{"id":68957,"date":"2018-02-14T11:10:31","date_gmt":"2018-02-14T09:10:31","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=68957"},"modified":"2018-02-14T11:10:31","modified_gmt":"2018-02-14T09:10:31","slug":"x-r-7-15-gewerblicher-grundstueckshandel-im-zusammenhang-mit-geschenkten-objekten-zusammenfassung-der-grundstuecksaktivitaeten-von-ehegatten-bindung-an-tatsachen-und-beweiswuerdigung-des-fg-revisionsz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-7-15-gewerblicher-grundstueckshandel-im-zusammenhang-mit-geschenkten-objekten-zusammenfassung-der-grundstuecksaktivitaeten-von-ehegatten-bindung-an-tatsachen-und-beweiswuerdigung-des-fg-revisionsz\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;7\/15 &#8211; Gewerblicher Grundst&uuml;ckshandel im Zusammenhang mit geschenkten Objekten &#8211; Zusammenfassung der Grundst&uuml;cksaktivit&auml;ten von Ehegatten &#8211; Bindung an Tatsachen- und Beweisw&uuml;rdigung des FG &#8211; Revisionszur&uuml;cknahme &#8211; Kostenentscheidung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 23.8.2017, X R 7\/15<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.230817.XR7.15.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Gewerblicher Grundst&uuml;ckshandel im Zusammenhang mit geschenkten Objekten &#8211; Zusammenfassung der Grundst&uuml;cksaktivit&auml;ten von Ehegatten &#8211; Bindung an Tatsachen- und Beweisw&uuml;rdigung des FG &#8211; Revisionszur&uuml;cknahme &#8211; Kostenentscheidung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. NV: Die Ver&auml;u&szlig;erung ererbter oder geschenkter Grundst&uuml;cke ist dann als Z&auml;hlobjekt der sog. Drei-Objekt-Grenze zu ber&uuml;cksichtigen, wenn der Steuerpflichtige erhebliche Aktivit&auml;ten zur Verbesserung der Verwertungsm&ouml;glichkeiten entfaltet hat (Best&auml;tigung des BFH-Urteils vom 20. April 2006 III R 1\/05, BFHE 214, 31, BStBl II 2007, 375).<\/p>\n<\/p>\n<p>2. NV: Hinsichtlich der Frage des &Uuml;berschreitens der sog. Drei-Objekt-Grenze kommt die Einbeziehung einer dem Ehegatten geschenkten Eigentumswohnung dann in Betracht, wenn der &uuml;bertragende Steuerpflichtige &#8211;bevor er den Schenkungsentschluss fasst&#8211; die (zumindest bedingte) Absicht hatte, auch dieses Objekt am Markt zu verwerten (Best&auml;tigung des Senatsurteils vom 18. September 2002 X R 183\/96, BFHE 200, 293, BStBl II 2003, 238).<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;ger gegen das Urteil des Finanzgerichts D&uuml;sseldorf vom 11. Dezember 2014&nbsp;&nbsp;16 K 3501\/12 E wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Revision des Beklagten gegen dieses Urteil wird als unzul&auml;ssig verworfen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens haben die Kl&auml;ger zu 80 % und der Beklagte zu 20 % zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">A.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der 1940 geborene Kl&auml;ger, Revisionskl&auml;ger und Revisionsbeklagte (Kl&auml;ger) und die 1966 geborene Kl&auml;gerin, Revisionskl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) sind seit 2001 verheiratet. Sie haben G&uuml;tertrennung vereinbart. In den Streitjahren 2004 und 2005 wurden sie zusammen zur Einkommensteuer veranlagt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger hatte 1992 den h&auml;lftigen Miteigentumsanteil an dem mit einem Mehrfamilienhaus bebauten Grundst&uuml;ck S-Stra&szlig;e in F (Grundst&uuml;ck) von seiner Tante zum Kaufpreis von 225.000&nbsp;DM erworben. Im Jahr 2000 erhielt er von seiner Mutter den anderen Miteigentumsanteil unentgeltlich im Wege der vorweggenommenen Erbfolge. Der Kl&auml;ger begann im Jahr 2001 mit einer Generalsanierung des Geb&auml;udes, die im Wesentlichen Anfang 2004 abgeschlossen war. Im Jahr 2003 hatte der Kl&auml;ger das Geb&auml;ude in f&uuml;nf Eigentumswohnungen aufgeteilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zun&auml;chst bem&uuml;hte sich eine von ihm beauftragte Immobilienfirma um die Vermietung der Wohnungen. Nachdem ihre Bem&uuml;hungen erfolglos blieben, schrieb sie dem Kl&auml;ger im Juli 2004, sie k&ouml;nne Verst&auml;ndnis daf&uuml;r aufbringen, dass der Kl&auml;ger die Wohnungen aufgrund der get&auml;tigten Investitionen nicht zu den momentan erzielbaren Mieten abgeben wolle. Sie f&uuml;hrte dann w&ouml;rtlich aus: &quot;Bitte lassen Sie uns deswegen nochmals ausf&uuml;hren &#8211;auch wenn dies gegen Ihr Gef&uuml;hl um Ihr Elternhaus geht, das wir nicht verletzen wollen&#8211; dass wir Ihnen vorschlagen, zumindest die unteren 4&nbsp;Wohnungen zu verkaufen.