{"id":68991,"date":"2018-02-14T11:11:52","date_gmt":"2018-02-14T09:11:52","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=68991"},"modified":"2018-02-14T11:11:52","modified_gmt":"2018-02-14T09:11:52","slug":"ii-r-40-15-beruecksichtigung-von-sanierungskosten-in-einem-sachverstaendigengutachten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-40-15-beruecksichtigung-von-sanierungskosten-in-einem-sachverstaendigengutachten\/","title":{"rendered":"II&nbsp;R&nbsp;40\/15 &#8211; Ber&uuml;cksichtigung von Sanierungskosten in einem Sachverst&auml;ndigengutachten"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 24.10.2017, II R 40\/15<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.241017.IIR40.15.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Ber&uuml;cksichtigung von Sanierungskosten in einem Sachverst&auml;ndigengutachten<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Zur Ordnungsm&auml;&szlig;igkeit eines Sachverst&auml;ndigengutachtens geh&ouml;ren methodische Qualit&auml;t und eine zutreffende Erhebung und Dokumentation der Begutachtungsgrundlagen.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Ist im Ertragswertverfahren dem schlechten Zustand eines Geb&auml;udes bei Ertr&auml;gen, Bewirtschaftungskosten und Restnutzungsdauer nicht Rechnung getragen worden, k&ouml;nnen Instandsetzungskosten durch Abschl&auml;ge zu ber&uuml;cksichtigen sein. Aus dem Gutachten muss sich jedoch ergeben, wie sich die M&auml;ngel und Sch&auml;den auf den Verkehrswert auswirken.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Je weniger unmittelbare tats&auml;chliche Erkenntnisse des Sachverst&auml;ndigen vorliegen, umso geringer ist der Nachweiswert des Gutachtens.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Kl&auml;gers gegen das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 10. Juni 2015&nbsp;&nbsp;3 K 3248\/11 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) erhielt von seiner Mutter (M) im Wege einer Schenkung am 28.&nbsp;Dezember 2007 ein Grundst&uuml;ck, auf dem sich ein um das Jahr 1900 erbautes Miethaus mit insgesamt 23 vermieteten Wohneinheiten und einer leer stehenden Wohnung befand. Eine durchgreifende Sanierung oder Modernisierung hatte seit der Errichtung des Geb&auml;udes nicht stattgefunden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger reichte beim Beklagten und Revisionsbeklagten (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) eine Bedarfswerterkl&auml;rung nebst Gutachten eines &ouml;ffentlich bestellten und vereidigten Sachverst&auml;ndigen vom 25.&nbsp;Mai 2010 ein. In diesem Gutachten ermittelte der Sachverst&auml;ndige einen Ertragswert von 800.000&nbsp;EUR, von dem er pauschale Kosten f&uuml;r die Beseitigung eines Reparaturstaus von 170.000&nbsp;EUR abzog und so einen bereinigten Ertragswert\/Verkehrswert von 630.000&nbsp;EUR berechnete. Nach Angaben des Sachverst&auml;ndigen konnte er bei einer Ortsbesichtigung das Objekt im Au&szlig;en- und exemplarisch im Innenbereich besichtigen. Das Geb&auml;ude habe insgesamt einen verbrauchten baulichen Zustand aufgewiesen. Aus Angaben der M schloss der Sachverst&auml;ndige, dass sich die Ausstattung von 16 der 24&nbsp;Wohneinheiten gr&ouml;&szlig;tenteils noch im Zustand nach Erstellung des Geb&auml;udes befunden habe. F&uuml;r die Geb&auml;udeh&uuml;lle und die 16&nbsp;Wohnungen sei nach &uuml;berschl&auml;giger Sch&auml;tzung von einem Investitionsbedarf von mindestens 170.000&nbsp;EUR auszugehen. Auf die 16&nbsp;Wohnungen entfalle ein Anteil von ca.&nbsp;116.000&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Bescheid vom 17.