{"id":68988,"date":"2018-02-14T11:06:26","date_gmt":"2018-02-14T09:06:26","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=68988"},"modified":"2018-02-14T11:09:01","modified_gmt":"2018-02-14T09:09:01","slug":"iv-r-22-15-betriebliche-veranlassung-einer-grundschuldbestellung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-22-15-betriebliche-veranlassung-einer-grundschuldbestellung\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;R&nbsp;22\/15 &#8211; Betriebliche Veranlassung einer Grundschuldbestellung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 30.11.2017, IV R 22\/15<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.301117.IVR22.15.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Betriebliche Veranlassung einer Grundschuldbestellung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. NV: Wird ein betriebliches Grundst&uuml;ck durch eine Grundschuld belastet oder wird eine eingetragene Grundschuld an einen Dritten zur Besicherung einer betriebsfremden Verbindlichkeit abgetreten, kann die durch die Zwangsverwaltung bedingte Auskehrung der Mieten an den Grundpfandgl&auml;ubiger nur dann zu Betriebsausgaben f&uuml;hren, wenn die Einr&auml;umung oder Abtretung der Grundschuld durch den Betrieb veranlasst worden ist.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. NV: Die betriebliche Veranlassung der Grundschuldbestellung ist bei einer Personengesellschaft als Gewinnermittlungssubjekt auf deren Betrieb bezogen zu pr&uuml;fen.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. NV: Die Einr&auml;umung einer Grundschuld auf Grund einer konzernrechtlichen Verpflichtung ist dem au&szlig;erbetrieblichen Bereich zuzuordnen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Nieders&auml;chsischen Finanzgerichts vom 18. Februar 2015 9 K 260\/12 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin), eine GmbH &#038; Co. KG, geh&ouml;rt der E Unternehmensgruppe (E&nbsp;Gruppe) an, die an verschiedenen Standorten im In- und Ausland t&auml;tig ist. Kommanditisten der Kl&auml;gerin sind A mit einer Kommanditeinlage von 32.500&nbsp;EUR und B mit einer Kommanditeinlage von 17.500&nbsp;EUR. An der Kommanditbeteiligung der B besteht zu Gunsten des C ein Vorbehaltsnie&szlig;brauch. Ein solcher besteht ebenso an einem Teilanteil der Kommanditbeteiligung der A in H&ouml;he von 17.500&nbsp;EUR. Auf Grund des Nie&szlig;brauchs stehen C uneingeschr&auml;nkt das Gewinnbezugsrecht und das Stimmrecht an den Kommanditanteilen zu. C obliegt zudem die alleinige Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung der nicht am Verm&ouml;gen der Kl&auml;gerin beteiligten Komplement&auml;rin, der D&nbsp;Beteiligungsmanagement GmbH.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin hatte ihre auf dem Grundst&uuml;ck D-Stra&szlig;e in E belegene Fertigungsst&auml;tte (im Weiteren: Betriebsgrundst&uuml;ck) im Rahmen einer Betriebsaufspaltung an die ebenfalls zur E&nbsp;Gruppe geh&ouml;rende Y&nbsp;GmbH vermietet. Die Y&nbsp;GmbH war eine 100&nbsp;%ige Tochtergesellschaft der F&nbsp;GmbH, welche ihrerseits ein 100&nbsp;%iges Tochterunternehmen der F&nbsp;Holding war. An der F&nbsp;Holding war C zu 60&nbsp;% beteiligt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Januar 2001 trat die Kl&auml;gerin nicht mehr valutierte Grundschulden auf ihrem Betriebsgrundst&uuml;ck in H&ouml;he von 750.000&nbsp;DM und 650.000&nbsp;DM an die S&nbsp;Bank ab. Die Abtretung, welche am 29.&nbsp;M&auml;rz 2001 im Grundbuch vermerkt wurde, diente der Absicherung eines Investitionskredits, den die S Bank der L&nbsp;GmbH, einer 100&nbsp;%igen Tochtergesellschaft der F&nbsp;GmbH, zur Errichtung eines &#8230; einger&auml;umt hatte. Wirtschaftliche Beziehungen zu der Kl&auml;gerin unterhielt die L&nbsp;GmbH nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die E Gruppe geriet 2001 in finanzielle Schwierigkeiten und wurde 2006 im Rahmen einer Insolvenz abgewickelt. Im Zuge dieser Insolvenzabwicklung beantragte die S Bank aus den vorgenannten Grundschulden die Anordnung der Zwangsverwaltung des Betriebsgrundst&uuml;cks. Ab dem 1.