{"id":68964,"date":"2018-02-14T11:10:46","date_gmt":"2018-02-14T09:10:46","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=68964"},"modified":"2018-02-14T11:10:46","modified_gmt":"2018-02-14T09:10:46","slug":"ii-r-42-16-schenkungsteuer-bei-zahlung-eines-ueberhoehten-entgelts-durch-eine-gmbh-an-eine-dem-gesellschafter-nahestehende-person-teilweise-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-1392017-ii-r-54-15","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-42-16-schenkungsteuer-bei-zahlung-eines-ueberhoehten-entgelts-durch-eine-gmbh-an-eine-dem-gesellschafter-nahestehende-person-teilweise-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-1392017-ii-r-54-15\/","title":{"rendered":"II&nbsp;R&nbsp;42\/16 &#8211; Schenkungsteuer bei Zahlung eines &uuml;berh&ouml;hten Entgelts durch eine GmbH an eine dem Gesellschafter nahestehende Person &#8211; teilweise inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 13.9.2017 II R 54\/15"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 13.9.2017, II R 42\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.130917.IIR42.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Schenkungsteuer bei Zahlung eines &uuml;berh&ouml;hten Entgelts durch eine GmbH an eine dem Gesellschafter nahestehende Person &#8211; teilweise inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 13.9.2017 II R 54\/15<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Die Zahlung &uuml;berh&ouml;hter vertraglicher Entgelte durch eine GmbH an eine dem Gesellschafter nahestehende Person ist keine gemischte freigebige Zuwendung der GmbH i.S. des &sect; 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG an die nahestehende Person, wenn der Gesellschafter beim Abschluss der Vereinbarung zwischen der GmbH und der nahestehenden Person mitgewirkt hat. In einem solchen Fall beruht die Vorteilsgew&auml;hrung auf dem Gesellschaftsverh&auml;ltnis zwischen der GmbH und dem Gesellschafter.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Diese Rechtsgrunds&auml;tze gelten entsprechend, wenn mehrere Gesellschafter an der GmbH beteiligt sind, von denen zumindest einer bei der Vereinbarung zwischen der GmbH und der ihm nahestehenden Person mitgewirkt hat.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Ist ein Gesellschafter &uuml;ber eine Muttergesellschaft an der GmbH beteiligt, gelten die Rechtsgrunds&auml;tze entsprechend, wenn er an dem Vertragsabschluss zwischen der GmbH und der ihm nahestehenden Person mitgewirkt hat.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Kl&auml;gers werden das Urteil des Finanzgerichts D&uuml;sseldorf vom 30. November 2016&nbsp;&nbsp;4 K 1680\/15 Erb und die Einspruchsentscheidung des Beklagten vom 8. Mai 2015 sowie der Schenkungsteuerbescheid des Beklagten vom 24. November 2010 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am Stammkapital der A-GmbH waren A, der Bruder des Kl&auml;gers und Revisionskl&auml;gers (Kl&auml;ger), zu 94&nbsp;% und dessen Tochter zu 6&nbsp;% beteiligt. A war zugleich alleinvertretungsberechtigter und von den Beschr&auml;nkungen des &sect;&nbsp;181 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuches (BGB) befreiter Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der A-GmbH. Die A-GmbH war Alleingesellschafterin der B-GmbH.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 27.&nbsp;Dezember 2001 verkaufte der Kl&auml;ger 50&nbsp;000 St&uuml;ckaktien der C-AG im Nennbetrag von jeweils 1&nbsp;EUR f&uuml;r insgesamt 2.000.000&nbsp;DM (=&nbsp;1.022.583,70&nbsp;EUR) an die B-GmbH. Der Kaufpreis wurde mit Vereinbarung vom 16.