&quot; Daraufhin erteilte der Kl&auml;ger den Auftrag zum Nachweis bzw. zur Vermittlung von Interessenten &quot;zum Verkauf des nachfolgenden Objekts S-Stra&szlig;e in F&quot;. Im Internet bot die Immobilienfirma in der Folgezeit vier hochwertig sanierte Wohnungen in der S-Stra&szlig;e in F an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger ver&auml;u&szlig;erte in dem Zeitraum von August 2004 bis November 2004 drei Eigentumswohnungen und schenkte der Kl&auml;gerin im Januar 2005 die nicht ver&auml;u&szlig;erte vierte Eigentumswohnung im Erdgeschoss. Die f&uuml;nfte Eigentumswohnung im Dachgeschoss wurde und wird teilweise vom Kl&auml;ger selbst genutzt. Seit 2005 hat er einen anderen Teil der Wohnung im Rahmen einer Betriebsaufspaltung an die P GmbH vermietet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beauftragte einen Makler Anfang 2005 zun&auml;chst mit der Suche nach einem Mieter und ab April 2005 nach einem K&auml;ufer f&uuml;r die ihr geschenkte Eigentumswohnung. Im August 2005 ver&auml;u&szlig;erte sie diese f&uuml;r 370.000&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen einer Betriebspr&uuml;fung vertrat die Pr&uuml;ferin unter Bezugnahme auf Rz&nbsp;9 des Schreibens des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 26.&nbsp;M&auml;rz 2004 IV&nbsp;A&nbsp;6-S&nbsp;2240-46\/04 (BStBl I 2004, 434) die Auffassung, die von der Kl&auml;gerin ver&auml;u&szlig;erte Eigentumswohnung sei als Z&auml;hlobjekt in den gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel des Kl&auml;gers einzubeziehen, da der Kl&auml;ger bereits mit Erteilung des Verkaufsauftrags die unteren vier Eigentumswohnungen zum Verkauf angeboten habe. Dementsprechend &auml;nderte der Beklagte, Revisionsbeklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die Einkommensteuerbescheide 2004 und 2005 und legte f&uuml;r 2004 Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers aus Gewerbebetrieb in H&ouml;he von 448.843&nbsp;EUR sowie f&uuml;r 2005 Eink&uuml;nfte der Kl&auml;gerin aus Gewerbebetrieb in H&ouml;he von 135.245&nbsp;EUR der Besteuerung zugrunde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Einspruchsverfahren machten die Kl&auml;ger im Wesentlichen geltend, die Ver&auml;u&szlig;erung der drei Wohnungen durch den Kl&auml;ger und der einen Wohnung durch die Kl&auml;gerin habe angesichts der vom Bundesfinanzhof (BFH) entwickelten sog. Drei-Objekt-Grenze weder zu einem gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel des Kl&auml;gers noch zu einem gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel der Kl&auml;gerin gef&uuml;hrt. Wegen der zwischen den Beteiligten unstreitigen h&ouml;heren Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung wies das FA gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;367 Abs.&nbsp;2 der Abgabenordnung (AO) auf eine m&ouml;gliche Verb&ouml;serung hin und vertrat im Hinblick auf den gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel die Ansicht, in die Pr&uuml;fung der sog. Drei-Objekt-Grenze seien auch Grundst&uuml;cke einzubeziehen, die im Wege der vorweggenommenen Erbfolge oder durch Schenkung &uuml;bertragen und vom Rechtsnachfolger in einem zeitlichen Zusammenhang ver&auml;u&szlig;ert w&uuml;rden. Es wies die Einspr&uuml;che der Kl&auml;ger als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck und erh&ouml;hte die Einkommensteuer f&uuml;r 2004 auf 196.842&nbsp;EUR und f&uuml;r 2005 auf 65.861&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger trugen zur Begr&uuml;ndung ihrer Klage vor, es k&ouml;nne weder von einem ehegatten&uuml;bergreifenden gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel ausgegangen werden noch liege ein Missbrauch der Gestaltungsm&ouml;glichkeiten vor. Zudem sei der Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn als &uuml;berh&ouml;ht anzusehen, da ein zu geringer Grundst&uuml;cks- und Geb&auml;udewert der Immobilie angesetzt worden sei, wie u.a. das im Klageverfahren vorgelegte Verkehrswertgutachten aus dem Jahr 1999 zeige.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) hat den Kl&auml;gern mit dem in Deutsches Steuerrecht\/Entscheidungsdienst 2016, 1481 ver&ouml;ffentlichten Urteil teilweise Recht gegeben. Es war zwar der Auffassung, in Bezug auf die vier ver&auml;u&szlig;erten Eigentumswohnungen habe ein die private Verm&ouml;gensverwaltung &uuml;berschreitender gewerblicher Grundst&uuml;ckshandel vorgelegen, so dass f&uuml;r beide Streitjahre Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb anzusetzen seien. Soweit das FA allerdings unter Hinweis auf Rz&nbsp;9 Satz&nbsp;3 des BMF-Schreibens in BStBl I 2004, 434 die Ansicht vertreten habe, die Kl&auml;gerin sei durch die Ver&auml;u&szlig;erung der Eigentumswohnung im Streitjahr 2005 gewerbliche Grundst&uuml;cksh&auml;ndlerin geworden, sei dem mangels einer Rechtsgrundlage f&uuml;r eine solche Zurechnung nicht zu folgen. Es sei vielmehr von einem &quot;Vier-Objekt-Handel&quot; des Kl&auml;gers auszugehen. In Bezug auf das vierte Objekt l&auml;gen bei ihm gewerbliche Eink&uuml;nfte zum einen vor, weil sich seine bedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht nach Ma&szlig;gabe der Verkaufsanzeige auf die vier ver&auml;u&szlig;erten Eigentumswohnungen bezogen habe. Damit habe auch die von der Kl&auml;gerin ver&auml;u&szlig;erte Eigentumswohnung zu seinem Betriebsverm&ouml;gen geh&ouml;rt und sei im Streitjahr 2005 vom Kl&auml;ger aufgrund der Schenkung entnommen worden. Zum anderen stelle sich der tats&auml;chliche Geschehensablauf in Bezug auf das vierte Objekt (Schenkung dieses Objekts sowie zeitnahe Ver&auml;u&szlig;erung durch die Kl&auml;gerin) letztlich so dar, dass der diesbez&uuml;gliche Gewinn unter Anwendung des &sect;&nbsp;42 AO dem Kl&auml;ger im Streitjahr 2005 zuzurechnen sei. Dennoch sei