{"id":67931,"date":"2017-11-09T10:31:46","date_gmt":"2017-11-09T08:31:46","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=67931"},"modified":"2017-11-09T10:31:46","modified_gmt":"2017-11-09T08:31:46","slug":"i-r-37-15-steuerfreiheit-des-gewinns-aus-der-veraeusserung-von-anteilen-an-inlaendischen-kapitalgesellschaften-keine-betriebsausgabenfiktion-gemaess-par-8b-abs-3-satz-1-kstg-ohne-inlaendische-betriebs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-37-15-steuerfreiheit-des-gewinns-aus-der-veraeusserung-von-anteilen-an-inlaendischen-kapitalgesellschaften-keine-betriebsausgabenfiktion-gemaess-par-8b-abs-3-satz-1-kstg-ohne-inlaendische-betriebs\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;37\/15 &#8211; Steuerfreiheit des Gewinns aus der Ver&auml;u&szlig;erung von Anteilen an inl&auml;ndischen Kapitalgesellschaften &#8211; keine Betriebsausgabenfiktion gem&auml;&szlig; &sect; 8b Abs. 3 Satz 1 KStG ohne inl&auml;ndische Betriebsst&auml;tte"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 31.5.2017, I R 37\/15<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.310517.IR37.15.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Steuerfreiheit des Gewinns aus der Ver&auml;u&szlig;erung von Anteilen an inl&auml;ndischen Kapitalgesellschaften &#8211; keine Betriebsausgabenfiktion gem&auml;&szlig; &sect; 8b Abs. 3 Satz 1 KStG ohne inl&auml;ndische Betriebsst&auml;tte<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Der von einer beschr&auml;nkt steuerpflichtigen K&ouml;rperschaft erzielte Gewinn aus der Ver&auml;u&szlig;erung von Anteilen an einer inl&auml;ndischen Kapitalgesellschaft ist gem&auml;&szlig; &sect; 8b Abs. 2 Satz 1 KStG steuerfrei.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Die Fiktion nichtabziehbarer Betriebsausgaben nach Ma&szlig;gabe von &sect; 8b Abs. 3 Satz 1 KStG (sog. Schachtelstrafe) geht ins Leere, wenn die ver&auml;u&szlig;ernde Kapitalgesellschaft im Inland &uuml;ber keine Betriebsst&auml;tte und keinen st&auml;ndigen Vertreter verf&uuml;gt.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;gerin wird das Urteil des Hessischen Finanzgerichts vom 28. April 2015&nbsp;&nbsp;4 K 1366\/14 aufgehoben, soweit die Festsetzung der K&ouml;rperschaftsteuer und des Versp&auml;tungszuschlags betroffen sind.<\/p>\n<\/p>\n<p>Der K&ouml;rperschaftsteuerbescheid wird dahin abge&auml;ndert, dass die K&ouml;rperschaftsteuer f&uuml;r 2006 auf 0 EUR festgesetzt wird.<\/p>\n<\/p>\n<p>Der Bescheid &uuml;ber die Festsetzung des Versp&auml;tungszuschlags wird aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Im &Uuml;brigen (Solidarit&auml;tszuschlag) wird die Revision zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Rechtsstreits hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) ist eine Kapitalgesellschaft (&quot;Limited&quot;) mit Sitz und Gesch&auml;ftsleitung in Bermuda, die im Inland keine Betriebsst&auml;tte unterh&auml;lt. Sie war im Streitjahr (2006) an der G-LP beteiligt, die ebenfalls in Bermuda ans&auml;ssig war. Die G-LP erzielte im Streitjahr aus der Ver&auml;u&szlig;erung von Anteilen an einer inl&auml;ndischen Aktiengesellschaft (L-AG) einen Gewinn. Nach den Feststellungen im angefochtenen Urteil entfiel von diesem Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn &quot;mittelbar&quot; ein Anteil von 10,95&nbsp;% (&#8230;&nbsp;EUR) auf die Kl&auml;gerin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) sah jenen Anteil als gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;2 Nr.&nbsp;1, &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes in der f&uuml;r das Streitjahr geltenden Fassung (KStG) i.V.m. &sect;&nbsp;49 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;e Doppelbuchst.