{"id":68965,"date":"2018-02-14T11:10:53","date_gmt":"2018-02-14T09:10:53","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=68965"},"modified":"2018-02-14T11:10:53","modified_gmt":"2018-02-14T09:10:53","slug":"v-r-6-15-eugh-vorlage-zur-steuerfreiheit-im-bankbereich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-6-15-eugh-vorlage-zur-steuerfreiheit-im-bankbereich\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;6\/15 &#8211; EuGH-Vorlage zur Steuerfreiheit im Bankbereich"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss (EuGH-Vorlage) vom 28.9.2017, V R 6\/15<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:VE.280917.VR6.15.0<\/p>\n<p class=\"titel\">EuGH-Vorlage zur Steuerfreiheit im Bankbereich<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Sind technische und administrative Schritte, die ein Dienstleistungserbringer f&uuml;r eine einen Geldautomaten betreibende Bank und deren Bargeldauszahlungen mit Geldautomaten erbringt, nach Art. 13 Teil B Buchst. d Nr. 3 der Richtlinie 77\/388\/EWG steuerfrei, wenn gleichartige technische und administrative Schritte, die ein Dienstleistungserbringer f&uuml;r Kartenzahlungen beim Verkauf von Kinokarten erbringt, gem&auml;&szlig; dem EuGH-Urteil Bookit vom 26. Mai 2016 C-607\/14 (EU:C:2016:355) nach dieser Bestimmung nicht steuerfrei sind?<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>I. Dem Gerichtshof der Europ&auml;ischen Union wird folgende Frage zur Vorabentscheidung vorgelegt:<\/p>\n<\/p>\n<p>Sind technische und administrative Schritte, die ein Dienstleistungserbringer f&uuml;r eine einen Geldautomaten betreibende Bank und deren Bargeldauszahlungen mit Geldautomaten erbringt, nach Art. 13 Teil B Buchst. d Nr. 3 der Richtlinie 77\/388\/EWG steuerfrei, wenn gleichartige technische und administrative Schritte, die ein Dienstleistungserbringer f&uuml;r Kartenzahlungen beim Verkauf von Kinokarten erbringt, gem&auml;&szlig; dem Urteil des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union Bookit vom 26. Mai 2016 C 607\/14 (EU:C:2016:355) nach dieser Bestimmung nicht steuerfrei sind?<\/p>\n<\/p>\n<p>II. Das Verfahren wird bis zur Entscheidung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union ausgesetzt.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) erbringt f&uuml;r ihren Auftraggeber, eine Bank, auf vertraglicher Grundlage Leistungen beim Betrieb von Geldausgabeautomaten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin stellte funktionsf&auml;hige Geldausgabeautomaten mit Soft- und Hardware, die mit dem Logo der Bank versehen waren, an den vorgesehenen Standorten auf und war f&uuml;r den ordnungsgem&auml;&szlig;en Betrieb verantwortlich. Die Kl&auml;gerin transportierte das Bargeld, das sich im Eigentum der Bank befand und das der Kl&auml;gerin zum Transport zu den Geldausgabeautomaten zur Verf&uuml;gung gestellt wurde, und &uuml;bernahm die Bargeldbef&uuml;llung der Geldausgabeautomaten. Sie installierte und pflegte die f&uuml;r den ordnungsgem&auml;&szlig;en Betrieb der Geldausgabeautomaten notwendige Software. Sie beriet zum laufenden Geldausgabeautomaten-Betrieb.