{"id":68139,"date":"2017-12-18T18:54:07","date_gmt":"2017-12-18T16:54:07","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=68139"},"modified":"2017-12-18T18:54:07","modified_gmt":"2017-12-18T16:54:07","slug":"vi-r-22-16-aufwendungen-fuer-die-unterbringung-in-einem-alten-und-pflegeheim-ansatz-einer-haushaltsersparnis-fuer-beide-ehegatten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-22-16-aufwendungen-fuer-die-unterbringung-in-einem-alten-und-pflegeheim-ansatz-einer-haushaltsersparnis-fuer-beide-ehegatten\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;22\/16 &#8211; Aufwendungen f&uuml;r die Unterbringung in einem Alten- und Pflegeheim &#8211; Ansatz einer Haushaltsersparnis f&uuml;r beide Ehegatten"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 4.10.2017, VI R 22\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.041017.VIR22.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Aufwendungen f&uuml;r die Unterbringung in einem Alten- und Pflegeheim &#8211; Ansatz einer Haushaltsersparnis f&uuml;r beide Ehegatten<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Aufwendungen f&uuml;r die krankheitsbedingte Unterbringung in einem Alten- und Pflegeheim kommen als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung nur in Betracht, soweit dem Steuerpflichtigen zus&auml;tzliche Aufwendungen erwachsen.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Dementsprechend sind Aufwendungen f&uuml;r die krankheitsbedingte Unterbringung im Grundsatz um eine Haushaltsersparnis zu k&uuml;rzen, es sei denn, der Pflegebed&uuml;rftige beh&auml;lt seinen normalen Haushalt bei.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Die Haushaltsersparnis des Steuerpflichtigen ist entsprechend dem in &sect; 33a Abs. 1 EStG vorgesehenen H&ouml;chstbetrag f&uuml;r den Unterhalt unterhaltsbed&uuml;rftiger Personen zu sch&auml;tzen.<\/p>\n<\/p>\n<p>4. Sind beide Ehegatten krankheitsbedingt in einem Alten- und Pflegeheim untergebracht, ist f&uuml;r jeden der Ehegatten eine Haushaltsersparnis anzusetzen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;ger wird das Urteil des Finanzgerichts N&uuml;rnberg vom 4. Mai 2016&nbsp;&nbsp;3 K 915\/15 aufgehoben. Der Einkommensteuerbescheid 2013 vom 24. Juli 2014 i.d.F. der Einspruchsentscheidung vom 1. Juni 2015 wird dahingehend ge&auml;ndert, dass die zumutbare Belastung um 664 EUR zu vermindern ist.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Berechnung der Steuer wird dem Beklagten &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Im &Uuml;brigen wird die Klage abgewiesen und die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens haben die Kl&auml;ger zu 83 % und der Beklagte zu 17 % zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist, ob bei der Ber&uuml;cksichtigung von Aufwendungen f&uuml;r die Unterbringung von Ehegatten in einem Alten- und Pflegeheim f&uuml;r jeden der beiden Steuerpflichtigen eine Haushaltsersparnis anzusetzen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) sind Erben ihrer w&auml;hrend des Revisionsverfahrens verstorbenen Mutter. Diese war im Streitjahr (2013) verheiratet und wurde mit ihrem in 2014 verstorbenen Ehemann zur Einkommensteuer zusammen veranlagt. Die Eheleute waren seit Mai 2013 in einem Alten- und Pflegeheim in einem Doppelzimmer (Wohnschlafraum mit einem Vorraum, Einbauschrank, Dusche und WC) untergebracht. Der bestehende Haushalt der Eheleute wurde mit Ablauf des 4.&nbsp;Juli 2013 aufgel&ouml;st. Die Allgemein&auml;rzte X und Y bescheinigten mit &auml;rztlichem Attest vom &#8230;&nbsp;Mai 2014, dass die Mutter der Kl&auml;ger nach der Krankenhausentlassung und einem Reha-Aufenthalt im Mai 2013 nicht mehr in der Lage sei, sich selbst zu versorgen und einen Haushalt zu f&uuml;hren. Der Vater der Kl&auml;ger war pflegebed&uuml;rftig im Sinne der Pflegestufe&nbsp;2.