&nbsp;aa und &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes in der f&uuml;r das Streitjahr geltenden Fassung (EStG) der beschr&auml;nkten K&ouml;rperschaftsteuerpflicht unterfallenden mittelbaren Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn an, der aber nach &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 KStG steuerfrei sei. 5&nbsp;% des Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns (&#8230;&nbsp;EUR) qualifizierte das FA jedoch nach Ma&szlig;gabe von &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 KStG als Ausgaben, die nicht als Betriebsausgaben abgezogen werden d&uuml;rfen. Es setzte im Hinblick auf diesen Betrag in einem ge&auml;nderten (Sammel-)Bescheid f&uuml;r das Streitjahr K&ouml;rperschaftsteuer und Solidarit&auml;tszuschlag sowie einen Versp&auml;tungszuschlag fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage blieb ohne Erfolg. Das Hessische Finanzgericht (FG) hat sie mit Urteil vom 28.&nbsp;April 2015&nbsp;&nbsp;4&nbsp;K&nbsp;1366\/14 (abgedruckt in Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2016, 315) als unbegr&uuml;ndet abgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen das FG-Urteil richtet sich die Revision der Kl&auml;gerin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, das FG-Urteil sowie den angefochtenen Bescheid aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist im Hinblick auf die Festsetzung der K&ouml;rperschaftsteuer und des Versp&auml;tungszuschlags begr&uuml;ndet und f&uuml;hrt insoweit zur Aufhebung des FG-Urteils. Der K&ouml;rperschaftsteuerbescheid ist dahin abzu&auml;ndern, dass die K&ouml;rperschaftsteuer f&uuml;r das Streitjahr auf 0&nbsp;EUR festgesetzt wird; der Bescheid &uuml;ber die Festsetzung des Versp&auml;tungszuschlags ist aufzuheben (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Hinsichtlich des Solidarit&auml;tszuschlags ist die Revision unbegr&uuml;ndet und daher gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 FGO zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die von der Kl&auml;gerin im Streitjahr erzielten inl&auml;ndischen Eink&uuml;nfte sind von der K&ouml;rperschaftsteuer befreit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Kl&auml;gerin als Kapitalgesellschaft, die ihren Sitz und ihre Gesch&auml;ftsleitung im Ausland hat und damit nicht unbeschr&auml;nkt steuerpflichtig ist, unterliegt gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 KStG mit ihren inl&auml;ndischen Eink&uuml;nften der beschr&auml;nkten K&ouml;rperschaftsteuerpflicht. Als inl&auml;ndische Eink&uuml;nfte steht hier ein (anteiliger) Gewinn aus der Ver&auml;u&szlig;erung der Anteile an der L-AG durch die G-LP in Rede.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 KStG i.V.m. &sect;&nbsp;49 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;e Doppelbuchst.&nbsp;aa EStG sind inl&auml;ndische Eink&uuml;nfte im Sinne der beschr&auml;nkten Steuerpflicht auch Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb, die unter den Voraussetzungen des &sect;&nbsp;17 EStG erzielt werden, wenn es sich um Anteile an einer Kapitalgesellschaft handelt, die ihren Sitz oder ihre Gesch&auml;ftsleitung im Inland hat. Der in Bezug genommene &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG bestimmt, dass zu den Eink&uuml;nften aus Gewerbebetrieb der Gewinn aus der Ver&auml;u&szlig;erung von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft geh&ouml;rt, wenn der Ver&auml;u&szlig;erer innerhalb der letzten f&uuml;nf Jahre am Kapital der Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar zu mindestens 1&nbsp;% beteiligt war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Vorinstanz ist &#8211;in &Uuml;bereinstimmung mit den Beteiligten&#8211; davon ausgegangen, dass der von der G-LP aus der Ver&auml;u&szlig;erung der Anteile an der L-AG erzielte Gewinn bei der Kl&auml;gerin zu einem Anteil von 10,95&nbsp;% als &quot;mittelbarer&quot; Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn i.S. von &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG beschr&auml;nkt k&ouml;rperschaftsteuerpflichtig sei. Inwiefern dies zutrifft, kann anhand der tatrichterlichen Feststellungen rechtlich und rechnerisch nicht vollst&auml;ndig nachvollzogen werden. Es fehlen insbesondere Feststellungen zur Rechtsnatur und zur Einordnung der G-LP aus nationaler steuerlicher Sicht, zur H&ouml;he der Beteiligung der Kl&auml;gerin an dieser Gesellschaft und zur H&ouml;he der Beteiligung der G-LP an der L-AG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Es bedarf zur Entscheidung des Rechtsstreits jedoch keiner n&auml;heren Feststellungen zu diesen Punkten. Denn wenn die Voraussetzungen der beschr&auml;nkten Steuerpflicht nach den vorstehend beschriebenen Regelungen gegeben w&auml;ren, w&auml;re die Besteuerung vorliegend &#8211;was im Grundsatz auch FA und FG nicht anders beurteilen&#8211; aufgrund &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 KStG ausgeschlossen. Nach dieser Bestimmung, die gleicherma&szlig;en auf unbeschr&auml;nkt wie beschr&auml;nkt steuerpflichtige K&ouml;rperschaftsteuersubjekte anzuwenden ist (allg. Auffassung, z.B. Gosch, KStG, 3.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;8b Rz&nbsp;230; Herlinghaus in R&ouml;dder\/Herlinghaus\/Neumann, KStG, &sect;&nbsp;8b Rz&nbsp;169; Pung in D&ouml;tsch\/Pung\/M&ouml;hlenbrock, Die K&ouml;rperschaftsteuer, &sect;&nbsp;8b KStG Rz&nbsp;102), bleiben bei der Ermittlung des Einkommens u.a. Gewinne aus der Ver&auml;u&szlig;erung eines Anteils an einer K&ouml;rperschaft oder Personenvereinigung, deren Leistungen beim Empf&auml;nger zu Einnahmen i.S. des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1, 2, 9 und 10 Buchst.&nbsp;a EStG geh&ouml;ren, au&szlig;er Ansatz. Bei den von der G-LP ver&auml;u&szlig;erten Anteilen an der L-AG handelt es sich um derartige Anteile. Denn deren Leistungen (Dividenden aus Aktien) sind beim Empf&auml;nger Einnahmen i.S. des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Entgegen der Auffassung des FG w&auml;re von dem auf die Kl&auml;gerin entfallenden Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn i.S. des &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 KStG kein Anteil von 5&nbsp;% als nicht abziehbare Betriebsausgaben den beschr&auml;nkt steuerpflichtigen inl&auml;ndischen Eink&uuml;nften der Kl&auml;gerin hinzuzurechnen. Zwar bestimmt &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 KStG, dass von dem jeweiligen Gewinn i.S. des Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 der Norm 5&nbsp;% als Ausgaben gelten, die nicht als Betriebsausgaben abgezogen werden d&uuml;rfen. Die Fiktion pauschalierter Betriebsausgaben geht indessen im Fall der Kl&auml;gerin ins Leere, weil diese im Streitjahr mangels inl&auml;ndischer Betriebsst&auml;tte oder st&auml;ndigen Vertreters keine inl&auml;ndischen Eink&uuml;nfte erzielt hat, bei deren Ermittlung Betriebsausgaben ber&uuml;cksichtigt werden k&ouml;nnten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Im Schrifttum bestehen unterschiedliche Auffassungen dar&uuml;ber, ob &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 KStG bei beschr&auml;nkt steuerpflichtigen K&ouml;rperschaftsteuersubjekten zu einer Hinzurechnung nicht abziehbarer Betriebsausgaben f&uuml;hren kann, wenn die betreffende K&ouml;rperschaft &uuml;ber keine inl&auml;ndische Betriebsst&auml;tte verf&uuml;gt. W&auml;hrend ein Teil der Literatur dies &#8211;ebenso wie die Vorinstanz&#8211; bejaht (Pung in D&ouml;tsch\/Pung\/M&ouml;hlenbrock, a.a.O., &sect;&nbsp;8b KStG Rz&nbsp;178; Herlinghaus in R&ouml;dder\/Herlinghaus\/Neumann, a.a.O., &sect;&nbsp;8b Rz&nbsp;282; Bl&uuml;mich\/Rengers, &sect;&nbsp;8b KStG Rz&nbsp;263; Kr&ouml;ner in Ernst &#038; Young, KStG, &sect;&nbsp;8b Rz&nbsp;143; Watermeyer in Herrmann\/ Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;8b KStG Rz 103; Gr&ouml;bl\/Adrian in Erle\/Sauter, KStG, 3.