{"id":67815,"date":"2017-10-07T15:52:13","date_gmt":"2017-10-07T13:52:13","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=67815"},"modified":"2017-10-07T15:52:13","modified_gmt":"2017-10-07T13:52:13","slug":"v-r-52-15-traditionelle-freimaurerloge-nicht-gemeinnuetzig-diskriminierung-von-frauen-fehlende-foerderung-der-allgemeinheit-schutzbereich-des-selbstbestimmungsrechts-der-religionsgesellschaften-kein-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-52-15-traditionelle-freimaurerloge-nicht-gemeinnuetzig-diskriminierung-von-frauen-fehlende-foerderung-der-allgemeinheit-schutzbereich-des-selbstbestimmungsrechts-der-religionsgesellschaften-kein-4\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;52\/15 &#8211; Traditionelle Freimaurerloge nicht gemeinn&uuml;tzig &#8211; Diskriminierung von Frauen &#8211; Fehlende &quot;F&ouml;rderung der Allgemeinheit&quot; &#8211; Schutzbereich des Selbstbestimmungsrechts der Religionsgesellschaften &#8211; Keine Gleichheit im Unrecht &#8211; Schutz nach der EMRK"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 17.5.2017, V R 52\/15<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.170517.VR52.15.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Traditionelle Freimaurerloge nicht gemeinn&uuml;tzig &#8211; Diskriminierung von Frauen &#8211; Fehlende &quot;F&ouml;rderung der Allgemeinheit&quot; &#8211; Schutzbereich des Selbstbestimmungsrechts der Religionsgesellschaften &#8211; Keine Gleichheit im Unrecht &#8211; Schutz nach der EMRK<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Eine Freimaurerloge, die Frauen von der Mitgliedschaft ausschlie&szlig;t, ist nicht gemeinn&uuml;tzig.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Finanzgerichts D&uuml;sseldorf vom 23. Juni 2015&nbsp;&nbsp;6 K 2138\/14 K wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Streitig ist, ob der Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) die Anerkennung der Gemeinn&uuml;tzigkeit zu Recht versagt wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin ist eine Freimaurerloge (Loge) in der Rechtsform einer juristischen Person des privaten Rechts, der durch Beschluss des Regierungspr&auml;sidenten im Jahr 1949 erneut die Rechtsf&auml;higkeit verliehen wurde. Nach &sect;&nbsp;1 ihrer Satzung ist sie eine auf vaterl&auml;ndischer und christlicher Grundlage beruhende Vereinigung wahrheitsliebender, ehrenhafter M&auml;nner zur Pflege der Freimaurerei im Verband der Gro&szlig;en Landesloge der Freimaurer von Deutschland. Die Pflege der Freimaurerei durch die Loge umfasst &quot;die F&ouml;rderung wahrer christlicher Religiosit&auml;t, allgemeiner Menschenliebe, Hebung der Sittlichkeit und Erh&ouml;hung der W&uuml;rde und des Wohles der Menschheit durch vorbildlichen, einwandfreien Lebenswandel, Duldsamkeit auf allen Gebieten der Kultur und Eintreten f&uuml;r freundschaftliche Ann&auml;herung der V&ouml;lker unter Wahrung der Liebe zum eigenen Vaterland&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect;&nbsp;2 ihrer Satzung verfolgt die Loge ausschlie&szlig;lich und unmittelbar gemeinn&uuml;tzige Zwecke im Sinne des Abschnitts &quot;Steuerbeg&uuml;nstigte Zwecke&quot; der Abgabenordnung (AO). Zweck der Loge ist &quot;die F&ouml;rderung der Religion und die Unterst&uuml;tzung hilfsbed&uuml;rftiger Personen oder Personengruppen. Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Abhaltung ritueller Arbeiten und freimaurischen Unterricht, die Pflege freimaurischen Liedgutes sowie die Verwaltung des Armenwesens und die Unterhaltung einer Sterbe- und Unterst&uuml;tzungskasse verwirklicht. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3 der Satzung hat die Loge keine geschlossene Mitgliederzahl. Mitglieder der Loge k&ouml;nnen alle unbescholtenen M&auml;nner werden, die mindestens das 21. Lebensjahr vollendet haben und die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;1 erf&uuml;llen. Die Mitgliedschaft wird durch Aufnahme oder Annahme in die Loge erworben (&sect;&nbsp;4 der Satzung). &Uuml;ber die Aufnahme oder Annahme entscheidet die Mitgliederversammlung der Loge.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Abgabe der K&ouml;rperschaftsteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Streitjahr (2012) setzte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) zun&auml;chst eine K&ouml;rperschaftsteuer von 201&nbsp;EUR fest. Dagegen legte die Kl&auml;gerin Einspruch ein und beantragte, sie als gemeinn&uuml;tzig anzuerkennen. Dem Einspruch half das FA nur insoweit ab, als es die K&ouml;rperschaftsteuer 2012 auf 0&nbsp;EUR herabsetzte. Im &Uuml;brigen wies das FA den Einspruch als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die dagegen erhobene Klage blieb erfolglos. Nach dem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2015, 1632 ver&ouml;ffentlichten Urteil des Finanzgerichts (FG) verfolgt die Kl&auml;gerin weder gemeinn&uuml;tzige noch mildt&auml;tige Zwecke. Die Kl&auml;gerin f&ouml;rdere keine gemeinn&uuml;tzigen Zwecke, da sie nicht der F&ouml;rderung der Allgemeinheit diene. Mitglieder der Loge k&ouml;nnten nur M&auml;nner &uuml;ber 21&nbsp;Jahre werden, die zu einer christlichen Religionsgemeinschaft geh&ouml;rten und sich innerlich zur Lehre Jesu Christi bekennen. Der von der Kl&auml;gerin verfolgte Zweck k&ouml;nne auch Frauen