{"id":68049,"date":"2017-12-01T10:10:12","date_gmt":"2017-12-01T08:10:12","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=68049"},"modified":"2017-12-01T10:10:12","modified_gmt":"2017-12-01T08:10:12","slug":"v-r-61-16-steuersatz-fuer-leistungen-einer-krankenhauscafeteria","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-61-16-steuersatz-fuer-leistungen-einer-krankenhauscafeteria\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;61\/16 &#8211; Steuersatz f&uuml;r Leistungen einer Krankenhauscafeteria"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 3.8.2017, V R 61\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.030817.VR61.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Steuersatz f&uuml;r Leistungen einer Krankenhauscafeteria<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>NV: Die Bereitstellung von Mobiliar ist bei der Pr&uuml;fung des anzuwendenden Steuersatzes nicht als Dienstleistungselement zu ber&uuml;cksichtigen, wenn es nicht ausschlie&szlig;lich dazu bestimmt ist, den Verzehr von Lebensmitteln zu erleichtern, sondern m&ouml;blierte Bereiche zugleich z.B. auch als Warteraum und Treffpunkt dienen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Kl&auml;gers wird das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 13. Oktober 2016&nbsp;&nbsp;7 K 7248\/14 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht Berlin-Brandenburg zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) betrieb im Streitjahr 2011 in zwei Krankenh&auml;usern jeweils eine Cafeteria. Er hatte von den Krankenhausbetreibern jeweils Lagerr&auml;ume, R&auml;ume zur Installation von K&uuml;chen und Fl&auml;chen zur Aufstellung von Verkaufstheken gemietet. Im Krankenhaus B waren eine K&uuml;che, ein Kiosk und ein Lager angemietet. Das Angebot des Kl&auml;gers bestand aus warmen und kalten Speisen sowie Getr&auml;nken, Hygieneartikeln und Presseerzeugnissen. Das Speisenangebot umfasste erworbene Fertiggerichte (Tiefk&uuml;hlkost), selbst (in einer Gro&szlig;k&uuml;che) gekochte Suppen, (tiefgek&uuml;hlt) erworbene und selbstgebackene Kuchen, Eis, Hei&szlig;- und Kaltgetr&auml;nke, abgepackte Snacks, Schokolade und sonstige S&uuml;&szlig;waren. Die Fertiggerichte wurden vorportioniert und tiefgek&uuml;hlt gelagert. Eis wurde, soweit in Gro&szlig;packungen geliefert, beim Verkauf portioniert. Ausgegeben wurden die Waren sowohl auf Einweggeschirr als auch auf Porzellangeschirr. Der Verkauf erfolgte &uuml;ber die Theke, der Bestand an Speisen entsprach der prognostizierten Nachfrage. Der Kl&auml;ger besch&auml;ftigte zw&ouml;lf Arbeitnehmer, allerdings keinen davon als Kellner. Unter den Mitarbeitern befand sich auch kein gelernter Koch oder ein &auml;hnlich qualifizierter Mitarbeiter. Teilweise wurden Speisen durch das Thekenpersonal am Tisch serviert, dies beschr&auml;nkte sich aber auf gehbehinderte Kunden. Die Kunden r&auml;umten ihr benutztes Geschirr in der Regel selbst ab. Mitarbeiter des Kl&auml;gers reinigten hin und wieder bei Bedarf die Oberfl&auml;chen der Tische und St&uuml;hle. T&auml;glich wurden durchschnittlich 320&nbsp;Essen und Kleingerichte und 220&nbsp;Getr&auml;nke abgegeben sowie ca. 200 St&uuml;ck Geschirr gereinigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Tische und St&uuml;hle befanden sich au&szlig;erhalb der vom Kl&auml;ger angemieteten Verkaufsfl&auml;chen. Bei diesen Fl&auml;chen handelte es sich in B um den Eingangsbereich des Krankenhauses ohne Abtrennung durch Trennw&auml;nde, in C waren Tische und St&uuml;hle &uuml;ber die Eingangshalle zug&auml;nglich. Die Tische und St&uuml;hle wurden in beiden Betrieben nicht nur, aber auch von den Kunden des Kl&auml;gers genutzt. Die Tische und St&uuml;hle waren dabei auch au&szlig;erhalb der &Ouml;ffnungszeiten der Betriebe des Kl&auml;gers zug&auml;nglich und standen Patienten und Besuchern