{"id":68058,"date":"2017-12-01T10:12:11","date_gmt":"2017-12-01T08:12:11","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=68058"},"modified":"2017-12-01T10:12:11","modified_gmt":"2017-12-01T08:12:11","slug":"xi-r-9-16-haftungsbescheid-einwendungsausschluss-des-geschaeftsfuehrers-einer-gmbh-bei-unterlassenem-widerspruch-gegen-die-forderungsanmeldung-des-fa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-9-16-haftungsbescheid-einwendungsausschluss-des-geschaeftsfuehrers-einer-gmbh-bei-unterlassenem-widerspruch-gegen-die-forderungsanmeldung-des-fa\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;R&nbsp;9\/16 &#8211; Haftungsbescheid; Einwendungsausschluss des Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers einer GmbH bei unterlassenem Widerspruch gegen die Forderungsanmeldung des FA"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 27.9.2017, XI R 9\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.270917.XIR9.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Haftungsbescheid; Einwendungsausschluss des Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers einer GmbH bei unterlassenem Widerspruch gegen die Forderungsanmeldung des FA<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Wird eine Steuerforderung gegen&uuml;ber einer GmbH widerspruchslos zur Insolvenztabelle festgestellt, ist der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der GmbH im Verfahren wegen Haftung gem&auml;&szlig; &sect; 166 AO mit Einwendungen gegen die H&ouml;he der Steuerforderung ausgeschlossen, wenn er der Forderungsanmeldung h&auml;tte widersprechen k&ouml;nnen, dies aber nicht getan hat.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nchen vom 10. M&auml;rz 2016&nbsp;&nbsp;14 K 2710\/13 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) war seit Gr&uuml;ndung der X GmbH (GmbH) im Jahr 2000 deren Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die GmbH gab f&uuml;r die Jahre 2003 bis 2005 weder Umsatzsteuer-Voranmeldungen noch Umsatzsteuer-Jahreserkl&auml;rungen oder K&ouml;rperschaftsteuererkl&auml;rungen ab. Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) setzte deshalb die Umsatzsteuer, die K&ouml;rperschaftsteuer und den Solidarit&auml;tszuschlag aufgrund gesch&auml;tzter Besteuerungsgrundlagen (&sect;&nbsp;162 der Abgabenordnung &#8211;AO&#8211;) unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung (&sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;1 AO) fest. Hiergegen legte die GmbH, vertreten durch ihren Steuerberater, den jetzigen Prozessbevollm&auml;chtigten der Kl&auml;gerin, Einspr&uuml;che ein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 31.&nbsp;M&auml;rz 2006 beantragte das FA (und am 12.&nbsp;Oktober 2006 die GmbH) die Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens &uuml;ber das Verm&ouml;gen der GmbH. Mit Beschluss vom &#8230;&nbsp;November 2006&nbsp;&nbsp;&#8230; er&ouml;ffnete das Amtsgericht Z (AG&nbsp;Z) das Insolvenzverfahren. In dem Beschluss ist der Pr&uuml;fungstermin genannt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Laufe des Insolvenzverfahrens reichte der Insolvenzverwalter im November 2007 Steuererkl&auml;rungen der GmbH ein. Das FA berechnete die Steuer jeweils neu, wich teilweise von den Erkl&auml;rungen ab und meldete die Umsatzsteuer, die K&ouml;rperschaftsteuer und den Solidarit&auml;tszuschlag f&uuml;r die Jahre 2003 bis 2005 sowie S&auml;umniszuschl&auml;ge, Zinsen und Versp&auml;tungszuschl&auml;ge zur Insolvenztabelle an. Anfangs bestritt der Insolvenzverwalter die Forderungen. Mit Schreiben vom 2.&nbsp;Juli 2008 erkl&auml;rte der Insolvenzverwalter, er sei bereit, f&uuml;r Zwecke der Forderungsanmeldung die Hinzusch&auml;tzung in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;Mio.