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Benutzte ein Kunde den Geldausgabeautomat mit seiner Geldkarte zum Geldabheben, wurden bestimmte Daten von dieser Karte mittels einer speziellen Software gelesen. Die Kl&auml;gerin pr&uuml;fte diese Daten und versandte auf elektronischem Weg eine Autorisierungsnachricht &uuml;ber die vom Karteninhaber gew&uuml;nschte Transaktion an den Bankverlag. Der Bankverlag leitete die Autorisierungsanfrage weiter an den betroffenen Bankenverbund, dieser dann an die Bank, die dem Kunden die Geldkarte ausgegeben hatte. Diese Bank pr&uuml;fte die Deckung des Kundenkontos und leitete eine entsprechende Genehmigung oder Ablehnung der Anfrage &uuml;ber dieselbe Kette zur&uuml;ck. Die Kl&auml;gerin erhielt daraufhin innerhalb von Sekunden von dem Bankverlag das Ergebnis der Genehmigungsanfrage. Nach Erhalt dieser Nachricht generierte die Kl&auml;gerin einen Datensatz &uuml;ber die Geldausgabe und f&uuml;hrte im Genehmigungsfall die Geldausgabe am Geldautomaten durch. Im Auszahlungsfall erzeugte die Kl&auml;gerin zudem einen Datensatz &uuml;ber die Geldausgabe. Den Datensatz &uuml;bersandte die Kl&auml;gerin an ihren Auftraggeber, die Bank, als Buchungsinstruktion. Diese Bank spielte die Datens&auml;tze unver&auml;ndert in das System der Deutschen Bundesbank (BBK) ein. Ein von der Kl&auml;gerin zudem generierter unver&auml;nderbarer (Tages-)Datentr&auml;ger enthielt alle Transaktionen des jeweiligen Tages und wurde bei der BBK eingereicht. Die &quot;Einspielung&quot; in das System der BBK erfolgte durch die Bank selbst, da nur Banken Zahlungsverkehrskonten bei der BBK unterhalten k&ouml;nnen. Aufgrund dieser Einspielung wurden der Erstattungsanspruch des Auftraggebers der Kl&auml;gerin, der Bank, gegen&uuml;ber der jeweiligen Bank des Geldautomatenbenutzers auf Erstattung des ausgezahlten Geldbetrages sowie die hierf&uuml;r angefallenen Geb&uuml;hren rechtlich bindend festgeschrieben. Mit der Einspielung der Daten wurde dar&uuml;ber hinaus unmittelbar die Verrechnung &uuml;ber die Auszahlung zuz&uuml;glich eventuell anfallender Nutzungsgeb&uuml;hren des Geldautomaten zwischen dem Auftraggeber der Kl&auml;gerin, der Bank, und der die Karten herausgebenden Bank des Kunden gebucht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin, die ihre Leistungen zun&auml;chst als steuerpflichtig angesehen hatte, reichte am 7.&nbsp;Februar 2007 eine ge&auml;nderte Umsatzsteuerjahreserkl&auml;rung f&uuml;r das Streitjahr 2005 ein und beantragte eine &Auml;nderung der bestehenden Steuerfestsetzung nach &sect;&nbsp;164 der Abgabenordnung. Sie machte geltend, dass ihre Leistungen steuerfrei seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt) folgte dem nicht und lehnte den Antrag ab. Der Einspruch hatte keinen Erfolg. Demgegen&uuml;ber gab das Finanzgericht der Klage mit seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2015, 588 ver&ouml;ffentlichten Urteil statt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Revisionsverfahren hatte der erkennende Senat das Verfahren im Hinblick auf die beim Gerichtshof der Europ&auml;ischen Union (EuGH) anh&auml;ngige Rechtssache Bookit C-607\/14 entsprechend &sect;&nbsp;74 der Finanzgerichtsordnung (FGO) ausgesetzt und das Verfahren nach dem Ergehen des EuGH-Urteils Bookit vom 26.&nbsp;Mai 2016 C-607\/14 (EU:C:2016:355) wiederaufgenommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>1. Rechtlicher Rahmen<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\"><strong>a) Unionsrecht<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Art.&nbsp;13 Teil&nbsp;B Buchst.&nbsp;d Nr.&nbsp;3 der Sechsten Richtlinie 77\/388\/EWG des Rates vom 17.&nbsp;Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern &#8211; Gemeinsames Mehrwertsteuersystem: einheitliche steuerpflichtige Bemessungsgrundlage (Amtsblatt der Europ&auml;ischen Union &#8211;ABlEU&#8211; L&nbsp;145, 1, im Folgenden: Richtlinie 77\/388\/EWG) ordnete eine Steuerfreiheit an f&uuml;r<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">die Ums&auml;tze &#8211;einschlie&szlig;lich der Vermittlung&#8211; im Einlagengesch&auml;ft und Kontokorrentverkehr, im Zahlungs- und &Uuml;berweisungsverkehr, im Gesch&auml;ft mit Forderungen, Schecks und anderen Handelspapieren, mit Ausnahme der [Einziehung] von Forderungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Diese Steuerfreiheit wurde ab 1.