{"id":68062,"date":"2017-12-01T10:13:51","date_gmt":"2017-12-01T08:13:51","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=68062"},"modified":"2017-12-01T10:13:51","modified_gmt":"2017-12-01T08:13:51","slug":"viii-r-13-14-einordnung-von-einkuenften-aus-einem-schneeballsystem-zu-einer-auslaendischen-kapitalgesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-13-14-einordnung-von-einkuenften-aus-einem-schneeballsystem-zu-einer-auslaendischen-kapitalgesellschaft\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;R&nbsp;13\/14 &#8211; Einordnung von Eink&uuml;nften aus einem Schneeballsystem zu einer ausl&auml;ndischen Kapitalgesellschaft"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 5.10.2017, VIII R 13\/14<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:B.051017.VIIIR13.14.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Einordnung von Eink&uuml;nften aus einem Schneeballsystem zu einer ausl&auml;ndischen Kapitalgesellschaft<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. NV: Bei der Entscheidung, ob einer der in &sect; 20 EStG aufgef&uuml;hrten Tatbest&auml;nde erf&uuml;llt ist, kommt es entscheidend darauf an, wie sich das jeweilige Rechtsgesch&auml;ft aus der Sicht des Kapitalanlegers als Leistungsempf&auml;nger bei objektiver Betrachtungsweise darstellt, da auf den nach au&szlig;en erkennbaren Willen des Betreibers des Schneeballsystems abzustellen ist.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. NV: F&uuml;r die Einordnung eines ausl&auml;ndischen Rechtsverh&auml;ltnisses als stille Beteiligung i.S. des &sect; 20 Abs. 1 Nr. 4 EStG kommt es darauf an, was die Vertragsparteien auf Grundlage der getroffenen Vereinbarungen wirtschaftlich gewollt haben und ob der unter Heranziehung aller Umst&auml;nde zu ermittelnde Vertragswille objektiv auf den Abschluss eines Gesellschaftsverh&auml;ltnisses gerichtet ist, das den Merkmalen einer inl&auml;ndischen stillen Gesellschaft entspricht.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;ger gegen das Urteil des Finanzgerichts K&ouml;ln vom 19. M&auml;rz 2014&nbsp;&nbsp;14 K 2824\/13 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens haben die Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach den nicht mit Verfahrensr&uuml;gen angefochtenen Feststellungen des Finanzgerichts (FG) wurde die B Corporation (B) im Jahr 2002 nach dem Recht des US-Bundesstaats &#8230; als AG US-amerikanischen Rechts gegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In den von den Kl&auml;gern und Revisionskl&auml;gern (Kl&auml;ger) unterzeichneten Beitrittserkl&auml;rungen der B wurde den Kl&auml;gern jeweils der Abschluss eines Gesellschaftsvertrags angeboten. Die Beteiligungen wurden als stille Beteiligungen bezeichnet. Das Beteiligungsverh&auml;ltnis zur B sollte nach Eingang der Anlagesumme auf einem Gesellschaftskonto begr&uuml;ndet werden. Jede Beteiligung war mit einer Mindestlaufzeit bis zu einem bestimmten Enddatum versehen und konnte sich verl&auml;ngern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Anlagegelder sollten nach den Angaben gegen&uuml;ber den Kl&auml;gern in einen Verm&ouml;genspool flie&szlig;en, aus dem u.a. Gro&szlig;banken Kapital f&uuml;r Finanzgesch&auml;fte verzinslich zur Verf&uuml;gung gestellt werden sollte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Den Kl&auml;gern wurde eine j&auml;hrliche Rendite von 15,5&nbsp;% ihrer Anlagesummen pro Jahr in Aussicht gestellt, gleichzeitig waren sie bis zur H&ouml;he ihres Anlagekapitals an den Verlusten aus den Handelsgesch&auml;ften der B beteiligt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger leisteten zwischen den Jahren 2002 und 2007 Anlagebetr&auml;ge an die B. Die erste Anlage zeichneten sie gemeinsam am 14.&nbsp;September 2002. Danach folgten gemeinsame Anlagen am 16.&nbsp;September 2003, am 21.&nbsp;Juni 2004, am 22.&nbsp;M&auml;rz 2005, am 4.&nbsp;April 2005. Die Kl&auml;gerin allein t&auml;tigte Anlagen am 15.