{"id":68042,"date":"2017-12-01T10:10:57","date_gmt":"2017-12-01T08:10:57","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=68042"},"modified":"2017-12-01T10:10:57","modified_gmt":"2017-12-01T08:10:57","slug":"v-r-8-17-grenzen-der-pauschalregelung-fuer-landwirte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-8-17-grenzen-der-pauschalregelung-fuer-landwirte\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;8\/17 &#8211; Grenzen der Pauschalregelung f&uuml;r Landwirte"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 24.8.2017, V R 8\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.240817.VR8.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Grenzen der Pauschalregelung f&uuml;r Landwirte<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>NV: &sect; 24 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und Satz 2 UStG setzen unter Ber&uuml;cksichtigung von Art. 295 Abs. 1 Nr. 1 MwStSystRL voraus, dass es sich um eine Leistung handelt, bei der jedenfalls typisierend davon auszugehen ist, dass ihre Erbringung zu einer (entsprechenden) Mehrwertsteuer-Vorbelastung f&uuml;hrt oder zumindest f&uuml;hren kann.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts D&uuml;sseldorf vom 10. Juni 2016&nbsp;&nbsp;1 K 257\/14 U aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht D&uuml;sseldorf zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionsbeklagte (Kl&auml;ger) erbrachte in den Streitjahren 2004 bis 2009 Dienstleistungen f&uuml;r den Milchviehbetrieb seines Vaters. Er rechnete dabei durchschnittlich 260&nbsp;bis 280&nbsp;Arbeitsstunden monatlich ab. Auf landwirtschaftlichen Ackerfl&auml;chen, die er von seinem Vater gepachtet hatte, unterhielt er einen eigenen landwirtschaftlichen Betrieb, der der Besteuerung nach Durchschnittss&auml;tzen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;24 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) unterlag. F&uuml;r die Bewirtschaftung dieser Fl&auml;chen nahm er die Leistungen von Lohnunternehmen in Anspruch und mietete Ger&auml;tschaften aus dem Betrieb seines Vaters.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger ging davon aus, dass die an seinen Vater erbrachten Dienstleistungen der Durchschnittssatzbesteuerung unterl&auml;gen. Demgegen&uuml;ber war der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) im Anschluss an eine Au&szlig;enpr&uuml;fung der Auffassung, dass auf diese Leistungen die Regelbesteuerung anzuwenden sei. Der Einspruch hatte keinen Erfolg. Demgegen&uuml;ber gab das Finanzgericht (FG) der Klage statt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach dem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2016, 1209 ver&ouml;ffentlichten Urteil liegen auch f&uuml;r die an den Vater erbrachten Leistungen die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;24 UStG bei richtlinienkonformer Auslegung entsprechend Art.&nbsp;25 der Sechsten Richtlinie 77\/388\/EWG des Rates vom 17.&nbsp;Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern (Richtlinie 77\/388\/EWG) und &#8211;seit dem 1.&nbsp;Januar 2007&#8211; entsprechend Art.&nbsp;295 ff. der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.&nbsp;November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem (MwStSystRL) vor. Es handele sich um landwirtschaftliche Dienstleistungen eines landwirtschaftlichen Erzeugers im Rahmen eines landwirtschaftlichen Betriebs. Der Kl&auml;ger habe die Leistungen an seinen Vater mit Hilfe der Arbeitskr&auml;fte seines landwirtschaftlichen Betriebs erbracht. Die Leistungen h&auml;tten auch bei seinem Vater zur landwirtschaftlichen Erzeugung beigetragen. Trotz des hohen zeitlichen Umfangs der an seinen Vater erbrachten Leistungen sei nicht davon auszugehen, dass die Arbeitskraft des Kl&auml;gers nicht mehr seiner eigenen landwirtschaftlichen Erzeugert&auml;tigkeit zuzurechnen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen wendet sich das FA mit seiner Revision, mit der es unter Berufung auf die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs sinngem&auml;&szlig; insbesondere geltend macht, dass es darauf ankommt, welchen Anteil die Dienstleistungen an den Gesamtums&auml;tzen im Vergleich zur Urproduktion einnehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das Urteil des FG aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus Unionssicht bed&uuml;rfe es keiner Verkn&uuml;pfung zwischen der erbrachten Dienstleistung und dem eigenen landwirtschaftlichen Betrieb.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision des FA ist begr&uuml;ndet. Das Urteil des FG ist aufzuheben und die Sache an das FG zur&uuml;ckzuverweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat bei seiner Entscheidung nicht hinreichend ber&uuml;cksichtigt, dass die Regelung zu den Durchschnittss&auml;tzen nur auf Leistungen anzuwenden ist, die der Kl&auml;ger im Rahmen eines land- oder forstwirtschaftlichen Betriebs erbracht hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. &sect;&nbsp;24 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG erfasst &quot;die im Rahmen eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs ausgef&uuml;hrten Ums&auml;tze&quot;. Unionsrechtlich ist bei der Auslegung dieser Vorschrift im Streitfall Art.&nbsp;295 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 MwStSystRL (zuvor Art.&nbsp;25 Abs.