{"id":68912,"date":"2018-01-14T13:02:31","date_gmt":"2018-01-14T11:02:31","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=68912"},"modified":"2018-01-14T13:02:31","modified_gmt":"2018-01-14T11:02:31","slug":"viii-r-10-14-afa-befugnis-des-nichteigentuemer-ehegatten-bei-betrieblicher-nutzung-des-ehegattengrundstuecks-aufwandszurechnung-bei-darlehenszahlungen-von-einem-gemeinschaftskonto-oder-konto-13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-10-14-afa-befugnis-des-nichteigentuemer-ehegatten-bei-betrieblicher-nutzung-des-ehegattengrundstuecks-aufwandszurechnung-bei-darlehenszahlungen-von-einem-gemeinschaftskonto-oder-konto-13\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;R&nbsp;10\/14 &#8211; AfA-Befugnis des Nichteigent&uuml;mer-Ehegatten bei betrieblicher Nutzung des Ehegattengrundst&uuml;cks; Aufwandszurechnung bei Darlehenszahlungen von einem Gemeinschaftskonto (Oder-Konto)"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 21.2.2017, VIII R 10\/14<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.210217.VIIIR10.14.0<\/p>\n<p class=\"titel\">AfA-Befugnis des Nichteigent&uuml;mer-Ehegatten bei betrieblicher Nutzung des Ehegattengrundst&uuml;cks; Aufwandszurechnung bei Darlehenszahlungen von einem Gemeinschaftskonto (Oder-Konto)<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Die steuerliche Ber&uuml;cksichtigung der Aufwendungen f&uuml;r AfA eines vom Nichteigent&uuml;mer-Ehegatten betrieblich genutzten Geb&auml;udeteils setzt voraus, dass dieser die Anschaffungskosten getragen hat.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Zahlungen von einem gemeinsamen Konto der Ehegatten gelten unabh&auml;ngig davon, aus wessen Mitteln das Guthaben auf dem Konto stammt, jeweils f&uuml;r Rechnung desjenigen geleistet, der den Betrag schuldet, sofern keine besonderen Vereinbarungen getroffen wurden.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts D&uuml;sseldorf vom 12. Februar 2014&nbsp;&nbsp;7 K 407\/13 E aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Klage wird abgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens haben, soweit sie vor dem 22. M&auml;rz 2014 entstanden sind, der Beklagte zu 30 % und die Kl&auml;ger zu 70 % zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die ab dem 22. M&auml;rz 2014 entstandenen Kosten haben die Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger und Revisionsbeklagten (Kl&auml;ger) sind Eheleute, die im Streitjahr (2006) zusammen zur Einkommensteuer veranlagt wurden. Der Kl&auml;ger erzielte Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit und die Kl&auml;gerin geringf&uuml;gige Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Jahr 2001 erwarben die Kl&auml;ger gemeinschaftlich ein bebautes Grundst&uuml;ck. Zur Finanzierung des Objekts schloss die Kl&auml;gerin Darlehensvertr&auml;ge mit einer Sparkasse ab, f&uuml;r deren Erf&uuml;llung sich der Kl&auml;ger verb&uuml;rgte und ein Grundst&uuml;ck belastete. Die Zins- und Tilgungsleistungen f&uuml;r das Darlehen erfolgten von einem gemeinsamen Bankkonto der Kl&auml;ger, das als Oder-Konto (Gemeinschaftskonto mit Einzelverf&uuml;gungsbefugnis) gef&uuml;hrt wurde. Zahlungen auf dieses Konto erfolgten im Wesentlichen aus den Einnahmen des Kl&auml;gers aus seiner selbst&auml;ndigen Arbeit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Erwerb des Grundst&uuml;cks teilten die Kl&auml;ger das Anwesen in Wohnungseigentum auf. Das Erdgeschoss stand danach im Alleineigentum der Kl&auml;gerin. Diese vermietete die R&auml;umlichkeiten zur betrieblichen Nutzung an den Kl&auml;ger.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Streitjahr machte der Kl&auml;ger die an die Kl&auml;gerin von dem Oder-Konto gezahlte Miete und Nebenkosten als Betriebsausgaben in der Gewinnermittlung seiner Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit geltend. Die Kl&auml;gerin erkl&auml;rte die Mieteinnahmen als Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung. Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) erkannte das Mietverh&auml;ltnis nicht an. Der hiergegen erhobene Einspruch hatte insoweit Erfolg, als das FA im Teilabhilfebescheid einen Teil der Grundsteuer und der Schornsteinfegergeb&uuml;hr als Betriebsausgaben des Kl&auml;gers anerkannte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Klageverfahren lie&szlig;en die Kl&auml;ger ihre Einwendungen gegen die steuerliche Nichtanerkennung des Mietvertrags fallen. Stattdessen machte der Kl&auml;ger die auf das Darlehen der Kl&auml;gerin gezahlten Schuldzinsen, die Geb&auml;udeabschreibung und weitere laufende Erhaltungsaufwendungen, soweit sie auf die von ihm betrieblich genutzten R&auml;ume entfielen, als Betriebsausgaben geltend. Von den Beteiligten wurden diesbez&uuml;glich die folgenden Aufwandsposten der H&ouml;he nach unstreitig gestellt: Schuldzinsen in H&ouml;he von 10.330,74&nbsp;EUR, Absetzung f&uuml;r Abnutzung (AfA) in H&ouml;he von 3.782&nbsp;EUR, Erhaltungsaufwand in H&ouml;he von 6.068,40&nbsp;EUR (insgesamt: 20.181,14&nbsp;EUR).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab der Klage mit Urteil vom 12.&nbsp;Februar 2014&nbsp;&nbsp;7&nbsp;K&nbsp;407\/13&nbsp;E statt. Im Anschluss erlie&szlig; das FA am 21.&nbsp;M&auml;rz 2014 einen ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheid f&uuml;r das Streitjahr, in dem es den Urteilsausspruch des FG insoweit umsetzte, als es Erhaltungsaufwendungen in H&ouml;he von 6.068,40&nbsp;EUR bei den Eink&uuml;nften des Kl&auml;gers aus selbst&auml;ndiger Arbeit gewinnmindernd erfasste.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der vom FG zugelassenen Revision r&uuml;gt das FA die Verletzung der &sect;&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4 und 7 des Einkommensteuergesetzes (EStG) i.V.m. &sect;&nbsp;39 der Abgabenordnung (AO). Das FG habe zu Unrecht die AfA und die Schuldzinsen als Betriebsausgaben des Kl&auml;gers ber&uuml;cksichtigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>das angefochtene Urteil der Vorinstanz aufzuheben und die Klage als unbegr&uuml;ndet abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen sinngem&auml;&szlig;,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da der Kl&auml;ger die Aufwendungen im eigenen betrieblichen Interesse getragen habe, sei er nach dem objektiven Nettoprinzip zum Abzug der AfA und der Schuldzinsen berechtigt. Etwas anderes ergebe sich auch nicht daraus, dass die Zahlungen von einem Oder-Konto der Kl&auml;ger erfolgt seien, das zugleich das Betriebskonto des Kl&auml;gers gewesen sei. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs seien Ehegatten Gesamtgl&auml;ubiger eines Oder-Kontos, so dass sie im gleichen Verh&auml;ltnis berechtigt seien. Zumindest seien die vom Kl&auml;ger geleisteten Mietzahlungen als vorweggenommene Werbungskosten anzuerkennen, da in den Folgejahren das Mietverh&auml;ltnis vom FA steuerlich anerkannt worden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Abweisung der Klage (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das angefochtene Urteil ist bereits aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden aufzuheben. Die Revision hat aber auch in der Sache Erfolg. Die Klage war daher abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das angefochtene Urteil ist aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden aufzuheben, ohne dass es einer Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;127 FGO bedarf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der im FG-Verfahren angefochtene Einkommensteuerbescheid und die hierzu ergangene Einspruchsentscheidung wurden w&auml;hrend des Revisionsverfahrens durch den &Auml;nderungsbescheid vom 21.