{"id":67877,"date":"2017-10-24T16:11:19","date_gmt":"2017-10-24T14:11:19","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=67877"},"modified":"2017-10-24T16:12:36","modified_gmt":"2017-10-24T14:12:36","slug":"ix-r-37-16-nutzung-zu-eigenen-wohnzwecken-beguenstigung-von-zweit-und-ferienwohnungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-37-16-nutzung-zu-eigenen-wohnzwecken-beguenstigung-von-zweit-und-ferienwohnungen\/","title":{"rendered":"IX&nbsp;R&nbsp;37\/16 &#8211; Nutzung zu eigenen Wohnzwecken &#8211; Beg&uuml;nstigung von Zweit- und Ferienwohnungen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 27.6.2017, IX R 37\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.270617.IXR37.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Nutzung zu eigenen Wohnzwecken &#8211; Beg&uuml;nstigung von Zweit- und Ferienwohnungen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Ein Geb&auml;ude wird auch dann zu eigenen Wohnzwecken genutzt, wenn es der Steuerpflichtige nur zeitweilig bewohnt, sofern es ihm in der &uuml;brigen Zeit als Wohnung zur Verf&uuml;gung steht. Unter &sect; 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 3 EStG k&ouml;nnen deshalb auch Zweitwohnungen, nicht zur Vermietung bestimmte Ferienwohnungen und Wohnungen, die im Rahmen einer doppelten Haushaltsf&uuml;hrung genutzt werden, fallen.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Eine Nutzung zu eigenen Wohnzwecken &quot;im Jahr der Ver&auml;u&szlig;erung und in den beiden vorangegangenen Jahren&quot; (&sect; 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 3&nbsp;&nbsp;2. Alternative EStG) liegt vor, wenn das Geb&auml;ude in einem zusammenh&auml;ngenden Zeitraum genutzt wird, der sich &uuml;ber drei Kalenderjahre erstreckt, ohne sie &#8211;mit Ausnahme des mittleren Kalenderjahrs&#8211; voll auszuf&uuml;llen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Das Urteil des Finanzgerichts K&ouml;ln vom 18. Oktober 2016&nbsp;&nbsp;8 K 3825\/11 wird aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Der Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2006 vom 4. Dezember 2009 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 14. November 2011 wird ge&auml;ndert; die Einkommensteuer wird auf den Betrag festgesetzt, der sich ergibt, wenn sonstige Eink&uuml;nfte in H&ouml;he von &#8230; EUR au&szlig;er Ansatz bleiben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Berechnung der Steuer wird dem Beklagten &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beteiligten streiten &uuml;ber die Frage, ob der Gewinn aus der Ver&auml;u&szlig;erung einer als Zweitwohnung genutzten Immobilie als privates Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;ft zu versteuern ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) und ihr Bruder erwarben am 5.&nbsp;M&auml;rz 1998 von ihrem Vater ein bebautes Grundst&uuml;ck in A zu jeweils h&auml;lftigem Miteigentum. Die Kl&auml;gerin und ihr Bruder vermieteten die Immobilie anschlie&szlig;end an den Vater. Das Mietverh&auml;ltnis endete mit Ablauf des Monats November 2004. Danach nutzte die Kl&auml;gerin die Immobilie selbst. Am 2.&nbsp;Juni 2006 erwarb sie von ihrem Bruder dessen h&auml;lftigen Miteigentumsanteil hinzu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Vertrag vom 7.&nbsp;September 2006 ver&auml;u&szlig;erte die Kl&auml;gerin das Objekt. Sie erzielte einen Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In ihrer Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Streitjahr (2006) gab die Kl&auml;gerin den Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn nicht an. Mit ge&auml;ndertem Einkommensteuerbescheid 2006 vom 4.