zu jeder Zeit als Treffpunkt und Aufenthaltsraum zur Verf&uuml;gung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger ging zun&auml;chst davon aus, dass seine Ums&auml;tze insgesamt dem Regelsteuersatz unterl&auml;gen. Er war dann aber der Auffassung, dass seine Leistungen teilweise erm&auml;&szlig;igt zu besteuern seien. Daher beantragte er, die Umsatzsteuerfestsetzung f&uuml;r das Streitjahr zu &auml;ndern, und sch&auml;tzte dabei die Aufteilung der Ums&auml;tze mangels anderer Aufzeichnungen nach dem Verh&auml;ltnis der zu 7&nbsp;% und zu 19&nbsp;% bezogenen Waren. Im Anschluss an eine Umsatzsteuersonderpr&uuml;fung folgte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) dem nicht. Einspruch und Klage zum Finanzgericht (FG) hatten keinen Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach dem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2017, 162 ver&ouml;ffentlichten Urteil ist der Regelsteuersatz insgesamt anzuwenden, da die f&uuml;r eine Dienstleistung sprechenden Elemente &uuml;berwiegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unter Ber&uuml;cksichtigung von Art.&nbsp;6 der Durchf&uuml;hrungsverordnung (EU) Nr.&nbsp;282\/2011 des Rates vom 15.&nbsp;M&auml;rz 2011 zur Festlegung von Durchf&uuml;hrungsvorschriften zur Richtlinie 2006\/112\/EG &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem (MwStVO) und der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) zur Richtlinie des Rates vom 28.&nbsp;November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem 2006\/112\/EG (MwStSystRL) sei die Bereitstellung der Tische und St&uuml;hle dem Kl&auml;ger zuzurechnen, da deren Lage in unmittelbarer N&auml;he zu den Verkaufseinrichtungen des Kl&auml;gers und die Platzierung von Eiskarten auf den Tischen nach der ma&szlig;geblichen Sicht des objektiven Durchschnittsverbrauchers den Eindruck erweckt habe, die M&ouml;bel w&uuml;rden vom Kl&auml;ger bereitgestellt. In den Speisekarten sei auch zum Ausdruck gebracht worden, dass ein Verzehr der Artikel des Kiosk-Sortiments an den Tischen und St&uuml;hlen nicht geduldet werde. Dies impliziere f&uuml;r den unbefangenen Leser, dass die Tische ausschlie&szlig;lich zum Verzehr der Speisen und Getr&auml;nke, welche der Kl&auml;ger f&uuml;r den &quot;Vor Ort&quot;-Verzehr bereithalte, bestimmt gewesen seien. Ob dies den vertraglichen Vereinbarungen zwischen dem Kl&auml;ger und den Krankenh&auml;usern entsprochen habe, sei nicht entscheidend. Zudem liege eine Duldung durch die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung der Krankenh&auml;user nahe. F&uuml;r eine Dienstleistung spreche &uuml;berdies die Bereitstellung von Mehrweggeschirr mit Reinigung. Auch die gelegentliche Reinigung der Tische und St&uuml;hle und die Hilfeleistungen f&uuml;r gehbehinderte Kunden (Servieren und Abr&auml;umen) stellten Dienstleistungselemente dar. Au&szlig;erdem trage auch die Darstellung des kl&auml;gerischen Betriebes als &quot;Caf&eacute; mit Ausblick&quot;, &quot;Cafeteria&quot; bzw. &quot;Gastronomische Einrichtung&quot; dazu bei, dass der Durchschnittsverbraucher von einem gastronomischen Betrieb mit Tischen und St&uuml;hlen, welche f&uuml;r den Verzehr von Speisen an Ort und Stelle bestimmt waren, ausgehen konnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen wendet sich der Kl&auml;ger mit seiner Revision. Nach der ge&auml;nderten Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) seien Verzehrvorrichtungen, die Dritte bereitstellten, nicht als Dienstleistungselement zu ber&uuml;cksichtigen. Die objektive Verbrauchersicht sei insoweit unerheblich. Dem in den Foyers der Krankenh&auml;user bereitgestellten Mobiliar fehle zudem die ausschlie&szlig;liche Bestimmung, den Verzehr von Lebensmitteln zu erleichtern. Insoweit fehle es auch an einer Leistung des Kl&auml;gers. Abweichendes ergebe sich auch nicht aus dem Umsatzsteueranwendungserlass. Die Bereitstellung von Geschirr reiche f&uuml;r die Annahme einer sonstigen Leistung ebenso wie das Abwischen von Tischen nicht aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt,<br \/>das Urteil des FG aufzuheben und den Umsatzsteuerbescheid vom 26.