{"id":67961,"date":"2017-11-09T10:35:59","date_gmt":"2017-11-09T08:35:59","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=67961"},"modified":"2017-11-09T10:35:59","modified_gmt":"2017-11-09T08:35:59","slug":"iv-r-34-15-nachhaltigkeit-bei-gewerblichem-forderungskaeufer-ermittlung-des-wirklichen-klagebegehrens-durch-das-gericht-anwendung-des-par-68-fgo-auf-wiederholende-verfuegungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-34-15-nachhaltigkeit-bei-gewerblichem-forderungskaeufer-ermittlung-des-wirklichen-klagebegehrens-durch-das-gericht-anwendung-des-par-68-fgo-auf-wiederholende-verfuegungen\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;R&nbsp;34\/15 &#8211; Nachhaltigkeit bei gewerblichem Forderungsk&auml;ufer &#8211; Ermittlung des wirklichen Klagebegehrens durch das Gericht &#8211; Anwendung des &sect; 68 FGO auf wiederholende Verf&uuml;gungen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 14.9.2017, IV R 34\/15<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.140917.IVR34.15.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Nachhaltigkeit bei gewerblichem Forderungsk&auml;ufer &#8211; Ermittlung des wirklichen Klagebegehrens durch das Gericht &#8211; Anwendung des &sect; 68 FGO auf wiederholende Verf&uuml;gungen<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>1. Auf die Revision der Kl&auml;gerin wird das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 9. Juni 2015&nbsp;&nbsp;6 K 6138\/12 aufgehoben, soweit es die Jahre 2007 bis 2009 betrifft. Insoweit wird die Sache an das Finanzgericht Berlin-Brandenburg zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 9. Juni 2015&nbsp;&nbsp;6 K 6138\/12 ist, soweit es das Jahr 2006 betrifft, nach Erledigung der Hauptsache gegenstandslos.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des gesamten Revisionsverfahrens und hinsichtlich des Jahres 2006 auch des Klageverfahrens wird dem Finanzgericht Berlin-Brandenburg &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>A. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) ist eine im Juli 2006 gegr&uuml;ndete GmbH &#038; Co.&nbsp;KG, deren Unternehmensgegenstand nach ihrem Gesellschaftsvertrag die &quot;Verwaltung eigenen Verm&ouml;gens, insbesondere der Erwerb, die Verwaltung und die Verwertung von Forderungen&quot; ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>An der Kl&auml;gerin waren in den Streitjahren 2006 bis 2009 C und D als Kommanditisten zu jeweils 50&nbsp;% und als nicht am Verm&ouml;gen beteiligte Komplement&auml;rin die X-GmbH beteiligt. Alleiniger zur Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung berufener Gesellschafter der Kl&auml;gerin war nach &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;3, &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 des Gesellschaftsvertrags D.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit als Forderungskauf- und Abtretungsvertrag bezeichnetem Vertrag vom 28.&nbsp;Juli 2006 erwarb die Kl&auml;gerin von der H-Bank sechs Darlehens- und Kreditforderungen gegen die seit 2005 in Insolvenz befindliche I-GmbH, die zum 31.&nbsp;Mai 2006 in H&ouml;he von insgesamt 12.299.319&nbsp;EUR valutierten, zu einem Kaufpreis von 4&nbsp;Mio.&nbsp;EUR. Die Forderungen waren u.a. durch Grundschulden in H&ouml;he von insgesamt rd.&nbsp;15,5&nbsp;Mio.