was der Verringerung des Kapitalkontos der B&nbsp;GmbH von &#8230;&nbsp;EUR auf &#8230;&nbsp;EUR entsprach, und &#8211;ebenfalls unter Annahme einer Nutzungsdauer von 15&nbsp;Jahren&#8211; abgeschrieben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Anschluss an eine Au&szlig;enpr&uuml;fung ging der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) davon aus, dass bei einem pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafter einer KGaA Abschreibungen in einer Erg&auml;nzungsbilanz unzul&auml;ssig seien. Unter dem 1.&nbsp;November 2010 erlie&szlig; das FA entsprechend ge&auml;nderte K&ouml;rper-schaftsteuer- und Gewerbesteuermessbescheide f&uuml;r die Streitjahre.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die nach erfolglosem Einspruch erhobene Klage wurde vom Hessischen Finanzgericht (FG) als unbegr&uuml;ndet abgewiesen (als Urteil wirkender Gerichtsbescheid vom 31.&nbsp;Mai 2016&nbsp;&nbsp;4&nbsp;K&nbsp;1879\/13, Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2016, 1517).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dagegen richtet sich die Revision der Kl&auml;gerin, mit der sie die Verletzung materiellen Rechts geltend macht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, das angefochtene Urteil aufzuheben und die angefochtenen Bescheide dahingehend abzu&auml;ndern, dass die K&ouml;rperschaftsteuer 2004 um &#8230;&nbsp;EUR und der Solidarit&auml;tszuschlag um &#8230;&nbsp;EUR, die K&ouml;rperschaftsteuer 2005 um &#8230;&nbsp;EUR und der Solidarit&auml;tszuschlag um &#8230;&nbsp;EUR, der Gewerbesteuermessbetrag 2004 um &#8230;&nbsp;EUR und der Gewerbesteuermessbetrag 2005 um &#8230;&nbsp;EUR herabgesetzt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hinsichtlich der angefochtenen K&ouml;rperschaftsteuerbescheide hat das FG das Verfahren bis zum Ergehen einer abschlie&szlig;enden Entscheidung in einem Feststellungsverfahren nach &sect;&nbsp;74 FGO auszusetzen. Zu diesem Zweck ist die Sache an das FG zur&uuml;ckzuverweisen (1.). In Bezug auf die materiell-rechtlich eigenst&auml;ndig zu beurteilenden Gewerbesteuermessbescheide f&uuml;hren zwar &#8211;wie das FG im Ergebnis zu Recht entschieden hat&#8211; weder die Zahlung eines Aufgeldes im Rahmen der &Uuml;bernahme einer Beteiligung als pers&ouml;nlich haftender Gesellschafter einer KGaA noch der Erwerb und die Einziehung eigener Kommanditaktien durch die KGaA zum Ansatz zus&auml;tzlicher, in einer Erg&auml;nzungsbilanz auszuweisender Anschaffungskosten des pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafters. Das FG hat jedoch zu Unrecht angenommen, dass auch hinsichtlich eines die Gesamteinlage ggf. &uuml;bersteigenden Betrags die Bildung einer Erg&auml;nzungsbilanz nicht in Betracht kommt (2.). Die Sache ist &#8211;mangels ausreichender Feststellungen zu Rechtsgrund und Zusammensetzung des &uuml;ber den Betrag der Einlage hinausgehenden Teils der angenommenen Anschaffungskosten (&#8230;&nbsp;EUR)&#8211; nicht entscheidungsreif und wird auch insoweit an die Vorinstanz zur&uuml;ckverwiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FG durfte im Rahmen des gegen die K&ouml;rperschaftsteuerbescheide gef&uuml;hrten Rechtsstreits nicht dar&uuml;ber entscheiden, ob das der A&nbsp;GmbH nach &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes in der in den Streitjahren geltenden Fassung (KStG) zuzurechnende Einkommen der B&nbsp;GmbH um Absetzungen f&uuml;r Abnutzung (AfA) auf den Firmenwert der KGaA zu mindern ist. Das FG h&auml;tte vielmehr das Verfahren bis zum Ergehen einer abschlie&szlig;enden Entscheidung in einem die KGaA und die B&nbsp;GmbH betreffenden Feststellungsverfahren nach &sect;&nbsp;74 FGO aussetzen m&uuml;ssen. Insoweit handelt es sich um einen Versto&szlig; gegen die Grundordnung des Verfahrens, der vom Revisionsgericht von Amts wegen, d.h. auch ohne entsprechende R&uuml;ge der Revisionskl&auml;gerin, zu ber&uuml;cksichtigen ist (vgl. z.B. Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 12.&nbsp;November 1985 IX&nbsp;R&nbsp;85\/82, BFHE 145, 308, BStBl II 1986, 239; vom 8.&nbsp;M&auml;rz 1994 IX&nbsp;R&nbsp;37\/90, BFH\/NV 1994, 868; Senatsurteil vom 6.&nbsp;Dezember 1995 I&nbsp;R&nbsp;131\/94, BFH\/NV 1996, 592; Senatsbeschluss vom 8.