&nbsp;Dezember 2003 auf 700.000&nbsp;EUR (=&nbsp;1&nbsp;400&nbsp;% des Nennbetrags der Aktien) herabgesetzt und von der B-GmbH entrichtet. Die Entscheidung &uuml;ber die H&ouml;he des Kaufpreises hatte A f&uuml;r die B-GmbH getroffen. Andere Aktion&auml;re der C-AG erzielten bei Aktienverk&auml;ufen an die B-GmbH Ende 2003 Kaufpreise von 131,80&nbsp;% bis 190,11&nbsp;% des Nennbetrags der Aktien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen einer bei der B-GmbH durchgef&uuml;hrten Au&szlig;enpr&uuml;fung kam der Pr&uuml;fer zu dem Ergebnis, dass der Kaufpreis f&uuml;r die durch den Kl&auml;ger verkauften Aktien &uuml;berh&ouml;ht sei und insoweit verdeckte Gewinnaussch&uuml;ttungen (vGA) der B-GmbH an A vorl&auml;gen, die bei ihm der Einkommensteuer unterliegen w&uuml;rden. Der Einkommensteuerbescheid wurde entsprechend ge&auml;ndert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) sah in dem Verkauf der Aktien zu einem Preis von 700.000&nbsp;EUR eine gemischte freigebige Zuwendung der B-GmbH an den Kl&auml;ger und setzte gegen ihn durch Bescheid vom 24.&nbsp;November 2010 Schenkungsteuer in H&ouml;he von 218.750 EUR fest. Dabei setzte es den Wert der freigebigen Zuwendung mit 630.200&nbsp;EUR an. Der Einspruch blieb erfolglos.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab der Klage nur teilweise statt, indem es die Steuer auf 209.930&nbsp;EUR herabsetzte. Es liege eine gemischte freigebige Zuwendung der B-GmbH an den Kl&auml;ger vor, die das FA zu Recht nach &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes (ErbStG) erfasst habe. Als gemeiner Wert der Aktien sei zugunsten des Kl&auml;gers ein solcher von 190&nbsp;% des Nennbetrags der Aktien zugrunde zu legen. Der Umstand, dass der Verkauf der Aktien durch ihn an die B-GmbH bei A ertragsteuerrechtlich als (mittelbare) vGA behandelt worden sei, stehe der Festsetzung von Schenkungsteuer nicht entgegen. Es komme nicht zu einer Doppelbelastung eines Steuerpflichtigen mit Einkommensteuer und Schenkungsteuer. Die Urteile des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 30.&nbsp;Januar 2013 II&nbsp;R&nbsp;6\/12 (BFHE 240, 178, BStBl II 2013, 930) und vom 27.&nbsp;August 2014 II&nbsp;R&nbsp;44\/13 (BFHE 246, 523, BStBl II 2015, 249) st&uuml;nden einer Festsetzung von Schenkungsteuer gegen den Kl&auml;ger ebenfalls nicht entgegen. Das FG-Urteil ist in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2017, 237 ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger eine Verletzung von &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 ErbStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt, die Vorentscheidung sowie den Schenkungsteuerbescheid vom 24.&nbsp;November 2010 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 8.&nbsp;Mai 2015 aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Bundesministerium der Finanzen ist dem Verfahren gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;122 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) beigetreten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 FGO zur Aufhebung der Vorentscheidung sowie des Schenkungsteuerbescheids vom 24.&nbsp;November 2010 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 8.&nbsp;Mai 2015. Das FG hat zu Unrecht entschieden, dass die Zahlung des &uuml;berh&ouml;hten Kaufpreises als gemischte freigebige Zuwendung der B-GmbH der Schenkungsteuer unterliegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 ErbStG gilt als Schenkung unter Lebenden jede freigebige Zuwendung unter Lebenden, soweit der Bedachte durch sie auf Kosten des Zuwendenden bereichert wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Eine freigebige Zuwendung setzt in objektiver Hinsicht voraus, dass die Leistung zu einer Bereicherung des Bedachten auf Kosten des Zuwendenden f&uuml;hrt und die Zuwendung objektiv unentgeltlich ist, und in subjektiver Hinsicht den Willen des Zuwendenden zur Freigebigkeit (vgl. BFH-Urteil vom 29.