&nbsp;M&auml;rz 2006 wurden die monatlichen Mieten in H&ouml;he von 7.546&nbsp;EUR nicht mehr an die Kl&auml;gerin, sondern an den Zwangsverwalter zur Verf&uuml;gung der S Bank gezahlt. Auch die in 2006 beim Zwangsverwalter angefallenen Zinsen in H&ouml;he von 5.058,34&nbsp;EUR wurden nicht an die Kl&auml;gerin, sondern an die S&nbsp;Bank ausgekehrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf Grund der Anordnung der Zwangsvollstreckung in das Betriebsgrundst&uuml;ck l&ouml;ste die Kl&auml;gerin in der Bilanz zum 31.&nbsp;Dezember 2006 ergebniswirksam die f&uuml;r das Betriebsgrundst&uuml;ck gebildeten Sonderposten mit R&uuml;cklagenanteil und f&uuml;r Zusch&uuml;sse &uuml;ber insgesamt 91.891,99&nbsp;EUR auf und nahm auf den Bilanzwert des Betriebsgrundst&uuml;cks eine au&szlig;erplanm&auml;&szlig;ige Abschreibung in H&ouml;he von 117.375,05&nbsp;EUR (Grund und Boden: 19.445,34&nbsp;EUR und Geb&auml;ude: 97.929,21&nbsp;EUR) vor. Die in 2006 vom Zwangsverwalter vereinnahmten Mieten sowie die Miet- und Habenzinsen in H&ouml;he von insgesamt 80.518,34&nbsp;EUR erfasste sie in ihrer Gewinnermittlung nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach einer Au&szlig;enpr&uuml;fung ging der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) davon aus, dass das Betriebsgrundst&uuml;ck in H&ouml;he von 20.000&nbsp;EUR zu aktivieren und die danach nur noch in Betracht kommende au&szlig;erplanm&auml;&szlig;ige Teilwertabschreibung in H&ouml;he von 97.377,05&nbsp;EUR nicht anzuerkennen sei, da die Abtretung der Grundschulden nicht auf einer betrieblichen, sondern einer gesellschaftsrechtlichen Veranlassung beruhe. Das FA rechnete den Betrag von 97.377,05&nbsp;EUR unter entsprechend gegenl&auml;ufiger K&uuml;rzung des insoweit zu Unrecht aufgel&ouml;sten Sonderpostens f&uuml;r Zusch&uuml;sse und des Sonderpostens mit R&uuml;cklagenanteil dem Gewinn der Kl&auml;gerin au&szlig;erbilanziell hinzu. Insoweit ergab sich eine Gewinnerh&ouml;hung von 5.485,06&nbsp;EUR. Zudem rechnete es die vom Zwangsverwalter vereinnahmten Mietertr&auml;ge sowie die Miet- und Habenzinsen in H&ouml;he von 80.518,34&nbsp;EUR der Kl&auml;gerin als eigene Einnahmen zu und ber&uuml;cksichtigte deren Abf&uuml;hrung an die S&nbsp;Bank als Entnahme. Entsprechend dieser Rechtsauffassung erlie&szlig; es den ge&auml;nderten Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen (im Weiteren: Gewinnfeststellungsbescheid) vom 5.&nbsp;August 2010.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer nach erfolglosem Einspruchsverfahren erhobenen Klage begehrte die Kl&auml;gerin weiterhin, die Teilwertabschreibung des Betriebsgrundst&uuml;cks unter gleichzeitiger gewinnerh&ouml;hender Aufl&ouml;sung der Sonderposten mit R&uuml;cklagenanteil und f&uuml;r Zusch&uuml;sse zu ber&uuml;cksichtigen und die vom Zwangsverwalter vereinnahmten Mieten und Zinsen nicht als Betriebseinnahmen zu erfassen. Alternativ zur Teilwertabschreibung begehrte die Kl&auml;gerin die Bildung einer R&uuml;ckstellung wegen drohender Inanspruchnahme aus einer Sicherheit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die Klage als unbegr&uuml;ndet ab. Das FA habe die vom Zwangsverwalter vereinnahmten Mieten und Zinsen zu Recht als Betriebseinnahmen der Kl&auml;gerin ber&uuml;cksichtigt, da ihr diese Ertr&auml;ge ungeachtet der Zwangsvollstreckung zuzurechnen seien. Die an die Grundpfandgl&auml;ubigerin ausgekehrten Ertr&auml;ge k&ouml;nnten auch nicht als Betriebsausgaben zum Abzug zugelassen werden. Denn die Abtretung der Grundschulden sei