&nbsp;Mai 2011 stellte das FA einen nach &sect;&nbsp;146 Abs.&nbsp;2 und 4 des Bewertungsgesetzes in der f&uuml;r 2007 ma&szlig;gebenden Fassung (BewG) berechneten Grundbesitzwert von 782.000&nbsp;EUR auf den 28.&nbsp;Dezember 2007 f&uuml;r Zwecke der Schenkungsteuer fest. Das vorgelegte Gutachten war nach Meinung des FA nicht anzuerkennen, weil es hinsichtlich der pauschal gesch&auml;tzten Reparatur- und Instandsetzungskosten nicht plausibel sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;hrend des Einspruchsverfahrens konnte die Bausachverst&auml;ndige des FA vier Wohnungen des Objekts besichtigen. Sie berechnete den Reparatur- und Instandsetzungsbedarf f&uuml;r insgesamt sieben renovierungsbed&uuml;rftige Wohnungen mit ca. 101.000&nbsp;EUR und ermittelte einen Verkehrswert in H&ouml;he von 699.000&nbsp;EUR (800.000&nbsp;EUR .\/. 101.000&nbsp;EUR). Mit Einspruchsentscheidung vom 16.&nbsp;September 2011 setzte das FA den Grundbesitzwert auf 699.000&nbsp;EUR herab und wies im &Uuml;brigen den Einspruch als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die hiergegen erhobene Klage wies das Finanzgericht (FG) mit dem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2015, 1596 ver&ouml;ffentlichten Urteil ab. In der Niederschrift &uuml;ber die m&uuml;ndliche Verhandlung vom 10.&nbsp;Juni 2015 wird die erschienene M als &quot;m&ouml;gliche Zeugin&quot; bzw. &quot;Zeugin&quot; bezeichnet. Zu einer Beweisaufnahme durch Vernehmung der M kam es nicht; eine entsprechende R&uuml;ge ist im Protokoll nicht verzeichnet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger die Verletzung des &sect;&nbsp;138 Abs.&nbsp;4 BewG und die unterlassene Vernehmung der Zeugin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Er beantragt sinngem&auml;&szlig;, die Vorentscheidung aufzuheben und den Feststellungsbescheid vom 17.&nbsp;Mai 2011 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 16.&nbsp;September 2011 dahingehend abzu&auml;ndern, dass der Grundbesitzwert auf den 28.&nbsp;Dezember 2007 f&uuml;r Zwecke der Schenkungsteuer mit 630.000&nbsp;EUR festgestellt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt sinngem&auml;&szlig;, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet. Sie war daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Ein h&ouml;herer als der vom FA bereits vorgenommene Abzug der geltend gemachten Renovierungskosten kommt mangels Nachweises eines niedrigeren gemeinen Werts des Grundst&uuml;cks nicht in Betracht. Die unterlassene Zeugenvernehmung begr&uuml;ndet keinen Verfahrensmangel.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;138 Abs.&nbsp;1 Satz 1 BewG werden Grundbesitzwerte unter Ber&uuml;cksichtigung der tats&auml;chlichen Verh&auml;ltnisse und der Wertverh&auml;ltnisse zum Besteuerungszeitpunkt festgestellt. F&uuml;r die wirtschaftlichen Einheiten des Grundverm&ouml;gens sind die Grundbesitzwerte unter Anwendung der &sect;&sect;&nbsp;139 und 145 bis 150 BewG zu ermitteln (&sect;&nbsp;138 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 BewG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Weist der Steuerpflichtige nach, dass der gemeine Wert der wirtschaftlichen Einheit im Besteuerungszeitpunkt niedriger ist als der nach den &sect;&sect;&nbsp;145 bis 149 BewG ermittelte Wert, ist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;138 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 BewG der gemeine Wert als Grundbesitzwert festzustellen. Der Steuerpflichtige tr&auml;gt insoweit die Nachweislast (Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 15.