{"id":68041,"date":"2017-12-01T10:10:19","date_gmt":"2017-12-01T08:10:19","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=68041"},"modified":"2017-12-01T10:10:19","modified_gmt":"2017-12-01T08:10:19","slug":"x-r-33-15-doppelte-belastung-von-altersvorsorgeaufwendungen-und-altersbezuegen-ermittlung-der-hoehe-der-frueheren-aus-unversteuertem-einkommen-geleisteten-altersvorsorgeaufwendungen-keine-verfassungsr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-33-15-doppelte-belastung-von-altersvorsorgeaufwendungen-und-altersbezuegen-ermittlung-der-hoehe-der-frueheren-aus-unversteuertem-einkommen-geleisteten-altersvorsorgeaufwendungen-keine-verfassungsr\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;33\/15 &#8211; Doppelte Belastung von Altersvorsorgeaufwendungen und Altersbez&uuml;gen: Ermittlung der H&ouml;he der fr&uuml;heren, aus unversteuertem Einkommen geleisteten Altersvorsorgeaufwendungen &#8211; Keine verfassungsrechtlichen und unionsrechtlichen Bedenken gegen die Rentenbesteuerung &#8211; Verpflichtung zur Saldierung von anderweitigen Rechtsfehlern"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 23.8.2017, X R 33\/15<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.230817.XR33.15.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Doppelte Belastung von Altersvorsorgeaufwendungen und Altersbez&uuml;gen: Ermittlung der H&ouml;he der fr&uuml;heren, aus unversteuertem Einkommen geleisteten Altersvorsorgeaufwendungen &#8211; Keine verfassungsrechtlichen und unionsrechtlichen Bedenken gegen die Rentenbesteuerung &#8211; Verpflichtung zur Saldierung von anderweitigen Rechtsfehlern<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Im Rahmen der Beurteilung der Frage, in welchem Umfang ein Steuerpflichtiger seine Altersvorsorgeaufwendungen nach der bis 2004 geltenden Rechtslage aus versteuertem Einkommen geleistet hat, gelten Beitr&auml;ge zu privaten Rentenversicherungen und kapitalbildenden Lebensversicherungen im Verh&auml;ltnis zu den Beitr&auml;gen zur gesetzlichen Sozialversicherung als lediglich nachrangig abziehbar.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;ger wird das Urteil des Finanzgerichts Baden-W&uuml;rttemberg vom 29. September 2015&nbsp;&nbsp;5 K 1075\/13 und die Einspruchsentscheidung des Beklagten vom 8. M&auml;rz 2013 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Einkommensteuer 2011 wird unter Ab&auml;nderung des Bescheids des Beklagten vom 22. November 2012 auf den Betrag festgesetzt, der sich ergibt, wenn der als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen abziehbare Betrag sich um 665 EUR erh&ouml;ht.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Berechnung der Steuer wird dem Beklagten &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Im &Uuml;brigen wird die Klage abgewiesen und die Revision zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens haben die Kl&auml;ger und der Beklagte jeweils zur H&auml;lfte zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) sind Eheleute, die im Streitjahr 2011 zur Einkommensteuer zusammenveranlagt werden. Der Kl&auml;ger war von 1969 bis 1976 zun&auml;chst als Arbeitnehmer besch&auml;ftigt und w&auml;hrend dieser Zeit in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert. Seit 1978 ist er als Steuerberater und Wirtschaftspr&uuml;fer freiberuflich t&auml;tig, blieb aber freiwillig in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert. Nach Mitteilung der Deutschen Rentenversicherung Bund lagen die vom Kl&auml;ger geleisteten Beitr&auml;ge in keinem Jahr oberhalb des jeweiligen H&ouml;chstbeitrags zur gesetzlichen Rentenversicherung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dar&uuml;ber hinaus zahlte der Kl&auml;ger f&uuml;r seine Altersversorgung in erheblichem Umfang in kapitalbildende Lebensversicherungen ein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Seit Juli 2011 bezieht der Kl&auml;ger eine Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung (im Jahr 2011 insgesamt 5.324&nbsp;EUR). Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) wandte im angefochtenen Einkommensteuerbescheid 2011 vom 22.&nbsp;November 2012 hierauf den gesetzlichen Besteuerungsanteil von 62&nbsp;% an (steuerpflichtiger Betrag: 3.300&nbsp;EUR) und setzte die Einkommensteuer auf 16.265&nbsp;EUR fest. Im Einkommensteuerbescheid wurden zudem u.a. au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen nach K&uuml;rzung um eine zumutbare Belastung von 6&nbsp;% des zu versteuernden Einkommens abgezogen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Einspruchs- und Klageverfahren begehrten die Kl&auml;ger, einen Teilbetrag von 54,71&nbsp;% der Rentenzahlungen (2.912&nbsp;EUR) in Anwendung der sog. &Ouml;ffnungsklausel des &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;bb Satz&nbsp;2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) lediglich mit dem Ertragsanteil von (hier) 18&nbsp;% zu besteuern. Der genannte Rententeilbetrag beruhe auf den Beitragszahlungen, die der Kl&auml;ger w&auml;hrend der Zeit seiner freiberuflichen T&auml;tigkeit von 1978 bis zum Inkrafttreten des Alterseink&uuml;nftegesetzes (AltEinkG) am 1.