&nbsp;Juni 2016 II&nbsp;R&nbsp;41\/14, BFHE 254, 64, BStBl II 2016, 865, Rz&nbsp;9, m.w.N.). Erforderlich ist eine Verm&ouml;gensverschiebung, d.h. eine Verm&ouml;gensminderung auf der Seite des Zuwendenden und eine Verm&ouml;gensmehrung auf der Seite des Bedachten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Welche Personen als Zuwendender und als Bedachter an einer freigebigen Zuwendung beteiligt sind, bestimmt sich ausschlie&szlig;lich nach der Zivilrechtslage (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Urteile vom 18.&nbsp;Juli 2013 II&nbsp;R&nbsp;37\/11, BFHE 242, 158, BStBl II 2013, 934, Rz&nbsp;12, und vom 27.&nbsp;August 2014 II&nbsp;R&nbsp;43\/12, BFHE 246, 506, BStBl II 2015, 241, Rz&nbsp;37, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Schenkung i.S. der &sect;&sect;&nbsp;516&nbsp;ff. BGB muss jedoch nicht vorliegen (vgl. BFH-Urteil vom 27.&nbsp;November 2013 II&nbsp;R&nbsp;25\/12, BFH\/NV 2014, 537, Rz&nbsp;10).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Schenkungsteuerrechtlich erfasst wird nicht nur die reine, sondern auch eine gemischte freigebige Zuwendung. Sie ist dann gegeben, wenn einer h&ouml;herwertigen Leistung eine Gegenleistung von geringerem Wert gegen&uuml;bersteht und die h&ouml;herwertige Leistung neben Elementen der Freigebigkeit auch Elemente eines Austauschvertrags enth&auml;lt, ohne dass sich die h&ouml;herwertige Leistung in zwei selbst&auml;ndige Leistungen aufteilen l&auml;sst (vgl. BFH-Urteil in BFHE 240, 178, BStBl II 2013, 930, Rz&nbsp;12). &Uuml;ber eine &#8211;teilweise&#8211; Unentgeltlichkeit und die Frage einer Bereicherung ist dabei nach zivilrechtlichen Grunds&auml;tzen zu entscheiden. Bei einer gemischten Schenkung unterliegt der Schenkungsteuer nur der (unselbst&auml;ndige) freigebige Teil der Zuwendung. Dieser Teil ist die Bereicherung i.S. von &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 ErbStG und bestimmt sich nach dem Verh&auml;ltnis des Verkehrswerts der Bereicherung des Bedachten zum Verkehrswert der Leistung des Schenkers (BFH-Urteil in BFHE 240, 178, BStBl II 2013, 930, Rz&nbsp;12, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hinsichtlich des subjektiven Tatbestands der freigebigen Zuwendung reicht bei Unausgewogenheit gegenseitiger Vertr&auml;ge regelm&auml;&szlig;ig das Bewusstsein des einseitig benachteiligten Vertragspartners &uuml;ber den Mehrwert seiner Leistung aus; auf die Kenntnis des genauen Ausma&szlig;es des Wertunterschieds kommt es hingegen nicht an (BFH-Urteil vom 7.&nbsp;November 2007 II&nbsp;R&nbsp;28\/06, BFHE 218, 414, BStBl II 2008, 258, unter II.4.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Zahlung &uuml;berh&ouml;hter vertraglicher Entgelte durch eine GmbH an eine dem Gesellschafter nahestehende Person ist keine gemischte freigebige Zuwendung der GmbH i.S. des &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 ErbStG an die nahestehende Person, wenn der Gesellschafter beim Abschluss der Vereinbarung zwischen der GmbH und der nahestehenden Person mitgewirkt hat. In einem solchen Fall beruht die Vorteilsgew&auml;hrung auf dem Gesellschaftsverh&auml;ltnis zwischen der GmbH und dem Gesellschafter.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) F&uuml;r das Verh&auml;ltnis einer Kapitalgesellschaft zu ihren Gesellschaftern hat der BFH bereits entschieden, dass es neben betrieblich veranlassten Rechtsbeziehungen lediglich offene und verdeckte Gewinnaussch&uuml;ttungen sowie Kapitalr&uuml;ckzahlungen gibt, aber keine freigebigen Zuwendungen (BFH-Urteil in BFHE 240, 178, BStBl II 2013, 930, Rz&nbsp;19). Gewinnaussch&uuml;ttungen an den Gesellschafter erfolgen nicht freigebig, und zwar unabh&auml;ngig davon, ob sie offen oder verdeckt vorgenommen werden (BFH-Urteil