zugutekommen. Wenn gleichwohl Frauen vom Erwerb der Mitgliedschaft ausgeschlossen seien, gebe die Kl&auml;gerin zu erkennen, dass sie diesen Teil der Allgemeinheit nicht f&ouml;rdern wolle. Frauen d&uuml;rften zwar an den &ouml;ffentlichen Vortragsabenden mit anschlie&szlig;ender Diskussion und an vielen gesellschaftlichen Veranstaltungen der Loge teilnehmen. Nach dem Internetauftritt der Kl&auml;gerin sei das Erlebnis des Rituals in den Tempelarbeiten aber der entscheidende und wichtigste Teil der freimaurerischen T&auml;tigkeit und diese Tempelarbeit finde ausschlie&szlig;lich unter Br&uuml;dern statt. Die Kl&auml;gerin verfolge auch keine mildt&auml;tigen Zwecke. Sie sammle zwar Spenden u.a. auch f&uuml;r Bed&uuml;rftige, dabei handele es sich aber nur um einen Nebenzweck, der es nicht rechtfertige, sie als gemeinn&uuml;tzig anzuerkennen, da ihr Hauptzweck nicht gemeinn&uuml;tzig sei. Soweit sich die Kl&auml;gerin darauf berufe, dass andere Vereine, die Frauen als Mitglieder ausschlie&szlig;en, als gemeinn&uuml;tzig anerkannt wurden, k&ouml;nne offenbleiben, ob diese Vereine mit der Kl&auml;gerin vergleichbar seien, da es keine Gleichbehandlung im Unrecht gebe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision macht die Kl&auml;gerin einen Verfahrensfehler sowie materiell-rechtliche Fehler des FG-Urteils geltend. Die Kl&auml;gerin r&uuml;gt, das FG habe Augenschein in ihren Internetauftritt genommen und das Urteil auf Tatsachen gest&uuml;tzt, zu denen sie sich nicht habe &auml;u&szlig;ern k&ouml;nnen. Auf Seite&nbsp;4&nbsp;f. des Urteils werde Bezug auf ihre Selbstdarstellung im Internet genommen. Diese sei jedoch ausweislich des Sitzungsprotokolls nicht Gegenstand der m&uuml;ndlichen Verhandlung gewesen, sodass sie sich nicht dazu habe &auml;u&szlig;ern k&ouml;nnen. Das angefochtene Urteil beruhe daher auf einer Verletzung des &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO). Im Falle der ordnungsgem&auml;&szlig;en Einf&uuml;hrung h&auml;tte sie sich anders bzw. weitergehend ge&auml;u&szlig;ert. Aufgrund dessen k&ouml;nne nicht ausgeschlossen werden, dass das FG zu einer anderen Entscheidung gelangt w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In materiell-rechtlicher Hinsicht r&uuml;gt die Kl&auml;gerin Verletzung der &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;1 AO, &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 AO, &sect;&nbsp;53 AO, &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;9 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes (KStG), der Art.&nbsp;19 Abs.&nbsp;3, Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1, Art.&nbsp;140 des Grundgesetzes (GG) i.V.m. Art.&nbsp;137 Abs.&nbsp;3 Satz 1 und Abs.&nbsp;7 der Weimarer Reichsverfassung (WRV) sowie ihrer Rechte aus Art.&nbsp;9 Abs.&nbsp;1, Art.&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 und Art.&nbsp;14 der Europ&auml;ischen Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten vom 4.&nbsp;November 1950 (EMRK) und tr&auml;gt hierzu im Wesentlichen vor: Das FG habe rechtsfehlerhaft entschieden, dass das Merkmal der F&ouml;rderung der Allgemeinheit aufgrund diskriminierender Bestrebungen der Kl&auml;gerin zu verneinen sei. Alle unbescholtenen M&auml;nner &uuml;ber 21&nbsp;Jahre k&ouml;nnten Mitglied werden, sodass der Kreis der Gef&ouml;rderten nicht nach &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 Alternative&nbsp;1 AO fest abgeschlossen sei. Wegen der gro&szlig;en Zahl der M&auml;nner und damit der m&ouml;glichen Mitglieder k&ouml;nne der Kreis der Gef&ouml;rderten auch nicht i.S. von &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 AO dauernd nur klein sein. Die M&auml;nner geh&ouml;rten potentiell in einer so gro&szlig;en Zahl zu den Gef&ouml;rderten, dass sie als &quot;vollg&uuml;ltiger Ausschnitt aus der Allgemeinheit&quot; angesehen werden k&ouml;nnten. Abgesehen davon k&auml;men die von ihr, der Kl&auml;gerin, erstrebten Zwecke potentiell allen Menschen (auch Frauen und Kindern) zugute. Sie erziehe ihre Mitglieder fortschreitend zu edler, reiner Menschlichkeit, Duldsamkeit, Vers&ouml;hnlichkeit, Selbstlosigkeit, Hilfsbereitschaft und Wohlt&auml;tigkeit, um sie f&uuml;r ihre Stellung in der Welt t&uuml;chtig und geschickt zu machen. Die Resultate dieser &quot;Erziehung&quot; k&auml;men der Allgemeinheit zugute. Soweit das FG davon ausgehe, dass die (nur M&auml;nnern zug&auml;nglichen) rituellen Arbeiten den entscheidenden und wichtigsten Teil der freimaurerischen T&auml;tigkeit und damit ihren Hauptzweck bildeten, unterliege das FG einem Rechtsirrtum. Der Hauptzweck ergebe sich aus &sect;&nbsp;1 der Satzung, dabei st&uuml;nden die &quot;rituellen Arbeiten&quot; gleichberechtigt <em>neben<\/em> den &uuml;brigen Arbeitsfeldern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der satzungsm&auml;&szlig;ige Ausschluss von Frauen an rituellen Arbeiten stelle zwar eine direkte Ungleichbehandlung i.S. von Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 GG dar, er sei aber durch kollidierendes Verfassungsrecht (Urteil des Bundesverfassungsgerichts &#8211;BVerfG&#8211; vom 24.&nbsp;Januar 1995&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvL&nbsp;18\/93, BVerfGE 92, 91&nbsp;ff.,&nbsp;109) gerechtfertigt. Die Ungleichbehandlung werde sowohl durch Art.