&nbsp;Januar 2005 erbracht habe. Die &Ouml;ffnungsklausel sei schon nach ihrem Wortlaut anwendbar, da sie f&uuml;r alle Beitr&auml;ge gelte, die oberhalb des H&ouml;chstbeitrags zur gesetzlichen Rentenversicherung l&auml;gen. Da der Kl&auml;ger nicht pflichtversichert gewesen sei, habe der H&ouml;chstbeitrag in seinem Fall bei Null gelegen. Daher sei jeder von ihm tats&auml;chlich geleistete Beitrag als oberhalb des H&ouml;chstbeitrags liegend anzusehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Besteuerung der gesetzlichen Rente mit dem Ertragsanteil sei auch deshalb geboten, weil die Auszahlungen aus Lebensversicherungen nur dem Ertragsanteil unterl&auml;gen, obwohl die entsprechenden Beitragsleistungen nach den bis einschlie&szlig;lich 2004 geltenden Fassungen des &sect;&nbsp;10 EStG ebenso behandelt worden seien wie die Beitr&auml;ge zur gesetzlichen Rentenversicherung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Au&szlig;erdem komme es zu einer unzul&auml;ssigen doppelten Besteuerung. Die Rentenversicherungsbeitr&auml;ge seien im Rahmen der Vergleichsrechnung nachrangig zu allen anderen Vorsorgeaufwendungen. Die in den Beitragsjahren jeweils geltenden H&ouml;chstbeitr&auml;ge seien aber bereits durch die Beitr&auml;ge zu Kranken-, Pflege-, Unfall-, Haftpflicht- und Lebensversicherungen in vollem Umfang ausgesch&ouml;pft worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einspruch und Klage blieben ohne Erfolg. Das Finanzgericht (FG) f&uuml;hrte in seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2016, 572 ver&ouml;ffentlichten Urteil aus, das FA habe sich zutreffend auf die gesetzliche Regelung des &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa EStG mit dem sich daraus ergebenden Besteuerungsanteil von 62&nbsp;% gest&uuml;tzt. Die &Ouml;ffnungsklausel sei nicht anwendbar, weil die f&uuml;r die gesetzliche Rentenversicherung festgelegten H&ouml;chstbeitr&auml;ge auch f&uuml;r freiwillig Versicherte gelten w&uuml;rden. Die Ungleichbehandlung von Auszahlungen aus Lebensversicherungen und Leibrenten aus den gesetzlichen Rentenversicherungen sei von der h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung f&uuml;r zul&auml;ssig erachtet worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Auch eine verfassungsrechtlich unzul&auml;ssige doppelte Besteuerung sei beim Kl&auml;ger nicht gegeben. Die voraussichtliche Summe der nicht steuerbaren Teilbetr&auml;ge seiner k&uuml;nftigen Altersrentenbez&uuml;ge (71.493&nbsp;EUR) &uuml;bersteige deutlich die Summe der von ihm aus versteuertem Einkommen geleisteten Beitr&auml;ge (55.443&nbsp;EUR). Dabei hat das FG seiner Berechnung in Bezug auf die geleisteten Beitr&auml;ge die folgenden Annahmen zugrunde gelegt:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">W&auml;hrend der Zeit der Arbeitnehmert&auml;tigkeit (bis 1976) habe der Kl&auml;ger Beitr&auml;ge in H&ouml;he von 15.336,49&nbsp;EUR geleistet. Er habe allerdings erkl&auml;rt, dass f&uuml;r den Arbeitnehmer-Anteil seinerzeit der volle Sonderausgabenabzug m&ouml;glich gewesen sei. Daher k&ouml;nne sich aus diesen Jahren kein Beitragsanteil ergeben, der aus versteuertem Einkommen geleistet sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">F&uuml;r die Zeit von 1978 (Beginn der selbst&auml;ndigen T&auml;tigkeit) bis 2004 (letztes Jahr vor Inkrafttreten des AltEinkG) sei f&uuml;r die Ermittlung des tats&auml;chlich als Sonderausgaben abziehbaren Teils der Rentenversicherungsbeitr&auml;ge davon auszugehen, dass alle Vorsorgeaufwendungen gleichrangig seien. Dies gelte nicht nur f&uuml;r die verschiedenen Sparten der gesetzlichen Sozialversicherung, sondern auch f&uuml;r die anderen nach damaligem Recht abziehbaren Vorsorgeaufwendungen (hier: Beitr&auml;ge zur Unfall- und Haftpflichtversicherung), nicht aber f&uuml;r Beitr&auml;ge zu Lebensversicherungen. Deren Auszahlungen w&uuml;rden auch nach Inkrafttreten des AltEinkG durch Anwendung des geringen Ertragsanteils beg&uuml;nstigt. Eine Einbeziehung in die gleichrangige Aufteilung der Beitragszahlungen w&uuml;rde sich dann als eine nicht gerechtfertigte doppelte Beg&uuml;nstigung dieser Vorsorgeform darstellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Vollst&auml;ndige Unterlagen zu den Vorsorgeaufwendungen der Kl&auml;ger seien f&uuml;r die Zeit ab 1995 vorhanden. Bei einer gleichrangigen Behandlung aller Vorsorgeaufwendungen (mit Ausnahme der Beitr&auml;ge zu Lebensversicherungen) und einem vorrangigen Abzug der gesamten Vorsorgeaufwendungen der Kl&auml;gerin in voller H&ouml;he ergebe sich f&uuml;r diesen Zeitraum, dass der Kl&auml;ger durchschnittlich 51,23&nbsp;% seiner Rentenversicherungsbeitr&auml;ge aus versteuertem Einkommen geleistet habe (27.105&nbsp;EUR).