&nbsp;EUR auf mehreren Grundst&uuml;cken gesichert, die nach dem Vertrag ebenfalls an die Kl&auml;gerin abgetreten wurden. Au&szlig;erdem sollten nach &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 des Vertrags die selbstschuldnerischen B&uuml;rgschaften der Gesellschafter der I-GmbH auf die Kl&auml;gerin &uuml;bergehen. Schlie&szlig;lich trat die H-Bank in dem Vertrag auch die Rechte und Anspr&uuml;che aus mehreren Mietvertr&auml;gen an die Kl&auml;gerin ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Vom Insolvenzverwalter der I-GmbH erhielt die Kl&auml;gerin Zahlungen auf die abgetretenen Forderungen in H&ouml;he von insgesamt 9.664.724,97&nbsp;EUR, und zwar 566.776,82&nbsp;EUR im Jahr 2007, 8.995.148,15&nbsp;EUR im Jahr 2008, 100.000&nbsp;EUR im Jahr 2009 und 2.800&nbsp;EUR im Jahr 2010. Die Zahlungen erfolgten, nachdem der Insolvenzverwalter die Grundst&uuml;cke verwertet und den Erl&ouml;s erhalten hatte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin erkl&auml;rte f&uuml;r 2006 zun&auml;chst Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung in H&ouml;he von .\/. 23.375,58&nbsp;EUR. Das seinerzeit noch zust&auml;ndige Finanzamt folgte der Erkl&auml;rung und erlie&szlig; am 2.&nbsp;Oktober 2008 einen entsprechenden Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen (Gewinnfeststellungsbescheid). Die Kl&auml;gerin reichte im Juni 2009 eine berichtigte Feststellungserkl&auml;rung f&uuml;r 2006 ein und erkl&auml;rte nunmehr Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen in H&ouml;he von 633,68&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nachdem die Kl&auml;gerin f&uuml;r die weiteren Streitjahre 2007 und 2008 keine Feststellungserkl&auml;rungen abgegeben hatte, sch&auml;tzte der zwischenzeitlich zust&auml;ndig gewordene Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die Besteuerungsgrundlagen mit Gewinnfeststellungsbescheiden vom 14.&nbsp;Mai 2009 f&uuml;r 2007 und vom 16.&nbsp;Juli 2010 f&uuml;r 2008 und stellte jeweils Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung in H&ouml;he von 0&nbsp;EUR fest. Diese Bescheide ergingen unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung. Hiergegen legte die Kl&auml;gerin jeweils fristgerecht Einspruch ein und reichte im Verlauf der Einspruchsverfahren Feststellungserkl&auml;rungen ein, in denen sie nunmehr Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen in H&ouml;he von 0&nbsp;EUR f&uuml;r 2007 und von 16.579,61&nbsp;EUR f&uuml;r 2008 erkl&auml;rte. F&uuml;r 2009 erkl&auml;rte sie Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen in H&ouml;he von 37,74&nbsp;EUR. Zudem machte sie im Januar 2011 geltend, dass aufgrund eines Treuhandvertrages vom 7.&nbsp;Juni 2006 zwischen E, dem Ehemann der C, als Treugeber und C als Treuh&auml;nderin die Feststellungen nicht gegen&uuml;ber C, sondern gegen&uuml;ber E zu treffen seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unter dem 9.&nbsp;September 2011 erlie&szlig; das FA ge&auml;nderte Gewinnfeststellungsbescheide f&uuml;r die Jahre 2006 bis 2008 sowie einen erstmaligen Gewinnfeststellungsbescheid f&uuml;r 2009 und stellte nunmehr Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb fest, und zwar laufende Eink&uuml;nfte der Gesamthand f&uuml;r 2006 in H&ouml;he von .\/.&nbsp;35.065,68&nbsp;EUR, f&uuml;r 2007 in H&ouml;he von .\/. 277.096,01&nbsp;EUR, f&uuml;r 2008 in H&ouml;he von 5.103.813,36&nbsp;EUR und f&uuml;r 2009 in H&ouml;he von 85.637,81&nbsp;EUR. Die Eink&uuml;nfte wurden C und D zugerechnet; eine Zurechnung auf E erfolgte nicht, da mangels Vorlage entsprechender Unterlagen nicht gepr&uuml;ft werden k&ouml;nne, ob ein steuerlich anzuerkennendes Treuhandverh&auml;ltnis gegeben sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der gegen die Gewinnfeststellungsbescheide vom 9.&nbsp;September 2011 f&uuml;r 2006 bis 2009 gerichtete Einspruch der Kl&auml;gerin hatte keinen Erfolg (Einspruchsentscheidung vom 13.&nbsp;M&auml;rz 2012).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;hrend des hiergegen gerichteten Klageverfahrens ergingen unter dem 24.&nbsp;Oktober 2012 f&uuml;r die Jahre 2008 und 2009 aus hier nicht streitigen Gr&uuml;nden jeweils ge&auml;nderte Bescheide. Zudem legte die Kl&auml;gerin im Klageverfahren in Kopie einen auf den 7.