&nbsp;Juni 2014 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 4.&nbsp;September 2014 dahingehend abzu&auml;ndern, dass die Umsatzsteuer 2011 auf 16.174,75&nbsp;EUR festgesetzt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger habe R&auml;umlichkeiten zur Nutzung als Cafeteria und nicht als Kiosk angemietet. Hieraus ergebe sich ein konkludent vereinbartes Nutzungsrecht an den Tischen und St&uuml;hlen au&szlig;erhalb des eigentlichen Mietgegenstandes. Hierf&uuml;r spr&auml;chen auch die auf den Tischen platzierten Eiskarten. Zumindest bestehe eine Steuerschuld nach &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;1 des Umsatzsteuergesetzes (UStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision des Kl&auml;gers ist begr&uuml;ndet. Das Urteil des FG ist aufzuheben und die Sache an das FG zur&uuml;ckzuverweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat dem Regelsteuersatz unterliegende sonstige Leistungen an Stelle von steuersatzbeg&uuml;nstigten Lieferungen zu Unrecht mit der Ber&uuml;cksichtigung von Verzehrvorrichtungen begr&uuml;ndet und dadurch &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1, Abs.&nbsp;9 UStG verletzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Lieferungen eines Unternehmers sind gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 UStG Leistungen, durch die er oder in seinem Auftrag ein Dritter den Abnehmer oder in dessen Auftrag einen Dritten bef&auml;higt, im eigenen Namen &uuml;ber einen Gegenstand zu verf&uuml;gen. Sonstige Leistungen sind nach &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;9 UStG Leistungen, die keine Lieferungen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unionsrechtlich beruhen diese Vorschriften auf Art.&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 und Art.&nbsp;24 Abs.&nbsp;1 MwStSystRL. Als Lieferung von Gegenst&auml;nden gilt danach die &Uuml;bertragung der Bef&auml;higung, wie ein Eigent&uuml;mer &uuml;ber einen k&ouml;rperlichen Gegenstand zu verf&uuml;gen, als Dienstleistung gilt jeder Umsatz, der keine Lieferung von Gegenst&auml;nden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem ist Art.&nbsp;6 MwStVO zu ber&uuml;cksichtigen. Nach Absatz&nbsp;1 gilt die Abgabe zubereiteter oder nicht zubereiteter Speisen und\/ oder von Getr&auml;nken, zusammen mit ausreichenden unterst&uuml;tzenden Dienstleistungen, die deren sofortigen Verzehr erm&ouml;glichen, als Restaurant- und Verpflegungsdienstleistung. Die Abgabe von Speisen und\/oder Getr&auml;nken ist dabei nur eine Komponente der gesamten Leistung, bei der der Dienstleistungsanteil &uuml;berwiegt. Restaurantdienstleistungen sind die Erbringung solcher Dienstleistungen in den R&auml;umlichkeiten des Dienstleistungserbringers und Verpflegungsdienstleistungen sind die Erbringung solcher Dienstleistungen an einem anderen Ort als den R&auml;umlichkeiten des Dienstleistungserbringers. Nach Absatz&nbsp;2 gilt die Abgabe von zubereiteten oder nicht zubereiteten Speisen und\/oder Getr&auml;nken mit oder ohne Bef&ouml;rderung, jedoch ohne andere unterst&uuml;tzende Dienstleistungen, nicht als Restaurant- oder Verpflegungsdienstleistung. Art.&nbsp;65 MwStVO ordnet die Anwendung dieser Regelungen ab 1.