&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 GG als auch durch Art.&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 und Art.&nbsp;140 GG i.V.m. Art.&nbsp;137 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1, Abs.&nbsp;7 WRV gerechtfertigt. Die vom FG beanstandete Diskriminierung von Frauen sei danach verfassungsrechtlich zul&auml;ssig, sodass kein Versto&szlig; gegen die Werteordnung des Grundgesetzes vorliege.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG habe den von ihr verfolgten gemeinn&uuml;tzigen Zweck der F&ouml;rderung der Religion rechtsfehlerhaft mit der Begr&uuml;ndung verneint, dass satzungsgem&auml;&szlig; nur M&auml;nner Mitglieder sein k&ouml;nnten. Zweck der Kl&auml;gerin sei die F&ouml;rderung der Religion. Dabei stehe fest, dass f&uuml;r eine Mitgliedschaft der Glaube an Gott eine unabdingbare Voraussetzung sei. Das FG habe zwar zu Recht festgestellt, dass die Kl&auml;gerin nicht nach &sect;&nbsp;54 Abs.&nbsp;1 AO kirchliche Zwecke verfolge, hierauf komme es aber nicht an, weil &quot;F&ouml;rderung der Religion&quot; regelm&auml;&szlig;ig als F&ouml;rderung der Allgemeinheit anzuerkennen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG habe zu Unrecht die Verfolgung mildt&auml;tiger Zwecke verneint. Die von der Kl&auml;gerin durchgef&uuml;hrten Sammlungen k&auml;men unmittelbar einem mildt&auml;tigen Zweck zugute. Die F&ouml;rderung der Religion schlie&szlig;e eine Zuordnung ihrer satzungsm&auml;&szlig;igen T&auml;tigkeit als mildt&auml;tig nicht aus. Die mildt&auml;tigen Zwecke seien den sonstigen beg&uuml;nstigten Zwecken nicht untergeordnet, sondern st&uuml;nden gleichberechtigt neben diesen. Bei der Verfolgung mehrerer Zwecke sei lediglich erforderlich, dass der mildt&auml;tige Zweck sich von der &uuml;brigen T&auml;tigkeit klar abgrenzen lasse. Dies sei vorliegend der Fall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Schlie&szlig;lich macht die Kl&auml;gerin eine Verletzung der Art.&nbsp;19 Abs.&nbsp;3, Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1, Art.&nbsp;140 GG i.V.m. Art.&nbsp;137 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;7 WRV geltend. Das FG habe sie im Hinblick auf solche K&ouml;rperschaften steuerrechtlich ungleich behandelt, deren Hauptzweck ebenfalls die F&ouml;rderung der Religion sei und die den entscheidenden und wichtigsten Teil ihrer tats&auml;chlichen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung ebenfalls unter Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit nur unter ihren Mitgliedern durchf&uuml;hrten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Inhalt und Struktur ihrer T&auml;tigkeiten sei mit katholischen Ordensgemeinschaften vergleichbar, die ebenfalls nur erwachsene M&auml;nner oder Frauen mit Gel&uuml;bden als vollwertige Mitglieder aufn&auml;hmen, was f&uuml;r die Zuerkennung deren Gemeinn&uuml;tzigkeit aber unsch&auml;dlich sei. Dies betreffe die wegen F&ouml;rderung der Religion als gemeinn&uuml;tzig anerkannten Ordensgemeinschaften der &#8230;-Br&uuml;der und der &#8230;-Schwestern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit das FG ihre Argumentation mit der Begr&uuml;ndung zur&uuml;ckgewiesen habe, dass es keine Gleichbehandlung im Unrecht gebe, versto&szlig;e dies gegen die Grundrechte: Ihre rituellen Arbeiten seien zwar unter Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit nur Freimaurern vorbehalten. Dem entspreche es aber, dass die r&ouml;misch-katholische Kirche ihren Ordensniederlassungen eine Klausur vorschreibe und einen bestimmten Teil ihrer R&auml;umlichkeiten hierf&uuml;r reserviere. Ferner bestehe &Uuml;bereinstimmung darin, dass sich sowohl in den katholischen Ordensgemeinschaften als auch in den Freimaurerlogen deren Mitglieder durch Gel&uuml;bde an dieselben binden. Da katholische Ordensgemeinschaften und Ordenslogen hinsichtlich ihrer gemeinn&uuml;tzigen und mildt&auml;tigen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrungen grunds&auml;tzlich vergleichbar seien, stelle die ungleiche Beg&uuml;nstigung dieser Ordensgemeinschaften eine grundrechtsrelevante Beeintr&auml;chtigung dar (BVerfG-Beschl&uuml;sse vom 12.&nbsp;Februar 1964&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvL&nbsp;12\/62, BVerfGE 17, 210, 216&nbsp;f., sowie vom 11.&nbsp;Oktober 1998&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvR&nbsp;777\/85 u.a., BVerfGE 79, 1&nbsp;ff.,&nbsp;17), und zwar unabh&auml;ngig davon, ob der Betroffene einen Anspruch auf die Beg&uuml;nstigung besitze.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>unter Ab&auml;nderung des K&ouml;rperschaftsteuerbescheides vom 20.&nbsp;September 2013 in Gestalt des Einspruchsbescheides vom 27.&nbsp;Mai 2014 das FA zu verpflichten, ihr ab dem Veranlagungszeitraum 2012 die Gemeinn&uuml;tzigkeit zuzuerkennen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Verfahrensr&uuml;ge greife nicht durch. Die Kl&auml;gerin habe mit der Ber&uuml;cksichtigung ihres Internetauftritts rechnen m&uuml;ssen, da sie im Rahmen des Einspruchsverfahrens zu Art und Umfang der rituellen Arbeiten und Unterrichte selbst auf ihre Internetpr&auml;senz hingewiesen habe. Die Revision sei auch in der Sache unbegr&uuml;ndet. Die Kl&auml;gerin verfolge keine gemeinn&uuml;tzigen Zwecke i.S. von &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;1 AO, da der Kreis der Gef&ouml;rderten diskriminierend zusammengesetzt sei und die Kl&auml;gerin nicht dargelegt habe, dass sich diese Zugangsbeschr&auml;nkung an dem gemeinn&uuml;tzigen Zweck selbst orientiere. Im &Uuml;brigen schlie&szlig;t sich das FA den Ausf&uuml;hrungen des FG im angefochtenen Urteil an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die &#8211;trotz einer K&ouml;rperschaftsteuerfestsetzung auf 0&nbsp;EUR&#8211; zul&auml;ssige Revision der Kl&auml;gerin (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 31.