&nbsp;Dezember 2005, am 9.&nbsp;Februar 2006, am 9.&nbsp;August 2006, am 8.&nbsp;September 2006, am 15.&nbsp;Dezember 2006, am 28.&nbsp;Januar 2007, am 25.&nbsp;Juli 2007 und am 26.&nbsp;Oktober 2007.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Den Kl&auml;gern wurden f&uuml;r die Streitjahre j&auml;hrliche Abrechnungen von der B erteilt, die Renditen von 15,5&nbsp;% auf die jeweiligen Anlagebetr&auml;ge auswiesen. Bei K&uuml;ndigung der Anlage wurden die Anlagebetr&auml;ge samt der Renditen ausgezahlt. Bei Nichtk&uuml;ndigung wurde der Anlagebetrag erh&ouml;ht um den Renditebetrag neu angelegt. Tats&auml;chliche Auszahlungen seitens der B an die Anleger erfolgten zumindest bis Anfang des Jahres 2010.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger reichten ihre Steuererkl&auml;rungen f&uuml;r die Streitjahre zu folgenden Zeitpunkten ein: f&uuml;r das Streitjahr 2005 am 28.&nbsp;September 2007, f&uuml;r das Streitjahr 2006 am 4.&nbsp;Juli 2007, f&uuml;r das Streitjahr 2007 am 22.&nbsp;September 2008, f&uuml;r das Streitjahr 2008 am 2.&nbsp;September 2009 und f&uuml;r das Streitjahr 2009 am 23.&nbsp;August 2010. Die Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen aus Beteiligungen an der B wurden hierin nicht erkl&auml;rt. Die Steuerbescheide f&uuml;r die Streitjahre wurden bestandskr&auml;ftig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzamt f&uuml;r Steuerstrafsachen und Steuerfahndung forderte die Kl&auml;ger jeweils mit Schreiben vom 19.&nbsp;Juli 2010 auf, Angaben zu ihren B-Beteiligungen zu machen. Mit Schreiben vom 23.&nbsp;November 2010 wurde ihnen jeweils die Einleitung des Steuerstrafverfahrens zur Einkommensteuer f&uuml;r die Jahre 2006 bis 2009 mitgeteilt. In seinen abschlie&szlig;enden Berichten vom 27.&nbsp;Juni 2012 zu den gesondert verfolgten Kl&auml;gern gelangte das Finanzamt f&uuml;r Steuerstrafsachen und Steuerfahndung zu dem Ergebnis, die Kl&auml;ger h&auml;tten aus den Beteiligungen an der B Einnahmen als stille Beteiligte gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 des Einkommensteuergesetzes in den in den Streitjahren geltenden Fassungen (EStG) erzielt, die sie h&auml;tten erkl&auml;ren m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) erlie&szlig; daraufhin am 22.&nbsp;Oktober 2012 gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;173 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Abgabenordnung (AO) entsprechend ge&auml;nderte Einkommensteuerbescheide f&uuml;r die Streitjahre, in denen er die nicht erkl&auml;rten Eink&uuml;nfte von der B als Verg&uuml;tungen der Kl&auml;ger aus stillen Beteiligungen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 EStG erfasste.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Einspruch der Kl&auml;ger und die anschlie&szlig;ende Klage blieben erfolglos. Das FG hat die Klage aus den in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2014, 1096 mitgeteilten Gr&uuml;nden mit Urteil vom 19.&nbsp;M&auml;rz 2014&nbsp;&nbsp;14&nbsp;K&nbsp;2824\/13 abgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision verfolgen die Kl&auml;ger ihr Begehren weiter.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Urteil des FG verletze materielles Bundesrecht. Es habe die Beteiligungen der Kl&auml;ger an der B zu Unrecht als stille Beteiligungen und nicht als Vorzugsaktien eingeordnet. Zudem habe das FG zu Unrecht einen Zufluss von Verg&uuml;tungen aus stillen Beteiligungen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;11 EStG bejaht. Nach der Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 11.