nicht betrieblich veranlasst gewesen. Die Kl&auml;gerin habe keine wirtschaftliche Beziehung zu der L&nbsp;GmbH unterhalten. Ein lediglich mittelbarer wirtschaftlicher Vorteil, vermittelt &uuml;ber eine St&auml;rkung der E&nbsp;Gruppe, reiche insoweit nicht aus. Auch wenn die Kl&auml;gerin wegen der Konzernstruktur in einem Haftungsverbund gestanden haben sollte, w&auml;re die &Uuml;bertragung der Grundschuld ausschlie&szlig;lich gesellschaftsrechtlich veranlasst gewesen. Die ausgekehrten Betr&auml;ge seien wegen der au&szlig;erbetrieblichen Verwendung auch zu Recht als Entnahme behandelt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ebenfalls zu Recht habe das FA eine Teilwertabschreibung oder die Bildung einer R&uuml;ckstellung abgelehnt. Dabei k&ouml;nne dahinstehen, ob die Bestellung eines Grundpfandrechts an einem Grundst&uuml;ck durch eine Teilwertabschreibung oder eine R&uuml;ckstellung f&uuml;r ungewisse Verbindlichkeiten abzubilden sei. Denn beides k&auml;me im Streitfall nicht in Betracht, da die Abtretung der Grundschulden nicht betrieblich veranlasst gewesen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin die Verletzung materiellen Rechts, insbesondere von &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4 des Einkommensteuergesetzes (EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie beantragt,<br \/>die Vorentscheidung sowie die Einspruchsentscheidung vom 23.&nbsp;August 2012 aufzuheben und den Gewinnfeststellungsbescheid 2006 vom 5.&nbsp;August 2010 dahin zu &auml;ndern, dass der laufende Gewinn aus Gewerbebetrieb in H&ouml;he von .\/.&nbsp;6.215,17&nbsp;EUR festgestellt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision der Kl&auml;gerin ist unbegr&uuml;ndet und war daher gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG ist zu Recht davon ausgegangen, dass die von dem Zwangsverwalter vereinnahmten Mieten und Zinsen in H&ouml;he von 80.518,34&nbsp;EUR der Kl&auml;gerin als Betriebseinnahmen zuzurechnen waren und deren Auskehrung an die Grundpfandgl&auml;ubigerin (S&nbsp;Bank) keine Betriebsausgabe darstellt (dazu unter&nbsp;1.). Ebenfalls zu Recht hat das FG eine Teilwertabschreibung des Betriebsgrundst&uuml;cks und die Bildung einer R&uuml;ckstellung wegen der Zwangsverwaltung verneint (dazu unter&nbsp;2.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1.&nbsp;a) Zutreffend ist das FG zun&auml;chst davon ausgegangen, dass die Kl&auml;gerin als Vermieterin gewerbliche Eink&uuml;nfte aus der Vermietung des Betriebsgrundst&uuml;cks gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;21 Abs.&nbsp;3 EStG erzielt hat. Denn die Zwangsverwaltung hat nichts daran ge&auml;ndert, dass sie selbst als Tr&auml;gerin der Rechte aus dem Mietvertrag mit der Y&nbsp;GmbH die Eink&uuml;nfte erzielt hat, auch wenn die vereinnahmten Mieten an die Grundpfandgl&auml;ubigerin, die S&nbsp;Bank, auf Grund der Zwangsverwaltung ausgekehrt worden sind (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 11.&nbsp;M&auml;rz 2003 IX&nbsp;R&nbsp;65-67\/01, BFH\/NV 2003, 778, und vom 16.&nbsp;September 2014 VIII&nbsp;R&nbsp;1\/12, Rz&nbsp;46). Dies gilt ebenso f&uuml;r die mit der Vermietung in Zusammenhang stehenden Zinseinnahmen, die ebenfalls an die S Bank ausgekehrt worden sind. Davon geht nunmehr auch die Kl&auml;gerin aus. Der Senat sieht daher von weiteren Ausf&uuml;hrungen ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Zu Recht ist das FG auch davon ausgegangen, dass ein Abzug der an die S Bank ausgekehrten Mieten und Zinsen als Betriebsausgaben nicht in Betracht kommt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Bei der Ermittlung der Eink&uuml;nfte sind Aufwendungen als Betriebsausgaben (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4 EStG) abzuziehen, die durch die Eink&uuml;nfteerzielung veranlasst