{"id":67946,"date":"2017-11-09T10:32:41","date_gmt":"2017-11-09T08:32:41","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=67946"},"modified":"2017-11-09T10:32:41","modified_gmt":"2017-11-09T08:32:41","slug":"iv-r-42-14-gewerbliche-praegung-einer-einheits-gmbh-co-kg-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-42-14-gewerbliche-praegung-einer-einheits-gmbh-co-kg-5\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;R&nbsp;42\/14 &#8211; Gewerbliche Pr&auml;gung einer &quot;Einheits-GmbH &#038; Co. KG&quot;"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 13.7.2017, IV R 42\/14<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.130717.IVR42.14.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Gewerbliche Pr&auml;gung einer &quot;Einheits-GmbH &#038; Co. KG&quot;<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Der gewerblichen Pr&auml;gung einer &quot;Einheits-GmbH &#038; Co. KG&quot; steht nicht entgegen, dass der im Grundsatz allein gesch&auml;ftsf&uuml;hrungsbefugten Komplement&auml;rin im Gesellschaftsvertrag der KG die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrungsbefugnis betreffend die Aus&uuml;bung der Gesellschafterrechte aus oder an den von der KG gehaltenen Gesch&auml;ftsanteilen an der Komplement&auml;r-GmbH entzogen und diese auf die Kommanditisten &uuml;bertragen wird.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Beklagten gegen das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nster vom 28. August 2014&nbsp;&nbsp;3 K 743\/13 F wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">A. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) &#8211;eine GmbH &#038; Co. KG (nachfolgend auch KG)&#8211; wurde mit notarieller Urkunde vom &#8230;&nbsp;Juni 2007 unter der Firma Z GmbH &#038; Co. Vorrats KG gegr&uuml;ndet und in das Handelsregister eingetragen. Pers&ouml;nlich haftende Gesellschafterin war zun&auml;chst die NX-GmbH, alleinige Kommanditistin die N-GmbH. Am &#8230;&nbsp;November 2007 wurden verschiedene Vertr&auml;ge in notarieller Form abgeschlossen, die die Gr&uuml;ndung der E-GmbH und die Umstrukturierung der Kl&auml;gerin zum Gegenstand hatten. Im Rahmen dieser Umstrukturierung &uuml;bertrug die N-GmbH ihren gesamten Kommanditanteil an der Kl&auml;gerin in H&ouml;he von 69&nbsp;% auf A, in H&ouml;he von 21&nbsp;% auf B (Sohn von A) und in H&ouml;he von 10&nbsp;% auf C (Ehefrau von B). Zugleich wurden A, B und C im gleichen Beteiligungsverh&auml;ltnis alleinige Gesellschafter der E-GmbH. Au&szlig;erdem trat die E-GmbH der Kl&auml;gerin ohne Beteiligung am Gesellschaftsverm&ouml;gen mit sofortiger Wirkung als Komplement&auml;rin bei. Die NX-GmbH schied mit sofortiger Wirkung aus, nicht jedoch bevor die E-GmbH in das Handelsregister eingetragen worden war; diese Eintragung der E-GmbH erfolgte am &#8230;&nbsp;Februar 2008. Zudem hielt die Kl&auml;gerin eine Gesellschafterversammlung ab. Sie gab sich die Firma S GmbH &#038; Co. KG. Der Unternehmensgegenstand wurde ge&auml;ndert in &quot;die Verm&ouml;gensverwaltung sowie die Verwaltung, Vermietung und Verpachtung von Immobilien, Grundst&uuml;cken, Gewerbe- und Wohnbauten sowie sonstiger Gewerbeanlagen und deren An- und Verkauf f&uuml;r eigene Rechnung&quot;. Schlie&szlig;lich vereinbarten die Gesellschafter der Kl&auml;gerin einen vollst&auml;ndig neu gefassten Gesellschaftsvertrag (GesV), der als Anlage beigef&uuml;gt war. Darin hie&szlig; es u.a. w&ouml;rtlich:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&quot;&sect;&nbsp;6 Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung und Vertretung<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Zur Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung und Vertretung der Gesellschaft ist die pers&ouml;nlich haftende Gesellschafterin berechtigt und verpflichtet. Sie selbst ist von den einschr&auml;nkenden Bestimmungen des &sect;&nbsp;181 BGB befreit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&sect;&nbsp;7 Wahrnehmung der Rechte an der Komplement&auml;rin (Einheitsgesellschaft)<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">(1) Soweit es um die Wahrnehmung der Rechte aus oder an den der Gesellschaft geh&ouml;renden Gesch&auml;ftsanteilen an der