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Die Quote von 51,23&nbsp;% der Beitr&auml;ge sei im Wege einer sachgerechten Sch&auml;tzung auch auf die Jahre 1978 bis 1994 zu &uuml;bertragen, f&uuml;r die keine Unterlagen mehr vorhanden seien. Es ergebe sich ein aus versteuertem Einkommen geleisteter Betrag von 15.161&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">F&uuml;r die Zeit von 2005 bis 2011 seien die aus versteuertem Einkommen geleisteten Beitragsteile gesondert nach Ma&szlig;gabe der durch das AltEinkG geschaffenen Regelungen zu ermitteln (insgesamt 13.177&nbsp;EUR).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Damit belaufe sich der insgesamt aus versteuertem Einkommen geleistete Teil der Rentenversicherungsbeitr&auml;ge des Kl&auml;gers auf 55.443&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">F&uuml;r die Sch&auml;tzung der steuerfrei zuflie&szlig;enden Teilbetr&auml;ge der k&uuml;nftigen Rentenzahlungen hat sich das FG auf die folgenden Annahmen gest&uuml;tzt:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Der steuerfreie Rententeilbetrag belaufe sich ab 2012 auf 4.090&nbsp;EUR j&auml;hrlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Der Werbungskosten-Pauschbetrag sei nicht zus&auml;tzlich zu ber&uuml;cksichtigen, weil er nicht der Vermeidung einer doppelten Besteuerung, sondern der Abgeltung tats&auml;chlicher Werbungskosten &#8211;und damit der Verwirklichung des objektiven Nettoprinzips&#8211; diene.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">In der Sterbetafel 2009\/2011 sei f&uuml;r den Jahrgang des Kl&auml;gers im Zeitpunkt von dessen Renteneintritt eine weitere mittlere statistische Lebenserwartung von 17,48&nbsp;Jahren ausgewiesen. Bei einer Multiplikation mit dem steuerfreien Jahresbetrag von 4.090&nbsp;EUR ergebe sich ein steuerfreier Gesamtbetrag von 71.493&nbsp;EUR, der die aus versteuertem Einkommen geleisteten Beitr&auml;ge &uuml;bersteige.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision verfolgen die Kl&auml;ger ihr Begehren in allen Streitpunkten weiter. Die vom FG angenommene Nachrangigkeit der Lebensversicherungsbeitr&auml;ge ber&uuml;cksichtige nicht, dass Leistungen aus Kranken- und Pflegeversicherungen ebenfalls steuerfrei seien, obwohl die entsprechenden Beitr&auml;ge &#8211;auch nach der Auffassung des FG&#8211; gleichrangig mit Rentenversicherungsbeitr&auml;gen abziehbar sein sollten. Es zeige sich, dass es mathematisch nicht m&ouml;glich sei, nachtr&auml;glich eine Rangfolge der Beitr&auml;ge zu den verschiedenen Sparten der Vorsorgeaufwendungen zu finden. In einer solchen Situation bestehe ein &quot;Ermessensspielraum&quot; dahingehend, die Beitr&auml;ge zur gesetzlichen Rentenversicherung als nachrangig zu allen anderen Vorsorgeaufwendungen anzusehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dar&uuml;ber hinaus machen die Kl&auml;ger geltend, das Nominalwertprinzip sei in Bezug auf die erdiente Rente dahingehend anzuwenden, dass nicht der tats&auml;chliche aktuelle Rentenwert (&sect;&nbsp;64 des Sechsten Buchs Sozialgesetzbuch &#8211;SGB&nbsp;VI&#8211;), sondern ein &quot;historischer aktueller Rentenwert&quot; anzusetzen sei. Dann w&auml;re in die Vergleichsrechnung statt des tats&auml;chlichen monatlichen Rentenzahlbetrags von 887,49&nbsp;EUR nur ein solcher von 635,93&nbsp;EUR einzustellen, was zu einem entsprechend geringeren steuerfreien Rententeilbetrag f&uuml;hre.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem sei der vom FG ermittelte steuerfreie Rententeilbetrag f&uuml;r Zwecke der Vergleichsrechnung um den Teil zu k&uuml;rzen, der auf den &#8211;damals in vollem Umfang steuerfrei gestellten&#8211; Einzahlungen aus der fr&uuml;heren Arbeitnehmert&auml;tigkeit beruhe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kombination aus der ab dem Jahr 2005 vorgenommenen Steuererh&ouml;hung f&uuml;r Renten, der Ungleichbehandlung zwischen Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung und Auszahlungen aus Lebensversicherungen sowie der Zuweisung der Beweislast f&uuml;r das Vorliegen einer doppelten Besteuerung an den Steuerpflichtigen widerspreche der Pr&auml;ambel des Vertrags &uuml;ber die Arbeitsweise der Europ&auml;ischen Union (AEUV), in der die Vertragsstaaten erkl&auml;rt h&auml;tten, die Lebens- und Besch&auml;ftigungsbedingungen ihrer V&ouml;lker stetig verbessern zu wollen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das angefochtene Urteil und die Einspruchsentscheidung vom 8.