&nbsp;M&auml;rz 2014 ersetzt. Damit liegen dem FG-Urteil nunmehr nicht mehr existierende Bescheide zugrunde, so dass es keinen Bestand haben kann (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 15.&nbsp;Mai 2013 VI&nbsp;R&nbsp;28\/12, BFHE 241, 200, BStBl II 2013, 737).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der ge&auml;nderte Einkommensteuerbescheid vom 21.&nbsp;M&auml;rz 2014, in dem das FA die Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers aus selbst&auml;ndiger Arbeit um die vor dem FG noch streitigen laufenden Kosten f&uuml;r die Praxisr&auml;ume in H&ouml;he von 6.068,40&nbsp;EUR gemindert hat, ist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;68 Satz&nbsp;1 FGO Gegenstand des Revisionsverfahrens geworden. Durch diesen &Auml;nderungsbescheid ist keine Verb&ouml;serung eingetreten. Es haben sich hinsichtlich der weiteren in Streit stehenden Punkte (steuerliche Ber&uuml;cksichtigung der AfA und der Schuldzinsen) keine &Auml;nderungen ergeben. Die Beteiligten haben auch keine weitergehenden Antr&auml;ge gestellt. Es bedarf danach keiner Zur&uuml;ckverweisung der Sache gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;127 FGO. Das finanzgerichtliche Verfahren leidet nicht an einem Verfahrensmangel, so dass die vom FG getroffenen tats&auml;chlichen Feststellungen durch die Aufhebung des Urteils nicht weggefallen sind. Sie bilden nach wie vor die Grundlage f&uuml;r die Entscheidung des Senats (BFH-Urteil vom 23.&nbsp;Januar 2003 IV&nbsp;R&nbsp;71\/00, BFHE 201, 269, BStBl II 2004, 43).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Sache ist spruchreif. Die Revision des FA hat auch in der Sache Erfolg. Das Urteil des FG verletzt &sect;&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4 und 7 EStG i.V.m. &sect;&nbsp;39 AO. Entgegen der Auffassung des FG d&uuml;rfen weder die AfA noch die Schuldzinsen bei den Eink&uuml;nften des Kl&auml;gers aus selbst&auml;ndiger Arbeit gewinnmindernd ber&uuml;cksichtigt werden. Die Klage ist daher abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Entscheidend f&uuml;r die Berechtigung zum Abzug von Anschaffungskosten durch AfA als Betriebsausgaben ist nicht das Eigentum am Wirtschaftsgut, f&uuml;r das die Absetzung als Aufwand ber&uuml;cksichtigt werden soll, sondern dass der Steuerpflichtige die Aufwendungen im eigenen betrieblichen Interesse selbst tr&auml;gt. Das allen Einkunftsarten zugrundeliegende Nettoprinzip, demzufolge die erwerbssichernden Aufwendungen von den steuerpflichtigen Einnahmen abgezogen werden (vgl. &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 i.V.m. &sect;&sect;&nbsp;4&nbsp;ff. und 9 EStG), gebietet grunds&auml;tzlich den Abzug der vom Steuerpflichtigen zur Einkunftserzielung get&auml;tigten Aufwendungen auch dann, wenn und soweit diese Aufwendungen auf in fremdem Eigentum stehende Wirtschaftsg&uuml;ter erbracht werden (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 30.&nbsp;Januar 1995 GrS&nbsp;4\/92, BFHE 176, 267, BStBl II 1995, 281, unter C.III.). In diesen F&auml;llen wird der Aufwand bilanztechnisch &quot;wie ein materielles Wirtschaftsgut&quot; behandelt. Das bedeutet, dass die Herstellungskosten f&uuml;r ein fremdes Geb&auml;ude als Posten f&uuml;r die Verteilung eigenen Aufwands zu aktivieren und nach den f&uuml;r Geb&auml;ude im Privatverm&ouml;gen geltenden AfA-Regeln abzuschreiben sind (Beschl&uuml;sse des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 23.&nbsp;August 1999 GrS&nbsp;1\/97, BFHE 189, 151, BStBl II 1999, 778, unter C.I.2.b; vom 23.&nbsp;August 1999 GrS&nbsp;5\/97, BFHE 189, 174, BStBl II 1999, 774, unter C.3., und in BFHE 176, 267, BStBl II 1995, 281, unter C.V., und BFH-Urteile vom 25.&nbsp;Februar 2010 IV&nbsp;R&nbsp;2\/07, BFHE 228, 431, BStBl II 2010, 670; vom 9.&nbsp;M&auml;rz 2016 X&nbsp;R&nbsp;46\/14, BFHE 253, 156, BStBl II 2016, 976).