&nbsp;2 f&uuml;nfter Gedankenstrich der Richtlinie 77\/388\/EWG) zu ber&uuml;cksichtigen. Danach handelt es sich bei den landwirtschaftlichen Dienstleistungen um solche, die von einem landwirtschaftlichen Erzeuger mit Hilfe seiner Arbeitskr&auml;fte oder der normalen Ausr&uuml;stung seines land-, forst- oder fischwirtschaftlichen Betriebs erbracht werden und die normalerweise zur landwirtschaftlichen Erzeugung beitragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Damit die Dienstleistung von einem landwirtschaftlichen Erzeuger mit Hilfe seiner Arbeitskr&auml;fte erbracht wird, muss es sich um eine Arbeitskraft handeln, die auch im landwirtschaftlichen Betrieb eingesetzt ist. Dabei kann es sich auch um den Betriebsinhaber handeln. Wird die Arbeitskraft nahezu vollst&auml;ndig au&szlig;erhalb des landwirtschaftlichen Betriebs eingesetzt, fehlt es hieran, so dass bei richtlinienkonformer Auslegung von &sect;&nbsp;24 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG auch keine Leistung im Rahmen eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs des Leistenden erbracht wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Bei der Pr&uuml;fung, ob eine landwirtschaftliche Dienstleistung vorliegt, ist auch der Normzweck des &sect;&nbsp;24 Abs.&nbsp;1 UStG zu ber&uuml;cksichtigen. Unter Ber&uuml;cksichtigung von Art.&nbsp;295 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 MwStSystRL dient die Regelung dazu, dass die Pauschallandwirte einen &quot;pauschalen Ausgleich der Mehrwertsteuer-Vorbelastung erlangen&quot;. Die im Streitfall anzuwendenden Regelungen in &sect;&nbsp;24 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 und Satz&nbsp;2 UStG, nach denen davon auszugehen ist, dass die Mehrwertsteuer-Vorbelastung der Steuer auf die Ausgangsleistung des Pauschallandwirts exakt entspricht, ist daher dahingehend auszulegen, dass es sich bei der &sect;&nbsp;24 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG unterliegenden Leistung um eine Leistung handeln muss, bei der jedenfalls typisierend davon auszugehen ist, dass ihre Erbringung zu einer (entsprechenden) Mehrwertsteuer-Vorbelastung f&uuml;hrt oder zumindest f&uuml;hren kann. Jede andere Auslegung w&uuml;rde zu einer umsatzsteuerrechtlichen Bereicherung des Pauschallandwirts f&uuml;hren, die mit dem Charakter der Umsatzsteuer als Verbrauchsteuer nach Art.&nbsp;1 MwStSystRL nicht vereinbar ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Danach ist im Streitfall das Urteil des FG aufzuheben. Das FG ist zu Unrecht davon ausgegangen, dass der Kl&auml;ger die Leistungen im Rahmen eines landwirtschaftlichen Betriebs und damit mit Hilfe seines landwirtschaftlichen Betriebs erbracht hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r den Streitfall ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass die Finanzverwaltung zu Recht davon ausgeht, dass eine landwirtschaftliche Dienstleistung nicht unter Verwendung von Wirtschaftsg&uuml;tern erfolgen kann, die ausschlie&szlig;lich zur Erbringung von sonstigen Leistungen an Dritte vorgehalten werden (Abschn.&nbsp;24.3 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;3 des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses). Dies gilt f&uuml;r den Einsatz von Arbeitskr&auml;ften wie f&uuml;r den Einsatz der eigenen Arbeitskraft des Einzelunternehmers.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Daher hat das FG zu Unrecht angenommen, dass die eigene Arbeitskraft des Einzelunternehmers (stets) die erforderliche Zugeh&ouml;rigkeit zum landwirtschaftlichen Betrieb aufweist. Dies ist vielmehr f&uuml;r den jeweiligen Einzelfall zu pr&uuml;fen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Sache ist nicht spruchreif. Im zweiten Rechtsgang wird das FG zu pr&uuml;fen haben, ob im Hinblick auf den Umfang der kl&auml;gerischen Arbeitst&auml;tigkeit f&uuml;r den Vater noch von einer Zuordnung seiner Arbeitskraft zu seinem landwirtschaftlichen Betrieb ausgegangen werden kann. Dies erscheint im Hinblick auf den zeitlichen Umfang der an den Vater erbrachten Leistungen von bis zu 280&nbsp;Stunden monatlich und die Durchf&uuml;hrung der Arbeiten im eigenen landwirtschaftlichen Betrieb des Kl&auml;gers durch Lohnunternehmen fraglich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dabei wird das FG auch zu ber&uuml;cksichtigen haben, dass die Verwendung der eigenen Arbeitskraft des Einzelunternehmers eine Vorsteuerbelastung ausl&ouml;sen kann, die die Anwendung von &sect;&nbsp;24 Abs.&nbsp;1 UStG auch unter Ber&uuml;cksichtigung seines Normzwecks (s. oben II.2.) rechtfertigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 24.8.2017, V R 8\/17ECLI:DE:BFH:2017:U.240817.VR8.17.0 Grenzen der Pauschalregelung f&uuml;r Landwirte Leits&auml;tze NV: &sect; 24 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und Satz 2 UStG setzen unter Ber&uuml;cksichtigung von Art. 295 Abs. 1 Nr. 1 MwStSystRL voraus, dass es sich um eine Leistung handelt, bei der jedenfalls typisierend davon auszugehen ist, dass ihre Erbringung &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-8-17-grenzen-der-pauschalregelung-fuer-landwirte\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;8\/17 &#8211; Grenzen der Pauschalregelung f&uuml;r Landwirte<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-68042","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68042","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=68042"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68042\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=68042"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=68042"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=68042"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}