&nbsp;Januar 2007 durch Art.&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;d der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.&nbsp;November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem (ABlEU 2006, L&nbsp;347, 1, im Folgenden: MwStSystRL) ersetzt. Steuerfrei sind danach<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Ums&auml;tze &#8211;einschlie&szlig;lich der Vermittlung&#8211; im Einlagengesch&auml;ft und Kontokorrentverkehr, im Zahlungs- und &Uuml;berweisungsverkehr, im Gesch&auml;ft mit Forderungen, Schecks und anderen Handelspapieren, mit Ausnahme der Einziehung von Forderungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\"><strong>b) Nationales Recht<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;d des Umsatzsteuergesetzes (UStG) sind steuerfrei<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">die Ums&auml;tze und die Vermittlung der Ums&auml;tze im Einlagengesch&auml;ft, im Kontokorrentverkehr, im Zahlungs- und &Uuml;berweisungsverkehr und das Inkasso von Handelspapieren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>2. Zur Vorlagefrage<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>a) EuGH-Rechtsprechung<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Der EuGH hat im Urteil Bookit (EU:C:2016:355) entschieden:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Art.&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;d MwStSystRL ist dahin auszulegen, dass die dort f&uuml;r Ums&auml;tze im Zahlungs- und &Uuml;berweisungsverkehr vorgesehene Befreiung von der Mehrwertsteuer nicht f&uuml;r eine als &quot;Abwicklung von Debit- oder Kreditkartenzahlungen&quot; bezeichnete Dienstleistung wie die im Ausgangsverfahren in Rede stehende gilt, die von einem Steuerpflichtigen erbracht wird, wenn eine Person &uuml;ber ihn mittels Debit- oder Kreditkarte eine Kinokarte erwirbt, die er im Namen und f&uuml;r Rechnung eines anderen Unternehmens verkauft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Somit gilt die Steuerfreiheit f&uuml;r Ums&auml;tze im Zahlungs- und &Uuml;berweisungsverkehr nicht f&uuml;r eine als &quot;Abwicklung von Debit- oder Kreditkartenzahlungen&quot; bezeichnete Dienstleistung, die von einem Steuerpflichtigen erbracht wird, wenn eine Person &uuml;ber ihn mittels Debit- oder Kreditkarte eine Kinokarte erwirbt, die er im Namen und f&uuml;r Rechnung eines anderen Unternehmens verkauft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach dem Urteil des EuGH reicht die Unerl&auml;sslichkeit einer Dienstleistung f&uuml;r die Bewirkung des steuerfreien Umsatzes nicht aus (EuGH-Urteil Bookit, EU:C:2016:355, Rz&nbsp;45). Der EuGH sieht zudem den Erhalt der Daten der zu verwendenden Zahlungskarte, die Daten&uuml;bermittlung durch den Dienstleistungserbringer an die H&auml;ndlerbank, die Entgegennahme des von der ausgebenden Bank gelieferten Autorisierungscodes und die &Uuml;bermittlung der Abrechnungsdatei mit den Autorisierungscodes weder f&uuml;r sich noch zusammen genommen als hinreichend wesentlich und spezifisch an, um eine Steuerfreiheit zu rechtfertigen (EuGH-Urteil Bookit, EU:C:2016:355, Rz&nbsp;46). Es fehle an der Vornahme von Belastungen oder Gutschriften oder Umbuchungen auf den Konten wie auch an einer hierdurch vom Dienstleistenden stammenden Anordnung, da