{"id":67875,"date":"2017-10-24T16:12:48","date_gmt":"2017-10-24T14:12:48","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=67875"},"modified":"2017-10-24T16:12:48","modified_gmt":"2017-10-24T14:12:48","slug":"iii-r-20-14-investitionszulage-zuordnung-eines-betriebs-nach-massgabe-der-klassifikation-der-wirtschaftszweige-abgrenzung-verarbeitendes-gewerbe-von-bergbau-und-gewinnung-von-steinen-und-erden-aenderu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-20-14-investitionszulage-zuordnung-eines-betriebs-nach-massgabe-der-klassifikation-der-wirtschaftszweige-abgrenzung-verarbeitendes-gewerbe-von-bergbau-und-gewinnung-von-steinen-und-erden-aenderu\/","title":{"rendered":"III&nbsp;R&nbsp;20\/14 &#8211; Investitionszulage: Zuordnung eines Betriebs nach Ma&szlig;gabe der Klassifikation der Wirtschaftszweige &#8211; Abgrenzung &quot;Verarbeitendes Gewerbe&quot; von &quot;Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden&quot; &#8211; &Auml;nderung eines Investitionszulagenbescheids nach &sect; 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 i.V.m. Abs. 2 AO &#8211; Umfang der Ablaufhemmung i.S. des &sect; 171 Abs. 4 Satz 1 AO"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.5.2017, III R 20\/14<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.180517.IIIR20.14.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Investitionszulage: Zuordnung eines Betriebs nach Ma&szlig;gabe der Klassifikation der Wirtschaftszweige &#8211; Abgrenzung &quot;Verarbeitendes Gewerbe&quot; von &quot;Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden&quot; &#8211; &Auml;nderung eines Investitionszulagenbescheids nach &sect; 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 i.V.m. Abs. 2 AO &#8211; Umfang der Ablaufhemmung i.S. des &sect; 171 Abs. 4 Satz 1 AO<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Ein Betrieb, der das im Steinbruch frisch abgebaute Gestein durch Brechen, Sieben, Trennen und Mischen zu Sch&uuml;ttg&uuml;tern (Schotter) aufbereitet, ist nicht dem verarbeitenden Gewerbe zuzuordnen; dies gilt auch dann, wenn Sand und Wasser beigemischt werden. Eine abweichende Beurteilung folgt nicht aus den Senatsurteilen vom 23. Oktober 2002 III R 40\/00 (BFHE 201, 366, BStBl II 2003, 360) und vom 22. September 2011 III R 64\/08 (BFHE 236, 168, BStBl II 2012, 358).<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Die &Auml;nderung eines Investitionszulagenbescheids nach &sect; 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 i.V.m. Abs. 2 AO setzt grunds&auml;tzlich voraus, dass ein (r&uuml;ckwirkendes) Ereignis nachtr&auml;glich eingetreten ist.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Die Ablaufhemmung i.S. des &sect; 171 Abs. 4 Satz 1 AO tritt grunds&auml;tzlich nur f&uuml;r die Investitionszulage ein, auf die sich die Au&szlig;enpr&uuml;fung auf der Grundlage der Pr&uuml;fungsanordnung erstreckt; ohne Bedeutung f&uuml;r den Umfang der Ablaufhemmung ist, ob die f&uuml;r eine bestimmte Investitionszulage angeordnete Au&szlig;enpr&uuml;fung ggf. auch Auswirkungen auf Investitionszulagen anderer Investitionszeitr&auml;ume hat, die nicht Gegenstand der Au&szlig;enpr&uuml;fung sind.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>1. Auf die Revision der Kl&auml;gerin wird das Urteil des Finanzgerichts des Landes Sachsen-Anhalt vom 18. April 2013&nbsp;&nbsp;1 K 1151\/09 im Kostenausspruch ganz und im &Uuml;brigen insoweit aufgehoben, als es die Investitionszulage f&uuml;r die Kalenderjahre 2000 und 2001 betrifft.<\/p>\n<\/p>\n<p>Der Bescheid des Beklagten &uuml;ber die &Auml;nderung des Bescheids &uuml;ber eine Investitionszulage f&uuml;r das Kalenderjahr 2000 vom 23. Oktober 2008 wird, insoweit unter Aufhebung der Einspruchsentscheidung vom 6. August 2009, aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Der Bescheid des Beklagten &uuml;ber die &Auml;nderung des Bescheids &uuml;ber eine Investitionszulage f&uuml;r das Kalenderjahr 2001 vom 17. Oktober 2008 wird, insoweit unter Aufhebung der Einspruchsentscheidung vom 6. August 2009, dahin ge&auml;ndert, dass die Investitionszulage auf 60.821,03 EUR festgesetzt wird.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Im &Uuml;brigen wird die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Die Kosten des gesamten Verfahrens haben die Kl&auml;gerin zu 11 % und der Beklagte zu 89 % zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) betrieb ihr Unternehmen in den Streitjahren 2000 bis 2003 in der Rechtsform einer GbR; sie ist durch identit&auml;tswahrenden Rechtsformwechsel in eine OHG umgewandelt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Unternehmensgegenstand der Kl&auml;gerin ist die Vermietung und Verpachtung von Ger&auml;ten der Bauindustrie, deren Handel, die Produktion von Wasserbausteinen, Wildpflaster und Gabionensteinen sowie die Gewinnung und Aufbereitung von Sch&uuml;ttg&uuml;tern (Herstellung von Mineralgemischen f&uuml;r den Stra&szlig;enbau aus Zechsteinkalk bzw. Kalkstein). Letzteres erfolgt zum einen in S\/B, wo Abfallprodukte des fr&uuml;heren Bergbaus (Halde) zu Schotter verarbeitet werden, und zum anderen im Tagebau F, in welchem die Schottergewinnung im Wesentlichen durch die Verarbeitung frisch abgebauten Materials erfolgt. Im Dezember 2003 und Januar 2004 wurden ca.&nbsp;15&nbsp;000&nbsp;t Betonbruch aus dem Abriss von zwei Wohnbl&ouml;cken in S nach F gebracht und dort im Jahr 2004 den Mineralgemischen zugesetzt. Die Kl&auml;gerin betreibt zudem die Kiesgrube R. Alle Betriebsst&auml;tten befinden sich im F&ouml;rdergebiet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragte f&uuml;r das Kalenderjahr 2000 am 20.