&nbsp;M&auml;rz 2017 II&nbsp;R&nbsp;10\/15, BFH\/NV 2017, 1153, Rz&nbsp;15, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ob ein Sachverst&auml;ndigengutachten den geforderten Nachweis erbringt, unterliegt der freien Beweisw&uuml;rdigung des FG. Der Nachweis ist erbracht, wenn dem Gutachten ohne Einschaltung bzw. Bestellung weiterer Sachverst&auml;ndiger gefolgt werden kann. Entspricht das Gutachten nicht in jeder Hinsicht den zu stellenden Anforderungen, berechtigt dies nicht ohne weiteres dazu, das Gutachten insgesamt unber&uuml;cksichtigt zu lassen. Etwaige L&uuml;cken im Gutachten k&ouml;nnen vom FG selbst geschlossen werden, wenn und soweit dies ohne Sachverst&auml;ndige im &uuml;blichen Rahmen einer Beweisw&uuml;rdigung m&ouml;glich ist (BFH-Urteil in BFH\/NV 2017, 1153, Rz&nbsp;16, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Ein Sachverst&auml;ndigengutachten ist regelm&auml;&szlig;ig zum Nachweis eines niedrigeren gemeinen Werts eines Grundst&uuml;cks geeignet, wenn es unter Beachtung der ma&szlig;gebenden Vorschriften ordnungsgem&auml;&szlig; erstellt wurde. Zur Ordnungsm&auml;&szlig;igkeit des Gutachtens geh&ouml;ren sowohl dessen methodische Qualit&auml;t als auch eine zutreffende Erhebung und Dokumentation der Begutachtungsgrundlagen (vgl. Bruschke, Der Erbschaft-Steuerberater &#8211;ErbStB&#8211; 2016, 31&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Anforderungen an die methodische Qualit&auml;t des Wertgutachtens ergeben sich im Wesentlichen aus den &sect;&sect;&nbsp;194&nbsp;ff. des Baugesetzbuches (BauGB) i.d.F. der Bekanntmachung der Neufassung vom 23.&nbsp;September 2004 (BGBl I 2004, 2414). Daneben sind &#8211;f&uuml;r Bewertungsstichtage bis 30.&nbsp;Juni 2010&#8211; die Wertermittlungsverordnung (WertV) vom 6.&nbsp;Dezember 1988 (BGBl I 1988, 2209) i.V.m. den Wertermittlungsrichtlinien (WertR 2006) i.d.F. der Bekanntmachung vom 1.&nbsp;M&auml;rz 2006 (Bundesanzeiger 2006 Nr.&nbsp;108a, berichtigt durch Nr.&nbsp;121) und &#8211;f&uuml;r Bewertungsstichtage ab 1.&nbsp;Juli 2010&#8211; die Immobilienwertermittlungsverordnung vom 19.&nbsp;Mai 2010 (BGBl I 2010, 639) zu beachten. Einem Gutachten, das &#8211;bei Fehlen bewertungsrechtlicher Sonderregelungen&#8211; diesen Vorgaben entspricht, wird regelm&auml;&szlig;ig zu folgen sein (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. BFH-Urteil vom 11.&nbsp;September 2013 II&nbsp;R&nbsp;61\/11, BFHE 243, 376, BStBl II 2014, 363, Rz&nbsp;32, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Satz 1 WertV sind zur Ermittlung des Verkehrswerts das Vergleichswertverfahren, das Ertragswertverfahren, das Sachwertverfahren oder mehrere dieser Verfahren heranzuziehen. Bebaute Grundst&uuml;cke f&uuml;r Produktions- und Dienstleistungszwecke sind regelm&auml;&szlig;ig im Ertragswertverfahren sachgerecht zu bewerten (vgl. BFH-Urteil vom 3.&nbsp;Dezember 2008 II&nbsp;R&nbsp;19\/08, BFHE 224, 268, BStBl II 2009, 403, unter II.2.a). Dies gilt insbesondere f&uuml;r Grundst&uuml;cke, die im gew&ouml;hnlichen Gesch&auml;ftsverkehr im Hinblick auf ihre Rentierlichkeit gehandelt werden (z.B. Mietwohngrundst&uuml;cke, vgl. Nr.&nbsp;1.5.5 WertR 2006).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Bausch&auml;den sind im Ertragswertverfahren nur insoweit zu ber&uuml;cksichtigen, als sie sich auf den Verkehrswert des bebauten Grundst&uuml;cks auswirken.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Hat ein bebautes Grundst&uuml;ck trotz hohen Alters eine notwendige durchgreifende Sanierung oder Modernisierung nicht erfahren (Instandhaltungsr&uuml;ckstau), liegt eine objektbezogene Beeintr&auml;chtigung des Bauwerks und damit ein Bauschaden vor (vgl. Aurnhammer, Baurecht 1978, 356, 361; zum Begriff vgl. Nr.