&nbsp;EUR bei den Erl&ouml;sen und damit eine K&ouml;rperschaftsteuerschuld von ca. &#8230;&nbsp;EUR und eine Umsatzsteuerschuld von ca. &#8230;&nbsp;EUR zu akzeptieren. Einer Forderungsanmeldung auf Grundlage vorstehender Zahlen werde er, der Insolvenzverwalter, nicht widersprechen. Ein Zugest&auml;ndnis von Ums&auml;tzen sei damit nicht verbunden. Die Anmeldungen wurden anschlie&szlig;end vom FA dementsprechend erm&auml;&szlig;igt und in diesem Umfang am 24.&nbsp;September 2008 festgestellt (&sect;&sect;&nbsp;174, 175, 178 der Insolvenzordnung &#8211;InsO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch die GmbH widersprach den Forderungen nicht. Die Kl&auml;gerin war w&auml;hrend des Insolvenzverfahrens weiterhin Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der GmbH.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das AG&nbsp;Z hob das Insolvenzverfahren nach Vollzug der Schlussverteilung am 1.&nbsp;April 2009 auf. Die GmbH wurde wegen Verm&ouml;genslosigkeit am 4.&nbsp;Juni 2009 von Amts wegen gel&ouml;scht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Anh&ouml;rung der Kl&auml;gerin (Schreiben vom 20.&nbsp;August 2008) erlie&szlig; das FA am 2.&nbsp;Dezember 2008 einen an sie gerichteten Haftungsbescheid in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR. Alle im Haftungsbescheid aufgef&uuml;hrten Steuern und steuerliche Nebenleistungen seien im Insolvenzverfahren ohne Widerspruch zur Insolvenztabelle festgestellt worden. Die Kl&auml;gerin werde gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;69 AO in Haftung genommen. Zahlungen der GmbH seien aufgrund des Insolvenzverfahrens nicht mehr zu erwarten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf den Einspruch der Kl&auml;gerin verringerte das FA mit Einspruchsentscheidung vom 14.&nbsp;August 2013 den Haftungsbetrag geringf&uuml;gig auf &#8230;&nbsp;EUR. Es ber&uuml;cksichtigte Zinsen und S&auml;umniszuschl&auml;ge nicht mehr bis zur Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens, sondern nur noch bis zur Stellung des Insolvenzantrags (31.&nbsp;M&auml;rz 2006). Im &Uuml;brigen wies es den Einspruch als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Klage wandte sich die Kl&auml;gerin gegen die im Haftungsbescheid angesetzte H&ouml;he der Umsatzsteuer und K&ouml;rperschaftsteuer der GmbH.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die Klage ab. Es entschied, die Einwendungen der Kl&auml;gerin gegen die H&ouml;he der Steuer und der steuerlichen Nebenleistungen blieben gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;166 AO erfolglos. Die Kl&auml;gerin k&ouml;nne sich im Haftungsverfahren nicht darauf berufen, dass die Steuerschulden nicht in der vom FA geltend gemachten H&ouml;he best&uuml;nden, weil sie insoweit an die in der Insolvenztabelle widerspruchslos festgestellten Forderungen des FA nach &sect;&nbsp;166 AO gebunden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch die weiteren Haftungsvoraussetzungen l&auml;gen vor. Die Haftungsquote betrage 100&nbsp;%. Ermessensfehler l&auml;gen nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Urteil des FG ist in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2016, 1931 ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin Verletzung des &sect;&nbsp;166 AO. Sie macht im Wesentlichen geltend, ihr sei es nicht m&ouml;glich gewesen, im Rahmen des Insolvenzverfahrens gegen ergangene Bescheide Rechtsbehelfe einzulegen, weil keine Bescheide erlassen worden, sondern lediglich Mitteilungen an den Insolvenzverwalter versandt worden seien. Die von dem Steuerberater der GmbH eingelegten Einspr&uuml;che gegen die vor dem Insolvenzverfahren ergangenen Bescheide seien nicht zur&uuml;ckgenommen worden. Der fehlende Widerspruch gegen die angemeldeten Forderungen k&ouml;nne nicht als ihr Einverst&auml;ndnis herangezogen werden, da sie damals die Grundlage f&uuml;r die H&ouml;he der Steuerschuld noch nicht gekannt habe; hiervon habe sie erst im Laufe des Einspruchsverfahrens gegen den Haftungsbescheid erfahren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen sei die Anmeldung zur Insolvenztabelle nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) nicht als unanfechtbare Steuerfestsetzung anzusehen, weil sie nicht der Regelung &uuml;ber die Aufhebung oder &Auml;nderung von Steuerbescheiden (&sect;&sect;&nbsp;172&nbsp;ff. AO), sondern den Regelungen &uuml;ber die R&uuml;cknahme rechtswidriger Verwaltungsakte (&sect;&nbsp;130 AO) unterliege. Der Widerspruch erfordere nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) ein Feststellungsinteresse, dessen Voraussetzungen nur die Gesellschafter der GmbH schaffen k&ouml;nnten (&sect;&nbsp;60 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschr&auml;nkter Haftung &#8211;GmbHG&#8211;). Es sei mit Art.&nbsp;19 Abs.&nbsp;4 des Grundgesetzes unvereinbar, den Rechtsschutz des Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers der GmbH vom Willen der Gesellschafter der GmbH abh&auml;ngig zu machen. Au&szlig;erdem k&ouml;nne der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer durch den Widerspruch zur Insolvenztabelle nicht die Rechtm&auml;&szlig;igkeit der Steuerfestsetzung sachlich pr&uuml;fen lassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Vorentscheidung aufzuheben sowie den Haftungsbescheid vom 2.&nbsp;Dezember 2008 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 14.&nbsp;August 2013 dahingehend abzu&auml;ndern, dass die Haftungssumme auf &#8230;&nbsp;EUR herabgesetzt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es verteidigt die angefochtene Vorentscheidung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Zust&auml;ndigkeit des erkennenden Senats f&uuml;r das vorliegende Verfahren ergibt sich aus Teil&nbsp;A XI.&nbsp;Senat Nr.&nbsp;1 i.V.m. I.4. der Erg&auml;nzenden Regelungen des Gesch&auml;ftsverteilungsplans (GVPL) des BFH. Die Zust&auml;ndigkeit des VII.&nbsp;Senats des BFH gem&auml;&szlig; Teil&nbsp;A VII.&nbsp;Senat Nr.&nbsp;5 Buchst.&nbsp;b GVPL f&uuml;r Haftungssachen ist nicht begr&uuml;ndet, da die H&ouml;he der Steuer streitig ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Der erkennende Senat ist gem&auml;&szlig; II.2.a&nbsp;bb der Erg&auml;nzenden Regelungen des GVPL f&uuml;r den gesamten Streitfall zust&auml;ndig, weil &uuml;ber die im Streitfall entscheidungserhebliche Rechtsfrage, ob Einwendungen der Kl&auml;gerin gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;166 AO ausgeschlossen sind, nur einheitlich entschieden werden kann und die Umsatzsteuer den h&ouml;chsten Streitwert hat; die Zust&auml;ndigkeit erstreckt sich gem&auml;&szlig; III.2. der Erg&auml;nzenden Regelungen des GVPL auch auf die die Steuern betreffenden S&auml;umniszuschl&auml;ge, Zinsen und Versp&auml;tungszuschl&auml;ge.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:90\"pt width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">III.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet; sie ist deshalb zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat zu Recht angenommen, dass die Kl&auml;gerin aufgrund von &sect;&nbsp;166 AO gehindert ist, Einwendungen gegen die H&ouml;he der Steuer und steuerlichen Nebenleistungen, f&uuml;r die sie haftet, zu erheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Zu Recht gehen beide Beteiligte mit dem FG davon aus, dass das FA die Kl&auml;gerin durch Haftungsbescheid in Haftung nehmen durfte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;191 Abs.&nbsp;1 AO kann durch Haftungsbescheid in Anspruch genommen werden, wer kraft Gesetzes f&uuml;r eine Steuer haftet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach &sect;&nbsp;69 i.V.m. &sect;&nbsp;34 AO haften die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer einer GmbH, soweit Anspr&uuml;che aus dem Steuerschuldverh&auml;ltnis (&sect;&nbsp;37 AO) infolge vors&auml;tzlicher oder grob fahrl&auml;ssiger Verletzung der ihnen auferlegten Pflichten nicht oder nicht rechtzeitig festgesetzt oder erf&uuml;llt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der GmbH war die Kl&auml;gerin deren gesetzliche Vertreterin (vgl. &sect;&nbsp;35 Abs.