Komplement&auml;rin geht, ist die Komplement&auml;rin von der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung und Vertretung an sich selbst ausgeschlossen. Anstelle der pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafterin sind die Kommanditisten zur Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung und Vertretung der Gesellschaftsrechte an der Komplement&auml;rin nach Ma&szlig;gabe der folgenden Abs&auml;tze befugt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">(2) Die Kommanditisten &uuml;ben ihre Gesellschaftsrechte an der Komplement&auml;rin aus, indem sie &uuml;ber die jeweilige Ma&szlig;nahme Beschluss fassen. Die Aus&uuml;bung des Beschlusses erfolgt durch einen oder mehrere von der Kommanditistenversammlung beauftragte Kommanditisten im Namen der Gesellschaft. Zum Zweck der Ausf&uuml;hrung der Beschl&uuml;sse der Kommanditistenversammlung wird jedem Kommanditist hiermit Vollmacht zur Vertretung der Gesellschaft erteilt, von der jedoch nur nach Ma&szlig;gabe des Beschlusses der Kommanditistenversammlung Gebrauch gemacht werden darf. Alle Kommanditisten werden insoweit von den Beschr&auml;nkungen des &sect;&nbsp;181 BGB befreit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">(3) Die Kommanditisten fassen ihre Beschl&uuml;sse in der Kommanditistenversammlung. &#8230; . F&uuml;r ihre Einberufung, ihre Beschlussf&auml;higkeit, die Vertretung durch Dritte, die Beschlussfassung und die Protokollierung der gefassten Beschl&uuml;sse gilt der &sect;&nbsp;9 &#8218;Gesellschafterversammlung&#8216; dieses Gesellschaftsvertrages entsprechend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8230;&quot;.&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit weiterem Vertrag brachten die Kommanditisten A, B und C verschiedene Grundst&uuml;cke in die Kl&auml;gerin ein. Daneben &uuml;bertrug mit selbst&auml;ndigem Vertrag A einen Teilkommanditanteil in H&ouml;he von 39&nbsp;% des Gesamtkommanditkapitals auf B, B einen solchen in H&ouml;he von 19&nbsp;% auf D (gemeinsame Tochter von B und C, geboren 1995) und C einen solchen in H&ouml;he von 9&nbsp;% auf D unentgeltlich im Wege der vorweggenommenen Erbfolge unter Vorbehalt des Nie&szlig;brauchsrechts. Der Erg&auml;nzungspfleger stimmte diesem Vertrag am &#8230;&nbsp;Februar 2009 zu, soweit D betroffen war. Schlie&szlig;lich &uuml;bertrugen die Kommanditisten A, B und C mit weiterem Vertrag ihre Gesch&auml;ftsanteile an der E-GmbH im Wege der Sacheinlage auf die Kl&auml;gerin. Die Abtretungen erfolgten mit sofortiger Wirkung, aber nicht vor Eintragung der E-GmbH in das Handelsregister. Die drei Gesch&auml;ftsanteile wurden wieder zu einem Gesch&auml;ftsanteil zusammengefasst.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach alledem waren am Kommanditkapital der Kl&auml;gerin A mit 30&nbsp;%, B mit 41&nbsp;%, C mit 1&nbsp;% und D mit 28&nbsp;% beteiligt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r die Feststellungszeitr&auml;ume 2008 und 2009 (Streitjahre) stellte der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die Gewinne zun&auml;chst erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung als Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb gesondert und einheitlich fest. Die zuletzt vor der Betriebspr&uuml;fung unter Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung ergangenen Gewinnfeststellungsbescheide wiesen f&uuml;r 2008 gewerbliche Eink&uuml;nfte in H&ouml;he von insgesamt &#8230;&nbsp;EUR (Bescheid vom 24.&nbsp;November 2009) und f&uuml;r 2009 solche in H&ouml;he von insgesamt &#8230;&nbsp;EUR (Bescheid vom 9.&nbsp;Dezember 2010) aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In den Jahren 2011 und 2012 f&uuml;hrte das FA bei der Kl&auml;gerin u.a. f&uuml;r die Streitjahre eine Betriebspr&uuml;fung durch. Der Pr&uuml;fer gelangte zu der Auffassung, dass die Kl&auml;gerin ab dem &#8230;&nbsp;Februar 2008 mit der Eintragung der E-GmbH in das Handelsregister nicht mehr die Voraussetzungen eines Gewerbebetriebes kraft Fiktion nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) erf&uuml;llt habe. Denn ab diesem Zeitpunkt sei die Kl&auml;gerin Alleingesellschafterin der E-GmbH geworden, so dass die in &sect;&nbsp;7 GesV getroffene Vereinbarung gegriffen habe, wonach auch die Kommanditisten in dem dort genannten Umfang zur F&uuml;hrung der Gesch&auml;fte der Kl&auml;gerin befugt gewesen seien. Danach sei der Betrieb der Kl&auml;gerin mit Wirkung zum &#8230;&nbsp;Februar 2008 zwangsweise aufgegeben worden, so dass die in den Immobilien ruhenden stillen Reserven der Besteuerung h&auml;tten unterworfen werden m&uuml;ssen. Im Anschluss habe die Kl&auml;gerin Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung erzielt. Das FA schloss sich dieser Auffassung an und erlie&szlig; am 21.