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r die Unterbringung in dem Heim, Verpflegung und Pflegeleistungen entstanden den Eheleuten abz&uuml;glich der Erstattungsleistungen anderer Stellen Kosten in H&ouml;he von 27.571,75&nbsp;EUR. Diese minderten sie um eine anteilige Haushaltsersparnis in H&ouml;he von 3.387,50&nbsp;EUR (8.130&nbsp;EUR x 5\/12). In ihrer Einkommensteuererkl&auml;rung machten die Eheleute unter Vorlage entsprechender Rechnungen den verbleibenden Betrag in H&ouml;he von 24.185&nbsp;EUR als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung nach &sect;&nbsp;33 des Einkommensteuergesetzes (EStG) geltend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) ber&uuml;cksichtigte im Rahmen der Einkommensteuerfestsetzung f&uuml;r das Streitjahr zun&auml;chst lediglich die Kosten der Heimunterbringung des Vaters der Kl&auml;ger. Im Einspruchsverfahren erkannte das FA auch die Heimunterbringungskosten der Mutter der Kl&auml;ger nach &sect;&nbsp;33 EStG an. Es setzte jedoch lediglich einen Betrag in H&ouml;he von 19.668&nbsp;EUR an. Die geltend gemachten Aufwendungen in H&ouml;he von 27.572&nbsp;EUR seien um eine Haushaltsersparnis f&uuml;r beide Eheleute in H&ouml;he von jeweils 3.952&nbsp;EUR zu k&uuml;rzen. Die Haushaltsersparnis ermittelte das FA dabei wie folgt: 8.130&nbsp;EUR &times; 5\/12 + 8.130&nbsp;EUR &times; 25\/360 = 3.952,08&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die daraufhin erhobene Klage, mit der sich die Eheleute gegen den zweifachen Ansatz einer Haushaltsersparnis wandten, wies das Finanzgericht (FG) mit den in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2016, 1440 ver&ouml;ffentlichten Gr&uuml;nden ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie beantragen,<br \/>das Urteil des FG N&uuml;rnberg vom 4.&nbsp;Mai 2016&nbsp;&nbsp;3&nbsp;K&nbsp;915\/15 aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid 2013 vom 24.&nbsp;Juli 2014 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 1.&nbsp;Juni 2015 unter Ber&uuml;cksichtigung der Grunds&auml;tze der Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 19.&nbsp;Januar 2017 VI&nbsp;R&nbsp;75\/14 dahin abzu&auml;ndern, dass bei der Ermittlung der Heimunterbringungskosten als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen f&uuml;r beide Ehegatten nur einmal eine zeitanteilige Haushaltsersparnis in H&ouml;he von 3.952,08&nbsp;EUR in Abzug gebracht wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision unter Ber&uuml;cksichtigung der Grunds&auml;tze der BFH-Entscheidung vom 19.&nbsp;Januar 2017 VI&nbsp;R&nbsp;75\/14 zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision der Kl&auml;ger ist nur in geringem Umfang begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt insoweit zur Aufhebung der Vorentscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;) sowie zur Stattgabe der Klage, als bei der Einkommensteuerfestsetzung 2013 die zumutbare Belastung um 664&nbsp;EUR zu mindern ist. Die als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen zu ber&uuml;cksichtigenden Aufwendungen f&uuml;r die Heimunterbringung der Eltern der Kl&auml;ger hat das FG jedoch zu Recht um eine Haushaltsersparnis f&uuml;r jeden der Ehegatten gek&uuml;rzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;1 EStG wird die Einkommensteuer auf Antrag erm&auml;&szlig;igt, wenn einem Steuerpflichtigen zwangsl&auml;ufig gr&ouml;&szlig;ere Aufwendungen als der &uuml;berwiegenden Mehrzahl der Steuerpflichtigen gleicher Einkommensverh&auml;ltnisse, gleicher Verm&ouml;gensverh&auml;ltnisse und gleichen Familienstands erwachsen (au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung). Aufwendungen erwachsen dem Steuerpflichtigen zwangsl&auml;ufig, wenn er sich ihnen aus rechtlichen, tats&auml;chlichen oder sittlichen Gr&uuml;nden nicht entziehen kann und soweit die Aufwendungen den Umst&auml;nden nach notwendig sind und einen angemessenen Betrag nicht &uuml;bersteigen (&sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG). Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH sind Aufwendungen au&szlig;ergew&ouml;hnlich, wenn sie nicht nur ihrer H&ouml;he, sondern auch ihrer Art und dem Grunde nach au&szlig;erhalb des &Uuml;blichen liegen. Die &uuml;blichen Aufwendungen der Lebensf&uuml;hrung, die in H&ouml;he des Existenzminimums durch den Grundfreibetrag abgegolten sind, sind aus dem Anwendungsbereich des &sect;&nbsp;33 EStG ausgeschlossen (z.B. BFH-Urteile vom 18.&nbsp;April 2002 III&nbsp;R&nbsp;15\/00, BFHE 199, 135, BStBl II 2003, 70; vom 10.&nbsp;Mai 2007 III&nbsp;R&nbsp;39\/05, BFHE 218, 136, BStBl II 2007, 764; vom 25.&nbsp;Juli 2007 III&nbsp;R&nbsp;64\/06, BFH\/NV 2008, 200).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) In st&auml;ndiger Rechtsprechung geht der BFH davon aus, dass Krankheitskosten dem Steuerpflichtigen aus tats&auml;chlichen Gr&uuml;nden zwangsl&auml;ufig erwachsen. Dies gilt auch f&uuml;r Aufwendungen f&uuml;r die krankheits- oder pflegebedingte Unterbringung des Steuerpflichtigen in einem Alten- oder Pflegeheim. Es gelten insoweit die allgemeinen Grunds&auml;tze &uuml;ber die Abziehbarkeit von Krankheitskosten (Senatsurteile vom 14.&nbsp;November 2013 VI&nbsp;R&nbsp;20\/12, BFHE 244, 285, BStBl II 2014, 456; vom 9.&nbsp;Dezember 2010 VI&nbsp;R&nbsp;14\/09, BFHE 232, 343, BStBl II 2011, 1011, und vom 30.&nbsp;M&auml;rz 2017 VI&nbsp;R&nbsp;55\/15, BFH\/NV 2017, 1028).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Derartige Kosten kommen jedoch als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung nur in Betracht, soweit dem Steuerpflichtigen zus&auml;tzliche Aufwendungen erwachsen (Senatsurteil vom 15.&nbsp;April 2010 VI&nbsp;R&nbsp;51\/09, BFHE 229, 206, BStBl II 2010, 794). Denn im Rahmen des &sect;&nbsp;33 EStG sind lediglich gegen&uuml;ber der normalen Lebensf&uuml;hrung entstehende Mehrkosten ber&uuml;cksichtigungsf&auml;hig. Dementsprechend sind Aufwendungen f&uuml;r die krankheitsbedingte Unterbringung im Grundsatz um eine Haushaltsersparnis, die der H&ouml;he nach den ersparten Verpflegungs- und Unterbringungskosten entspricht (BFH-Urteile vom 10.&nbsp;August 1990 III&nbsp;R&nbsp;2\/86, BFH\/NV 1991, 231, und in BFHE 199, 135, BStBl II 2003, 70, sowie Senatsurteil in BFHE 229, 206, BStBl II 2010, 794), zu k&uuml;rzen (so bereits Senatsurteile vom 26.&nbsp;Juli 1957 VI&nbsp;155\/55&nbsp;U, BFHE 65, 298, BStBl III 1957, 347; vom 22.&nbsp;August 1980 VI&nbsp;R&nbsp;138\/77, BFHE 131, 381, BStBl II 1981, 23, und VI&nbsp;R&nbsp;196\/77, BFHE 131, 378, BStBl II 1981, 25, sowie BFH-Urteil in BFH\/NV 1991, 231), es sei denn, der Pflegebed&uuml;rftige beh&auml;lt seinen normalen Haushalt bei (BFH-Urteil in BFH\/NV 1991, 231, m.w.N., sowie Senatsurteil in BFHE 229, 206, BStBl II 2010, 794).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Haushaltsersparnis des Steuerpflichtigen sch&auml;tzt die Rechtsprechung entsprechend dem in &sect;&nbsp;33a Abs.&nbsp;1 EStG vorgesehenen H&ouml;chstbetrag f&uuml;r den Unterhalt unterhaltsbed&uuml;rftiger Personen (Senatsurteil in BFHE 229, 206, BStBl II 2010, 794; FG M&uuml;nchen, Urteil vom 5.&nbsp;November 2008&nbsp;&nbsp;15&nbsp;K&nbsp;2814\/07, EFG 2009, 345; FG K&ouml;ln, Urteil vom 28.