&nbsp;3.6.1.1.8 WertR 2006 [Sachwertverfahren]).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Weist ein Objekt Bausch&auml;den auf, sind der Wertermittlung entsprechend dem geplanten Bauzustand eines mangelfreien Objekts die nachhaltig erzielbaren Ertr&auml;ge (&sect;&nbsp;17 WertV), die nachhaltig anfallenden Bewirtschaftungskosten (&sect;&nbsp;18 WertV) einschlie&szlig;lich der laufenden Instandhaltungskosten nach &sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;4 WertV sowie die ggf. auf der Grundlage einer Modernisierung verl&auml;ngerte Restnutzungsdauer (&sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;4 WertV) zu Grunde zu legen und das Ergebnis der Wertermittlung um die aufzuwendenden Kosten zu vermindern (vgl. Nr.&nbsp;3.5.8 Satz&nbsp;1 WertR 2006).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Ist dem schlechten Zustand eines Geb&auml;udes bei den nachhaltig erzielbaren Ertr&auml;gen, den nachhaltig anfallenden Bewirtschaftungskosten und der Restnutzungsdauer nicht Rechnung getragen worden, k&ouml;nnen Instandsetzungskosten nach &sect;&nbsp;19 Satz&nbsp;1 WertV durch Abschl&auml;ge oder in anderer Weise zu ber&uuml;cksichtigen sein. Ein Abzug von Sanierungskosten in voller H&ouml;he kann z.B. bei zwingend erforderlichen Ma&szlig;nahmen gerechtfertigt sein (vgl. Nr.&nbsp;3.5.8 Satz&nbsp;2 WertR 2006). Aus dem Gutachten muss sich aber ergeben, wie sich die M&auml;ngel und Sch&auml;den &#8211;insbesondere unter Ber&uuml;cksichtigung des Alters des Geb&auml;udes&#8211; auf den Verkehrswert auswirken.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Ein Sachverst&auml;ndigengutachten ist zudem nur ordnungsgem&auml;&szlig;, wenn die tats&auml;chlichen Grundlagen der Wertermittlung schl&uuml;ssig nachvollziehbar sind (vgl. Kleiber, Verkehrswertermittlung von Grundst&uuml;cken, 8.&nbsp;Aufl. 2017, Teil IV &sect;&nbsp;1 ImmoWertV Rz&nbsp;11, S.&nbsp;529). Dazu geh&ouml;rt eine hinreichende Erhebung und Dokumentation der Begutachtungsgrundlagen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Gutachter muss aus den festgestellten Fakten seine Schlussfolgerungen ziehen und diese zusammen mit den von ihm f&uuml;r richtig erkannten Annahmen im Gutachten dokumentieren. Allgemeine Verweise, wie z.B. auf eine sachverst&auml;ndige Feststellung oder auf eine jahrelange Erfahrung, sind nicht ausreichend (vgl. Bruschke, ErbStB 2016, 34). Der Sachverst&auml;ndige darf daher von einer bestimmten Voraussetzung nur ausgehen, wenn er diese durch festgestellte Tatsachen belegen kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Sind dem Sachverst&auml;ndigen die f&uuml;r die Beurteilung ma&szlig;geblichen Umst&auml;nde nicht bekannt, muss er sie ermitteln oder beim Auftraggeber erfragen. Bleibt dies erfolglos, so darf der Sachverst&auml;ndige zwar sein Gutachten auf Unterstellungen aufbauen; er muss dies jedoch in dem Gutachten kenntlich machen (vgl. Urteil des Bundesgerichtshofs vom 2.&nbsp;November 1983 IVa&nbsp;ZR&nbsp;20\/82, Neue Juristische Wochenschrift 1984, 355, unter II.). Allerdings kann die &Uuml;bernahme von ungepr&uuml;ften Angaben des Auftraggebers dazu f&uuml;hren, dass die Plausibilit&auml;t des gesamten Gutachtens in Frage zu stellen ist. Ein Gutachten, das nur auf der Darstellung eines Beteiligten beruht und ohne eigene Ermittlungen des Sachverst&auml;ndigen abgegeben wird, ist von vornherein nicht zum Nachweis eines niedrigeren gemeinen Werts des Grundst&uuml;cks geeignet (vgl. Bruschke, a.a.O. 2016, 33, 34).