{"id":67810,"date":"2017-10-07T15:52:06","date_gmt":"2017-10-07T13:52:06","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=67810"},"modified":"2017-10-07T15:52:06","modified_gmt":"2017-10-07T13:52:06","slug":"vi-r-66-14-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-18052017-vi-r-9-16-scheidungskosten-als-aussergewoehnliche-belastungen-nach-aenderung-des-par-33-estg-durch-das-amtshilferlumsg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-66-14-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-18052017-vi-r-9-16-scheidungskosten-als-aussergewoehnliche-belastungen-nach-aenderung-des-par-33-estg-durch-das-amtshilferlumsg\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;66\/14 &#8211; Inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 18.05.2017 VI R 9\/16 &#8211; Scheidungskosten als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen nach &Auml;nderung des &sect; 33 EStG durch das AmtshilfeRLUmsG"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.5.2017, VI R 66\/14<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.180517.VIR66.14.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 18.05.2017 VI R 9\/16 &#8211; Scheidungskosten als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen nach &Auml;nderung des &sect; 33 EStG durch das AmtshilfeRLUmsG<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz vom 16. Oktober 2014&nbsp;&nbsp;4 K 1976\/14 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Der Einkommensteuerbescheid 2013 vom 2. Juni 2014 in der Fassung der Einspruchsentscheidung vom 21. Juli 2014 wird dahingehend ge&auml;ndert, dass die zumutbare Belastung mit 1.044 EUR ber&uuml;cksichtigt wird.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Berechnung der Steuer wird dem Beklagten &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Im &Uuml;brigen wird die Klage abgewiesen und die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist die Abziehbarkeit von Scheidungskosten nach der &Auml;nderung des &sect;&nbsp;33 des Einkommensteuergesetzes (EStG) durch das Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz (AmtshilfeRLUmsG) vom 26.&nbsp;Juni 2013 (BGBl I 2013, 1809).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionsbeklagte (Kl&auml;ger) erzielte im Streitjahr (2013) Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit. In seiner Einkommensteuererkl&auml;rung machte er &#8211;neben den Aufwendungen f&uuml;r eine Augenoperation mittels Laser in H&ouml;he von 3.931&nbsp;EUR&#8211; Kosten f&uuml;r die Ehescheidung in H&ouml;he von 1.594&nbsp;EUR, f&uuml;r beglaubigte Kopien betreffend die Ehescheidung in H&ouml;he von 144&nbsp;EUR sowie Kosten eines Unterhaltsverfahrens in H&ouml;he von 662&nbsp;EUR als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung geltend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In dem Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2013 vom 2.&nbsp;Juni 2014 ber&uuml;cksichtigte der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) nur die Kosten f&uuml;r die Augenoperation. Mit dem Einspruch wandte sich der Kl&auml;ger gegen die Nichtber&uuml;cksichtigung der Kosten f&uuml;r die Ehescheidung und die Unterhaltsregelung. Das FA wies den Einspruch als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck. Die Klage hatte aus den in den Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2015, 39 ver&ouml;ffentlichten Gr&uuml;nden insoweit Erfolg, als das Finanzgericht (FG) die Scheidungskosten als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen anerkannte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt das FA die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>das Urteil des FG Rheinland-Pfalz vom 16.&nbsp;Oktober 2014&nbsp;&nbsp;4&nbsp;K&nbsp;1976\/14 aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt,<br \/>1. die Revision zur&uuml;ckzuweisen,<br \/>2. den Einkommensteuerbescheid 2013 vom 2.&nbsp;Juni 2014 i.d.F. der Einspruchsentscheidung vom 21.&nbsp;Juli 2014 dahingehend abzu&auml;ndern, dass die zumutbare Belastung mit 1.044&nbsp;EUR ber&uuml;cksichtigt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Bundesministerium der Finanzen ist dem Verfahren beigetreten und hat keinen Antrag gestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision des FA ist &uuml;berwiegend begr&uuml;ndet. Das FG hat die Scheidungskosten zu Unrecht als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen ber&uuml;cksichtigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ob Aufwendungen f&uuml;r einen Scheidungsprozess noch als au&szlig;ergew&ouml;hnlich i.S. des &sect;&nbsp;33 EStG anzusehen sind (ablehnend Nieders&auml;chsisches FG, Urteil vom 18.