{"id":69065,"date":"2018-02-23T12:46:39","date_gmt":"2018-02-23T10:46:39","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69065"},"modified":"2018-02-23T12:46:39","modified_gmt":"2018-02-23T10:46:39","slug":"i-r-65-15-rueckstellung-fuer-unterstuetzungsleistungen-bei-einer-steuerbefreiten-unterstuetzungskasse-fortfuehrung-des-verfahrens-trotz-ausstehender-entscheidung-ueber-einen-grundlagenbescheid","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-65-15-rueckstellung-fuer-unterstuetzungsleistungen-bei-einer-steuerbefreiten-unterstuetzungskasse-fortfuehrung-des-verfahrens-trotz-ausstehender-entscheidung-ueber-einen-grundlagenbescheid\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;65\/15 &#8211; R&uuml;ckstellung f&uuml;r Unterst&uuml;tzungsleistungen bei einer steuerbefreiten Unterst&uuml;tzungskasse &#8211; Fortf&uuml;hrung des Verfahrens trotz ausstehender Entscheidung &uuml;ber einen Grundlagenbescheid"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 27.9.2017, I R 65\/15<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.270917.IR65.15.0<\/p>\n<p class=\"titel\">R&uuml;ckstellung f&uuml;r Unterst&uuml;tzungsleistungen bei einer steuerbefreiten Unterst&uuml;tzungskasse &#8211; Fortf&uuml;hrung des Verfahrens trotz ausstehender Entscheidung &uuml;ber einen Grundlagenbescheid<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>NV: Verpflichtet sich eine steuerbefreite Unterst&uuml;tzungskasse dazu, nicht nur das von den Tr&auml;gerunternehmen zugewendete Verm&ouml;gen, sondern auch s&auml;mtliche aus den Zuwendungen erzielte Ertr&auml;ge f&uuml;r die Unterst&uuml;tzungsleistungen zu verwenden, ist die in der Steuerbilanz f&uuml;r diese Verpflichtung zu bildende R&uuml;ckstellung nicht abzuzinsen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;gerin werden das Zwischenurteil des Finanzgerichts Baden-W&uuml;rttemberg vom 10. August 2015&nbsp;&nbsp;6 K 201\/14 und die Einspruchsentscheidung des Beklagten vom 18. Dezember 2013 sowie der Bescheid des Beklagten &uuml;ber die Festsetzung des K&ouml;rperschaftsteuererh&ouml;hungsbetrags nach &sect; 38 Abs. 5 und 6 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Revision des Beklagten wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin, Revisionskl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) ist eine Unterst&uuml;tzungskasse in der Rechtsform einer GmbH. Sie ist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes (KStG) von der K&ouml;rperschaftsteuer befreit. Ihr Gesellschaftszweck ist nach &sect;&nbsp;2 ihrer Satzung die freiwillige, einmalige, wiederholte oder laufende Unterst&uuml;tzung von Mitarbeitern und ehemaligen Mitarbeitern der deutschen Gesellschaften der X-Gruppe (Tr&auml;gerunternehmen) sowie deren Angeh&ouml;rigen bei Hilfsbed&uuml;rftigkeit, im Alter, bei Invalidit&auml;t und im Todesfall. Die Eink&uuml;nfte der Kl&auml;gerin bestehen nach &sect;&nbsp;13 der Satzung aus freiwilligen Zuwendungen der Tr&auml;gerunternehmen oder von anderer Seite sowie aus den Ertr&auml;gnissen des Verm&ouml;gens. Die Eink&uuml;nfte und das Verm&ouml;gen d&uuml;rfen nur f&uuml;r die in &sect;&nbsp;2 der Satzung genannten Zwecke verwendet werden (&sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 der Satzung). Die Aussch&uuml;ttung von Gewinnen an die Gesellschafter ist ausgeschlossen (&sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 der Satzung). Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 der Satzung bestimmen sich die Leistungen nach den in den Versorgungswerken der Tr&auml;gerunternehmen und erg&auml;nzenden Vereinbarungen geregelten Leistungspl&auml;nen. Nach &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 besteht kein Rechtsanspruch der Empf&auml;nger auf die Leistungen nach &sect;&nbsp;2 der Satzung. Die Leistungspl&auml;ne sind Teil der im X-Konzern abgeschlossenen Konzernbetriebsvereinbarungen, in denen die vorrangige Abwicklung der Unterst&uuml;tzungsleistungen &uuml;ber die Kl&auml;gerin festgelegt ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Anteile an der Kl&auml;gerin werden von der X Deutschland GmbH gehalten. Zwischen dieser, der Kl&auml;gerin sowie der X Deutschland Pensionskasse VVaG wurde mit Wirkung ab 1.