&nbsp;1 GmbHG) und hat als solche ihre gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO bestehende Pflicht, rechtzeitig Steuererkl&auml;rungen abzugeben (&sect;&nbsp;149 AO, &sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;3 des Umsatzsteuergesetzes &#8211;UStG&#8211;) und die f&auml;lligen Anspr&uuml;che aus dem Steuerschuldverh&auml;ltnis (&sect;&nbsp;37 Abs.&nbsp;1 AO, &sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 UStG) zu erf&uuml;llen (&sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 AO), verletzt. Diese objektive Pflichtwidrigkeit indiziert den gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin zu erhebenden Schuldvorwurf (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 11.&nbsp;November 2008 VII&nbsp;R&nbsp;19\/08, BFHE 223, 303, BStBl II 2009, 342; vom 22.&nbsp;April 2015 XI&nbsp;R&nbsp;43\/11, BFHE 249, 315, BStBl II 2015, 755, Rz&nbsp;20; Loose in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;69 AO Rz&nbsp;29; Nacke, Haftung f&uuml;r Steuerschulden, 4.&nbsp;Aufl. 2017, Rz&nbsp;2.133); dies wird mit der Revision auch nicht mehr in Abrede gestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das FG hat zutreffend angenommen, dass die Kl&auml;gerin die widerspruchslose Feststellung zur Insolvenztabelle gegen sich gelten lassen muss; sie ist aufgrund von &sect;&nbsp;166 AO gehindert, Einwendungen gegen die H&ouml;he der zur Insolvenztabelle festgestellten Steuern zu erheben, die dem Haftungsbescheid zugrunde liegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Ist die Steuer dem Steuerpflichtigen gegen&uuml;ber unanfechtbar festgesetzt, so hat dies nach &sect;&nbsp;166 AO neben einem Gesamtrechtsnachfolger auch gegen sich gelten zu lassen, wer in der Lage gewesen w&auml;re, den gegen den Steuerpflichtigen erlassenen Bescheid als dessen Vertreter, Bevollm&auml;chtigter oder kraft eigenen Rechts anzufechten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Soweit &sect;&nbsp;166 AO eingreift, soll das Haftungsverfahren von Fragen der materiellen Richtigkeit der Steuerfestsetzungen befreit werden; die Vorschrift soll in dem in von &sect;&nbsp;166 AO erfassten Umfang verhindern, dass im Haftungsverfahren das Besteuerungsverfahren nochmals aufgerollt und dadurch das Haftungsverfahren unn&ouml;tig verz&ouml;gert wird, wenn der Haftungsschuldner als Vertreter des Steuerpflichtigen bereits zur Anfechtung der Steuerfestsetzung befugt war oder diese bereits erfolglos angefochten hat (vgl. Urteil des Reichsfinanzhofs vom 17.&nbsp;Januar 1939 I&nbsp;345\/38, RStBl 1939, 325; BFH-Urteile vom 28.&nbsp;Juli 1966 V&nbsp;64\/64, BFHE 86, 636, BStBl III 1966, 610, Rz&nbsp;14, zu &sect;&nbsp;119 der Reichsabgabenordnung; vom 6.&nbsp;April 2016 I&nbsp;R&nbsp;19\/14, BFH\/NV 2016, 1491, Rz&nbsp;15). Der Gesetzgeber verlangt von den in &sect;&nbsp;166 AO genannten Personengruppen, dass sie von einer ihnen einger&auml;umten uneingeschr&auml;nkten Rechtsmittelbefugnis Gebrauch machen, wenn sie dies beabsichtigen, und selbst daf&uuml;r sorgen, wie sie diese Rechtsmittelbefugnis sicherstellen wollen (vgl. BFH-Urteile in BFHE 86, 636, BStBl III 1966, 610, Rz&nbsp;14; vom 16.&nbsp;Mai 2017 VII&nbsp;R&nbsp;25\/16, BFHE 257, 515, BStBl II 2017, 934).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Zu Recht ist das FG davon ausgegangen, dass die widerspruchslose Feststellung einer Steuerforderung im Insolvenzverfahren als unanfechtbare Steuerfestsetzung i.S. des &sect;&nbsp;166 AO anzusehen ist (gl.A. FG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 25.&nbsp;Februar 2014&nbsp;&nbsp;3&nbsp;K&nbsp;1283\/12, Deutsches Steuerrecht\/Entscheidungsdienst &#8211;DStRE&#8211; 2015, 489, Rz&nbsp;35 und 38&nbsp;ff.; FG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 3.