sind. Eine solche Veranlassung ist gegeben, wenn die Aufwendungen mit der Eink&uuml;nfteerzielung objektiv zusammenh&auml;ngen und ihr subjektiv zu dienen bestimmt sind, d.h. wenn sie in wirtschaftlichem Zusammenhang mit einer der Einkunftsarten des EStG stehen. Ob und inwieweit Aufwendungen in wirtschaftlichem Zusammenhang mit einer Einkunftsart stehen, h&auml;ngt von den Gr&uuml;nden ab, aus denen der Steuerpflichtige die Aufwendungen vornimmt. Die Gr&uuml;nde bilden das &quot;ausl&ouml;sende Moment&quot;, das den Steuerpflichtigen bewogen hat, die Kosten zu tragen (z.B. BFH-Urteile vom 28.&nbsp;Februar 2013 IV&nbsp;R&nbsp;4\/11; vom 29.&nbsp;Juli 2015 IV&nbsp;R&nbsp;16\/12, und vom 15.&nbsp;Dezember 2016 IV&nbsp;R&nbsp;22\/14, Rz&nbsp;12). Betriebsausgaben einer Personengesellschaft sind die Ausgaben, die durch den Betrieb dieser Gesellschaft oder &#8211;als Sonderbetriebsausgaben&#8211; durch die Beteiligung der Gesellschafter an der Personengesellschaft veranlasst sind (vgl. BFH-Urteil vom 29.&nbsp;Juli 2015 IV&nbsp;R&nbsp;16\/12). F&uuml;r den Veranlassungszusammenhang ist dabei auf den Betrieb der Personengesellschaft abzustellen, der die Grundlage der betrieblichen Bet&auml;tigung bildet. Jedoch m&uuml;ssen die Aufwendungen nicht zwingend unmittelbar durch den Betrieb veranlasst sein. Ausreichend ist auch ein mittelbarer Veranlassungszusammenhang, wobei auch insoweit die konkrete betriebliche T&auml;tigkeit das ausl&ouml;sende Moment f&uuml;r die Entstehung der Aufwendungen sein muss (ebenso Stapperfend in Herrmann\/ Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;4 EStG Rz&nbsp;813).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wird ein betriebliches Mietgrundst&uuml;ck durch eine Grundschuld belastet oder wird eine eingetragene Grundschuld an einen Dritten zur Besicherung einer betriebsfremden Verbindlichkeit abgetreten, kann die durch die Zwangsverwaltung bedingte Auskehrung der Mieten an den Grundpfandgl&auml;ubiger nur dann zu Betriebsausgaben f&uuml;hren, wenn die Einr&auml;umung oder Abtretung der Grundschuld durch den Betrieb der Personengesellschaft veranlasst worden ist. Ob es sich so verh&auml;lt, hat das FG unter Ber&uuml;cksichtigung aller Umst&auml;nde des Einzelfalls zu beurteilen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Das FG ist bei seiner rechtlichen Beurteilung von diesen Grunds&auml;tzen ausgegangen. Die rechtliche W&uuml;rdigung des FG, dass die Abtretung der f&uuml;r das Betriebsgrundst&uuml;ck eingetragenen Grundschulden in H&ouml;he von 1.400.000&nbsp;DM weder unmittelbar noch mittelbar durch den Betrieb der Kl&auml;gerin, sondern ausschlie&szlig;lich gesellschaftsrechtlich veranlasst war, ist revisionsrechtlich nicht zu beanstanden. Sie ist m&ouml;glich, wenn nicht sogar naheliegend, und verst&ouml;&szlig;t weder gegen Denkgesetze noch gegen Erfahrungss&auml;tze. Sie ist daher f&uuml;r den Senat gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindend (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 5.&nbsp;Mai 2011 IV&nbsp;R&nbsp;34\/08, BFHE 234, 1, BStBl II 2011, 787, und vom 13.&nbsp;Januar 2011 V&nbsp;R&nbsp;63\/09, BFHE 233, 64, BStBl II 2011, 461, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Das FG hat im Rahmen seiner W&uuml;rdigung zutreffend darauf abgestellt, dass die Kl&auml;gerin keine Gesch&auml;ftsbeziehungen zu der L GmbH, deren Verbindlichkeit gegen&uuml;ber der S&nbsp;Bank durch die Abtretung der Grundschulden besichert worden ist, unterhalten hat. Es hat daher zu Recht ein unmittelbares eigenbetriebliches Interesse der Kl&auml;gerin an der Besicherung der Verbindlichkeit der L&nbsp;GmbH gegen&uuml;ber der S&nbsp;Bank verneint.