{"id":67882,"date":"2017-10-24T16:09:49","date_gmt":"2017-10-24T14:09:49","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=67882"},"modified":"2017-10-24T16:11:46","modified_gmt":"2017-10-24T14:11:46","slug":"x-b-38-17-uebertragung-einer-par-6b-estg-ruecklage-zulassung-der-revision-aufgrund-eines-materiell-rechtlichen-fehlers","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-38-17-uebertragung-einer-par-6b-estg-ruecklage-zulassung-der-revision-aufgrund-eines-materiell-rechtlichen-fehlers\/","title":{"rendered":"X&nbsp;B&nbsp;38\/17 &#8211; &Uuml;bertragung einer &sect; 6b EStG-R&uuml;cklage &#8211; Zulassung der Revision aufgrund eines materiell-rechtlichen Fehlers"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 10.7.2017, X B 38\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:B.100717.XB38.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">&Uuml;bertragung einer &sect; 6b EStG-R&uuml;cklage &#8211; Zulassung der Revision aufgrund eines materiell-rechtlichen Fehlers<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde der Kl&auml;ger wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts K&ouml;ln vom 7. Dezember 2016&nbsp;&nbsp;5 K 3483\/11 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens haben die Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) werden als Eheleute zusammen zur Einkommensteuer veranlagt. Der Kl&auml;ger erzielte im Streitjahr 2002 u.a. Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb als Bautr&auml;ger. Im Jahre 1998 hatte er sein gewerbliches Einzelunternehmen M mit Grundst&uuml;cken und Geb&auml;uden an die S&nbsp;KG ver&auml;u&szlig;ert, das &uuml;brige Verm&ouml;gen in das Betriebsverm&ouml;gen der Bautr&auml;gert&auml;tigkeit &uuml;berf&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem bildete er 1998 bei der M eine von allen Beteiligten f&uuml;r zul&auml;ssig erachtete R&uuml;cklage nach &sect;&nbsp;6b des Einkommensteuergesetzes (EStG) in H&ouml;he von 1.100.000&nbsp;DM, die er im Jahre 2000 mit einem Teilbetrag von 580.000&nbsp;DM aufl&ouml;ste. In der Bilanz auf den 31.&nbsp;Dezember 2000 war als einziger Bilanzposten im Einzelunternehmen des Kl&auml;gers die R&uuml;cklage von 520.000&nbsp;DM ausgewiesen. Im Rahmen der Einkommensteuererkl&auml;rung 2001 erkl&auml;rte der Kl&auml;ger, dass die R&uuml;cklage auf seine Beteiligungen an der D&nbsp;KG und\/oder der P&nbsp;KG &uuml;bertragen werde. Beide Beteiligungen (Fonds) hatte der Kl&auml;ger im Dezember 2001 erworben, um die R&uuml;cklage &uuml;bertragen zu k&ouml;nnen. Die D&nbsp;KG war eine verm&ouml;gensverwaltende Gesellschaft. Das Feststellungsfinanzamt der D&nbsp;KG stellte dementsprechend f&uuml;r den Kl&auml;ger Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger war ferner an der I&nbsp;GbR beteiligt. Durch Gesellschaftsvertrag vom 30.&nbsp;M&auml;rz 2002 entstand zum 1.&nbsp;April 2002 (mit abweichender Beteiligung) die I&nbsp;KG, an der der Kl&auml;ger zu 50&nbsp;% beteiligt ist. Inwieweit zwischen der I&nbsp;GbR und der I&nbsp;KG zivilrechtliche Identit&auml;t besteht, ist zwischen den Beteiligten streitig. Im Feststellungsverfahren f&uuml;r die I KG wurden eine Er&ouml;ffnungsbilanz auf den 1.&nbsp;April 2002 sowie der Jahresabschluss 2002 der I&nbsp;KG eingereicht. Dem beigef&uuml;gt war eine Sonderbilanz f&uuml;r den Kl&auml;ger unter der &Uuml;berschrift &#8230; Beteiligung H.S. Darin war die D KG als Anlageverm&ouml;gen sowie ein Gewinn von 14.029,47&nbsp;EUR ausgewiesen. Beigef&uuml;gt war die Gewinn- und Verlustrechnung 2002 zur Sonderbilanz (unter der &Uuml;berschrift H.S. Beteiligung &#8230;). Die weiter angef&uuml;gte Ermittlung des Anlageverm&ouml;gens (&Uuml;berschrift Beteiligung H.S.) zum 1.&nbsp;Januar 2002 wies Anteile am Grund und Boden sowie am Geb&auml;ude aus, zog davon Betr&auml;ge f&uuml;r die &Uuml;bertragung der &sect;&nbsp;6b EStG-R&uuml;cklage ab und fasste auf einem weiteren Blatt (&Uuml;berschrift H.S. Beteiligung) die Aufl&ouml;sung der R&uuml;cklage zusammen. Mit der Feststellungserkl&auml;rung, die als Eintrittsdatum des Kl&auml;gers den 1.&nbsp;April 2002 nannte, wurde der Gewinn von 14.029&nbsp;EUR als Sonderbetriebseinnahme erkl&auml;rt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach einer Au&szlig;enpr&uuml;fung erachtete der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die &Uuml;bertragung der R&uuml;cklage f&uuml;r unzul&auml;ssig. Sie sei daher zwingend im vierten Jahr nach ihrer Bildung und damit im Jahre 2002 aufzul&ouml;sen, mit 6&nbsp;% p.a. zu verzinsen und stelle laufenden Gewinn nach &sect;&nbsp;24 Nr.