&nbsp;Juli 2011 an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Abgabe von Nahrungsmitteln, Speisen und Getr&auml;nken ist sowohl im Rahmen einer Lieferung als auch als sonstige Leistung m&ouml;glich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Bei der Abgrenzung zwischen Lieferung und sonstiger Leistung ist nach der Rechtsprechung von EuGH und BFH auf die Sicht des Durchschnittsverbrauchers abzustellen. Ma&szlig;gebend ist eine Gesamtbetrachtung aller Umst&auml;nde, unter denen der Umsatz erfolgt. Im Rahmen dieser Gesamtbetrachtung ist die qualitative und nicht nur die quantitative Bedeutung der Dienstleistungselemente im Vergleich zu den Elementen einer Lieferung zu bestimmen (BFH-Urteil vom 30.&nbsp;Juni 2011 V&nbsp;R&nbsp;3\/07, BFHE 234, 484, BStBl II 2013, 241, unter II.2.c&nbsp;aa, und EuGH-Urteil Bog&nbsp;u.a. vom 10.&nbsp;M&auml;rz 2011 C-497\/09, C-499\/09, C-501\/09 und C-502\/09, EU:C:2011:135, BStBl II 2013, 256, Rz&nbsp;62).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit f&uuml;r den Verzehr Mobiliar wie Sitz- und Tischeinrichtungen zur Verf&uuml;gung steht, ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass das blo&szlig;e Vorhandensein von Mobiliar, das nicht ausschlie&szlig;lich dazu bestimmt ist, den Verzehr von Lebensmitteln m&ouml;glicherweise zu erleichtern, nicht als Dienstleistungselement angesehen werden kann, das geeignet w&auml;re, dem Umsatz insgesamt die Eigenschaft einer Dienstleistung zu verleihen. Es sind nur die Verzehrvorrichtungen zu ber&uuml;cksichtigen, die vom Leistenden ausschlie&szlig;lich dazu bestimmt wurden, den Verzehr von Lebensmitteln m&ouml;glicherweise zu erleichtern (BFH-Urteil in BFHE 234, 484, BStBl II 2013, 241, unter II.2.c&nbsp;bb, und EuGH-Urteil Bog u.a., EU:C:2011:135, BStBl II 2013, 256, Rz&nbsp;73).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Somit kann die Bereitstellung von Mobiliar entgegen fr&uuml;herer BFH-Rechtsprechung nicht als Dienstleistungselement ber&uuml;cksichtigt werden, wenn es nicht ausschlie&szlig;lich dazu bestimmt ist, den Verzehr von Lebensmitteln zu erleichtern, sondern m&ouml;blierte Bereiche zugleich z.B. auch als Warteraum und Treffpunkt f&uuml;r Kinobesucher dienen (BFH-Urteil in BFHE 234, 484, BStBl II 2013, 241, unter II.3.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Hieran hat sich durch Art.&nbsp;6 MwStVO nichts ge&auml;ndert. Soweit es danach f&uuml;r die Annahme einer Dienstleistung (sonstigen Leistung) auf ausreichende unterst&uuml;tzende Dienstleistungen ankommt, die zu einem &uuml;berwiegenden Dienstleistungsanteil f&uuml;hren, entspricht dies der qualitativen Betrachtungsweise der bisherigen Rechtsprechung. Das Erfordernis des &Uuml;berwiegens f&uuml;hrt dazu, dass vergleichsweise geringf&uuml;gige Dienstleistungsanteile die Annahme sonstiger Leistungen nicht rechtfertigen. Somit ist es unerheblich, ob Art.&nbsp;6 MwStVO auch f&uuml;r eine Steuerentstehung bereits vor seinem Inkrafttreten von Bedeutung sein kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das Urteil des FG entspricht dem nicht und ist daher aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der erkennende Senat hat dabei nicht zu entscheiden, ob sich die ausschlie&szlig;liche Bestimmung von Mobiliar zur Erleichterung des Verzehrs von Lebensmitteln nach den objektiven Gegebenheiten oder nach einer objektiven Empf&auml;ngersicht bestimmt oder ob hieran &uuml;berhaupt Unterschiede zu sehen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entscheidend ist im Streitfall vielmehr, dass sich unabh&auml;ngig hiervon die vom FG als Verzehrmobiliar angesehenen Tische und St&uuml;hle nach den f&uuml;r den Senat bindenden tats&auml;chlichen Feststellungen des FG (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) au&szlig;erhalb der vom Kl&auml;ger angemieteten Verkaufsfl&auml;chen befanden und es sich bei diesen Fl&auml;chen in B um den Eingangsbereich des Krankenhauses ohne Abtrennung durch Trennw&auml;nde und in C um einen Bereich handelte, der &uuml;ber die Eingangshalle zug&auml;nglich war. Die Tische und St&uuml;hle wurden in beiden Betrieben nicht nur, sondern auch von den Kunden des Kl&auml;gers genutzt. Die Tische