{"id":68024,"date":"2017-12-01T10:09:00","date_gmt":"2017-12-01T08:09:00","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=68024"},"modified":"2017-12-01T10:09:00","modified_gmt":"2017-12-01T08:09:00","slug":"iii-r-12-16-veranlagungswahlrecht-einspruchsbefugnis-des-insolvenzverwalters-gegen-einen-fuer-die-zeit-nach-insolvenzeroeffnung-ergangenen-zusammenveranlagungsbescheid","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-12-16-veranlagungswahlrecht-einspruchsbefugnis-des-insolvenzverwalters-gegen-einen-fuer-die-zeit-nach-insolvenzeroeffnung-ergangenen-zusammenveranlagungsbescheid\/","title":{"rendered":"III&nbsp;R&nbsp;12\/16 &#8211; Veranlagungswahlrecht: Einspruchsbefugnis des Insolvenzverwalters gegen einen f&uuml;r die Zeit nach Insolvenzer&ouml;ffnung ergangenen Zusammenveranlagungsbescheid"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 15.3.2017, III R 12\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.150317.IIIR12.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Veranlagungswahlrecht: Einspruchsbefugnis des Insolvenzverwalters gegen einen f&uuml;r die Zeit nach Insolvenzer&ouml;ffnung ergangenen Zusammenveranlagungsbescheid<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Der Antrag auf getrennte Veranlagung kann auch zusammen mit einem gegen den nicht bestandskr&auml;ftigen Zusammenveranlagungsbescheid eingelegten Einspruch gestellt werden.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Erzielt der Insolvenzschuldner nach Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit, die nach &sect; 35 InsO i.V.m. &sect; 36 Abs. 1 InsO als Neuerwerb zur Insolvenzmasse geh&ouml;ren, ist auch ein sich insoweit ergebender, nach &sect; 46 Abs. 1 AO pf&auml;ndbarer Lohn- oder Einkommensteuererstattungsanspruch der Insolvenzmasse zuzurechnen.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. F&auml;llt nach Insolvenzer&ouml;ffnung erzieltes Arbeitseinkommen und ein insoweit in Betracht kommender Lohn- oder Einkommensteuererstattungsanspruch als Neuerwerb in die Insolvenzmasse, steht dem Insolvenzverwalter und im vereinfachten Insolvenzverfahren dem Treuh&auml;nder f&uuml;r den betreffenden Besteuerungszeitraum auch die Aus&uuml;bung des Veranlagungswahlrechts nach &sect; 26 Abs. 2 EStG als Verwaltungsrecht mit verm&ouml;gensrechtlichem Bezug zu (Anschluss an die BGH-Urteile vom 24. Mai 2007 IX ZR 8\/06, HFR 2007, 1246, und vom 18. Mai 2011 XII ZR 67\/09, HFR 2011, 1248).<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Beklagten gegen das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nster vom 21. April 2016&nbsp;&nbsp;2 K 2410\/14 E wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Au&szlig;ergerichtliche Kosten der Beigeladenen werden nicht erstattet.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Amtsgericht (AG) E er&ouml;ffnete am &#8230; 2012 das Insolvenzverfahren &uuml;ber das Verm&ouml;gen der Beigeladenen zu 1. und ernannte die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) zur Treuh&auml;nderin (&sect;&nbsp;313 der Insolvenzordnung &#8211;InsO&#8211; a.F.). Am &#8230; 2012 er&ouml;ffnete das AG E das Insolvenzverfahren &uuml;ber das Verm&ouml;gen des Ehemannes der Beigeladenen zu 1., des Beigeladenen zu 2., und ernannte die Kl&auml;gerin auch hier zur Treuh&auml;nderin. Am &#8230; 2014 wurde das Insolvenzverfahren des Beigeladenen zu 2. aufgehoben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 6.&nbsp;September 2013 gaben die Beigeladenen ihre pers&ouml;nlich unterzeichnete Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r 2012 ab, erkl&auml;rten darin ausschlie&szlig;lich Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit und beantragten die Zusammenveranlagung. Die Kl&auml;gerin wurde als Empfangsbevollm&auml;chtigte benannt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 7.