&nbsp;Dezember 2009 ber&uuml;cksichtigte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) den Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR als sonstige Eink&uuml;nfte aus einem privaten Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;ft und setzte die Einkommensteuer entsprechend h&ouml;her fest. Das FA vertrat insoweit die Auffassung, dass eine Anwendung der Ausnahmeregelung in &sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 des Einkommensteuergesetzes (EStG) nicht in Betracht k&auml;me. Der Einspruch der Kl&auml;gerin blieb mit Einspruchsentscheidung vom 14.&nbsp;November 2011 ohne Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) hat die Klage abgewiesen (Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2017, 222). Eine Eigennutzung komme schon deshalb nicht in Betracht, weil die Kl&auml;gerin im Streitjahr ihren Hauptwohnsitz in B innegehabt habe und es sich bei dem Objekt um eine Zweitwohnung gehandelt habe, die sie lediglich f&uuml;r Ferienaufenthalte genutzt habe. Der Gesetzgeber habe mit &sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 EStG nur beruflich genutzte Wohnungen beg&uuml;nstigen wollen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision bringt die Kl&auml;gerin vor, eine Nutzung zu eigenen Wohnzwecken liege auch dann vor, wenn das Objekt als Ferienwohnung oder Ferienhaus genutzt werde. Das ergebe sich auch aus dem Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) zu Zweifelsfragen zur Neuregelung der Besteuerung privater Grundst&uuml;cksver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;fte nach &sect;&nbsp;23 EStG vom 5.&nbsp;Oktober 2000, BStBl I 2000, 1383, Rz&nbsp;22). Daher sei im Streitfall die Ausnahmeregelung des &sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 EStG anzuwenden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das Urteil des FG vom 18.&nbsp;Oktober 2016&nbsp;&nbsp;8&nbsp;K&nbsp;3825\/11 aufzuheben sowie die Einspruchsentscheidung vom 14.&nbsp;November 2011 und den Einkommensteuerbescheid 2006 vom 4.&nbsp;Dezember 2009 dahin zu &auml;ndern, dass die Einkommensteuer ohne die Eink&uuml;nfte aus einem privaten Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;ft in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR festgesetzt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es h&auml;lt daran fest, dass die Ver&auml;u&szlig;erung von Zweitwohnungen steuerlich nicht beg&uuml;nstigt sei, soweit diese lediglich f&uuml;r Erholungsaufenthalte genutzt w&uuml;rden. &sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 EStG sei als Ausnahmevorschrift restriktiv auszulegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet. Das FG hat zu Unrecht die Voraussetzungen von &sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 EStG (Nutzung zu eigenen Wohnzwecken) verneint.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;2 EStG sind sonstige Eink&uuml;nfte (&sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;7 EStG) auch Eink&uuml;nfte aus privaten Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;ften i.S. des &sect;&nbsp;23 EStG. Dazu geh&ouml;ren gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG u.a. Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;fte bei Grundst&uuml;cken, bei denen der Zeitraum zwischen Anschaffung und Ver&auml;u&szlig;erung nicht mehr als zehn Jahre betr&auml;gt. Ausgenommen sind Wirtschaftsg&uuml;ter, die im Zeitraum zwischen Anschaffung oder Fertigstellung und Ver&auml;u&szlig;erung ausschlie&szlig;lich zu eigenen Wohnzwecken (1.&nbsp;Alternative) oder im Jahr der Ver&auml;u&szlig;erung und in den beiden vorangegangenen Jahren zu eigenen Wohnzwecken (2.&nbsp;Alternative) genutzt wurden (&sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Ausdruck &quot;Nutzung zu eigenen Wohnzwecken&quot; setzt in beiden Alternativen lediglich voraus, dass eine Immobilie zum Bewohnen geeignet ist und vom Steuerpflichtigen auch bewohnt wird. Der Steuerpflichtige muss das Geb&auml;ude zumindest auch selbst nutzen; unsch&auml;dlich ist, wenn er es gemeinsam mit seinen Familienangeh&ouml;rigen oder einem Dritten bewohnt (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 23.