&nbsp;Januar 2001 ein Vertrag &uuml;ber die R&uuml;ckdeckung f&uuml;r die von diesen nach den jeweils geltenden Versorgungszusagen zu erbringenden Renten- und Kapitalleistungen abgeschlossen. In der Handelsbilanz der Kl&auml;gerin zum 31.&nbsp;Dezember 2006 wird ein Eigenkapital in H&ouml;he des Stammkapitals (25.580&nbsp;EUR), als Aktivum im Wesentlichen der Anspruch aus der R&uuml;ckdeckungsversicherung in H&ouml;he von ca. &#8230;&nbsp;EUR und als Passivum eine R&uuml;ckstellung f&uuml;r satzungsm&auml;&szlig;ige Zwecke in H&ouml;he von ca. &#8230;&nbsp;EUR ausgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf den 31.&nbsp;Dezember 2000 wurde f&uuml;r die Kl&auml;gerin der Endbetrag des nicht mit K&ouml;rperschaftsteuer belasteten Teilbetrags des verwendbaren Eigenkapitals (EK&nbsp;02) festgestellt und in den Folgejahren unver&auml;ndert fortgef&uuml;hrt. Am 28.&nbsp;Dezember 2007 ging die Erkl&auml;rung der Kl&auml;gerin zur gesonderten Feststellung u.a. des fortgeschriebenen Endbetrags i.S. des &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;36 Abs.&nbsp;7 KStG 2002 a.F. auf den 31.&nbsp;Dezember 2006 bei dem Beklagten, Revisionskl&auml;ger und Revisionsbeklagten (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) &uuml;ber den unver&auml;nderten Endbetrag des EK&nbsp;02 in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR ein. Das FA erlie&szlig; zun&auml;chst keinen Feststellungsbescheid.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;4 KStG 2002 in der durch das Jahressteuergesetz 2008 vom 20.&nbsp;Dezember 2007 (BGBl I 2007, 3150, BStBl I 2008, 218) ge&auml;nderten Fassung &#8211;KStG 2002 n.F.&#8211; ist der positive Endbetrag i.S. des &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;1 KStG 2002 n.F. letztmalig auf den 31.&nbsp;Dezember 2006 zu ermitteln und festzustellen. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 KStG 2002 n.F. entsteht in H&ouml;he von 3\/100 des festgestellten Endbetrags eine K&ouml;rperschaftsteuererh&ouml;hung. Nach &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;16 KStG 2002 n.F. ist &sect;&nbsp;38 KStG in der bis zur &Auml;nderung durch das Jahressteuergesetz 2008 geltenden Fassung auf Antrag u.a. f&uuml;r steuerbefreite K&ouml;rperschaften weiter anzuwenden, sofern dies von der K&ouml;rperschaft bis zum 30.&nbsp;September 2008 beantragt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Bescheid vom 19.&nbsp;April 2011 stellte das FA (u.a.) erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; zum 31.&nbsp;Dezember 2006 ein EK&nbsp;02 in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR und das steuerliche Einlagekonto mit &#8230;&nbsp;EUR fest. &Uuml;ber den hiergegen fristgerecht eingelegten Einspruch hat das FA bislang nicht entschieden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 29.&nbsp;August 2011 erlie&szlig; das FA gest&uuml;tzt auf &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;5 und 6 KStG 2002 n.F. den streitgegenst&auml;ndlichen Bescheid &uuml;ber die Festsetzung des K&ouml;rperschaftsteuererh&ouml;hungsbetrags. Mit Zwischenurteil vom 10.