diese vom K&auml;ufer der Kinokarten getroffen werde (EuGH-Urteil Bookit, EU:C:2016:355, Rz&nbsp;47). Die Abrechnungsdatei sei nur eine Zahlungsaufforderung in elektronischer Form und diene nur Informationszwecken, so dass sie gleichfalls weder wesentlich noch spezifisch sei (EuGH-Urteil Bookit, EU:C:2016:355, Rz&nbsp;48). Zudem gehe es nur um die Autorisierung des Verkaufs, nicht aber um eine f&uuml;r die Eigentums&uuml;bertragung an dem Geld spezifische und wesentliche Funktion (EuGH-Urteil Bookit, EU:C:2016:355, Rz&nbsp;49). Es fehle auch an einer &Uuml;bernahme der Haftung f&uuml;r die Vornahme der rechtlichen und finanziellen &Auml;nderung (EuGH-Urteil Bookit, EU:C:2016:355, Rz&nbsp;50).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>b) Bedeutung der Vorlagefrage<\/strong><br \/>Mit der Vorlagefrage soll gekl&auml;rt werden, ob technische und administrative Schritte, die ein Dienstleistungserbringer f&uuml;r eine einen Geldautomaten betreibende Bank und deren Bargeldauszahlungen mit Geldautomaten erbringt, nach Art.&nbsp;13 Teil&nbsp;B Buchst.&nbsp;d Nr.&nbsp;3 der Richtlinie 77\/388\/EWG steuerfrei sind, wenn gleichartige technische und administrative Schritte, die ein Dienstleistungserbringer f&uuml;r Kartenzahlungen beim Verkauf von Kinokarten erbringt, gem&auml;&szlig; dem EuGH-Urteil Bookit (EU:C:2016:355) nach dieser Bestimmung nicht steuerfrei sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Vorlagefrage beruht darauf, dass der erkennende Senat Zweifel hat, ob nach den Ma&szlig;st&auml;ben des EuGH-Urteils Bookit (EU:C:2016:355) Unterst&uuml;tzungsleistungen f&uuml;r eine Bank beim Betrieb von Geldautomaten gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;d UStG steuerfrei sind, wenn der Unternehmer die in einem Autorisierungscode enthaltenen Weisungen nur technisch umsetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>c) Bedeutung f&uuml;r den Streitfall<\/strong><br \/>aa) Ebenso wie in der Rechtssache Bookit (EU:C:2016:355) erhob die Kl&auml;gerin Daten von der Geldkarte des jeweiligen Benutzers der Geldausgabeautomaten als Kunde und veranlasste die Weiterleitung dieser Daten an die Bank, die die Geldkarte ausgegeben hat. Ebenso wie in der Rechtssache Bookit (EU:C:2016:355) f&uuml;hrte die Kl&auml;gerin die vom jeweiligen Benutzer angestrebte Transaktion nur durch, wenn sie einen von der ausgebenden Bank erteilten Autorisierungscode erhielt. Damit fehlt es an der erforderlichen Pr&uuml;fung und Freigabe einzelner Auftr&auml;ge.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin unterscheidet sich nur insoweit von der, die Bookit aus&uuml;bte, als bei Bookit die angestrebte Transaktion im Erwerb einer Kinokarte bestand, w&auml;hrend im Streitfall Geldauszahlungen &uuml;ber Geldausgabeautomaten vorgenommen wurden. Dieser Unterschied im Hinblick auf die Verwendung der &#8211;von Bookit und von der Kl&auml;gerin&#8211; bezogenen Leistung durch den jeweiligen Auftraggeber, bei dem es sich wie bei Bookit um einen Kinobetreiber oder wie im Streitfall um eine Bank handeln kann, rechtfertigt aber m&ouml;glicherweise keine unterschiedliche Beurteilung der Leistung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Gegenstand der Leistung bestand in beiden F&auml;llen &quot;im Wesentlichen aus einem Austausch von Informationen&quot; und gen&uuml;gt nicht den Voraussetzungen, die f&uuml;r eine Steuerfreiheit zu erf&uuml;llen sind. Unerheblich d&uuml;rfte auch sein, dass in einem Fall Geld vom Kunden vereinnahmt werden soll, w&auml;hrend es im anderen Fall um eine Auszahlung an den Kunden