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ebenso wenig ist zu beanstanden, dass das FG auch eine mittelbare betriebliche Veranlassung verneint hat. Zu Recht weist das FG darauf hin, dass eine solche Veranlassung durch die nicht n&auml;her substantiierte Behauptung der Kl&auml;gerin, die Errichtung eines weiteren Standortes f&uuml;r die Fertigung f&uuml;hre zu einer Intensivierung der Wertsch&ouml;pfungskette bzw. zu einer St&auml;rkung der Stellung der E&nbsp;Gruppe gegen&uuml;ber der &#8230;-Industrie, nicht dargelegt wird. Eine solche St&auml;rkung unterstellt, diente die Errichtung des von der L&nbsp;GmbH betriebenen &#8230; in erster Linie und insoweit unmittelbar der Ausweitung der Unternehmenst&auml;tigkeit der F&nbsp;Holding, die als Muttergesellschaft zu 100&nbsp;% an der L&nbsp;GmbH und ebenso an der Y&nbsp;GmbH (beides Enkelinnengesellschaften), jeweils vermittelt &uuml;ber die F&nbsp;GmbH (Tochtergesellschaft), beteiligt war. Sollte durch diese Investition zudem auch der Betrieb der Y&nbsp;GmbH wirtschaftlich gest&auml;rkt werden, w&uuml;rden dadurch zwar auch die Mieteinnahmen der Kl&auml;gerin aus der Vermietung des Betriebsgrundst&uuml;cks an die Y&nbsp;GmbH gesichert. Eine solche, allenfalls untergeordnete betriebliche Veranlassung w&uuml;rde aber von der gesellschaftsrechtlich veranlassten Erweiterung der Unternehmensbet&auml;tigung der E&nbsp;Gruppe vollst&auml;ndig &uuml;berlagert. Wie sich zudem den vom FG in Bezug genommenen Darlehensvertr&auml;gen mit der S&nbsp;Bank entnehmen l&auml;sst, war diese nur deshalb zur Einr&auml;umung des von der L&nbsp;GmbH zur Errichtung eines &#8230; ben&ouml;tigten Investitionskredits bereit, weil neben der Kl&auml;gerin auch andere Unternehmen der E&nbsp;Gruppe umf&auml;ngliche Sicherheiten geleistet haben. Allen Unternehmen ist aber gemein, dass diese gesellschaftsrechtlich vermittelt &uuml;ber C miteinander verflochten waren. So r&auml;umt die Kl&auml;gerin selber ein, C habe sich als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Y&nbsp;GmbH, der L&nbsp;GmbH und der F&nbsp;Holding aus &quot;quasirechtlichen und tats&auml;chlichen&quot; Gr&uuml;nden dem Verlangen der S Bank nicht entziehen k&ouml;nnen, die Grundschuldsicherheiten im Rahmen der Konzernfinanzierung &#8211;dazu unter&nbsp;(3)&#8211; zur Verf&uuml;gung zu stellen. Angesichts dessen ist es nicht zu beanstanden, dass das FG die Abtretung der Grundschulden als gesellschaftsrechtlich veranlasst beurteilt hat, da sich die Abtretung nur aus der alle Gesellschaften beherrschenden Stellung ihres Gesellschafters C erkl&auml;ren l&auml;sst.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Ebenso wenig wird mit dem weiteren Vorbringen der Kl&auml;gerin, im Falle des Ausscheidens der L&nbsp;GmbH aus dem Lieferverbund der E&nbsp;Gruppe w&auml;re zu bef&uuml;rchten gewesen, dass die &#8230;-Industrie die Gesch&auml;ftsbeziehung zum gesamten Lieferverbund beendet h&auml;tte, der notwendige Veranlassungszusammenhang dargelegt; dies schon deshalb nicht, weil die L&nbsp;GmbH erst im Zusammenhang mit dem Aufbau des &#8230; errichtet worden ist. Es sollte mithin die Neugr&uuml;ndung eines der E&nbsp;Gruppe zugeh&ouml;rigen Unternehmens unterst&uuml;tzt, nicht jedoch dessen Ausscheiden verhindert werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Zu Recht hat das FG einen betrieblichen Veranlassungszusammenhang auch auf Grund einer konzernrechtlichen Verflechtung verneint. Ebenso wie das FG kann der Senat dahinstehen lassen, ob die Kl&auml;gerin auf Grund einer faktischen Beherrschung durch ihren Mehrheitsgesellschafter C als Konzernunternehmen der E&nbsp;Gruppe oder auf Grund der Betriebsaufspaltung mit der Y&nbsp;GmbH, einer Konzerntochtergesellschaft, in einem konzernrechtlichen Haftungsverbund gestanden hat und deshalb gesellschaftsrechtlich zur Sicherheitengestellung verpflichtet gewesen war (sog. faktischer Gleichordnungskonzern, s. dazu J.&nbsp;Vetter in K.