&nbsp;2 EStG dar. Die Beteiligung an der D&nbsp;KG sei kein gewillk&uuml;rtes Sonderbetriebsverm&ouml;gen bzw. keine Anschaffung i.S. des &sect;&nbsp;6b EStG. Die Zuordnung zum Betriebsverm&ouml;gen sei fr&uuml;hestens 2003 erfolgt, aber nur bei der I&nbsp;KG und nicht, was unschl&uuml;ssig sei, bei der I&nbsp;GbR. Das FA &auml;nderte den Einkommensteuerbescheid 2002 entsprechend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Einspruch und Klage machten die Kl&auml;ger geltend, die R&uuml;cklage sei bereits 2001 aufgel&ouml;st worden. Mit der Einkommensteuererkl&auml;rung 2001 h&auml;tten sie erkl&auml;rt, die R&uuml;cklage sei aufgel&ouml;st und gleichzeitig auf ein Reinvestitionsobjekt, n&auml;mlich einen 2001 angeschafften Fonds &uuml;bertragen worden. Die I&nbsp;GbR habe zum 31.&nbsp;Dezember 2001 keine Handelsbilanz erstellt, sondern die steuerlichen Ergebnisse mit Hilfe einer Zwischenbilanz ermittelt. Erl&auml;uterungen zu der &Uuml;bertragung der R&uuml;cklage habe sodann die Bilanz der I&nbsp;KG enthalten. Zwischen der I&nbsp;GbR und der I&nbsp;KG habe wirtschaftliche und rechtliche Identit&auml;t bestanden; lediglich Rechtsform und Gesellschafterbestand h&auml;tten sich ge&auml;ndert. Tats&auml;chlich sei die Beteiligung an der D&nbsp;KG auch nicht erst zum 1.&nbsp;April 2002, sondern im Jahr 2001 unmittelbar nach Erwerb dem Sonderbetriebsverm&ouml;gen des Kl&auml;gers bei der I&nbsp;GbR zugeordnet worden, was der Kl&auml;ger dem FA mit der Einkommensteuererkl&auml;rung 2001 auch mitgeteilt habe. Das ergebe sich auch f&uuml;r das FA ersichtlich aus den f&uuml;r den Jahresabschluss der I&nbsp;KG zum 31.&nbsp;Dezember 2002 eingereichten Unterlagen, in denen die zum 1.&nbsp;Januar 2002 f&uuml;r das Anlageverm&ouml;gen ermittelten Werte erl&auml;utert seien. Danach habe der Anteil am Grund und Boden der D&nbsp;KG 136.049,36&nbsp;EUR und am Geb&auml;ude 215.115,72&nbsp;EUR betragen. Die R&uuml;cklage sei mit 136.048,36&nbsp;EUR auf den Grund und Boden und mit 129.823,42&nbsp;EUR auf das Geb&auml;ude &uuml;bertragen worden. Der Kl&auml;ger habe damit das Wahlrecht, die R&uuml;cklage aufzul&ouml;sen, im Jahre 2001 ausge&uuml;bt, und zwar unabh&auml;ngig davon, ob die &Uuml;bertragung in diesem Jahr zul&auml;ssig gewesen sei oder nicht. Er habe sie jedenfalls f&uuml;r zul&auml;ssig gehalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) ist der Rechtsauffassung des FA gefolgt und hat die Klage abgewiesen. Tats&auml;chlich habe der Kl&auml;ger die Beteiligung an der D&nbsp;KG nicht in die I&nbsp;GbR eingebracht. Der Jahresabschluss zum 31.&nbsp;Dezember 2001 weise keine entsprechende Sonderbilanz f&uuml;r den Kl&auml;ger oder sonstige Erl&auml;uterungen aus. Erst mit dem Jahresabschluss zum 31.&nbsp;Dezember 2002 der I&nbsp;KG habe eine solche Zuordnung stattgefunden. Zwar deuteten die Angaben in der Einkommensteuererkl&auml;rung 2001 darauf hin, dass eine &Uuml;bertragung erfolgen sollte. Mangels wertm&auml;&szlig;iger Angaben sei aber eine Nachverfolgung der R&uuml;cklagenaufl&ouml;sung nicht m&ouml;glich gewesen. Die im Klageverfahren eingereichte Abschlussbuchungsliste zum 31.&nbsp;Dezember 2001 f&uuml;r den Kl&auml;ger (ehemals M, Ausdruck vom 25.&nbsp;Juni 2012) ersetze den Ausweis in den Jahresabschl&uuml;ssen nicht. Die Einkommensteuererkl&auml;rung 2001 enthalte keinen Hinweis darauf, dass der Fonds im Sonderbetriebsverm&ouml;gen angeschafft worden sei. Eine &Uuml;bertragung noch im Jahre 2001 direkt auf die I&nbsp;KG sei nicht m&ouml;glich, da die I&nbsp;KG erst 2002 gegr&uuml;ndet worden sei, zumal die Gesellschafter nicht identisch seien. Durch die Ermittlung des Anlageverm&ouml;gens zum 1.&nbsp;Januar 2002 werde die Zugeh&ouml;rigkeit der D&nbsp;KG zum Betriebsverm&ouml;gen zum 31.&nbsp;Dezember 2001 nicht dargelegt, da die Wertermittlung zum 1.&nbsp;Januar 2002 nicht automatisch eine Bilanz zum 31.