{"id":69066,"date":"2018-02-23T12:46:45","date_gmt":"2018-02-23T10:46:45","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69066"},"modified":"2018-02-23T12:46:45","modified_gmt":"2018-02-23T10:46:45","slug":"ii-r-15-15-beruecksichtigung-einer-zukuenftigen-steuerbelastung-bei-den-wertfeststellungen-fuer-zwecke-der-erbschaftsteuer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-15-15-beruecksichtigung-einer-zukuenftigen-steuerbelastung-bei-den-wertfeststellungen-fuer-zwecke-der-erbschaftsteuer\/","title":{"rendered":"II&nbsp;R&nbsp;15\/15 &#8211; Ber&uuml;cksichtigung einer zuk&uuml;nftigen Steuerbelastung bei den Wertfeststellungen f&uuml;r Zwecke der Erbschaftsteuer"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 27.9.2017, II R 15\/15<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.270917.IIR15.15.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Ber&uuml;cksichtigung einer zuk&uuml;nftigen Steuerbelastung bei den Wertfeststellungen f&uuml;r Zwecke der Erbschaftsteuer<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Die zuk&uuml;nftige ertragsteuerrechtliche Belastung aufgrund einer im Bewertungszeitpunkt lediglich beabsichtigten, aber noch nicht beschlossenen Liquidation der Kapitalgesellschaft ist bei der Ermittlung des Substanzwerts als Mindestwert nicht wertmindernd zu ber&uuml;cksichtigen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;ger gegen das Urteil des Finanzgerichts Hamburg vom 20. Januar 2015&nbsp;&nbsp;3 K 180\/14 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens haben die Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Unternehmensgegenstand der Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin), einer GmbH, war der Erwerb, die Verwaltung, die Ver&auml;u&szlig;erung von Grundst&uuml;cken und die Erstellung von Wohnungen. Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Kl&auml;gerin waren der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) und eine am 21.&nbsp;Juni 2012 verstorbene Verwandte (Erblasserin). Die Erblasserin war bis zu ihrem Tode Alleingesellschafterin der Kl&auml;gerin. Ihre Beteiligung ging im Wege der Erbfolge auf den Kl&auml;ger &uuml;ber.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Schon lange vor dem Tod der Erblasserin verf&uuml;gte die Kl&auml;gerin nicht mehr &uuml;ber einen operativen Gesch&auml;ftsbetrieb. Ihr Anlageverm&ouml;gen bestand allein aus einem von der Erblasserin bis zu ihrem Umzug in ein Alten- und Pflegeheim selbst bewohnten Hausgrundst&uuml;ck, das weder vermietet wurde noch vermietbar war. Das Hausgrundst&uuml;ck wurde mit einem Buchwert von 1,51&nbsp;EUR bilanziert. Das Umlaufverm&ouml;gen der Kl&auml;gerin bestand im Wesentlichen aus Bankguthaben und einer Forderung gegen die Erblasserin. Der Kl&auml;ger fasste am 25.&nbsp;Juli 2014 den f&ouml;rmlichen Beschluss, die Kl&auml;gerin zu liquidieren, und sch&uuml;ttete die Kapitalr&uuml;cklage an sich aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das zust&auml;ndige Finanzamt stellte den Grundbesitzwert auf den 21.&nbsp;Juni 2012 mit Bescheid vom 22.&nbsp;November 2013 f&uuml;r Zwecke der Ermittlung des Werts des Betriebsverm&ouml;gens mit 857.226&nbsp;EUR gesondert fest. Der gegen diesen Bescheid zun&auml;chst eingelegte Einspruch wurde sp&auml;ter zur&uuml;ckgenommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Den Wert der Anteile an der Kl&auml;gerin stellte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) mit Bescheid vom 12.&nbsp;Dezember 2013 f&uuml;r Zwecke der Erbschaftsteuer nach &sect;&nbsp;151 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 des Bewertungsgesetzes in der im Jahr 2012 g&uuml;ltigen Fassung (BewG) auf 1.386.364&nbsp;EUR fest. Dabei folgte das FA der Erkl&auml;rung zur Feststellung des Bedarfswerts f&uuml;r die Anteile an Kapitalgesellschaften vom 9.