&nbsp;August 2012 &#8211;jeweils unter Aufhebung des Vorbehalts der Nachpr&uuml;fung&#8211; entsprechend ge&auml;nderte Feststellungsbescheide 2008 und 2009. Gegen diese Bescheide legte die Kl&auml;gerin mit Schreiben vom 5.&nbsp;September 2012 Einspruch ein. Die angegriffenen Feststellungsbescheide 2008 und 2009 wurden jeweils nochmals mit Bescheiden vom 14.&nbsp;September 2012 ge&auml;ndert. Der Einspruch blieb erfolglos (Einspruchsentscheidung vom 8.&nbsp;Februar 2013).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die hiergegen gerichtete Klage hatte Erfolg (Urteil des Finanzgerichts &#8211;FG&#8211; vom 28.&nbsp;August 2014&nbsp;&nbsp;3&nbsp;K&nbsp;743\/13&nbsp;F). Das FG &auml;nderte die angegriffenen Feststellungsbescheide dahin, dass f&uuml;r beide Streitjahre jeweils Eink&uuml;nfte der Kl&auml;gerin aus Gewerbebetrieb festgestellt wurden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA r&uuml;gt mit seiner Revision die Verletzung des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es beantragt,<br \/>das FG-Urteil aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen, hilfsweise das FG-Urteil, soweit es das Streitjahr 2008 betrifft, aufzuheben und den Gewinnfeststellungsbescheid 2008 vom 14.&nbsp;September 2012, insoweit unter Aufhebung der Einspruchsentscheidung vom 8.&nbsp;Februar 2013, dahin zu &auml;ndern, dass der Aufgabegewinn auf &#8230;&nbsp;EUR herabgesetzt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">B. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die zul&auml;ssige Revision des FA ist unbegr&uuml;ndet und daher nach &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Revision des FA ist zul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect;&nbsp;120 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a FGO muss die Revisionsbegr&uuml;ndung die Umst&auml;nde bestimmt bezeichnen, aus denen sich die Rechtsverletzung ergibt. Diesen Anforderungen entspricht die Revision des FA. Insbesondere ist sie nicht deshalb unzul&auml;ssig, weil sich das FA &#8211;wie die Kl&auml;gerin meint&#8211; mit seinen Ausf&uuml;hrungen ausschlie&szlig;lich gegen eine f&uuml;r den Bundesfinanzhof (BFH) bindende Vertragsauslegung und Tatsachenw&uuml;rdigung (vgl. &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) gewendet und damit keinen revisiblen Rechtsversto&szlig; dargelegt habe (vgl. BFH-Beschluss vom 30.&nbsp;April 2002 VII&nbsp;R&nbsp;109\/00, BFH\/NV 2002, 1185, zu &sect;&nbsp;120 FGO a.F.). Denn das FA hat ausf&uuml;hrlich begr&uuml;ndet, weshalb die vom FG vertretene Rechtsansicht, wonach das Eingreifen des &sect;&nbsp;7 GesV nicht zum Wegfall der gewerblichen Pr&auml;gung f&uuml;hre, gegen &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 EStG versto&szlig;e. Es legt in seiner Revisionsbegr&uuml;ndung ausreichend dar, dass diese &#8211;nach den Feststellungen des FG eine konfliktfreie Willensbildung bei der E-GmbH bezweckende&#8211; Regelung eine organschaftliche Gesch&auml;ftsf&uuml;hrungsbefugnis der Kommanditisten begr&uuml;nde, was einer gewerblichen Pr&auml;gung entgegenstehe. Die rechtliche Einordnung des (nach Ma&szlig;gabe des FG) von den Vertragspartnern Gewollten am Ma&szlig;stab der jeweils einschl&auml;gigen Norm ist Rechtsanwendung, die vom BFH in vollem Umfang nachpr&uuml;fbar ist (z.B. BFH-Urteil vom 24.