&nbsp;Mai 1991 I&nbsp;B&nbsp;132, 134\/90, BFHE 164, 194, BStBl II 1991, 641, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Frage, ob an k&ouml;rperschaftsteuerpflichtigen Eink&uuml;nften und mit ihnen in Zusammenhang stehenden anderen Besteuerungsgrundlagen mehrere Personen beteiligt sind und ob die Eink&uuml;nfte diesen Personen steuerlich zuzurechnen sind, ist grunds&auml;tzlich im Gewinnfeststellungsverfahren gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a der Abgabenordnung (AO) zu beantworten. Ein Feststellungsverfahren ist bereits dann durchzuf&uuml;hren, wenn zweifelhaft ist, ob die hierf&uuml;r erforderlichen Voraussetzungen vorliegen. Die Entscheidung &uuml;ber das Erfordernis oder Nichterfordernis einer gesonderten Feststellung kann verbindlich nur in dem &#8211;vorliegend noch einzuleitenden&#8211; Grundlagenverfahren getroffen werden. Dementsprechend ist ein positiver oder negativer Feststellungsbescheid gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a AO dann zu erlassen, wenn eine gesonderte Feststellung aufgrund des (ggf. streitigen) Sachverhalts m&ouml;glich erscheint (Senatsurteile vom 9.&nbsp;Mai 1984 I&nbsp;R&nbsp;25\/81, BFHE 141, 252, BStBl II 1984, 726; in BFH\/NV 1996, 592; vom 17.&nbsp;Dezember 2003 I&nbsp;R&nbsp;47\/02, BFH\/NV 2004, 771; Senatsbeschluss vom 29.&nbsp;Juni 2016 I&nbsp;B&nbsp;32\/16, BFH\/NV 2016, 1679; s.a. BFH-Beschl&uuml;sse vom 16.&nbsp;November 2006 XI&nbsp;B&nbsp;156\/05, BFH\/NV 2007, 401; vom 22.&nbsp;August 2013 X&nbsp;B&nbsp;16-17\/13, BFH\/NV 2013, 1763). Diese (positiven oder negativen) Feststellungen sind f&uuml;r einen Folgebescheid &#8211;wie den K&ouml;rperschaftsteuerbescheid&#8211; bindend (&sect;&nbsp;182 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus diesem Grund hat das FG das Verfahren betreffend den Folgebescheid gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;74 FGO auszusetzen, wenn in ihm Einwendungen erhoben werden, &uuml;ber die in einem Grundlagenbescheid zu entscheiden ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Grundlagenbescheid bereits ergangen und angefochten ist oder ob ein solcher erst noch ergehen muss (vgl. z.B. Senatsbeschluss vom 16.&nbsp;April 1993 I&nbsp;B&nbsp;173\/92, BFH\/NV 1993, 745; BFH-Urteile vom 19.&nbsp;April 1989 X&nbsp;R&nbsp;3\/86, BFHE 156, 383, BStBl II 1989, 596; in BFH\/NV 1994, 868).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach diesen Grunds&auml;tzen ist auch die Frage, ob die Ergebnisanteile des pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafters einer KGaA Gegenstand eines Verfahrens zur gesonderten und einheitlichen Feststellung sind, in dem Feststellungsverfahren zu kl&auml;ren (Senatsbeschluss in BFH\/NV 2016, 1679). Der Senat hat diese Frage ausdr&uuml;cklich offen gelassen (Senatsurteil vom 7.&nbsp;Dezember 2011 I&nbsp;R&nbsp;5\/11, BFH\/NV 2012, 556; ebenso BFH-Urteil vom 21.&nbsp;Juni 1989 X&nbsp;R&nbsp;14\/88, BFHE 157, 382, BStBl II 1989, 881). Hinzu kommt, dass sich dem Schrifttum kein einheitliches Meinungsbild entnehmen l&auml;sst (die Notwendigkeit eines Feststellungsverfahrens bejahend z.B. Brandis in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;180 AO Rz&nbsp;17; Dr&uuml;en\/ van&nbsp;Heek, Deutsches Steuerrecht &#8211;DStR&#8211; 2012, 541, 547; Desens\/Blischke in Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;15 Rz&nbsp;D&nbsp;17; verneinend z.B. Klein\/Ratschow, AO, 13.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;180 Rz&nbsp;6; Koenig, Abgabenordnung, 3.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;180 Rz&nbsp;16).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dies gilt auch &#8211;wozu sich das FG nicht ge&auml;u&szlig;ert hat&#8211;, wenn neben der B&nbsp;GmbH keine weiteren pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafter an der KGaA beteiligt waren. Ob eine gesonderte Feststellung gem&auml;&szlig; der Ausnahmevorschrift des &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 AO nicht erforderlich ist, kann bei Zweifeln ebenfalls nur durch das f&uuml;r die gesonderte Feststellung zust&auml;ndige Finanzamt entschieden werden (Senatsurteil vom 18.&nbsp;Juli 1990 I&nbsp;R&nbsp;39\/89, BFH\/NV 1991, 498; BFH-Beschluss vom 12.&nbsp;Juli 1988 IX&nbsp;B&nbsp;28\/88, BFH\/NV 1989, 87; s.a. BFH-Urteil in BFHE 145, 308, BStBl II 1986, 239).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entgegen der Ansicht des FG kann in der Einspruchsentscheidung des FA keine bindende Ablehnung einer Feststellung gesehen werden. Selbst wenn man dem Einspruchsbescheid eine schl&uuml;ssige Ablehnung der Durchf&uuml;hrung eines Feststellungsverfahrens entnehmen wollte, fehlt es an dem in einem f&ouml;rmlichen Verfahren zu erlassenden negativen Feststellungsbescheid (vgl. BFH-Urteil vom 19.&nbsp;Juli 1990 IV&nbsp;R&nbsp;11\/89, BFH\/NV 1991, 649). Das gilt grunds&auml;tzlich auch dann, wenn das f&uuml;r dieses Verfahren zust&auml;ndige Finanzamt gleichzeitig auch f&uuml;r die Festsetzung der K&ouml;rperschaftsteuer aller an den Eink&uuml;nften beteiligten Steuerpflichtigen zust&auml;ndig ist (BFH-Urteile vom 9.&nbsp;September 2010 IV&nbsp;R&nbsp;31\/08, BFH\/NV 2011, 413; vom 14.