die Klage in Bezug auf beide Streitjahre teilweise begr&uuml;ndet, weil die angesetzten Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb &#8211;wor&uuml;ber die Beteiligten im Klageverfahren letztlich Einvernehmen erzielt h&auml;tten&#8211; &uuml;berh&ouml;ht gewesen seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger begr&uuml;nden ihre Revision mit der Verletzung materiellen Rechts. Das FG habe die Voraussetzungen eines gewerblichen Grundst&uuml;ckshandels zu Unrecht bejaht. Zwar habe es zutreffend erkannt, dass bei der Kl&auml;gerin ein gewerblicher Grundst&uuml;ckshandel nicht angenommen werden k&ouml;nne. Es verbiete sich aber die Annahme eines &quot;Vier-Objekt-Handels&quot; bei dem Kl&auml;ger durch Einbeziehung der an die Kl&auml;gerin verschenkten Eigentumswohnung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Beim Kl&auml;ger sei im Hinblick auf die verschenkte Eigentumswohnung nicht von einer bedingten Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht auszugehen. &Auml;hnlich wie in dem Sachverhalt, der dem Urteil des BFH vom 6.&nbsp;August 1998 III&nbsp;R&nbsp;227\/94 (BFH\/NV 1999, 302) zugrunde gelegen habe, sei auch in diesem Verfahren der Schluss von etwaigen Verkaufsanzeigen bzw. Maklerauftr&auml;gen auf eine bedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht nicht m&ouml;glich. Der streitgegenst&auml;ndliche Sachverhalt zeichne sich dadurch aus, dass es sich bei der Schenkung des Kl&auml;gers an die Kl&auml;gerin um eine ehebedingte Zuwendung zur langfristigen Absicherung der Ehefrau gehandelt habe. &Uuml;ber die Art und Weise der sp&auml;teren Verwendung der geschenkten Eigentumswohnung habe einzig die Kl&auml;gerin entschieden. Der Kl&auml;ger habe damit bereits denklogisch keine Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht hinsichtlich dieser Eigentumswohnung haben k&ouml;nnen. Auch vor seinem Entschluss, die Eigentumswohnung der Kl&auml;gerin zu schenken, habe sich sein Ver&auml;u&szlig;erungsentschluss nur auf drei der f&uuml;nf ihm geh&ouml;renden Eigentumswohnungen erstreckt. Nichts anderes folge aus dem Schreiben des von ihm beauftragten Maklerb&uuml;ros aus dem Juli 2004. Zwar enthalte dieses den Vorschlag, &quot;zumindest die unteren vier Wohnungen zu verkaufen&quot;. Dieser Vorschlag sei indes lediglich dem Umstand geschuldet gewesen, dass der Kl&auml;ger das Maklerb&uuml;ro urspr&uuml;nglich mit der Vermietung s&auml;mtlicher Eigentumswohnungen betraut habe. Erst nachdem die Vermietungsbem&uuml;hungen fehlgeschlagen seien, habe sich der Kl&auml;ger zur Ver&auml;u&szlig;erung von drei Eigentumswohnungen entschlossen. Eine der Eigentumswohnungen habe in seinem Eigentum verbleiben sollen, au&szlig;erdem habe er beabsichtigt, eine der Wohnungen zwecks langfristiger Absicherung seiner Ehefrau zuzuwenden. Die Entscheidung, welche drei der insgesamt f&uuml;nf Eigentumswohnungen ver&auml;u&szlig;ert w&uuml;rden, habe &quot;der Markt&quot; treffen sollen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Vorliegen einer bedingten Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht sei auch &#8211;entgegen der Auffassung des FA&#8211; revisionsrechtlich &uuml;berpr&uuml;fbar. Allein die Tatsachen, welche Grundlage f&uuml;r die rechtlichen Schlussfolgerungen seien, st&uuml;nden f&uuml;r sich im Lichte des &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) fest. Etwas anderes gelte jedoch f&uuml;r die an diese Tatsachen gekn&uuml;pfte rechtliche Schlussfolgerung &#8211;Bejahung einer zumindest bedingten Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht&#8211;, die der Kontrolle des Revisionsgerichts unterliege.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In Bezug auf den im Urteil ebenfalls bejahten Missbrauch rechtlicher Gestaltungsm&ouml;glichkeiten tragen die Kl&auml;ger vor, das FG habe zu Unrecht angenommen, dass au&szlig;er der Steuervermeidung keine anderen hinreichenden Gr&uuml;nde zu erkennen seien, welche die unentgeltliche &Uuml;bertragung der Eigentumswohnung auf die Kl&auml;gerin vor einem Weiterverkauf als sinnvoll erscheinen lie&szlig;en. Es habe verkannt, dass die schenkweise &Uuml;bertragung der Eigentumswohnung zuvorderst der langfristigen Absicherung der Kl&auml;gerin und deren Verm&ouml;gensaufbau gedient habe, da ihr bei Beendigung des G&uuml;terstandes kein Zugewinnausgleich zustehen w&uuml;rde. Dabei sei insbesondere der erhebliche Altersunterschied zwischen den Kl&auml;gern zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das angefochtene Urteil aufzuheben<br \/>und<br \/>den Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2004 vom 9.&nbsp;Juli 2009<br \/>sowie<br \/>den Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2005 vom 20.&nbsp;Juli 2009 jeweils in der Fassung der Einspruchsentscheidungen vom 22.