&nbsp;August 2015&nbsp;&nbsp;6&nbsp;K&nbsp;201\/14 (ver&ouml;ffentlicht in Entscheidungen der Finanzgerichte 2015, 2219) hat das Finanzgericht (FG) Baden-W&uuml;rttemberg den Ansatz eines K&ouml;rperschaftsteuererh&ouml;hungsbetrags &quot;dem Grunde nach f&uuml;r gerechtfertigt erkl&auml;rt&quot; und entschieden, dass bei der Berechnung des Begrenzungsbetrags nach &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 KStG 2002 n.F. das &quot;Eigenkapital laut Steuerbilanz um das Nennkapital in H&ouml;he von 25.580&nbsp;EUR, das steuerliche Einlagekonto in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR sowie eine abgezinste R&uuml;ckstellung f&uuml;r ungewisse Verbindlichkeiten, deren Bezifferung dem Endurteil vorbehalten bleibt, zu vermindern&quot; ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen richtet sich die Revision der Kl&auml;gerin, die sie auf eine Verletzung materiellen Rechts st&uuml;tzt. Sie beantragt, das angefochtene Zwischenurteil, die Einspruchsentscheidung vom 18.&nbsp;Dezember 2013 sowie die Festsetzung des K&ouml;rperschaftsteuererh&ouml;hungsbetrags aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA hat ebenfalls Revision eingelegt und beantragt, das Zwischenurteil aufzuheben und die Klage abzuweisen. Die Kl&auml;gerin und das FA beantragen weiter, die Revision des jeweils anderen als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision der Kl&auml;gerin ist begr&uuml;ndet. Das Zwischenurteil der Vorinstanz und die Einspruchsentscheidung vom 18.&nbsp;Dezember 2013 sowie der Bescheid &uuml;ber die Festsetzung des K&ouml;rperschaftsteuererh&ouml;hungsbetrags nach &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;5 und 6 KStG 2002 n.F. sind antragsgem&auml;&szlig; aufzuheben (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Die Revision des FA bleibt ohne Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der Senat kann &uuml;ber die Rechtm&auml;&szlig;igkeit der Festsetzung des K&ouml;rperschaftsteuererh&ouml;hungsbetrags nach &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;5 und 6 KStG 2002 n.F. entscheiden, obwohl dem Bescheid vom 19.&nbsp;April 2011 &uuml;ber die Feststellung des positiven Endbetrags des EK&nbsp;02 zum 31.&nbsp;Dezember 2006 nach &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 KStG 2002 n.F. die Funktion eines Grundlagenbescheids zugewiesen wird und die Kl&auml;gerin diesen Bescheid mit Einspruch angefochten hat. Nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) kann im Einzelfall trotz ausstehender Entscheidung &uuml;ber einen Grundlagenbescheid eine Fortf&uuml;hrung des Verfahrens ermessensgerecht sein, wenn z.B. das Vorbringen eines Beteiligten den Folgebescheid als solchen betrifft und im Verfahren &uuml;ber diesen Bescheid entscheidungserheblich ist (vgl. BFH-Urteil vom 25.&nbsp;August 2010 II&nbsp;R&nbsp;65\/08, BFHE 231, 239, BStBl II 2011, 225, m.w.N. aus der Rechtsprechung). So verh&auml;lt es sich im Streitfall. Die Funktion des Bescheids &uuml;ber die Feststellung des positiven Endbetrags des EK&nbsp;02 zum 31.&nbsp;Dezember 2006 als Grundlagenbescheid beschr&auml;nkt sich auf die Ermittlung und Festsetzung des positiven Endbetrags des EK&nbsp;02, w&auml;hrend es vorliegend darum geht, ob dem Grunde nach ein K&ouml;rperschaftsteuererh&ouml;hungsbetrag bei der Kl&auml;gerin festgesetzt werden kann. Die Entscheidung &uuml;ber die vorliegende Klage ist demnach nicht an die Feststellung zur H&ouml;he des EK&nbsp;02 gebunden. Demgem&auml;&szlig; kommt es auch nicht darauf an, ob gegen den Bescheid &uuml;ber die Feststellung des positiven Endbetrags des EK&nbsp;02 noch ein Rechtsbehelf anh&auml;ngig ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Kapitalgesellschaften, die &#8211;wie die Kl&auml;gerin&#8211; Sitz und Gesch&auml;ftsleitung im Inland haben, unterliegen der unbeschr&auml;nkten K&ouml;rperschaftsteuerpflicht (&sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 KStG 2002 n.F.). Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 Buchst.