&nbsp;M&auml;rz 2001 eine Investitionszulage f&uuml;r verarbeitendes Gewerbe. Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) wies den Antrag mit Bescheid vom 13.&nbsp;Juli 2001 zur&uuml;ck; der Einspruch hatte keinen Erfolg (Einspruchsentscheidung vom 7.&nbsp;August 2002). In dem sich anschlie&szlig;enden Klageverfahren 1&nbsp;K&nbsp;272\/02 wegen Investitionszulage f&uuml;r das Kalenderjahr 2000 stellte die Kl&auml;gerin die Anteile des Standortes S\/B an der gesamten Wertsch&ouml;pfung des Betriebes im Hinblick auf die Produktion wie folgt dar: im Jahr 2000:&nbsp;68,47&nbsp;%, im Jahr 2001:&nbsp;77,08&nbsp;%, im Jahr 2002:&nbsp;72,51&nbsp;% und im Jahr 2003:&nbsp;56,94&nbsp;%. Daraufhin setzte das FA mit Bescheid vom 12.&nbsp;Juli 2006 die Investitionszulage 2000 wie beantragt auf 180.068&nbsp;DM (92.067,31&nbsp;EUR) fest. Mit Bescheid vom 9.&nbsp;Februar 2007 verminderte das FA die Investitionszulage f&uuml;r das Kalenderjahr 2000 wegen investitionszulagensch&auml;dlicher Abg&auml;nge auf 103.942,50&nbsp;DM (53.144,96&nbsp;EUR).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragte f&uuml;r das Kalenderjahr 2001 am 31.&nbsp;M&auml;rz 2003 und f&uuml;r die Kalenderjahre 2002 und 2003 am 30.&nbsp;Oktober 2004 Investitionszulagen. Die Antr&auml;ge f&uuml;r die Jahre 2001 bis 2003 wurden erst nach Abschluss des das Jahr 2000 betreffenden Klageverfahrens 1&nbsp;K&nbsp;272\/02 bearbeitet. Das FA setzte mit Bescheiden vom 6.&nbsp;Februar 2007 die Investitionszulage f&uuml;r das Kalenderjahr 2001 auf 193.603,75&nbsp;DM (98.988,03&nbsp;EUR), f&uuml;r das Kalenderjahr 2002 auf 48.503,25 EUR und f&uuml;r das Kalenderjahr 2003 auf 10.299,45&nbsp;EUR fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Jahr 2008 f&uuml;hrte das FA bei der Kl&auml;gerin eine Betriebspr&uuml;fung u.a. wegen der Investitionszulage f&uuml;r das Kalenderjahr 2003 durch. Auf Nachfrage des FA, zur Ermittlung der Wertsch&ouml;pfungsquote den Bereich der Produktion in B S, Tagebau F und Kiesgrube R aufzuteilen, teilte die Kl&auml;gerin mit Schreiben vom 28.&nbsp;Mai 2008 mit, im Jahr 2004 habe die Wertsch&ouml;pfung in F 75,4&nbsp;%, in B 2,7&nbsp;% und in R 21,9&nbsp;% betragen. Festgestellt wurden nicht streitige sch&auml;dliche Abg&auml;nge (K&uuml;rzung der Investitionszulage f&uuml;r das Kalenderjahr 2001 in H&ouml;he von 38.167&nbsp;EUR und f&uuml;r das Kalenderjahr 2002 in H&ouml;he von 44.500&nbsp;EUR).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA gelangte zu der Auffassung, dass im Jahr 2004 der &uuml;ber-wiegende Wertsch&ouml;pfungsanteil in F im Bereich des nicht investitionszulagenbeg&uuml;nstigten Bergbaus erzeugt worden sei. Es &auml;nderte die Festsetzung der Investitionszulage f&uuml;r die Kalenderjahre 2001, 2002 und 2003 mit Bescheiden vom 17.&nbsp;Oktober 2008 nach &sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;2 der Abgabenordnung (AO) und die Festsetzung der Investitionszulage f&uuml;r das Kalenderjahr 2000 mit Bescheid vom 23.&nbsp;Oktober 2008 nach &sect;&nbsp;175 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2, Abs.&nbsp;2 AO, jeweils auf 0&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Einspr&uuml;che blieben ohne Erfolg (Einspruchsentscheidung vom 6.&nbsp;August&nbsp;2009). Mit der dagegen gerichteten Klage begehrte die Kl&auml;gerin sinngem&auml;&szlig; die Aufhebung der &Auml;nderungsbescheide vom 17.&nbsp;Oktober 2008 und vom 23.&nbsp;Oktober 2008 &uuml;ber die Investitionszulage f&uuml;r die Kalenderjahre 2000 bis 2003 nebst Einspruchsentscheidung, unter Festsetzung einer Investitionszulage f&uuml;r das Kalenderjahr 2001 in H&ouml;he von 60.821,03&nbsp;EUR und f&uuml;r das Kalenderjahr 2002 in H&ouml;he von 4.003,25&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Beschluss vom 26.&nbsp;April&nbsp;2012 gab das Finanzgericht (FG) der Kl&auml;gerin auf, f&uuml;r das Jahr 2004 den Wertsch&ouml;pfungsanteil sowie die einzelnen T&auml;tigkeitsschritte bei der Herstellung der Wasserbausteine, der Pflasterbausteine und der Mineralgemische, insbesondere hinsichtlich der Beif&uuml;gung von Betonbruch, darzustellen. Dabei sollte sie jeweils danach untergliedern, welcher Aufwand auf die Gewinnung der Steine, deren erstes Brechen und die einzelnen Verarbeitungsschritte im Steinbruch einerseits und welcher Aufwand auf die Weiterverarbeitung des gewonnenen Materials andererseits entfalle.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Daraufhin f&uuml;hrte die Kl&auml;gerin u.a. aus, Wasserbau-\/Pflasterbausteine seien im Jahr 2004 nicht ausgeliefert worden; eine Wertsch&ouml;pfung sei insoweit nicht erfolgt. Der Betonbruch werde nach Anlieferung separat aufbereitet, d.h. gebrochen, gesiebt, klassiert und in einem weiteren Arbeitsschritt mit den aus dem Recycling gewonnenen Natursteingemischen sowie mit zugekauftem Natursand gemischt, da nur so die geforderte Stra&szlig;eneinbauqualit&auml;t erreicht werde. Im Jahr 2004 seien 165&nbsp;864&nbsp;t an Mineralgemischen ver&auml;u&szlig;ert worden. Darin seien 15&nbsp;000&nbsp;t an Betonbruch enthalten gewesen. Der durchschnittliche Aufwand f&uuml;r die Herstellung von Mineralgemischen stelle sich bei einem durchschnittlichen Verkaufspreis von 3,05&nbsp;EUR\/t wie folgt dar:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Herausl&ouml;sen aus dem Berg und erstes Brechen 0,60&nbsp;EUR\/t,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Absieben 0,60&nbsp;EUR\/t (inkl. 2. Brechen der sog. &Uuml;berkornfraktion),<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Dosieren und Klassifizieren 0,50&nbsp;EUR\/t,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Zukauf Natursand 0,30&nbsp;EUR\/t,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Verwiegen\/&uuml;briges 0,10&nbsp;EUR\/t.