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;8b KStG Rz&nbsp;157), schlie&szlig;en andere eine solche Rechtsfolge aus (Gosch in Kirchhof, EStG, 16.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;49 Rz&nbsp;35b; Wassermeyer, Der Betrieb 2008, 430, 431; Frotscher in Frotscher\/Dr&uuml;en, KStG\/GewStG\/UmwStG, &sect;&nbsp;8b KStG Rz&nbsp;255; Mohr in Schnitger\/Fehrenbacher, KStG, &sect;&nbsp;2 Rz&nbsp;165; Kempf\/Hohage, Internationales Steuerrecht &#8211;IStR&#8211; 2010, 806, 807; Nitzschke, IStR 2012, 125, 126; skeptisch auch Weiss, Der Konzern 2017, 174, 180&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Senat h&auml;lt die letztgenannte Auffassung f&uuml;r zutreffend. Die Betriebsausgabenfiktion des &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 KStG greift zwar als typisierende Pauschalierung unabh&auml;ngig davon, ob und in welchem Umfang beim Steuerpflichtigen tats&auml;chlich Betriebsausgaben im Zusammenhang mit dem ver&auml;u&szlig;erten Anteil angefallen sind (Beschluss des Bundesverfassungsgerichts &#8211;BVerfG&#8211; vom 12.&nbsp;Oktober 2010&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvL&nbsp;12\/07, BVerfGE 127, 224). Fingiert werden aber lediglich der betriebliche Aufwand und dessen Nichtabziehbarkeit. Nicht Gegenstand der Fiktion ist der Besteuerungszugriff des deutschen Fiskus auf den fingierten betrieblichen Aufwand. Dieser muss sich daher aus anderen Bestimmungen ergeben. Die Fiktion nicht abziehbarer Betriebsausgaben durch &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 KStG kann nur dann zu einer Erh&ouml;hung der k&ouml;rperschaftsteuerlichen Bemessungsgrundlage f&uuml;hren, wenn der fingierte betriebliche Aufwand, falls er tats&auml;chlich entstanden w&auml;re, dem Besteuerungszugriff des deutschen Fiskus unterliegen w&uuml;rde. Bei der Kl&auml;gerin ist dies nicht der Fall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin erzielt zwar aufgrund der Bestimmung des &sect;&nbsp;49 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;e Doppelbuchst.&nbsp;aa i.V.m. &sect;&nbsp;17 EStG inl&auml;ndische Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb. Zur Ermittlung dieser Eink&uuml;nfte ist jedoch keine Gewinnermittlung nach &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 KStG i.V.m. &sect;&nbsp;4, &sect;&nbsp;5 EStG durchzuf&uuml;hren, in deren Rahmen Betriebsausgaben (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4 EStG) ber&uuml;cksichtigt werden k&ouml;nnten. Objekt der beschr&auml;nkten Steuerpflicht der Kl&auml;gerin ist ausschlie&szlig;lich der Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG, d.h. der Betrag, um den der Ver&auml;u&szlig;erungspreis nach Abzug der Ver&auml;u&szlig;erungskosten die Anschaffungskosten &uuml;bersteigt. Es handelt sich dabei um den sich punktuell aus dem einzelnen Ver&auml;u&szlig;erungsvorgang ergebenden Differenzbetrag zwischen Ver&auml;u&szlig;erungspreis einerseits und Anschaffungskosten sowie Ver&auml;u&szlig;erungskosten andererseits. Dieser Saldobetrag wird aufgrund gesetzlicher Fiktion als gewerbliche Eink&uuml;nfte qualifiziert, ohne dass insoweit ein Betriebsverm&ouml;gensvergleich nach den Ma&szlig;gaben von &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;5 EStG oder eine Einnahmen-&Uuml;berschussrechnung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 EStG durchzuf&uuml;hren w&auml;re. Soweit in den Saldo tats&auml;chlicher betrieblicher Aufwand in Form der Ver&auml;u&szlig;erungskosten eingeht, ist dieser von der Steuerfreistellung nach &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 KStG umfasst und ist schon von daher nicht abziehbar (vgl. Senatsurteile vom 12.&nbsp;M&auml;rz 2014 I&nbsp;R&nbsp;45\/13, BFHE 245, 25, BStBl II 2014, 719; vom 9.