&nbsp;November 2013 erlie&szlig; der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) f&uuml;r die Zeitr&auml;ume ab Er&ouml;ffnung der jeweiligen Insolvenzverfahren erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig;e Einkommensteuerbescheide f&uuml;r 2012 und gab sie den Beigeladenen getrennt bekannt. Diese leiteten die Bescheide an die Kl&auml;gerin weiter. Die Summe der im gesamten Veranlagungszeitraum erzielten Eink&uuml;nfte der Beigeladenen zu 1. betrug 17.009&nbsp;EUR, die des Beigeladenen zu 2. 36.203&nbsp;EUR. Aus dem Abrechnungsteil der Bescheide ergaben sich f&uuml;r die Zeit nach Er&ouml;ffnung des jeweiligen Insolvenzverfahrens Nachzahlungsverpflichtungen der Beigeladenen zu 1. in H&ouml;he von 24,89&nbsp;EUR und des Beigeladenen zu 2. in H&ouml;he von 12,61&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 4.&nbsp;Dezember 2013 legte die Kl&auml;gerin als Treuh&auml;nderin der Beigeladenen zu 1. Einspruch gegen die Bescheide ein und beantragte getrennte Veranlagung. Dem Einspruch waren von den Beigeladenen nicht unterschriebene getrennte Einkommensteuererkl&auml;rungen beigef&uuml;gt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA verwarf den Einspruch mit Einspruchsentscheidung vom 7.&nbsp;Juli 2014 als unzul&auml;ssig. Zur Begr&uuml;ndung wurde im Wesentlichen ausgef&uuml;hrt, dass der Kl&auml;gerin keine Einspruchsbefugnis zustehe, da sich die Bescheide ausschlie&szlig;lich gegen das nicht der Verf&uuml;gungsbefugnis der Kl&auml;gerin unterliegende insolvenzfreie Verm&ouml;gen der Beigeladenen richteten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab der dagegen gerichteten, von der Kl&auml;gerin als Treuh&auml;nderin der Beigeladenen zu 1. erhobenen Klage statt. Es hob den Einkommensteuerbescheid vom 7.&nbsp;November 2013 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 7.&nbsp;Juli 2014 auf und verpflichtete das FA, die Beigeladene zu 1. getrennt vom Beigeladenen zu 2. zu veranlagen (Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2016, 1177).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der vom FG zugelassenen Revision r&uuml;gt das FA die Verletzung formellen und materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>das FG-Urteil aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Zu Recht ging das FG davon aus, dass das Veranlagungswahlrecht im Rahmen des Einspruchsverfahrens gegen den nicht bestandskr&auml;ftigen Zusammenveranlagungsbescheid ausge&uuml;bt werden konnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach der Rechtsprechung des Senats kann das Veranlagungswahlrecht bis zur Unanfechtbarkeit eines Einkommensteuerbescheides ausge&uuml;bt und eine einmal getroffene Wahl der Veranlagungsart &#8211;vorbehaltlich rechtsmissbr&auml;uchlicher oder willk&uuml;rlicher Antragstellung&#8211; widerrufen werden (Senatsurteil vom 3.&nbsp;M&auml;rz 2005 III&nbsp;R&nbsp;60\/03, BFHE 209, 308, BStBl II 2005, 564, Rz&nbsp;13). Zwar hat der Senat in dem Urteil in BFHE 209, 308, BStBl II 2005, 564, Rz&nbsp;15 ausgef&uuml;hrt, dass der Antrag auf &Auml;nderung der Veranlagungsart weder einen Einspruch gegen den Einkommensteuerbescheid noch einen &Auml;nderungsantrag, sondern einen &#8211;erstmaligen&#8211; Antrag auf Durchf&uuml;hrung der nun gew&auml;hlten Veranlagungsart beinhaltet. Daraus ergibt sich jedoch nicht, dass ein Einspruch gegen den Einkommensteuerbescheid unzul&auml;ssig ist. Ein Ehegatte kann daher nicht nur innerhalb der Einspruchsfrist sein Veranlagungswahlrecht abweichend aus&uuml;ben, sondern zugleich auch Einspruch gegen den bisherigen Bescheid einlegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>So liegt der Fall hier. Die Kl&auml;gerin hat durch Schreiben vom 4.&nbsp;M&auml;rz 2013 ausdr&uuml;cklich Einspruch gegen den Zusammenveranlagungsbescheid eingelegt und innerhalb des Einspruchsverfahrens das Veranlagungswahlrecht abweichend ausge&uuml;bt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Zu Recht ging das FG weiter davon aus, dass die Kl&auml;gerin in ihrer Eigenschaft als Treuh&auml;nderin der Beigeladenen zu 1. be-fugt war, Einspruch gegen den Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2012 vom 7.