&nbsp;Mai 2005 I&nbsp;R&nbsp;105\/04, BFH\/NV 2005, 1741, unter II.1., sowie vom 13.&nbsp;Juli 1994 I&nbsp;R&nbsp;5\/93, BFHE 175, 484, BStBl II 1995, 134) ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 FGO). Das FG hat im Ergebnis zu Recht entschieden, dass das FA nicht verpflichtet ist, die Kl&auml;gerin als gemeinn&uuml;tzig anzuerkennen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;9 KStG sind K&ouml;rperschaften von der K&ouml;rperschaftsteuer befreit, die nach der Satzung und nach der tats&auml;chlichen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung ausschlie&szlig;lich und unmittelbar gemeinn&uuml;tzigen, mildt&auml;tigen oder kirchlichen Zwecken dienen (&sect;&sect;&nbsp;51 bis 68 AO). Diese Voraussetzungen erf&uuml;llt die Kl&auml;gerin nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Kl&auml;gerin verfolgt keine gemeinn&uuml;tzigen Zwecke i.S. des &sect;&nbsp;52 AO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin ist nicht darauf gerichtet, die Allgemeinheit i.S. des &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;1 Satz<em>&nbsp;<\/em>1 AO auf materiellem, geistigem oder sittlichem Gebiet selbstlos zu f&ouml;rdern. Zwar erf&uuml;llt sie nicht die speziellen Ausschlussvoraussetzungen des &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 AO. Allerdings f&ouml;rdert die Kl&auml;gerin die Allgemeinheit nicht i.S. von &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO, da sie Frauen ohne sachlich zwingenden Grund von der Mitgliedschaft ausschlie&szlig;t.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Bei dem Tatbestandsmerkmal einer F&ouml;rderung der &quot;Allgemeinheit&quot; handelt es sich um einen unbestimmten Rechtsbegriff, dessen Gehalt wesentlich gepr&auml;gt wird durch die <em>objektive Wertordnung, wie <\/em>sie insbesondere im Grundrechtskatalog der Art.&nbsp;1 bis 19 GG zum Ausdruck kommt. Eine T&auml;tigkeit, die mit diesen Wertvorstellungen nicht vereinbar ist, ist keine F&ouml;rderung der Allgemeinheit (BFH-Urteile vom 11.&nbsp;April 2012 I&nbsp;R&nbsp;11\/11, BFHE&nbsp;237, 22, BStBl&nbsp;II 2013, 146, Rz&nbsp;16; vom 13.&nbsp;Dezember 1978 I&nbsp;R&nbsp;39\/78, BFHE 127, 330, BStBl II 1979, 482; vom 29.&nbsp;August 1984 I&nbsp;R&nbsp;215\/81, BFHE 142, 243, BStBl II 1985, 106; in BFH\/NV 2005, 1741; BFH-Beschluss vom 16.&nbsp;Oktober 1991 I&nbsp;B&nbsp;16\/91, BFH\/NV 1992, 505; Seer in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;52 Rz&nbsp;3).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Als F&ouml;rderung der Allgemeinheit sind daher solche Bestrebungen nicht anzuerkennen, die sich gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland &#8211;Deutschland&#8211; (BFH-Urteil in BFHE 237, 22, BStBl II&nbsp;2013, 146, Rz&nbsp;16) oder gegen verfassungsrechtlich garantierte Freiheiten richten (BFH-Beschluss in BFH\/NV 1992, 505, Rz&nbsp;7). Gleiches gilt f&uuml;r einen Versto&szlig; gegen den Gleichheitssatz (vgl. hierzu Lang, Steuer und Wirtschaft 1987, 221&nbsp;ff.,&nbsp;245). Ein Verein, der entgegen Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;3 GG die wesensm&auml;&szlig;ige Gleichheit aller Menschen in Abrede stellt, ist daher mangels F&ouml;rderung der Allgemeinheit nicht als gemeinn&uuml;tzig einzustufen (BFH-Urteil in BFH\/NV 2005, 1741, Rz&nbsp;34).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Kl&auml;gerin diskriminiert Frauen, da sie nur M&auml;nner als Mitglieder aufnimmt und nur diesen das Erlebnis des Rituals in den Tempelarbeiten offen steht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG ist unter Ber&uuml;cksichtigung der Selbstdarstellung der Kl&auml;gerin in revisionsrechtlich nicht zu beanstandender Weise davon ausgegangen, dass die rituellen Arbeiten den entscheidenden und wichtigsten Teil der freimaurerischen T&auml;tigkeit bilden und ihr Hauptzweck daher auf die F&ouml;rderung ihrer m&auml;nnlichen Mitglieder (Logenbr&uuml;der) ausgerichtet ist. Nicht zu beanstanden ist auch die daraus gezogene Schlussfolgerung, wonach die g&uuml;nstigen Auswirkungen dieser &quot;Erziehung&quot; auf die Allgemeinheit (&quot;Nebenmenschen&quot;) lediglich einen Nebenzweck der F&ouml;rderung ihrer Mitglieder bilden. Diese den Senat nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindende tats&auml;chliche W&uuml;rdigung des FG wird nicht nur dadurch best&auml;tigt, dass die Kl&auml;gerin ihren Satzungszweck &quot;insbesondere durch die Abhaltung ritueller Arbeiten und freimaurerischen Unterricht&quot; verwirklicht, sondern auch durch Ziffer&nbsp;7 der Ordensregel der (nur M&auml;nnerlogen umfassenden) Gro&szlig;en Landesloge der Freimaurer von Deutschland e.V., deren Mitglied die Kl&auml;gerin ist. Danach erm&ouml;glicht der Freimaurer-Orden (nur) <em>seinen Mitgliedern<\/em>, sich