in BFHE 240, 178, BStBl II 2013, 930, Rz&nbsp;20). Eine freigebige Zuwendung der GmbH an den Gesellschafter liegt ebenfalls nicht vor, wenn der Gesellschafter in Aus&uuml;bung des ihm zustehenden Entnahmerechts Geld oder andere Gegenst&auml;nde aus dem Verm&ouml;gen der GmbH entnimmt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Offene Gewinnaussch&uuml;ttungen einer GmbH beruhen auf einem handelsrechtlichen Gewinnverwendungsbeschluss der Gesellschafter (vgl. Schmidt\/Weber-Grellet, EStG, 36. Aufl., &sect;&nbsp;20 Rz&nbsp;32). Durch diesen entsteht der konkrete Gewinnauszahlungsanspruch des Gesellschafters (vgl. Fastrich in Baumbach\/Hueck, GmbHG, 21.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;29 Rz&nbsp;42; Wicke, GmbHG, 3.&nbsp;Aufl. 2016, &sect;&nbsp;29 Rz&nbsp;8), den die GmbH mit der Aussch&uuml;ttung erf&uuml;llt. Vor Beschlussfassung steht dem Gesellschafter lediglich ein allgemeines Gewinnbezugsrecht zu (vgl. &sect;&nbsp;29 Abs.&nbsp;1 des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschr&auml;nkter Haftung &#8211;GmbHG&#8211;). &Uuml;ber den sich hieraus ergebenden k&uuml;nftigen Aussch&uuml;ttungsanspruch kann der Gesellschafter jedoch bereits verf&uuml;gen, beispielsweise durch Abtretung oder Verpf&auml;ndung (vgl. Wicke, a.a.O., &sect;&nbsp;29 Rz&nbsp;8&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Neben offenen Gewinnaussch&uuml;ttungen sind sog. Vorabaussch&uuml;ttungen auf den erwarteten Jahresgewinn zul&auml;ssig. Bei diesen handelt es sich um vorweggenommene Gewinnaussch&uuml;ttungen w&auml;hrend des Gesch&auml;ftsjahres oder nach dessen Ende vor Erstellung des Jahresabschlusses (vgl. Fastrich in Baumbach\/Hueck, a.a.O., &sect;&nbsp;29 Rz 60; Wicke, a.a.O., &sect;&nbsp;29 Rz&nbsp;18&nbsp;f.). Voraussetzungen sind u.a. ein Gesellschafterbeschluss bzw. eine entsprechende Satzungsregelung, die begr&uuml;ndete Erwartung eines Gewinns f&uuml;r das laufende Gesch&auml;ftsjahr und die Einhaltung der Kapitalerhaltungsvorschriften nach &sect;&nbsp;30 GmbHG (vgl. Fastrich in Baumbach\/Hueck, a.a.O., &sect;&nbsp;29 Rz&nbsp;60&nbsp;f.; Scholz\/Verse, GmbHG, 11.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;29 Rz&nbsp;107&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Eine vGA im gesellschaftsrechtlichen Sinne liegt dagegen vor, wenn eine GmbH ihrem Gesellschafter au&szlig;erhalb der f&ouml;rmlichen Gewinnverwendung Leistungen aus ihrem Verm&ouml;gen ohne ad&auml;quate Gegenleistung zuwendet (vgl. Fastrich in Baumbach\/Hueck, a.a.O., &sect;&nbsp;29 Rz&nbsp;68).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Neben offenen und verdeckten Gewinnaussch&uuml;ttungen k&ouml;nnen dem Gesellschafter aufgrund eines Gesellschafterbeschlusses oder einer Satzungsregelung auch Entnahmerechte zustehen (vgl. Wicke, a.a.O., &sect;&nbsp;29 Rz&nbsp;19). Diese k&ouml;nnen sich auf Geld und andere Gegenst&auml;nde aus dem Gesellschaftsverm&ouml;gen beziehen und sind grunds&auml;tzlich unabh&auml;ngig von der Ertragslage der GmbH (vgl. Fastrich in Baumbach\/Hueck, a.a.O., &sect;&nbsp;29 Rz&nbsp;64). Wird das Behaltend&uuml;rfen des entnommenen Betrags im Einzelfall jedoch von den voraussichtlichen Gewinnen der Gesellschaft abh&auml;ngig gemacht, so handelt es sich in der Sache um eine Vorabaussch&uuml;ttung (vgl. Fastrich in Baumbach\/Hueck, a.a.O., &sect;&nbsp;29 Rz&nbsp;64; Scholz\/Verse, a.a.O., &sect;&nbsp;29 Rz&nbsp;112). Eine Entnahme kann zugleich eine vGA sein (Fastrich in Baumbach\/Hueck, a.a.O., &sect;&nbsp;29 Rz&nbsp;64).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Zahlung &uuml;berh&ouml;hter Entgelte an die dem Gesellschafter nahestehende Person kann auf dem Gesellschaftsverh&auml;ltnis beruhen, obwohl sie nicht an den Gesellschafter selbst erfolgt, sondern im abgek&uuml;rzten Zahlungsweg aufgrund einer vertraglichen Vereinbarung zwischen der GmbH und der dem Gesellschafter nahestehenden Person dieser zuflie&szlig;t.