&nbsp;M&auml;rz 2013 aufzuheben und die Einkommensteuer 2011 unter &Auml;nderung des Bescheids vom 22.&nbsp;November 2012 in der Weise festzusetzen, dass ein Teilbetrag im Umfang von 54,71&nbsp;% der vom Kl&auml;ger aus der gesetzlichen Rentenversicherung bezogenen Rente nicht mit dem Besteuerungsanteil von 62&nbsp;%, sondern nur mit dem Ertragsanteil von 18&nbsp;% besteuert wird,<br \/>hilfsweise die Einkommensteuer 2011 in der Weise festzusetzen, dass ein Teilbetrag im Umfang von 20,89&nbsp;% der vom Kl&auml;ger aus der gesetzlichen Rentenversicherung bezogenen Rente wegen einer verfassungsrechtlich unzul&auml;ssigen doppelten Besteuerung steuerfrei bleibt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es schlie&szlig;t sich dem FG-Urteil an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist &#8211;aus anderen als den geltend gemachten Gr&uuml;nden&#8211; teilweise begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Entscheidung des Senats in der Sache selbst (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar ist die Entscheidung des FG in Bezug auf die Besteuerung der vom Kl&auml;ger aus der gesetzlichen Rentenversicherung bezogenen Rente zutreffend (dazu unten&nbsp;1.). Das FG konnte jedoch noch nicht die neue h&ouml;chstrichterliche Rechtsprechung zur Ermittlung der H&ouml;he der zumutbaren Belastung nach &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;3 EStG ber&uuml;cksichtigen, die hier zu einer Verringerung der zumutbaren Belastung &#8211;und damit zu einer Erh&ouml;hung des als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung abziehbaren Betrages&#8211; f&uuml;hrt (unten&nbsp;2.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FG hat auf die vom Kl&auml;ger aus der gesetzlichen Rentenversicherung bezogene Leibrente zu Recht den sich aus &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa EStG ergebenden Besteuerungsanteil von 62&nbsp;% angewandt (dazu unten&nbsp;a). Im Streitfall ist weder die &Ouml;ffnungsklausel des &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;bb Satz&nbsp;2 EStG anwendbar (unten&nbsp;b) noch ist die einkommensteuerrechtliche Erfassung der Rente unter dem Gesichtspunkt einer Ungleichbehandlung zu Auszahlungen aus Lebensversicherungsvertr&auml;gen (unten&nbsp;c) oder einer doppelten Besteuerung (unten&nbsp;d) verfassungswidrig. Auch verst&ouml;&szlig;t sie nicht gegen die Pr&auml;ambel des AEUV (unten&nbsp;e).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Dass es sich bei der vom Kl&auml;ger bezogenen Altersrente um eine Leibrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung handelt und der gesetzliche Besteuerungsanteil &#8211;die Anwendbarkeit der Regelung des &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa EStG unterstellt&#8211; 62&nbsp;% betr&auml;gt, ist vom FG zutreffend erkannt worden und zwischen den Beteiligten zu Recht unstreitig. Im Hinblick darauf sieht der Senat von weiteren Ausf&uuml;hrungen hierzu ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Voraussetzungen der &Ouml;ffnungsklausel des &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;bb Satz&nbsp;2 EStG sind nicht erf&uuml;llt. Nach dieser Vorschrift gilt die &#8211;in aller Regel geringere&#8211; Ertragsanteilsbesteuerung auf Antrag auch f&uuml;r Leibrenten und andere Leistungen, soweit diese auf bis zum 31.&nbsp;Dezember 2004 geleisteten Beitr&auml;gen beruhen, welche oberhalb des Betrags des H&ouml;chstbeitrags zur gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt wurden und der Steuerpflichtige nachweist, dass der H&ouml;chstbeitrag in mindestens zehn Jahren &uuml;berschritten wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Senat kann der Auffassung des Kl&auml;gers, der H&ouml;chstbeitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung habe w&auml;hrend der Zeit seiner freiberuflichen T&auml;tigkeit f&uuml;r ihn bei 0&nbsp;DM\/EUR gelegen, so dass alle seine Beitragszahlungen den H&ouml;chstbeitrag &uuml;berstiegen h&auml;tten, nicht folgen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Beitragsbemessungsgrundlage f&uuml;r freiwillig Versicherte ist jeder Betrag zwischen der Mindestbeitragsbemessungsgrundlage nach &sect;&nbsp;167 SGB&nbsp;VI und der Beitragsbemessungsgrenze (&sect;&nbsp;161 Abs.&nbsp;2 SGB&nbsp;VI). Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;157 SGB&nbsp;VI werden die Beitr&auml;ge zur gesetzlichen Rentenversicherung nach einem Prozentsatz (Beitragssatz) von der Bemessungsgrundlage erhoben, die aber nur bis zur jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze ber&uuml;cksichtigt wird. Durch Multiplikation des Beitragssatzes mit der Beitragsbemessungsgrenze ergibt sich rechnerisch der H&ouml;chstbeitrag f&uuml;r das jeweilige Beitragsjahr. Die Beitragss&auml;tze und Beitragsbemessungsgrenzen werden gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;160 SGB&nbsp;VI durch eine Rechtsverordnung der Bundesregierung festgesetzt. &Uuml;bersteigt das Arbeitseinkommen eines Selbst&auml;ndigen die Beitragsbemessungsgrenze, wird so lange ein Arbeitseinkommen in H&ouml;he der jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze zugrunde gelegt, bis sich aus einem neuen Einkommensteuerbescheid niedrigere Eink&uuml;nfte ergeben (&sect;&nbsp;165 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;5 SGB&nbsp;VI).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus der Zusammenschau dieser gesetzlichen Regelungen aus dem Recht der gesetzlichen Rentenversicherung ergibt sich zweifelsfrei, dass die Beitragsbemessungsgrenze &#8211;und damit auch der aus ihr durch eine einfache Rechenoperation abzuleitende H&ouml;chstbeitrag&#8211; gleicherma&szlig;en f&uuml;r Pflichtversicherte wie f&uuml;r freiwillig Versicherte gilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Da die Beitragszahlungen des Kl&auml;gers nicht mindestens zehn Jahre lang die &#8211;nach den vorstehenden Ausf&uuml;hrungen auch f&uuml;r den Kl&auml;ger geltenden&#8211; jeweiligen H&ouml;chstbeitr&auml;ge zur gesetzlichen Rentenversicherung &uuml;berschritten haben, kann die &Ouml;ffnungsklausel im Streitfall nicht angewendet werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Der allgemeine Gleichheitssatz (Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes &#8211;GG&#8211;) wird nicht dadurch verletzt, dass die Rente des Kl&auml;gers dem Besteuerungsanteil von 62&nbsp;% unterliegt, w&auml;hrend Auszahlungen aus Lebensversicherungsvertr&auml;gen lediglich mit dem niedrigeren Ertragsanteil besteuert werden. Weil diese Frage bereits durch die h&ouml;chstrichterliche Rechtsprechung gekl&auml;rt ist und die Kl&auml;ger keine neuen, von den Gerichten noch nicht erwogenen Gesichtspunkte vorgebracht haben, verweist der Senat auf die hierzu bereits vorliegenden Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts &#8211;BVerfG&#8211; (Beschl&uuml;sse vom 30.&nbsp;September 2015&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvR&nbsp;1066\/10, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung &#8211;HFR&#8211; 2016, 72, Rz&nbsp;44&nbsp;ff., und 2&nbsp;BvR&nbsp;1961\/10, HFR 2016, 77, Rz&nbsp;37&nbsp;ff.) und des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; (Urteile vom 26.&nbsp;November 2008 X&nbsp;R&nbsp;15\/07, BFHE 223, 445, BStBl II 2009, 710, unter II.2.b&nbsp;cc, und vom 4.&nbsp;Februar 2010 X&nbsp;R&nbsp;52\/08, BFH\/NV 2010, 1253, Rz&nbsp;35&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Mit zutreffenden Erw&auml;gungen hat das FG auch das Vorliegen einer verfassungswidrigen doppelten Besteuerung von Altersvorsorgeaufwendungen und Altersbez&uuml;gen verneint.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Feststellung des FG, der Kl&auml;ger habe insgesamt Rentenversicherungsbeitr&auml;ge in H&ouml;he von 55.443&nbsp;EUR aus versteuertem Einkommen geleistet, l&auml;sst keinen Rechtsfehler zum Nachteil der Kl&auml;ger erkennen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Dies gilt vor allem f&uuml;r die vom FG seiner Berechnung zugrunde gelegte Rechtsauffassung, Beitr&auml;ge zu kapitalbildenden Lebensversicherungen seien bei Beurteilung der Frage, in welchem Umfang sich die Beitr&auml;ge zur Basis-Altersversorgung im zeitlichen Anwendungsbereich der bis 2004 f&uuml;r den Abzug von Vorsorgeaufwendungen geltenden Rechtslage tats&auml;chlich als Sonderausgaben ausgewirkt haben, nicht gleichrangig, sondern nur nachrangig zu den Beitr&auml;gen zur gesetzlichen Sozialversicherung abzuziehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine gleichrangige Betrachtung dieser Kapitalanlage mit den Aufwendungen f&uuml;r die Basis-Altersversorgung w&uuml;rde dazu f&uuml;hren, dass f&uuml;r Letztere ein geringeres Sonderausgaben-Abzugsvolumen &uuml;brig bliebe, also ein h&ouml;herer Anteil aus versteuertem Einkommen geleistet w&auml;re. Damit w&auml;re die Schwelle der verfassungsrechtlich unzul&auml;ssigen doppelten Besteuerung fr&uuml;her &uuml;berschritten. Dies w&uuml;rde indes ausgerechnet jene Steuerpflichtigen beg&uuml;nstigen, die