&nbsp;August 2013, setzte jedoch statt des erkl&auml;rten Grundbesitzwerts den gesondert festgestellten Grundbesitzwert in H&ouml;he von 857.226&nbsp;EUR an. In demselben Bescheid stellte das FA den gemeinen Wert des Verwaltungsverm&ouml;gens nach &sect;&nbsp;13b Abs.&nbsp;2a des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes in der im Jahr 2012 geltenden Fassung (ErbStG) auf 857.226&nbsp;EUR fest. Nachrichtlich errechnete das FA die Quote des Verwaltungsverm&ouml;gens gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13b Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 ErbStG mit 61,8&nbsp;%.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die nach dem erfolglosen Einspruchsverfahren erhobene Klage gegen die gesonderte Feststellung des Anteilswerts und des Verwaltungsverm&ouml;genswerts, mit der ein Abzug der bei einer Liquidation anfallenden K&ouml;rperschaftsteuer, des Solidarit&auml;tszuschlags zur K&ouml;rperschaftsteuer und der Gewerbesteuer begehrt wurde, hatte keinen Erfolg. Nach Ansicht des Finanzgerichts (FG) hat das FA zu Recht die auf die stillen Reserven im Grundst&uuml;cks-Buchwert entfallende latente Ertragsteuerbelastung nicht wertmindernd ber&uuml;cksichtigt. Nach &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 BewG d&uuml;rfe die Summe der gemeinen Werte der zum Betriebsverm&ouml;gen geh&ouml;renden Wirtschaftsg&uuml;ter und sonstigen aktiven Ans&auml;tze abz&uuml;glich der zum Betriebsverm&ouml;gen geh&ouml;renden Schulden und sonstigen Abz&uuml;ge (Substanzwert) der Gesellschaft nicht unterschritten werden. Der so definierte Substanzwert bilde bei der Bewertung von Anteilen an Kapitalgesellschaften die untere Grenze. Die latenten Steuern k&ouml;nnten auch dann nicht ber&uuml;cksichtigt werden, wenn der sog. Liquidationswert anzusetzen w&auml;re. Insoweit komme es nicht darauf an, ob eine entsprechende Absicht, die Kl&auml;gerin zu liquidieren, bereits am Bewertungsstichtag bestanden habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA hat in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG vom 20.&nbsp;Januar 2015 den angefochtenen Feststellungsbescheid nach &sect;&nbsp;165 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 der Abgabenordnung im Hinblick auf die seinerzeit anh&auml;ngige Verfassungsbeschwerde 1&nbsp;BvR&nbsp;1432\/10 gegen das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 17.&nbsp;Februar 2010 II&nbsp;R&nbsp;23\/09 (BFHE 229, 363, BStBl II 2010, 641) f&uuml;r vorl&auml;ufig erkl&auml;rt. Das FG-Urteil ist ver&ouml;ffentlicht in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2015, 1000.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger die unzutreffende Auslegung des &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 BewG. Zudem beruhe das Urteil auf der Verletzung von Verfahrensrecht, da das FG den Kl&auml;ger nicht f&ouml;rmlich zu seiner Liquidationsabsicht vernommen habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen,<br \/>die Vorentscheidung aufzuheben und den Bescheid vom 20.&nbsp;Januar 2015 &uuml;ber die Feststellung des Anteilswerts und des Verwaltungsverm&ouml;genswerts auf den 21.&nbsp;Juni 2012 dahingehend zu &auml;ndern, dass beide Werte um latente Ertragsteuern in H&ouml;he von 262.766&nbsp;EUR herabgesetzt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und war daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Zutreffend ist das FG davon ausgegangen, dass die zuk&uuml;nftig anfallenden Steuern bei der gesonderten Feststellung des Werts der Anteile an der Kl&auml;gerin und des Verwaltungsverm&ouml;gens nicht zu ber&uuml;cksichtigen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Anteile an Kapitalgesellschaften, f&uuml;r die ein Kurswert nach &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 BewG nicht gegeben ist, sind nach &sect;&nbsp;157 Abs.