durch eine stufenweise fortschreitende Lehr- und &Uuml;bungsart weiterzubilden und zur Entfaltung zu bringen. Die W&uuml;rdigung des FG zur besonderen Bedeutung des Rituals schlie&szlig;t es aus, dass die &uuml;brigen Arbeitsfelder (&quot;geistiges Forum&quot;, &quot;Br&uuml;derlichkeit in geselliger Runde&quot;, &quot;karitative Arbeit&quot;, &quot;Dienst am Bunde&quot;) den rituellen Arbeiten <em>gleichberechtigt<\/em> gegen&uuml;ber stehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Indem die Kl&auml;gerin Frauen von der Mitgliedschaft sowie von der Teilnahme an den rituellen Arbeiten selbst dann ausschlie&szlig;t, wenn sie die f&uuml;r M&auml;nner geltenden Aufnahmebedingungen (&uuml;ber 21&nbsp;Jahre alt, unbescholten, wahrheitsliebend, Zugeh&ouml;rigkeit zu christlicher Glaubensgemeinschaft, Bekenntnis zur Lehre Jesu Christi) erf&uuml;llen, geschieht dies alleine wegen ihres Geschlechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Es ist weder vorgetragen noch f&uuml;r den Senat ersichtlich, dass diese Ungleichbehandlung von M&auml;nnern und Frauen sachlich gerechtfertigt w&auml;re, sodass ein Versto&szlig; gegen die Werteordnung des GG vorliegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) An das Geschlecht ankn&uuml;pfende differenzierende Regelungen sind mit Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;3 GG nur vereinbar, soweit sie zur L&ouml;sung von Problemen, die ihrer Natur nach nur entweder bei M&auml;nnern oder bei Frauen auftreten k&ouml;nnen, zwingend erforderlich sind (BVerfG-Beschluss vom 10.&nbsp;Juli 2012&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvL&nbsp;2\/10, 1&nbsp;BvL&nbsp;3\/10, 1&nbsp;BvL&nbsp;4\/10, 1&nbsp;BvL&nbsp;3\/11, BVerfGE 132, 72).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Fehlt es &#8211;wie im Streitfall&#8211; an zwingenden Gr&uuml;nden f&uuml;r eine Ungleichbehandlung, l&auml;sst sich diese nur noch im Wege einer Abw&auml;gung mit kollidierendem Verfassungsrecht legitimieren (BVerfG-Beschluss in BVerfGE 92, 91&nbsp;ff., Rz&nbsp;68, m.w.N.). Entgegen der Ansicht der Kl&auml;gerin liegen die Voraussetzungen hierf&uuml;r nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(a) Als kollidierendes Verfassungsrecht kommt Art.&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 GG nicht in Betracht, da die korporative Religionsfreiheit spezialgrundrechtlich durch Art.&nbsp;137 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 WRV i.V.m. Art.&nbsp;140 GG gew&auml;hrleistet ist (allg. Ansicht, vgl. Jarass in Jarass\/Pieroth, Grundgesetz f&uuml;r die Bundesrepublik Deutschland, Kommentar, 13.&nbsp;Aufl., Art.&nbsp;9 Rz&nbsp;2 sowie Art.&nbsp;140 GG\/Art.&nbsp;137 WRV, Rz&nbsp;5; Ehlers in Sachs, Kommentar zum GG, Art.&nbsp;140 GG\/Art.&nbsp;137 WRV Rz&nbsp;3; v. Campenhausen: Religionsfreiheit, in: Handbuch des Staatsrechts Isensee\/Kirchhof VII, 2009, &sect;&nbsp;157 Rz&nbsp;122, sowie Merten: Vereinfreiheit, in: Handbuch des Staatsrechts, &sect;&nbsp;165 Rz&nbsp;71, m.w.N.). Zur Religionsfreiheit geh&ouml;rt die religi&ouml;se Vereinigungsfreiheit, f&uuml;r deren Gew&auml;hrleistung sich Art.&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 und 2 GG auf Art.&nbsp;140 GG i.V.m. Art.&nbsp;137 Abs.&nbsp;2 WRV bezieht (BVerfG-Beschluss vom 5.&nbsp;Februar 1991&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvR&nbsp;263\/86, BVerfGE 83, 341&nbsp;ff., Leitsatz&nbsp;2a) sowie unter&nbsp;C.II.1.). Der Gew&auml;hrleistungsinhalt der religi&ouml;sen Vereinigungsfreiheit umfasst die Freiheit, aus gemeinsamem Glauben sich zu einer Religionsgesellschaft zusammenzuschlie&szlig;en und zu organisieren (BVerfG-Beschluss in BVerfGE 83, 341, Leitsatz&nbsp;2b) sowie unter&nbsp;C.II.2.; von Campenhausen a.a.O, &sect;&nbsp;157 Rz&nbsp;98). Die mitgliedschaftliche Zugeh&ouml;rigkeit zu einer Religionsgesellschaft bzw. Weltanschauungsgemeinschaft ordnen diese nach Art.&nbsp;137 Abs.&nbsp;3 WRV i.V.m. Art.&nbsp;140 GG als eigene Angelegenheit selbst&auml;ndig (BVerfG-Beschluss vom 31.&nbsp;M&auml;rz 1971&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvR&nbsp;744\/67, BVerfGE 30, 415, unter B.I.1.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(b) Dieses Recht bleibt der Kl&auml;gerin indes unbenommen. Es ist weder vorgetragen noch f&uuml;r den Senat ersichtlich, dass der Staat in das mitgliedschaftliche Selbstbestimmungsrecht eingreift, indem er es der Kl&auml;gerin ganz oder teilweise verwehrt, nur M&auml;nner als Mitglieder oder Br&uuml;der auszuw&auml;hlen und aufzunehmen. Streitgegenstand ist allein die staatliche Anerkennung als gemeinn&uuml;tziger Verein zur Erlangung unmittelbarer (Steuerfreiheit) und mittelbarer (Spendenabzug) steuerlicher Vorteile. Insoweit hat das BVerfG bereits entschieden, dass die Umsatzsteuerfreiheit nicht in den Schutzbereich des durch Art.&nbsp;140 GG i.V.m. Art.&nbsp;137 Abs.&nbsp;3 WRV garantierten Selbstbestimmungsrechts der Religionsgesellschaften f&auml;llt (BVerfG-Beschluss vom 4.&nbsp;Oktober 1965&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvR&nbsp;498\/62, BVerfGE 19, 129, unter III.4.). Dasselbe gilt nach Auffassung des erkennenden Senats f&uuml;r die von der Kl&auml;gerin begehrte K&ouml;rperschaftsteuerfreiheit und die Anerkennung als gemeinn&uuml;tziger Verein. Denn die Religionsfreiheit gew&auml;hrleistet weder Anspr&uuml;che auf bestimmte staatliche Leistungen (BVerfGE-Beschluss vom 12.