&nbsp;April 2009&nbsp;&nbsp;8&nbsp;K&nbsp;1337\/08, EFG 2010, 479). Dem folgen die Finanzbeh&ouml;rden (R&nbsp;33.3 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 der Einkommensteuer-Richtlinien &#8211;EStR&#8211;). Dieser betr&auml;gt im Streitjahr 8.130&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Sch&auml;tzung ist realit&auml;tsgerecht und daher nicht zu beanstanden. Die Haushaltsersparnis ist durch einen Vergleich der aufgewendeten Pflegeheimkosten mit den Kosten des aufgegebenen entsprechenden privaten Haushalts zu ermitteln (Senatsurteil in BFHE 131, 381, BStBl II 1981, 23). Ma&szlig;gr&ouml;&szlig;e sind insoweit die &uuml;blichen Kosten eines Einpersonenhaushalts (Senatsurteil in BFHE 131, 381, BStBl II 1981, 23). Diese werden in ihren Mindestanforderungen durch den in &sect;&nbsp;33a Abs.&nbsp;1 EStG vorgesehenen H&ouml;chstbetrag typisiert abgebildet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese &#8211;regelm&auml;&szlig;ig zugunsten des Steuerpflichtigen wirkende&#8211; Typisierung dient der Rechtsanwendungsgleichheit und Rechtssicherheit. Die Grenzen richterlicher Rechtsanwendung sind dadurch nicht &uuml;berschritten. Denn nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) sind Finanzgerichte im Steuerrecht zur Typisierung befugt, sofern es sich dabei &#8211;wie vorliegend&#8211; um Gesetzesauslegung handelt (Entscheidungen des BVerfG vom 31.&nbsp;Mai 1988&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvR&nbsp;520\/83, BVerfGE 78, 214; vom 4.&nbsp;Februar 2005&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvR&nbsp;1572\/01, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung 2005, 352; s. auch BFH-Urteile vom 21.&nbsp;September 2011 I&nbsp;R&nbsp;7\/11, BFHE 235, 273, BStBl II 2014, 616; vom 27.&nbsp;Januar 2010 IX&nbsp;R&nbsp;31\/09, BFHE 229, 90, BStBl II 2011, 28; vom 15.&nbsp;M&auml;rz 2005 X&nbsp;R&nbsp;39\/03, BFHE 209, 320, BStBl II 2005, 817, sowie Senatsurteil vom 12.&nbsp;Dezember 2012 VI&nbsp;R&nbsp;79\/10, BFHE 240, 44; Sunder-Plassmann in H&uuml;bschmann\/Hepp\/ Spitaler, &sect;&nbsp;1 FGO Rz&nbsp;144, 148; Kanzler, Finanz-Rundschau 2009, 527; Pahlke, Beiheft zum Deutschen Steuerrecht, Heft&nbsp;31\/2011, 66).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dar&uuml;ber hinaus ist diese Typisierung der Verwaltungspraktikabilit&auml;t und dem Schutz der Privatsph&auml;re geschuldet. Denn somit bedarf es keiner individuellen Bemessung der Haushaltsersparnis. Insbesondere sind weder das FA noch das FG gehalten, die Differenz zwischen dem im aufgegebenen Haushalt f&uuml;r Unterkunft und Verpflegung tats&auml;chlich angefallenen Aufwand und den hierf&uuml;r anfallenden Kosten in einer Pflegeeinrichtung zu erheben. Auch ist von dem in &sect;&nbsp;33a Abs.&nbsp;1 EStG vorgesehenen H&ouml;chstbetrag f&uuml;r den Unterhalt unterhaltsbed&uuml;rftiger Personen &#8211;entgegen der Auffassung der Revision&#8211; kein Abschlag f&uuml;r Kosten der Lebensf&uuml;hrung &#8211;etwa f&uuml;r Bekleidung, K&ouml;rperpflege, Telekommunikation und &uuml;bliche Versicherungen&#8211; vorzunehmen. Zwar mag es im Einzelfall zutreffen, dass der Bewohner eines Alten- und Pflegeheims derartige Kosten wie auch Aufwendungen betreffend das soziokulturelle Existenzminimum jenseits des Heimentgelts zu tragen hat und deshalb durch die Aufgabe des Haushalts insoweit nichts erspart. Gegen die Typisierung der Haushaltsersparnis nach dem in &sect;&nbsp;33a Abs.