&nbsp;Dezember 2001 enthalte. Eine solche liege nicht vor. Zudem fehle es auch an der Voraussetzung, dass die angeschafften Wirtschaftsg&uuml;ter zum Anlageverm&ouml;gen einer inl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tte geh&ouml;rten. Die D&nbsp;KG erziele Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung. Diese habe der Kl&auml;ger auch erkl&auml;rt. Die Zuordnung zu einem Betriebsverm&ouml;gen sei denn auch erst viel sp&auml;ter erfolgt, nachdem festgestellt worden war, dass die direkte &Uuml;bertragung auf die D&nbsp;KG nicht m&ouml;glich sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision machen die Kl&auml;ger die grunds&auml;tzliche Bedeutung der Rechtssache nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung (FGO), u.U. auch eine Divergenz nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO sowie einen Verfahrensmangel nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 FGO geltend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Grunds&auml;tzliche Bedeutung habe folgende Rechtsfrage:<\/p>\n<p>&quot;Kann eine im Ver&auml;u&szlig;erungsbetrieb (= Betrieb, in dem der Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn in eine &sect;&nbsp;6b EStG-R&uuml;cklage eingestellt wurde) gebildete &sect;&nbsp;6b EStG-R&uuml;cklage, wenn die R&uuml;cklage auf ein Reinvestitionsgut eines anderen Betriebs des Steuerpflichtigen &uuml;bertragen werden soll, nur aufgel&ouml;st werden, wenn die Zugeh&ouml;rigkeit der angeschafften Wirtschaftsg&uuml;ter zu dem Anlageverm&ouml;gen der anderen inl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tte gem. &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;4 Nr.&nbsp;3 EStG festgestellt werden kann bzw. feststeht, welche Ersatzg&uuml;ter f&uuml;r welchen Betrieb angeschafft wurden, oder erfolgt die Aufl&ouml;sung der &sect;&nbsp;6b EStG-R&uuml;cklage im Ver&auml;u&szlig;erungsbetrieb unabh&auml;ngig davon, ob geeignete Reinvestitionsg&uuml;ter angeschafft wurden.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;hrend das FG die Auffassung vertrete, eine Aufl&ouml;sung sei nicht wirksam erfolgt, weil nicht ersichtlich sein soll, auf welche Ersatzwirtschaftsg&uuml;ter die R&uuml;cklage &uuml;bertragen worden sei, habe der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 19.&nbsp;Dezember 2012 IV&nbsp;R&nbsp;41\/09 (BFHE 240, 73, BStBl II 2013, 313) ausgef&uuml;hrt, dass f&uuml;r die Bildung und Aufl&ouml;sung der R&uuml;cklage die Steuer- bzw. Sonderbilanz des ver&auml;u&szlig;ernden Betriebs ma&szlig;geblich sei. Die Verfolgbarkeit in der Buchf&uuml;hrung kn&uuml;pfe an diesen Betrieb an. Folglich sei es zul&auml;ssig gewesen, die Ausbuchung der R&uuml;cklage im Jahresabschluss des Kl&auml;gers vorzunehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf dieser Grundlage sei die im Vorfeld nicht er&ouml;rterte Annahme des FG, die &Uuml;bertragung komme mangels wertm&auml;&szlig;iger Angaben nicht in Betracht, rechts- und verfahrensfehlerhaft. Wenn das FG insbesondere die im Rahmen der Einkommensteuererkl&auml;rung 2001 vorgelegten Erl&auml;uterungen zur &Uuml;bertragung der R&uuml;cklage und den Jahresabschluss des Kl&auml;gers zutreffend gew&uuml;rdigt h&auml;tte, h&auml;tte es zu dieser Auffassung nicht gelangen k&ouml;nnen, denn aus diesen Unterlagen ergebe sich, dass der zum 31.&nbsp;Dezember 2000 noch mit 520.000&nbsp;DM vorhandene Sonderposten mit R&uuml;cklageanteil zum 31.&nbsp;Dezember 2001 nur noch mit 0&nbsp;DM ausgewiesen gewesen sei. Es sei denklogisch zwingend, dass damit die R&uuml;cklage aufgel&ouml;st worden sei. Soweit das FG weiter annehme, es fehle ein Hinweis auf die Zugeh&ouml;rigkeit des Fonds zum Sonderbetriebsverm&ouml;gen, sei dies nicht relevant, weil sich die Aufl&ouml;sung ausschlie&szlig;lich aus den Bilanzen des Kl&auml;gers ergeben habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nicht erheblich und unverst&auml;ndlich seien die Hinweise des FG, dass die I&nbsp;KG erst zum 1.&nbsp;April 2002 gegr&uuml;ndet und der Gesellschafterbestand der I&nbsp;GbR und der I&nbsp;KG nicht identisch gewesen sei. Der Kl&auml;ger habe vorgetragen, den Anteil an der D&nbsp;KG bereits im Dezember 2001 dem Sonderbetriebsverm&ouml;gen zugeordnet zu haben. Er sei an der I&nbsp;GbR und der I&nbsp;KG durchg&auml;ngig beteiligt gewesen. Im &Uuml;brigen sei auch unstreitig, dass der Kl&auml;ger den Anteil an der D&nbsp;KG gerade deshalb angeschafft habe, um 2001 die stillen Reserven aus der R&uuml;cklage auf das Reinvestitionsobjekt &uuml;bertragen zu k&ouml;nnen. Bei etwaigen Unklarheiten h&auml;tte das FA die Sonderbilanz zum 31.&nbsp;Dezember 2001 anfordern k&ouml;nnen, die allerdings auch nicht zur Steuererkl&auml;rung des Kl&auml;gers geh&ouml;rt habe. Er habe sie nicht vorgelegt, weil sich daraus keine Gewinnauswirkungen ergeben haben und das FA den Gewinn der I&nbsp;GbR mittels Zwischenbilanz auf den 31.