weiterhin in erheblichem Ma&szlig;e von der &#8211;wenngleich verfassungsrechtlich noch hinzunehmenden (vgl. vorstehend&nbsp;c)&#8211; fortbestehenden einkommensteuerrechtlichen Beg&uuml;nstigung der Auszahlungen aus derartigen Rentenversicherungsvertr&auml;gen profitierten. Daher ist zur Vermeidung einer auf diese Vorsorgeform beschr&auml;nkten, nicht gerechtfertigten doppelten Beg&uuml;nstigung &#8211;n&auml;mlich einerseits durch Steuerfreistellung der fr&uuml;heren Beitr&auml;ge und andererseits durch weitgehende Steuerfreistellung der Auszahlungen&#8211; im Rahmen der r&uuml;ckblickenden Aufteilung des Sonderausgabenabzugs ein Nachrang der Beitr&auml;ge zu dieser Vorsorgeform anzunehmen (a.A. Wernsmann\/Neudenberger in Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;22 Rz&nbsp;B&nbsp;217).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch das BVerfG hat bereits formuliert, private Leibrentenversicherungen seien in der Vergangenheit bei anderweitiger Aussch&ouml;pfung der Sonderausgaben-H&ouml;chstbetr&auml;ge durch Pflichtbeitr&auml;ge steuerlich nicht ber&uuml;cksichtigt worden (BVerfG-Beschluss in HFR 2016, 72, Rz&nbsp;46). Dies st&uuml;tzt den vom FG und vom erkennenden Senat f&uuml;r Zwecke der Vergleichsrechnung angenommenen Nachrang derartiger kapitalbildender Beitr&auml;ge.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Die vom FG f&uuml;r die Jahre, in denen keine Unterlagen mehr vorlagen (1978 bis 1994), vorgenommene Sch&auml;tzung anhand der Verh&auml;ltnisse der Folgejahre 1995 bis 2004 ist sachgerecht und l&auml;sst &#8211;da der Anteil der aus versteuertem Einkommen geleisteten Beitr&auml;ge in den sp&auml;teren Jahren eher h&ouml;her war als in den fr&uuml;heren Jahren (vgl. die von Br&ouml;er, Betriebs-Berater 2004, 527 mitgeteilten Zahlen)&#8211; jedenfalls keinen Rechtsfehler zu Lasten der Kl&auml;ger erkennen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Weiterhin nicht zu entscheiden braucht der Senat die Frage, ob im Rahmen der vorzunehmenden Vergleichsrechnung auch Beitr&auml;ge zu Unfall- und Haftpflichtversicherungen gleichrangig zu den Beitr&auml;gen zu den gesetzlichen Sozialversicherungen abziehbar sind. Das FG hat insoweit die den Kl&auml;gern g&uuml;nstigste Berechnungsvariante unterstellt; gleichwohl ist es zu dem Ergebnis gekommen, eine doppelte Besteuerung sei nicht gegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(4) Gleiches gilt f&uuml;r die Frage, ob die Vorsorgeaufwendungen des Ehegatten &#8211;wie vom FG zugunsten der Kl&auml;ger angenommen&#8211; vorrangig abziehbar sind. Der Senat erlaubt sich hierzu allerdings den Hinweis, dass er f&uuml;r einen derartigen Vorrang der Vorsorgeaufwendungen des Ehegatten keinen Grund erkennen kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Auf der Rentenbezugsseite kann offen bleiben, ob das FG die weitere statistische Lebenserwartung des Kl&auml;gers im Zeitpunkt von dessen Renteneintritt (1.&nbsp;Juli 2011) zutreffend anhand der Sterbetafel 2009\/2011 mit 17,48&nbsp;Jahren ermittelt hat, obwohl diese vom Statistischen Bundesamt erst am 30.&nbsp;Oktober 2012 &#8211;mithin nach dem Renteneintritt des Kl&auml;gers&#8211; ver&ouml;ffentlicht worden ist. Auch bei Anwendung der am 4.&nbsp;November 2010 ver&ouml;ffentlichten Sterbetafel 2007\/2009 (vgl. zum Ver&ouml;ffentlichungsdatum auch Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 8.&nbsp;November 2010, BStBl I 2010, 1288) erg&auml;be sich f&uuml;r 65-j&auml;hrige M&auml;nner eine weitere durchschnittliche Lebenserwartung von 17,22&nbsp;Jahren und folglich bei einem steuerfreien Rententeilbetrag von 4.090&nbsp;EUR j&auml;hrlich ein insgesamt steuerfreier Bezug von 70.429&nbsp;EUR, der immer noch deutlich &uuml;ber der Summe der vom Kl&auml;ger aus versteuertem Einkommen geleisteten Rentenbetr&auml;ge liegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Der Senat kann den Kl&auml;gern nicht darin folgen, das Nominalwertprinzip sei dahingehend anzuwenden, dass in die Betrachtung nicht der tats&auml;chliche Rentenwert, sondern ein &quot;historischer aktueller Rentenwert&quot; &#8211;bei dem es sich ausweislich der von den Kl&auml;gern vorgelegten Berechnung um eine abgezinste Gr&ouml;&szlig;e handelt&#8211; einzubeziehen sei. Entgegen der von den Kl&auml;gern gew&auml;hlten Formulierung w&uuml;rde durch diese Berechnungstechnik das Nominalwertprinzip nicht etwa &quot;angewendet&quot;, sondern im Gegenteil durch eine Barwertbetrachtung durchbrochen. Es entspricht aber st&auml;ndiger h&ouml;chstrichterlicher Rechtsprechung sowohl des BVerfG (Beschl&uuml;sse vom 29.