&nbsp;Juni 2006 datierten Treuhandvertrag vor, demzufolge C den Anteil an der Kl&auml;gerin treuh&auml;nderisch f&uuml;r E halte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die Klage mit Urteil vom 9.&nbsp;Juni 2015&nbsp;&nbsp;6&nbsp;K&nbsp;6138\/12 als unbegr&uuml;ndet ab. Es legte die Klage dahin aus, dass die Kl&auml;gerin die Zurechnung der Eink&uuml;nfte nicht angreife, da sie ihren im Feststellungsverfahren erhobenen Einwand, die f&uuml;r C festgestellten Eink&uuml;nfte seien E als Treugeber zuzurechnen, im Klageverfahren nicht mehr erhoben habe. Die Klage sei insgesamt unbegr&uuml;ndet, da die Kl&auml;gerin in den Streitjahren keine Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen, sondern solche aus Gewerbebetrieb erzielt habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin die Verletzung von &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 des Einkommensteuergesetzes in der in den Streitjahren geltenden Fassung (EStG) und von &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nachdem sich das FA in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem Senat zur ersatzlosen Aufhebung des Gewinnfeststellungsbescheids f&uuml;r 2006 vom 9.&nbsp;September 2011 verpflichtet hat und die Beteiligten daraufhin f&uuml;r das Jahr 2006 &uuml;bereinstimmend den Rechtsstreit in der Hauptsache f&uuml;r erledigt erkl&auml;rt haben, beantragt die Kl&auml;gerin nunmehr noch,<br \/>das angegriffene FG-Urteil aufzuheben und den Feststellungsbescheid f&uuml;r 2007 vom 9.&nbsp;September 2011, insoweit unter Aufhebung der Einspruchsentscheidung vom 13.&nbsp;M&auml;rz 2012, sowie die Feststellungsbescheide f&uuml;r 2008 und 2009, jeweils vom 24.&nbsp;Oktober 2012, dahin zu &auml;ndern, dass jeweils Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen, und zwar f&uuml;r 2007 in H&ouml;he von 0&nbsp;EUR, f&uuml;r 2008 in H&ouml;he von 16.579,61&nbsp;EUR und f&uuml;r 2009 in H&ouml;he von 37,74&nbsp;EUR festgestellt und neben D dem E (statt C) zugerechnet werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>B. Die Revision der Kl&auml;gerin ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angegriffenen Urteils f&uuml;r die noch anh&auml;ngigen Jahre 2007 bis 2009 und insoweit zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Im Ergebnis zu Recht ist das FG davon ausgegangen, dass die Kl&auml;gerin ihr im Klageverfahren zun&auml;chst noch &#8211;hilfsweise&#8211; verfolgtes Klagebegehren einer anderweitigen Zurechnung der festzustellenden Eink&uuml;nfte entsprechend dem Treuhandvertrag sp&auml;testens in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG nicht mehr aufrechterhalten hat, so dass der von der Kl&auml;gerin behauptete Versto&szlig; des FG gegen &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 FGO nicht vorliegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz 2 FGO darf das Gericht &uuml;ber das Klagebegehren nicht hinausgehen, ist aber an die Fassung der Antr&auml;ge nicht gebunden. Beachtet das FG diese Vorschrift nicht, verst&ouml;&szlig;t es gegen die Grundordnung des Verfahrens. Dabei ist &#8211;wie sich &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 FGO entnehmen l&auml;sst&#8211; zwischen Klagebegehren und Klageantrag zu unterscheiden. Das Gericht hat das wirkliche Klagebegehren anhand des gesamten Beteiligtenvorbringens einschlie&szlig;lich des Klageantrags zu ermitteln. Es verst&ouml;&szlig;t deshalb gegen &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 FGO, wenn es die w&ouml;rtliche Fassung des Klageantrags als ma&szlig;geblich ansieht, obwohl diese dem erkennbaren Klageziel nicht entspricht. Im &Uuml;brigen kommt es auf den in der m&uuml;ndlichen Verhandlung gestellten Klageantrag an, und zwar auch dann, wenn er von einem zuvor schrifts&auml;tzlich formulierten Klageantrag abweicht (z.B. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 4.&nbsp;September 2008 IV&nbsp;R&nbsp;1\/07, BFHE 222, 220, BStBl II 2009, 335, Rz&nbsp;38).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin kann der von ihrem anwaltlichen Vertreter in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG gestellte und entsprechend protokollierte Antrag nicht dahin ausgelegt werden, dass sie auch zu diesem Zeitpunkt noch eine abweichende Zurechnung der Eink&uuml;nfte entsprechend dem Treuhandvertrag begehrt hat. Die Feststellung, wer an den von mehreren Personen erzielten Eink&uuml;nften als Mitunternehmer beteiligt ist, ist eine gegen&uuml;ber der Feststellung der Art und der Feststellung der H&ouml;he der Eink&uuml;nfte selbst&auml;ndige Feststellung (vgl. BFH-Urteil vom 16.&nbsp;M&auml;rz 2017 IV&nbsp;R&nbsp;31\/14, BFHE 257, 292, Rz&nbsp;18, m.w.N.). Anders als die H&ouml;he der festzustellenden Eink&uuml;nfte h&auml;ngt ihre Zurechnung auch nicht von der Art der festzustellenden Eink&uuml;nfte ab. Dementsprechend hatte die Kl&auml;gerin in ihrem beim FG am 30.&nbsp;April 2012 eingegangenen Schriftsatz vom 26.&nbsp;April 2012 neben der Feststellung der Art der Eink&uuml;nfte ausdr&uuml;cklich auch &#8211;hilfsweise&#8211; eine anderweitige Zurechnung der Eink&uuml;nfte mit der Begr&uuml;ndung begehrt, nicht C, sondern E sei als Mitunternehmer an der Kl&auml;gerin beteiligt. Wenn ein entsprechender Klageantrag von der in der m&uuml;ndlichen Verhandlung anwaltlich vertretenen Kl&auml;gerin dort nicht mehr wiederholt wird, ist davon auszugehen, dass er nicht mehr weiterverfolgt wird. Insoweit verbleibt es bei dem Grundsatz, dass es auf den in der m&uuml;ndlichen Verhandlung gestellten Klageantrag ankommt, auch wenn er von einem zuvor schrifts&auml;tzlich formulierten Klageantrag abweicht. Die Zurechnung der Eink&uuml;nfte entsprechend dem Treuhandvertrag war danach nicht mehr Gegenstand des Klageverfahrens.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Soweit sich die Kl&auml;gerin mit ihrer Revision gegen die Gewinnfeststellungsbescheide f&uuml;r 2008 und 2009 wendet, ist das Urteil des FG bereits aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden aufzuheben, denn das FG hat insoweit &uuml;ber nicht mehr wirksame Bescheide entschieden (dazu II.1.). Insoweit ist die Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung zur&uuml;ckzuverweisen (dazu II.2.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Gegenstand des finanzgerichtlichen Verfahrens waren f&uuml;r die Streitjahre 2008 und 2009 zun&auml;chst die Gewinnfeststellungsbescheide vom 9.&nbsp;September 2011. W&auml;hrend des Klageverfahrens erlie&szlig; das FA allerdings f&uuml;r beide Jahre am 24.&nbsp;Oktober 2012 ge&auml;nderte Bescheide, die nach &sect;&nbsp;68 Satz&nbsp;1 FGO Gegenstand des Klage- und Revisionsverfahrens geworden sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Bescheide vom 24.&nbsp;Oktober 2012 enthielten keine &Auml;nderungen der Gewinnfeststellungsbescheide vom 9.&nbsp;September 2011, sondern erstmals Feststellungen nach &sect;&nbsp;35 Abs.&nbsp;2 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar handelt es sich bei dem Feststellungsverfahren nach &sect;&nbsp;35 Abs.&nbsp;2 EStG und der Gewinnfeststellung nach &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a der Abgabenordnung (AO) um jeweils eigenst&auml;ndige Feststellungsverfahren. Die gesonderte und einheitliche Feststellung nach &sect;&nbsp;35 Abs.&nbsp;2 EStG und die gesonderte und einheitliche Feststellung nach &sect;&nbsp;179 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2, &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a AO k&ouml;nnen jedoch in einem Sammelbescheid zusammengefasst werden (z.B. BFH-Urteil vom 14.