&nbsp;Februar 2008 IV&nbsp;R&nbsp;44\/05, BFH\/NV 2008, 1156).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Im Hinblick auf die Gewerbesteuermessbescheide ist das FG zu Unrecht davon ausgegangen, dass eine Erg&auml;nzungsbilanz f&uuml;r den pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafter einer KGaA nicht in Betracht kommt, soweit dessen Anschaffungskosten seine Einlage &uuml;bersteigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Gewerbeertragsermittlung nach &sect;&nbsp;7 des Gewerbesteuergesetzes in der in den Streitjahren geltenden Fassung (GewStG) erfolgt materiell-rechtlich eigenst&auml;ndig; auch verfahrensrechtlich stellen K&ouml;rperschaftsteuer- und Feststellungsbescheide insoweit keine Grundlagenbescheide dar, welche die Finanzverwaltung und das FG daran hindern k&ouml;nnten, die steuerliche Einordnung der Eink&uuml;nfte und deren H&ouml;he im Gewerbesteuerverfahren anders zu treffen als im K&ouml;rperschaftsteuerverfahren (st&auml;ndige BFH-Rechtsprechung, z.B. Beschluss vom 22.&nbsp;April 2008 X&nbsp;B&nbsp;154\/07, BFH\/NV 2008, 1361, m.w.N.). Eine Verpflichtung zur Aussetzung des Klageverfahrens nach &sect;&nbsp;74 FGO ergibt sich insoweit nicht (BFH-Beschluss vom 31.&nbsp;Mai 2010 X&nbsp;B&nbsp;163\/09, BFH\/NV 2010, 2082).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Bei der Ermittlung des Gewinnanteils eines pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafters einer KGaA i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 des Einkommensteuergesetzes in der in den Streitjahren geltenden Fassung (EStG) sind AfA f&uuml;r die in einer Erg&auml;nzungsbilanz auszuweisenden Anschaffungskosten zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Im Interesse einer zutreffenden Besteuerung des einzelnen Mitunternehmers i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG sind Erg&auml;nzungsbilanzen zu bilden, wenn es einer Korrektur der sich aus der Gesamthandsbilanz ergebenden Wertans&auml;tze f&uuml;r die Wirtschaftsg&uuml;ter des Gesellschaftsverm&ouml;gens und damit des Werts der Beteiligung eines Mitunternehmers bedarf (BFH-Urteile vom 22.&nbsp;Oktober 2015 IV&nbsp;R&nbsp;37\/13, BFHE 252, 68, BStBl II 2016, 919; vom 28.&nbsp;September 1995 IV&nbsp;R&nbsp;57\/94, BFHE 179, 84, BStBl II 1996, 68). Insbesondere ist eine Erg&auml;nzungsbilanz bei einem entgeltlichen Erwerb eines Gesellschaftsanteils erforderlich, um die Differenz zwischen den Anschaffungskosten des Erwerbers und dem in der Gesellschaftsbilanz fortzuf&uuml;hrenden Kapitalkonto des Ver&auml;u&szlig;erers auszuweisen (BFH-Urteile vom 19.&nbsp;Februar 1981 IV&nbsp;R&nbsp;41\/78, BFHE 133, 510, BStBl II 1981, 730; vom 30.&nbsp;M&auml;rz 1993 VIII&nbsp;R&nbsp;63\/91, BFHE 171, 213, BStBl II 1993, 706; vom 12.&nbsp;Dezember 1996 IV&nbsp;R&nbsp;77\/93, BFHE 183, 379, BStBl II 1998, 180; vgl. auch Senatsurteil vom 30.&nbsp;April 2003 I&nbsp;R&nbsp;102\/01, BFHE 202, 455, BStBl II 2004, 804).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einer solchen Berichtigung bedarf es auch, wenn ein weiterer Gesellschafter in eine bereits bestehende Gesellschaft gegen eine Einlage in das Gesellschaftsverm&ouml;gen eintritt und die sich daraus ergebenden Anschaffungskosten bilanziell nicht vollst&auml;ndig in dessen Kapitalkonto ausgewiesen werden (BFH-Urteile vom 25.&nbsp;April 1985 IV&nbsp;R&nbsp;83\/83, BFHE 144, 25, BStBl II 1986, 350; vom 25.&nbsp;April 2006 VIII&nbsp;R&nbsp;52\/04, BFHE 214, 40, BStBl II 2006, 847). Bezugsgr&ouml;&szlig;en sind einerseits das anteilige Eigenkapital an der Mitunternehmerschaft und andererseits die Anschaffungskosten bzw. der Wert der in die Mitunternehmerschaft eingebrachten Wirtschaftsg&uuml;ter (BFH-Urteile vom 12.&nbsp;Juli 2012 IV&nbsp;R&nbsp;39\/09, BFHE 238, 353, BStBl II 2012, 728; IV&nbsp;R&nbsp;12\/11, BFH\/NV 2013, 200).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hierbei ist zu beachten, dass der Anteil an einer Personengesellschaft steuerrechtlich kein Wirtschaftsgut darstellt. Vielmehr verk&ouml;rpert er die Summe aller Anteile an den zum Gesellschaftsverm&ouml;gen geh&ouml;renden Wirtschaftsg&uuml;tern (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 25.&nbsp;Februar 1991 GrS&nbsp;7\/89, BFHE 163, 1, BStBl II 1991, 691; Senatsurteile vom 4.&nbsp;M&auml;rz 2009 I&nbsp;R&nbsp;58\/07, BFH\/NV 2009, 1953; vom 23.&nbsp;Juli 1975 I&nbsp;R&nbsp;165\/73, BFHE 117, 30, BStBl II 1976, 73; f&uuml;r die atypisch stille Gesellschaft vgl. Senatsurteil vom 6.