&nbsp;September 2015&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvR&nbsp;2683\/11, BStBl II 2016, 310, Rz 51, und in HFR 2016, 72, Rz 60) als auch des erkennenden Senats (vgl. zuletzt Urteil vom 21.&nbsp;Juni 2016 X&nbsp;R&nbsp;44\/14, BFHE 254, 545, Rz&nbsp;48, m.w.N.), dass die erforderliche Vergleichsrechnung anhand der Nominalwerte vorzunehmen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Auch w&auml;re das Begehren der Kl&auml;ger, denjenigen Teilbetrag der vom Kl&auml;ger bezogenen Rente, der auf vollst&auml;ndig steuerfrei gestellten Beitr&auml;ge aus der fr&uuml;heren Arbeitnehmert&auml;tigkeit des Kl&auml;gers beruht, aus der Betrachtung herauszunehmen, unvereinbar mit der vom Senat in st&auml;ndiger Rechtsprechung angewendeten Berechnungstechnik, s&auml;mtliche vom jeweiligen Steuerpflichtigen in die Basisversorgung geleisteten Beitr&auml;ge mit der Summe aller voraussichtlichen Rentenzufl&uuml;sse aus der Basisversorgung zu vergleichen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(4) Da sich im vorliegenden Verfahren schon allein bei Ansatz des steuerfreien Rententeilbetrags eindeutig ergibt, dass der Kl&auml;ger keiner verfassungswidrigen doppelten Besteuerung unterworfen wird, braucht der Senat auch hier nicht dar&uuml;ber zu entscheiden, ob f&uuml;r den Zeitraum des Rentenbezugs noch weitere steuerliche Abzugsbetr&auml;ge in die Vergleichsrechnung einzubeziehen w&auml;ren (vgl. hierzu bereits Senatsurteil in BFHE 254, 545, Rz&nbsp;42).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Der Senat kann auch keinen Versto&szlig; der gesetzlichen Regelung gegen den von den Kl&auml;gern angef&uuml;hrten Abs.&nbsp;4 der Pr&auml;ambel des AEUV erkennen. Darin hei&szlig;t es, die vertragschlie&szlig;enden Staatsoberh&auml;upter handelten &quot;in dem Vorsatz, die stetige Besserung der Lebens- und Besch&auml;ftigungsbedingungen ihrer V&ouml;lker als wesentliches Ziel anzustreben&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bereits das BVerfG hat &#8211;unter Anlegung des rechtsverbindlichen Pr&uuml;fungsma&szlig;stabs der Grundrechte des GG&#8211; betont, der Gesetzgeber habe eine vollst&auml;ndige Neugestaltung dieses steuerlichen Regelungskomplexes vorgenommen, bei der er auch die Notwendigkeiten einfacher, praktikabler und gesamtwirtschaftlich tragf&auml;higer L&ouml;sungen habe ber&uuml;cksichtigen d&uuml;rfen (BVerfG-Beschl&uuml;sse vom 14.&nbsp;Juni 2016&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvR&nbsp;290\/10, BStBl II 2016, 801, Rz&nbsp;67, und 2&nbsp;BvR&nbsp;323\/10, HFR 2016, 829, Rz&nbsp;75, m.w.N.). Es ist weder von den Kl&auml;gern dargelegt noch sonst ersichtlich, dass bei Anwendung des Abs.&nbsp;4 der Pr&auml;ambel des AEUV &#8211;bei dem es sich schon nach seinem Wortlaut (&quot;anzustreben&quot;) lediglich um einen unverbindlichen Programmsatz handeln d&uuml;rfte&#8211; strengere Ma&szlig;st&auml;be gelten k&ouml;nnten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Revision ist jedoch im Ergebnis insoweit begr&uuml;ndet, als sich nach der neuen h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung zur Ermittlung der H&ouml;he der zumutbaren Belastung nach &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;3 EStG &#8211;die das FG noch nicht ber&uuml;cksichtigen konnte&#8211; vorliegend eine Erh&ouml;hung des als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung abziehbaren Betrages ergibt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Senat ist &#8211;auch wenn die Beteiligten diesen Punkt bisher nicht aufgegriffen haben&#8211; insoweit zur Saldierung berechtigt und verpflichtet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach st&auml;ndiger h&ouml;chstrichterlicher Rechtsprechung gilt der gesamte Inhalt eines Steuerbescheids gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;105 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 FGO durch Bezugnahme als festgestellt, wenn er im Tatbestand eines instanzgerichtlichen Urteils erw&auml;hnt wird (BFH-Urteile vom 20.&nbsp;August 1986 I&nbsp;R&nbsp;87\/83, BFHE 147, 521, BStBl II 1987, 75, unter&nbsp;II.A., und vom 21.&nbsp;Januar 1992 VIII&nbsp;R&nbsp;72\/87, BFHE 169, 219, BStBl II 1992, 958, unter&nbsp;2.c). Dies ist hier der Fall, so dass das Revisionsgericht die Tatsache, dass im vorliegend angefochtenen Steuerbescheid au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen &#8211;unter K&uuml;rzung um die zumutbare Belastung&#8211; abgezogen worden sind, verwerten darf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dar&uuml;ber hinaus ist nicht nur der Tatrichter, sondern auch das Revisionsgericht verpflichtet, im Rahmen der gestellten Antr&auml;ge eine Saldierung mit anderweitigen Rechtsfehlern des angefochtenen Bescheids vorzunehmen (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 17.