&nbsp;April 2013 XI&nbsp;R&nbsp;7\/11, BFHE 241, 459, BStBl II 2013, 648, Rz&nbsp;35, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist jedoch unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat zu Recht entschieden, dass die Kl&auml;gerin ihren Gewerbebetrieb nicht am &#8230;&nbsp;Februar 2008 aufgegeben, sondern auch nach diesem Zeitpunkt weiterhin die Voraussetzungen f&uuml;r einen Gewerbebetrieb kraft Fiktion nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 EStG erf&uuml;llt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 EStG gilt als Gewerbebetrieb in vollem Umfang die mit Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht unternommene T&auml;tigkeit einer Personengesellschaft, die keine T&auml;tigkeit i.S. des Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 aus&uuml;bt und bei der ausschlie&szlig;lich eine oder mehrere Kapitalgesellschaften pers&ouml;nlich haftende Gesellschafter sind und nur diese oder Personen, die nicht Gesellschafter sind, zur Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung befugt sind (gewerblich gepr&auml;gte Personengesellschaft). Entf&auml;llt eine dieser tatbestandlichen Voraussetzungen einer gewerblich gepr&auml;gten Personengesellschaft, f&uuml;hrt dieser Rechtsvorgang zu einer Betriebsaufgabe nach &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 EStG (BFH-Urteil vom 14.&nbsp;M&auml;rz 2007 XI&nbsp;R&nbsp;15\/05, BFHE 217, 438, BStBl II 2007, 924, unter II.1.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Im Streitfall steht au&szlig;er Frage, dass die Kl&auml;gerin mit Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht gehandelt und keine origin&auml;r gewerbliche T&auml;tigkeit nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1, Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG ausge&uuml;bt hat, ebenso dass allein Kapitalgesellschaften pers&ouml;nlich haftende Gesellschafterinnen der Kl&auml;gerin gewesen sind. Unstreitig ist auch, dass ab dem &#8230;&nbsp;Februar 2008 nur noch die E-GmbH Komplement&auml;rin war und zu diesem Zeitpunkt die Gesch&auml;ftsanteile an der E-GmbH auf die Kl&auml;gerin &uuml;bertragen worden sind. Hierdurch entstand eine sog. Einheits-GmbH &#038; Co. KG, bei der die KG Alleingesellschafterin ihrer Komplement&auml;r-GmbH ist. Der Senat sieht insoweit von weiteren Ausf&uuml;hrungen ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Zu Recht hat das FG entschieden, dass die Kl&auml;gerin als &quot;Einheits-GmbH &#038; Co. KG&quot; noch i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 EStG gewerblich gepr&auml;gt war, obwohl in &sect;&nbsp;7 GesV vorgesehen war, dass ihrer im Grundsatz allein gesch&auml;ftsf&uuml;hrungsbefugten Komplement&auml;rin die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrungsbefugnis betreffend die Aus&uuml;bung der Gesellschafterrechte aus oder an den von der Kl&auml;gerin gehaltenen Gesch&auml;ftsanteilen an der Komplement&auml;r-GmbH entzogen und diese auf die Kommanditisten &uuml;bertragen wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH ist der Begriff &quot;Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung&quot; in &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 EStG so zu verstehen, wie er in den &sect;&sect;&nbsp;114 bis 117, &sect;&nbsp;164 des Handelsgesetzbuchs (HGB) und &sect;&sect;&nbsp;709 bis 713 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs verwendet wird. Gemeint ist die sich aus Gesetz oder Gesellschaftsvertrag ergebende &#8211;organschaftliche&#8211; im Innenverh&auml;ltnis der Gesellschafter zueinander bestehende Befugnis zu einer auf Verwirklichung des Gesellschaftszwecks gerichteten T&auml;tigkeit. Unerheblich ist, wer im Au&szlig;enverh&auml;ltnis zur Vertretung befugt ist <span style=\"text-decoration:underline\">(<\/span>z.B. BFH-Urteil vom 23.&nbsp;Mai 1996 IV&nbsp;R&nbsp;87\/93, BFHE 180, 396, BStBl II 1996, 523, unter II.3.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach den dispositiven Regelungen in &sect;&nbsp;164, &sect;&nbsp;161 Abs.&nbsp;2 und &sect;&sect;&nbsp;114 bis 116 HGB f&uuml;hren die Komplement&auml;re die gew&ouml;hnlichen Gesch&auml;fte der KG alleine; die Kommanditisten sind grunds&auml;tzlich von der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung ausgeschlossen. Einem Kommanditisten kann jedoch im Gesellschaftsvertrag zwar keine organschaftliche Vertretungsmacht, aber eine organschaftliche Gesch&auml;ftsf&uuml;hrungsbefugnis einger&auml;umt werden. Die Pr&auml;gewirkung des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 EStG entf&auml;llt u.a. bereits dann, wenn nach dem Gesellschaftsvertrag der KG neben der Komplement&auml;r-GmbH weitere Kommanditisten &#8211;ggf. beschr&auml;nkt auf einen bestimmten Bereich&#8211; gesch&auml;ftsf&uuml;hrungsbefugt sind (z.B. BFH-Urteile in BFHE 180, 396, BStBl II 1996, 523, unter II.3.a; vom 11.