&nbsp;Dezember 2001 festgestellt habe. Das Reinvestitionsgut sei nicht abzuschreiben gewesen, weil die Anschaffung erst in der zweiten Dezemberh&auml;lfte erfolgt sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA tritt der Beschwerde entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde ist unbegr&uuml;ndet. Die geltend gemachten Zulassungsgr&uuml;nde liegen, soweit die Kl&auml;ger sie &uuml;berhaupt nach &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO ordnungsgem&auml;&szlig; dargelegt haben, nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Soweit die Kl&auml;ger die grunds&auml;tzliche Bedeutung der Rechtssache geltend machen, lassen sich der von ihnen aufgeworfene Frage verschiedene Teilaspekte entnehmen, die aber entweder nicht kl&auml;rungsf&auml;hig oder nicht kl&auml;rungsbed&uuml;rftig sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Zulassung der Revision wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung setzt voraus, dass die betreffende Frage kl&auml;rungsbed&uuml;rftig ist und in einem Revisionsverfahren kl&auml;rungsf&auml;hig w&auml;re. Eine Rechtsfrage ist nicht kl&auml;rungsf&auml;hig, wenn sie nicht entscheidungserheblich ist; sie ist nicht kl&auml;rungsbed&uuml;rftig, wenn sie offensichtlich so zu beantworten ist wie es das FG getan hat (vgl. Senatsbeschluss vom 8.&nbsp;Februar 2017 X&nbsp;B&nbsp;80\/16, BFH\/NV 2017, 760, unter II.1.a) oder vom BFH bereits gekl&auml;rt worden ist (vgl. BFH-Beschluss vom 22.&nbsp;Dezember 2011 XI&nbsp;B&nbsp;21\/11, BFH\/NV&nbsp;2012, 813, unter II.1.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Zun&auml;chst ist der formulierten Frage nicht ganz klar zu entnehmen, ob die Kl&auml;ger mit der zweimaligen Formulierung &uuml;ber die Aufl&ouml;sung (&quot;&#8230; nur aufgel&ouml;st werden &#8230;&quot; sowie &quot;&#8230; erfolgt die Aufl&ouml;sung der &sect;&nbsp;6b EStG-R&uuml;cklage &#8230;&quot;) in beiden F&auml;llen ausschlie&szlig;lich die Aufl&ouml;sung nach &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG meinen, die mit dem Abzug bis zur H&ouml;he der R&uuml;cklage von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten des Reinvestitionsguts nach &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG einhergeht, oder ob dies auch eine sonstige freiwillige Aufl&ouml;sung ohne diesen Abzug umfassen soll. Dies ist nicht gleichg&uuml;ltig, weil eine sonstige Aufl&ouml;sung zum Gewinnzuschlag nach &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;7 EStG f&uuml;hrt. Der Senat l&auml;sst offen, ob wegen dieser latenten Unklarheit die Zulassungsr&uuml;ge &uuml;berhaupt den Voraussetzungen des &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO gen&uuml;gt. Mit beiderlei Verst&auml;ndnis erm&ouml;glicht sie die Zulassung der Revision nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Soweit die Kl&auml;ger mit beiden Formulierungen ausschlie&szlig;lich die Aufl&ouml;sung nach &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;3 Satz 2 EStG meinen sollten, hat die Frage zwar wom&ouml;glich grunds&auml;tzliche Bedeutung, ist aber im Streitfall nicht kl&auml;rungsf&auml;hig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Das FG M&uuml;nster hat mit Urteil vom 13.&nbsp;Mai 2016&nbsp;&nbsp;7&nbsp;K&nbsp;716\/13&nbsp;E (Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2016, 1164) gegen die Auffassung der Finanzverwaltung in R&nbsp;6b.2 Abs.&nbsp;8 der Einkommensteuer-Richtlinien sinngem&auml;&szlig; entschieden, dass eine &sect;&nbsp;6b EStG-R&uuml;cklage zeitlich bereits vor &#8211;grunds&auml;tzlich sogar unabh&auml;ngig von&#8211; der Anschaffung oder Fertigstellung eines Ersatzwirtschaftsguts auf einen anderen Betrieb &uuml;bertragen werden kann, jedenfalls aber dann, wenn zum Zeitpunkt der &Uuml;bertragung bereits mit der Herstellung des Wirtschaftsguts begonnen worden ist. Gegen dieses Urteil ist Revision eingelegt (VI&nbsp;R&nbsp;50\/16). W&auml;re im Streitfall eine Parallelproblematik entscheidungserheblich, w&auml;re grunds&auml;tzlich ebenfalls die Revision zuzulassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Im vorliegenden Fall k&ouml;nnte aber die Rechtsfrage, ob eine solche R&uuml;cklage bereits vor dem Zeitpunkt der Anschaffung oder Herstellung eines geeigneten Ersatzwirtschaftsguts auf einen anderen Betrieb des Steuerpflichtigen &uuml;bertragen