&nbsp;e Satz&nbsp;1 KStG 2002 n.F. sind rechtsf&auml;hige Unterst&uuml;tzungskassen, die den Leistungsempf&auml;ngern keinen Rechtsanspruch gew&auml;hren, von der K&ouml;rperschaftsteuer befreit, wenn ihr Verm&ouml;gen am Schluss des Wirtschaftsjahrs ohne Ber&uuml;cksichtigung k&uuml;nftiger Versorgungsleistungen nicht h&ouml;her ist als das um 25&nbsp;v.H. erh&ouml;hte zul&auml;ssige Kassenverm&ouml;gen. Nach Satz&nbsp;2 der Vorschrift gilt f&uuml;r die Ermittlung des tats&auml;chlichen und des zul&auml;ssigen Kassenverm&ouml;gens &sect;&nbsp;4d des Einkommensteuergesetzes (EStG). &Uuml;bersteigt das Verm&ouml;gen einer Unterst&uuml;tzungskasse den danach zul&auml;ssigen Betrag (sog. &Uuml;berdotierung), so ist die Kasse gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 Buchst.&nbsp;e Satz&nbsp;3 i.V.m. &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 KStG 2002 n.F. steuerpflichtig, soweit ihr Einkommen anteilig auf das &uuml;bersteigende Verm&ouml;gen entf&auml;llt (sog. partielle Steuerpflicht).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Befreiung von der K&ouml;rperschaftsteuer gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 Buchst.&nbsp;e KStG 2002 n.F. f&uuml;r rechtsf&auml;hige Unterst&uuml;tzungskassen, die den Leistungsempf&auml;ngern keinen Rechtsanspruch gew&auml;hren, gilt nach &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 KStG 2002 n.F. nicht, &quot;soweit &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;2 KStG 2002 n.F. anzuwenden ist&quot;. Wird ein K&ouml;rperschaftsteuererh&ouml;hungsbetrag nach &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;2 KStG 2002 n.F. festgesetzt, unterliegt dieser damit der K&ouml;rperschaftsteuer auch bei einer im Grundsatz steuerbefreiten K&ouml;rperschaft, es besteht insoweit eine (partielle) Steuerpflicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach den tatrichterlichen Feststellungen der Vorinstanz, die von den Beteiligten nicht in Zweifel gezogen werden und an die der Senat gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO gebunden ist, handelt es sich bei der Kl&auml;gerin um eine rechtsf&auml;hige Versorgungseinrichtung, die aufgrund ihrer Satzung auf ihre Leistungen keinen Rechtsanspruch gew&auml;hrt und somit nach der Definition des &sect;&nbsp;1b Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 des Gesetzes zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung, die mit der steuerrechtlichen Definition &uuml;bereinstimmt (vgl. Senatsurteil vom 22.&nbsp;Dezember 2010 I&nbsp;R&nbsp;110\/09, BFHE 232, 415, BStBl II 2014, 119), um eine Unterst&uuml;tzungskasse.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Des Weiteren ergibt sich aus den verbindlichen Feststellungen des FG und ist zwischen den Beteiligten nicht in Streit, dass in Bezug auf die Kl&auml;gerin im Streitfall die Voraussetzungen der Steuerbefreiung nach &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 Buchst.&nbsp;e KStG 2002 n.F. gegeben waren und das Kassenverm&ouml;gen der Kl&auml;gerin nicht &uuml;berdotiert und diese deshalb gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 Buchst.&nbsp;e Satz&nbsp;3 i.V.m. &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 KStG 2002 n.F. (insoweit) nicht partiell steuerpflichtig war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Streitig ist allerdings zwischen den Beteiligten, ob im Hinblick auf den bei der Kl&auml;gerin nach &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;5 KStG 2002 n.F. festgesetzten K&ouml;rperschaftsteuererh&ouml;hungsbetrag diese insoweit gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 KStG 2002 n.F. (partiell) steuerpflichtig ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Diese Frage bedarf im anh&auml;ngigen Verfahren indes keiner Entscheidung. Denn ein K&ouml;rperschaftsteuererh&ouml;hungsbetrag ist vorliegend bereits deshalb nicht festzusetzen, weil die Kl&auml;gerin zum 31.