&nbsp;Schmidt\/Lutter, AktG, 3.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;18 Rz&nbsp;25). Denn eine solche gesellschaftsrechtliche Verpflichtung vermag die betriebliche Veranlassung der Sicherheitengestellung allein nicht zu begr&uuml;nden. Da das Steuerrecht keine Konzernbesteuerung kennt, ist die Veranlassung der Sicherheitengestellung ausschlie&szlig;lich f&uuml;r das jeweilige Gewinnermittlungssubjekt betriebsbezogen und nicht konzernbezogen zu pr&uuml;fen. Ist f&uuml;r die Sicherheitengestellung der Kl&auml;gerin, wie vom FG zu Recht angenommen, eine betriebliche Veranlassung nicht ersichtlich, ist deren alleinige konzernrechtliche Veranlassung dem au&szlig;erbetrieblichen Bereich zuzuordnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) War die Grundschuldabtretung danach au&szlig;erbetrieblich veranlasst, f&uuml;hrt die Auskehrung der der Kl&auml;gerin zuzurechnenden Mieteinnahmen und damit zusammenh&auml;ngender Zinsen auf Grund der durchgef&uuml;hrten Zwangsverwaltung zu einer au&szlig;erbetrieblichen Einkommensverwendung. Die dadurch bedingte Minderung des Betriebsverm&ouml;gens der Kl&auml;gerin hat das FG deshalb zutreffend als Entnahme gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG beurteilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Zu Recht hat das FG die Bildung einer R&uuml;ckstellung wegen der weiterhin bestehenden Verpflichtung aus den abgetretenen Grundschulden mangels betrieblicher Veranlassung der Grundschuldbestellung verneint.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine betrieblich veranlasste Verpflichtung aus Grundschulden, die zum Zwecke der Sicherung eines Anspruchs des Grundpfandgl&auml;ubigers gegen einen Dritten abgetreten oder bestellt worden sind, ist in H&ouml;he des grundpfandrechtlich gesicherten und noch nicht getilgten Darlehens grunds&auml;tzlich sp&auml;testens dann als R&uuml;ckstellung zu passivieren, wenn die Zwangsverwaltung des mit der Grundschuld belasteten Grundst&uuml;cks bereits angeordnet worden ist (vgl. BFH-Urteil vom 5.&nbsp;Mai 2015 X&nbsp;R&nbsp;48\/13, Rz&nbsp;48&nbsp;ff.). Daneben kommt eine Teilwertabschreibung des mit einer betrieblich veranlassten Grundschuld belasteten Grundst&uuml;cks nicht in Betracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ausgehend von diesen Grunds&auml;tzen hat das FG die Bildung einer R&uuml;ckstellung wegen der Verpflichtung aus den Grundschulden schon deshalb zu Recht verneint, weil die Abtretung der Grundschuld, wie unter&nbsp;1. ausgef&uuml;hrt, nicht betrieblich veranlasst war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 30.11.2017, IV R 22\/15ECLI:DE:BFH:2017:U.301117.IVR22.15.0 Betriebliche Veranlassung einer Grundschuldbestellung Leits&auml;tze 1. NV: Wird ein betriebliches Grundst&uuml;ck durch eine Grundschuld belastet oder wird eine eingetragene Grundschuld an einen Dritten zur Besicherung einer betriebsfremden Verbindlichkeit abgetreten, kann die durch die Zwangsverwaltung bedingte Auskehrung der Mieten an den Grundpfandgl&auml;ubiger nur dann zu Betriebsausgaben f&uuml;hren, wenn die &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-22-15-betriebliche-veranlassung-einer-grundschuldbestellung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IV&nbsp;R&nbsp;22\/15 &#8211; Betriebliche Veranlassung einer Grundschuldbestellung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-68988","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68988","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=68988"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68988\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=68988"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=68988"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=68988"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}