&nbsp;Februar 2014 VIII&nbsp;R&nbsp;25\/12 (BFHE 244, 406, BStBl II 2014, 461) k&ouml;nne von der Leistungsbereitschaft und -f&auml;higkeit der B zur Auszahlung der Renditen in den Streitjahren nicht ausgegangen werden, da aufgrund eines Verlustes der Anlagesummen objektiv nicht mehr s&auml;mtliche Anleger h&auml;tten befriedigt werden k&ouml;nnen. Das FG habe auch verkannt, dass nach der Rechtsprechung des BFH ein Zufluss im Wege der Gutschrift oder Novation jedenfalls dann nicht mehr angenommen werden k&ouml;nne, wenn der Betreiber des Schneeballsystems auf einen Auszahlungswunsch des Anlegers hin eine sofortige Auszahlung ablehne und &uuml;ber anderweitige Zahlungsmodalit&auml;ten verhandeln wolle.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem r&uuml;gen die Kl&auml;ger einen Verfahrensfehler des FG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"3\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"3\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Die Kl&auml;ger beantragen,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"3\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">das angefochtene Urteil der Vorinstanz aufzuheben und die Einkommensteuerbescheide f&uuml;r die Jahre 2005 bis 2009, jeweils vom 22.&nbsp;Oktober 2012, in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 15.&nbsp;August 2013 dahingehend zu &auml;ndern, dass die Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen um Ertr&auml;ge aus der Beteiligung an der B in H&ouml;he von<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">Kl&auml;ger<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">Kl&auml;gerin<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">2005&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">3.883&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">3.883&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">2006&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">5.951&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">6.912&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">2007&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">6.671&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">25.342&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">2008&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">7.709&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">57.021&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">2009&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">8.899&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">61.284&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"3\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">gemindert werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es &auml;u&szlig;ert Zweifel an der Zul&auml;ssigkeit der Revision, weil nicht erkennbar sei, gegen welche Rechtsvorschriften die Entscheidung des FG nach Ansicht der Kl&auml;ger versto&szlig;en solle. Die blo&szlig;e Bezugnahme auf Schrifts&auml;tze im FG-Verfahren oder auf die Einspruchsentscheidung reiche zur Darlegung der Begr&uuml;ndetheit der Revision nicht aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Entscheidung des FG lasse sich auch keine Abweichung von dem zitierten Urteil des BFH in BFHE 244, 406, BStBl II 2014, 461 entnehmen. Das FG sei in der angefochtenen Entscheidung von denselben Rechtsgrunds&auml;tzen wie der BFH ausgegangen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Entscheidung ergeht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126a der Finanzgerichtsordnung (FGO). Der Senat h&auml;lt die Revision einstimmig f&uuml;r unbegr&uuml;ndet und eine m&uuml;ndliche Verhandlung nicht f&uuml;r erforderlich. Die Beteiligten sind davon unterrichtet worden und hatten Gelegenheit zur Stellungnahme.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Der Senat sieht die Revision trotz der seitens des FA ge&auml;u&szlig;erten Zweifel als zul&auml;ssig an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Revisionskl&auml;ger muss die Umst&auml;nde bezeichnen, aus denen sich die Rechtsverletzung ergeben soll (&sect;&nbsp;120 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a FGO). Er muss neben der R&uuml;ge eines konkreten Rechtsversto&szlig;es die Gr&uuml;nde tats&auml;chlicher oder rechtlicher Art angeben, die nach seiner Auffassung das erstinstanzliche Urteil als unrichtig erscheinen lassen. Erforderlich ist eine zumindest kurze Auseinandersetzung mit den Gr&uuml;nden des angefochtenen Urteils, aus der zu erkennen ist, dass der Revisionskl&auml;ger die Begr&uuml;ndung dieses Urteils und sein eigenes Vorbringen &uuml;berpr&uuml;ft hat (st&auml;ndige Rechtsprechung, s. z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 20.