&nbsp;Februar 2015&nbsp;&nbsp;3&nbsp;K&nbsp;297\/14, EFG 2015, 725), kann offenbleiben. Denn sie sind jedenfalls nach &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;4 EStG in der f&uuml;r das Streitjahr geltenden Fassung vom Abzug als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen ausgeschlossen. Die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;4 EStG f&uuml;r einen Abzug von Prozesskosten liegen nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Erwachsen einem Steuerpflichtigen zwangsl&auml;ufig gr&ouml;&szlig;ere Aufwendungen als der &uuml;berwiegenden Mehrzahl der Steuerpflichtigen gleicher Einkommensverh&auml;ltnisse, gleicher Verm&ouml;gensverh&auml;ltnisse und gleichen Familienstands (au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung), so wird auf Antrag die Einkommensteuer dadurch erm&auml;&szlig;igt, dass der Teil der Aufwendungen, der die dem Steuerpflichtigen zumutbare Belastung (Absatz&nbsp;3) &uuml;bersteigt, vom Gesamtbetrag der Eink&uuml;nfte abgezogen wird (&sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;1 EStG). Nach &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;2 EStG erwachsen Aufwendungen dem Steuerpflichtigen zwangsl&auml;ufig, wenn er sich ihnen aus rechtlichen, tats&auml;chlichen oder sittlichen Gr&uuml;nden nicht entziehen kann und soweit die Aufwendungen den Umst&auml;nden nach notwendig sind und einen angemessenen Betrag nicht &uuml;bersteigen (&sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;4 EStG sind Aufwendungen f&uuml;r die F&uuml;hrung eines Rechtsstreits (Prozesskosten) vom Abzug ausgeschlossen, es sei denn, es handelt sich um Aufwendungen ohne die der Steuerpflichtige Gefahr liefe, seine Existenzgrundlage zu verlieren und seine lebensnotwendigen Bed&uuml;rfnisse in dem &uuml;blichen Rahmen nicht mehr befriedigen zu k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;4 EStG i.d.F. des AmtshilfeRLUmsG trat mit Wirkung vom 30.&nbsp;Juni 2013 in Kraft und ist erstmals f&uuml;r den Veranlagungszeitraum 2013 &#8211;mithin f&uuml;r das Streitjahr&#8211; anzuwenden (&sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG i.d.F. des AmtshilfeRLUmsG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Scheidungskosten sind Aufwendungen f&uuml;r die F&uuml;hrung eines Rechtsstreits (Prozesskosten) i.S. des &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;4 EStG. Sie sind durch &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;4 EStG grunds&auml;tzlich vom Abzug als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen ausgeschlossen. Denn ein Steuerpflichtiger erbringt die Aufwendungen f&uuml;r ein Scheidungsverfahren regelm&auml;&szlig;ig nicht zur Sicherung seiner Existenzgrundlage und seiner lebensnotwendigen Bed&uuml;rfnisse. Zur Vermeidung von Wiederholungen nimmt der Senat insoweit auf sein Urteil vom 18.&nbsp;Mai 2017 VI&nbsp;R&nbsp;9\/16 (Deutsches Steuerrecht 2017, 1808) Bezug.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Im Streitfall ist weder vorgetragen noch ersichtlich, dass der Kl&auml;ger Gefahr gelaufen w&auml;re, seine Existenzgrundlage zu verlieren und seine lebensnotwendigen Bed&uuml;rfnisse in dem &uuml;blichen Rahmen nicht mehr befriedigen zu k&ouml;nnen, h&auml;tte er das Scheidungsverfahren nicht gef&uuml;hrt. Die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;4 EStG f&uuml;r eine Abziehbarkeit von Prozesskosten lagen mithin nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die bislang vom FA ber&uuml;cksichtigte zumutbare Belastung nach &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;3 EStG ist entsprechend den Ausf&uuml;hrungen im Urteil des erkennenden Senats vom 19.&nbsp;Januar 2017 VI&nbsp;R&nbsp;75\/14 (BFHE 256, 339, BStBl II 2017, 684) stufenweise zu ermitteln und demnach mit 1.044&nbsp;EUR anzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Berechnung der Steuer wird dem FA &uuml;bertragen (&sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;136 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.5.2017, VI R 66\/14ECLI:DE:BFH:2017:U.180517.VIR66.14.0 Inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 18.05.2017 VI R 9\/16 &#8211; Scheidungskosten als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen nach &Auml;nderung des &sect; 33 EStG durch das AmtshilfeRLUmsG Tenor Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz vom 16. Oktober 2014&nbsp;&nbsp;4 K 1976\/14 aufgehoben. Der Einkommensteuerbescheid 2013 vom 2. 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