&nbsp;August 2012 dahingehend zu &auml;ndern, dass die mit der Ver&auml;u&szlig;erung der Eigentumswohnungen des Objekts S-Stra&szlig;e in F erzielten Gewinne nicht als Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb behandelt werden<br \/>und<br \/>die Revision des FA zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision der Kl&auml;ger zur&uuml;ckzuweisen<br \/>sowie<br \/>das angefochtene Urteil aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG habe rechtsfehlerfrei die zumindest bedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht des Kl&auml;gers hinsichtlich aller vier Eigentumswohnungen festgestellt. An die tatrichterliche Sachverhaltsw&uuml;rdigung und damit an die Bejahung der Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht als Feststellung einer (inneren) Tatsache sei der BFH als Revisionsgericht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO gebunden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Begr&uuml;ndung der eigenen Revision f&uuml;hrt das FA aus, dass &#8211;falls der erkennende Senat die Auffassung best&auml;tige, das Vorliegen der bedingten Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht sei als Tatsachenfeststellung wegen &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO einer revisionsrechtlichen &Uuml;berpr&uuml;fung nicht zug&auml;nglich&#8211; f&uuml;r die Anwendung der Rz&nbsp;9 im BMF-Schreiben in BStBl I 2004, 434 kein Raum bleibe. Durch die Zuordnung der vierten Wohnung zum Umlaufverm&ouml;gen des gewerblichen Grundst&uuml;ckhandels des Kl&auml;gers komme es aufgrund der unentgeltlichen &Uuml;bertragung der Eigentumswohnung zwangsl&auml;ufig zu einer erfolgswirksamen Entnahme des Objekts und infolgedessen zu einer Versteuerung des Ver&auml;u&szlig;erungs-\/Entnahmegewinns auf der Ebene des Kl&auml;gers und nicht &#8211;wie Rz&nbsp;9 des BMF-Schreibens verlange&#8211; zur Versteuerung des Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns bei der Kl&auml;gerin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Folge der Senat der hier vertretenen Sichtweise in Bezug auf die Anwendung des &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO, werde anheimgestellt, die Revision zur&uuml;ckzunehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">B.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision der Kl&auml;ger wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 FGO, unter I.) und die Revision des FA als unzul&auml;ssig verworfen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;1 FGO, unter II.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:90\"pt width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat mit einer revisionsrechtlich nicht zu beanstandenden Begr&uuml;ndung einen gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel des Kl&auml;gers bejaht. Es hat zutreffend entschieden, dass die an die Kl&auml;gerin verschenkte Eigentumswohnung in die Beurteilung des gewerblichen Grundst&uuml;ckshandels des Kl&auml;gers einzubeziehen ist, weil er &#8211;bevor er sich dazu entschlossen hatte, dieses Objekt unentgeltlich auf die Kl&auml;gerin zu &uuml;bertragen&#8211; die (zumindest bedingte) Absicht hatte, auch dieses Objekt am Markt zu verwerten (unter 1.). Das FG hat zudem zu Recht die Auffassung des FA abgelehnt, die Kl&auml;gerin sei ihrerseits im Streitjahr 2005 gewerbliche Grundst&uuml;cksh&auml;ndlerin gewesen (unter 2.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Gewerbebetrieb i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) ist eine selbst&auml;ndige, nachhaltige Bet&auml;tigung, die mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, unternommen wird und sich als Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr darstellt, wenn sie weder als Aus&uuml;bung von Land- und Forstwirtschaft noch als Aus&uuml;bung eines freien Berufs noch als eine andere selbst&auml;ndige Arbeit anzusehen ist. Dar&uuml;ber hinaus hat die Rechtsprechung das negative Erfordernis aufgestellt, dass es sich bei der T&auml;tigkeit nicht um private Verm&ouml;gensverwaltung handeln darf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH wird die Grenze von der privaten Verm&ouml;gensverwaltung zum Gewerbebetrieb &uuml;berschritten, wenn (bei Vorliegen der in &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 EStG genannten Voraussetzungen) nach dem Gesamtbild der Bet&auml;tigung und unter Ber&uuml;cksichtigung der Verkehrsauffassung die Ausnutzung substantieller Verm&ouml;genswerte durch Umschichtung gegen&uuml;ber der Nutzung von Grundbesitz im Sinne einer Fruchtziehung aus zu erhaltenden Substanzwerten (z.B. durch Selbstnutzung oder Vermietung) entscheidend in den Vordergrund tritt (Beschl&uuml;sse des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 25.&nbsp;Juni 1984 GrS&nbsp;4\/82, BFHE 141, 405, BStBl II 1984, 751; vom 3.&nbsp;Juli 1995 GrS&nbsp;1\/93, BFHE 178, 86, BStBl II 1995, 617; vom 10.&nbsp;Dezember 2001 GrS&nbsp;1\/98, BFHE 197, 240, BStBl II 2002, 291).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Konkretisierung dieser Unterscheidung hat der BFH die sog. Drei-Objekt-Grenze eingef&uuml;hrt. Sie besagt, dass grunds&auml;tzlich kein gewerblicher Grundst&uuml;ckshandel vorliegt, sofern weniger als vier Objekte ver&auml;u&szlig;ert werden. Je geringer der Umfang von Anschaffungen und Ver&auml;u&szlig;erungen ist, desto weniger ist anzunehmen, dass der Zweck der Verm&ouml;gensmehrung durch Umschichtung (Ausnutzung substantieller Verm&ouml;genswerte) im Vordergrund steht. Eine zahlenm&auml;&szlig;ige Begrenzung auf drei Wohneinheiten tr&auml;gt der gebotenen Vereinfachung Rechnung. Werden hingegen innerhalb eines engen zeitlichen Zusammenhangs &#8211;in der Regel f&uuml;nf Jahre&#8211; zwischen Anschaffung bzw. Errichtung und Verkauf mindestens vier Objekte ver&auml;u&szlig;ert, kann von einem gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel ausgegangen werden, weil die &auml;u&szlig;eren Umst&auml;nde den Schluss zulassen, dass es dem Steuerpflichtigen auf die Ausnutzung substantieller Verm&ouml;genswerte durch Umschichtung ankommt (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 13.