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin legte zur Erl&auml;uterung der einzelnen Arbeitsschritte ihrer T&auml;tigkeit Arbeitsanweisungen zur Herstellung bestimmter Baustoffgemische und eine Darstellung der Bauschutt-Aufbereitung vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG des Landes Sachsen-Anhalt wies die Klage mit Urteil vom 18.&nbsp;April 2013&nbsp;&nbsp;1&nbsp;K&nbsp;1151\/09 als unbegr&uuml;ndet ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin die Verletzung formellen und materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Die Kl&auml;gerin beantragt,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">das Urteil des FG des Landes Sachsen-Anhalt vom 18.&nbsp;April 2013&nbsp;&nbsp;1&nbsp;K&nbsp;1151\/09 aufzuheben<br \/>und der Klage mit der Ma&szlig;gabe stattzugeben, dass entsprechend dem erstinstanzlichen Klageantrag<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">a)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">der Bescheid vom 23.&nbsp;Oktober 2008 &uuml;ber die ge&auml;nderte Festsetzung der Investitionszulage f&uuml;r 2000 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 6.&nbsp;August 2009 aufgehoben wird;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">b)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">die Bescheide vom 17.&nbsp;Oktober 2008 &uuml;ber die ge&auml;nderte Festsetzung der Investitionszulage f&uuml;r die Jahre 2001 und 2002 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 6.&nbsp;August 2009 aufgehoben werden<br \/>und f&uuml;r 2001 eine Investitionszulage in H&ouml;he von 60.821,03&nbsp;EUR und f&uuml;r 2002 eine Investitionszulage in H&ouml;he von 4.003,25&nbsp;EUR<br \/>gew&auml;hrt wird;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">c)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">sowie der Bescheid vom 17.&nbsp;Oktober 2008 &uuml;ber die ge&auml;nderte Festsetzung der Investitionszulage f&uuml;r 2003 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 6.&nbsp;August 2009 aufgehoben wird;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">hilfsweise, das angefochtene Urteil aufzuheben und die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG zur&uuml;ckzuverweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet, soweit sie die &Auml;nderungsbescheide &uuml;ber die Investitionszulage f&uuml;r die Kalenderjahre 2002 und 2003, jeweils vom 17.&nbsp;Oktober 2008, betrifft und daher insoweit zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat im Ergebnis zutreffend entschieden, dass der Kl&auml;gerin die begehrte Investitionszulage f&uuml;r diese beiden Kalenderjahre nicht zusteht (dazu II.1. bis II.3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist dagegen begr&uuml;ndet, soweit sie den &Auml;nderungsbescheid &uuml;ber die Investitionszulage f&uuml;r das Kalenderjahr 2000 vom 23.&nbsp;Oktober 2008 und f&uuml;r das Kalenderjahr 2001 vom 17.&nbsp;Oktober 2008 betrifft; insoweit f&uuml;hrt sie zur Aufhebung der Vorentscheidung und Stattgabe der Klage in dem von der Kl&auml;gerin begehrten Umfang (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 FGO). Denn die Festsetzungsfrist war im Zeitpunkt des Erlasses der streitgegenst&auml;ndlichen &Auml;nderungsbescheide &uuml;ber die Investitionszulage f&uuml;r die Kalenderjahre 2000 und 2001 bereits abgelaufen (dazu II.4.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1.&nbsp;Das FG hat zutreffend entschieden, dass der Kl&auml;gerin die begehrte Investitionszulage f&uuml;r die Kalenderjahre 2002 und 2003 nicht zusteht, da sie jedenfalls im Jahr 2004 keinen Betrieb des verarbeitenden Gewerbes i.S. von &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Alternative&nbsp;1 des Investitionszulagengesetzes (InvZulG) 1999 unterhielt. Da die durch Investitionszulage gef&ouml;rderten Wirtschaftsg&uuml;ter nicht w&auml;hrend des gesamten f&uuml;nfj&auml;hrigen Bindungszeitraums die zulagenrechtlichen Verbleibens-, Zugeh&ouml;rigkeits- und Nutzungsvoraussetzungen erf&uuml;llten, ist der Anspruch auf Investitionszulage erloschen (vgl. Senatsurteil vom 14.&nbsp;November&nbsp;2013 III&nbsp;R&nbsp;17\/12, BFHE 244, 462, BStBl II 2014, 335, Rz&nbsp;11).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a)&nbsp;Nach &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1, Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Alternative&nbsp;1 InvZulG&nbsp;1999 sind neue abnutzbare bewegliche Wirtschaftsg&uuml;ter des Anlageverm&ouml;gens u.a. dann investitionszulagenbeg&uuml;nstigt, wenn sie &#8211;bei Vorliegen der weiteren zulagenrechtlichen Voraussetzungen&#8211; mindestens f&uuml;nf Jahre nach ihrer Anschaffung oder Herstellung (F&uuml;nfjahreszeitraum) zum Anlageverm&ouml;gen eines Betriebs oder einer Betriebsst&auml;tte im F&ouml;rdergebiet geh&ouml;ren und w&auml;hrend des F&uuml;nfjahreszeitraums in einem Betrieb des verarbeitenden Gewerbes im F&ouml;rdergebiet verbleiben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b)&nbsp;Der Begriff des verarbeitenden Gewerbes bestimmt sich nach der Klassifikation der Wirtschaftszweige (WZ). Der Gesetzgeber hat die Ma&szlig;geblichkeit der vom Statistischen Bundesamt herausgegebenen WZ zwar erstmals in &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 InvZulG&nbsp;2010 ausdr&uuml;cklich angeordnet. Der Senat h&auml;lt aber an seiner st&auml;ndigen Rechtsprechung fest, wonach sich der Begriff des verarbeitenden Gewerbes im Investitionszulagenrecht auch f&uuml;r fr&uuml;here Gesetzesfassungen nach der f&uuml;r das jeweilige Kalenderjahr geltenden WZ bestimmt, im Streitfall also nach der WZ&nbsp;2003 und der WZ&nbsp;93. Die Gerichte haben hierbei die Einordnung eines Betriebs in eine Kategorie der WZ unabh&auml;ngig von der Einordnung durch die Statistikbeh&ouml;rde zu pr&uuml;fen und gegebenenfalls selbst vorzunehmen (vgl. z.B. Senatsurteile vom 22.