&nbsp;Juli 1967 GrS&nbsp;1\/66, BFHE 91, 393, BStBl II 1968, 344).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der VI.&nbsp;Senat des BFH hat mit Urteil vom 19.&nbsp;Januar 2017 VI&nbsp;R&nbsp;75\/14 (BFHE 256, 339, BStBl II 2017, 684) entschieden, die Regelung in der in &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 EStG enthaltenen Tabelle sei so zu verstehen, dass nur derjenige Teil des Gesamtbetrags der Eink&uuml;nfte, der den im Gesetz genannten jeweiligen Grenzbetrag &uuml;bersteigt, mit dem h&ouml;heren Prozentsatz der n&auml;chsten Tabellenstufe belastet wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Vorliegend hat das FA den Gesamtbetrag der Eink&uuml;nfte zun&auml;chst um die &#8211;dem Sondersteuersatz des &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;1 EStG unterworfenen&#8211; Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen erh&ouml;ht (vgl. &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;5b Satz&nbsp;1 und Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 EStG in der f&uuml;r das Streitjahr 2011 noch geltenden Fassung). Anschlie&szlig;end hat es die zumutbare Belastung mit 6&nbsp;% dieses erh&ouml;hten Gesamtbetrags der Eink&uuml;nfte ermittelt (6&nbsp;% von 96.961&nbsp;EUR =&nbsp;5.817,66&nbsp;EUR).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"3\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"3\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Bei Anwendung der neuen h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung ist die zumutbare Belastung im Streitfall jedoch wie folgt zu berechnen:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8211;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">bis 15.340 EUR: 4&nbsp;% von 15.340&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">613,60&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8211;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">bis 51.130 EUR: 5&nbsp;% von (51.130&nbsp;EUR .\/. 15.340&nbsp;EUR)<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">1.789,50&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8211;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">bis 96.961 EUR: 6&nbsp;% von (96.961&nbsp;EUR .\/. 51.130&nbsp;EUR)<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">2.749,86&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8211;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Summe der zumutbaren Belastung:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">5.152,96&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen abziehbare Betrag erh&ouml;ht sich danach um 665&nbsp;EUR. In diesem Umfang hat die Revision der Kl&auml;ger Erfolg. Die Ermittlung der festzusetzenden Steuer wird gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2, &sect;&nbsp;121 Satz&nbsp;1 FGO dem FA &uuml;bertragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;136 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 23.8.2017, X R 33\/15ECLI:DE:BFH:2017:U.230817.XR33.15.0 Doppelte Belastung von Altersvorsorgeaufwendungen und Altersbez&uuml;gen: Ermittlung der H&ouml;he der fr&uuml;heren, aus unversteuertem Einkommen geleisteten Altersvorsorgeaufwendungen &#8211; Keine verfassungsrechtlichen und unionsrechtlichen Bedenken gegen die Rentenbesteuerung &#8211; Verpflichtung zur Saldierung von anderweitigen Rechtsfehlern Leits&auml;tze Im Rahmen der Beurteilung der Frage, in welchem Umfang ein Steuerpflichtiger seine Altersvorsorgeaufwendungen nach der &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-33-15-doppelte-belastung-von-altersvorsorgeaufwendungen-und-altersbezuegen-ermittlung-der-hoehe-der-frueheren-aus-unversteuertem-einkommen-geleisteten-altersvorsorgeaufwendungen-keine-verfassungsr\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;33\/15 &#8211; Doppelte Belastung von Altersvorsorgeaufwendungen und Altersbez&uuml;gen: Ermittlung der H&ouml;he der fr&uuml;heren, aus unversteuertem Einkommen geleisteten Altersvorsorgeaufwendungen &#8211; Keine verfassungsrechtlichen und unionsrechtlichen Bedenken gegen die Rentenbesteuerung &#8211; Verpflichtung zur Saldierung von anderweitigen Rechtsfehlern<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-68041","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68041","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=68041"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68041\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=68041"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=68041"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=68041"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}