&nbsp;Juli 1997 X&nbsp;R&nbsp;143\/94, BFH\/NV 1998, 160, unter II.3.a; vom 28.&nbsp;November 2001 X&nbsp;R&nbsp;27\/01, BFHE 197, 218, BStBl II 2002, 145, unter II.1., beide jeweils zu &sect;&nbsp;10e EStG; vom 18.&nbsp;Januar 2006 IX&nbsp;R&nbsp;18\/03, BFH\/NV 2006, 936, unter II.1.a; vom 25.&nbsp;Mai 2011 IX&nbsp;R&nbsp;48\/10, BFHE 234, 72, BStBl II 2011, 868, unter II.1.a; BFH-Beschluss vom 28.&nbsp;Mai 2002 IX&nbsp;B&nbsp;208\/01, BFH\/NV 2002, 1284, unter II.2.a; BMF-Schreiben in BStBl I 2000, 1383, Rz&nbsp;22; Seitz, Deutsches Steuerrecht &#8211;DStR&#8211; 2001, 277, 280). Eine Nutzung zu &quot;eigenen Wohnzwecken&quot; liegt hingegen nicht vor, wenn der Steuerpflichtige die Wohnung entgeltlich oder unentgeltlich an einen Dritten &uuml;berl&auml;sst, ohne sie zugleich selbst zu bewohnen (vgl. BFH-Urteile in BFH\/NV 1998, 160, unter II.3.b; vom 14.&nbsp;M&auml;rz 2000 IX&nbsp;R&nbsp;8\/97, BFHE 191, 502, BStBl II 2001, 66, unter II.1.a, zu &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 EStG&nbsp;a.F., und in BFHE 197, 218, BStBl II 2002, 145, unter II.1.; Schmidt\/Weber-Grellet, EStG, 36.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;23 Rz&nbsp;18).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ein Geb&auml;ude wird auch dann zu eigenen Wohnzwecken genutzt, wenn es der Steuerpflichtige nur zeitweilig bewohnt, sofern es ihm in der &uuml;brigen Zeit als Wohnung zur Verf&uuml;gung steht (vgl. BFH-Urteile vom 31.&nbsp;Mai 1995 X&nbsp;R&nbsp;140\/93, BFHE 178, 140, BStBl II 1995, 720, unter 2.a; vom 28.&nbsp;M&auml;rz 1990 X&nbsp;R&nbsp;160\/88, BFHE 160, 481, BStBl II 1990, 815, unter 2.a, beide jeweils zu &sect;&nbsp;10e EStG; in BFH\/NV 1998, 160, unter II.3.c; BFH-Beschluss in BFH\/NV 2002, 1284, unter II.2.a; BFH-Urteil in BFHE 197, 218, BStBl II 2002, 145, unter II.1.a). Denn eine Nutzung zu &quot;eigenen Wohnzwecken&quot; setzt weder die Nutzung als Hauptwohnung voraus noch muss sich dort der Schwerpunkt der pers&ouml;nlichen und famili&auml;ren Lebensverh&auml;ltnisse befinden. Ein Steuerpflichtiger kann deshalb mehrere Geb&auml;ude gleichzeitig zu eigenen Wohnzwecken nutzen. Erfasst sind daher auch Zweitwohnungen, nicht zur Vermietung bestimmte Ferienwohnungen und Wohnungen, die im Rahmen einer doppelten Haushaltsf&uuml;hrung genutzt werden. Ist deren Nutzung auf Dauer angelegt, kommt es nicht darauf an, ob der Steuerpflichtige noch eine (oder mehrere) weitere Wohnung(en) hat und wie oft er sich darin aufh&auml;lt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Anders als &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4a bis 4c des Erbschaftsteuergesetzes (ErbStG) spricht &sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 EStG nicht von einem &quot;Familienheim&quot;. Vor diesem Hintergrund bietet der Wortlaut der Vorschrift keinen Anhaltspunkt daf&uuml;r, dass der Gesetzgeber nicht dauernd bewohnte Zweitwohnungen und ausschlie&szlig;lich eigengenutzte Ferienwohnungen von der Beg&uuml;nstigung ausnehmen wollte (vgl. BMF-Schreiben in BStBl I 2000, 1383, Rz&nbsp;22; Oberfinanzdirektion Frankfurt\/M. vom 21.&nbsp;Februar 2011 S&nbsp;2256&nbsp;A&nbsp;13-St&nbsp;225, juris, Rz&nbsp;22; Bl&uuml;mich\/Glenk\/Ratschow, &sect;&nbsp;23 EStG Rz&nbsp;53; Bachem in: Bordewin\/Brandt, &sect;&nbsp;23 EStG Rz&nbsp;129a; Hoheisel in Littmann\/Bitz\/Pust, &sect;&nbsp;23 EStG Rz&nbsp;79; Kube in Kirchhof, EStG, 16.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;23 Rz&nbsp;6; Musil in Herrmann\/Heuer\/ Raupach &#8211;HHR&#8211;, &sect;&nbsp;23 EStG Rz&nbsp;130; Wernsmann, in: Kirchhof\/ S&ouml;hn\/Mellinghoff, &sect;&nbsp;23 EStG Rz&nbsp;B&nbsp;46; B&auml;uml in Kanzler\/Kraft\/ B&auml;uml, EStG, 2.