&nbsp;Januar 2016 IV&nbsp;R&nbsp;5\/14, BFHE 253, 67, BStBl II 2016, 875, Rz&nbsp;26). Ergeht ein solcher Sammelbescheid und wird darin die gesonderte und einheitliche Feststellung nach &sect;&nbsp;179 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2, &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a AO lediglich wiederholt, liegen insoweit wiederholende Verf&uuml;gungen vor. &sect;&nbsp;68 FGO ist mit R&uuml;cksicht auf den Zweck der Vorschrift auch auf wiederholende Verf&uuml;gungen anwendbar (z.B. BFH-Urteile vom 26.&nbsp;Juni 2014 IV&nbsp;R&nbsp;51\/11, Rz&nbsp;19; vom 20.&nbsp;M&auml;rz 2017 X&nbsp;R&nbsp;65\/14, BFHE 258, 28, Rz&nbsp;16). Da das FG damit &uuml;ber die Gewinnfeststellungsbescheide vom 9.&nbsp;September 2011 entschieden hat, die nicht mehr wirksam waren, kann das Urteil insoweit keinen Bestand haben und muss aufgehoben werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Sache ist insoweit an das FG zur&uuml;ckzuverweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 FGO). Der Senat kann mangels Spruchreife nicht in der Sache selbst entscheiden (zu der insoweit grunds&auml;tzlich bestehenden Befugnis gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;121 und &sect;&nbsp;100 FGO u.a. BFH-Urteile vom 23.&nbsp;Januar 2003 IV&nbsp;R&nbsp;71\/00, BFHE 201, 269, BStBl II 2004, 43, und vom 4.&nbsp;Dezember 2014 IV&nbsp;R&nbsp;53\/11, BFHE 248, 57, BStBl II 2015, 483, m.w.N.). Denn anhand der bisherigen Feststellungen des FG lassen sich Art und H&ouml;he der von der Kl&auml;gerin in den Streitjahren 2008 und 2009 erzielten Eink&uuml;nfte nicht abschlie&szlig;end beurteilen (vgl. dazu unter III.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>III. Die Revision der Kl&auml;gerin im &Uuml;brigen ist ebenfalls begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt auch insoweit zur Aufhebung des angegriffenen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 FGO). Zu Unrecht ist das FG davon ausgegangen, dass die Kl&auml;gerin in den Streitjahren Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb erzielt hat. Anhand der bisher getroffenen Feststellungen k&ouml;nnen aber Art und H&ouml;he der von der Kl&auml;gerin erzielten Eink&uuml;nfte nicht abschlie&szlig;end beurteilt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FG hat die Klage zutreffend als zul&auml;ssig erachtet, insbesondere rechtsfehlerfrei eine Beschwer der Kl&auml;gerin i.S. des &sect;&nbsp;40 Abs.&nbsp;2 FGO bejaht. Bei Klagen gegen Gewinnfeststellungsbescheide nach &sect;&nbsp;179 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2, &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a AO liegt eine Beschwer i.S. des &sect;&nbsp;40 Abs.&nbsp;2 FGO schon dann vor, wenn &#8211;wie hier&#8211; geltend gemacht wird, das FA habe eine unzutreffende Einkunftsart festgestellt (z.B. BFH-Urteil vom 8.&nbsp;Juni 2017 IV&nbsp;R&nbsp;30\/14, zur amtlichen Ver&ouml;ffentlichung vorgesehen, Rz&nbsp;24).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Feststellungen des FG tragen aber nicht seine Entscheidung, dass die Kl&auml;gerin in den Streitjahren Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb erzielt habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Kl&auml;gerin ist keine gewerblich gepr&auml;gte Personengesellschaft i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 EStG, da nach dem Gesellschaftsvertrag D, und damit eine nat&uuml;rliche Person, zur Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung der Kl&auml;gerin befugt ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Entgegen der Auffassung von FA und FG hat die Kl&auml;gerin in den Streitjahren auch keinen Gewerbebetrieb i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 EStG unterhalten, denn sie ist jedenfalls nicht nachhaltig t&auml;tig gewesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 EStG erfordert ein Gewerbebetrieb eine selbst&auml;ndige, nachhaltige Bet&auml;tigung, die mit der Absicht, Gewinne zu erzielen, unternommen wird, sich als Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr darstellt und keine land- und forstwirtschaftliche, freiberufliche oder andere selbst&auml;ndige T&auml;tigkeit ist. Ungeschriebenes Tatbestandsmerkmal des Gewerbebetriebs ist nach der Rechtsprechung des BFH, dass die Bet&auml;tigung den Rahmen einer privaten Verm&ouml;gensverwaltung &uuml;berschreitet (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteil vom 19.