&nbsp;September 2011 III&nbsp;R&nbsp;64\/08, BFHE 236, 168, BStBl II 2012, 358, Rz&nbsp;12&nbsp;ff.; vom 22.&nbsp;September 2011 III&nbsp;R&nbsp;14\/09, BFH\/NV 2012, 451, Rz&nbsp;12&nbsp;ff.; vom 22.&nbsp;Dezember 2011 III&nbsp;R&nbsp;1\/10, BFH\/NV 2012, 1654, Rz&nbsp;10&nbsp;ff.; vom 26.&nbsp;Juli 2012 III&nbsp;R&nbsp;43\/11, BFH\/NV 2013, 86, Rz&nbsp;13&nbsp;f.; vom 16.&nbsp;Juli&nbsp;2015 III&nbsp;R&nbsp;34\/14, BFH\/NV 2016, 64, Rz&nbsp;11&nbsp;f., und vom 14.&nbsp;April&nbsp;2016 III&nbsp;R&nbsp;10\/15, BFH\/NV 2016, 1493, Rz&nbsp;18&nbsp;f., m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c)&nbsp;Unter Heranziehung dieser Grunds&auml;tze hat das FG im Ergebnis zutreffend entschieden, dass der Betrieb der Kl&auml;gerin jedenfalls im Jahr 2004 nicht (mehr) dem verarbeitenden Gewerbe (Abschnitt&nbsp;D), sondern dem nicht investitionszulagenbeg&uuml;nstigten &quot;Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden&quot; (Abschnitt&nbsp;C) der f&uuml;r das Kalenderjahr 2003 geltenden WZ&nbsp;2003 (dazu II.2.) und der f&uuml;r das Kalenderjahr 2002 geltenden WZ&nbsp;93 (dazu II.3.) zuzuordnen ist. Der Bindungszeitraum von f&uuml;nf Jahren wurde damit f&uuml;r die Investitionen der Kalenderjahre 2002 und 2003 nicht eingehalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2.&nbsp;Dem FG ist f&uuml;r die Investitionszulage 2003 darin zu folgen, dass der Betrieb der Kl&auml;gerin &#8211;jedenfalls im Jahr 2004&#8211; Abschnitt&nbsp;C (Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden), Unterabschnitt&nbsp;CB (Erzbergbau, Gewinnung von Steinen und Erden, sonstiger Bergbau), Abteilung&nbsp;14 (Gewinnung von Steinen und Erden, sonstiger Bergbau), Gruppe&nbsp;14.1 (Gewinnung von Natursteinen), Klasse&nbsp;14.11 (Gewinnung von Naturwerksteinen und Natursteinen &#8230;) der WZ&nbsp;2003 zuzuordnen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a)&nbsp;Nach den Erl&auml;uterungen der WZ&nbsp;2003 umfasst der Abschnitt&nbsp;C (Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) neben der Gewinnung bestimmter mineralischer Rohstoffe auch zus&auml;tzliche T&auml;tigkeiten, die f&uuml;r den Transport und Absatz mineralischer Erzeugnisse erforderlich sind. Die Abteilung&nbsp;14 (Gewinnung von Steinen und Erden, sonstiger Bergbau) umfasst u.a. den Betrieb von Steinbr&uuml;chen und das Mahlen von Steinen. Die Verarbeitung wird hiernach zwar ausgeschlossen, dies gilt aber nicht f&uuml;r das Brechen, Mahlen, grobe Behauen, Waschen, Trocknen, Sortieren und Mischen der gewonnenen Minerale.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Voraussetzungen erf&uuml;llt die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin im Tagebau F, auf den im Jahr 2004 mit 75,4&nbsp;% der h&ouml;chste Wertsch&ouml;pfungsanteil entfiel. Denn ausweislich der vom FG in Bezug genommenen Arbeitsanweisungen der Kl&auml;gerin ist im Wesentlichen das im Steinbruch erfolgende Brechen, (Ab-)Sieben, Trennen nach Fraktionen\/Korngr&ouml;&szlig;e und Mischen des von ihr dort abgebauten Gesteins kennzeichnend f&uuml;r ihre dortige T&auml;tigkeit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b)&nbsp;Zwar wird den (Mineral-)Gemischen teilweise Natursand und Wasser beigemischt. Die Zugabe von Natursand und Wasser zu bestimmten Gemischen stellt aber keine eigene wirtschaftliche (Haupt-)T&auml;tigkeit dar, sondern ist dem allgemeinen Aufbereitungsvorgang der Mineralien zuzuordnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c)&nbsp;Der Betrieb der Kl&auml;gerin ist &#8211;wovon das FG zutreffend ausgegangen ist&#8211; auch nicht deshalb dem verarbeitenden Gewerbe zuzuordnen, weil den Mineralgemischen 15&nbsp;000&nbsp;t Betonbruch zugesetzt worden sind. Denn die Bauschutt-Aufbereitung durch die Kl&auml;gerin ist ebenfalls durch ein Zerkleinern, Sieben, Trennen nach Korngr&ouml;&szlig;en und Mischen des Bauschutts gekennzeichnet. Der aufbereitete Betonbruch ist hiernach unmittelbar zur Grabenverf&uuml;llung als D&auml;mmsch&uuml;ttgut und f&uuml;r Bodenaustauschzwecke geeignet oder wird anderen Mineralgemischen zugesetzt. Der aufbereitete Bauschutt wird folglich als Enderzeugnis verwendet. Die Bearbeitung von Altbeton w&auml;re demgegen&uuml;ber nur dann dem verarbeitenden Gewerbe zuzuordnen, wenn die gewonnenen Erzeugnisse als Zwischenprodukt oder als Grundstoff f&uuml;r einen weiteren industriellen Verarbeitungsprozess &#8211;z.B. Herstellung von Betonfertigteilen&#8211; verwendet w&uuml;rden (vgl. z.B. Senatsurteile vom 28.