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Zahlt die GmbH &uuml;berh&ouml;hte vertragliche Entgelte nicht an den Gesellschafter selbst, sondern unter Mitwirkung des Gesellschafters an eine diesem nahestehende Person, liegt in H&ouml;he des nicht angemessenen Teils der Entgelte &#8211;wie bei der Zahlung &uuml;berh&ouml;hter Entgelte der GmbH an den Gesellschafter&#8211; eine ohne f&ouml;rmlichen Aussch&uuml;ttungsbeschluss erfolgte Vorabaussch&uuml;ttung an den Gesellschafter oder eine Entnahme des Gesellschafters vor. Sowohl die Vorabaussch&uuml;ttung als auch die Entnahme beruhen auf dem Gesellschaftsverh&auml;ltnis.<br \/>Die Mitwirkung des Gesellschafters an dem Vertrag zwischen GmbH und nahestehender Person kann darin bestehen, dass er den Vertrag als Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer abschlie&szlig;t, als Gesellschafter mit unterzeichnet, dem Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer eine Anweisung zum Vertragsabschluss erteilt, in sonstiger Weise auf den Vertragsabschluss hinwirkt oder diesem zustimmt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Durch die Mitwirkung des Gesellschafters bei dem zwischen GmbH und nahestehender Person abgeschlossenen Vertrag verschafft er der ihm nahestehenden Person einen Verm&ouml;gensvorteil und verf&uuml;gt damit &#8211;abgesehen von widerrechtlichen Handlungen&#8211; &uuml;ber seinen k&uuml;nftigen Gewinnaussch&uuml;ttungsanspruch oder &uuml;bt sein aus der Satzung oder einem entsprechenden Gesellschafterbeschluss folgendes Entnahmerecht gegen&uuml;ber der GmbH aus. Dadurch mindert sich in H&ouml;he des Aussch&uuml;ttungsbetrags bzw. in H&ouml;he des Entnahmewerts das k&uuml;nftige Gewinnaussch&uuml;ttungsvolumen der GmbH zu seinen Lasten. Zugleich erm&auml;chtigt der Gesellschafter die GmbH, an die nahestehende Person mit befreiender Wirkung zu leisten (sog. abgek&uuml;rzter Zahlungsweg, vgl. &sect;&nbsp;362 Abs.&nbsp;2, &sect;&nbsp;185 BGB; Palandt\/Gr&uuml;neberg, B&uuml;rgerliches Gesetzbuch, 76.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;362 Rz&nbsp;5; Daragan, Deutsches Steuerrecht &#8211;DStR&#8211; 2011, 2079).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Das &quot;Nahestehen&quot; einer Person kann auf familienrechtlichen, gesellschaftsrechtlichen, schuldrechtlichen oder auch rein tats&auml;chlichen Beziehungen beruhen (vgl. BFH-Urteil vom 19.&nbsp;Juni 2007 VIII&nbsp;R&nbsp;54\/05, BFHE 218, 244, BStBl II 2007, 830, unter II.1.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Diese Rechtsgrunds&auml;tze gelten entsprechend, wenn mehrere Gesellschafter an der GmbH beteiligt sind, von denen zumindest einer bei der Vereinbarung zwischen der GmbH und der ihm nahestehenden Person mitgewirkt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Ist ein Gesellschafter &uuml;ber eine Muttergesellschaft an der GmbH beteiligt, gelten die Rechtsgrunds&auml;tze entsprechend, wenn er an dem Vertragsabschluss zwischen der GmbH und der ihm nahestehenden Person mitgewirkt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In einem solchen Fall liegt in H&ouml;he des &uuml;berh&ouml;hten Entgeltanteils eine Vorabaussch&uuml;ttung der GmbH an die Muttergesellschaft bzw. eine Entnahme der Muttergesellschaft vor. Sowohl die Vorabaussch&uuml;ttung als auch die Entnahme beruhen auf dem Gesellschaftsverh&auml;ltnis zwischen der GmbH und der Muttergesellschaft. Dadurch mindert sich in H&ouml;he des Aussch&uuml;ttungsbetrags bzw. in H&ouml;he des Entnahmewerts das k&uuml;nftige Gewinnaussch&uuml;ttungsvolumen der GmbH zu Lasten der Muttergesellschaft. Zugleich