&nbsp;September 2015&nbsp;&nbsp;9&nbsp;K&nbsp;9271\/10, DStRE 2016, 750, Rz&nbsp;47; FG K&ouml;ln, Urteil vom 18.&nbsp;Januar 2017&nbsp;&nbsp;10&nbsp;K&nbsp;3671\/14, EFG 2017, 625, Rz&nbsp;34&nbsp;ff.; Heuermann in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect;&nbsp;166 AO Rz&nbsp;4b; Krumm, Steuer und Wirtschaft &#8211;StuW&#8211; 2012, 329, 337&nbsp;ff.; ders. in Tipke\/Kruse, a.a.O., &sect;&nbsp;166 AO Rz&nbsp;12 und 17; Klein\/R&uuml;sken, AO, 13.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;166 Rz&nbsp;10; Nacke, a.a.O., Rz&nbsp;9.71; ebenso bei nicht eingelegtem Einspruch BFH-Urteil in BFHE 257, 515, BStBl II 2017, 934, Rz&nbsp;20; a.A. Beschluss des Verwaltungsgerichts Oldenburg vom 21.&nbsp;Mai 2007&nbsp;&nbsp;2&nbsp;B&nbsp;4958\/06, juris, Rz&nbsp;19; FG K&ouml;ln, Beschluss vom 24.&nbsp;November 2014&nbsp;&nbsp;13&nbsp;V&nbsp;2905\/14, juris, Rz&nbsp;44; Kahlert, Neue Wirtschafts-Briefe &#8211;NWB&#8211; 2016, 409; ders., Entscheidungen f&uuml;r Wirtschaftsrecht 2017, 555; Oellerich in Beermann\/Gosch, AO &sect;&nbsp;166 Rz&nbsp;19, 36; Stadie in Rau\/D&uuml;rrw&auml;chter, Anhang&nbsp;1 &#8211; Haftung f&uuml;r Umsatzsteuer, Rz&nbsp;270; Hermes\/Schmitt, Neue Zeitschrift f&uuml;r Insolvenz- und Sanierungsrecht 2017, 85&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Im Bereich des Steuerrechts wirkt die widerspruchslose Eintragung in die Insolvenztabelle wie die bestandskr&auml;ftige Festsetzung der Forderung (vgl. BFH-Urteil vom 16.&nbsp;April 2013 VII&nbsp;R&nbsp;44\/12, BFHE 241, 291, BStBl II 2013, 778, Rz&nbsp;21, m.w.N.; BFH-Beschluss vom 22.&nbsp;Juni 2011 VII&nbsp;S&nbsp;1\/11, BFH\/NV 2011, 2014, Rz&nbsp;24). Die Feststellung der Forderung in der Insolvenztabelle stellt das insolvenzrechtliche &Auml;quivalent zur Steuerfestsetzung durch Verwaltungsakt dar (BFH-Urteil vom 19.&nbsp;August 2008 VII&nbsp;R&nbsp;36\/07, BFHE 222, 205, BStBl II 2009, 90; vgl. auch BFH-Urteil in BFHE 241, 291, BStBl II 2013, 778). Die unwidersprochene Feststellung tritt auch f&uuml;r die Berechnung der Haftungsschuld an die Stelle der &#8211;von der GmbH mit dem Einspruch angefochtenen&#8211; Steuerbescheide, die dadurch i.S. des &sect;&nbsp;124 Abs.&nbsp;2 AO auf andere Weise erledigt sind (vgl. BFH-Urteile in BFHE 241, 291, BStBl II 2013, 778, Rz&nbsp;21; vom 21.&nbsp;November 2013 V&nbsp;R&nbsp;21\/12, BFHE 244, 70, BStBl II 2016, 74, Rz&nbsp;18&nbsp;ff., 23 und 34, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Eine Forderung gilt nach &sect;&nbsp;178 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 InsO als festgestellt, soweit gegen sie im Pr&uuml;fungstermin (&sect;&nbsp;176 InsO) oder im schriftlichen Verfahren (&sect;&nbsp;177 InsO) ein Widerspruch weder vom Insolvenzverwalter noch von einem Insolvenzgl&auml;ubiger erhoben wird oder soweit ein erhobener Widerspruch beseitigt ist; ein Widerspruch des Schuldners steht der Feststellung der Forderung nicht entgegen (&sect;&nbsp;178 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 InsO). Das Insolvenzgericht tr&auml;gt f&uuml;r jede angemeldete Forderung in die Insolvenztabelle ein, inwieweit die Forderung ihrem Betrag und ihrem Rang nach festgestellt ist oder wer der Feststellung widersprochen hat; auch ein Widerspruch des Schuldners ist einzutragen (&sect;&nbsp;178 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 und 2 InsO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die widerspruchslose Eintragung in die Insolvenztabelle wirkt gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;178 Abs.&nbsp;3 InsO f&uuml;r die festgestellten Forderungen ihrem Betrag und ihrem Rang nach wie ein rechtskr&auml;ftiges Urteil zwar (nur) gegen&uuml;ber dem Insolvenzverwalter und allen Insolvenzgl&auml;ubigern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Die widerspruchslose Feststellung zur Insolvenztabelle hat aber Rechtswirkungen nicht nur gegen&uuml;ber dem Insolvenzverwalter und den Insolvenzgl&auml;ubigern, sondern auch gegen&uuml;ber der GmbH als Insolvenzschuldnerin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Denn die Insolvenzgl&auml;ubiger k&ouml;nnen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;201 Abs.