&nbsp;April 2010 III&nbsp;R&nbsp;66\/09, BFHE 229, 562, BStBl II 2010, 831, Rz&nbsp;18; in BFH\/NV 2012, 1654, Rz&nbsp;17, m.w.N., und in BFH\/NV 2013, 86, Rz&nbsp;15&nbsp;ff., m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d)&nbsp;F&uuml;r eine Zuordnung der T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin zu Abschnitt&nbsp;C (Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) der WZ&nbsp;2003 spricht auch ein Vergleich mit dem G&uuml;terverzeichnis f&uuml;r Produktionsstatistiken des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 2002 (GP&nbsp;2002). Nach der Rechtsprechung des Senats ist das GP ein geeignetes Hilfsmittel, um anhand der charakteristischen Produkte die einzelnen T&auml;tigkeiten zu bestimmen (vgl. Senatsurteile vom 23.&nbsp;M&auml;rz 2005 III&nbsp;R&nbsp;20\/00, BFHE 209, 186, BStBl II 2005, 497, unter II.5.d&nbsp;dd, und vom 10.&nbsp;Mai 2007 III&nbsp;R&nbsp;54\/04, BFH\/NV 2007, 2146, unter II.2.a, m.w.N., jeweils zu GP&nbsp;95). Das GP&nbsp;2002 ordnet gebrochene Natursteine f&uuml;r den Wegebau, insbesondere Brechsande, K&ouml;rnungen, Wasserbausteine, Schrotten und andere gebrochene Natursteine sowie sonstige K&ouml;rnungen und Splitt (nicht f&uuml;r den Wegebau) der G&uuml;terabteilung&nbsp;14 (Steine und Erden, sonstige Bergbauerzeugnisse) zu (vgl. Meldenummern 1421&nbsp;12&nbsp;301 bis&nbsp;309 und 930 des GP 2002).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e)&nbsp;Schlie&szlig;lich ist die T&auml;tigkeit &#8211;anders als die Kl&auml;gerin meint&#8211; nicht sowohl Abschnitt&nbsp;C (Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) als auch Abschnitt&nbsp;D (Verarbeitendes Gewerbe) zuzuordnen, insbesondere nicht Unterabschnitt&nbsp;DI (Glasgewerbe, Herstellung von Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden), Abteilung&nbsp;26 (Glasgewerbe, Herstellung von Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden), Gruppe&nbsp;26.7 (Be- und Verarbeitung von Naturwerksteinen und Natursteinen &#8230;), Klasse&nbsp;26.70 (Be- und Verarbeitung von Naturwerksteinen und Natursteinen &#8230;), Unterklasse&nbsp;26.70.2 (Sonstige Be- und Verarbeitung von Naturwerksteinen und Natursteinen &#8230;) der WZ&nbsp;2003. Denn diese Unterklasse umfasst die formgebende Verarbeitung von Natursteinen f&uuml;r die Verwendung u.a. im Stra&szlig;enbau, z.B. als Pflaster-, Bord- oder Prellsteine sowie f&uuml;r Dacheindeckungen. Mit dieser Art der formgebenden Verarbeitung sind die von der Kl&auml;gerin hergestellten Gemische nicht vergleichbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch ein Vergleich mit dem GP 2002 spricht nicht f&uuml;r eine Zuordnung des Betriebs der Kl&auml;gerin zum verarbeitenden Gewerbe, insbesondere nicht zu der Unterklasse&nbsp;26.70.2 (Sonstige Be- und Verarbeitung von Naturwerksteinen und Natursteinen &#8230;). Denn die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin f&uuml;hrt nicht zu Erzeugnissen, die in der G&uuml;terklasse&nbsp;2670 (Naturwerksteinerzeugnisse) der G&uuml;terabteilung&nbsp;26 (Glas, Keramik, bearbeitete Steine und Erden) ausgewiesen sind. Die von ihr durch Brechen, Sieben, Trennen und Mischen gewonnenen Mineralgemische fallen insbesondere nicht unter die G&uuml;terunterkategorie 2670&nbsp;12 (Pflastersteine und Platten, Bordsteine, Fliesen, W&uuml;rfel aus Naturstein; andere bearbeitete Kalksteine, Granit, Werksteine, Tonschiefer), deren &auml;u&szlig;eres Erscheinungsbild im Wesentlichen durch eine formgebende Verarbeitung gekennzeichnet ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f)&nbsp;Soweit der Senat in seinem Urteil in BFHE 236, 168, BStBl II 2012, 358, Rz&nbsp;19 eine abweichende Ansicht vertreten haben sollte, insbesondere als er zu dem dort entschiedenen Sachverhalt u.a. ausf&uuml;hrte, eine Verarbeitung zu Steinen in DIN-Gr&ouml;&szlig;e oder nach Kundenvorstellungen sowie die Herstellung von Gemischen d&uuml;rfte zum verarbeitenden Gewerbe geh&ouml;ren, waren diese Ausf&uuml;hrungen nicht tragend; es handelte sich hierbei vielmehr um einen nicht bindenden Hinweis f&uuml;r den zweiten Rechtsgang (vgl. auch Senatsbeschluss vom 9.&nbsp;Januar 2013 III&nbsp;B&nbsp;27\/12, BFH\/NV 2013, 588, Rz&nbsp;8).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>g)&nbsp;Einer Zuordnung des Betriebs der Kl&auml;gerin zu einem im Jahr 2004 nicht (mehr) beg&uuml;nstigten Wirtschaftszweig stehen auch Gr&uuml;nde des Vertrauensschutzes nicht entgegen. Denn der Bescheid &uuml;ber die Investitionszulage f&uuml;r das Kalenderjahr 2003 vom 6.&nbsp;Februar 2007 stand unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung. Ein wirksamer Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung verhindert aber regelm&auml;&szlig;ig das Entstehen eines f&uuml;r die Bindung an Treu und Glauben notwendigen Vertrauenstatbestands (z.B. Senatsurteil vom 6.&nbsp;September 2005 III&nbsp;R&nbsp;32\/04, BFH\/NV 2006, 371, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3.&nbsp;Dem FG ist auch f&uuml;r die Investitionszulage f&uuml;r das Kalenderjahr 2002 im Ergebnis darin zu folgen, dass der Betrieb der Kl&auml;gerin &#8211;jedenfalls im Jahr 2004&#8211; dem Abschnitt&nbsp;C (Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) der WZ zuzuordnen ist. Zwar hat das FG den Begriff des verarbeitenden Gewerbes f&uuml;r die Investitionszulage f&uuml;r das Kalenderjahr 2002 ebenfalls nach Ma&szlig;gabe der WZ&nbsp;2003 bestimmt, die erst ab dem 1.&nbsp;Januar 2003 gilt (vgl. auch Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen &#8211;BMF&#8211; vom 6.&nbsp;Oktober 2003, BStBl I 2003, 556). Der Senat kann aber auf Grundlage der vom FG getroffenen Feststellungen selbst eine Zuordnung des Betriebs der Kl&auml;gerin f&uuml;r das Jahr 2004 auf Grundlage der f&uuml;r die Investitionszulage f&uuml;r das Kalenderjahr 2002 geltenden WZ&nbsp;93 vornehmen (vgl. zum zeitlichen Anwendungsbereich auch BMF-Schreiben vom 30.