&nbsp;1 EStG vorgesehenen H&ouml;chstbetrag vermag dieser Befund jedoch nicht zu streiten. Zum einen verkennt die Revision mit ihrem Vorbringen insoweit, dass eine Pflegeeinrichtung neben Pflegeleistungen nicht nur &quot;Kost und Logis&quot; gew&auml;hrt, sondern in der Regel auch dar&uuml;ber hinaus Geselligkeit, Freizeitgestaltung, Besch&auml;ftigungstherapie, geistlich-religi&ouml;se Betreuung u.&Auml;. bietet. Zum anderen sind &quot;Ungenauigkeiten&quot; einer jeden Typisierung wesenseigen und damit, soweit sie &#8211;wie vorliegend&#8211; in der Realit&auml;tsgerechtigkeit verbleibt, hinzunehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Sind beide Ehegatten krankheitsbedingt in einem Alten- und Pflegeheim untergebracht, ist f&uuml;r jeden der Ehegatten eine Haushaltsersparnis anzusetzen. Denn sie sind beide durch den Aufenthalt dort und die Aufgabe des gemeinsamen Haushalts um dessen Fixkosten wie Miete oder Zinsaufwendungen, Grundgeb&uuml;hr f&uuml;r Strom, Wasser etc. sowie Reinigungsaufwand und Verpflegungskosten entlastet. Zudem ist der Ansatz einer Haushaltsersparnis f&uuml;r jeden Ehegatten geboten, weil die in den personenbezogenen Alten- und Pflegeheimkosten enthaltenen Aufwendungen f&uuml;r Nahrung, Getr&auml;nke, &uuml;bliche Unterkunft u.&Auml;. typische, steuerlich grunds&auml;tzlich nicht zu ber&uuml;cksichtigende Kosten der Lebensf&uuml;hrung eines jeden Steuerpflichtigen sind. Die K&uuml;rzung der Aufwendungen f&uuml;r eine krankheitsbedingte Unterbringung eines Ehepaares in einem Pflegeheim lediglich um eine Haushaltsersparnis w&uuml;rde damit eine ungerechtfertigte Doppelbeg&uuml;nstigung bewirken. Denn diese Aufwendungen sind f&uuml;r jeden der beiden Ehegatten im Grundsatz bereits durch den in &sect;&nbsp;32a EStG geregelten Grundfreibetrag steuerfrei gestellt. Folglich liegt durch den Ansatz einer doppelten Haushaltsersparnis auch kein Versto&szlig; gegen Art.&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes vor. Auch wenn Lebenshaltungskosten nicht proportional zur Personenzahl im Haushalt steigen, ist der Ansatz einer Haushaltsersparnis in H&ouml;he des in &sect;&nbsp;33a Abs.&nbsp;1 EStG vorgesehenen H&ouml;chstbetrags jedenfalls nicht verfehlt (a.A. Schmidt\/Loschelder, EStG, 36.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;33 Rz&nbsp;35 &lt;Altersheim&gt;: doppelter Ansatz zu hoch, sondern s&auml;chliches Existenzminimum f&uuml;r Ehepaare nach den zweij&auml;hrigen Existenzminimumberichten der Bundesregierung angemessen.). Vielmehr ist die Typisierung der Haushaltsersparnis auch insoweit realit&auml;tsgerecht. Der Ansatz einer Regelersparnis bei einem Ehepaar in H&ouml;he von 16.260&nbsp;EUR im Streitjahr entspricht den privaten Konsumausgaben eines Paares ohne Kinder im Jahr 2013 in etwa. Denn in einem solchen Haushalt wurden im Streitjahr monatlich f&uuml;r Nahrungsmittel, Getr&auml;nke und Tabakwaren 388&nbsp;EUR, f&uuml;r Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung 950&nbsp;EUR sowie f&uuml;r Innenausstattung, Haushaltsger&auml;te und -gegenst&auml;nde 155&nbsp;EUR (=&nbsp;1.493&nbsp;EUR im Monat) und damit im Jahr 17.916&nbsp;EUR verausgabt (Statistisches Bundesamt, Fachserie 15, Heft&nbsp;5, S.&nbsp;40).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Ausgehend von diesen Grunds&auml;tzen haben FA und FG die streitigen Aufwendungen der Eltern der Kl&auml;ger f&uuml;r die vollstation&auml;re Unterbringung zu Recht &#8211;vermindert um eine Haushaltsersparnis in H&ouml;he von 3.952&nbsp;EUR f&uuml;r beide Eheleute&#8211; als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung nach &sect;&nbsp;33 EStG ber&uuml;cksichtigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Anlass und Grund f&uuml;r den Umzug der Eheleute in die Einrichtung war nach den bindenden Feststellungen des FG (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) ihre