&nbsp;1 InsO nach der Aufhebung des Insolvenzverfahrens ihre restlichen Forderungen gegen den Schuldner unbeschr&auml;nkt geltend machen. Die Insolvenzgl&auml;ubiger, deren Forderungen festgestellt und nicht vom Schuldner im Pr&uuml;fungstermin bestritten worden sind, k&ouml;nnen aus der Eintragung in die Insolvenztabelle wie aus einem vollstreckbaren Urteil die Zwangsvollstreckung gegen den Schuldner betreiben (&sect;&nbsp;201 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 InsO). Der Tabelleneintrag hat die Wirkung eines vollstreckbaren Titels (Pehl in Braun, Insolvenzordnung, 7.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;201 Rz&nbsp;9).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dem Insolvenzschuldner stehen deshalb im Insolvenzverfahren Rechte zu. Er darf am Pr&uuml;fungstermin (&sect;&nbsp;176 InsO) teilnehmen und die Forderungen bestreiten (Uhlenbruck, Insolvenzordnung, 14.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;176 Rz&nbsp;17, 20&nbsp;f.). Der Pr&uuml;fungstermin dient dem Insolvenzverwalter, den Insolvenzgl&auml;ubigern sowie dem Schuldner dazu, ihre Vorbehalte gegen eine Forderung kundzutun und dokumentieren zu lassen (M&uuml;nchKommInsO\/Riedel, 3.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;176 Rz&nbsp;3). Dem Schuldner ist au&szlig;erdem zur Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs (vgl. M&uuml;nchKommInsO\/Schumacher, a.a.O., &sect;&nbsp;186 Rz&nbsp;1) ggf. nach &sect;&nbsp;186 InsO Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gew&auml;hren, weil die S&auml;umnisfolge, dass die Feststellung wie eine rechtskr&auml;ftige Verurteilung wirkt, eine ungerechtfertigte H&auml;rte w&auml;re, wenn der Schuldner durch unabwendbare Ereignisse am Erscheinen gehindert worden ist (Gerhardt in Jaeger, Insolvenzordnung, &sect;&nbsp;186 Rz&nbsp;2).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Bleibt eine angemeldete Forderung im Pr&uuml;fungstermin (&sect;&nbsp;176 InsO) unbestritten, ist ein vom Insolvenzschuldner eingeleitetes Einspruchsverfahren durch die widerspruchslose Feststellung zur Insolvenztabelle in der Hauptsache erledigt (vgl. BFH-Urteil vom 11.&nbsp;Dezember 2013 XI&nbsp;R&nbsp;22\/11, BFHE 244, 209, BStBl II 2014, 332, Rz&nbsp;27; BFH-Beschl&uuml;sse vom 10.&nbsp;November 2010 IV&nbsp;B&nbsp;11\/09, BFH\/NV 2011, 649, Rz&nbsp;4; vom 10.&nbsp;November 2010 IV&nbsp;B&nbsp;18\/09, BFH\/NV 2011, 650, Rz&nbsp;4; vom 14.&nbsp;Mai 2013 X&nbsp;B&nbsp;134\/12, BFHE 240, 534, BStBl II 2013, 585, Rz&nbsp;20; vom 23.&nbsp;September 2015 V&nbsp;B&nbsp;159\/14, BFH\/NV 2016, 60, Rz&nbsp;12; BGH-Urteil vom 30.&nbsp;Januar 1961 II&nbsp;ZR&nbsp;98\/59, Neue Juristische Wochenschrift 1961, 1066; M&uuml;nchKommInsO\/Schumacher, a.a.O., &sect;&nbsp;178 Rz&nbsp;89; L&uuml;ke in K&uuml;bler\/Pr&uuml;tting\/Bork, InsO, &sect;&nbsp;87 Rz&nbsp;4; Z&ouml;ller\/ Greger, ZPO, 31.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;240 Rz&nbsp;13a). F&uuml;r die Befriedigung des Steueranspruchs ist die Feststellung in der Insolvenztabelle ma&szlig;gebend, so dass sich die Fortsetzung eines bei Verfahrenser&ouml;ffnung anh&auml;ngigen Steuerrechtsstreits er&uuml;brigt (vgl. BFH-Urteil vom 29.&nbsp;Juni 1965 VI&nbsp;13\/64&nbsp;S, BFHE 82, 678, BStBl III 1965, 491, Rz&nbsp;14). Dies gilt wegen &sect;&nbsp;201 Abs.&nbsp;2 InsO auch gegen&uuml;ber dem Insolvenzschuldner. Die Feststellung zur Insolvenztabelle, die als Steuerfestsetzung wirkt, ist dadurch unanfechtbar i.S. des &sect;&nbsp;166 AO; sie ist mit einem f&ouml;rmlichen Rechtsbehelf (Einspruch, Klage, Nichtzulassungsbeschwerde, Revision) nicht mehr anfechtbar (vgl. dazu BFH-Urteil in BFHE 249, 315, BStBl II 2015, 755, Rz&nbsp;25).