&nbsp;August 2002 VIII&nbsp;R&nbsp;14\/99, BFHE 199, 551, BStBl II 2002, 811, unter 1.b&nbsp;aa, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ob eine private Verm&ouml;gensverwaltung oder ein gewerblicher Grundst&uuml;ckshandel vorliegt, ist vom FG aufgrund einer Gesamtw&uuml;rdigung aller Umst&auml;nde des Einzelfalles zu entscheiden (st&auml;ndige BFH-Rechtsprechung, vgl. z.B. Urteil vom 14.&nbsp;Januar 2004 IX&nbsp;R&nbsp;88\/00, BFH\/NV 2004, 1089, unter II.2., m.w.N).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Unter Ber&uuml;cksichtigung dieser Grunds&auml;tze ist es revisionsrechtlich nicht zu beanstanden, dass das FG einen gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel des Kl&auml;gers bejaht hat, obwohl er den h&auml;lftigen Grundst&uuml;cksanteil von seiner Mutter unentgeltlich erworben, seinerseits nur drei Objekte ver&auml;u&szlig;ert und ein viertes Objekt verschenkt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Im Hinblick auf den Erwerb des h&auml;lftigen Grundst&uuml;cksanteils von der Mutter im Wege der vorweggenommenen Erbfolge kann es der erkennende Senat im Streitfall dahingestellt sein lassen, ob die Ver&auml;u&szlig;erung eines Objekts, das unentgeltlich erworben wurde, grunds&auml;tzlich als Z&auml;hlobjekt angesehen werden kann (bejahend BMF-Schreiben in BStBl I 2004, 434, Rz&nbsp;9) oder grunds&auml;tzlich &#8211;vorbehaltlich des &sect;&nbsp;42 AO&#8211; unber&uuml;cksichtigt zu bleiben hat (so BFH-Urteil vom 20.&nbsp;April 2006 III&nbsp;R&nbsp;1\/05, BFHE 214, 31, BStBl II 2007, 375, unter II.2.d; s.a. z.B. Schmidt\/Wacker, EStG, 36.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;15 Rz&nbsp;57; Desens\/Blischke, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;15 Rz&nbsp;B 63; Rei&szlig; in Kirchhof, EStG, 16.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;15 Rz&nbsp;123; Bl&uuml;mich\/Bode, &sect;&nbsp;15 EStG Rz&nbsp;176; S&ouml;ffing, Deutsches Steuerrecht 2004, 793; Steiner, Der Erbschaft-Steuer-Berater 2006, 84; Vogelgesang, Die Steuerberatung 2005, 116).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Ver&auml;u&szlig;erung ererbter oder geschenkter Grundst&uuml;cke ist n&auml;mlich zumindest dann als gewerblich anzusehen und damit als Z&auml;hlobjekt zu beachten, wenn erhebliche weitere Aktivit&auml;ten zur Verbesserung der Verwertungsm&ouml;glichkeiten entfaltet wurden (so auch BFH-Urteil in BFHE 214, 31, BStBl II 2007, 375, unter II.2.d). Diese Voraussetzungen sind im Streitfall gegeben. Der Kl&auml;ger hat das Geb&auml;ude, das er zur H&auml;lfte im Wege der vorweggenommenen Erbfolge erlangt hat, von 2001 bis Anfang 2004 umfangreich saniert und insofern erst die Voraussetzung f&uuml;r den Verkauf geschaffen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r die Beurteilung des erforderlichen zeitlichen Zusammenhangs ist bei einer solchen Konstellation nicht auf den Zeitraum zwischen Eigentumserwerb und Ver&auml;u&szlig;erung abzustellen; vielmehr kommt es f&uuml;r die Berechnung der Drei-Objekt-Grenze dann darauf an, dass &#8211;wie im Streitfall gegeben&#8211; weniger als f&uuml;nf Jahre zwischen der wertsteigernden Ma&szlig;nahme (Abschluss der Sanierung Anfang 2004) und der Verwertung (2004 und 2005) liegen (s.a. BFH-Urteil vom 5.&nbsp;Dezember 2002 IV&nbsp;R&nbsp;57\/01, BFHE 201, 169, BStBl II 2003, 291, unter II.2.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Das FG hat im Streitfall ebenfalls zu Recht die Schenkung des vierten Grundst&uuml;cks an die Kl&auml;gerin ausnahmsweise als Z&auml;hlobjekt bei dem gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel des Kl&auml;gers behandelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Nach st&auml;ndiger h&ouml;chstrichterlicher Rechtsprechung sind zwar vom Steuerpflichtigen verschenkte Objekte bzw. solche, mit deren Weitergabe kein Gewinn erzielt werden soll, in die Betrachtung, ob die Drei-Objekt-Grenze &uuml;berschritten ist, grunds&auml;tzlich nicht mit einzubeziehen (BFH-Entscheidungen vom 14.&nbsp;M&auml;rz 1989 VIII&nbsp;R&nbsp;373\/83, BFHE 158, 214, BStBl II 1990, 1053, unter 3.; vom 7.&nbsp;M&auml;rz 1996 IV&nbsp;R&nbsp;2\/92, BFHE 180, 121, BStBl II 1996, 369, unter I.3.c; vom 9.&nbsp;Mai 1996 IV&nbsp;R&nbsp;74\/95, BFHE 181, 19, BStBl II 1996, 599, unter II.; in BFH\/NV 1999, 302, unter 1.; in BFHE 199, 551, BStBl II 2002, 811, unter 1.b bb; vom 17.&nbsp;Oktober 2002 X&nbsp;B&nbsp;13\/02, BFH\/NV 2003, 162, unter 2.; vom 18.&nbsp;September 2002 X&nbsp;R&nbsp;183\/96, BFHE 200, 293, BStBl II 2003, 238, unter II.3.b&nbsp;dd; in BFHE 209, 320, BStBl II 2005, 817, unter B.II.2.