&nbsp;November 2013 einzulegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Insolvenzverwalter hat nach &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;1 und 3 der Abgabenordnung (AO) die steuerlichen Pflichten des Schuldners zu erf&uuml;llen, soweit seine Verwaltung reicht. Nach &sect;&nbsp;80 Abs.&nbsp;1 InsO geht durch die Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens das Recht des Schuldners, das zur Insolvenzmasse geh&ouml;rende Verm&ouml;gen zu verwalten und &uuml;ber es zu verf&uuml;gen, auf den Insolvenzverwalter &uuml;ber. Im vereinfachten Insolvenzverfahren werden die Aufgaben des Insolvenzverwalters von dem Treuh&auml;nder (&sect;&nbsp;313 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 InsO a.F.) wahrgenommen. Nach &sect;&nbsp;35 Abs.&nbsp;1 InsO erfasst das Insolvenzverfahren das gesamte Verm&ouml;gen, das dem Schuldner zur Zeit der Er&ouml;ffnung des Verfahrens geh&ouml;rt und das er w&auml;hrend des Verfahrens erlangt (Insolvenzmasse). Zur Masse geh&ouml;rt daher als Neuerwerb das Arbeitseinkommen des Insolvenzschuldners, soweit es gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;36 Abs.&nbsp;1 InsO der Pf&auml;ndung unterliegt. Ferner geh&ouml;rt auch der nach &sect;&nbsp;46 Abs.&nbsp;1 AO pf&auml;ndbare Lohn- oder Einkommensteuererstattungsanspruch zur Masse, und zwar unabh&auml;ngig davon, ob er sich auf Veranlagungszeitr&auml;ume vor Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens oder auf die Zeit des noch laufenden Insolvenzverfahrens bezieht (Urteil des Bundesgerichtshofs &#8211;BGH&#8211; vom 24.&nbsp;Mai 2007 IX&nbsp;ZR&nbsp;8\/06, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung &#8211;HFR&#8211; 2007, 1246, unter II.1.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine fehlende Massezugeh&ouml;rigkeit des Einkommensteuererstattungsanspruchs l&auml;sst sich auch nicht daraus ableiten, dass dieser, wenn er auf &uuml;berzahlter Lohnsteuer beruht, als Arbeitseinkommen i.S. des &sect;&nbsp;850 der Zivilprozessordnung anzusehen ist und insofern nur in eingeschr&auml;nktem Umfang der Pf&auml;ndung unterliegt. Denn der BGH hat bereits mehrfach entschieden, dass der Anspruch auf Erstattung &uuml;berzahlter Lohnsteuer zwar seinen materiellen Ursprung insofern in dem Arbeitsverh&auml;ltnis hat, als zum Arbeitslohn auch die Lohnsteuer geh&ouml;rt, die der Arbeitgeber gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;38 des Einkommensteuergesetzes (EStG) einzubehalten und an das Finanzamt abzuf&uuml;hren hat. Im Fall einer R&uuml;ckerstattung wird aus dem Steueranspruch des Fiskus der &ouml;ffentlich-rechtliche Erstattungsanspruch des Steuerpflichtigen (&sect;&nbsp;37 Abs.&nbsp;2 AO), der nicht wieder Einkommen wird, das dem Berechtigten aufgrund einer Arbeits- oder Dienstleistung zusteht (vgl. u.a. BGH-Urteil vom 21.&nbsp;Juli 2005 IX&nbsp;ZR&nbsp;115\/04, Neue Juristische Wochenschrift 2005, 2988; Beschl&uuml;sse des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 9.&nbsp;Januar 2007 VII&nbsp;B&nbsp;45\/06, BFH\/NV 2007, 855, und vom 29.&nbsp;Januar 2010 VII&nbsp;B&nbsp;188\/09, BFH\/NV 2010, 1243).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da das Veranlagungswahlrecht nach &sect;&nbsp;26 Abs.&nbsp;2 EStG kein h&ouml;chstpers&ouml;nliches Recht darstellt (z.B. Senatsbeschluss vom 21.&nbsp;Juni 2007 III&nbsp;R&nbsp;59\/06, BFHE 218, 281, BStBl II 2007, 770, m.w.N.), ist es in der Insolvenz eines Ehegatten als Verwaltungsrecht mit verm&ouml;gensrechtlichem Bezug anzusehen und daher nach &sect;&nbsp;80 Abs.&nbsp;1 InsO vom Insolvenzverwalter auszu&uuml;ben (BGH-Urteile in HFR 2007, 1246, unter II.1., und vom 18.&nbsp;Mai 2011 XII&nbsp;ZR&nbsp;67\/09, HFR 2011, 1248, unter II.3.a; in diesem Sinne auch bereits Senatsbeschluss vom 22.&nbsp;M&auml;rz 2011 III&nbsp;B&nbsp;114\/09, BFH\/NV 2011, 1142).