und damit auch nach &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;3 Satz 2 EStG (ohne den Gewinnzuschlag des &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;7 EStG) aufgel&ouml;st werden kann, nicht gekl&auml;rt werden. Eine Zeitdifferenz zwischen der &Uuml;bertragung der R&uuml;cklage und der Anschaffung oder Herstellung eines &#8211;noch nicht pr&auml;zise zu benennenden&#8211; Ersatzwirtschaftsguts ist im Streitfall nicht problematisch, weil der Erwerb des Anteils an der D&nbsp;KG (und damit der entsprechenden Anteile an den Wirtschaftsg&uuml;tern Grund und Boden sowie Geb&auml;ude) bereits im Jahre 2001 lag. Es geht hier vielmehr darum, ob die &#8211;bereits pr&auml;zise zu benennenden&#8211; Ersatzwirtschaftsg&uuml;ter dem Grunde nach &uuml;berhaupt taugliche Reinvestitionsg&uuml;ter sind. Das ist nur der Fall, wenn sie einem zur &Uuml;bernahme der stillen Reserven f&auml;higen Betrieb zugeh&ouml;ren. Selbst wenn der Auffassung des FG M&uuml;nster zu folgen sein sollte, setzt doch die &Uuml;bertragung einer R&uuml;cklage auf einen anderen Betrieb offenkundig in jedem Falle voraus, dass in diesem Betrieb dem Grunde nach Wirtschaftsg&uuml;ter i.S. des &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2, Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 EStG angeschafft oder hergestellt werden k&ouml;nnen, auf die mithin die in der R&uuml;cklage verhafteten stillen Reserven &uuml;bertragen werden k&ouml;nnen. Dies war wiederum in dem seitens des FG M&uuml;nster entschiedenen Fall nicht zweifelhaft. Der Senat vermag dem Gesetz jedenfalls keinerlei Anhaltspunkte zu entnehmen, dass eine R&uuml;cklage nach &sect;&nbsp;6b EStG im Rahmen einer Eink&uuml;nfteermittlung geparkt werden k&ouml;nnte, innerhalb derer der Abzug nach &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG gar nicht m&ouml;glich w&auml;re. So aber verhielte es sich im Streitfall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwischen den Beteiligten ist zu Recht nicht streitig, dass wegen der Voraussetzungen des &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;4 EStG eine R&uuml;cklage nicht auf Wirtschaftsg&uuml;ter &uuml;bertragen werden kann, die zur Erzielung von Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung genutzt werden. Folglich k&ouml;nnte sie auch unter Zugrundelegung der Auffassung des FG M&uuml;nster nicht in eine Eink&uuml;nfteermittlung aus Vermietung und Verpachtung &uuml;bertragen werden. Die D&nbsp;KG hat Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung erzielt, was unstreitig ist. Das FG ist dar&uuml;ber hinaus zu dem Ergebnis gekommen, dass die Beteiligung an der D&nbsp;KG nicht zum 31.&nbsp;Dezember 2001 in ein Betriebsverm&ouml;gen des Kl&auml;gers eingelegt worden war, wobei hier nur ein gewillk&uuml;rtes Sonderbetriebsverm&ouml;gen bei der I&nbsp;GbR in Betracht gekommen w&auml;re. Dabei handelt es sich um eine tats&auml;chliche W&uuml;rdigung, an die der Senat nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO gebunden ist, sofern sie nicht ihrerseits mit einer zul&auml;ssigen und begr&uuml;ndeten Zulassungsr&uuml;ge angegriffen wird. Daran fehlt es. Die Kl&auml;ger haben diese Schlussfolgerung zwar beanstandet, jedoch mit Einw&auml;nden, die ihrerseits die Zulassung der Revision nicht rechtfertigen (dazu sogleich unter II.3.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Soweit die Kl&auml;ger hingegen mit &quot;Aufl&ouml;sung&quot; auch oder hilfsweise die sonstige Aufl&ouml;sung der R&uuml;cklage ohne &Uuml;bertragung der stillen Reserven auf ein Ersatzwirtschaftsgut meinen sollten, ist die vermeintliche Grundsatzfrage entweder bereits gekl&auml;rt, somit nicht kl&auml;rungsbed&uuml;rftig, oder ihre Beantwortung abh&auml;ngig von der Auslegung im Einzelfall, die einer grunds&auml;tzlichen Kl&auml;rung nicht zug&auml;nglich ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Eine nach &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;3 EStG gebildete R&uuml;cklage kann in jedem Wirtschaftsjahr des Reinvestitionszeitraums freiwillig aufgel&ouml;st werden (vgl. BFH-Urteil vom 22.