&nbsp;August 2012 I&nbsp;R&nbsp;3\/12, BFH\/NV 2012, 1990; vom 7.&nbsp;April 2010 I&nbsp;R&nbsp;34\/06, BFH\/NV 2010, 1466; vom 9.&nbsp;M&auml;rz 2016 I&nbsp;R&nbsp;79\/14, BFH\/NV 2016, 1039; vom 11.&nbsp;Januar 2017 VI&nbsp;R&nbsp;26\/15, BFH\/NV 2017, 473).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Voraussetzungen sieht der Senat im Streitfall noch als erf&uuml;llt an, da die Kl&auml;ger im Hinblick auf die vom FG bejahte Leistungsbereitschaft und -f&auml;higkeit der B in den Streitjahren geltend machen, das FG habe die im Senatsurteil in BFHE 244, 406, BStBl II 2014, 461 enthaltenen rechtlichen Ma&szlig;st&auml;be verkannt und zu Unrecht einen Zufluss der streitigen Verg&uuml;tungen aus stillen Beteiligungen angenommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Rechtsbeziehung der Kl&auml;ger zur B war als stille Beteiligung der Kl&auml;ger gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 EStG einzuordnen (s. unter 3.a). Das FG hat zu Recht einen Zufluss der streitigen Verg&uuml;tungen bei den Kl&auml;gern in den Streitjahren angenommen (s. unter 3.b). Auch konnten die Einkommensteuerbescheide f&uuml;r s&auml;mtliche Streitjahre zu Lasten der Kl&auml;ger gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;173 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 AO ge&auml;ndert werden (s. unter 3.c). Der geltend gemachte Verfahrensfehler wird nicht hinreichend dargelegt (s. unter 3.d).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG hat die Rechtsbeziehungen zwischen den Kl&auml;gern und der B zutreffend als unter &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 EStG fallende stille Beteiligungen beurteilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Es hat in rechtlicher Hinsicht zutreffend darauf abgestellt, dass f&uuml;r die Einordnung einer Rechtsbeziehung unter einen der Tatbest&auml;nde des &sect;&nbsp;20 EStG ma&szlig;geblich ist, wie sie sich aus Sicht des Kapitalanlegers als Leistungsempf&auml;nger bei objektiver Betrachtungsweise darstellt, da auf den nach au&szlig;en erkennbaren Willen des Betreibers des Schneeballsystems abzustellen ist (BFH-Urteil vom 14.&nbsp;Dezember 2004 VIII&nbsp;R&nbsp;5\/02, BFHE 209, 423, BStBl II 2005, 739, Rz&nbsp;25; zur stillen Beteiligung BFH-Urteile vom 28.&nbsp;Oktober 2008 VIII&nbsp;R&nbsp;36\/04, BFHE 223, 166, BStBl II 2009, 190, unter II.1.; vom 22.&nbsp;Juli 1997 VIII&nbsp;R&nbsp;57\/95, BFHE 184, 21, BStBl II 1997, 755, unter II.1.a bb).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r die Einordnung eines (auch ausl&auml;ndischen) Rechtsverh&auml;ltnisses unter &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 EStG ist die Bildung einer Risikogemeinschaft, vor allem die Vereinbarung einer Erfolgs- und Verlustbeteiligung, die ein typisches Merkmal eines Gesellschaftsverh&auml;ltnisses bildet, pr&auml;gend (st&auml;ndige BFH-Rechtsprechung, vgl. Urteile vom 22.&nbsp;Juli 1997 VIII&nbsp;R&nbsp;12\/96, BFHE 184, 34, BStBl II 1997, 761; vom 7.&nbsp;Oktober 1997 VIII&nbsp;R&nbsp;40\/97, BFH\/NV 1998, 958; in BFHE 184, 21, BStBl II 1997, 755; vom 10.&nbsp;Juli 2001 VIII&nbsp;R&nbsp;35\/00, BFHE 196, 112, BStBl II 2001, 646; in BFHE 223, 166, BStBl II 2009, 190, unter II.2.). Unerheblich ist hingegen, ob im Wortlaut der getroffenen Vereinbarungen der Begriff &quot;stille Gesellschaft&quot; erw&auml;hnt wird und ob die Vereinbarungen zwischen Anleger und Betreiber des Schneeballsystems ausdr&uuml;ckliche Regelungen &uuml;ber Kontrollrechte der Anleger enthalten (BFH-Urteil in BFHE 223, 166, BStBl II 2009, 190, unter II.2.