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nichts anderes ergibt sich aus der Rechtsprechung des VI.&nbsp;Senats des BFH, wonach die auf das Arbeitseinkommen des Insolvenzschuldners als Neuerwerb anfallende Einkommensteuerverbindlichkeit keine Masseschuld darstellt, sondern sich gegen das insolvenzfreie Verm&ouml;gen des Insolvenzschuldners richtet (BFH-Urteile vom 24.&nbsp;Februar 2011 VI&nbsp;R&nbsp;21\/10, BFHE 232, 318, BStBl II 2011, 520, und vom 27.&nbsp;Juli 2011 VI&nbsp;R&nbsp;9\/11, BFH\/NV 2011, 2111). Diese Rechtsprechung betrifft nur den Fall, dass die Veranlagung eine Einkommensteuernachzahlung, d.h. eine Verbindlichkeit gegen&uuml;ber dem Finanzamt zur Folge hat. Sie bezieht sich dagegen nicht auf F&auml;lle, in denen es zu einem Erstattungsanspruch gegen&uuml;ber dem Finanzamt kommt. Aus der Zugeh&ouml;rigkeit einer Forderung zur Masse folgt nicht, dass die mit dieser Forderung zusammenh&auml;ngenden Verbindlichkeiten stets Masseverbindlichkeiten sind (BFH-Urteil in BFHE 232, 318, BStBl II 2011, 520, Rz&nbsp;15). Dies gilt auch mit Blick auf das insolvenzfreie Verm&ouml;gen. Aus der Zugeh&ouml;rigkeit der Einkommensteuerverbindlichkeit zum insolvenzfreien Verm&ouml;gen folgt nicht, dass auch ein damit zusammenh&auml;ngender Einkommensteuererstattungsanspruch dem insolvenzfreien Verm&ouml;gen zugeordnet werden m&uuml;sste.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Ebenso betrifft die vom FA zitierte Rechtsprechung des II.&nbsp;Senats des BFH nur die Frage, ob Steuerforderungen wegen Kraftfahrzeugsteuer sich gegen die Masse oder gegen das insolvenzfreie Verm&ouml;gen richten (BFH-Urteile vom 13.&nbsp;April 2011 II&nbsp;R&nbsp;49\/09, BFHE 234, 97, BStBl II 2011, 944, und vom 8.&nbsp;September 2011 II&nbsp;R&nbsp;54\/10, BFHE 235, 1, BStBl II 2012, 149). Sie l&auml;sst sich daher nicht auf die Frage der Zuordnung eines Einkommensteuererstattungsanspruchs &uuml;bertragen. Ungeachtet dessen ist die aus dem Halten eines Fahrzeugs resultieren-de Kraftfahrzeugsteuer (&sect;&nbsp;1 des Kraftfahrzeugsteuergesetzes) nicht mit der Einkommensteuer aufgrund einer nichtselbst&auml;ndigen T&auml;tigkeit vergleichbar (vgl. hierzu bereits Senatsurteil vom 16.&nbsp;April 2015 III&nbsp;R&nbsp;21\/11, BFHE 250, 7, BStBl II 2016, 29, Rz&nbsp;25 zur selbst&auml;ndigen T&auml;tigkeit).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Bei Anwendung der vorgenannten Rechtsgrunds&auml;tze war die Kl&auml;gerin befugt, das Veranlagungswahlrecht f&uuml;r die Beigeladene zu 1. auszu&uuml;ben. Die Kl&auml;gerin war Treuh&auml;nderin im vereinfachten Insolvenzverfahren der Beigeladenen zu 1. Das nach Insolvenzer&ouml;ffnung erzielte Arbeitseinkommen geh&ouml;rte in den Pf&auml;ndungsgrenzen als Neuerwerb zur Masse. Ebenso geh&ouml;rte der Einkommensteuererstattungsanspruch, auch soweit er sich auf die nach Insolvenzer&ouml;ffnung erzielten Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit bezog, zur Masse. Die Kl&auml;gerin durfte deshalb auch das Veranlagungswahlrecht als Verwaltungsrecht mit verm&ouml;gensrechtlichem Bezug aus&uuml;ben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Der Befugnis der Kl&auml;gerin, gegen den Zusammenveranlagungsbescheid Einspruch einzulegen, steht nicht entgegen, dass der Bescheid laut seinem Erl&auml;uterungsteil nur gegen das insolvenzfreie Verm&ouml;gen der Beigeladenen zu 1. gerichtet war. Denn hinsichtlich des Veranlagungswahlrechts betraf er inhaltlich nicht nur das insolvenzfreie Verm&ouml;gen, sondern auch die Insolvenzmasse. Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH kann das in &sect;&nbsp;26 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG normierte Wahlrecht zwischen getrennter Veranlagung (&sect;&nbsp;26a EStG in der im Streitjahr geltenden Fassung &#8211;a.F.&#8211;) und Zusammenveranlagung (&sect;&nbsp;26b EStG) nur bis zum Eintritt der Bestandskraft der Steuerfestsetzung ausge&uuml;bt werden (Senatsurteil vom 25.