liegt in H&ouml;he des &uuml;berh&ouml;hten Entgeltanteils eine Vorabaussch&uuml;ttung der Muttergesellschaft an den Gesellschafter bzw. eine Entnahme des Gesellschafters vor. Diese beruhen auf dem Gesellschaftsverh&auml;ltnis zwischen der Muttergesellschaft und dem Gesellschafter. Dadurch mindert sich in H&ouml;he des Aussch&uuml;ttungsbetrags bzw. in H&ouml;he des Entnahmewerts das k&uuml;nftige Gewinnaussch&uuml;ttungsvolumen der Muttergesellschaft zu Lasten des Gesellschafters. Vorabaussch&uuml;ttung bzw. Entnahme erfolgen daher in zwei Stufen, n&auml;mlich zun&auml;chst von der GmbH an die Muttergesellschaft und anschlie&szlig;end von der Muttergesellschaft an den Gesellschafter. Der Gesellschafter der Muttergesellschaft partizipiert dadurch am Aussch&uuml;ttungsvolumen der GmbH.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Soweit der BFH im Urteil in BFHE 218, 414, BStBl II 2008, 258 eine gemischte freigebige Zuwendung der GmbH an die dem Gesellschafter nahestehende Person f&uuml;r m&ouml;glich gehalten hat, wird an dieser Auffassung f&uuml;r Sachverhalte, in denen die &uuml;berh&ouml;hten Entgelte an die nahestehende Person unter Mitwirkung des Gesellschafters und damit auf gesellschaftsrechtlicher Grundlage geleistet wurden, nicht mehr festgehalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Auch in der Literatur wird im Gegensatz zur Finanzverwaltung (gleich lautende Erlasse der obersten Finanzbeh&ouml;rden der L&auml;nder vom 14.&nbsp;M&auml;rz 2012, BStBl I 2012, 331, Tz.&nbsp;2.6.1) zum Teil die Meinung vertreten, dass die Zahlung eines &uuml;berh&ouml;hten vertraglichen Entgelts an eine dem Gesellschafter nahestehende Person keine gemischte freigebige Zuwendung der GmbH i.S. des &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 ErbStG ist (vgl. Fischer, in Fischer\/Pahlke\/ Wachter, ErbStG, 6.&nbsp;Auflage, &sect;&nbsp;7 Rz&nbsp;255b; Geck in Kapp\/ Ebeling, &sect;&nbsp;7 ErbStG, Rz&nbsp;209; Holthusen\/Burgmann, in: Tiedtke, ErbStG, 2009, &sect;&nbsp;7 Rz&nbsp;51; Viskorf\/Haag\/Kerstan, NWB Steuer- und Wirtschaftsrecht 2012, 927; a.A. Meincke, Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz, Kommentar, 16.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;7 Rz 74c; G&ouml;tz in Wilms\/Jochum, Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz, &sect;&nbsp;15 Rz 188 f. Stand M&auml;rz 2015; Erkis, DStR 2016, 350; van&nbsp;Lishaut, Zeitschrift f&uuml;r Erbrecht und Verm&ouml;gensnachfolge &#8211;ZEV&#8211; 2016, 19).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Zahlt die GmbH unter Mitwirkung ihres Gesellschafters oder des Gesellschafters einer Muttergesellschaft &uuml;berh&ouml;hte Entgelte an eine diesem nahestehende Person auf gesellschaftsrechtlicher Grundlage, ist sie mangels freigebiger Zuwendung auch nicht Schenkerin i.S. des &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 ErbStG. Denn sie leistet die Zahlung, die im abgek&uuml;rzten Zahlungsweg an die nahestehende Person erfolgt, im Hinblick auf die gesellschaftsvertraglichen Rechte des Gesellschafters.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Unerheblich ist, dass die Zuwendung des Verm&ouml;gensvorteils auf einer vertraglichen Vereinbarung zwischen der GmbH und der dem Gesellschafter nahestehenden Person oder zwischen der GmbH und der dem Gesellschafter einer Muttergesellschaft nahestehenden Person beruht und damit in diesem Verh&auml;ltnis auch eine vertragliche Leistungsbeziehung besteht. Denn die Mitwirkung des Gesellschafters ist gerade darauf gerichtet, der nahestehenden Person den Verm&ouml;gensvorteil im Rahmen einer vertraglichen Vereinbarung zukommen zu lassen. Mit dem Vertragsabschluss und der Zahlung der &uuml;berh&ouml;hten Entgelte an die dem Gesellschafter nahestehende Person kommt die GmbH dem Begehren ihres Gesellschafters oder des Gesellschafters der Muttergesellschaft nach und erf&uuml;llt &#8211;ggf. &uuml;ber mehrere Stufen&#8211; dessen Rechte aus dem Gesellschaftsverh&auml;ltnis auf Vorabaussch&uuml;ttung oder Entnahme. Sie erbringt insoweit neben dem vertraglichen Entgelt an die nahestehende Person zugleich eine Leistung an den Gesellschafter.