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;23 Rz&nbsp;180; Bruschke, Deutsche Steuerzeitung 2008, 728, 729; Risthaus, Der Betrieb \/ Beilage Nr.&nbsp;13\/2000, S.&nbsp;12; Paus, Die Information f&uuml;r Steuer und Wirtschaft 1999, 513, 515; zur Behandlung der Ferienwohnung bei &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4a ErbStG vgl. BFH-Urteil vom 18.&nbsp;Juli 2013 II&nbsp;R&nbsp;35\/11, BFHE 242, 153, BStBl II 2013, 1051, unter II.2.). Aus der Gesetzesbegr&uuml;ndung ergibt sich nichts anderes; in ihr wird lediglich auf die Selbstnutzung und deren Aufgabe (z.B. wegen Arbeitsplatzwechsels) Bezug genommen (BTDrucks 14\/265, S.&nbsp;181).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Gegenansicht, wonach eine Nutzung zu &quot;eigenen Wohnzwecken&quot; wie in &sect;&nbsp;10e EStG und in &sect;&nbsp;2 Satz&nbsp;2 des Eigenheimzulagengesetzes (EigZulG) bei einer Nutzung als Zweit- oder Ferienwohnung nicht vorliegen soll (vgl. Schmidt\/Weber-Grellet, a.a.O., &sect;&nbsp;23 Rz&nbsp;18; H&ouml;ck, Finanz-Rundschau 2000, 764, 765; Seitz, DStR 2000, 277, 280) findet im Gesetz keine St&uuml;tze. Wenn der Gesetzgeber Zweit- und Ferienwohnungen von der Beg&uuml;nstigung h&auml;tte ausnehmen wollen, h&auml;tte es nahegelegen, dies &#8211;wie in &sect;&nbsp;10e Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG und &sect;&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EigZulG&#8211; ausdr&uuml;cklich zu regeln (vgl. BFH-Urteil in BFHE 178, 140, BStBl II 1995, 720, unter 2.a). Dies ist jedoch nicht geschehen, obwohl der Gesetzgeber in der Vergangenheit die mit der Nutzung von Zweit- oder Ferienwohnungen verbundenen Fragestellungen regelm&auml;&szlig;ig in den Blick genommen hat. Die Abgrenzung nach der Intensit&auml;t der Nutzung w&auml;re im &Uuml;brigen in der Praxis nicht nur mit erheblichem Ermittlungsaufwand verbunden, sondern w&uuml;rde im Einzelfall auch zu nicht sachgerechten Ergebnissen f&uuml;hren. Steuerpflichtige, die aufgrund fester Arbeitszeiten ihre Zweitwohnung nur an Wochenenden und in den Ferien nutzen k&ouml;nnen, w&auml;ren gegebenenfalls von der Beg&uuml;nstigung ausgeschlossen, w&auml;hrend Steuerpflichtige, die nicht an feste Arbeitszeiten oder an einen festen Arbeitsplatz gebunden sind und daher die Zweitwohnung h&auml;ufiger und insbesondere auch an Wochentagen und au&szlig;erhalb der Ferienzeiten nutzen k&ouml;nnen, ohne ersichtlichen Grund beg&uuml;nstigt sein k&ouml;nnten (vgl. BFH-Urteil in BFHE 160, 481, BStBl II 1990, 815, unter 2.a). Eine Ungleichbehandlung best&uuml;nde gegebenenfalls auch zwischen Steuerpflichtigen, deren Zweitwohnung in einem r&auml;umlich nahen Umfeld belegen ist und daher auch nach der Arbeit aufgesucht werden kann, und anderen Steuerpflichtigen, deren Zweitwohnung weiter entfernt liegt und daher nur an Wochenenden und in den Ferien genutzt werden kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) &sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3&nbsp;&nbsp;1.&nbsp;Alternative EStG setzt voraus, dass die Wohnung im Zeitraum zwischen Anschaffung oder Fertigstellung und Ver&auml;u&szlig;erung ausschlie&szlig;lich zu eigenen Wohnzwecken genutzt worden ist. &sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3&nbsp;&nbsp;2.&nbsp;Alternative EStG verlangt demgegen&uuml;ber eine Nutzung zu eigenen Wohnzwecken im Jahr der Ver&auml;u&szlig;erung und in den beiden vorangegangenen Jahren. Im Jahr der Ver&auml;u&szlig;erung und im zweiten Jahr vor der Ver&auml;u&szlig;erung muss die Nutzung zu eigenen Wohnzwecken nicht w&auml;hrend des gesamten Kalenderjahrs vorgelegen haben. Es gen&uuml;gt ein zusammenh&auml;ngender Zeitraum der Nutzung zu eigenen Wohnzwecken, der sich &uuml;ber drei Kalenderjahre erstreckt, ohne sie &#8211;mit Ausnahme des mittleren Kalenderjahrs&#8211; voll auszuf&uuml;llen (vgl. BMF-Schreiben in BStBl I 2000, 1383, Rz&nbsp;25; HHR\/Musil, &sect;&nbsp;23 EStG Rz&nbsp;131; Wernsmann, in: Kirchhof\/ S&ouml;hn\/Mellinghoff, &sect;&nbsp;23 EStG Rz&nbsp;B&nbsp;55; Hoheisel in Littmann\/ Bitz\/Pust, &sect;&nbsp;23 EStG Rz&nbsp;74; a.A. Kube in Kirchhof, a.a.O., &sect;&nbsp;23 Rz&nbsp;6; Schmidt\/Weber-Grellet, a.a.O., &sect;&nbsp;23 Rz&nbsp;18).