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ff) Widerspricht hingegen der Insolvenzschuldner der Forderungsanmeldung des FA (&sect;&nbsp;174 InsO) gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;178, &sect;&nbsp;184 InsO, musste nach der im Streitfall ma&szlig;geblichen Rechtslage gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;184 Satz&nbsp;2 InsO a.F. (vgl. Art.&nbsp;103c Abs.&nbsp;1 des Einf&uuml;hrungsgesetzes zur Insolvenzordnung) das FA das unterbrochene Einspruchsverfahren gegen&uuml;ber dem Insolvenzschuldner aufnehmen, um dessen Widerspruch zu beseitigen (vgl. BFH-Urteile vom 7.&nbsp;M&auml;rz 2006 VII&nbsp;R&nbsp;11\/05, BFHE 212, 11, BStBl II 2006, 573; vom 13.&nbsp;November 2007 VII&nbsp;R&nbsp;61\/06, BFHE 220, 289, BStBl II 2008, 790; Loose, AO-Steuerberater 2007, 101, 102; ebenso zu &sect;&nbsp;184 Abs.&nbsp;2 InsO n.F. BFH-Beschluss vom 15.&nbsp;M&auml;rz 2013 VII&nbsp;B&nbsp;49\/12, BFH\/NV 2013, 1451, Rz&nbsp;7; BFH-Urteil vom 16.&nbsp;September 2015 XI&nbsp;R&nbsp;47\/13, BFH\/NV 2016, 428, Rz&nbsp;31; Leipold, Deutsche Steuer-Zeitung 2012, 103, 112). Im laufenden Einspruchsverfahren des Insolvenzschuldners wird dann die materielle Rechtm&auml;&szlig;igkeit der angemeldeten Steuerforderungen gekl&auml;rt und der Insolvenzschuldner kann seine Einwendungen vorbringen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>gg) Das &#8211;f&uuml;r eine Feststellung nach &sect;&nbsp;184 InsO a.F. erforderliche&#8211; Feststellungsinteresse des FA liegt &#8211;entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin (ebenso wohl Kahlert, NWB 2016, 409, 413)&#8211; vor (vgl. BFH-Urteil in BFHE 220, 289, BStBl II 2008, 790, unter II.2.c, Rz&nbsp;16). Die von Kahlert und der Kl&auml;gerin zitierte Rechtsprechung des BGH zu (dem im Streitfall noch nicht einschl&auml;gigen) &sect;&nbsp;184 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 InsO n.F. betont im &Uuml;brigen auch zum neuen Recht, dass das Rechtsschutzbed&uuml;rfnis nicht abgesprochen werden kann, solange nicht feststeht, dass eine Vollstreckung nach Aufhebung des Insolvenzverfahrens nicht mehr m&ouml;glich ist. Besteht Unsicherheit dar&uuml;ber, ob eine Vollstreckung nach &sect;&nbsp;201 Abs.&nbsp;2 InsO m&ouml;glich sein wird, ist das Rechtsschutzbed&uuml;rfnis auch nach neuem Recht zu bejahen (vgl. BGH-Urteil vom 11.&nbsp;Juli 2013 IX&nbsp;ZR&nbsp;286\/12, Zeitschrift f&uuml;r das gesamte Insolvenzrecht &#8211;ZInsO&#8211; 2013, 1734, Rz&nbsp;11). Solche Unsicherheit bestand innerhalb der Monatsfrist des &sect;&nbsp;184 Abs.&nbsp;2 Satz 1 InsO n.F.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>hh) Ausgehend davon ist die Kl&auml;gerin nunmehr im Haftungsverfahren gehindert, Einwendungen gegen die H&ouml;he der seinerzeit angemeldeten und widerspruchslos festgestellten Forderungen zu erheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie hatte durch die Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens ihre Befugnis, f&uuml;r die GmbH zu handeln, nicht verloren (vgl. BGH-Urteil vom 26.&nbsp;Januar 2006 IX&nbsp;ZR&nbsp;282\/03, ZInsO 2006, 260, Rz&nbsp;6&nbsp;f.; Uhlenbruck, GmbH-Rundschau 2005, 817&nbsp;ff., 829, unter IX.2.). Als gesetzliche Vertreterin der GmbH (&sect;&nbsp;35 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 GmbHG) hat sie der Anmeldung nicht namens der GmbH widersprochen und damit das FA nicht gezwungen, das Einspruchsverfahren gegen&uuml;ber der GmbH als widersprechender Insolvenzschuldnerin aufzunehmen; dadurch hat sie es zugelassen, dass sich der Einspruch der GmbH in der Hauptsache erledigte. Die Forderung wurde widerspruchslos in die Insolvenztabelle eingetragen und darum i.S. des &sect;&nbsp;166 AO unanfechtbar festgesetzt. Die materielle Rechtm&auml;&szlig;igkeit der Steuerforderungen wurde aufgrund des unterlassenen Widerspruchs namens der GmbH nicht im zuvor laufenden Einspruchsverfahren der GmbH gekl&auml;rt. Dass &#8211;wie die Kl&auml;gerin geltend macht&#8211; ein Widerspruch im eigenen Namen nicht m&ouml;glich war bzw. keinen Erfolg versprochen h&auml;tte, ist unerheblich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin kann sich auch nicht mit Erfolg auf ihre Unkenntnis hinsichtlich der H&ouml;he der Steuerschulden der GmbH berufen, weil sie bereits im August 2008 &#8211;und damit vor der Feststellung der Forderungen am 24.