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus dem Grundsatz der pers&ouml;nlichen Leistungsf&auml;higkeit ergibt sich jedoch auch, dass der Steuerpflichtige die Aufwendungen i.S. des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4 EStG pers&ouml;nlich tragen muss. Die Ermittlung der Eink&uuml;nfte i.S. des &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 und 2 EStG ist subjektbezogen. Steuersubjekt ist der einzelne Steuerpflichtige. Dies gilt auch im Falle der Zusammenveranlagung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach diesen Grunds&auml;tzen ist bei der Ermittlung des Gewinns des Kl&auml;gers keine AfA f&uuml;r das von ihm betrieblich genutzte Erdgeschoss als Betriebsausgabe zu ber&uuml;cksichtigen, da er diese Aufwendungen nicht getragen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Dem Kl&auml;ger stand an den von ihm genutzten R&auml;umen weder zivilrechtliches noch wirtschaftliches Eigentum zu. Der Geb&auml;udeteil stand im zivilrechtlichen Alleineigentum und im Privatverm&ouml;gen der Kl&auml;gerin. Der Kl&auml;ger hatte lediglich ein Nutzungsrecht. Soweit zwischen den Ehegatten &#8211;wie im vorliegenden Fall&#8211; keine besonderen Vereinbarungen feststellbar sind, nach deren Inhalt der nutzungsberechtigte Ehegatte die tats&auml;chliche Herrschaft &uuml;ber die R&auml;umlichkeiten in der Weise aus&uuml;ben darf, dass er den Eigent&uuml;mer-Ehegatten im Regelfall f&uuml;r die gew&ouml;hnliche Nutzungsdauer der R&auml;umlichkeiten von der Einwirkung auf diese wirtschaftlich ausschlie&szlig;en kann (vgl. &sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO), kommt es nicht zu einem Auseinanderfallen von zivilrechtlichem und wirtschaftlichem Eigentum (vgl. BFH-Urteil in BFHE 253, 156, BStBl II 2016, 976, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die AfA-Berechtigung h&auml;ngt danach ma&szlig;geblich davon ab, ob der Kl&auml;ger auf das fremde Wirtschaftsgut eigene Aufwendungen im betrieblichen Interesse get&auml;tigt hat. Dies ist f&uuml;r die Anschaffungskosten des Erdgeschosses zu verneinen. Das Darlehen zur Finanzierung der Anschaffung des Geb&auml;udes wurde allein von der Kl&auml;gerin aufgenommen. Die Zahlungen zur Tilgung dieses Darlehens wurden von einem gemeinsamen Oder-Konto der Eheleute geleistet. Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH werden Zahlungen von einem gemeinsamen Konto der Ehegatten jeweils f&uuml;r Rechnung desjenigen geleistet, der den Betrag schuldet, sofern keine besonderen Vereinbarungen getroffen wurden. Gleichg&uuml;ltig ist, aus wessen Mitteln das Guthaben auf dem Konto stammt (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 23.&nbsp;August 1999 GrS&nbsp;2\/97, BFHE 189, 160, BStBl II 1999, 782, unter C.V.; so auch BFH-Urteil vom 2.&nbsp;Dezember 1999 IX&nbsp;R&nbsp;45\/95, BFHE 191, 24, BStBl II 2000, 310, unter 1.d). Der vorliegende Fall gibt keine Veranlassung, von dieser Rechtsprechung abzuweichen. Entgegen der Auffassung der Kl&auml;ger ergibt sich auch aus dem BFH-Urteil vom 23.&nbsp;November 2011 II&nbsp;R&nbsp;33\/10 (BFHE 237, 179, BStBl II 2012, 473) keine andere Beurteilung, da Einkommensteuer und Schenkungsteuer unterschiedliche Besteuerungsgegenst&auml;nde betreffen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Danach handelt es sich bei den Zahlungen von dem gemeinsamen Oder-Konto der Kl&auml;ger um Aufwendungen der Kl&auml;gerin f&uuml;r die Anschaffung des in ihrem Eigentum stehenden Geb&auml;udeteils. Die Zahlungen wurden f&uuml;r ihre Rechnung geleistet, da sie allein die R&uuml;ckzahlung des Darlehens schuldete. Dass zwischen den Kl&auml;gern eine davon abweichende Vereinbarung &uuml;ber die Kostentragung getroffen wurde, hat das FG in seinem nicht mit einer Verfahrensr&uuml;ge angefochtenen Urteil nicht festgestellt. Gegen eine solche Vereinbarung spricht zudem, dass der Kl&auml;ger den