&nbsp;April 2014 I&nbsp;R&nbsp;52\/12, BFHE 245, 59, BStBl II 2014, 861; Pung in D&ouml;tsch\/Pung\/M&ouml;hlenbrock, a.a.O., &sect;&nbsp;8b KStG Rz&nbsp;176). Ein etwaiger weiterer betrieblicher Aufwand der Kl&auml;gerin, der in einem Veranlassungszusammenhang mit den ver&auml;u&szlig;erten Anteilen steht, w&uuml;rde mithin in Ermangelung einer inl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tte oder eines f&uuml;r das Inland bestellten st&auml;ndigen Vertreters (&sect;&nbsp;49 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a EStG) nicht dem deutschen Besteuerungszugriff unterliegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Entgegen der von der Vorinstanz vertretenen Sichtweise kann der vom Gesetz beschrittene rechtliche Weg der Fiktion nichtabziehbarer Betriebsausgaben nicht durch eine wirtschaftliche Betrachtung &uuml;berspielt werden, der zufolge die Steuerfreistellung nach &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 KStG im Ergebnis nur zu 95&nbsp;% gew&auml;hrt werden solle und &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 KStG daher als Vorschrift verstanden werden m&uuml;sse, die die Steuerfreistellung partiell wieder zur&uuml;cknimmt (so aber Pung in D&ouml;tsch\/ Pung\/M&ouml;hlenbrock, a.a.O., &sect;&nbsp;8b KStG Rz&nbsp;178).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;3 Satz 1 KStG flankiert das Gesetz die prinzipielle Freistellung des Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns nach &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;2 KStG durch Qualifizierung eines pauschalen Prozentsatzes des Nettogewinns als fiktive Nichtabzugsgr&ouml;&szlig;e &quot;nichtabziehbare Betriebsausgaben&quot; (Senatsurteile in BFHE 245, 25, BStBl II 2014, 719, und in BFHE 245, 59, BStBl II 2014, 861). Auch wenn diese Fiktion nichtabziehbarer Betriebsausgaben wirtschaftlich wie eine partielle R&uuml;cknahme der Steuerfreistellung um 5&nbsp;% wirkt, ist der vom Gesetz gew&auml;hlte Weg der Qualifizierung der Nichtabzugsgr&ouml;&szlig;e als nichtabziehbare Betriebsausgaben w&ouml;rtlich zu verstehen und ernst zu nehmen. Aus diesem Grund hat der Senat zur Vorschrift des &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;7 KStG 1999 i.d.F. des Gesetzes zur Bereinigung von steuerlichen Vorschriften (Steuerbereinigungsgesetz 1999) vom 22.&nbsp;Dezember 1999 (BGBl I 1999, 2601, BStBl I 2000, 13), der eine vergleichbare Betriebsausgabenfiktion hinsichtlich der gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;1 KStG 1999 i.d.F. des Steuerbereinigungsgesetzes 1999 von der Besteuerung freigestellten Dividenden enth&auml;lt, entschieden, dass die vollst&auml;ndige Freistellung der Dividenden von der Besteuerung rechtlich nicht durch die 5&nbsp;%-ige Betriebsausgabenfiktion beeintr&auml;chtigt wird und die Betriebsausgabenfiktion folglich nicht in Konflikt mit abkommensrechtlichen Schachtelprivilegien steht (Senatsurteil vom 29.&nbsp;August 2012 I&nbsp;R&nbsp;7\/12, BFHE 239, 45, BStBl II 2013, 89; s.a. Senatsbeschluss vom 22.&nbsp;September 2016 I&nbsp;R&nbsp;29\/15, BFH\/NV 2017, 324). Ein gleicherma&szlig;en w&ouml;rtliches Normverst&auml;ndnis als echte Pauschalierung nicht abziehbarer Betriebsaufwendungen ist auch in Bezug auf die Betriebsausgabenfiktion des &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 KStG geboten (vgl. BVerfG-Beschluss in BVerfGE 127, 224, Rz&nbsp;53&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) Das FG ist von einer anderen Auffassung ausgegangen. Sein Urteil ist daher im Hinblick auf die Festsetzung der K&ouml;rperschaftsteuer aufzuheben. Die festzusetzende K&ouml;rperschaftsteuer betr&auml;gt 0&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Somit kann auch die Festsetzung des Versp&auml;tungszuschlags keinen Bestand haben. Die Festsetzung eines Versp&auml;tungszuschlags gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;152 der Abgabenordnung ist nicht zul&auml;ssig, wenn die Steuererkl&auml;rung, wegen deren versp&auml;teter Abgabe ein Versp&auml;tungszuschlag festgesetzt werden soll, zu einer Steuerfestsetzung von 0&nbsp;EUR f&uuml;hrt (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs vom 27.