durch Krankheit eingetretene Pflegebed&uuml;rftigkeit. Insbesondere waren danach weder die Mutter noch der Vater der Kl&auml;ger im Streitjahr in der Lage, eigenst&auml;ndig und selbstbestimmt einen eigenen Haushalt zu f&uuml;hren. Die Kosten der Heimunterbringung sind damit den Eheleuten dem Grunde nach aus tats&auml;chlichen Gr&uuml;nden zwangsl&auml;ufig erwachsen. Dies ist zwischen den Beteiligten dem Grunde nach auch nicht streitig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Zu Recht hat das FA und ihm folgend das FG die dem Grunde nach zu ber&uuml;cksichtigenden Aufwendungen um eine Haushaltsersparnis f&uuml;r jeden der Ehegatten in H&ouml;he von 3.952&nbsp;EUR gek&uuml;rzt. Nur in H&ouml;he der Differenz sind den Eheleuten durch die Unterbringung in einem Alten- und Pflegeheim gegen&uuml;ber ihrer bisherigen Lebensf&uuml;hrung zus&auml;tzliche Kosten entstanden. Denn im Streitfall haben die Eheleute ihren gemeinsamen Haushalt aufgegeben. Die Berechnung der Haushaltsersparnis im &Uuml;brigen (8.130&nbsp;EUR &times; 5\/12 + 8.130&nbsp;EUR &times; 25\/360 = 3.952,08&nbsp;EUR) steht zwischen den Beteiligten zu Recht nicht im Streit. Die in R&nbsp;33.3 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 EStR geregelte Berechnungsmethode, die Haushaltsersparnis mit 1\/360 pro Tag, 1\/12 pro Monat des in &sect;&nbsp;33a Abs.&nbsp;1 EStG vorgesehenen H&ouml;chstbetrags anzusetzen, ist nicht zu beanstanden. Sie entspricht insbesondere dem in &sect;&nbsp;33a EStG niedergelegten Monatsprinzip (Senatsurteil vom 14.&nbsp;Dezember 2016 VI&nbsp;R&nbsp;15\/16, BFHE 256, 332, BStBl II 2017, 454).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die bislang vom FA ber&uuml;cksichtigte zumutbare Belastung nach &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;3 EStG ist allerdings entsprechend den Ausf&uuml;hrungen im Urteil des erkennenden Senats vom 19.&nbsp;Januar 2017 VI&nbsp;R&nbsp;75\/14 (BFHE 256, 339, BStBl II 2017, 684) stufenweise zu ermitteln und entsprechend um 664&nbsp;EUR zu mindern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Berechnung der Steuer wird dem FA &uuml;bertragen (&sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;136 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 4.10.2017, VI R 22\/16ECLI:DE:BFH:2017:U.041017.VIR22.16.0 Aufwendungen f&uuml;r die Unterbringung in einem Alten- und Pflegeheim &#8211; Ansatz einer Haushaltsersparnis f&uuml;r beide Ehegatten Leits&auml;tze 1. Aufwendungen f&uuml;r die krankheitsbedingte Unterbringung in einem Alten- und Pflegeheim kommen als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung nur in Betracht, soweit dem Steuerpflichtigen zus&auml;tzliche Aufwendungen erwachsen. 2. Dementsprechend sind Aufwendungen f&uuml;r die krankheitsbedingte &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-22-16-aufwendungen-fuer-die-unterbringung-in-einem-alten-und-pflegeheim-ansatz-einer-haushaltsersparnis-fuer-beide-ehegatten\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VI&nbsp;R&nbsp;22\/16 &#8211; Aufwendungen f&uuml;r die Unterbringung in einem Alten- und Pflegeheim &#8211; Ansatz einer Haushaltsersparnis f&uuml;r beide Ehegatten<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-68139","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68139","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=68139"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68139\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=68139"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=68139"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=68139"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}