fremdfinanzierten Geb&auml;udeteil von der Kl&auml;gerin anmieten wollte. Es erscheint wirtschaftlich wenig sinnvoll, dass er sich zugleich gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin verpflichten wollte, deren Darlehensschuld zur&uuml;ckzuzahlen. Der Kl&auml;ger hat somit keine eigenen Aufwendungen hinsichtlich der Anschaffung des von ihm betrieblich genutzten Geb&auml;udeteils getragen, so dass er nicht zur Vornahme der AfA berechtigt ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Wie der Gro&szlig;e Senat des BFH in seinem Beschluss in BFHE 189, 160, BStBl II 1999, 782 ausdr&uuml;cklich entschieden hat, ist bei der Zurechnung von Zahlungen von einem Oder-Konto gleichg&uuml;ltig, aus wessen Mitteln das Guthaben auf dem Konto stammt. Deshalb ist es &#8211;entgegen der Auffassung der Kl&auml;ger&#8211; unerheblich, dass es sich im vorliegenden Fall bei dem Oder-Konto um das Betriebskonto des Kl&auml;gers handelte, &uuml;ber das seine betrieblichen Einnahmen und Ausgaben abgewickelt wurden. Entscheidend f&uuml;r den Betriebsausgabenabzug ist grunds&auml;tzlich nicht, ob Zahlungen von einem betrieblichen oder privaten Konto erfolgen, sondern ob sie i.S. des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4 EStG betrieblich veranlasst sind. Dies ist vorliegend nicht der Fall, da mit den Zahlungen vom Oder-Konto die private Darlehensschuld der Kl&auml;gerin getilgt wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Die auf die Praxisr&auml;ume entfallenden abschreibungsf&auml;higen Anschaffungskosten sind dem Kl&auml;ger auch nicht nach den Grunds&auml;tzen der Drittaufwands-Rechtsprechung des BFH zuzurechnen. Drittaufwand liegt vor, wenn ein Dritter Kosten tr&auml;gt, die durch die Einkunftserzielung des Steuerpflichtigen veranlasst sind. Entsprechend ist Drittaufwand bei Anschaffungs- und Herstellungskosten gegeben, wenn ein Dritter sie tr&auml;gt und das angeschaffte Wirtschaftsgut vom Steuerpflichtigen zur Erzielung von Eink&uuml;nften genutzt wird (Beschl&uuml;sse des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 176, 267, BStBl II 1995, 281; in BFHE 189, 160, BStBl II 1999, 782). Im vorliegenden Fall hat die Kl&auml;gerin jedoch mit den Zahlungen vom Oder-Konto keine Schuld des Kl&auml;gers, sondern ihre eigenen Verbindlichkeiten aus dem Darlehen zur Anschaffung des vom Kl&auml;ger betrieblich genutzten Geb&auml;udeteils getilgt. Da die Kl&auml;gerin die Aufwendungen f&uuml;r eigene Rechnung t&auml;tigte, k&ouml;nnen dem Kl&auml;ger die Anschaffungskosten auch nicht im Wege des abgek&uuml;rzten Vertragswegs zugerechnet werden. Auch wenn die Kl&auml;gerin beabsichtigt hat, dem Kl&auml;ger die R&auml;umlichkeiten zur betrieblichen Nutzung zu &uuml;berlassen, wollte sie diesem durch den Abschluss des Darlehensvertrags und die Zahlungen auf den Darlehensvertrag weder Geld noch die Anschaffungskosten der Praxisr&auml;ume ganz oder teilweise zuwenden. Dies zeigt sich bereits daran, dass die Kl&auml;gerin prinzipiell bestrebt war, mittels einer Vermietung an den Kl&auml;ger selbst Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung zu erzielen. Dass dies aufgrund der steuerlichen Nichtanerkennung des Mietvertrags misslang, liegt in der Risikosph&auml;re der Kl&auml;ger und kann die Zurechnung der Anschaffungskosten &uuml;ber die Rechtsfigur des Drittaufwands nicht rechtfertigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Nach diesen Grunds&auml;tzen k&ouml;nnen auch die vom Kl&auml;ger geltend gemachten Schuldzinsen nicht als Betriebsausgaben ber&uuml;cksichtigt werden. Auch diese wurden von dem gemeinschaftlichen Oder-Konto der Kl&auml;ger gezahlt, so dass sie auf Rechnung der Kl&auml;gerin als Darlehensschuldnerin geleistet wurden. Insoweit besteht kein Unterschied zu den Anschaffungs- oder Herstellungsaufwendungen (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 