geht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Fraglich ist somit, ob sich ein wesentlicher Unterschied daraus ergibt, dass in der Rechtssache Bookit (EU:C:2016:355) ein gesonderter Kinokartenkaufvertrag vorliegt, an dem es hier fehlt. Allerdings stellt der EuGH in seinem Urteil Bookit (EU:C:2016:355, Rz&nbsp;45&nbsp;ff.) nicht darauf ab, ob die technischen Unterst&uuml;tzungsdienstleistungen f&uuml;r den Verkauf einer Sachleistung (Kinobesuch) oder f&uuml;r eine steuerfreie Leistung durch eine Bank verwendet werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die weiteren Umst&auml;nde sprechen eher gegen eine Steuerfreiheit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Gegen die Steuerfreiheit k&ouml;nnte in beiden F&auml;llen die leichte Bestimmbarkeit des Entgelts anzuf&uuml;hren sein (EuGH-Urteil Bookit, EU:C:2016:355, Rz&nbsp;56).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Gegen eine Steuerfreiheit k&ouml;nnte auch sprechen, dass die Kl&auml;gerin Datens&auml;tze zum einen erstellt und diese dann zum anderen direkt in das Bankensystem als Buchungsbefehl &uuml;berspielt. Denn dies betrifft nur die Aufbereitung von Daten, ohne am Charakter einer blo&szlig;en Informationsaustauschleistung mit Vollzug der von der Bank getroffenen Freigabeentscheidung etwas zu &auml;ndern. Soweit die Kl&auml;gerin eine unterschiedliche Beurteilung daraus ableitet, dass sie weitergehende &quot;Aktivit&auml;ten&quot; &uuml;bernommen hat, d&uuml;rfte es sich auch insoweit nur um Unterst&uuml;tzungsleistungen technischer Art handeln.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>3. Zur Rechtsgrundlage der Vorlage<\/strong><br \/>Die Einleitung des Vorabentscheidungsersuchens an den EuGH beruht auf Art.&nbsp;267 des Vertrags &uuml;ber die Arbeitsweise der Europ&auml;ischen Union.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der erkennende Senat h&auml;lt es f&uuml;r angebracht, dass der EuGH die durch sein Urteil Bookit (EU:C:2016:355) ausgel&ouml;sten Zweifelfragen zur Auslegung des Unionsrechts selbst kl&auml;rt. Nationalen Gerichten ist bei Zweifeln wie im Streitfall die &quot;Auslegung&quot; und die Bestimmung des Bedeutungsinhalts von EuGH-Urteilen verwehrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>4. Zur Verfahrensaussetzung<\/strong><br \/>Die Aussetzung des Verfahrens beruht auf &sect;&nbsp;121 Satz&nbsp;1 in Verbindung mit &sect;&nbsp;74 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss (EuGH-Vorlage) vom 28.9.2017, V R 6\/15ECLI:DE:BFH:2017:VE.280917.VR6.15.0 EuGH-Vorlage zur Steuerfreiheit im Bankbereich Leits&auml;tze Sind technische und administrative Schritte, die ein Dienstleistungserbringer f&uuml;r eine einen Geldautomaten betreibende Bank und deren Bargeldauszahlungen mit Geldautomaten erbringt, nach Art. 13 Teil B Buchst. d Nr. 3 der Richtlinie 77\/388\/EWG steuerfrei, wenn gleichartige technische und administrative Schritte, die ein &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-6-15-eugh-vorlage-zur-steuerfreiheit-im-bankbereich\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;6\/15 &#8211; EuGH-Vorlage zur Steuerfreiheit im Bankbereich<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-68965","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68965","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=68965"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68965\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=68965"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=68965"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=68965"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}