&nbsp;September 2008&#8211; vom FA im Haftungsverfahren angeh&ouml;rt worden war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Der Einwand der Kl&auml;gerin, dass die Forderungsanmeldung nicht den &Auml;nderungsvorschriften der &sect;&sect;&nbsp;172&nbsp;ff. AO unterliege, f&uuml;hrt zu keiner anderen Beurteilung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dass eine widerspruchslose Eintragung zur Insolvenztabelle gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;130 AO ganz oder teilweise zur&uuml;ckgenommen werden kann &#8211;und nicht den f&uuml;r die Aufhebung oder &Auml;nderung von Steuerbescheiden geltenden Vorschriften (&sect;&sect;&nbsp;172&nbsp;ff. AO) unterliegt&#8211; (vgl. BFH-Urteile vom 24.&nbsp;November 2011 V&nbsp;R&nbsp;13\/11, BFHE 235, 137, BStBl II 2012, 298, Rz&nbsp;41&nbsp;ff.; vom 24.&nbsp;November 2011 V&nbsp;R&nbsp;20\/10, BFH\/NV 2012, 711, Rz&nbsp;9; vom 6.&nbsp;Dezember 2012 V&nbsp;R&nbsp;1\/12, BFH\/NV 2013, 906, Rz&nbsp;10; a.A. f&uuml;r den Insolvenzplan BFH-Urteil vom 22.&nbsp;Oktober 2014 I&nbsp;R&nbsp;39\/13, BFHE 247, 300, BStBl II 2015, 577) hat f&uuml;r die hier zu entscheidende Frage des Anwendungsbereichs von &sect;&nbsp;166 AO keine Bedeutung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Da die Kl&auml;gerin die M&ouml;glichkeit hatte, mit ihren Einwendungen gegen ihre Haftung vor Gericht geh&ouml;rt zu werden, ist ihre Haftung verfassungsgem&auml;&szlig; (vgl. dazu Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 29.&nbsp;November 1996&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvR&nbsp;1157\/93, BStBl II 1997, 415, Rz&nbsp;28, m.w.N.; Krumm, StuW 2012, 329, 331&nbsp;ff., 333).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Sonstige Rechtsfehler der angefochtenen Vorentscheidung oder des Haftungsbescheids in Gestalt der Einspruchsentscheidung sind weder geltend gemacht noch ersichtlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 27.9.2017, XI R 9\/16ECLI:DE:BFH:2017:U.270917.XIR9.16.0 Haftungsbescheid; Einwendungsausschluss des Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers einer GmbH bei unterlassenem Widerspruch gegen die Forderungsanmeldung des FA Leits&auml;tze Wird eine Steuerforderung gegen&uuml;ber einer GmbH widerspruchslos zur Insolvenztabelle festgestellt, ist der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der GmbH im Verfahren wegen Haftung gem&auml;&szlig; &sect; 166 AO mit Einwendungen gegen die H&ouml;he der Steuerforderung ausgeschlossen, wenn er &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-9-16-haftungsbescheid-einwendungsausschluss-des-geschaeftsfuehrers-einer-gmbh-bei-unterlassenem-widerspruch-gegen-die-forderungsanmeldung-des-fa\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;R&nbsp;9\/16 &#8211; Haftungsbescheid; Einwendungsausschluss des Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers einer GmbH bei unterlassenem Widerspruch gegen die Forderungsanmeldung des FA<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-68058","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68058","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=68058"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68058\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=68058"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=68058"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=68058"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}