&nbsp;Juni 2010 I&nbsp;R&nbsp;77\/09, BFH\/NV 2011, 10, unter II.5.) bzw. ist bei entsprechendem Fristablauf nach &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;3 Satz 5 EStG aufzul&ouml;sen. Es ist offensichtlich, dass diese M&ouml;glichkeit bzw. Verpflichtung grunds&auml;tzlich nicht davon abh&auml;ngt, ob der Steuerpflichtige sich in erster Linie die &Uuml;bertragung der R&uuml;cklage auf ein Reinvestitionsgut in einem anderen Betrieb gew&uuml;nscht h&auml;tte. Es ist ebenso offensichtlich, dass die Aus&uuml;bung dieser M&ouml;glichkeit an eine den Anforderungen an steuerliche Wahlrechte entsprechende Erkl&auml;rung des Steuerpflichtigen gekn&uuml;pft ist. Es ist schlie&szlig;lich auch offensichtlich, dass die Aufl&ouml;sung der R&uuml;cklage in Verbindung mit einer &Uuml;bertragung auf ein Ersatzwirtschaftsgut und die anlasslose freiwillige Aufl&ouml;sung unter Inkaufnahme des Gewinnzuschlags inhaltlich unterschiedliche Erkl&auml;rungen sind. Diese drei Punkte bed&uuml;rfen keiner Kl&auml;rung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Soweit die Kl&auml;ger in der Sache hier (wohl) vornehmlich die Frage meinen, ob die auf die &Uuml;bertragung der stillen Reserven in einen anderen Betrieb und die damit einhergehende Aufl&ouml;sung der R&uuml;cklage gerichtete Erkl&auml;rung des Steuerpflichtigen immer oder grunds&auml;tzlich so zu interpretieren ist, dass sie zumindest hilfsweise auch die Aufl&ouml;sung ohne &Uuml;bertragung umfasst, handelt es sich um eine Frage der Tatsachenw&uuml;rdigung im Einzelfall. Es obliegt dem jeweiligen FG als Tatsacheninstanz, die Erkl&auml;rung &uuml;ber die Fortf&uuml;hrung oder die Aufl&ouml;sung der R&uuml;cklage auszulegen. Wie dies zu geschehen hat, ist der Verallgemeinerung nicht ohne Weiteres zug&auml;nglich und daher nicht als Frage grunds&auml;tzlicher Bedeutung kl&auml;rbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG ist im Streitfall inzident davon ausgegangen, dass die Aufl&ouml;sung der R&uuml;cklage ohne die eigentlich gewollte gleichzeitige &Uuml;bertragung der stillen Reserven jedenfalls nicht beabsichtigt war. Hieran ist der Senat wiederum nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO gebunden, sofern diese tats&auml;chliche W&uuml;rdigung nicht ihrerseits mit einer zul&auml;ssigen und begr&uuml;ndeten R&uuml;ge angegriffen wird. Daran fehlt es auch in diesem Zusammenhang (dazu sogleich unter II.3.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Inwieweit die Kl&auml;ger die Divergenz zu dem BFH-Urteil in BFHE 240, 73, BStBl II 2013, 313 den Anforderungen des &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO entsprechend dargelegt haben, kann offenbleiben, denn sie liegt nicht vor. Zutreffend ist, dass die Aufl&ouml;sung einer R&uuml;cklage nach Ma&szlig;gabe dieser Entscheidung in der Steuerbilanz oder Sonderbilanz in dem sog. &quot;ver&auml;u&szlig;ernden&quot; Betrieb ausge&uuml;bt wird, n&auml;mlich demjenigen Betrieb, in dem das Wirtschaftsgut, f&uuml;r das die R&uuml;cklage gebildet wurde, ver&auml;u&szlig;ert wurde. Das ist im Streitfall M bzw. das Einzelunternehmen des Kl&auml;gers. Von diesem Grundsatz weicht das FG nicht ab. Es geht zun&auml;chst davon aus, eine Aufl&ouml;sung der R&uuml;cklage nach &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG sei nicht erfolgt, weil zum einen bestimmte Angaben in der Buchf&uuml;hrung des kl&auml;gerischen Einzelunternehmens fehlten, und weil zum anderen tats&auml;chlich kein Ersatzwirtschaftsgut existiert habe, auf das die R&uuml;cklage h&auml;tte &uuml;bertragen werden k&ouml;nnen. Es geht des Weiteren davon aus, eine sonstige Aufl&ouml;sung sei nicht erfolgt, da nicht erkl&auml;rt. Darin liegt keine Abweichung von den in dem genannten BFH-Urteil aufgestellten Grunds&auml;tzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit die Kl&auml;ger meinen sollten, das FG habe seine Anforderungen an die Buchf&uuml;hrung &uuml;berspannt, weil es wertm&auml;&szlig;ige Angaben vermisste, handelt es sich nicht um eine Abweichung von der vorgenannten Rechtsprechung, sondern um eine Frage von deren Umsetzung. Zudem kam es auf wertm&auml;&szlig;ige Angaben auch nicht mehr an, nachdem die potentiellen Ersatzwirtschaftsg&uuml;ter nach den Feststellungen des FG nicht zum Anlageverm&ouml;gen eines Betriebs des Kl&auml;gers geh&ouml;rten. Eine besondere Er&ouml;rterung dieser Problematik im Vorfeld war nicht geboten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen weist der Senat darauf hin, dass in der Buchhaltung des kl&auml;gerischen Einzelunternehmens nicht nur die Identifikation der Ersatzwirtschaftsg&uuml;ter, sondern auch die Identifikation des Betriebs, in dem die vermeintlichen Ersatzwirtschaftsg&uuml;ter zu finden sein sollen, fehlt, denn dort ist nur verzeichnet, dass die R&uuml;cklage entweder auf die D&nbsp;KG oder die P&nbsp;KG &uuml;bergehen solle. Damit jedenfalls ist die Verfolgbarkeit der R&uuml;cklage nicht gew&auml;hrleistet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Schlie&szlig;lich ist die Revision auch nicht im Hinblick auf die Sachverhaltsw&uuml;rdigung des FG, namentlich wegen eines Verfahrensmangels, zuzulassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Soweit die Kl&auml;ger die Einsch&auml;tzung des FG angreifen, die Beteiligung an der D&nbsp;KG sei nicht zum 31.