&nbsp;Dezember 2006 &uuml;ber kein (aussch&uuml;ttbares) Eigenkapital verf&uuml;gte und demgem&auml;&szlig; die Festsetzung eines K&ouml;rperschaftsteuererh&ouml;hungsbetrags nach &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 KStG 2002 n.F. ausgeschlossen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 KStG 2002 n.F. betr&auml;gt der K&ouml;rperschaftsteuererh&ouml;hungsbetrag 3\/100 des nach &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 KStG 2002 n.F. festgestellten Endbetrags. Der K&ouml;rperschaftsteuererh&ouml;hungsbetrag ist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 KStG 2002 n.F. auf den Betrag begrenzt, der sich nach den Abs&auml;tzen&nbsp;1 bis&nbsp;3 als K&ouml;rperschaftsteuererh&ouml;hung ergeben w&uuml;rde, wenn die K&ouml;rperschaft ihr am 31.&nbsp;Dezember 2006 bestehendes Eigenkapital laut Steuerbilanz f&uuml;r eine Aussch&uuml;ttung verwenden w&uuml;rde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Vorinstanz ist zwar zu Recht davon ausgegangen, dass im Streitfall der K&ouml;rperschaftsteuererh&ouml;hungsbetrag durch &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 KStG 2002 n.F. begrenzt wird. Sie hat jedoch verkannt, dass das Eigenkapital der Kl&auml;gerin durch den Ansatz einer R&uuml;ckstellung f&uuml;r ungewisse Verbindlichkeiten zu mindern und diese in nomineller H&ouml;he auszuweisen, d.h. nicht abzuzinsen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der K&ouml;rperschaftsteuererh&ouml;hungsbetrag ist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 KStG 2002 n.F. auf den Betrag begrenzt, der sich nach den Abs&auml;tzen&nbsp;1 bis&nbsp;3 des &sect;&nbsp;38 KStG 2002 n.F. als K&ouml;rperschaftsteuererh&ouml;hung ergeben w&uuml;rde, wenn die K&ouml;rperschaft u.a. das zum 31.&nbsp;Dezember 2006 bestehende Eigenkapital laut Steuerbilanz f&uuml;r eine Aussch&uuml;ttung verwenden w&uuml;rde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Ma&szlig;geblich ist insoweit &#8211;was das FG nicht verkannt hat&#8211; das Eigenkapital abz&uuml;glich des Nennkapitals. Nach der Rechtsprechung des Senats ist die Bemessungsgrundlage f&uuml;r die K&ouml;rperschaftsteuererh&ouml;hung auf den Betrag begrenzt, der sich erg&auml;be, wenn die K&ouml;rperschaft das zum 31.&nbsp;Dezember 2006 vorhandene Eigenkapital in voller H&ouml;he ausgesch&uuml;ttet h&auml;tte. Da das Nennkapital, solange es nicht herabgesetzt wird, nicht aussch&uuml;ttbar ist, ist es auch nicht in die Berechnung der K&ouml;rperschaftsteuererh&ouml;hung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 KStG 2002 n.F. einzubeziehen (Senatsurteil vom 12.&nbsp;Oktober 2011 I&nbsp;R&nbsp;107\/10, BFHE 235, 398, BStBl II 2012, 610).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Das FG ist ferner zutreffend davon ausgegangen, dass die Kl&auml;gerin f&uuml;r die von ihr zu erbringenden Renten- und Kapitalleistungen eine R&uuml;ckstellung f&uuml;r ungewisse Verbindlichkeiten bilden durfte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(a) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;249 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 des Handelsgesetzbuchs (HGB) sind in der Handelsbilanz u.a. R&uuml;ckstellungen f&uuml;r ungewisse Verbindlichkeiten zu bilden. Dieses Gebot stellt einen nach &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 KStG i.V.m. &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG auch steuerrechtlich zu beachtenden Grundsatz ordnungsm&auml;&szlig;iger Buchf&uuml;hrung dar. Voraussetzung f&uuml;r die Bildung einer R&uuml;ckstellung f&uuml;r ungewisse Verbindlichkeiten ist nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH entweder das Bestehen einer dem Betrage nach ungewissen Verbindlichkeit oder die hinreichende Wahrscheinlichkeit des k&uuml;nftigen Entstehens einer Verbindlichkeit dem Grunde nach (deren H&ouml;he zudem ungewiss sein kann) und ihre wirtschaftliche Verursachung in der Zeit vor dem Bilanzstichtag. Als weitere Voraussetzung beider Tatbest&auml;nde muss der Schuldner ernsthaft mit seiner Inanspruchnahme rechnen (vgl. z.B. Senatsurteil vom 27.