&nbsp;Dezember 1994, BStBl I 1995, 18).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a)&nbsp;Der Betrieb der Kl&auml;gerin ist auch auf der Grundlage der WZ&nbsp;93 dem Abschnitt&nbsp;C (Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) zuzuordnen: soweit die Steine gewonnen und roh behauen werden dem Unterabschnitt CB (Erzbergbau, Gewinnung von Steinen und Erden, sonstiger Bergbau), Abteilung&nbsp;14 (Gewinnung von Steinen und Erden, sonstiger Bergbau), Gruppe&nbsp;14.1 (Gewinnung von Natursteinen), Klasse&nbsp;14.11 (Gewinnung von Naturwerksteinen und Natursteinen &#8230;), soweit es das Brechen und Mahlen der Steine betrifft der Gruppe&nbsp;14.2 (Gewinnung von Kies, Sand, Ton und Kaolin), Klasse&nbsp;14.21 (Gewinnung von Kies und Sand), Unterklasse&nbsp;14.21.0 (Gewinnung von Kies und Sand).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar ordnet die WZ&nbsp;93 &#8211;anders als die WZ&nbsp;2003&#8211; nicht ausdr&uuml;cklich auch das Sortieren und Mischen der Steine der Abteilung&nbsp;14 (Gewinnung von Steinen und Erden, sonstiger Bergbau) des Abschnitts&nbsp;C (Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) zu. F&uuml;r eine Einordnung der T&auml;tigkeiten insgesamt zu Abschnitt C (Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) der WZ&nbsp;93 spricht aber auch hier die Zuordnung der f&uuml;r den Betrieb der Kl&auml;gerin charakteristischen Produkte auf Grundlage des GP&nbsp;2002 (vgl. Meldenummern 1421&nbsp;12&nbsp;301 bis&nbsp;309 und 930 der G&uuml;terabteilung&nbsp;14 &#8211;Steine und Erden, sonstige Bergbauerzeugnisse&#8211; des GP 2002). &Uuml;berdies stellt die Erl&auml;uterung zu Abschnitt&nbsp;C (Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) der WZ&nbsp;93 klar, dass dieser Abschnitt auch T&auml;tigkeiten zur Aufbereitung des Rohmaterials, wie z.B. Zerkleinern, Waschen, Klassieren und Anreichern, umfasst.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Vermeidung von Wiederholungen verweist der Senat im &Uuml;brigen auf die Ausf&uuml;hrungen unter II.2.b bis II.2.e.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b)&nbsp;Eine abweichende Beurteilung folgt auch nicht aus dem Senatsurteil vom 23.&nbsp;Oktober 2002 III&nbsp;R&nbsp;40\/00 (BFHE 201, 366, BStBl II 2003, 360), soweit dieses dahin zu verstehen sein sollte, dass im Steinbruch ausgef&uuml;hrte T&auml;tigkeiten, wie z.B. das Brechen und Sieben gewonnenen Gesteins, dem verarbeitenden Gewerbe zugeordnet werden k&ouml;nnten. Denn der Senat hatte dort in Anlehnung an seine fr&uuml;here Rechtsprechung (lediglich) gepr&uuml;ft, ob die urspr&uuml;ngliche Einordnung der T&auml;tigkeit des Kl&auml;gers durch das Statistische Landesamt nicht offensichtlich unzutreffend war. Daran h&auml;lt der Senat jedoch nach dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 31.&nbsp;Mai 2011&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvR&nbsp;857\/07 (BVerfGE 129, 1) nicht mehr fest (vgl. dazu oben II.1.b, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c)&nbsp;Einer Zuordnung des Betriebs der Kl&auml;gerin zu einem im Jahr 2004 nicht (mehr) beg&uuml;nstigten Wirtschaftszweig stehen schlie&szlig;lich Gr&uuml;nde des Vertrauensschutzes nicht entgegen. Denn auch der Bescheid &uuml;ber die Investitionszulage f&uuml;r das Kalenderjahr 2002 vom 6.&nbsp;Februar 2007 stand unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung. Zur Vermeidung von Wiederholungen verweist der Senat insoweit auf die Ausf&uuml;hrungen unter II.2.g.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4.&nbsp;Unzutreffend hat das FG entschieden, dass das FA im Jahr 2008 noch berechtigt war, den Bescheid &uuml;ber die Investitionszulage f&uuml;r das Kalenderjahr&nbsp;2000 mit Bescheid vom 23.&nbsp;Oktober 2008 (dazu II.4.b) und den Bescheid &uuml;ber die Investitionszulage f&uuml;r das Kalenderjahr&nbsp;2001 mit Bescheid vom 17.&nbsp;Oktober 2008 (dazu II.4.c) zu &auml;ndern, da die Festsetzungsfrist im Zeitpunkt des Erlasses des jeweiligen &Auml;nderungsbescheids bereits abgelaufen war. Die Revision hat somit hinsichtlich der angefochtenen &Auml;nderungsbescheide &uuml;ber die Investitionszulage f&uuml;r die Kalenderjahre 2000 und 2001 bereits mit der Sachr&uuml;ge Erfolg, so dass es auf die insoweit erhobene Verfahrensr&uuml;ge nicht mehr ankommt (vgl. z.B. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 19.&nbsp;Oktober 2011 X&nbsp;R&nbsp;65\/09, BFHE 235, 304, BStBl II 2012, 345, Rz&nbsp;50, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a)&nbsp;Nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 InvZulG&nbsp;1999 sind die f&uuml;r Steuerverg&uuml;tungen geltenden Vorschriften der AO auf die Investitionszulage entsprechend anwendbar. &sect;&nbsp;155 Abs.&nbsp;4 AO a.F. bestimmt, dass die f&uuml;r die Steuerfestsetzung geltenden Vorschriften auf die Festsetzung einer Steuerverg&uuml;tung sinngem&auml;&szlig; anzuwenden sind. Wird eine Steuerverg&uuml;tung nur auf Antrag festgesetzt (vgl. &sect;&nbsp;5 InvZulG&nbsp;1999), so beginnt die vierj&auml;hrige Festsetzungsfrist (vgl. &sect;&nbsp;169 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 AO) grunds&auml;tzlich nach &sect;&nbsp;170 Abs.&nbsp;1&nbsp;AO mit Ablauf des Kalenderjahrs, in dem die Steuer bzw. der Anspruch entstanden ist. Die Frist f&uuml;r die Aufhebung oder &Auml;nderung einer Festsetzung der Investitionszulage beginnt nicht vor Ablauf des Kalenderjahrs, in dem der Antrag auf Investitionszulage gestellt worden ist (&sect;&nbsp;170 Abs.