&nbsp;Oktober 2012 IV&nbsp;R&nbsp;32\/10, BFHE 239, 248, BStBl II 2013, 538, Rz&nbsp;21).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Grunds&auml;tze gelten auch f&uuml;r eine GmbH &#038; Co. KG. Daher greift &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 EStG immer ein, wenn bei einer GmbH &#038; Co. KG nur die GmbH als alleinige Komplement&auml;rin zur Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung befugt ist (vgl. Stapperfend in Herrmann\/Heuer\/ Raupach, &sect;&nbsp;15 EStG Rz&nbsp;1445). F&uuml;r die Pr&auml;gung i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 EStG ist es auch unsch&auml;dlich, wenn der Kommanditist zugleich Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Komplement&auml;r-GmbH ist (BFH-Urteil in BFHE 180, 396, BStBl II 1996, 523, unter II.3.c). Denn in einem solchen Fall f&uuml;hrt zwar der Kommanditist als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Komplement&auml;r-GmbH mittelbar die Gesch&auml;fte der KG. Der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Komplement&auml;r-GmbH ist aber nicht der organschaftliche Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der KG; dies ist und bleibt &#8211;vorbehaltlich einer abweichenden Regelung im Gesellschaftsvertrag der KG&#8211; die GmbH als Komplement&auml;rin (&sect;&nbsp;164, &sect;&nbsp;161 Abs.&nbsp;2 i.V.m. &sect;&sect;&nbsp;114&nbsp;ff. HGB).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Bei einer &quot;Einheits-GmbH &#038; Co. KG&quot; geh&ouml;ren Ma&szlig;nahmen, welche allein die Aus&uuml;bung der Gesellschafterrechte aus oder an ihren Gesch&auml;ftsanteilen an der Komplement&auml;r-GmbH betreffen, nicht zur Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 EStG (anderer Ansicht Seidel, Betriebs-Berater &#8211;BB&#8211; 2017, 732, 738; kritisch auch Knobbe, Entscheidungen der Finanzgerichte 2015, 121, Anmerkung zum verfahrensgegenst&auml;ndlichen FG-Urteil). Der gewerblichen Pr&auml;gung einer &quot;Einheits-GmbH &#038; Co. KG&quot; steht daher nicht entgegen, wenn der im Grundsatz allein gesch&auml;ftsf&uuml;hrungsbefugten Komplement&auml;rin im Gesellschaftsvertrag der KG die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrungsbefugnis (und Vertretungsbefugnis) betreffend die Aus&uuml;bung der Gesellschafterrechte aus oder an den von der KG gehaltenen Gesch&auml;ftsanteilen an der Komplement&auml;r-GmbH entzogen und auf die Kommanditisten &uuml;bertragen wird. Dies ergibt sich nach Ansicht des Senats allerdings nicht daraus, dass eine derartige gesellschaftsvertragliche Regelung zu einer rechtsgesch&auml;ftlichen Bevollm&auml;chtigung oder Gesch&auml;ftsf&uuml;hrungsbefugnis &quot;sui generis&quot; und somit zu keiner organschaftlichen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrungsbefugnis f&uuml;hrt (so aber z.B. Binz\/ Sorg, Die GmbH &#038; Co. KG, 11.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;16 Rz&nbsp;57; Carl&eacute;\/Carl&eacute;, GmbH-Rundschau &#8211;GmbHR&#8211; 2001, 100, 102; L&uuml;ke in: Hesselmann\/ Tillmann\/M&uuml;ller-Thuns, Handbuch GmbH &#038; Co. KG, 21.&nbsp;Aufl., Rz&nbsp;2.486; Spiegelberger, Zeitschrift f&uuml;r Erbrecht und Verm&ouml;gensnachfolge &#8211;ZEV&#8211; 2003, 391, 395; Werner, Deutsches Steuerrecht 2006, 706, 710; Middendorf\/Hauptmann, Steuern und Bilanzen 2016, 782, 784), sondern aus der Entstehungsgeschichte sowie dem Sinn und Zweck des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Wie bei jeder GmbH &#038; Co. KG existieren auch bei der &quot;Einheits-GmbH &#038; Co. KG&quot; zwei rechtlich selbst&auml;ndige Gesellschaften mit zwei getrennten Rechtssph&auml;ren (Urteil des Bundesgerichtshofs &#8211;BGH&#8211; vom 16.