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Von diesem Grundsatz hat die Rechtsprechung allerdings Ausnahmen gemacht. So kann in der Einschaltung naher Angeh&ouml;riger in &quot;eigene&quot; Grundst&uuml;cksgesch&auml;fte des Steuerpflichtigen ein Missbrauch von Gestaltungsm&ouml;glichkeiten des Rechts liegen (s. z.B. BFH-Urteile in BFH\/NV 1999, 302, unter 2.; in BFHE 209, 320, BStBl II 2005, 817, unter B.II.2.b). Ebenso kann die Weiterver&auml;u&szlig;erung geschenkter Objekte dem Schenker zugeordnet werden, wenn dieser nach dem Gesamtbild der Verh&auml;ltnisse das &quot;Geschehen beherrscht hat&quot; und ihm selbst der Erl&ouml;s aus den Weiterver&auml;u&szlig;erungen zugeflossen ist (s. z.B. Senatsentscheidungen in BFH\/NV 2003, 162, unter 2., und in BFHE 209, 320, BStBl II 2005, 817, unter B.II.2.c und d). Auch k&ouml;nnen die unentgeltlichen &Uuml;bertragungen nach den Grunds&auml;tzen &uuml;ber die steuerliche Anerkennung von Vertr&auml;gen zwischen nahen Angeh&ouml;rigen als unbeachtlich zu qualifizieren sein oder nicht anerkannt werden, wenn sie auf sog. Strohmann-Gesch&auml;ften bzw. Scheingesch&auml;ften i.S. von &sect;&nbsp;41 Abs.&nbsp;2 AO beruhen (vgl. Senatsurteil in BFHE 200, 293, BStBl II 2003, 238, unter II.3.c, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiervon unabh&auml;ngig kommt nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats eine Einbeziehung der an Angeh&ouml;rige schenkweise &uuml;bertragenen Objekte hinsichtlich der Frage des &Uuml;berschreitens der Drei-Objekt-Grenze zudem dann in Betracht, wenn der &uuml;bertragende Steuerpflichtige &#8211;bevor er sich dazu entschlie&szlig;t, das Objekt unentgeltlich zu &uuml;bertragen&#8211; die (zumindest bedingte) Absicht besessen hat, auch diese Objekte am Markt zu verwerten (Urteil in BFHE 200, 293, BStBl II 2003, 238, unter II.3.b&nbsp;dd; ebenso BMF-Schreiben in BStBl I 2004, 434, Rz&nbsp;11).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Das FG hat diese h&ouml;chstrichterliche Rechtsprechung zutreffend seinem Urteil zugrunde gelegt und f&uuml;r den Streitfall festgestellt, dass die Voraussetzungen der letztgenannten Ausnahme erf&uuml;llt sind. Die Sachverhaltsw&uuml;rdigung, der Kl&auml;ger habe eine (zumindest bedingte) Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht auch in Bezug auf das vierte Objekt bereits vor seinem Entschluss besessen, dieses der Kl&auml;gerin zu schenken, h&auml;lt einer revisionsrechtlichen &Uuml;berpr&uuml;fung stand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(a) Ob Tatsachen gegeben sind, die f&uuml;r eine bedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht sprechen, hat das FG jeweils im Einzelfall zu pr&uuml;fen. Welche Tatsachen f&uuml;r eine Widerlegung geeignet sind und welches Gewicht ihnen f&uuml;r die Entscheidung des Streitfalls beizumessen ist, ist Gegenstand der Tatsachen- und Beweisw&uuml;rdigung des FG. Erscheint das vom FG aufgrund der festgestellten &#8211;und nicht mit zul&auml;ssigen und begr&uuml;ndeten Verfahrensr&uuml;gen angegriffenen&#8211; Tatsachen gewonnene Ergebnis zumindest als m&ouml;glich, gen&uuml;gt dies, um einer revisionsgerichtlichen Pr&uuml;fung standzuhalten (Senatsbeschluss vom 12.&nbsp;September 2007 X&nbsp;B&nbsp;192\/06, BFH\/NV 2008, 68, unter 2., m.w.N.). Denn die Tatsachen- und Beweisw&uuml;rdigung des FG bindet nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO den BFH, auch wenn sie nicht zwingend, sondern nur m&ouml;glich ist. Das gilt nur dann nicht, wenn sie in sich widerspr&uuml;chlich, l&uuml;ckenhaft oder unklar ist, gegen Denkgesetze oder gesichertes Erfahrungswissen verst&ouml;&szlig;t oder ihr zu hohe oder zu geringe Anforderungen an die &Uuml;berzeugungsbildung zu Grunde liegen (BFH-Urteil vom 30.&nbsp;September 2010 IV&nbsp;R&nbsp;44\/08, BFHE 233, 28, BStBl II 2011, 645, Rz&nbsp;34, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(b) Das FG hat seine W&uuml;rdigung, der Kl&auml;ger habe auch im Hinblick auf die vierte Eigentumswohnung eine zumindest bedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht gehabt, aus der im Internet ver&ouml;ffentlichten Verkaufsanzeige in Bezug auf vier Wohnungen sowie aus dem Gegenschluss zur Aussage des Kl&auml;gers in der m&uuml;ndlichen Verhandlung abgeleitet, er habe (nur) in Bezug auf die Dachgeschosswohnung die unbedingte Absicht gehabt, diese zu behalten. Dem Vorbringen der Kl&auml;ger, der Kl&auml;ger habe nur drei der vier Wohnungen verkaufen wollen, ist es mit der Begr&uuml;ndung nicht gefolgt, diese Einschr&auml;nkung des Maklervertrages sei der Aktenlage nicht zu entnehmen. Diese Gesamtw&uuml;rdigung, die auf die nach au&szlig;en gerichteten Verkaufsaktivit&auml;ten und nicht auf den behaupteten, f&uuml;r Dritte nicht erkennbaren inneren Vorbehalt des Kl&auml;gers abstellt, ist m&ouml;glich und nachvollziehbar, so dass im Einzelfall eine bedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht des Kl&auml;gers angenommen werden kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(c) Dass die bedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht des Kl&auml;gers in Bezug auf die vierte Eigentumswohnung bereits zu einem Zeitpunkt gegeben war, bevor er sich entschieden hat, die vierte Eigentumswohnung zu verschenken, begr&uuml;ndet das FG &#8211;ebenfalls gut nachvollziehbar&#8211; mit den Aussagen der Kl&auml;ger in der m&uuml;ndlichen Verhandlung, die es zutreffend w&uuml;rdigt. Dort haben n&auml;mlich sowohl der Kl&auml;ger als auch die Kl&auml;gerin bekundet, sie k&ouml;nnten nicht genau zeitlich benennen, ab wann in Bezug auf die Eigentumswohnung im Erdgeschoss die Absicht bestanden habe, diese der Kl&auml;gerin zu schenken. Dazu haben sie w&ouml;rtlich ausgesagt: &quot;Es d&uuml;rfte aber im Zusammenhang mit der Durchf&uuml;hrung dieser Schenkung gewesen sein, also nicht sehr viele Monate oder Jahre vorher.