&nbsp;Juni 2001 I&nbsp;R&nbsp;45\/97, BFHE 196, 216, BStBl II 2003, 121; BFH-Urteile vom 19.&nbsp;Oktober 1993 VIII&nbsp;R&nbsp;14\/92, BFHE 172, 456, BStBl II 1993, 891; vom 25.&nbsp;M&auml;rz 2004 IV&nbsp;R&nbsp;35\/02, BFHE 206, 25, BStBl II 2006, 644; vom 21.&nbsp;September 2005 X&nbsp;R&nbsp;29\/03, BFHE 212, 439, BStBl II 2006, 647).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(b) Im Streitfall ist zwischen den Beteiligten allein das Bestehen einer Verbindlichkeit umstritten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Letztere ergibt sich indes zweifelsfrei daraus, dass die Kl&auml;gerin gegen&uuml;ber den Tr&auml;gerunternehmen verpflichtet war, die von diesen erhaltenen, zweckgebundenen Zuwendungen bestimmungsgem&auml;&szlig; zu verwenden. Das FG hat insoweit zu Recht auf &sect;&nbsp;2 der Satzung abgestellt, nach dem die &uuml;berlassenen Mittel zur Unterst&uuml;tzung von (ehemaligen) Mitarbeitern der Tr&auml;gerunternehmen bei Hilfsbed&uuml;rftigkeit, im Alter, bei Invalidit&auml;t und im Todesfall zu verwenden seien. Dementsprechend d&uuml;rften laut &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 der Satzung die Eink&uuml;nfte und das Verm&ouml;gen auch nur f&uuml;r die in &sect;&nbsp;2 dieser Satzung genannten Zwecke verwendet werden. Diese Auslegung ist m&ouml;glich und nicht zu beanstanden. Sie entspricht der Rechtsprechung des Senats, wonach es sich im Verh&auml;ltnis zwischen dem Tr&auml;gerunternehmen und der Unterst&uuml;tzungskasse um Zahlungen mit Gegenleistungscharakter handelt, weil die Unterst&uuml;tzungskasse sie zu dem Zweck erh&auml;lt, die an sich vom Tr&auml;gerunternehmen geschuldeten Versorgungsleistungen zu erbringen (vgl. Senatsurteil in BFHE 232, 415, BStBl II 2014, 119, Rz&nbsp;20). &sect;&nbsp;16 der Satzung der Kl&auml;gerin, wonach die Empf&auml;nger der Leistungen nach &sect;&nbsp;2 der Satzung keinen Rechtsanspruch auf diese Leistungen haben, &auml;ndert nichts daran, dass eine Verbindlichkeit der Kl&auml;gerin jedenfalls gegen&uuml;ber den Tr&auml;gerunternehmen besteht. Nicht zu folgen ist in diesem Zusammenhang ferner der Auffassung des FA, nach der eine R&uuml;ckstellungsbildung im Widerspruch zur Grundkonzeption der Regelungen zur partiellen Steuerpflicht einer Unterst&uuml;tzungskasse nach &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 Buchst.&nbsp;e Satz&nbsp;3 i.V.m. &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 und 6 KStG 2002 n.F. stehe. &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 KStG i.d.F. des Steuer&auml;nderungsgesetzes 2015 vom 2.&nbsp;November 2015 (BGBl I 2015, 1834, BStBl I 2015, 846) ordnet zwar &#8211;erstmals mit Wirkung vom 1.&nbsp;Januar 2016 (vgl. Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;4 des Gesetzes vom 2.&nbsp;November 2015)&#8211; an, dass bei der Ermittlung des Einkommens der Unterst&uuml;tzungskasse u.a. &quot;Versorgungsleistungen der Kasse &#8230; nicht mindernd zu ber&uuml;cksichtigen&quot; sind. Die Kl&auml;gerin weist jedoch zutreffend darauf hin, dass in den Bestimmungen zur sog. &Uuml;berdotierung eine gesetzliche Abweichung von den in der Steuerbilanz grunds&auml;tzlich geltenden Passivierungsregelungen zu sehen ist, die durch den besonderen Zweck der Regelungen zur partiellen Steuerpflicht begr&uuml;ndet sind. Bei der Kl&auml;gerin liegt aber kein Fall einer &Uuml;berdotierung und damit insoweit kein Fall einer partiellen Steuerpflicht vor. Demgem&auml;&szlig; unterliegt die Kl&auml;gerin den allgemeinen Regeln &uuml;ber die Einkommensermittlung; ihr Betriebsverm&ouml;gen ist mithin nach den handelsrechtlichen Grunds&auml;tzen ordnungsm&auml;&szlig;iger Buchf&uuml;hrung auszuweisen (&sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 KStG i.V.m. &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1, &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Anderes ergibt sich schlie&szlig;lich auch nicht aus Art.