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Das FG hat f&uuml;r den Senat in tats&auml;chlicher Hinsicht bindend gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO festgestellt, die Kl&auml;ger seien in ihren Beitrittserkl&auml;rungen auf das Zustandekommen stiller Gesellschaften mit der B hingewiesen worden. Ihnen sei vorget&auml;uscht worden, die Anlagegelder sollten seitens der B zur verzinslichen Refinanzierung von Gro&szlig;banken zur Verf&uuml;gung gestellt werden. Zudem hat das FG festgestellt, den Kl&auml;gern sei eine j&auml;hrliche Rendite von 15,5&nbsp;% der jeweiligen Anlage zugesagt worden und dass sie mit der Anlagesumme f&uuml;r Verluste haften m&uuml;ssten. Schlie&szlig;lich hat es auf von den Kl&auml;gern nicht vorgelegte Nachweise f&uuml;r eine Stellung als Aktion&auml;r der B (Fehlen von Aktienurkunden oder Nachweisen zur Berechtigung an sammelverwahrten Aktien, fehlende Ausz&uuml;ge aus einem Gesellschafterbuch, fehlende Nachweise zu Kapitalerh&ouml;hungen der B) abgestellt, aus denen es ohne Versto&szlig; gegen Denkgesetze und Erfahrungss&auml;tze abgeleitet hat, die Beteiligungen der Kl&auml;ger h&auml;tten nach den f&uuml;r die Kl&auml;ger erkennbaren objektiven Umst&auml;nden nicht als Erwerb von (Vorzugs-)Aktien an der B ausgelegt werden k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Auf dieser tats&auml;chlichen Grundlage ist es revisionsrechtlich nicht zu beanstanden, dass das FG das Rechtsverh&auml;ltnis der Kl&auml;ger zur B unter &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 EStG eingeordnet hat. Die W&uuml;rdigung des FG, gegen eine Beteiligung der Kl&auml;ger an der B in Form von Vorzugsaktien spreche die Befristung der jeweiligen Anlagen und die Mitteilung abrufbarer oder wiederanzulegender Renditebetr&auml;ge, l&auml;sst keinen Rechtsfehler erkennen. Auch die weitere rechtliche W&uuml;rdigung, die B habe den Betrieb eines Handelsgewerbes i.S. des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 des Handelsgesetzbuchs im Bereich der Finanzanlagen vorget&auml;uscht, es sei jeweils eine Risikogemeinschaft zwischen der B und den Kl&auml;gern gewollt gewesen und begr&uuml;ndet worden und die Kl&auml;ger h&auml;tten in Form ihrer auf B-Konten gezahlten Anlagebetr&auml;ge Gesellschafterbeitr&auml;ge (Einlagen) get&auml;tigt, sodass typisch stille Beteiligungen am Handelsgewerbe der B gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 EStG begr&uuml;ndet worden seien, ist nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Zutreffend ist das FG auch von einem Zufluss der gutgeschriebenen und wiederangelegten Ertr&auml;ge gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 i.V.m. &sect;&nbsp;11 EStG in den Streitjahren ausgegangen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach der st&auml;ndigen Rechtsprechung des BFH f&uuml;hren Gutschriften oder die Wiederanlage von Renditen in Schneeballsystemen zu Einnahmen aus Kapitalverm&ouml;gen, hier i.S. von &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 EStG, wenn der Betreiber des Schneeballsystems bei Erteilung der Gutschriften oder der Wiederanlage leistungsbereit und leistungsf&auml;hig ist (vgl. BFH-Urteil in BFHE 244, 406, BStBl II 2014, 461, Rz&nbsp;23&nbsp;ff.). Der Anleger muss bei beiden &quot;Zuflusstatbest&auml;nden&quot; im Zeitpunkt der Novation oder der Gutschrift in den B&uuml;chern des Betreibers des Schneeballsystems tats&auml;chlich in der Lage gewesen sein, die Auszahlung ohne weiteres Zutun herbeizuf&uuml;hren (vgl. BFH-Urteile in BFHE 196, 112, BStBl II 2001, 646; in BFHE 223, 166, BStBl II 2009, 190; in BFHE 244, 406, BStBl II 2014, 461, Rz&nbsp;27).