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die durch das Beitreibungsrichtlinie-Umsetzungsgesetz vom 7.&nbsp;Dezember 2011 (BGBl I 2011, 2592) in Reaktion auf das BFH-Urteil in BFHE 218, 414, BStBl II 2008, 258 neu eingef&uuml;hrte Regelung des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;4 ErbStG (vgl. BTDrucks 17\/7524, 21) rechtfertigt es nicht, eine GmbH, die &uuml;berh&ouml;hte Entgelte an eine dem Gesellschafter nahestehende Person oder an eine dem Gesellschafter einer Muttergesellschaft nahestehende Person auf gesellschaftsrechtlicher Grundlage zahlt, als Schenkerin i.S. des &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 ErbStG anzusehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 ErbStG ist bei einer Schenkung durch eine Kapitalgesellschaft oder Genossenschaft der Besteuerung das pers&ouml;nliche Verh&auml;ltnis des Erwerbers zu derjenigen unmittelbar oder mittelbar beteiligten nat&uuml;rlichen Person oder Stiftung zugrunde zu legen, durch die sie veranlasst ist. Durch Einf&uuml;hrung dieser Vorschrift sollen H&auml;rten ausger&auml;umt werden, die sich aus der unmittelbaren zivilrechtlichen Betrachtung einer Zuwendung durch eine Kapitalgesellschaft ergeben k&ouml;nnen (vgl. BTDrucks 17\/7524, 21). Diese Zielsetzung gebietet es nicht, eine GmbH abweichend von der zivilrechtlichen Betrachtung als Schenkerin anzusehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Nach diesen Grunds&auml;tzen hat das FG zu Unrecht entschieden, dass die Kaufpreiszahlung der B-GmbH an den Kl&auml;ger in H&ouml;he des unangemessenen Teils eine freigebige Zuwendung der B-GmbH an den Kl&auml;ger ist. Bei dem Vertragsabschluss hat A mitgewirkt. Nach den Feststellungen des FG, an die der BFH nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO gebunden ist, hat A die H&ouml;he des von der B-GmbH zu zahlenden Kaufpreises bestimmt. Die Kaufpreiszahlung stellt in H&ouml;he des unangemessenen Teils eine Leistung der B-GmbH an die A-GmbH und eine Leistung der A-GmbH an A dar. Die Leistungen beruhen auf dem jeweiligen Gesellschaftsverh&auml;ltnis. Insoweit liegt jeweils eine Entnahme bzw. eine Vorabzahlung auf den k&uuml;nftigen Gewinnaussch&uuml;ttungsanspruch vor, wobei die Zahlung vereinbarungsgem&auml;&szlig; nicht an die A-GmbH oder an A, sondern direkt an den Kl&auml;ger geleistet wurde. Da sowohl eine Vorabaussch&uuml;ttung als auch eine Entnahme auf dem jeweiligen Gesellschaftsverh&auml;ltnis beruht, kann letztlich dahinstehen, auf welchem der beiden gesellschaftsrechtlichen Vorg&auml;nge im Streitfall die Verschaffung des Verm&ouml;gensvorteils zugunsten des Kl&auml;gers beruht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Da bei einer auf dem Gesellschaftsverh&auml;ltnis beruhenden Zahlung &uuml;berh&ouml;hter Entgelte an eine dem Gesellschafter nahestehende Person oder an eine dem Gesellschafter einer Muttergesellschaft nahestehende Person keine gemischte freigebige Zuwendung der GmbH an die nahestehende Person vorliegt, sieht sich der Senat im Hinblick auf das BFH-Urteil in BFHE 218, 414, BStBl II 2008, 258 zu dem Hinweis veranlasst, dass in diesen F&auml;llen der Gesellschafter selbst Schenker i.S. des &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 ErbStG sein kann (vgl. Briese, GmbH-Rundschau 2016, 327; Crezelius, ZEV 2016, 107). Entgegen dem vorgenannten BFH-Urteil kommt