189, 160, BStBl II 1999, 782). Der Kl&auml;ger hat die Zinsaufwendungen danach nicht selbst getragen, so dass er sie bei der Ermittlung seiner Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit nicht steuermindernd geltend machen kann. Die Schuldzinsen k&ouml;nnen aus den unter II.2.b&nbsp;cc ausgef&uuml;hrten Gr&uuml;nden auch nicht als Drittaufwand beim Kl&auml;ger ber&uuml;cksichtigt werden, da sie von der Kl&auml;gerin als Darlehensnehmerin aufgewendet wurden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Auch die im Streitjahr von dem Kl&auml;ger an die Kl&auml;gerin geleisteten Mietzahlungen sind nicht als &#8211;vorweggenommene&#8211; Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung (&sect;&nbsp;21 EStG) steuerlich zu ber&uuml;cksichtigen. Da die Kl&auml;ger an der steuerrechtlichen Anerkennung des Mietverh&auml;ltnisses im Streitjahr nicht festgehalten haben, steht fest, dass die Mietzahlungen nicht dem steuerlich relevanten Bereich, sondern der privaten Sph&auml;re (&sect;&nbsp;12 EStG) zuzuordnen sind. Die steuerliche Anerkennung des Mietverh&auml;ltnisses in sp&auml;teren Jahren f&uuml;hrt nach dem Grundsatz der Abschnittsbesteuerung zu keiner anderen Beurteilung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Ob die steuerliche Ber&uuml;cksichtigung der laufenden Kosten f&uuml;r die Praxisr&auml;ume in H&ouml;he von 6.068,40&nbsp;EUR als Betriebsausgaben des Kl&auml;gers in dem w&auml;hrend des Revisionsverfahrens ergangenen Einkommensteuer&auml;nderungsbescheid vom 21.&nbsp;M&auml;rz 2014 zu Recht erfolgte, kann wegen des im finanzgerichtlichen Verfahren geltenden Verb&ouml;serungsverbots offenbleiben (vgl. BFH-Urteil vom 14.&nbsp;Juni 2016 IX&nbsp;R&nbsp;2\/16, BFHE 254, 260, BStBl II 2016, 901).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2, &sect;&nbsp;136 Abs.&nbsp;1 FGO. Im Hinblick auf den Teilabhilfebescheid des FA und die daraus folgenden unterschiedlichen Streitwerte hat der Senat die Kostenentscheidung nach Zeitabschnitten getroffen (vgl. dazu BFH-Urteile vom 11.&nbsp;April 1991 V&nbsp;R&nbsp;90\/86, BFH\/NV 1993, 56; vom 15.&nbsp;Juni 1988 II&nbsp;R&nbsp;224\/84, BFHE 153, 431, BStBl II 1988, 761; vom 6.&nbsp;Juni 1984 II&nbsp;R&nbsp;184\/81, BFHE 141, 333, BStBl II 1985, 261).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 21.2.2017, VIII R 10\/14ECLI:DE:BFH:2017:U.210217.VIIIR10.14.0 AfA-Befugnis des Nichteigent&uuml;mer-Ehegatten bei betrieblicher Nutzung des Ehegattengrundst&uuml;cks; Aufwandszurechnung bei Darlehenszahlungen von einem Gemeinschaftskonto (Oder-Konto) Leits&auml;tze 1. Die steuerliche Ber&uuml;cksichtigung der Aufwendungen f&uuml;r AfA eines vom Nichteigent&uuml;mer-Ehegatten betrieblich genutzten Geb&auml;udeteils setzt voraus, dass dieser die Anschaffungskosten getragen hat. 2. Zahlungen von einem gemeinsamen Konto der Ehegatten gelten unabh&auml;ngig &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-10-14-afa-befugnis-des-nichteigentuemer-ehegatten-bei-betrieblicher-nutzung-des-ehegattengrundstuecks-aufwandszurechnung-bei-darlehenszahlungen-von-einem-gemeinschaftskonto-oder-konto-13\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;R&nbsp;10\/14 &#8211; AfA-Befugnis des Nichteigent&uuml;mer-Ehegatten bei betrieblicher Nutzung des Ehegattengrundst&uuml;cks; Aufwandszurechnung bei Darlehenszahlungen von einem Gemeinschaftskonto (Oder-Konto)<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-68912","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68912","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=68912"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68912\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=68912"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=68912"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=68912"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}