&nbsp;28 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 des Einf&uuml;hrungsgesetzes zum Handelsgesetzbuch (EGHGB). Danach braucht f&uuml;r eine mittelbare Verpflichtung aus einer Zusage f&uuml;r eine laufende Pension sowie f&uuml;r eine &quot;&auml;hnliche unmittelbare oder mittelbare Verpflichtung&quot; eine R&uuml;ckstellung in keinem Fall gebildet werden. Dieses handelsrechtliche Passivierungswahlrecht w&uuml;rde in der Steuerbilanz zwar zu einem Passivierungsverbot f&uuml;hren (vgl. Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 3.&nbsp;Februar 1969 GrS&nbsp;2\/68, BFHE 95, 31, BStBl II 1969, 291), eine &quot;&auml;hnliche&quot; Verpflichtung der Kl&auml;gerin im Sinne der Vorschrift liegt aber nicht vor, da im Streitfall eine Verpflichtung der Kl&auml;gerin gegen&uuml;ber den Tr&auml;gerunternehmen besteht. Eine derartige Verpflichtung ist aber einer Pensionsverpflichtung gegen&uuml;ber Arbeitnehmern nicht &auml;hnlich. Vielmehr verm&ouml;gen unmittelbare Rechtsanspr&uuml;che der Arbeitnehmer gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin an der Verpflichtung der Kl&auml;gerin gegen&uuml;ber den Tr&auml;gerunternehmen nichts zu &auml;ndern. Nur dieses Verst&auml;ndnis entspricht zudem der bisherigen Rechtsprechung des Senats, wonach unter Verweis auf die handelsrechtliche Literatur (vgl. Adler\/D&uuml;ring\/Schmaltz, Rechnungslegung und Pr&uuml;fung der Unternehmen, 6.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;249 HGB Rz&nbsp;115, m.w.N.) der Begriff der &quot;&auml;hnlichen&quot; Verpflichtung restriktiv auszulegen ist, um den Grundsatz der Passivierungspflicht aus &sect;&nbsp;249 Abs.&nbsp;1 HGB nicht zu unterlaufen (Senatsurteile vom 30.&nbsp;Januar 2002 I&nbsp;R&nbsp;71\/00, BFHE 198, 420, BStBl II 2003, 279; wortgleich I&nbsp;R&nbsp;59\/00, BFH\/NV 2002, 1288).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Entgegen der Auffassung der Vorinstanz ist die R&uuml;ckstellung der Kl&auml;gerin f&uuml;r die von ihr zu erbringenden Renten- und Kapitalleistungen nicht abzuzinsen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(a) Nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3a Buchst.&nbsp;e Satz&nbsp;1 EStG sind R&uuml;ckstellungen f&uuml;r Verpflichtungen mit einem Zinssatz von 5,5&nbsp;v.H. abzuzinsen. Nach der entsprechend anzuwendenden Bestimmung des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG sind u.a. Verbindlichkeiten, die entweder verzinslich sind oder deren Laufzeit am Bilanzstichtag weniger als zw&ouml;lf Monate betr&auml;gt, von der Abzinsung ausgenommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(b) Diese Regelung greift auch im Streitfall ein. Nach den Feststellungen des FG waren die Verpflichtungen der Kl&auml;gerin zwar nicht ausdr&uuml;cklich mit einer Zinsvereinbarung verbunden. F&uuml;r Darlehensverbindlichkeiten hat der Senat allerdings entschieden, dass es f&uuml;r die &quot;Verzinslichkeit&quot; eines Darlehens nicht nur auf die Nominalverzinsung ankommt, sondern insoweit auch andere mit der Darlehensgew&auml;hrung verbundene Leistungspflichten des Darlehensnehmers bedeutsam sein k&ouml;nnen (vgl. Senatsurteil vom 27.&nbsp;Januar 2010 I&nbsp;R&nbsp;35\/09, BFHE 228, 250, BStBl II 2010, 478). Die Finanzverwaltung hat sich dieser Auffassung angeschlossen und l&auml;sst &quot;andere wirtschaftliche Nachteile&quot; ausreichen (vgl. Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 26.