&nbsp;September 2014 III&nbsp;R&nbsp;5\/13, BFH\/NV 2015, 811, Rz&nbsp;15, m.w.N.). Wird der Einkommensteuerbescheid f&uuml;r beide Ehegatten bestandskr&auml;ftig, kann eine abweichende Wahlrechtsaus&uuml;bung weder &uuml;ber &sect;&nbsp;173 Abs.&nbsp;1 AO noch &uuml;ber &sect;&nbsp;175 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 AO zu einer &Auml;nderung des bestandskr&auml;ftigen Bescheides f&uuml;hren (Senatsurteil in BFH\/NV 2015, 811, Rz&nbsp;20&nbsp;ff., m.w.N.). Die Kl&auml;gerin war daher auch befugt, den Eintritt der Bestandskraft des Zusammenveranlagungsbescheides zu verhindern, um ihr Veranlagungswahlrecht wirksam aus&uuml;ben zu k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) Die Kl&auml;gerin kann &#8211;entgegen der Auffassung des FA&#8211; nicht darauf verwiesen werden, das Veranlagungswahlrecht au&szlig;erhalb eines Einspruchsverfahrens gegen den Zusammenveranlagungsbescheid auszu&uuml;ben. Zwar steht ihr hinsichtlich des Zusammenveranlagungsbescheides innerhalb der Einspruchsfrist auch die M&ouml;glichkeit offen, einen Antrag auf schlichte &Auml;nderung nach &sect;&nbsp;172 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a AO zu stellen. Weder verhindert ein solcher Antrag aber den Eintritt der Bestandskraft (v.&nbsp;Groll in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler &#8211;HHSp&#8211;, &sect;&nbsp;172 AO Rz&nbsp;104) noch schlie&szlig;t die M&ouml;glichkeit eines solchen Antrags die Befugnis aus, einen in seinen Wirkungen und Rechtsschutzm&ouml;glichkeiten weiterreichenden Einspruch einzulegen (s. dazu v.&nbsp;Groll in HHSp, &sect;&nbsp;172 AO Rz&nbsp;101&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Beigeladene zu 1. war auch einspruchsbefugt, denn sie war materiell beschwert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;350 AO ist nur einspruchsbefugt, wer geltend macht, durch einen Verwaltungsakt oder dessen Unterlassung beschwert zu sein. Gegenstand der Beschwer kann danach sowohl ein ergangener als auch ein unterlassener Verwaltungsakt sein (Siegers in HHSp, &sect;&nbsp;350 AO Rz&nbsp;71, 75). F&uuml;r die Beschwer ist die Schl&uuml;ssigkeit des Vortrags des Einspruchsf&uuml;hrers oder &#8211;bei fehlender Begr&uuml;ndung&#8211; die verst&auml;ndige Pr&uuml;fung des angefochtenen Verwaltungsakts (Steuerbescheides) bestimmend. Erscheint danach eine Beschwer als m&ouml;glich, ist die Rechtsbehelfsbefugnis zu bejahen (BFH-Urteil vom 9.&nbsp;August 2007 VI&nbsp;R&nbsp;7\/04, BFH\/NV 2008, 9). Dabei ist grunds&auml;tzlich auf den Tenor des Bescheides, d.h. bei einem Steuerbescheid auf die H&ouml;he der festgesetzten Steuer abzustellen (Siegers in HHSp, &sect;&nbsp;350 AO Rz&nbsp;85).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Streitfall kann dahinstehen, ob die &Auml;nderung des Veranlagungswahlrechts bereits wegen der Wesensverschiedenheit der Veranlagungsverfahren (s. dazu Senatsurteil in BFHE 209, 308, BStBl II 2005, 564, unter II.2.a) eine Beschwer hinsichtlich des aufgrund der fr&uuml;heren Wahlrechtsaus&uuml;bung ergangenen Steuerbescheides bewirkt. Denn jedenfalls ergab sich eine Beschwer daraus, dass die Beigeladene zu 1. deutlich niedrigere Eink&uuml;nfte als der Beigeladene zu 2. erkl&auml;rt hatte und sie deshalb bei einer getrennten Veranlagung (&sect;&nbsp;26a EStG a.F.) mit einer niedrigeren festgesetzten Steuer rechnen konnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Zu Recht nimmt das FA an, dass die Kl&auml;gerin den Zusammenveranlagungsbescheid mit ihrem Einspruch nur insoweit anfechten konnte, als eine Steuerfestsetzung f&uuml;r die Zeit ab Insolvenzer&ouml;ffnung erfolgt ist. Denn nur insoweit enth&auml;lt der Zusammenveranlagungsbescheid in seinem Tenor eine Regelung (s. dazu S&ouml;hn in HHSp, &sect;&nbsp;118 AO Rz&nbsp;116), durch die eine Beschwer ausgel&ouml;st werden kann. Dennoch k&ouml;nnen entgegen der Auffassung des FA dagegen Einwendungen erhoben werden, die &uuml;ber den Regelungsbereich des Steuerbescheides hinausgreifen. Solche