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die Anforderungen an Erhebung und Dokumentation der Begutachtungsgrundlagen richten sich nach den Umst&auml;nden des Einzelfalles. Je weniger unmittelbare tats&auml;chliche Erkenntnisse des Sachverst&auml;ndigen vorliegen, umso geringer ist der Nachweiswert des Gutachtens.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Das vom Kl&auml;ger vorgelegte Gutachten ist zum Nachweis eines h&ouml;heren Abzugs von Instandsetzungskosten und damit eines niedrigeren Werts des Grundst&uuml;cks nicht geeignet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Wahl des Ertragswertverfahrens als Bewertungsmethode ist zwar nicht zu beanstanden. Dem Gutachten ist jedoch nach den insoweit f&uuml;r das Revisionsgericht bindenden Feststellungen des FG (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) nicht zu entnehmen, inwieweit sich der Verkehrswert des Grundst&uuml;cks aufgrund des Reparaturstaus mindert. N&auml;here Erl&auml;uterungen zur Minderung des Verkehrswerts w&auml;ren vor allem deshalb erforderlich gewesen, weil im Gutachten der vorl&auml;ufige Ertragswert nach den am Stichtag erzielten Mieten und hinsichtlich der leer stehenden Wohnung nach der erzielbaren Miete ermittelt und der Verkehrswert durch Abzug der gesch&auml;tzten Renovierungskosten von 170.000&nbsp;EUR vom vorl&auml;ufigen Ertragswert von 800.000&nbsp;EUR berechnet wurde. Im Gutachten ist zwar ausgef&uuml;hrt, dass die z&uuml;gige Beseitigung des aufgezeigten Reparatur- und Instandhaltungsr&uuml;ckstaus an den 16&nbsp;Wohneinheiten zur langfristigen Sicherung der Mieteinnahmen unabdingbar sei (S.&nbsp;18 des Gutachtens). Gleichzeitig weist der Sachverst&auml;ndige aber darauf hin, dass je nach Art und Umfang dieser Arbeiten unter Umst&auml;nden eine Erh&ouml;hung der Mietzinsen im Rahmen der gesetzlichen M&ouml;glichkeiten denkbar sei (S. 18 des Gutachtens). Dies zeigt, dass auch der Sachverst&auml;ndige davon ausgeht, dass die nachhaltig erzielbare Miete nach der Renovierung h&ouml;her als vor der Renovierung ist. Damit ist der wegen des Instandsetzungsbedarfs vorgenommene Abschlag vom Ertragswert jedenfalls der H&ouml;he nach nicht gerechtfertigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die insoweit im Gutachten enthaltene L&uuml;cke konnte das FG nicht im &uuml;blichen Rahmen einer Beweisw&uuml;rdigung ohne Sachverst&auml;ndige schlie&szlig;en. Denn das FG konnte dem Gutachten nicht die Wertminderung wegen Bausch&auml;den entnehmen, so dass aus dem Gutachten der Verkehrswert des Grundst&uuml;cks nicht abzuleiten war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das Gutachten gen&uuml;gt auch wegen unzureichender Erhebung und Dokumentation der Begutachtungsgrundlagen nicht den rechtlichen Anforderungen an ein ordnungsgem&auml;&szlig;es Gutachten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Sachverst&auml;ndige hat im Gutachten ausgef&uuml;hrt, das Objekt habe bei der Ortsbesichtigung im Au&szlig;enbereich und exemplarisch im Innenbereich besichtigt werden k&ouml;nnen. Das FG hat hieraus f&uuml;r das Revisionsgericht bindend den Schluss gezogen, dass der Sachverst&auml;ndige nur die seinerzeit leer stehende Wohnung besichtigt habe. Im Hinblick auf die Bedeutung der Anzahl der renovierungsbed&uuml;rftigen Wohnungen sei aber gerade deren Angabe notwendig gewesen, um die weiteren Erw&auml;gungen des Gutachters nachvollziehen zu k&ouml;nnen. Den Investitionsbedarf f&uuml;r insgesamt 16&nbsp;Wohnungen habe der Sachverst&auml;ndige