&nbsp;3 AO). Ma&szlig;gebend f&uuml;r den Beginn der Frist nach &sect;&nbsp;170 Abs.&nbsp;3 AO ist der Eingang des Antrages bei der Finanzbeh&ouml;rde. Die Regelung des &sect;&nbsp;170 Abs.&nbsp;3 AO hat zur Folge, dass die Festsetzungsfrist f&uuml;r die erstmalige Festsetzung und diejenige f&uuml;r eine Aufhebung oder &Auml;nderung der urspr&uuml;nglichen Festsetzung getrennt zu berechnen sind (vgl. Senatsurteil vom 29.&nbsp;M&auml;rz 2001 III&nbsp;R&nbsp;1\/99, BFHE 194, 331, BStBl II 2001, 432, unter II.2.a, b, m.w.N., zu AO 1977).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b)&nbsp;Die Festsetzungsfrist war danach bereits abgelaufen, als das FA den angefochtenen &Auml;nderungsbescheid &uuml;ber die Investitionszulage f&uuml;r das Kalenderjahr 2000 vom 23.&nbsp;Oktober 2008 erlassen hat. Denn die vierj&auml;hrige Festsetzungsfrist begann, weil der Antrag im M&auml;rz 2001 gestellt worden war, mit Ablauf des Jahres 2001 und endete mit rechtskr&auml;ftigem Abschluss des Klageverfahrens 1&nbsp;K&nbsp;272\/02 im Jahr 2006.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa)&nbsp;Der Beginn der Festsetzungsfrist war nicht nach &sect;&nbsp;175 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 AO hinausgeschoben, da diese Regelung im Streitfall nicht greift.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat braucht dabei nicht zu entscheiden, ob die Verschiebung der Wertsch&ouml;pfungsanteile im Jahr 2004 von der B S zum Tagebau F ein r&uuml;ckwirkendes Ereignis i.S. des &sect;&nbsp;175 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2, Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Alternative&nbsp;1 AO darstellt (vgl. dazu z.B. Senatsurteile vom 25.&nbsp;September 1996 III&nbsp;R&nbsp;53\/93, BFHE 181, 547, BStBl II 1997, 269, unter&nbsp;3., m.w.N.; vom 28.&nbsp;August 1997 III&nbsp;R&nbsp;3\/94, BFHE 183, 324, BStBl II 1997, 827, unter II.2.a, m.w.N., und Senatsbeschluss vom 20.&nbsp;Dezember 2000 III&nbsp;B&nbsp;43\/00, BFH\/NV 2001, 744, unter&nbsp;3., m.w.N., jeweils zu AO&nbsp;1977). Denn nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH muss das (r&uuml;ckwirkende) Ereignis nachtr&auml;glich eintreten, da nur in diesem Fall die Notwendigkeit besteht, die Bestandskraft zu durchbrechen. Konnte das Ereignis bei Erlass des betreffenden Bescheids bereits ber&uuml;cksichtigt werden, greift &sect;&nbsp;175 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 AO nicht ein (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 10.&nbsp;Juli 2002 I&nbsp;R&nbsp;69\/00, BFH\/NV 2002, 1545, unter II.1., m.w.N., und vom 16.&nbsp;Juni 2015 IX&nbsp;R&nbsp;30\/14, BFHE 250, 305, BStBl II 2017, 94, Rz&nbsp;17, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Verschiebung der Wertsch&ouml;pfungsanteile von der B S zum Tagebau F erfolgte im Jahr 2004. Das Ereignis h&auml;tte somit bereits bei der erstmaligen Festsetzung der Investitionszulage f&uuml;r das Kalenderjahr 2000 mit Bescheid vom 12.&nbsp;Juli 2006 ber&uuml;cksichtigt werden k&ouml;nnen. Mit Blick auf den durch den Bescheid vom 23.&nbsp;Oktober 2008 zu &auml;ndernden Bescheid vom 9.&nbsp;Februar 2007 ist das Ereignis damit nicht nachtr&auml;glich eingetreten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb)&nbsp;Zwar war der Ablauf der Festsetzungsfrist wegen des Klageverfahrens 1&nbsp;K&nbsp;272\/02 nach &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;3a AO gehemmt, bis &uuml;ber den Rechtsbehelf unanfechtbar entschieden war. Die Ablaufhemmung endete aber mit rechtskr&auml;ftiger Beendigung des Klageverfahrens 1&nbsp;K&nbsp;272\/02 im Jahr 2006; im Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen &Auml;nderungsbescheids vom 23.&nbsp;Oktober 2008 war die Festsetzungsfrist somit abgelaufen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c)&nbsp;Die Festsetzungsfrist war auch bereits abgelaufen, als der &Auml;nderungsbescheid &uuml;ber die Investitionszulage f&uuml;r das Kalenderjahr 2001 vom 17.&nbsp;Oktober&nbsp;2008 erlassen wurde. Denn die vierj&auml;hrige Festsetzungsfrist begann mit Ablauf des Jahres 2003 und endete mit Ablauf des Jahres 2007. Die &Auml;nderung des Bescheids &uuml;ber die Investitionszulage f&uuml;r das Kalenderjahr 2001 vom 6.&nbsp;Februar 2007 mit Bescheid vom 17.&nbsp;Oktober 2008 konnte somit weder auf &sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 AO gest&uuml;tzt werden, da nach &sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 AO der Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung mit Ablauf der Festsetzungsfrist entf&auml;llt, noch, aus den unter II.4.b&nbsp;aa dargelegten Gr&uuml;nden, auf &sect;&nbsp;175 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2, Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 AO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch die im Jahr 2008 bei der Kl&auml;gerin durchgef&uuml;hrte Betriebspr&uuml;fung konnte keine Ablaufhemmung f&uuml;r die Investitionszulage f&uuml;r das Kalenderjahr 2001 bewirken. Denn &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 AO sieht eine Ablaufhemmung nur f&uuml;r die Steuern vor, auf die sich die vor Ablauf der Festsetzungsfrist begonnene Au&szlig;enpr&uuml;fung erstreckt oder im Fall der Hinausschiebung der Au&szlig;enpr&uuml;fung erstrecken sollte (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 18.&nbsp;Juli 1991 V&nbsp;R&nbsp;54\/87, BFHE 165, 13, BStBl II 1991, 824, unter&nbsp;II.). Die Pr&uuml;fungsanordnung gibt den Rahmen vor, innerhalb dessen die Ablaufhemmung eintreten kann (vgl. z.B. BFH-Urteil in BFHE 165, 13, BStBl II 1991, 824, unter&nbsp;II.; vom 4.