&nbsp;Dezember 2001 in ein Betriebsverm&ouml;gen des Kl&auml;gers eingelegt worden, beanstanden sie in der Sache lediglich, es habe diese tats&auml;chliche W&uuml;rdigung fehlerhaft vorgenommen. Etwaige Fehler in der Sachverhalts- oder Beweisw&uuml;rdigung geh&ouml;ren jedoch revisionsrechtlich, soweit sie &uuml;berhaupt revisibel sind (vgl. Gr&auml;ber\/Ratschow, Finanzgerichtsordnung, 8.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;115 Rz&nbsp;76) grunds&auml;tzlich zum materiellen Recht. Die konkrete Benennung eines Verfahrensfehlers ist dem Vortrag der Kl&auml;ger allenfalls insoweit zu entnehmen, als sie von einem Versto&szlig; gegen die aus &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO folgende Pflicht ausgehen, die Entscheidung aus dem Gesamtergebnis des Verfahrens zu sch&ouml;pfen (in Gestalt eines Versto&szlig;es gegen den klaren Inhalt der Akten), weil sie n&auml;mlich vorgetragen h&auml;tten, den Anteil an der D&nbsp;KG bereits im Dezember 2001 dem Sonderbetriebsverm&ouml;gen (also wohl innerhalb der I&nbsp;GbR) zugeordnet zu haben. Es ist aber kein Versto&szlig; gegen den Inhalt der Akten, der Rechtsauffassung eines Beteiligten nicht zu folgen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch wenn es an dieser Stelle nicht mehr darauf ankommt, weist der Senat erg&auml;nzend darauf hin, dass die diesbez&uuml;gliche Argumentation der Kl&auml;ger auch nach Auffassung des Senats nicht nur nicht zwingend, sondern unschl&uuml;ssig ist. Die Feststellungserkl&auml;rung f&uuml;r die I&nbsp;KG bezieht sich unmissverst&auml;ndlich auf den Zeitraum 1.&nbsp;April 2002 bis 31.&nbsp;Dezember 2002. Dementsprechend hat die I&nbsp;KG eine Er&ouml;ffnungsbilanz zum 1.&nbsp;April 2002 eingereicht und gerade diejenigen Sonderbetriebseinnahmen des Kl&auml;gers f&uuml;r den Zeitraum ab 1.&nbsp;April 2002 erkl&auml;rt, die sich auch aus den Unterlagen zur Sonderbilanz ergeben. Soweit dem Jahresabschluss der I&nbsp;KG die Ermittlung des Anlageverm&ouml;gens auf den 1.&nbsp;Januar 2002 beigef&uuml;gt war, der die Verwendung der &sect;&nbsp;6b EStG-R&uuml;cklage dokumentierte, ist daraus die Zuordnung der D&nbsp;KG zum Sonderbetriebsverm&ouml;gen bei der I&nbsp;GbR jedenfalls nicht zu entnehmen. Wenn es sich um das Anlageverm&ouml;gen der I&nbsp;KG handeln soll, ist das Datum widersinnig, da am 1.&nbsp;Januar 2002 die I&nbsp;KG noch nicht existierte. Sollte angesichts des Umstandes, dass die Dokumente zur Sonderbilanz nicht von der I&nbsp;GbR oder der I&nbsp;KG, sondern lediglich von der &quot;I&quot; sprechen, hingegen stattdessen oder zus&auml;tzlich das Anlageverm&ouml;gen der I&nbsp;GbR gemeint gewesen sein, w&auml;re es unverst&auml;ndlich, warum der darin ermittelte Gewinn in die Feststellungserkl&auml;rung der I&nbsp;KG f&uuml;r den Zeitraum vom 1.&nbsp;April 2002 bis zum 31.&nbsp;Dezember 2002 eingegangen sein sollte. Die variierenden &Uuml;berschriften &uuml;ber der Sonderbilanz und ihren Anlagen sowie die Angabe des Datums 1.&nbsp;Januar 2002 k&ouml;nnen demnach nur als Ungenauigkeiten verstanden werden. Ein ausdr&uuml;cklicher Hinweis auf die I&nbsp;GbR fehlt auf allen vier Seiten. Einen Hinweis auf die behauptete Zuordnung des Anteils an der D&nbsp;KG zum Sonderbetriebsverm&ouml;gen bei der I&nbsp;GbR sp&auml;testens zum 31.