&nbsp;Januar 2017 IV&nbsp;R&nbsp;50\/14, BFHE 257, 35, BStBl II 2017, 456, m.w.N.). Eine Personengesellschaft erzielt &#8211;als Subjekt der Eink&uuml;nfteermittlung&#8211; gewerbliche Eink&uuml;nfte, wenn die Gesellschafter in ihrer Verbundenheit als Personengesellschaft ein gewerbliches Unternehmen betreiben (&sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;2 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Das Merkmal der Nachhaltigkeit dient dazu, nur gelegentliche Aktivit&auml;ten aus dem Bereich der gewerblichen T&auml;tigkeit auszuschlie&szlig;en. Eine T&auml;tigkeit ist regelm&auml;&szlig;ig nachhaltig, wenn sie auf Wiederholung angelegt ist, also eine Wiederholungsabsicht in der Weise besteht, dass weitere Gesch&auml;fte geplant sind (z.B. BFH-Urteile vom 19.&nbsp;Februar 2009 IV&nbsp;R&nbsp;10\/06, BFHE 224, 321, BStBl II 2009, 533; vom 22.&nbsp;Juli 2010 IV&nbsp;R&nbsp;62\/07, Rz&nbsp;37). Liegen tats&auml;chlich zwei Gesch&auml;fte vor, wird das Vorliegen der Wiederholungsabsicht vermutet. T&auml;tigt der Steuerpflichtige hingegen nur ein Gesch&auml;ft, liegt kein nachhaltiges Handeln vor, wenn sich die Wiederholungsabsicht nicht aus anderen Umst&auml;nden feststellen l&auml;sst (vgl. BFH-Urteil vom 8.&nbsp;Juni 2017 IV&nbsp;R&nbsp;30\/14, zur amtlichen Ver&ouml;ffentlichung vorgesehen). Allein aus dem im Gesellschaftsvertrag einer Gesellschaft angegebenen Unternehmensgegenstand l&auml;sst sich eine Wiederholungsabsicht regelm&auml;&szlig;ig nicht ableiten. Entscheidend ist vielmehr die tats&auml;chliche T&auml;tigkeit des Steuerpflichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Abzustellen ist f&uuml;r die Nachhaltigkeit auf die Gesch&auml;fte, die die gewerbliche T&auml;tigkeit des Steuerpflichtigen ausmachen. So kommt es z.B. beim H&auml;ndler, dessen T&auml;tigkeit auf den marktm&auml;&szlig;igen Umschlag von Sachwerten gerichtet ist, auf ein wiederholtes T&auml;tigwerden auf der Absatzseite an; ein wiederholtes T&auml;tigwerden auf der Beschaffungsseite reicht demgegen&uuml;ber nicht aus (z.B. BFH-Urteil vom 9.&nbsp;Dezember 2002 VIII&nbsp;R&nbsp;40\/01, BFHE 201, 180, BStBl II 2003, 294; vgl. ferner Urteile vom 15.&nbsp;April 2004 IV&nbsp;R&nbsp;54\/02, BFHE 206, 90, BStBl II 2004, 868, Rz&nbsp;35, und vom 8.&nbsp;Juni 2017 IV&nbsp;R&nbsp;30\/14, zur amtlichen Ver&ouml;ffentlichung vorgesehen, Rz&nbsp;43).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin entspricht allerdings nicht dem Bild eines H&auml;ndlers. Denn es fehlt am marktm&auml;&szlig;igen Umschlag von Sachwerten. Die blo&szlig;e Einziehung von Forderungen bei F&auml;lligkeit stellt keine Ver&auml;u&szlig;erung dar (vgl. BFH-Urteil vom 11.&nbsp;Oktober 2012 IV&nbsp;R&nbsp;32\/10, BFHE 239, 248, BStBl II 2013, 538, Rz&nbsp;35&nbsp;f., zur Einziehung von Versicherungsanspr&uuml;chen bei Eintritt des Versicherungsfalls). Dementsprechend ist der Senat bislang davon ausgegangen, dass die T&auml;tigkeit des echten Factors nur dann zu Eink&uuml;nften aus Gewerbebetrieb f&uuml;hrt, wenn sich dies im Einzelfall nach dem Gesamtbild der Verh&auml;ltnisse und unter Ber&uuml;cksichtigung der Verkehrsauffassung ergibt (BFH-Urteil in BFHE 239, 248, BStBl II 2013, 538).