&nbsp;Mai 2005, BStBl I 2005, 699, Rz&nbsp;14). Nach den Feststellungen der Vorinstanz geh&ouml;rt zu den Leistungspflichten der Kl&auml;gerin nicht nur, dass das Verm&ouml;gen f&uuml;r die in &sect;&nbsp;2 der Satzung genannten Zwecke verwendet werden muss; Gleiches gilt vielmehr auch f&uuml;r s&auml;mtliche aus der Anlage der Zuwendungen der Tr&auml;gerunternehmen erzielten Ertr&auml;ge (&sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 der Satzung). Die Verpflichtung der Kl&auml;gerin gegen&uuml;ber den Tr&auml;gerunternehmen geht damit &uuml;ber eine blo&szlig;e Zweckbindung hinsichtlich der Verwendung der erhaltenen Zuwendungen hinaus (vgl. dazu Senatsurteil in BFHE 228, 250, BStBl II 2010, 478) mit der Folge, dass der Kl&auml;gerin keinerlei &quot;Zinsvorteil&quot; verbleibt, der es rechtfertigen k&ouml;nnte, die Verbindlichkeit nur in abgezinster H&ouml;he auszuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Zwischen den Beteiligten besteht kein Streit dar&uuml;ber, dass ausgehend von den Feststellungen der Vorinstanz, wonach in der Handelsbilanz der Kl&auml;gerin &quot;als Passivum eine R&uuml;ckstellung f&uuml;r satzungsm&auml;&szlig;ige Zwecke in H&ouml;he von ca. &#8230;&nbsp;EUR ausgewiesen&quot; worden ist, das Eigenkapital i.S. des &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 KStG 2002 n.F. (nach Abzug des Nennkapitals von 25.580&nbsp;EUR) den Betrag der R&uuml;ckstellung nicht erreicht. Damit stand der Kl&auml;gerin nach Ansatz der (nicht abzuzinsenden) R&uuml;ckstellung kein Eigenkapital zur Verf&uuml;gung, das f&uuml;r eine Aussch&uuml;ttung verwendet werden k&ouml;nnte. Der K&ouml;rperschaftsteuererh&ouml;hungsbetrag ist somit nach &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 KStG 2002 n.F. auf 0&nbsp;EUR begrenzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Sache ist spruchreif. Der angefochtene Bescheid &uuml;ber die Festsetzung eines K&ouml;rperschaftsteuererh&ouml;hungsbetrags ist antragsgem&auml;&szlig; aufzuheben. Ausnahmsweise kann der BFH nach Aufhebung eines Zwischenurteils in der Sache selbst nach &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 FGO abschlie&szlig;end entscheiden, beispielsweise dann, wenn feststeht, dass die Klage Erfolg hat, mithin spruchreif ist (Senatsurteil vom 8.&nbsp;Oktober 2008 I&nbsp;R&nbsp;63\/07, BFHE 223, 194, BStBl II 2009, 121; BFH-Urteil vom 20.&nbsp;April 2016 XI&nbsp;R&nbsp;6\/14, BFHE 253, 499, BStBl II 2016, 828; vgl. Lange in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect;&nbsp;99 FGO Rz&nbsp;54). So verh&auml;lt es sich im Streitfall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 27.9.2017, I R 65\/15ECLI:DE:BFH:2017:U.270917.IR65.15.0 R&uuml;ckstellung f&uuml;r Unterst&uuml;tzungsleistungen bei einer steuerbefreiten Unterst&uuml;tzungskasse &#8211; Fortf&uuml;hrung des Verfahrens trotz ausstehender Entscheidung &uuml;ber einen Grundlagenbescheid Leits&auml;tze NV: Verpflichtet sich eine steuerbefreite Unterst&uuml;tzungskasse dazu, nicht nur das von den Tr&auml;gerunternehmen zugewendete Verm&ouml;gen, sondern auch s&auml;mtliche aus den Zuwendungen erzielte Ertr&auml;ge f&uuml;r die Unterst&uuml;tzungsleistungen zu verwenden, ist die &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-65-15-rueckstellung-fuer-unterstuetzungsleistungen-bei-einer-steuerbefreiten-unterstuetzungskasse-fortfuehrung-des-verfahrens-trotz-ausstehender-entscheidung-ueber-einen-grundlagenbescheid\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;65\/15 &#8211; R&uuml;ckstellung f&uuml;r Unterst&uuml;tzungsleistungen bei einer steuerbefreiten Unterst&uuml;tzungskasse &#8211; Fortf&uuml;hrung des Verfahrens trotz ausstehender Entscheidung &uuml;ber einen Grundlagenbescheid<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69065","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69065","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69065"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69065\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69065"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69065"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69065"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}