Einwendungen sind zul&auml;ssig, aber nur insoweit zu ber&uuml;cksichtigen, als der Regelungsbereich des Verwaltungsakts ber&uuml;hrt ist. Dementsprechend kann die Kl&auml;gerin auch einwenden, dass das Veranlagungsrecht (f&uuml;r den gesamten Veranlagungszeitraum 2012) abweichend ausge&uuml;bt wurde, wenn der Zusammenveranlagungsbescheid nur einen Teil des Veranlagungszeitraums 2012 betrifft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Nicht zu beanstanden ist die Annahme des FG, die ge&auml;nderte Wahlrechtsaus&uuml;bung durch die Kl&auml;gerin sei nicht wegen Willk&uuml;r oder Rechtsmissbrauchs unwirksam.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Rechtsprechung hat das Veranlagungswahlrecht bislang vornehmlich &#8211;bezogen auf das Verh&auml;ltnis zwischen den Ehegatten und nicht auf das davon zu unterscheidende &ouml;ffentlich-rechtliche Rechtsverh&auml;ltnis zwischen den Steuerpflichtigen und dem FA&#8211; insoweit eingeschr&auml;nkt, als sich ein Ehegatte nicht einseitig von der bisherigen Zusammenveranlagung l&ouml;sen darf, sofern daf&uuml;r keine wirtschaftlich verst&auml;ndlichen und vern&uuml;nftigen Gr&uuml;nde vorliegen, sondern der Antrag als willk&uuml;rlich motiviert erscheint (vgl. hierzu Senatsurteile vom 30.&nbsp;August 2012 III&nbsp;R&nbsp;40\/10, BFH\/NV 2013, 193, und vom 19.&nbsp;Mai 2004 III&nbsp;R&nbsp;18\/02, BFHE 206, 201, BStBl II 2004, 980). So kann die Aus&uuml;bung des Veranlagungswahlrechts rechtsmissbr&auml;uchlich und damit unwirksam sein, wenn der die getrennte Veranlagung w&auml;hlende Ehegatte keine eigenen Eink&uuml;nfte hat oder wenn diese so gering sind, dass sie weder einem Steuerabzug unterlegen haben noch zur Einkommensteuerveranlagung f&uuml;hren k&ouml;nnen (Senatsurteile vom 3.&nbsp;M&auml;rz 2005 III&nbsp;R&nbsp;22\/02, BFHE 209, 454, BStBl II 2005, 690, und vom 10.&nbsp;Januar 1992 III&nbsp;R&nbsp;103\/87, BFHE 166, 295, BStBl II 1992, 297).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Streitfall hatte die Beigeladene zu 1. jedoch eigene Eink&uuml;nfte, die einem Steuerabzug vom Arbeitslohn unterlagen und deutlich geringer waren als die des Beigeladenen zu 2. Sie konnte daher bei ge&auml;nderter Aus&uuml;bung des Veranlagungswahlrechts mit einer Erstattung zu ihren Gunsten an die Insolvenzmasse rechnen. Dies stellt aus Sicht der Kl&auml;gerin einen wirtschaftlich verst&auml;ndlichen und vern&uuml;nftigen Grund dar. Damit scheidet ein missbr&auml;uchliches Verhalten der Kl&auml;gerin aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zu Recht verwies das FG in diesem Zusammenhang auch auf das Senatsurteil in BFH\/NV 2013, 193, Rz&nbsp;30. Danach l&auml;sst sich ein Rechtsmissbrauch auch nicht daraus ableiten, dass die Kl&auml;gerin die vom Arbeitslohn der Beigeladenen zu 1. einbehaltene und ihre Einkommensteuer &uuml;bersteigende Lohnsteuer aufgrund der nachtr&auml;glich ausge&uuml;bten Wahl zur getrennten Veranlagung ganz oder teilweise in die Insolvenzmasse erstattet bekommt, w&auml;hrend die sich f&uuml;r den Beigeladenen zu 2. nach Anrechnung der Vorauszahlungen ergebenden Zahllasten m&ouml;glicherweise nicht mehr beigetrieben werden k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Nichts anderes ergibt sich aus dem vom FA zitierten BFH-Urteil vom 16.&nbsp;Mai 2013 IV&nbsp;R&nbsp;23\/11 (BFHE 241, 233, BStBl II 2013, 759, Rz&nbsp;30). Dieses zog den Umfang der Verpflichtungsbefugnis des Insolvenzverwalters nur zur Beantwortung der Frage heran, ob das Verhalten des Insolvenzverwalters die Insolvenzmasse oder das insolvenzfreie Verm&ouml;gen verpflichtet. Eine Unwirksamkeit der Aus&uuml;bung des Veranlagungswahlrechts l&auml;sst sich daraus nicht ableiten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Ebenso wenig kommt es darauf an, ob die Kl&auml;gerin in ihrer Funktion als Treuh&auml;nderin &uuml;ber das Verm&ouml;gen des Beigeladenen zu 2. durch die ge&auml;nderte Wahlrechtsaus&uuml;bung etwaige insolvenz- oder