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch die Verwertung von Sicherheiten ist keine Ver&auml;u&szlig;erung, wie sie f&uuml;r einen marktm&auml;&szlig;igen Umschlag eines H&auml;ndlers erforderlich w&auml;re, denn es handelt sich insoweit lediglich um die zwangsweise Einziehung der f&auml;lligen Forderung durch Verwertung der f&uuml;r ihren Ausfall bestellten Sicherheiten. Anders als das FA meint, hat die Kl&auml;gerin auch keinen Grundst&uuml;ckshandel betrieben, denn sie ist zu keiner Zeit Eigent&uuml;merin der Grundst&uuml;cke geworden, die zur Sicherung der erworbenen Forderungen mit den Grundschulden belastet waren, aus deren Verwertung die Kl&auml;gerin Zahlungen auf die Forderungen erhalten hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Ungeachtet der Frage, ob und ggf. unter welchen Voraussetzungen ein Forderungsk&auml;ufer dem Bild eines Gewerbetreibenden entsprechen k&ouml;nnte, w&auml;re f&uuml;r die Frage der Nachhaltigkeit in so einem Fall nicht auf die Verwertungsseite, sondern auf die Beschaffungsseite abzustellen. Denn die f&uuml;r einen Forderungsk&auml;ufer entscheidende T&auml;tigkeit ist der Ankauf von (ggf. gesicherten) Forderungen und nicht das Ob und Wie ihrer Einziehung bzw. der Verwertung der f&uuml;r sie bestellten Sicherheiten. Die Wiederholungsabsicht m&uuml;sste sich bei einem Forderungsk&auml;ufer daher darauf beziehen, wiederholt (d.h. mindestens mit zwei getrennten Erwerbsgesch&auml;ften) Forderungen zu erwerben. Der Erwerb mehrerer Forderungen in einem einzigen Vertrag w&auml;re danach grunds&auml;tzlich nicht nachhaltig. Abweichendes k&ouml;nnte in einem solchen Fall allenfalls dann gelten, wenn der Steuerpflichtige auf der Einziehungs- bzw. Verwertungsseite ausnahmsweise besondere Aktivit&auml;ten entwickeln w&uuml;rde, die seine T&auml;tigkeit insgesamt als Gewerbebetrieb erscheinen lie&szlig;en, wie etwa eine besondere b&uuml;rom&auml;&szlig;ige Organisation und die Anstellung von Personal.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Selbst wenn man davon ausgeht, dass ein Forderungsk&auml;ufer einen Gewerbebetrieb i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 EStG unterhalten kann, ergibt sich aus den getroffenen Feststellungen, dass es im Streitfall danach jedenfalls an der Nachhaltigkeit der T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin fehlt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin hat die Forderungen und die hierf&uuml;r gestellten Sicherheiten durch nur einen einzigen Vertrag, also durch einen einheitlichen Vorgang erworben. Es gibt auch keine Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass weitere Forderungserwerbe geplant waren. Wie bereits ausgef&uuml;hrt, kann sich die erforderliche Wiederholungsabsicht grunds&auml;tzlich nicht aus dem im Gesellschaftsvertrag niedergelegten Unternehmensgegenstand einer Gesellschaft ergeben. Die Kl&auml;gerin hat, was zwischen den Beteiligten unstreitig ist, auch in der Folgezeit keine weiteren Forderungen erworben. Auf der f&uuml;r die Beurteilung der Nachhaltigkeit grunds&auml;tzlich entscheidenden Beschaffungsseite hat die Kl&auml;gerin also nur ein einziges Gesch&auml;ft get&auml;tigt, und die erforderliche Wiederholungsabsicht l&auml;sst sich auch nicht aus anderen Umst&auml;nden feststellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Selbst wenn man davon ausgeht, dass sich die Nachhaltigkeit in einem solchen Fall ausnahmsweise aus erheblichen Aktivit&auml;ten auf der Einziehungs- bzw. Verwertungsseite ergeben k&ouml;nnte, l&auml;gen solche im Streitfall jedenfalls nicht vor. Die Kl&auml;gerin hat sich vielmehr darauf beschr&auml;nkt, zuzuwarten, bis der Insolvenzverwalter &uuml;ber das Verm&ouml;gen der I-GmbH die f&uuml;r die Forderungen bestellten Sicherheiten verwertet und den Erl&ouml;s an die Kl&auml;gerin auszahlt. Dahinstehen kann, ob, wie