und St&uuml;hle waren auch au&szlig;erhalb der &Ouml;ffnungszeiten des Betriebs des Kl&auml;gers zug&auml;nglich und standen Patienten und Besuchern zu jeder Zeit als Treffpunkt und Aufenthaltsraum zur Verf&uuml;gung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Insbesondere aufgrund der Verwendung als Aufenthaltsraum steht damit fest, dass die vom FG als Verzehrmobiliar angesehenen Tische und St&uuml;hle nicht ausschlie&szlig;lich im Sinne des BFH-Urteils in BFHE 234, 484, BStBl II 2013, 241 dazu bestimmt waren, den Verzehr von Lebensmitteln zu erleichtern. Die m&ouml;blierten Bereiche dienten vielmehr zugleich z.B. auch als Warteraum und Treffpunkt f&uuml;r Patienten und Krankenhausbesucher.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem reichen &#8211;wie in einem Kino&#8211; Hinweise auf ein Speisenangebot auf Tischen nicht aus, um die erforderliche Ausschlie&szlig;lichkeit bei deren Nutzung zu begr&uuml;nden. Daher waren auch die im Streitfall auf den Tischen vorhandenen Eiskarten nicht geeignet, eine ausschlie&szlig;liche Verzehrbestimmung dieser Tische zu begr&uuml;nden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Hinblick auf die fehlende Ausschlie&szlig;lichkeit zur Verzehrbestimmung kommt es nicht darauf an, ob die Tische und St&uuml;hle &uuml;berhaupt dem Kl&auml;ger als eigene zuzurechnen sein k&ouml;nnten (vgl. hierzu BFH-Urteil vom 30.&nbsp;Juni 2011 V&nbsp;R&nbsp;18\/10, BFHE 234, 496, BStBl II 2013, 246, unter II.2.b&nbsp;aa).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Sache ist nicht spruchreif.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG hat im zweiten Rechtsgang eine rechtsfehlerfreie Gesamtw&uuml;rdigung nachzuholen, die der erkennende Senat nicht durch seine eigene ersetzen kann. Dabei wird das FG auch zu ber&uuml;cksichtigen haben, dass die blo&szlig;e Verwendung von Porzellan-Mehrweggeschirr bei der Abgabe von Standardspeisen allein nicht ausreichen d&uuml;rfte, um in qualitativer Sicht ein &uuml;berwiegendes Dienstleistungselement zu begr&uuml;nden. Dem Senat erscheint es auch nicht m&ouml;glich, aus der besonderen Betreuung gehbehinderter Kunden R&uuml;ckschl&uuml;sse auf das allgemeine Vorliegen von Dienstleistungen zu ziehen. Gleiches gilt f&uuml;r das gelegentliche Reinigen von Tischen oder St&uuml;hlen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Sollte danach im Streitfall von Lieferungen auszugehen sein, wird das FG der Frage einer Steuerschuld nach &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;1 UStG sowie ggf. die vom Kl&auml;ger vorgenommene Sch&auml;tzung zu &uuml;berpr&uuml;fen haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 3.8.2017, V R 61\/16ECLI:DE:BFH:2017:U.030817.VR61.16.0 Steuersatz f&uuml;r Leistungen einer Krankenhauscafeteria Leits&auml;tze NV: Die Bereitstellung von Mobiliar ist bei der Pr&uuml;fung des anzuwendenden Steuersatzes nicht als Dienstleistungselement zu ber&uuml;cksichtigen, wenn es nicht ausschlie&szlig;lich dazu bestimmt ist, den Verzehr von Lebensmitteln zu erleichtern, sondern m&ouml;blierte Bereiche zugleich z.B. auch als Warteraum und Treffpunkt dienen. Tenor &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-61-16-steuersatz-fuer-leistungen-einer-krankenhauscafeteria\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;61\/16 &#8211; Steuersatz f&uuml;r Leistungen einer Krankenhauscafeteria<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-68049","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68049","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=68049"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68049\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=68049"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=68049"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=68049"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}