&nbsp;Mai 2009&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvR&nbsp;890\/06, BVerfGE 123, 148, unter C.I.1.b, sowie BFH-Urteil vom 30.&nbsp;Juni 2010 II&nbsp;R&nbsp;12\/09, BFHE&nbsp;230, 93, BStBl II 2011, 48, Rz&nbsp;47; Jarass in Jarass\/Pieroth, a.a.O., Art.&nbsp;4 Rz&nbsp;43a) noch auf Teilhabe an bestimmten steuerlichen Privilegien wie der Steuerfreiheit und des Spendenabzugs (BFH-Urteil vom 31.&nbsp;Mai 2005 I&nbsp;R&nbsp;105\/04, BFH\/NV 2005, 1741, Rz&nbsp;35).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(c) Der Ausschluss von Frauen als Mitglieder wird auch nicht durch die Tradition der Freimaurerlogen gerechtfertigt. Wie sich aus allgemein zug&auml;nglichen Quellen ergibt, ist die heutige Freimaurerei aus sog. Steinmetzbruderschaften des Mittelalters hervorgegangen, also den Vereinigungen jener Kunsthandwerker, die mit der Errichtung von Kathedralen ihren Unterhalt verdienten (vgl. www.freimaurerorden.de). Der Hinweis auf die geschichtliche Tradition ist allerdings nicht geeignet, die Ungleichbehandlung im Streitfall zu rechtfertigen. Denn die traditionelle Pr&auml;gung eines Lebensverh&auml;ltnisses (im Streitfall die der Freimaurer als Bruderschaften) reicht f&uuml;r eine Ungleichbehandlung nicht aus. Das verfassungsrechtliche Gebot des Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;2 und 3 GG verl&ouml;re seine Funktion, f&uuml;r die Zukunft die Gleichberechtigung der Geschlechter durchzusetzen, wenn die vorgefundene gesellschaftliche Wirklichkeit hingenommen werden m&uuml;sste (vgl. BVerfG-Beschl&uuml;sse vom 5.&nbsp;M&auml;rz 1991&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvL&nbsp;83\/86, 1&nbsp;BvL&nbsp;24\/88, BVerfGE 84, 9, unter C.I.; sowie vom 16.&nbsp;Juni 1981&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvL&nbsp;89\/78, BVerfGE 57, 295, 335, unter B.II.2.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das FG hat der Kl&auml;gerin im Ergebnis auch zu Recht die Anerkennung als gemeinn&uuml;tzig wegen F&ouml;rderung mildt&auml;tiger Zwecke nach &sect;&nbsp;53 AO versagt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin f&ouml;rdert nach ihrer Satzung zwar &#8211;neben der Religion&#8211; auch mildt&auml;tige Zwecke durch die Verwaltung des Armenwesens und die Unterhaltung einer Sterbe- und Unterst&uuml;tzungskasse. Der Senat kann aber offenlassen, ob insoweit die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;53 AO erf&uuml;llt sind. Denn nach &sect;&nbsp;51 Abs.&nbsp;1 AO i.V.m. &sect;&nbsp;56 AO ist eine K&ouml;rperschaft nur dann als gemeinn&uuml;tzig anzuerkennen, wenn sie u.a. ausschlie&szlig;lich steuerbeg&uuml;nstigte Zwecke verfolgt. Ausschlie&szlig;lichkeit i.S. von &sect;&nbsp;56 AO liegt vor, wenn eine K&ouml;rperschaft &quot;nur&quot; ihre steuerbeg&uuml;nstigten satzungsm&auml;&szlig;igen Zwecke i.S. der &sect;&sect;&nbsp;52 bis 54 AO verfolgt. Die Steuerverg&uuml;nstigung entf&auml;llt somit, wenn ein nicht beg&uuml;nstigter Zweck verfolgt wird, die K&ouml;rperschaft also zum Teil gemeinn&uuml;tzigen, zum Teil nicht gemeinn&uuml;tzigen Zwecken dient (BFH-Urteil vom 20.&nbsp;Dezember 1978 I&nbsp;R&nbsp;21\/76, BFHE 127, 360, BStBl II 1979, 495 ff., 496; H&uuml;ttemann, Gemeinn&uuml;tzigkeits- und Spendenrecht, 3.&nbsp;Aufl., 2015, Rz&nbsp;4.6.; Jachmann\/Unger in: Beermann\/Gosch, Abgabenordnung\/Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;56 AO Rz&nbsp;2). Dementsprechend verbietet &sect;&nbsp;56 AO eine Aufteilung der T&auml;tigkeit der K&ouml;rperschaft in einen steuerfreien und einen steuerpflichtigen Teil. Da die Kl&auml;gerin hinsichtlich der F&ouml;rderung der Religion die gemeinn&uuml;tzigkeitsrechtlichen Voraussetzungen f&uuml;r eine Anerkennung nicht erf&uuml;llt, ist eine Gemeinn&uuml;tzigkeit wegen F&ouml;rderung mildt&auml;tiger Zwecke ebenfalls ausgeschlossen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Soweit die Kl&auml;gerin unter Hinweis auf die im Bezirk des FA ans&auml;ssigen und wegen F&ouml;rderung der Religion als gemeinn&uuml;tzig anerkannten katholischen Ordensgemeinschaften eine steuerrechtliche Diskriminierung r&uuml;gt, f&uuml;hrt dies zu keiner anderen Beurteilung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die in diesem Zusammenhang geltend gemachte Verletzung der Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1, Art.&nbsp;19 Abs.&nbsp;3, Art.&nbsp;140 GG i.V.m. Art.&nbsp;137 Abs.&nbsp;3 Satz 1, Abs.&nbsp;7 WRV ist nicht geeignet, das FA zu einer Anerkennung der Kl&auml;gerin als gemeinn&uuml;tzig zu verpflichten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Zun&auml;chst ist weder vom FG festgestellt noch gerichtsbekannt, dass die von der Kl&auml;gerin bezeichneten &#8230;-Br&uuml;der und &#8230;-Schwestern sowie die in der m&uuml;ndlichen Verhandlung genannten Anbetungsschwestern tats&auml;chlich vom FA wegen <em>F&ouml;rderung der Religion<\/em> (&sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 AO) als gemeinn&uuml;tzig anerkannt wurden. Soweit aus &ouml;ffentlichen Quellen ersichtlich und daher gerichtsbekannt, widmen sich die &#8230;-Schwestern der F&uuml;rsorge f&uuml;r Menschen bei Krankheit und Alter, die Ordensgemeinschaft der &#8230;-Br&uuml;der ist ein katholischer Krankenpflegeorden. K&ouml;rperschaften, die derartige Zwecke verfolgen, k&ouml;nnen nach &sect;&nbsp;53 AO wegen F&ouml;rderung mildt&auml;tiger Zwecke gemeinn&uuml;tzig sein und Ordensgemeinschaften, die darauf gerichtet sind, &ouml;ffentlich-rechtliche Religionsgemeinschaften (etwa durch &quot;Abhaltung von Gottesdiensten&quot;) zu f&ouml;rdern (vgl. &sect;&nbsp;54 Abs.