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Von einem nicht mehr leistungsbereiten und -f&auml;higen Betreiber eines Schneeballsystems kann vor Er&ouml;ffnung eines Insolvenzverfahrens &uuml;ber dessen Verm&ouml;gen erst ausgegangen werden, wenn dieser auf einen Auszahlungswunsch des Anlegers hin eine sofortige Auszahlung ablehnt und stattdessen &uuml;ber anderweitige Zahlungsmodalit&auml;ten verhandelt (BFH-Urteil in BFHE 244, 406, BStBl II 2014, 461, Rz&nbsp;35). Ob eine Deckungsl&uuml;cke zwischen den dem Betreiber des Schneeballsystems tats&auml;chlich zur Verf&uuml;gung stehenden finanziellen Mitteln und den tats&auml;chlich bestehenden Forderungen aller Anleger, wenn diese hypothetisch auf einen Schlag zu befriedigen w&auml;ren, im Zeitpunkt der Novation oder Gutschrifterteilung bestanden hat, ist hingegen nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des Senats &#8211;entgegen der Auffassung der Kl&auml;ger&#8211; unbeachtlich. Aus einer solchen Deckungsl&uuml;cke l&auml;sst sich f&uuml;r die Frage des Zuflusses von Ertr&auml;gen jedenfalls so lange nichts herleiten, wie das Schneeballsystem als solches funktioniert, d.h. die Auszahlungsverlangen der Anleger ohne Einschr&auml;nkung bedient werden (BFH-Urteil in BFHE 244, 406, BStBl II 2014, 461, Rz&nbsp;36).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die W&uuml;rdigung des FG, die von der B in den Streitjahren mitgeteilten Renditen seien den Kl&auml;gern aufgrund von Gutschriften oder der Entscheidung zur Wiederanlage als Kapitalertr&auml;ge gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 i.V.m. &sect;&nbsp;11 EStG zugeflossen, ist nach den vorstehenden Ma&szlig;st&auml;ben und auf Grundlage der bindenden Feststellungen des FG nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es ist bindend festgestellt, dass den Kl&auml;gern in den Streitjahren &quot;Renditen&quot; per Abrechnung mitgeteilt und gutgeschrieben wurden, sich der Kl&auml;ger oder die Kl&auml;gerin zur Wiederanlage stets aufgrund ihres eigenen freien Entschlusses entschieden haben und die B bis Anfang 2010 die Auszahlungsw&uuml;nsche aller Anleger generell bedienen konnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die von den Kl&auml;gern angef&uuml;hrten Gesichtspunkte f&uuml;r eine fehlende Leistungsbereitschaft und -f&auml;higkeit der B in den Streitjahren greifen nicht durch. Ihre Behauptungen, die B habe f&uuml;r den Fall der K&uuml;ndigung der Anleger mit dem Totalverlust gedroht, sich f&uuml;r nicht leistungsf&auml;hig erkl&auml;rt und sie h&auml;tten &#8211;nach den Streitjahren&#8211; im Jahr 2010 s&auml;mtliche Anlagen gek&uuml;ndigt und erfolglos von der B die Auszahlung ihrer Anlagen und Ertr&auml;ge verlangt, sind vom FG nicht als Tatsachen festgestellt worden und damit gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO als neuer Sachvortrag im Revisionsverfahren nicht zu ber&uuml;cksichtigen. &Uuml;berdies st&uuml;nde eine K&uuml;ndigung der Anlagen mit einem gescheiterten Auszahlungswunsch <span style=\"text-decoration:underline\">im Jahr 2010<\/span> auch nicht der Annahme eines Zuflusses der gutgeschriebenen oder wiederangelegten Kapitalertr&auml;ge in den fr&uuml;heren Streitjahren entgegen, da es auf die Leistungsbereitschaft und -f&auml;higkeit im Zeitpunkt der Gutschrifterteilung oder der Wiederanlage ankommt. Gleiches gilt f&uuml;r die von den Kl&auml;gern geltend gemachten K&uuml;ndigungen ihrer Anlagen aus dem Jahr 2010.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine fehlende Leistungsf&auml;higkeit und -bereitschaft der B im Streitjahr ist auch nicht aufgrund des Vorbringens in den Schrifts&auml;tzen vom 17. und 19.&nbsp;Juli 2017 zu bejahen. Es handelt sich bei den dargelegten Tatsachen und vorgelegten Unterlagen um neuen Sachvortrag im Revisionsverfahren, der gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO unbeachtlich ist. Zudem stellt die im Urteil des Landgerichts &#8230; wiedergegebene interne &Auml;u&szlig;erung des Directors der B gegen&uuml;ber seinen Vertriebsleitern von Anfang M&auml;rz 2008, &quot;die B habe weder in der Vergangenheit noch aktuell &uuml;ber das notwendige Kapital verf&uuml;gt, erfolgreiche Gesch&auml;fte zu t&auml;tigen&quot;, &#8211;selbst wenn sie zu ber&uuml;cksichtigen w&auml;re&#8211;, die Leistungsf&auml;higkeit und -bereitschaft der B in den Streitjahren nicht in Frage. Denn ma&szlig;geblich hierf&uuml;r ist &#8211;wie unter bb dargelegt&#8211; allein das Verhalten der B zu den Anlegern im Au&szlig;enverh&auml;ltnis.