&nbsp;November 1985 I&nbsp;R&nbsp;242\/81, BFHE 145, 359, BStBl II 1986, 333). Damit handelt es sich bei dem entgeltlichen Erwerb eines Mitunternehmeranteils steuerrechtlich nicht um die Anschaffung eines Gesellschaftsanteils, sondern um die entgeltliche Anschaffung von entsprechenden Anteilen an den einzelnen zum Gesellschaftsverm&ouml;gen geh&ouml;renden Wirtschaftsg&uuml;tern (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 10.&nbsp;Juli 1980 IV&nbsp;R&nbsp;136\/77, BFHE 131, 313, BStBl II 1981, 84; in BFHE 144, 25, BStBl II 1986, 350; vom 7.&nbsp;November 1985 IV&nbsp;R&nbsp;7\/83, BFHE 145, 194, BStBl II 1986, 176).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Demgem&auml;&szlig; weisen Erg&auml;nzungsbilanzen &#8211;hinsichtlich des auf den einzelnen Mitunternehmer entfallenden ideellen Teils&#8211; Korrekturen zu den in der Steuerbilanz der Personengesellschaft vorgenommenen Wertans&auml;tzen f&uuml;r die einzelnen Wirtschaftsg&uuml;ter des Gesellschaftsverm&ouml;gens aus (BFH-Urteile in BFHE 179, 84, BStBl II 1996, 68; in BFHE 133, 510, BStBl II 1981, 730; vom 21.&nbsp;April 1994 IV&nbsp;R&nbsp;70\/92, BFHE 174, 413, BStBl II 1994, 745; vgl. auch Senatsurteil vom 11.&nbsp;Juli 1973 I&nbsp;R&nbsp;126\/71, BFHE 110, 402, BStBl II 1974, 50). Zu diesem Zweck werden die auf den Erwerber entfallenden Buchwerte der Wirtschaftsg&uuml;ter des Gesellschaftsverm&ouml;gens in der Erg&auml;nzungsbilanz durch Korrekturen herauf- oder herabgesetzt, die in der Folge entsprechend dem Verbrauch der Wirtschaftsg&uuml;ter gewinnmindernd oder gewinnerh&ouml;hend aufgel&ouml;st werden (BFH-Urteile vom 7.&nbsp;Februar 1995 VIII&nbsp;R&nbsp;36\/93, BFHE 178, 110, BStBl II 1995, 770; in BFHE 174, 413, BStBl II 1994, 745; vom 29.&nbsp;Oktober 1991 VIII&nbsp;R&nbsp;148\/85, BFHE 167, 309, BStBl II 1992, 647).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Diese Grunds&auml;tze sind &#8211;entgegen der Auffassung des FG (ebenfalls verneinend FG M&uuml;nchen, Urteil vom 10.&nbsp;Juli 2003&nbsp;&nbsp;5&nbsp;K&nbsp;2681\/97, EFG 2003, 1691; Gosch\/M&auml;rtens, KStG, 3.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;9 Rz&nbsp;15; Mai in Frotscher\/Dr&uuml;en, KStG\/GewStG\/UmwStG, &sect;&nbsp;9 KStG Rz&nbsp;15; Boochs in Lademann, K&ouml;rperschaftsteuergesetz, &sect;&nbsp;9 Rz&nbsp;4; Krebbers-van&nbsp;Heek in M&ouml;ssner\/Seeger, K&ouml;rperschaftsteuergesetz, 3.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;9 Rz&nbsp;149; Kollruss, Finanz-Rundschau &#8211;FR&#8211; 2016, 203; derselbe, Die Wirtschaftspr&uuml;fung 2016, 586)&#8211; auf den pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafter einer KGaA &uuml;bertragbar (Schmidt\/Wacker, EStG, 36.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;15 Rz&nbsp;891; Dr&uuml;en in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;9 KStG Rz&nbsp;27; Witt in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;15 EStG Rz&nbsp;905; Kempf, DStR 2015, 1905; Hoppe, Die Besteuerung der Kommanditgesellschaft auf Aktien zwischen Trennungs- und Transparenzprinzip, 2014, S.&nbsp;126; Bielinis, Die Besteuerung der KGaA, 2013, S.&nbsp;258&nbsp;f.; Hageb&ouml;ke, Das &quot;KGaA-Modell&quot;, 2008, S.&nbsp;232&nbsp;f.; derselbe in R&ouml;dder\/ Herlinghaus\/Neumann, KStG, &sect;&nbsp;9 Rz&nbsp;166, 172; derselbe\/Koetz, DStR 2006, 293; Bl&uuml;mich\/Brandl, &sect;&nbsp;9 KStG Rz&nbsp;11; Rei&szlig; in Kirchhof, EStG, 16.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;15 Rz&nbsp;407a; derselbe in Kirchhof\/ S&ouml;hn\/Mellinghoff, a.a.O., &sect;&nbsp;16 Rz&nbsp;D&nbsp;6; Desens\/Blischke in Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, a.a.O., &sect;&nbsp;15 Rz&nbsp;D&nbsp;14).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafter einer KGaA werden zwar &#8211;anders als etwa der Komplement&auml;r einer KG&#8211; im Gesetz nicht als Mitunternehmer bezeichnet. Jedoch stellen nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 EStG die Gewinnanteile der pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafter einer Kommanditgesellschaft auf Aktien &#8211;ebenso wie die Gewinnanteile eines Mitunternehmers&#8211; Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb dar. Gleiches gilt &#8211;insoweit nahezu wortgleich zu &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG&#8211; f&uuml;r Verg&uuml;tungen, die der Gesellschafter von der Gesellschaft f&uuml;r seine T&auml;tigkeit im Dienst der Gesellschaft oder f&uuml;r die Hingabe von Darlehen oder f&uuml;r die &Uuml;berlassung von Wirtschaftsg&uuml;tern bezogen hat. Vor diesem Hintergrund sind die pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafter einer KGaA &quot;wie Mitunternehmer&quot; zu behandeln (Senatsurteile vom 4.&nbsp;Mai 1965 I&nbsp;186\/64&nbsp;U, BFHE 82, 471, BStBl III 1965, 418; vom 8.&nbsp;Februar 1984 I&nbsp;R&nbsp;11\/80, BFHE 140, 465, BStBl II 1984, 381; vom 23.