&nbsp;November 1992 XI&nbsp;R&nbsp;32\/91, BFHE 170, 291, BStBl II 1993, 425, und vom 20.&nbsp;Juli 2005 X&nbsp;R&nbsp;74\/01, BFH\/NV 2005, 2195, unter II.5.b&nbsp;bb, m.w.N.). Gegenstand der Betriebspr&uuml;fung im Jahr 2008 war jedoch nicht die Investitionszulage f&uuml;r das Kalenderjahr 2001; die Betriebspr&uuml;fung erstreckte sich vielmehr nur auf die Investitionszulage f&uuml;r das Kalenderjahr 2003. Insoweit ist ohne Bedeutung, dass die angeordnete Au&szlig;enpr&uuml;fung f&uuml;r die Investitionszulage f&uuml;r das Kalenderjahr 2003 wegen des f&uuml;nfj&auml;hrigen Bindungszeitraums f&uuml;r die durch Investitionszulage gef&ouml;rderten Wirtschaftsg&uuml;ter Auswirkungen auch auf die Investitionszulage f&uuml;r das Kalenderjahr 2001 haben konnte; denn dies gen&uuml;gt f&uuml;r eine Ablaufhemmung nach &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 AO nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d)&nbsp;Die Vorentscheidung beruht auf einer anderen Rechtsauffassung. Sie ist daher insoweit aufzuheben, als sie die Investitionszulage f&uuml;r die Kalenderjahre 2000 und 2001 betrifft; der Klage ist insoweit in dem von der Kl&auml;gerin begehrten Umfang stattzugeben, da die Sache spruchreif ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa)&nbsp;Der Bescheid &uuml;ber die &Auml;nderung des Bescheids &uuml;ber eine Investitionszulage f&uuml;r das Kalenderjahr 2000 vom 23.&nbsp;Oktober 2008 ist, insoweit unter Aufhebung der Einspruchsentscheidung vom 6.&nbsp;August 2009, aufzuheben. Mit Aufhebung des Bescheids vom 23.&nbsp;Oktober 2008 tritt der Bescheid &uuml;ber die &Auml;nderung des Bescheids &uuml;ber eine Investitionszulage f&uuml;r das Kalenderjahr 2000 vom 9.&nbsp;Februar 2007 wieder in Kraft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb)&nbsp;Der Bescheid &uuml;ber die &Auml;nderung des Bescheids &uuml;ber eine Investitionszulage f&uuml;r das Kalenderjahr 2001 vom 17.&nbsp;Oktober 2008 ist, insoweit unter Aufhebung der Einspruchsentscheidung vom 6.&nbsp;August 2009, in dem von der Kl&auml;gerin begehrten Umfang dahin zu &auml;ndern, dass die Investitionszulage auf 60.821,03&nbsp;EUR festgesetzt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5.&nbsp;Die von der Kl&auml;gerin im &Uuml;brigen erhobene Verfahrensr&uuml;ge, das FG sei i.S. des &sect;&nbsp;119 Nr.&nbsp;1 FGO unvorschriftsm&auml;&szlig;ig besetzt gewesen, ist unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a)&nbsp;Soweit die Kl&auml;gerin vorbringt, die Vorentscheidung sei unter Versto&szlig; gegen &sect;&nbsp;103 FGO von einem ehrenamtlichen Richter mitgef&auml;llt worden, der an der dem Urteil zugrunde liegenden m&uuml;ndlichen Verhandlung nicht teilgenommen habe, greift die R&uuml;ge nicht durch, da sie sich auf die urspr&uuml;ngliche Fassung der Sitzungsniederschrift st&uuml;tzt (vgl. &sect;&nbsp;94 FGO, &sect;&nbsp;160 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Zivilprozessordnung &#8211;ZPO&#8211;). Diese wurde jedoch gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;94 FGO, &sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;1 ZPO wegen offensichtlicher Unrichtigkeit berichtigt (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 30.&nbsp;Januar 2003 XI&nbsp;B&nbsp;144\/02, BFH\/NV 2003, 797). Damit stimmen die im Protokoll und die im Rubrum des Urteils genannten Richter &uuml;berein. Anhaltspunkte f&uuml;r eine F&auml;lschung der Sitzungsniederschrift (vgl. &sect;&nbsp;165 Satz&nbsp;2 ZPO) sind weder vorgetragen noch ersichtlich. Da es sich um eine Beseitigung eines offensichtlichen Versehens handelt, ist es zudem ausgeschlossen, dass die Entscheidung auf einer Nichtbeachtung der Anh&ouml;rungspflicht (&sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;2 ZPO) beruht (vgl. BFH-Beschluss vom 19.&nbsp;April 2005 XI&nbsp;B&nbsp;243\/03, BFH\/NV 2005, 1586, unter II.2.a&nbsp;bb, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b)&nbsp;Das Urteil ist auch nicht deshalb unter Versto&szlig; gegen &sect;&nbsp;103 FGO gef&auml;llt worden, weil an der m&uuml;ndlichen Verhandlung vom 18.&nbsp;April 2013, auf die das Urteil ergangen ist, andere Richter mitgewirkt haben als an der m&uuml;ndlichen Verhandlung vom 26.&nbsp;April 2012. Denn &sect;&nbsp;103&nbsp;FGO verlangt nur, dass das Urteil von den Richtern und ehrenamtlichen Richtern gef&auml;llt wird, die an der dem Urteil zugrunde liegenden letzten m&uuml;ndlichen Verhandlung teilgenommen haben. Ein Richterwechsel nach Vertagung einer m&uuml;ndlichen Verhandlung &#8211;wie im Streitfall&#8211; ist unsch&auml;dlich (z.B. BFH-Beschluss vom 28.&nbsp;Juli 2008 IX&nbsp;B&nbsp;13\/08, BFH\/NV 2008, 2029, unter 1.c, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6.&nbsp;Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;136 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO. Sie ber&uuml;cksichtigt das Verh&auml;ltnis des jeweiligen Obsiegens und Unterliegens.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.5.2017, III R 20\/14ECLI:DE:BFH:2017:U.180517.IIIR20.14.0 Investitionszulage: Zuordnung eines Betriebs nach Ma&szlig;gabe der Klassifikation der Wirtschaftszweige &#8211; Abgrenzung &quot;Verarbeitendes Gewerbe&quot; von &quot;Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden&quot; &#8211; &Auml;nderung eines Investitionszulagenbescheids nach &sect; 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 i.V.m. 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