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Das FG hat zu Recht auch keine Beschr&auml;nkung des deutschen Besteuerungsrechts f&uuml;r die den Kl&auml;gern durch Gutschrift und Novation zugeflossenen Verg&uuml;tungen aus den stillen Beteiligungen durch das Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland&nbsp;&nbsp;und den Vereinigten Staaten von Amerika zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und zur Verhinderung der Steuerverk&uuml;rzung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Verm&ouml;gen und einiger anderer Steuern vom 29.&nbsp;August 1989 in seiner Fassung des Protokolls zur &Auml;nderung des am 29.&nbsp;August 1989 unterzeichneten Abkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und zur Verhinderung der Steuerverk&uuml;rzung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Verm&ouml;gen und einiger anderer Steuern (&Auml;nderungsprotokoll) vom 1.&nbsp;Juni 2006 (BGBl II 2006, 1186, BStBl I 2008, 767) &#8211;DBA USA 1989\/2008&#8211; bejaht. Aus deutscher Sicht liegen in den Streitjahren von den Kl&auml;gern vereinnahmte Verg&uuml;tungen aus stillen Beteiligungen zur B als US-amerikanischer Kapitalgesellschaft gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 EStG vor. Die unbeschr&auml;nkt steuerpflichtigen Kl&auml;ger sind in den Streitjahren mit ihrem Welteinkommen im Inland steuerpflichtig (&sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG). Es besteht aufgrund des Vortrags der Kl&auml;ger kein Anhaltspunkt daf&uuml;r, dass das innerstaatliche Besteuerungsrecht der Bundesrepublik Deutschland durch die Anwendung der Freistellungsmethode gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;23 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a Satz&nbsp;1 DBA USA 1989 (Streitjahre 2005 bis 2007) oder gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;23 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a DBA USA 2008 (Streitjahre 2008 und 2009) beschr&auml;nkt sein k&ouml;nnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Schlie&szlig;lich ist die W&uuml;rdigung des FG, das FA habe f&uuml;r s&auml;mtliche Streitjahre noch gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;173 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 AO &Auml;nderungsbescheide erlassen k&ouml;nnen, ohne durch die Festsetzungsverj&auml;hrung gehindert zu sein, frei von Rechtsfehlern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r die Streitjahre 2007 bis 2009 war im Zeitpunkt des Erlasses der &Auml;nderungsbescheide die regul&auml;re vierj&auml;hrige Festsetzungsfrist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;170 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1, &sect;&nbsp;169 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 AO noch nicht abgelaufen. F&uuml;r die Streitjahre 2005 und 2006 hat das FG aufgrund von Ermittlungen des Finanzamts f&uuml;r Steuerstrafsachen und Steuerfahndung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 AO zutreffend eine Ablaufhemmung bejaht, da Ermittlungen vor Ablauf der regul&auml;ren Festsetzungsfrist f&uuml;r diese Streitjahre (f&uuml;r 2005 und 2006 jeweils mit Ablauf des Jahres 2011) eingeleitet wurden, die zu ge&auml;nderten Steuerfestsetzungen gef&uuml;hrt haben. Ausreichende &quot;Ermittlungen&quot; i.S. des &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 AO im Sinne der Vorschrift hat das FG zu Recht in der Aufforderung an die Kl&auml;ger durch das Schreiben der Steuerfahndung vom 19.&nbsp;Juli 2010 gesehen, sich zu Dauer und H&ouml;he ihrer B-Beteiligungen zu &auml;u&szlig;ern (BFH-Urteil vom 8.