&nbsp;Oktober 1985 I&nbsp;R&nbsp;235\/81, BFHE 145, 76, BStBl II 1986, 72; BFH-Urteil in BFHE 157, 382, BStBl II 1989, 881; vgl. auch Senatsbeschluss vom 4.&nbsp;Dezember 2012 I&nbsp;R&nbsp;42\/11, BFH\/NV 2013, 589; BFH-Urteile vom 13.&nbsp;April 1994 II&nbsp;R&nbsp;57\/90, BFHE 174, 177, BStBl II 1994, 505; BFH-Beschluss vom 27.&nbsp;April 2005 II&nbsp;B&nbsp;76\/04, BFH\/NV 2005, 1627).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus dieser Gleichstellung folgt des Weiteren, dass auch der Erwerb einer Beteiligung als pers&ouml;nlich haftender Gesellschafter einer KGaA &#8211;ebenso wie der Erwerb eines Mitunternehmeranteils (BFH-Urteil vom 20.&nbsp;November 2014 IV&nbsp;R&nbsp;1\/11, BFHE 248, 28, BStBl II 2017, 34)&#8211; nicht anders zu behandeln ist als der Erwerb eines Einzelunternehmens. Demnach sind &#8211;auch um eine Besteuerung nach Ma&szlig;gabe des individuellen durch die Erzielung gewerblicher Eink&uuml;nfte veranlassten Aufwands sicherzustellen&#8211; dem Gewinnanteil des pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafters dessen Verm&ouml;gensaufwendungen zeitgerecht und nicht erst im Zeitpunkt der Ver&auml;u&szlig;erung zuzuordnen (vgl. Wacker, DStR 2017, 197; Hageb&ouml;ke, Der Konzern 2017, 126, 132&nbsp;f.). Dies bedingt zugleich, im Falle eines in eine KGaA eintretenden pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafters die dessen Einlage &uuml;bersteigenden Anschaffungskosten in einer Erg&auml;nzungsbilanz zu erfassen und erfolgswirksam fortzuentwickeln.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Einbeziehung von Erg&auml;nzungsbilanzen in die Gewinnermittlung des pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafters steht nicht entgegen, dass dieser &#8211;im Gegensatz zu einem Gesellschafter einer Personengesellschaft&#8211; nicht dinglich an den Wirtschaftsg&uuml;tern der KGaA beteiligt ist. Zwar hat die KGaA eigenes Verm&ouml;gen, das b&uuml;rgerlich-rechtlich ihr allein &#8211;und im Verh&auml;ltnis zu ihren Gesellschaftern uneingeschr&auml;nkt&#8211; geh&ouml;rt (BFH-Urteil in BFHE 174, 177, BStBl II 1994, 505). Insbesondere die Einlage des pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafters steht allein der KGaA zu (BFH-Urteil in BFHE 157, 382, BStBl II 1989, 881). Jedoch bestimmt sich nach &sect;&nbsp;278 Abs.&nbsp;2 des Aktiengesetzes (AktG) das Rechtsverh&auml;ltnis der gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;278 Abs.&nbsp;1 AktG den Gesellschaftsgl&auml;ubigern unbeschr&auml;nkt pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafter untereinander und gegen&uuml;ber der Gesamtheit der Kommanditaktion&auml;re sowie gegen&uuml;ber Dritten, namentlich die Befugnis der pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafter zur Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung und zur Vertretung der Gesellschaft, nach den Vorschriften &uuml;ber die Kommanditgesellschaft. Die daraus folgende Organstellung und die Au&szlig;enhaftung des pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafters rechtfertigen es, ihn dem atypisch stillen Gesellschafter gleichzustellen, der wegen seiner schuldrechtlichen Beteiligung auch an den stillen Reserven und an einem Gesch&auml;ftswert als Mitunternehmer i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG behandelt wird (s. z.B. BFH-Urteil vom 27.&nbsp;Mai 1993 IV&nbsp;R&nbsp;1\/92, BFHE 171, 510, BStBl II 1994, 700). Sind f&uuml;r diesen aber &#8211;trotz fehlender dinglicher Berechtigung an den Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden der Gesellschaft&#8211; Erg&auml;nzungsbilanzen zu bilden (BFH-Beschl&uuml;sse vom 9.&nbsp;August&nbsp;2010 IV&nbsp;B&nbsp;123\/09, BFH\/NV 2010, 2266; vom 15.&nbsp;Oktober 2009 IV&nbsp;B&nbsp;123\/08, BFH\/NV 2010, 625), muss Gleiches erst recht f&uuml;r den pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafter einer KGaA gelten, der f&uuml;r Zwecke des Ertragssteuerrechts einem dinglich berechtigten Gesellschafter gleichsteht (BFH-Urteil in BFHE 157, 382, BStBl II 1989, 881; ferner aus bewertungsrechtlicher Sicht BFH-Urteil in BFHE 174, 177, BStBl II 1994, 505).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Best&auml;tigung findet diese Beurteilung in &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG, nach dem f&uuml;r die Berechnung des Gewinns sowohl bei der Ver&auml;u&szlig;erung eines gesamten Mitunternehmeranteils (&sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG) als auch bei der des gesamten Anteils eines pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafters einer KGaA (&sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 EStG) der Wert des Anteils am Betriebsverm&ouml;gen ma&szlig;geblich ist. Ist demnach f&uuml;r Zwecke der Besteuerung des Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns von einem Anteil am Betriebsverm&ouml;gen der KGaA auszugehen, so w&auml;re es nicht einsichtig, hiervon im Rahmen der laufenden Besteuerung des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 EStG abzur&uuml;cken.