das FA meint, die Kl&auml;gerin in diesem Zusammenhang mit dem Insolvenzverwalter einen Gesch&auml;ftsbesorgungsvertrag abgeschlossen hat. Denn dieser allein f&uuml;hrte nicht dazu, dass trotz der nur einmaligen T&auml;tigkeit auf der Beschaffungsseite die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin gleichwohl als nachhaltig anzusehen w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Das Urteil war, soweit es noch Gegenstand der Revision ist, aufzuheben. Da das FG von anderen Rechtsgrunds&auml;tzen ausgegangen ist, war der Senat nicht an dessen tatrichterliche W&uuml;rdigung, wonach die Kl&auml;gerin eine nachhaltige T&auml;tigkeit ausge&uuml;bt habe, gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO gebunden. Die tats&auml;chlichen Feststellungen sind aber ausreichend, um in der Sache insoweit selbst zu entscheiden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Sache ist nicht spruchreif.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r den Fall, dass keine gewerblichen Eink&uuml;nfte vorliegen, gehen die Beteiligten zwar &uuml;bereinstimmend davon aus, dass die Kl&auml;gerin in s&auml;mtlichen Streitjahren jedenfalls Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen erzielt hat. Die Feststellungen des FG reichen jedoch weder aus, um beurteilen zu k&ouml;nnen, ob diese in der von der Kl&auml;gerin beantragten H&ouml;he festzustellen sind, noch, um beurteilen zu k&ouml;nnen, ob und ggf. in welcher H&ouml;he die von der Kl&auml;gerin in den Streitjahren vereinnahmten Zahlungen zu Eink&uuml;nften aus privaten Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;ften gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG gef&uuml;hrt haben. Durch die Zur&uuml;ckverweisung der Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung erh&auml;lt das FG die Gelegenheit, die insoweit erforderlichen Feststellungen nachzuholen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>IV. Die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung ergibt sich aus &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO. Auch bei nur teilweiser Zur&uuml;ckverweisung der Sache muss dem FG die Entscheidung &uuml;ber die gesamten Kosten des Verfahrens &uuml;bertragen werden (Grundsatz der Einheitlichkeit der Kostenentscheidung, vgl. BFH-Urteil vom 17.&nbsp;November 2011 IV&nbsp;R&nbsp;2\/09, Rz&nbsp;50).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 14.9.2017, IV R 34\/15ECLI:DE:BFH:2017:U.140917.IVR34.15.0 Nachhaltigkeit bei gewerblichem Forderungsk&auml;ufer &#8211; Ermittlung des wirklichen Klagebegehrens durch das Gericht &#8211; Anwendung des &sect; 68 FGO auf wiederholende Verf&uuml;gungen Tenor 1. Auf die Revision der Kl&auml;gerin wird das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 9. Juni 2015&nbsp;&nbsp;6 K 6138\/12 aufgehoben, soweit es die Jahre 2007 bis 2009 &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-34-15-nachhaltigkeit-bei-gewerblichem-forderungskaeufer-ermittlung-des-wirklichen-klagebegehrens-durch-das-gericht-anwendung-des-par-68-fgo-auf-wiederholende-verfuegungen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IV&nbsp;R&nbsp;34\/15 &#8211; Nachhaltigkeit bei gewerblichem Forderungsk&auml;ufer &#8211; Ermittlung des wirklichen Klagebegehrens durch das Gericht &#8211; Anwendung des &sect; 68 FGO auf wiederholende Verf&uuml;gungen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-67961","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67961","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67961"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67961\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67961"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67961"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67961"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}