&nbsp;Juli 2009 VIII&nbsp;R&nbsp;5\/07, BFHE 226, 198, BStBl II 2010, 583, unter II.2.c&nbsp;bb). Die weitere Beurteilung des FG, f&uuml;r die Kl&auml;ger sei auch erkennbar gewesen (s. zu dieser Voraussetzung BFH-Urteil vom 17.&nbsp;November 2015 VIII&nbsp;R&nbsp;68\/13, BFHE 252, 210, BStBl II 2016, 571, Rz&nbsp;13), dass in ihren Steuerangelegenheiten f&uuml;r die Streitjahre 2005 und 2006 ermittelt worden sei, l&auml;sst ebenfalls keinen Rechtsfehler erkennen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die R&uuml;ge, das FG habe Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft trotz Antrags nicht beigezogen und damit gegen seine Verpflichtung zur Sachaufkl&auml;rung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 FGO versto&szlig;en, hat keinen Erfolg. Der behauptete Verfahrensfehler des FG wird entgegen der Vorgaben aus &sect;&nbsp;120 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;b FGO nicht hinreichend dargelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es sind bei einer Verfahrensr&uuml;ge in der Revisionsbegr&uuml;ndung die Tatsachen zu bezeichnen, die den Mangel ergeben sollen (BFH-Beschluss vom 11.&nbsp;Oktober 2013 III&nbsp;R&nbsp;69\/11, BFH\/NV 2014, 67). Kann auf die Beachtung verfahrensrechtlicher Vorschriften &#8211;hier auf eine unterlassene Aktenbeiziehung des FG trotz Antrags gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;155 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;295 der Zivilprozessordnung&#8211; verzichtet werden (s. z.B. BFH-Beschluss vom 6.&nbsp;Dezember 2012 I&nbsp;B&nbsp;8\/12, BFH\/NV 2013, 703, Rz&nbsp;10), so geh&ouml;rt zur ordnungsgem&auml;&szlig;en R&uuml;ge eines Verfahrensmangels mit der Revision auch der Vortrag, dass die Verletzung der Verfahrensvorschrift vor dem FG ordnungsgem&auml;&szlig; ger&uuml;gt worden ist, sofern sich dies nicht aus dem Urteil oder den in Bezug genommenen Unterlagen, insbesondere aus der Sitzungsniederschrift, ergibt, oder es ist darzulegen, weshalb eine solche R&uuml;ge nicht m&ouml;glich gewesen ist (BFH-Beschluss vom 30.&nbsp;Oktober 2003 III&nbsp;R&nbsp;4\/03, juris, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es fehlt aber jeglicher Vortrag der Kl&auml;ger dazu, ob die Nichtbeiziehung der Akten vor dem FG ger&uuml;gt wurde oder warum eine solche R&uuml;ge nicht m&ouml;glich gewesen sein soll. Die Niederschrift zur m&uuml;ndlichen Verhandlung enth&auml;lt keinen Hinweis auf einen wiederholenden Antrag zur Beiziehung der Ermittlungsakten durch die in der m&uuml;ndlichen Verhandlung anwaltlich vertretenen Kl&auml;ger.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 5.10.2017, VIII R 13\/14ECLI:DE:BFH:2017:B.051017.VIIIR13.14.0 Einordnung von Eink&uuml;nften aus einem Schneeballsystem zu einer ausl&auml;ndischen Kapitalgesellschaft Leits&auml;tze 1. NV: Bei der Entscheidung, ob einer der in &sect; 20 EStG aufgef&uuml;hrten Tatbest&auml;nde erf&uuml;llt ist, kommt es entscheidend darauf an, wie sich das jeweilige Rechtsgesch&auml;ft aus der Sicht des Kapitalanlegers als Leistungsempf&auml;nger bei objektiver Betrachtungsweise darstellt, &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-13-14-einordnung-von-einkuenften-aus-einem-schneeballsystem-zu-einer-auslaendischen-kapitalgesellschaft\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;R&nbsp;13\/14 &#8211; Einordnung von Eink&uuml;nften aus einem Schneeballsystem zu einer ausl&auml;ndischen Kapitalgesellschaft<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-68062","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68062","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=68062"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68062\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=68062"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=68062"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=68062"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}