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Aus einer solchen Erg&auml;nzungsbilanz folgende Gewinnminderungen und Gewinnerh&ouml;hungen sind ausschlie&szlig;lich in die Ermittlung des &#8211;im Streitfall nach &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 GewStG dem Gewerbeertrag der A&nbsp;GmbH als Organtr&auml;gerin der B&nbsp;GmbH zuzurechnenden&#8211; Gewerbeertrags des pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafters einzubeziehen (Roser in Lenski\/Steinberg, Gewerbesteuergesetz, &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;4 Rz&nbsp;9; s.a. Bruski, FR 2002, 181, 188; Wacker, DStR 2017, 197&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;4 GewStG sind bei der Ermittlung des Gewerbeertrags einer KGaA dem Gewinn aus Gewerbebetrieb die Gewinnanteile wieder hinzuzurechnen, die an pers&ouml;nlich haftende Gesellschafter einer KGaA auf ihre nicht auf das Grundkapital gemachten Einlagen oder als Verg&uuml;tung (Tantieme) f&uuml;r die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung verteilt worden sind und die als abzugsf&auml;hige Aufwendungen i.S. des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 KStG den Gewinn aus Gewerbebetrieb zun&auml;chst gemindert haben. Gleichzeitig ist auf Ebene des pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafters nach &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;2b GewStG die Summe des Gewinns und der Hinzurechnungen um die nach &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;4 GewStG dem Gewerbeertrag der KGaA hinzugerechneten Gewinnanteile zu k&uuml;rzen, wenn diese bei der Ermittlung des Gewinns i.S. des &sect;&nbsp;7 GewStG &uuml;ber &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 EStG &#8211;bei der B&nbsp;GmbH i.V.m. &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 KStG&#8211; als gewerbliche Eink&uuml;nfte angesetzt worden sind. Damit wird der auf den pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafter entfallende Teil des Gewinns i.S. des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 KStG grunds&auml;tzlich bei der KGaA der Gewerbesteuer unterworfen (Senatsurteile in BFHE 140, 465, BStBl II 1984, 381; vom 31.&nbsp;Oktober 1990 I&nbsp;R&nbsp;32\/86, BFHE 162, 445, BStBl II 1991, 253; vgl. BFH-Urteil vom 28.&nbsp;November 2007 X&nbsp;R&nbsp;6\/05, BFHE 219, 329, BStBl II 2008, 363).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Zwar gehen in den Gewerbeertrag einer Personengesellschaft auch die Ergebnisse von Erg&auml;nzungsbilanzen ihrer Gesellschafter ein (vgl. Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 3.&nbsp;Mai 1993 GrS&nbsp;3\/92, BFHE 171, 246, BStBl II 1993, 616; Senatsurteil vom 29.&nbsp;November 1960 I&nbsp;73\/59&nbsp;U, BFHE 72, 135, BStBl III 1961, 51; so auch f&uuml;r die KGaA Hageb&ouml;ke in R&ouml;dder\/Herlinghaus\/ Neumann, a.a.O., &sect;&nbsp;9 Rz&nbsp;167, 172; derselbe, Der Konzern 2017, 126, 134). Die Erg&auml;nzungsbilanz eines pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafters einer KGaA steht jedoch au&szlig;erhalb des Anwendungsbereichs des &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;4 GewStG sowie &#8211;dazu korrespondierend (Senatsbeschluss in BFH\/NV 2013, 589)&#8211; der K&uuml;rzung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;2b GewStG. &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 KStG und &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;4 GewStG sind Vorschriften zur Ermittlung des Einkommens bzw. des Gewerbeertrags der KGaA. Sie stellen &#8211;abweichend von &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;2 GewStG&#8211; nicht auf die Anteile des pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafters am Gesamtgewinn der Mitunternehmerschaft ab; ma&szlig;geblich ist nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 KStG und &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;4 GewStG vielmehr der von der KGaA &quot;verteilte&quot; Gewinn und mithin eine Bezugsgr&ouml;&szlig;e, die durch die individuellen Anschaffungskosten des pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafters nicht beeinflusst wird (vgl. auch zu Sonderbetriebsausgaben Senatsurteile in BFHE 162, 445, BStBl II 1991, 253; vom 6.