&nbsp;Juli 2007 II&nbsp;ZR&nbsp;109\/06, BB 2007, 1914, mit Anmerkung Gehrlein; anderer Ansicht Schmidt, Juristenzeitung 2008, 425, 435&nbsp;f.). Bei der &quot;Einheits-GmbH &#038; Co. KG&quot; ist allerdings die KG als Alleingesellschafterin der GmbH f&uuml;r deren Willensbildung zust&auml;ndig. Die KG wird in der Gesellschafterversammlung der Komplement&auml;r-GmbH &#8211;sofern keine abweichenden Regelungen existieren&#8211; von der Komplement&auml;r-GmbH, diese wiederum von ihren Gesch&auml;ftsf&uuml;hrern, vertreten (BGH-Urteil in BB 2007, 1914; Urteil des Hanseatischen Oberlandesgerichts &#8211;OLG&#8211; Hamburg vom 22.&nbsp;M&auml;rz 2013&nbsp;&nbsp;11&nbsp;U&nbsp;27\/12; Beschluss des OLG Celle vom 6.&nbsp;Juli 2016&nbsp;&nbsp;9&nbsp;W&nbsp;93\/16). Dies kann zu Interessenkollisionen bei der Willensbildung in der Komplement&auml;r-GmbH f&uuml;hren. Denn ohne abweichende Regelungen w&auml;ren die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Komplement&auml;r-GmbH z.B. dazu berufen, &uuml;ber ihre eigene Bestellung, Abberufung und Entlastung (&sect;&nbsp;46 Nr.&nbsp;5 des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschr&auml;nkter Haftung &#8211;GmbHG&#8211;) zu entscheiden sowie das Weisungsrecht gegen&uuml;ber sich selbst auszu&uuml;ben (&sect;&nbsp;37 Abs.&nbsp;1 GmbHG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Vermeidung dieses &#8211;zumindest faktischen&#8211; Interessenkonflikts diente nach den den Senat insoweit bindenden Feststellungen des FG (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) und auch zwischen den Beteiligten unstreitig die Regelung in &sect;&nbsp;7 GesV.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Nach der Entstehungsgeschichte des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 EStG beseitigt eine derartige Regelung im Gesellschaftsvertrag der KG nicht die Pr&auml;gewirkung der Komplement&auml;r-GmbH.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Gesetzgeber hat &#8211;den bis heute unver&auml;ndert fortgeltenden&#8211; &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 EStG durch das Steuerbereinigungsgesetz 1986 vom 19.&nbsp;Dezember 1985 (BGBl I 1985, 2436, BStBl I 1985, 735) eingef&uuml;gt. Diese Gesetzesfassung beruht auf dem Entwurf der Bundesregierung zu einem &quot;Gesetz zur vordringlichen Regelung von Fragen der Besteuerung von Personengesellschaften&quot; (vgl. BTDrucks 10\/4498, 10\/4513, S.&nbsp;22, 10\/3663, S.&nbsp;4, 8). Mit der Einf&uuml;gung der Vorschrift sollte die sog. Gepr&auml;ge-Rechtsprechung des BFH, die dieser mit Beschluss des Gro&szlig;en Senats vom 25.&nbsp;Juni 1984 GrS&nbsp;4\/82 (BFHE 141, 405, BStBl II 1984, 751) aufgegeben hatte, wiederhergestellt werden, ohne &uuml;ber diese hinauszugehen (vgl. BTDrucks 10\/4513, S.&nbsp;22). Der BFH hatte bis zur Aufgabe dieser Rechtsprechung durch den genannten Beschluss des Gro&szlig;en Senats die gewerbliche T&auml;tigkeit einer an sich verm&ouml;gensverwaltend t&auml;tigen GmbH &#038; Co. KG damit begr&uuml;ndet, dass die Kapitalgesellschaft jedenfalls dann der Personengesellschaft das Gepr&auml;ge gebe, wenn die gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Kapitalgesellschaft (GmbH) alleiniger Komplement&auml;r sei (dazu grundlegend BFH-Urteile vom 17.&nbsp;M&auml;rz 1966 IV&nbsp;233,&nbsp;234\/65, BFHE 84, 471, BStBl III 1966, 171; vom 3.&nbsp;August 1972 IV&nbsp;R&nbsp;235\/67, BFHE 106, 331, BStBl II 1972, 799, unter I.). Hierbei sei &quot;das wirtschaftliche Gewicht einer solchen GmbH in Rechnung zu stellen, die, soweit sie als pers&ouml;nlich haftende Gesellschafterin und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin des Unternehmens der KG in Erscheinung tritt, die eigentliche Unternehmenst&auml;tigkeit entfaltet&quot; (BFH-Urteil in BFHE 84, 471, BStBl III 1966, 171). Insbesondere auf diese Entscheidung weist die Regierungsbegr&uuml;ndung ausdr&uuml;cklich hin (BTDrucks 10\/3663, S.&nbsp;6). F&uuml;r den BFH war daher ma&szlig;geblich, dass die Kapitalgesellschaft als Vollhafter die eigentliche Unternehmenst&auml;tigkeit auf Ebene der KG aus&uuml;bt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Voraussetzungen sind auch bei einer &quot;Einheits-GmbH &#038; Co. KG&quot; gegeben, in deren Gesellschaftsvertrag &#8211;wie in &sect;&nbsp;7 GesV&#8211; den Kommanditisten die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrungsbefugnis nur beschr&auml;nkt auf den Bereich der Aus&uuml;bung der Gesellschafterrechte aus oder an den von der KG gehaltenen Gesch&auml;ftsanteilen an der Komplement&auml;r-GmbH &uuml;bertragen wird. Dabei verkennt der Senat weder, dass die zur Bestimmung der Pr&auml;gewirkung in &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 EStG umschriebenen Begriffe gesellschaftsrechtlich interpretiert werden m&uuml;ssen (z.B. BFH-Beschluss vom 22.