&nbsp;2 AO), k&ouml;nnen wegen F&ouml;rderung kirchlicher Zwecke nach &sect;&nbsp;54 AO anerkannt werden. Die Anerkennung der Gemeinn&uuml;tzigkeit nach &sect;&nbsp;53 AO setzt jedoch keine &quot;F&ouml;rderung der Allgemeinheit&quot; voraus, sodass die &#8211;f&uuml;r die Kl&auml;gerin einschl&auml;gige&#8211; Einschr&auml;nkung des &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;1 AO nicht gilt (vgl. H&uuml;ttemann, a.a.O., Rz&nbsp;3.159, sowie Seer in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;53 AO Rz&nbsp;1; von Cube in Winheller\/ Geibel\/Jachmann-Michel, &sect;&nbsp;53 AO Rz&nbsp;38). Dasselbe gilt f&uuml;r die Anerkennung einer K&ouml;rperschaft als gemeinn&uuml;tzig wegen Verfolgung kirchlicher Zwecke nach &sect;&nbsp;54 AO (Seer in Tipke\/Kruse, a.a.O., &sect;&nbsp;54 Rz&nbsp;1; Leisner-Egensperger in H&uuml;bschmann\/Hepp\/ Spitaler, &sect;&nbsp;54 AO Rz&nbsp;8, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Selbst wenn die &#8230;-Schwestern und &#8230;-Br&uuml;der oder die Anbetungsschwestern (auch) wegen F&ouml;rderung der Religion nach &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 AO als gemeinn&uuml;tzig anerkannt worden w&auml;ren, k&ouml;nnte eine Ungleichbehandlung gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin gerechtfertigt sein, weil es f&uuml;r den jeweiligen Ausschluss von Frauen (&#8230;-Br&uuml;der) bzw. M&auml;nnern (&#8230;-Schwestern und Anbetungsschwestern) einen zwingenden sachlichen Grund gibt. W&auml;re dies nicht der Fall und die Anerkennung dieser Ordensgemeinschaften und &#8211;wie die Kl&auml;gerin in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vorgetragen hat&#8211; die Anerkennung von Sch&uuml;tzenvereinen, die nur M&auml;nner als Mitglieder zulassen, deshalb rechtswidrig, erg&auml;be sich auch hieraus kein Anspruch der Kl&auml;gerin darauf, unter Hinweis auf Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 GG ebenfalls als gemeinn&uuml;tzig anerkannt zu werden. Eine sog. Gleichheit im Unrecht besteht wegen des Vorrangs des Gesetzes nicht, sodass es keinen Anspruch auf Fehlerwiederholung bei der Rechtsanwendung gibt (BFH-Beschluss vom 18.&nbsp;Juli 2002 V&nbsp;B&nbsp;112\/01, BFHE 199, 77, BStBl II 2003, 675; BFH-Urteile vom 24.&nbsp;Januar 2013 V&nbsp;R&nbsp;34\/11, BFHE 239, 552 ff.,&nbsp;559, BStBl&nbsp;II 2013, 460&nbsp;ff., 463; vom 18.&nbsp;April 2013 V&nbsp;R&nbsp;48\/11, BFHE 241, 270 ff., 274, BStBl&nbsp;II 2013, 697&nbsp;ff., 698; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 30.&nbsp;September 2009&nbsp;&nbsp;6&nbsp;A&nbsp;1\/08, BVerwGE 135, 77&nbsp;ff., 95, Rz&nbsp;49, m.w.N.; BVerfG-Beschluss vom 17.&nbsp;Januar 1979&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvL&nbsp;25\/77, BVerfGE 50, 142, C.II.3.c).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Soweit die Kl&auml;gerin in diesem Zusammenhang vortr&auml;gt, die ungleiche Behandlung der genannten Ordensgemeinschaften stelle &#8211;unabh&auml;ngig von einem Anspruch des Betroffenen auf die Beg&uuml;nstigung&#8211; eine grundrechtsrelevante Beeintr&auml;chtigung dar, ergibt sich auch unter Ber&uuml;cksichtigung der von ihr zitierten Beschl&uuml;sse des BVerfG in BVerfGE 17, 210, 216&nbsp;f. sowie in BVerfGE 79, 1&nbsp;ff., 17 nichts anderes: Im Beschluss in BVerfGE 17, 210, 216&nbsp;f. beschr&auml;nkt sich das BVerfG auf allgemeine Aussagen zur Bedeutung des Gleichheitssatzes, ohne dass eine Pr&uuml;fung am Ma&szlig;stab des Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 GG vorgenommen wird (BVerfGE 17, 210&nbsp;ff., 224 a.E.). Die Ausf&uuml;hrungen des BVerfG in BVerfGE 79, 1&nbsp;ff., 17 betreffen lediglich die Geltendmachung einer Grundrechtsverletzung und damit die Zul&auml;ssigkeit einer Verfassungsbeschwerde, nicht aber das Vorliegen eines materiell-rechtlichen Anspruchs auf &quot;Gleichbehandlung im Unrecht&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ohne Erfolg r&uuml;gt die Kl&auml;gerin hinsichtlich ihrer geltend gemachten Diskriminierung die Verletzung ihrer Rechte aus Art.&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 EMRK (Religionsfreiheit), Art.&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 EMRK (Vereinigungsfreiheit) und aus Art.&nbsp;14 EMRK (Diskriminierungsverbot).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die EMRK und ihre Zusatzprotokolle stehen in der deutschen Rechtsordnung (lediglich) im Range eines formellen (einfachen) Bundesgesetzes (BVerfG-Beschluss vom 26.&nbsp;M&auml;rz 1987&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvR&nbsp;589\/79, 2&nbsp;BvR&nbsp;740\/81, 2&nbsp;BvR&nbsp;284\/85, BVerfGE&nbsp;74, 358&nbsp;ff., Rz&nbsp;35). Der Konventionstext und die Rechtsprechung des Europ&auml;ischen Gerichtshofs f&uuml;r Menschenrechte dienen auf der Ebene des Verfassungsrechts lediglich als Auslegungshilfen f&uuml;r die Bestimmung von Inhalt und Reichweite von Grundrechten und rechtsstaatlichen Garantien des GG (vgl. BVerfG-Beschluss vom 14.