letztlich aus den Angaben der M und nach &uuml;berschl&auml;giger Sch&auml;tzung aus eigener langj&auml;hriger T&auml;tigkeit als Architekt bestimmt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da der Aufwand f&uuml;r die Renovierung von 16 Wohnungen von ca. 116.000&nbsp;EUR den gr&ouml;&szlig;ten Teil des vom Gutachter angenommenen Instandsetzungsbedarfs von 170.000&nbsp;EUR ausmacht, liegen insoweit keine hinreichenden Tatsachenfeststellungen durch den Gutachter vor. Die K&uuml;rzung des Reparaturaufwands durch das FA, das f&uuml;r sieben Wohnungen Renovierungskosten ber&uuml;cksichtigt hat, ist revisionsrechtlich nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Der Kl&auml;ger kann sich wegen der Nichtvernehmung der Zeugin M in der m&uuml;ndlichen Verhandlung am 10.&nbsp;Juni 2015 vor dem FG nicht auf einen Verfahrensmangel berufen, weil er einen solchen Mangel nach dem Inhalt des Sitzungsprotokolls jedenfalls nicht ger&uuml;gt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Obwohl eine Beweisaufnahme nicht stattgefunden hat, hat der in der m&uuml;ndlichen Verhandlung fachkundig vertretene Kl&auml;ger keinen Antrag auf Beweiserhebung durch Zeugeneinvernahme der M gestellt und die Unterlassung der nach seiner Auffassung gebotenen Beweiserhebung von Amts wegen nicht ger&uuml;gt. Damit hat er auf diese R&uuml;ge verzichtet (&sect;&nbsp;155 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;295 der Zivilprozessordnung), mit der Folge, dass er sich nicht auf eine Verletzung der Sachaufkl&auml;rungspflicht (&sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO) oder des rechtlichen Geh&ouml;rs (&sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;2 FGO) berufen kann (vgl. BFH-Urteil vom 13.&nbsp;Mai 2015 III&nbsp;R&nbsp;39\/14, BFH\/NV 2015, 1587).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>7. Der Senat entscheidet durch Urteil ohne m&uuml;ndliche Verhandlung, weil die Beteiligten gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;90 Abs.&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;121 Satz&nbsp;1 FGO auf die Durchf&uuml;hrung einer m&uuml;ndlichen Verhandlung verzichtet haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 24.10.2017, II R 40\/15ECLI:DE:BFH:2017:U.241017.IIR40.15.0 Ber&uuml;cksichtigung von Sanierungskosten in einem Sachverst&auml;ndigengutachten Leits&auml;tze 1. Zur Ordnungsm&auml;&szlig;igkeit eines Sachverst&auml;ndigengutachtens geh&ouml;ren methodische Qualit&auml;t und eine zutreffende Erhebung und Dokumentation der Begutachtungsgrundlagen. 2. Ist im Ertragswertverfahren dem schlechten Zustand eines Geb&auml;udes bei Ertr&auml;gen, Bewirtschaftungskosten und Restnutzungsdauer nicht Rechnung getragen worden, k&ouml;nnen Instandsetzungskosten durch Abschl&auml;ge zu ber&uuml;cksichtigen sein. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-40-15-beruecksichtigung-von-sanierungskosten-in-einem-sachverstaendigengutachten\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">II&nbsp;R&nbsp;40\/15 &#8211; Ber&uuml;cksichtigung von Sanierungskosten in einem Sachverst&auml;ndigengutachten<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-68991","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68991","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=68991"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68991\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=68991"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=68991"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=68991"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}