&nbsp;Oktober 2009 I&nbsp;R&nbsp;102\/06, BFH\/NV 2010, 462). Angesichts dieses eindeutigen Regelungsinhalts sowie mangels einer gegenl&auml;ufigen und unmissverst&auml;ndlichen Wertung des Gesetzes, ist es dem Senat auch verwehrt, im Wege der Rechtsfortbildung einen vollst&auml;ndigen Gleichlauf zwischen den Regelungen der &sect;&sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 und &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 EStG (ggf. i.V.m. &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 KStG) einerseits sowie dem nach den vorgenannten Bestimmungen zu erfassenden Gewerbeertrag der KGaA andererseits herzustellen. Dass damit die Erg&auml;nzungsbilanz des pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafters &#8211;ebenso wie das Sonderbetriebsverm&ouml;gen (BFH-Urteil in BFHE 157, 382, BStBl II 1989, 881)&#8211; im Ergebnis keinen Eingang in die Bilanz der KGaA findet, sondern allein Bedeutung f&uuml;r die Ermittlung der Eink&uuml;nfte i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz 1 Nr.&nbsp;3 EStG hat, tr&auml;gt zudem der Eigenschaft der KGaA als eigenst&auml;ndiges Steuersubjekt Rechnung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen l&auml;sst sich nicht einwenden, dass bei einer fehlenden Gewerbesteuerpflicht des pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafters Gewinnminderungen aus dem Erg&auml;nzungsbereich gewerbesteuerrechtlich nicht erfasst werden. Der Einwand ist im Urteil in BFHE 162, 445, BStBl II 1991, 253 vom erkennenden Senat bereits im Hinblick auf die entsprechende Behandlung von Sonderbetriebsausgaben zur&uuml;ckgewiesen worden; auf die Gr&uuml;nde dieser Entscheidung wird deshalb Bezug genommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben kommt im Streitfall die Bildung einer Erg&auml;nzungsbilanz ausschlie&szlig;lich hinsichtlich eines die Einlage der pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafterin &uuml;bersteigenden Betrags in Betracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Wird &#8211;wie im Streitfall&#8211; im Rahmen der &Uuml;bernahme einer Beteiligung als pers&ouml;nlich haftender Gesellschafter einer KGaA ein &uuml;ber den festen Kapitalanteil hinausgehender Betrag im Rahmen des Kapitalkontos&nbsp;II erfasst, besteht kein Anlass f&uuml;r die Bildung einer Erg&auml;nzungsbilanz.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dabei ist unerheblich, ob &#8211;wozu sich das FG nicht ge&auml;u&szlig;ert hat&#8211; das Kapitalkonto&nbsp;II allein dem pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafter zusteht oder ob &#8211;wie es die Kl&auml;gerin annimmt&#8211; nach der vereinbarten Aufteilung des Liquidationserl&ouml;ses das Kapitalkonto&nbsp;II anteilig auf die Kommanditaktion&auml;re entf&auml;llt. W&auml;hrend es im ersten Fall insoweit von vornherein an einem Auseinanderfallen des auf den pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafter entfallenden Eigenkapitals der KGaA einerseits und dessen Anschaffungskosten andererseits fehlt, w&uuml;rde im zweiten Fall eine positive Erg&auml;nzungsbilanz Eigenkapital ausweisen, ohne dass dieser Betrag von den Gesellschaftern aufgebracht worden w&auml;re (vgl. Senatsurteil vom 7.&nbsp;September 2016 I&nbsp;R&nbsp;57\/14, BFHE 255, 427). Gleiches gilt, wenn der pers&ouml;nlich haftende Gesellschafter &#8211;wie im Streitfall&#8211; weder zugleich als Kommanditaktion&auml;r an der KGaA beteiligt ist noch &#8211;wozu sich das FG nicht ge&auml;u&szlig;ert hat&#8211; ein (mittelbares) Beteiligungsverh&auml;ltnis zu den Kommanditaktion&auml;ren besteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Anders als die Kl&auml;gerin meint, kann dieses Ergebnis nicht durch eine negative Erg&auml;nzungsbilanz vermieden werden. Der Ausgleich durch eine korrespondierende Erg&auml;nzungsbilanz der aufnehmenden Gesellschaft zur Vermeidung eines Einbringungsgewinns w&uuml;rde die vom Wortlaut des &sect;&nbsp;24 Abs.&nbsp;2 des Umwandlungssteuergesetzes in der in den Streitjahren geltenden Fassung nicht erfasste vollst&auml;ndige Gleichstellung der KGaA mit einer Personengesellschaft bedeuten; sie ist vom Senat mit Urteil in BFHE 255, 427 verworfen worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die sich aus dem Erwerb eigener Aktien durch die KGaA und deren Einziehung ergebende Minderung des Eigenkapitals beruht auf einem durch das Gesellschaftsverh&auml;ltnis veranlassten Vorgang (Senatsurteile vom 6.&nbsp;Dezember 1995 I&nbsp;R&nbsp;51\/95, BFHE 179, 326, BStBl II 1998, 781; vom 29.&nbsp;Juli 1992 I&nbsp;R&nbsp;31\/91, BFHE 169, 407, BStBl II 1993, 369; Senatsbeschluss vom 3.