&nbsp;4 BewG unter Ber&uuml;cksichtigung der tats&auml;chlichen Verh&auml;ltnisse und der Wertverh&auml;ltnisse zum Bewertungsstichtag gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 BewG mit dem gemeinen Wert zu bewerten. Das f&uuml;r die Bewertung zust&auml;ndige Finanzamt stellt auch die Summen der gemeinen Werte der Wirtschaftsg&uuml;ter des Verwaltungsverm&ouml;gens i.S. des &sect;&nbsp;13b Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 bis 5 ErbStG und des jungen Verwaltungsverm&ouml;gens i.S. des &sect;&nbsp;13b Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 ErbStG gesondert fest, wenn diese Werte f&uuml;r die Erbschaftsteuer oder eine andere Feststellung im Sinne dieser Vorschrift von Bedeutung sind (&sect;&nbsp;13b Abs.&nbsp;2a Satz&nbsp;1 ErbStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Liegen keine zeitnahen Verk&auml;ufe vor, aus denen der gemeine Wert abgeleitet werden k&ouml;nnte, ist dieser nach &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 BewG unter Ber&uuml;cksichtigung der Ertragsaussichten der Kapitalgesellschaft oder einer anderen anerkannten, auch im gew&ouml;hnlichen Gesch&auml;ftsverkehr f&uuml;r nichtsteuerliche Zwecke &uuml;blichen Methode zu ermitteln. Zur Ber&uuml;cksichtigung der Ertragsaussichten kann nach &sect;&sect;&nbsp;199 bis 203 BewG das vereinfachte Ertragswertverfahren angewandt werden (&sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;4 BewG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 Halbsatz&nbsp;1 BewG darf die Summe der gemeinen Werte der zum Betriebsverm&ouml;gen geh&ouml;renden Wirtschaftsg&uuml;ter und sonstigen aktiven Ans&auml;tze abz&uuml;glich der zum Betriebsverm&ouml;gen geh&ouml;renden Schulden und sonstigen Abz&uuml;ge (Substanzwert) der Gesellschaft nicht unterschritten werden. Dieser Substanzwert bildet bei der Bewertung von Anteilen an Kapitalgesellschaften die untere Grenze. Der sog. Liquidationswert stellt nur eine besondere Auspr&auml;gung des Substanzwerts dar (vgl. BTDrucks 16\/7918, S.&nbsp;38; Mannek in G&uuml;rsching\/Stenger, Bewertungsrecht, &sect;&nbsp;11 BewG Rz&nbsp;430&nbsp;ff.; Eisele in R&ouml;ssler\/Troll, BewG, &sect;&nbsp;11 Rz&nbsp;40). Er ist als Barwert der erzielbaren Nettoerl&ouml;se abz&uuml;glich Schulden und Liquidationskosten zu ermitteln (Mannek, a.a.O., &sect;&nbsp;11 BewG Rz&nbsp;430) und kann in den F&auml;llen angesetzt werden, in denen feststeht, dass die Gesellschaft nicht weiter betrieben werden soll (so BTDrucks 16\/7918, S.&nbsp;38), oder in denen sich die Gesellschaft in Liquidation befindet (so R&nbsp;B&nbsp;11.3 Abs.&nbsp;9 der Erbschaftsteuer-Richtlinien 2011).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Bei der Ermittlung des Substanzwerts werden nach &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 Halbsatz&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;103 BewG Schulden und sonstige Abz&uuml;ge, die nach &sect;&nbsp;95 Abs.&nbsp;1 BewG zum Betriebsverm&ouml;gen geh&ouml;ren, ber&uuml;cksichtigt, soweit sie mit der Gesamtheit oder einzelnen Teilen des Betriebsverm&ouml;gens im Sinne dieses Gesetzes in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen. Das Betriebsverm&ouml;gen umfasst nach &sect;&nbsp;95 Abs.&nbsp;1 BewG alle Teile eines Gewerbebetriebs i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 und 2 des Einkommensteuergesetzes (EStG), die bei der steuerlichen Gewinnermittlung zum Betriebsverm&ouml;gen geh&ouml;ren. Der Umfang des Betriebsverm&ouml;gens richtet sich demnach weitgehend danach, was ertragsteuerrechtlich dem Betriebsverm&ouml;gen zugerechnet wird (BFH-Urteil vom 17.&nbsp;Mai 2000 II&nbsp;R&nbsp;2\/98, BFHE 191, 399, BStBl II 2000, 456, m.w.N.). Zum Betriebsverm&ouml;gen z&auml;hlen daher grunds&auml;tzlich alle Wirtschaftsg&uuml;ter und sonstigen aktiven Ans&auml;tze sowie Schulden und sonstigen Abz&uuml;ge, die bei der steuerlichen Gewinnermittlung zum Betriebsverm&ouml;gen geh&ouml;ren, soweit das Gesetz nicht ausdr&uuml;cklich etwas anderes vorschreibt oder zul&auml;sst. Bei bilanzierenden Steuerpflichtigen rechnen hierzu u.a. alle Schulden und sonstigen Abz&uuml;ge, die in der Steuerbilanz ausgewiesen sind (BFH-Urteil in BFHE 191, 399, BStBl II 2000, 456).