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hierin liegt im &Uuml;brigen auch der entscheidende Unterschied zu dem von den Kl&auml;gern angef&uuml;hrten BFH-Urteil in BFH\/NV 1999, 302. In dem dortigen Rechtsstreit hatte das FG festgestellt, es seien keine ausreichenden Indizien gegeben, die die Behauptung des Kl&auml;gers widerlegen k&ouml;nnten, dieser habe die Wohnung von vornherein unentgeltlich auf seine Ehefrau &uuml;bertragen wollen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Demzufolge stellt die unentgeltliche &Uuml;bertragung der vierten Eigentumswohnung auf die Kl&auml;gerin im Streitjahr 2005 bei dem Kl&auml;ger eine mit dem Teilwert zu erfassende gewinnrealisierende Entnahme dar (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2, &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es bestehen keine Bedenken gegen die vom FG ermittelte &#8211;und zwischen den Beteiligten unstreitige&#8211; H&ouml;he sowohl der gewerblichen Eink&uuml;nfte des Jahres 2004 als auch des Entnahmegewinns 2005.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das FG hat zu Recht einen gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel der Kl&auml;gerin verneint.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Ver&auml;u&szlig;erung lediglich eines Objekts kann nur dann zu einem gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel f&uuml;hren, wenn auch ein nachhaltiges Handeln des Ver&auml;u&szlig;erers gegeben ist. Zwar kann nach der h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung ausnahmsweise Nachhaltigkeit selbst dann zu bejahen sein, wenn der Steuerpflichtige nur ein einziges Gesch&auml;ft oder einen einzigen Vertrag abschlie&szlig;t und sich keine Wiederholungsabsicht feststellen l&auml;sst. Dies ist aber lediglich dann der Fall, wenn die Erf&uuml;llung dieses Gesch&auml;fts oder Vertrags eine Vielzahl von unterschiedlichen Einzelt&auml;tigkeiten erfordert, die in ihrer Gesamtheit die W&uuml;rdigung rechtfertigen, der Steuerpflichtige sei nachhaltig t&auml;tig geworden (st&auml;ndige BFH-Rechtsprechung, s. z.B. Senatsurteil vom 19.&nbsp;Oktober 2010 X&nbsp;R&nbsp;41\/08, BFH\/NV 2011, 245, Rz&nbsp;27, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach dem vom FG festgestellten Sachverhalt hat die Kl&auml;gerin &uuml;ber ihre Verkaufsbem&uuml;hungen im ersten Halbjahr 2005 hinaus keine weiteren Einzelt&auml;tigkeiten im Hinblick auf ihre Eigentumswohnung ausge&uuml;bt, so dass insoweit ein gewerblicher Grundst&uuml;ckshandel der Kl&auml;gerin im Streitjahr 2005 ausscheidet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Eine Hinzurechnung der Grundst&uuml;cksaktivit&auml;ten des Kl&auml;gers bei der Kl&auml;gerin scheidet ebenfalls aus. Eine Zusammenfassung der Grundst&uuml;cksaktivit&auml;ten von Ehegatten allein aufgrund der Vermutung gleichgerichteter Interessen wegen der ehelichen Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft ist nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 12.&nbsp;M&auml;rz 1985&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvR&nbsp;571\/81, 1&nbsp;BvR&nbsp;494\/82, 1&nbsp;BvR&nbsp;47\/83 (BVerfGE 69, 188, BStBl II 1985, 475) nicht zul&auml;ssig. Dies wird auch von der Finanzverwaltung anerkannt (s. z.B. BMF-Schreiben in BStBl I 2004, 434, Rz&nbsp;12). Anhaltspunkte, die Kl&auml;ger k&ouml;nnten eine &uuml;ber die eheliche Lebensgemeinschaft hinausgehende, zus&auml;tzliche enge Wirtschaftsgemeinschaft eingegangen sein, sind dem streitgegenst&auml;ndlichen Sachverhalt nicht zu entnehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:90\"pt width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision des FA ist unzul&auml;ssig und daher zu verwerfen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Inhalt der Revisionsbegr&uuml;ndung entspricht nicht den Mindestanforderungen, die gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;120 Abs.&nbsp;3 FGO an eine Revisionsbegr&uuml;ndung zu stellen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Wendet sich der Revisionskl&auml;ger gegen die materielle Sicht des FG, so hat er die Umst&auml;nde zu bezeichnen, aus denen sich die Rechtsverletzung ergibt (&sect;&nbsp;120 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a FGO). Der Revisionskl&auml;ger muss neben der R&uuml;ge eines konkreten Rechtsversto&szlig;es die Gr&uuml;nde tats&auml;chlicher oder rechtlicher Art angeben, die nach seiner Auffassung das erstinstanzliche Urteil als unrichtig erscheinen lassen. Erforderlich ist damit eine zumindest kurze Auseinandersetzung mit den Gr&uuml;nden des angefochtenen Urteils, aus der zu erkennen ist, dass der Revisionskl&auml;ger die Begr&uuml;ndung dieses Urteils und sein eigenes Vorbringen &uuml;berpr&uuml;ft hat (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 9.