&nbsp;M&auml;rz 2009 I&nbsp;B&nbsp;51\/08, BFH\/NV 2009, 1280), der sich &#8211;auch soweit der Unterschiedsbetrag zwischen dem Nennbetrag und dem Kaufpreis der eigenen Aktien mit dem vom pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafter aufgebrachten Eigenkapital verrechnet wird&#8211; nicht auf den steuerlichen Gewinn auswirkt. Dieses Abzugsverbot darf nicht &#8211;auch nicht im Rahmen der Gewinnermittlung des pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafters&#8211; durch den gegenl&auml;ufigen Ansatz einer Erg&auml;nzungsbilanz und einer hierauf fu&szlig;enden erfolgswirksamen Abschreibung unterlaufen werden (Senatsurteil in BFHE 255, 427).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dem kann nicht entgegen gehalten werden, dass der Erwerb und die Einziehung eigener Aktien aufgrund des gegenl&auml;ufigen Ansatzes einer Erg&auml;nzungsbilanz im Saldo nicht zu einer Verm&ouml;gensminderung bei der KGaA f&uuml;hre (so aber Hageb&ouml;ke, Der Konzern 2017, 126, 134). Eine Erg&auml;nzungsbilanz des pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafters geht allein in die Ermittlung der Eink&uuml;nfte i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 EStG ein; sie ist nicht &#8211;insbesondere nicht als Wertkorrektur zu dem Kapitalkonto des pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafters&#8211; Teil des Betriebsverm&ouml;gensvergleichs der KGaA.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Ob im Rahmen des Eintritts der B&nbsp;GmbH in die KGaA &uuml;ber den Betrag der Einlage hinausgehende, in einer Erg&auml;nzungsbilanz zu erfassende Anschaffungskosten entstanden sind, ist vom FG nicht hinreichend aufgekl&auml;rt worden. Der von der B&nbsp;GmbH geleistete Betrag von &#8230;&nbsp;EUR wurde sowohl dem Kapitalkonto&nbsp;I (&#8230;&nbsp;EUR) als auch dem Kapitalkonto&nbsp;II (&#8230;&nbsp;EUR) gutgebracht. Worin die vom FG dar&uuml;ber hinaus als Anschaffungskosten angesetzten weiteren &#8230;&nbsp;EUR bestehen, ergibt sich aus den tatrichterlichen Feststellungen nicht. Der Senat vermag daher beim gegenw&auml;rtigen Verfahrensstand nicht zu beurteilen, inwiefern im Hinblick auf diesen Betrag die Bildung einer Erg&auml;nzungsbilanz geboten ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das FG ist von einer anderen Rechtsauffassung ausgegangen. Sein Urteil ist aufzuheben. Die Sache ist zur erneuten Verhandlung und Entscheidung an das FG zur&uuml;ckzuverweisen, das nunmehr die erforderliche Aussetzung des Verfahrens sowie die aufgezeigten Feststellungen nachholen wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Der Antrag der Kl&auml;gerin, eine Hinzuziehung eines Bevollm&auml;chtigten f&uuml;r das Vorverfahren f&uuml;r erforderlich zu erkl&auml;ren, betrifft das Verfahren der Kostenfestsetzung; im hier anh&auml;ngigen Revisionsverfahren ist er unzul&auml;ssig (z.B. Senatsurteil vom 6.&nbsp;Juni 2012 I&nbsp;R&nbsp;3\/11, BFHE 238, 46, BStBl II 2013, 430, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Verfahrens wird dem FG &uuml;bertragen (&sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 15.3.2017, I R 41\/16ECLI:DE:BFH:2017:U.150317.IR41.16.0 Erg&auml;nzungsbilanz eines pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafters einer KGaA bei die Einlage &uuml;bersteigenden Anschaffungskosten &#8211; Gewinnfeststellungsverfahren bei Beteiligung mehrerer Personen an k&ouml;rperschaftsteuerpflichtigen Eink&uuml;nften und mit ihnen in Zusammenhang stehenden anderen Besteuerungsgrundlagen &#8211; Aussetzung des Verfahrens Leits&auml;tze 1. Die Einlage eines pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafters einer KGaA &uuml;bersteigende Anschaffungskosten sind in einer &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-41-16-ergaenzungsbilanz-eines-persoenlich-haftenden-gesellschafters-einer-kgaa-bei-die-einlage-uebersteigenden-anschaffungskosten-gewinnfeststellungsverfahren-bei-beteiligung-mehrerer-personen-a-3\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;41\/16 &#8211; Erg&auml;nzungsbilanz eines pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafters einer KGaA bei die Einlage &uuml;bersteigenden Anschaffungskosten &#8211; Gewinnfeststellungsverfahren bei Beteiligung mehrerer Personen an k&ouml;rperschaftsteuerpflichtigen Eink&uuml;nften und mit ihnen in Zusammenhang stehenden anderen Besteuerungsgrundlagen &#8211; Aussetzung des Verfahrens<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-67806","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67806","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67806"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67806\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67806"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67806"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67806"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}