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;249 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 des Handelsgesetzbuchs sind in der Handelsbilanz u.a. R&uuml;ckstellungen f&uuml;r ungewisse Verbindlichkeiten zu bilden. Die daraus folgende Passivierungspflicht geh&ouml;rt zu den Grunds&auml;tzen ordnungsm&auml;&szlig;iger Buchf&uuml;hrung und ist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG i.V.m. &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes auch f&uuml;r die Steuerbilanz zu beachten (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. BFH-Urteil vom 25.&nbsp;Januar 2017 I&nbsp;R&nbsp;70\/15, BFHE 257, 66, BStBl II 2017, 780, Rz&nbsp;21, m.w.N.). R&uuml;ckstellungen f&uuml;r ungewisse Verbindlichkeiten setzen entweder das Bestehen einer ihrer H&ouml;he nach ungewissen Verbindlichkeit oder die &uuml;berwiegende Wahrscheinlichkeit des Entstehens einer Verbindlichkeit dem Grunde nach voraus, deren H&ouml;he zudem ungewiss sein kann. Ist die Verpflichtung am ma&szlig;gebenden Stichtag nicht nur der H&ouml;he nach ungewiss, sondern auch dem Grunde nach noch nicht rechtlich entstanden, so kann eine R&uuml;ckstellung nur unter der weiteren Voraussetzung gebildet werden, dass die Verpflichtung wirtschaftlich vor dem Stichtag verursacht ist. Die wirtschaftliche Verursachung einer Verbindlichkeit setzt voraus, dass die wirtschaftlich wesentlichen Tatbestandsmerkmale erf&uuml;llt sind und das Entstehen der Verbindlichkeit nur noch von wirtschaftlich unwesentlichen Tatbestandsmerkmalen abh&auml;ngt. Ma&szlig;gebend ist hiernach die wirtschaftliche Bewertung des Einzelfalls im Lichte der rechtlichen Struktur des Tatbestands, mit dessen Erf&uuml;llung die Verbindlichkeit entsteht (BFH-Urteil in BFHE 257, 66, BStBl II 2017, 780, Rz&nbsp;22, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Nach diesen Grunds&auml;tzen ist die zuk&uuml;nftige ertragsteuerrechtliche Belastung aufgrund einer im Bewertungszeitpunkt (&sect;&sect;&nbsp;9 und 11 ErbStG) lediglich beabsichtigten, aber noch nicht beschlossenen Liquidation der Kapitalgesellschaft bei der Ermittlung des Substanzwerts als Mindestwert nicht wertmindernd zu ber&uuml;cksichtigen. Steuern, die aufgrund der Liquidation und der damit zusammenh&auml;ngenden Aufdeckung stiller Reserven entstehen k&ouml;nnten, sind im Bewertungszeitpunkt weder als Verbindlichkeiten noch als R&uuml;ckstellungen in der Steuerbilanz auszuweisen. Dem Ausweis als Verbindlichkeiten steht entgegen, dass diese Steuern zu diesem Zeitpunkt noch nicht entstanden sind. R&uuml;ckstellungen k&ouml;nnen nicht gebildet werden, weil zum Bewertungsstichtag das Entstehen nicht &uuml;berwiegend wahrscheinlich ist. Bei einer im Bewertungszeitpunkt lediglich beabsichtigten Liquidation l&auml;sst sich noch nicht absehen, ob, wann und in welcher H&ouml;he es zu einer tats&auml;chlichen steuerlichen Belastung kommen wird (vgl. BFH-Urteil vom 28.&nbsp;Juni 1995 II&nbsp;R&nbsp;37\/92, BFH\/NV 1996, 106, unter II.1.b). Aufgrund einer blo&szlig;en Liquidationsabsicht sind zudem die wirtschaftlich wesentlichen Tatbestandsmerkmale f&uuml;r das Entstehen von Ertragsteuern auf einen etwaigen k&uuml;nftigen Liquidationsgewinn noch nicht erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH), wonach bei der stichtagsbezogenen Bewertung von Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden f&uuml;r Zwecke des Zugewinnausgleichs zuk&uuml;nftige Ertragsteuern aus der Ver&auml;u&szlig;erung einer freiberuflichen Praxis unabh&auml;ngig davon zu ber&uuml;cksichtigen sind, ob die Ver&auml;u&szlig;erung tats&auml;chlich beabsichtigt ist (vgl. BGH-Urteil vom 9.