berufsrechtliche Pflichten verletzt hat. Die &Uuml;berwachung der Erf&uuml;llung solcher Pflichten ist anderen Gerichtszweigen und Organen zugewiesen (s. etwa &sect;&nbsp;58, &sect;&nbsp;69 InsO; &sect;&sect;&nbsp;113 ff. der Bundesrechtsanwaltsordnung) und nicht Rechtm&auml;&szlig;igkeitsvoraussetzung der Aus&uuml;bung des Veranlagungswahlrechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die Entscheidung des FG ist auch nicht wegen der vom FA ger&uuml;gten Verfahrensfehler zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Es fehlt nicht an der erforderlichen Durchf&uuml;hrung eines beh&ouml;rdlichen Vorverfahrens (&sect;&nbsp;44 Abs.&nbsp;1 FGO, &sect;&nbsp;347 ff. AO), weil die Durchf&uuml;hrung der getrennten Veranlagung f&uuml;r die Zeit vor Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens nicht Gegenstand des Klageverfahrens war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect;&nbsp;44 Abs.&nbsp;1 FGO ist in den F&auml;llen, in denen ein au&szlig;ergerichtlicher Rechtsbehelf gegeben ist, die Klage &#8211;vorbehaltlich der &sect;&sect;&nbsp;45 und 46 FGO&#8211; nur zul&auml;ssig, wenn das Vorverfahren &uuml;ber den au&szlig;ergerichtlichen Rechtsbehelf ganz oder zum Teil erfolglos geblieben ist. Die Pr&uuml;fung der Frage, ob das Vorverfahren ganz oder teilweise erfolglos geblieben ist, setzt voraus, dass der Verfahrensgegenstand des au&szlig;ergerichtlichen Rechtsbehelfsverfahrens und der Streitgegenstand des Klageverfahrens in objektiver und subjektiver Hinsicht &uuml;bereinstimmen (Senatsurteil vom 25.&nbsp;September 2014 III&nbsp;R&nbsp;56\/13, BFH\/NV 2015, 206, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit das FA r&uuml;gt, die Kl&auml;gerin habe f&uuml;r die Zeit vor Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens kein Einspruchsverfahren durchgef&uuml;hrt, geht sie zu Unrecht davon aus, dass eine Steuerfestsetzung f&uuml;r diese Zeit (in objektiver Hinsicht) Gegenstand der Klage war. Insoweit ist bereits aus dem im Tatbestand des Urteils wiedergegebenen Einspruchsbegehren zu entnehmen, dass es der Kl&auml;gerin nur um eine auf Basis der getrennten Veranlagung durchgef&uuml;hrte Steuerfestsetzung f&uuml;r die Beigeladene zu 1. ab Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens ging. Es ist aus dem Klageantrag und den Entscheidungsgr&uuml;nden auch nicht ersichtlich, dass die Kl&auml;gerin im Klageverfahren Einwendungen bez&uuml;glich der Steuerberechnung geltend gemacht hat, die f&uuml;r die Zeit vor Insolvenzer&ouml;ffnung erstellt wurde. Solche Einwendungen w&auml;ren im &Uuml;brigen im Rahmen des Pr&uuml;fungs- und Feststellungsverfahrens nach &sect;&sect;&nbsp;174&nbsp;ff. InsO zu erheben und zu behandeln. Ebenso wenig ist ersichtlich, dass das FG von sich aus und aus anderen Gr&uuml;nden &uuml;ber den Zeitraum vor Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens entscheiden wollte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen wird durch die vorstehende Beschr&auml;nkung des Klagegegenstands nicht ausgeschlossen, dass die ge&auml;nderte Aus&uuml;bung des Veranlagungswahlrechts auch Auswirkungen auf die Zeit vor Insolvenzer&ouml;ffnung hat. Diese Frage ist jedoch au&szlig;erhalb dieses Klageverfahrens zu beantworten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die vom FG gew&auml;hlte Urteilsformel ist nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Soweit das FA r&uuml;gt, der Urteilstenor (&sect;&nbsp;105 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 FGO) sei unklar, da er nicht erkennen lasse, ob sich die Verpflichtung des FA zur Durchf&uuml;hrung einer getrennten Veranlagung auf den gesamten Veranlagungszeitraum 2012 oder nur auf die Zeit ab Insolvenzer&ouml;ffnung beziehe, ber&uuml;cksichtigt es nicht, dass die Urteilsformel der Auslegung zug&auml;nglich ist. Hierzu ist erforderlichenfalls auf die &uuml;brigen Urteilsinhalte (Tatbestand, Entscheidungsgr&uuml;nde, Antrag des Kl&auml;gers) zur&uuml;ckzugreifen (Senatsurteil in BFH\/NV 2015, 206). Diese ergeben im Streitfall, dass sich der Urteilstenor entsprechend dem beschr&auml;nkten Klagebegehren nur auf die Steuerfestsetzung f&uuml;r die Beigeladene zu 1. f&uuml;r den Teil des Veranlagungszeitraums 2012 beschr&auml;nkt, der die Zeit nach Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens umfasst.