&nbsp;M&auml;rz 2016 I&nbsp;R&nbsp;79\/14, BFH\/NV 2016, 1039, und vom 11.&nbsp;Januar 2017 VI&nbsp;R&nbsp;26\/15, BFH\/NV 2017, 473, Rz&nbsp;20, m.w.N., sowie die Nachweise bei Gr&auml;ber\/Ratschow, Finanzgerichtsordnung, 8.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;120 Rz&nbsp;59, 65; R&uuml;sken in Beermann\/ Gosch, FGO &sect;&nbsp;120 Rz&nbsp;172&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die vom FA vorgelegte Revisionsbegr&uuml;ndung entspricht diesen Anforderungen auch nicht ansatzweise. Es ist f&uuml;r den Senat nicht erkennbar, warum das FA das finanzgerichtliche Urteil, in dem seine Auffassung, die &Uuml;bertragung der vier Eigentumswohnungen f&uuml;hre zu gewerblichen Gewinnen des Jahres 2004 und 2005, geteilt wird, f&uuml;r falsch h&auml;lt und insoweit der Auffassung ist, das Urteil verletze seine Rechte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Der Hinweis des FA, es stelle anheim, die Revision zur&uuml;ckzunehmen, falls der erkennende Senat der Sichtweise des FA folge, ist unbeachtlich. Wer eine Revision zur&uuml;cknehmen will, muss seine R&uuml;cknahmeabsicht hinreichend deutlich machen (BFH-Urteil vom 11.&nbsp;Januar 1994 IX&nbsp;R&nbsp;9\/94, BFH\/NV 1995, 220, unter III.2.). Die R&uuml;cknahme der Revision ist als Prozesshandlung nur dann wirksam, wenn sie eindeutig und ohne Bedingung erkl&auml;rt worden ist (vgl. BFH-Urteil vom 25.&nbsp;April 1985 V&nbsp;R&nbsp;46\/84, BFH\/NV 1986, 739; s.a. Gr&auml;ber\/&nbsp;&nbsp;Ratschow, a.a.O., &sect;&nbsp;125 Rz&nbsp;7; D&uuml;rr in Schwarz\/Pahlke, AO\/FGO, &sect;&nbsp;125 FGO Rz&nbsp;5). Eine solche R&uuml;cknahmeerkl&auml;rung des FA liegt nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:90\"pt width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">III.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kostenentscheidung ergibt sich aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;136 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Legen beide Beteiligten Revision ein, ist die Kostenentscheidung nach dem Grundsatz der einheitlichen Kostenverteilung nach Quoten der Gesamtkosten zu treffen (z.B. BFH-Urteil vom 27.&nbsp;September 2012 III&nbsp;R&nbsp;70\/11, BFHE 239, 116, BStBl II 2013, 544, Rz&nbsp;36, m.w.N.; Gr&auml;ber\/Ratschow, a.a.O., &sect;&nbsp;136 Rz&nbsp;4). Demnach tragen die Kl&auml;ger die Kosten zu 80&nbsp;%, da sie insoweit materiell unterlegen sind. Die sp&auml;te Vorlage des Wertgutachtens durch die Kl&auml;ger, die im Rahmen der Kostenentscheidung des FG zu ber&uuml;cksichtigen war, ist f&uuml;r die Kosten des Revisionsverfahrens unbeachtlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat entscheidet &uuml;ber die Revision des FA abweichend von &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;1 FGO durch Urteil. Zwar ist eine unzul&auml;ssige Revision grunds&auml;tzlich durch Beschluss zu verwerfen. Haben aber beide Beteiligte Revision eingelegt, und ist davon die eine unbegr&uuml;ndet, die andere unzul&auml;ssig, kann der Senat insgesamt &uuml;ber beide Revisionen durch Urteil entscheiden (BFH-Urteil vom 19.&nbsp;Februar 2009 IV&nbsp;R&nbsp;18\/06, BFHE 224, 330, BStBl II 2009, 654, unter II.B., m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 23.8.2017, X R 7\/15ECLI:DE:BFH:2017:U.230817.XR7.15.0 Gewerblicher Grundst&uuml;ckshandel im Zusammenhang mit geschenkten Objekten &#8211; Zusammenfassung der Grundst&uuml;cksaktivit&auml;ten von Ehegatten &#8211; Bindung an Tatsachen- und Beweisw&uuml;rdigung des FG &#8211; Revisionszur&uuml;cknahme &#8211; Kostenentscheidung Leits&auml;tze 1. NV: Die Ver&auml;u&szlig;erung ererbter oder geschenkter Grundst&uuml;cke ist dann als Z&auml;hlobjekt der sog. Drei-Objekt-Grenze zu ber&uuml;cksichtigen, wenn der Steuerpflichtige erhebliche Aktivit&auml;ten &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-7-15-gewerblicher-grundstueckshandel-im-zusammenhang-mit-geschenkten-objekten-zusammenfassung-der-grundstuecksaktivitaeten-von-ehegatten-bindung-an-tatsachen-und-beweiswuerdigung-des-fg-revisionsz\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;7\/15 &#8211; Gewerblicher Grundst&uuml;ckshandel im Zusammenhang mit geschenkten Objekten &#8211; Zusammenfassung der Grundst&uuml;cksaktivit&auml;ten von Ehegatten &#8211; Bindung an Tatsachen- und Beweisw&uuml;rdigung des FG &#8211; Revisionszur&uuml;cknahme &#8211; Kostenentscheidung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-68957","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68957","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=68957"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68957\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=68957"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=68957"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=68957"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}