&nbsp;Oktober 2004&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvR&nbsp;1481\/04, BVerfGE 111, 307, C.I.1.a). Die Normen der EMRK verst&auml;rken somit lediglich ein dem Steuerpflichtigen nach nationalem Recht bereits zustehendes Recht, k&ouml;nnen ein den deutschen Gesetzen nicht innewohnendes Recht aber regelm&auml;&szlig;ig nicht eigenst&auml;ndig begr&uuml;nden (Seer in Tipke\/ Kruse, a.a.O., Europarechtsschutz, Rz&nbsp;63). Da die Berufung der Kl&auml;gerin auf die Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1, Art.&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 und Art.&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 GG erfolglos geblieben ist, scheidet auch ein weitergehender Schutz nach der EMRK aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Revision ist nicht wegen eines Verfahrensfehlers des FG begr&uuml;ndet. Das FG hat den Anspruch der Kl&auml;gerin auf rechtliches Geh&ouml;r (&sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;2 FGO) nicht dadurch verletzt, dass es die Klageabweisung auch unter Ber&uuml;cksichtigung des Internetauftritts der Kl&auml;gerin begr&uuml;ndet hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Kl&auml;gerin hat eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Geh&ouml;r nicht hinreichend dargelegt. Eine derartige R&uuml;ge ist, wenn sich der Versto&szlig; auf einzelne Feststellungen bezieht, nur dann ordnungsgem&auml;&szlig; vorgebracht, wenn der Kl&auml;ger darlegt, was er vorgetragen h&auml;tte, wenn sein Anspruch auf rechtliches Geh&ouml;r nicht verletzt worden w&auml;re, und dass bei Ber&uuml;cksichtigung dieses zus&auml;tzlichen Vortrags eine andere Entscheidung des FG in der Sache m&ouml;glich gewesen w&auml;re (BFH-Beschluss vom 12.&nbsp;April 2012 III&nbsp;B&nbsp;97\/11, BFH\/NV 2012, 1131, Rz&nbsp;9, m.w.N.). Hierzu gen&uuml;gt es nicht, wenn die Kl&auml;gerin &#8211;wie im Streitfall&#8211; lediglich behauptet, im Falle einer Geh&ouml;rsgew&auml;hrung h&auml;tte sie sich anders bzw. weitergehend ge&auml;u&szlig;ert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Abgesehen davon k&auml;me eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh&ouml;r durch eine &Uuml;berraschungsentscheidung nur in Betracht, wenn das Gericht ohne vorherigen Hinweis seine Entscheidung auf einen rechtlichen oder tats&auml;chlichen Gesichtspunkt st&uuml;tzt, der weder im Besteuerungsverfahren noch im gerichtlichen Verfahren zur Sprache gekommen ist und mit dem auch ein gewissenhafter und kundiger Prozessbeteiligter selbst unter Ber&uuml;cksichtigung der Vielzahl vertretbarer Rechtsauffassungen nach dem bisherigen Verlauf des Verfahrens nicht zu rechnen brauchte (BFH-Beschl&uuml;sse vom 11.&nbsp;Mai 2012 V&nbsp;B&nbsp;106\/11, BFH\/NV 2012, 1339, sowie vom 3.&nbsp;Mai 2010 VIII&nbsp;B&nbsp;72\/09, BFH\/NV 2010, 1474). Dementsprechend hat der BFH im Urteil vom 9.&nbsp;Februar 2011 I&nbsp;R&nbsp;19\/10 (BFH\/NV&nbsp;2011, 1113) entschieden, dass es nicht notwendig ist, die Selbstdarstellung des Kl&auml;gers auf seiner Internetseite zum Gegenstand der m&uuml;ndlichen Verhandlung zu machen, wenn der Kl&auml;ger damit rechnen musste, dass diese Selbstdarstellung zur Pr&uuml;fung der Gemeinn&uuml;tzigkeit herangezogen wird. So liegen die Verh&auml;ltnisse im Streitfall. Denn die Kl&auml;gerin hatte im Rahmen des Einspruchsverfahrens mit Schreiben vom 16.&nbsp;November 2013 zu Art und Umfang der rituellen Arbeiten und des Unterrichts selbst auf ihre Internetpr&auml;senz verwiesen. Diese war daher Gegenstand des Besteuerungsverfahrens, sodass die Kl&auml;gerin mit einer Ber&uuml;cksichtigung ihres Internetauftritts im Rahmen des Urteils rechnen musste.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 17.5.2017, V R 52\/15ECLI:DE:BFH:2017:U.170517.VR52.15.0 Traditionelle Freimaurerloge nicht gemeinn&uuml;tzig &#8211; Diskriminierung von Frauen &#8211; Fehlende &quot;F&ouml;rderung der Allgemeinheit&quot; &#8211; Schutzbereich des Selbstbestimmungsrechts der Religionsgesellschaften &#8211; Keine Gleichheit im Unrecht &#8211; Schutz nach der EMRK Leits&auml;tze Eine Freimaurerloge, die Frauen von der Mitgliedschaft ausschlie&szlig;t, ist nicht gemeinn&uuml;tzig. Tenor Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-52-15-traditionelle-freimaurerloge-nicht-gemeinnuetzig-diskriminierung-von-frauen-fehlende-foerderung-der-allgemeinheit-schutzbereich-des-selbstbestimmungsrechts-der-religionsgesellschaften-kein-4\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;52\/15 &#8211; Traditionelle Freimaurerloge nicht gemeinn&uuml;tzig &#8211; Diskriminierung von Frauen &#8211; Fehlende &quot;F&ouml;rderung der Allgemeinheit&quot; &#8211; Schutzbereich des Selbstbestimmungsrechts der Religionsgesellschaften &#8211; Keine Gleichheit im Unrecht &#8211; Schutz nach der EMRK<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-67815","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67815","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67815"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67815\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67815"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67815"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67815"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}