&nbsp;Dezember 2001 bieten diese Unterlagen jedenfalls nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Soweit die Kl&auml;ger einen materiell-rechtlichen und einen Verfahrensfehler darin sehen, dass das FG der Buchhaltung des Einzelunternehmens des Kl&auml;gers keine R&uuml;cklagenaufl&ouml;sung hat entnehmen k&ouml;nnen, k&ouml;nnen sie damit die Zulassung der Revision ebenfalls nicht erreichen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) L&auml;ge ein materiell-rechtlicher Fehler innerhalb der Sachverhalts- und Beweisw&uuml;rdigung vor, rechtfertigte dies allein noch nicht die Zulassung der Revision, selbst dann nicht, wenn, wie die Kl&auml;ger meinen, das FG denklogisch falsche Schl&uuml;sse gezogen habe. Materiell-rechtliche Fehler, die im Revisionsverfahren &uuml;berpr&uuml;fbar w&auml;ren (s.o.), stellen f&uuml;r sich genommen keinen Zulassungsgrund i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 FGO dar. Im &Uuml;brigen vermag der Senat auch keinen derartigen Fehler zu erkennen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Welchen Verfahrensfehler die Kl&auml;ger in diesem Zusammenhang r&uuml;gen m&ouml;chten, wird nicht klar. Falls sie auch hier meinen, das FG habe gegen den klaren Inhalt der Akten entschieden, weil sich aus dem Jahresabschluss des kl&auml;gerischen Einzelunternehmens eindeutig die Aufl&ouml;sung der R&uuml;cklage ergeben h&auml;tte, ist dies unzutreffend. Richtig ist zwar, dass die zuvor mit 520.000&nbsp;DM in der Buchf&uuml;hrung enthaltene R&uuml;cklage zum 31.&nbsp;Dezember 2001 mit 0&nbsp;DM ausgewiesen war. Darin ist grunds&auml;tzlich die Erkl&auml;rung zu erblicken, er l&ouml;se die R&uuml;cklage zum 31.&nbsp;Dezember 2001 auf. Dies hat das FG auch nicht in Abrede genommen. Es ist jedoch davon ausgegangen, dass der Erkl&auml;rungswert dieser Buchung ausschlie&szlig;lich auf eine R&uuml;cklagenaufl&ouml;sung nach &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG unter gleichzeitigem Abzug von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines Reinvestitionsguts nach &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG gerichtet war. Es ist des Weiteren davon ausgegangen, dass die &Uuml;bertragung auf ein Reinvestitionsgut zumindest mangels Zugeh&ouml;rigkeit der in Frage kommenden Wirtschaftsg&uuml;ter zu einem Betriebsverm&ouml;gen des Kl&auml;gers nicht m&ouml;glich war, so dass die Erkl&auml;rung &uuml;ber die Aufl&ouml;sung in der beabsichtigten Form ins Leere ging.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wenn das FG schlie&szlig;lich annahm, dass die gescheiterte &Uuml;bertragung der in der R&uuml;cklage verhafteten stillen Reserven auf ein Wirtschaftsgut in einem anderen Betrieb des Kl&auml;gers (alternativ nach Ma&szlig;gabe der &Uuml;berlegungen des FG M&uuml;nster in EFG 2016, 1164: die gescheiterte &Uuml;bertragung der R&uuml;cklage auf einen anderen Betrieb) gerade nicht hilfsweise als Aufl&ouml;sung der R&uuml;cklage ohne solche &Uuml;bertragung zu verstehen war, hat es damit lediglich die aus der Buchhaltung ersichtlichen Erkl&auml;rungen in einer Weise ausgelegt, die jedenfalls nicht offenkundig dem Akteninhalt widersprach oder sonst widersinnig gewesen w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ohne dass es darauf ank&auml;me, merkt der Senat dar&uuml;ber hinaus an, dass die durch das FG vorgenommene Auslegung auch naheliegt. Da eine derartige (hilfsweise) Aufl&ouml;sung den Gewinnzuschlag nach &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;7 EStG nach sich z&ouml;ge, d&uuml;rfte es im Allgemeinen nicht zul&auml;ssig sein, den eigentlich auf &Uuml;bertragung der R&uuml;cklage gerichteten Gewinnermittlungen, die folgerichtig den Gewinnzuschlag nicht enthielten, auch nur hilfsweise einen derartigen Erkl&auml;rungswert beizulegen, wenn der Steuerpflichtige dies selbst nicht ausdr&uuml;cklich tut.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit den Einlassungen des Kl&auml;gers im vorliegenden Verfahren eine Erkl&auml;rung des Inhalts zu entnehmen sein d&uuml;rfte, dass er die R&uuml;cklage im Jahre 2001 aufl&ouml;sen wolle, bleibt diese Erkl&auml;rung unwirksam. Nach Eintritt der Bestandskraft, die hinsichtlich des Jahres 2001 unstreitig eingetreten ist, kann das Wahlrecht zur Aufl&ouml;sung der R&uuml;cklage nicht mehr ausge&uuml;bt werden (vgl. Senatsurteil vom 9.&nbsp;Dezember 2015 X&nbsp;R&nbsp;56\/13, BFHE&nbsp;252, 241, BStBl II&nbsp;2016, 967, unter II.2.a&nbsp;aa).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 10.7.2017, X B 38\/17ECLI:DE:BFH:2017:B.100717.XB38.17.0 &Uuml;bertragung einer &sect; 6b EStG-R&uuml;cklage &#8211; Zulassung der Revision aufgrund eines materiell-rechtlichen Fehlers Tenor Die Beschwerde der Kl&auml;ger wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts K&ouml;ln vom 7. Dezember 2016&nbsp;&nbsp;5 K 3483\/11 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens haben die Kl&auml;ger zu tragen. 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