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Diesen Ma&szlig;st&auml;ben entspricht das angefochtene Urteil nicht. Zu Recht hat das FG allerdings die von der Kl&auml;gerin zu unterschiedlichen Zeitpunkten erworbenen jeweils h&auml;lftigen Miteigentumsanteile einer getrennten Betrachtung unterzogen (vgl. dazu Schmidt\/Weber-Grellet, a.a.O., &sect;&nbsp;23 Rz&nbsp;15; Wernsmann, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, &sect;&nbsp;23 EStG Rz&nbsp;B&nbsp;45). Die Erw&auml;gungen des FG zu den Voraussetzungen von &sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 EStG weichen jedoch von der dargestellten Rechtslage ab. Das Urteil kann deshalb keinen Bestand haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Sache ist spruchreif. Nach den tats&auml;chlichen Feststellungen des FG hat die Kl&auml;gerin den von ihrem Vater erworbenen Miteigentumsanteil im Jahr der Ver&auml;u&szlig;erung (2006) und in den beiden vorangegangenen Kalenderjahren (seit Dezember 2004) in einem zusammenh&auml;ngenden Zeitraum zu eigenen Wohnzwecken (&sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3&nbsp;&nbsp;2.&nbsp;Alternative EStG) und den von ihrem Bruder erworbenen Miteigentumsanteil im Zeitraum zwischen der Anschaffung und der Ver&auml;u&szlig;erung ausschlie&szlig;lich zu eigenen Wohnzwecken (&sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3&nbsp;&nbsp;1.&nbsp;Alternative EStG) genutzt. Daher hat die Kl&auml;gerin mit der Ver&auml;u&szlig;erung des Grundst&uuml;cks kein steuerbares privates Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;ft i.S. des &sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG verwirklicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In diesem Zusammenhang kann offenbleiben, ob die Kl&auml;gerin den Miteigentumsanteil des Bruders voll- oder teilentgeltlich erworben hat. Denn im Fall eines teilentgeltlichen Erwerbs tritt der Erwerber hinsichtlich des unentgeltlichen Teils in die noch laufende Zehnjahresfrist des Rechtsvorg&auml;ngers ein (vgl. Bachem in: Bordewin\/Brandt, &sect;&nbsp;23 EStG Rz&nbsp;92; HHR\/Musil, &sect;&nbsp;23 EStG Rz&nbsp;233).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Berechnung der festzusetzenden Einkommensteuer wird dem FA &uuml;bertragen (&sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2, &sect;&nbsp;121 Satz&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Verfahrens beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 27.6.2017, IX R 37\/16ECLI:DE:BFH:2017:U.270617.IXR37.16.0 Nutzung zu eigenen Wohnzwecken &#8211; Beg&uuml;nstigung von Zweit- und Ferienwohnungen Leits&auml;tze 1. Ein Geb&auml;ude wird auch dann zu eigenen Wohnzwecken genutzt, wenn es der Steuerpflichtige nur zeitweilig bewohnt, sofern es ihm in der &uuml;brigen Zeit als Wohnung zur Verf&uuml;gung steht. Unter &sect; 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-37-16-nutzung-zu-eigenen-wohnzwecken-beguenstigung-von-zweit-und-ferienwohnungen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IX&nbsp;R&nbsp;37\/16 &#8211; Nutzung zu eigenen Wohnzwecken &#8211; Beg&uuml;nstigung von Zweit- und Ferienwohnungen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-67877","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67877","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67877"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67877\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67877"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67877"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67877"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}