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Zur Frage, an wen der Steuerbescheid zu richten ist, braucht der Urteilstenor keinen Ausspruch zu enthalten. Soweit der Klage &#8211;wie im Streitfall&#8211; stattgegeben wird, richtet sich der Urteilstenor nach dem jeweiligen Klageantrag (Lange in HHSp, &sect;&nbsp;105 FGO Rz&nbsp;25). Dieser zielte &#8211;wie bereits unter II.6.a ausgef&uuml;hrt wurde&#8211; auf die Aufhebung des Zusammenveranlagungsbescheides vom 7.&nbsp;November 2013 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 7.&nbsp;Juli 2014 und die Neufestsetzung der Einkommensteuer f&uuml;r die Beigeladene zu 1. f&uuml;r die Zeit ab Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens unter Zugrundelegung einer getrennten Veranlagung. Diesen Klageantrag erfasste das FG in seinem Tenor vollumf&auml;nglich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen sieht &sect;&nbsp;122 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO vor, dass ein Verwaltungsakt demjenigen bekannt zu geben ist, f&uuml;r den er bestimmt ist oder der von ihm betroffen ist. Danach ist der Insolvenzverwalter Bekanntgabeadressat, soweit die Insolvenzmasse betroffen ist (Tz.&nbsp;4.3.2 zu &sect;&nbsp;251 des Anwendungserlasses zur Abgabenordnung, BStBl I 2014, 290). Dies gilt insbesondere f&uuml;r zur Insolvenzmasse geh&ouml;rende Steuererstattungsanspr&uuml;che (Loose in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;251 AO Rz&nbsp;40).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>7. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO. Es war weder geboten, den Beigeladenen Kosten aufzuerlegen (&sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;3 FGO), noch die Erstattung au&szlig;ergerichtlicher Aufwendungen der Beigeladenen anzuordnen (&sect;&nbsp;139 Abs.&nbsp;4 FGO). Da die Beigeladenen keine Rechtsmittel eingelegt und keine Antr&auml;ge gestellt haben, sind sie weder an den Gerichtskosten zu beteiligen noch steht ihnen ein Kostenerstattungsanspruch zu (vgl. Brandis in Tipke\/Kruse, a.a.O., &sect;&nbsp;135 FGO Rz&nbsp;19, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 15.3.2017, III R 12\/16ECLI:DE:BFH:2017:U.150317.IIIR12.16.0 Veranlagungswahlrecht: Einspruchsbefugnis des Insolvenzverwalters gegen einen f&uuml;r die Zeit nach Insolvenzer&ouml;ffnung ergangenen Zusammenveranlagungsbescheid Leits&auml;tze 1. Der Antrag auf getrennte Veranlagung kann auch zusammen mit einem gegen den nicht bestandskr&auml;ftigen Zusammenveranlagungsbescheid eingelegten Einspruch gestellt werden. 2. Erzielt der Insolvenzschuldner nach Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit, die nach &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-12-16-veranlagungswahlrecht-einspruchsbefugnis-des-insolvenzverwalters-gegen-einen-fuer-die-zeit-nach-insolvenzeroeffnung-ergangenen-zusammenveranlagungsbescheid\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">III&nbsp;R&nbsp;12\/16 &#8211; Veranlagungswahlrecht: Einspruchsbefugnis des Insolvenzverwalters gegen einen f&uuml;r die Zeit nach Insolvenzer&ouml;ffnung ergangenen Zusammenveranlagungsbescheid<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-68024","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68024","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=68024"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68024\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=68024"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=68024"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=68024"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}