&nbsp;September 2016 IV&nbsp;R&nbsp;35\/13, BFHE 255, 239, BStBl II 2017, 116), noch dass eine derartige gesellschaftsvertragliche Regelung ggf. als Einr&auml;umung einer (partiellen) organschaftlichen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrungsbefugnis begriffen werden kann (zu den einzelnen Auslegungsm&ouml;glichkeiten vgl. z.B. Binz\/Sorg, a.a.O., &sect;&nbsp;8 Rz&nbsp;24; L&uuml;ke in: Hesselmann\/Tillmann\/M&uuml;ller-Thuns, a.a.O., Rz&nbsp;2.477&nbsp;ff.; Seidel, BB 2017, 732, 736&nbsp;ff.). Denn eine solche gesellschaftsvertragliche Regelung l&auml;sst die Aus&uuml;bung der eigentlichen Unternehmenst&auml;tigkeit durch die Komplement&auml;rin unber&uuml;hrt. Auch bei einer &quot;Einheits-GmbH &#038; Co. KG&quot; existieren zwei rechtlich selbst&auml;ndige Gesellschaften mit zwei getrennten Rechtskreisen (dazu oben B.II.3.c&nbsp;aa). Die den Kommanditisten einger&auml;umten Befugnisse hinsichtlich der Aus&uuml;bung der Gesellschafterrechte aus oder an den von der KG gehaltenen Gesch&auml;ftsanteilen an der Komplement&auml;r-GmbH betreffen unmittelbar nur den Rechtskreis der Komplement&auml;r-GmbH. Sie ber&uuml;hren nicht unmittelbar die eigentliche Unternehmenst&auml;tigkeit auf Ebene der KG und k&ouml;nnen daher keine &quot;pr&auml;gende&quot; oder &quot;entpr&auml;gende&quot; Kraft auf Ebene der KG entfalten. Die Aus&uuml;bung der eigentlichen Unternehmenst&auml;tigkeit auf Ebene der KG bleibt ausschlie&szlig;lich bei der Komplement&auml;r-GmbH.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Der Sinn und Zweck des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 EStG best&auml;tigt dieses Ergebnis.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 EStG sollte &#8211;wie bereits dargestellt&#8211; bewusst f&uuml;r die Zukunft die sog. Gepr&auml;ge-Rechtsprechung wiederherstellen, beispielsweise um eine zweifache Ergebnisermittlung zu vermeiden (BTDrucks 10\/3663, S.&nbsp;6) oder um sinnvolle Gestaltungen zu erhalten (BFH-Urteil vom 20.&nbsp;November 2003 IV&nbsp;R&nbsp;5\/02, BFHE 204, 471, BStBl II 2004, 464, unter I.1.d).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die &quot;Einheits-GmbH &#038; Co. KG&quot; als besondere Erscheinungsform einer KG steht der sog. beteiligungsidentischen GmbH &#038; Co. KG sehr nahe. Beide Gestaltungen finden insbesondere bei Familienunternehmen Anwendung. Bei der &quot;beteiligungsidentischen GmbH &#038; Co. KG&quot; sind die Kommanditisten im gleichen Verh&auml;ltnis an der KG und an der Komplement&auml;r-GmbH beteiligt. Hierdurch wird vermieden, dass Personen die KG beherrschen k&ouml;nnen, die nicht zugleich Kommanditisten sind (z.B. Binz\/Sorg, a.a.O., &sect;&nbsp;8 Rz&nbsp;2; dieselben, GmbHR 2011, 281, 282). Der bei dieser Interessenlage gew&uuml;nschte Einfluss der Kommanditisten auf die Unternehmenst&auml;tigkeit der KG wird dadurch hergestellt, dass die Kommanditisten zugleich als GmbH-Gesellschafter in der Gesellschafterversammlung der Komplement&auml;r-GmbH stimmberechtigt sind. Gleichwohl st&uuml;nde auch in einem derartigen Fall, sollte die Komplement&auml;r-GmbH alleiniger organschaftlicher Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der KG sein, die gewerbliche Pr&auml;gung i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 EStG au&szlig;er Frage (vgl. dazu auch BFH-Urteil in BFHE 106, 331, BStBl II 1972, 799, unter I.). Denn die Kommanditisten sind zwar Gesellschafter der Komplement&auml;r-GmbH, nicht aber organschaftliche Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der KG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nichts anderes kann dann f&uuml;r den Fall der &quot;Einheits-GmbH &#038; Co. KG&quot; gelten. Diese Sonderform wird insbesondere zur Vermeidung des bei einer &quot;beteiligungsidentischen GmbH &#038; Co. KG&quot; gegebenen &#8211;nicht unerheblichen&#8211; Gestaltungsaufwands gew&auml;hlt, der u.a. erforderlich ist, um die Identit&auml;t der Beteiligungsverh&auml;ltnisse (dem Grunde und der H&ouml;he nach) an beiden Gesellschaften zu wahren (Spiegelberger, ZEV 2003, 391, 392). Bei einer &quot;Einheits-GmbH &#038; Co. KG&quot; ist eine entsprechende Verzahnung der Gesellschaftsvertr&auml;ge der KG und GmbH entbehrlich, weil die Kommanditisten nur noch mittelbar &uuml;ber ihre KG-Beteiligung an der Komplement&auml;r-GmbH beteiligt sind und mithin nur noch eine Gesellschaftsbeteiligung existiert (z.B. Binz\/ Sorg, a.a.O., &sect;&nbsp;8 Rz&nbsp;3; L&uuml;ke in: Hesselmann\/Tillmann\/M&uuml;ller-Thuns, a.a.O., Rz&nbsp;2.463). Im Gegenzug entsteht jedoch &#8211;wie bereits ausgef&uuml;hrt (dazu B.II.3.c&nbsp;aa)&#8211; das Erfordernis, eine konfliktfreie Willensbildung bei der Komplement&auml;r-GmbH zu organisieren. Geschieht dies dadurch, dass den Kommanditisten im Gesellschaftsvertrag der KG die Aus&uuml;bung der Gesellschafterrechte aus oder an den von der KG gehaltenen Gesch&auml;ftsanteilen einger&auml;umt wird, wird im Ergebnis eine der Beschlusssituation bei einer &quot;beteiligungsidentischen GmbH &#038; Co. KG&quot; vergleichbare Situation hergestellt. In beiden F&auml;llen fassen die Kommanditisten die Gesellschafterbeschl&uuml;sse bei der Komplement&auml;r-GmbH. Vor diesem Hintergrund kann es nach Sinn und Zweck f&uuml;r die Beurteilung der &quot;Pr&auml;gewirkung&quot; keinen Unterschied machen, ob die Kommanditisten unmittelbar an der Komplement&auml;r-GmbH oder nur mittelbar &uuml;ber die KG an dieser beteiligt sind. Bei einer &quot;Einheits-GmbH &#038; Co. KG&quot; ist die Aus&uuml;bung der Gesellschafterrechte aus dem Gesch&auml;ftsanteil an der Komplement&auml;r-GmbH schlicht Ausfluss ihrer Gesellschafterstellung, ohne dass damit dar&uuml;ber hinausgehende unmittelbare Rechte auf Ebene der KG verbunden sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Danach ist die Entscheidung des FG, dass ab dem &#8230;&nbsp;Februar 2008 &#8211;trotz der Regelung in &sect;&nbsp;7 GesV&#8211; nur die E-GmbH als pers&ouml;nlich haftende Gesellschafterin zur Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 EStG befugt war, revisionsrechtlich nicht zu beanstanden. Denn eine Regelung wie in &sect;&nbsp;7 GesV, die den Kommanditisten einer &quot;Einheits-GmbH &#038; Co. KG&quot; allein aufgrund der Gesellschafterstellung der KG an ihrer Komplement&auml;r-GmbH Befugnisse zur Vermeidung von Interessenkonflikten einr&auml;umt, begr&uuml;ndet keine Gesch&auml;ftsf&uuml;hrungsbefugnis i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>III. Nach alledem waren &#8211;wie vom FG ausgesprochen&#8211; die im &Uuml;brigen nicht streitigen Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb festzustellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>IV. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 13.7.2017, IV R 42\/14ECLI:DE:BFH:2017:U.130717.IVR42.14.0 Gewerbliche Pr&auml;gung einer &quot;Einheits-GmbH &#038; Co. KG&quot; Leits&auml;tze Der gewerblichen Pr&auml;gung einer &quot;Einheits-GmbH &#038; Co. KG&quot; steht nicht entgegen, dass der im Grundsatz allein gesch&auml;ftsf&uuml;hrungsbefugten Komplement&auml;rin im Gesellschaftsvertrag der KG die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrungsbefugnis betreffend die Aus&uuml;bung der Gesellschafterrechte aus oder an den von der KG gehaltenen Gesch&auml;ftsanteilen an der &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-42-14-gewerbliche-praegung-einer-einheits-gmbh-co-kg-5\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IV&nbsp;R&nbsp;42\/14 &#8211; Gewerbliche Pr&auml;gung einer &quot;Einheits-GmbH &#038; Co. KG&quot;<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-67946","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67946","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67946"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67946\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67946"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67946"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67946"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}