&nbsp;Juni 1989 VIII&nbsp;R&nbsp;73\/84, BFHE 158, 103, BStBl II 1989, 955; vom 26.&nbsp;Juni 2002 IV&nbsp;R&nbsp;63\/00, BFHE 198, 399, BStBl II 2002, 679).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Als im Ergebnis unbegr&uuml;ndet erweist sich die Revision im Hinblick auf die Festsetzung des Solidarit&auml;tszuschlags.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Entgegen dem Vorbringen der Kl&auml;gerin in der m&uuml;ndlichen Verhandlung k&ouml;nnen Klage- und Revisionsantrag nicht dahin ausgelegt werden, dass der Solidarit&auml;tszuschlag nur zum Zwecke der Bezeichnung des angefochtenen Sammelbescheids aufgef&uuml;hrt worden ist, jedoch nicht Gegenstand des Klageverfahrens sein sollte. Sowohl in der Klage-, als auch in der Revisionsschrift hat die fachkundig vertretene Kl&auml;gerin als Klagegegenst&auml;nde (&quot;wegen&quot;) ausdr&uuml;cklich K&ouml;rperschaftsteuer, Versp&auml;tungszuschlag und Solidarit&auml;tszuschlag benannt. Demgem&auml;&szlig; hat auch das FG diese Streitgegenst&auml;nde in sein Urteilsrubrum aufgenommen. Bei dieser Sachlage ist f&uuml;r eine einschr&auml;nkende Auslegung des Klage- und Revisionsbegehrens kein Raum.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) In Bezug auf die Festsetzung des Solidarit&auml;tszuschlags ist die Klage unzul&auml;ssig. Streitpunkt des Rechtsstreits ist allein die H&ouml;he der festzusetzenden K&ouml;rperschaftsteuer. Mit einer Klage gegen den Solidarit&auml;tszuschlag kann jedoch gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 des Solidarit&auml;tszuschlaggesetzes 1995 in der f&uuml;r das Streitjahr geltenden Fassung weder die Bemessungsgrundlage noch die H&ouml;he des zu versteuernden Einkommens angegriffen werden (vgl. Senatsurteil vom 20.&nbsp;April 2011 I&nbsp;R&nbsp;2\/10, BFHE 233, 251, BStBl II 2011, 761).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;136 Abs.&nbsp;1 Satz 3 FGO. Der Anteil des Unterliegens der Kl&auml;gerin ist so geringf&uuml;gig, dass dem FA die gesamten Kosten auferlegt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 31.5.2017, I R 37\/15ECLI:DE:BFH:2017:U.310517.IR37.15.0 Steuerfreiheit des Gewinns aus der Ver&auml;u&szlig;erung von Anteilen an inl&auml;ndischen Kapitalgesellschaften &#8211; keine Betriebsausgabenfiktion gem&auml;&szlig; &sect; 8b Abs. 3 Satz 1 KStG ohne inl&auml;ndische Betriebsst&auml;tte Leits&auml;tze 1. Der von einer beschr&auml;nkt steuerpflichtigen K&ouml;rperschaft erzielte Gewinn aus der Ver&auml;u&szlig;erung von Anteilen an einer inl&auml;ndischen Kapitalgesellschaft ist gem&auml;&szlig; &sect; 8b &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-37-15-steuerfreiheit-des-gewinns-aus-der-veraeusserung-von-anteilen-an-inlaendischen-kapitalgesellschaften-keine-betriebsausgabenfiktion-gemaess-par-8b-abs-3-satz-1-kstg-ohne-inlaendische-betriebs\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;37\/15 &#8211; Steuerfreiheit des Gewinns aus der Ver&auml;u&szlig;erung von Anteilen an inl&auml;ndischen Kapitalgesellschaften &#8211; keine Betriebsausgabenfiktion gem&auml;&szlig; &sect; 8b Abs. 3 Satz 1 KStG ohne inl&auml;ndische Betriebsst&auml;tte<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-67931","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67931","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67931"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67931\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67931"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67931"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67931"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}