abh&auml;ngig von der Ausgestaltung der Rechtsbeziehung zwischen dem Gesellschafter und der nahestehenden Person in diesem Verh&auml;ltnis eine freigebige Zuwendung i.S. des &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 ErbStG in Betracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der BFH ging bisher davon aus, dass bei der Zahlung eines &uuml;berh&ouml;hten Entgelts an eine dem Gesellschafter nahestehende Person in H&ouml;he des unangemessenen Teils des Entgelts, der ertragsteuerrechtlich beim Gesellschafter eine vGA darstellt, keine freigebige Zuwendung des Gesellschafters an die nahestehende Person vorliege. In einem solchen Fall fehle es an der f&uuml;r eine freigebige Zuwendung erforderlichen Verm&ouml;gensverschiebung zwischen dem Gesellschafter und der nahestehenden Person (vgl. BFH-Urteil in BFHE 218, 414, BStBl II 2008, 258, unter II.2.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dem steht jedoch entgegen, dass der Gesellschafter, soweit die GmbH die Leistung an die nahestehende Person auf gesellschaftsrechtlicher Grundlage erbringt, entweder &uuml;ber seinen aus &sect;&nbsp;29 GmbHG folgenden k&uuml;nftigen Gewinnaussch&uuml;ttungsanspruch verf&uuml;gt oder eine Entnahme t&auml;tigt. Dadurch mindert sich &#8211;wie bereits ausgef&uuml;hrt&#8211; in H&ouml;he des Aussch&uuml;ttungsbetrags bzw. in H&ouml;he des Entnahmewerts das k&uuml;nftige Gewinnaussch&uuml;ttungsvolumen der GmbH zu Lasten des Gesellschafters. Darin liegt die Verm&ouml;gensminderung des Gesellschafters, die spiegelbildlich bei der nahestehenden Person zu einer Verm&ouml;gensmehrung f&uuml;hrt. Ob tats&auml;chlich eine freigebige Zuwendung i.S. des &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 ErbStG zwischen dem Gesellschafter und der nahestehenden Person vorliegt, h&auml;ngt von der Ausgestaltung der zwischen ihnen bestehenden Rechtsbeziehung ab. Hier sind verschiedene Gestaltungen denkbar (z.B. Schenkungsabrede, Darlehen, Kaufvertrag).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Da im Streitfall eine freigebige Zuwendung der B-GmbH an den Kl&auml;ger besteuert wurde, ist nicht zu entscheiden, ob eine freigebige Zuwendung des A an den Kl&auml;ger vorliegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 13.9.2017, II R 42\/16ECLI:DE:BFH:2017:U.130917.IIR42.16.0 Schenkungsteuer bei Zahlung eines &uuml;berh&ouml;hten Entgelts durch eine GmbH an eine dem Gesellschafter nahestehende Person &#8211; teilweise inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 13.9.2017 II R 54\/15 Leits&auml;tze 1. Die Zahlung &uuml;berh&ouml;hter vertraglicher Entgelte durch eine GmbH an eine dem Gesellschafter nahestehende Person ist keine gemischte freigebige Zuwendung der GmbH &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-42-16-schenkungsteuer-bei-zahlung-eines-ueberhoehten-entgelts-durch-eine-gmbh-an-eine-dem-gesellschafter-nahestehende-person-teilweise-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-1392017-ii-r-54-15\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">II&nbsp;R&nbsp;42\/16 &#8211; Schenkungsteuer bei Zahlung eines &uuml;berh&ouml;hten Entgelts durch eine GmbH an eine dem Gesellschafter nahestehende Person &#8211; teilweise inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 13.9.2017 II R 54\/15<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-68964","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68964","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=68964"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68964\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=68964"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=68964"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=68964"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}