&nbsp;Februar 2011 XII&nbsp;ZR&nbsp;40\/09, BGHZ 188, 282), steht der Nichtber&uuml;cksichtigung von zuk&uuml;nftig entstehenden Steuern im Rahmen der Ermittlung des Substanzwerts nach &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 BewG nicht entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der BGH ermittelt den Wert der freiberuflichen Praxis danach, was im Falle einer Ver&auml;u&szlig;erung aus dem Substanzwert und dem Goodwill zu erzielen w&auml;re. Bei dieser Bewertungsmethode, die auf den zu erzielenden Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn abstellt, d&uuml;rfe nicht au&szlig;er Betracht bleiben, dass wegen der damit verbundenen Aufl&ouml;sung der stillen Reserven dem Verk&auml;ufer wirtschaftlich nur der um die fraglichen Steuern verminderte Erl&ouml;s verbleibe (vgl. BGH-Urteil in BGHZ 188, 282, Rz&nbsp;30).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Bewertung von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft f&uuml;r Zwecke der Erbschaftsteuer stellt aber nicht auf den etwaig zu erzielenden Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn ab. Ma&szlig;geblich ist nach &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 BewG als Mindestwert die Summe der gemeinen Werte der zum Betriebsverm&ouml;gen geh&ouml;renden Wirtschaftsg&uuml;ter abz&uuml;glich der Schulden. Der gemeine Wert wird nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 BewG durch den Preis bestimmt, der im gew&ouml;hnlichen Gesch&auml;ftsverkehr nach der Beschaffenheit des Wirtschaftsguts bei einer Ver&auml;u&szlig;erung zu erzielen w&auml;re. Bei der Ermittlung dieses Preises muss ein m&ouml;glicher K&auml;ufer unterstellt werden, der an dem Erwerb des Wirtschaftsguts in seiner konkreten Beschaffenheit mit der vorgesehenen Verwertungsm&ouml;glichkeit interessiert und bereit ist, einen angemessenen, dem inneren Wert entsprechenden Preis zu zahlen (BFH-Urteil vom 29.&nbsp;April 1987 X&nbsp;R&nbsp;2\/80, BFHE 150, 453, BStBl II 1987, 769). Auf den bei einer Ver&auml;u&szlig;erung erzielbaren Gewinn stellt die Vorschrift nicht ab (Knittel in G&uuml;rsching\/Stenger, Bewertungsrecht, &sect;&nbsp;9 BewG Rz&nbsp;29). Die Bewertung von Anteilen an Kapitalgesellschaften nach dem BewG erfolgt somit nach anderen Ma&szlig;st&auml;ben als bei der Berechnung des Zugewinnausgleichs.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>g) Die Ber&uuml;cksichtigung etwaiger zuk&uuml;nftiger Steuerschulden ist auch nicht aus Verfassungsgr&uuml;nden geboten. Einen Verfassungsrechtssatz des Inhalts, dass alle Steuern zur Vermeidung von L&uuml;cken oder von Mehrfachbelastung aufeinander abgestimmt werden m&uuml;ssten, gibt es nicht (Beschluss des Bundesverfassungsgerichts &#8211;BVerfG&#8211; vom 8.&nbsp;Januar 1999&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvL&nbsp;14\/98, BStBl II 1999, 152, unter B.II.). In einem Vielsteuersystem lassen sich Doppelbelastungen selbst dann nicht vermeiden, wenn jede Einzelsteuer f&uuml;r sich genommen folgerichtig ausgestaltet ist (BFH-Urteil in BFHE 229, 363, BStBl II 2010, 641, Rz&nbsp;19). Darin liegt weder ein Versto&szlig; gegen den allgemeinen Gleichheitssatz (Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes &#8211;GG&#8211;) noch gegen Art.&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 GG (BVerfG-Beschluss vom 7.&nbsp;April 2015&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvR&nbsp;1432\/10; BFH-Urteil in BFHE 229, 363, BStBl II 2010, 641, Rz&nbsp;20&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Ausgehend davon hat das FG im Streitfall die Klage zu Recht abgewiesen. Ein niedrigerer Wert als der vom FA bei der gesonderten Feststellung des Werts der Anteile an der Kl&auml;gerin und bei der Feststellung des Verwaltungsverm&ouml;gens zugrunde gelegte Substanzwert kann nicht angesetzt werden. Ob die Erblasserin die Fortf&uuml;hrung oder die Liquidation der GmbH beabsichtigte, wirkt sich ebenso wenig auf die Bewertung aus wie eine (etwaige) bereits beim Eintritt des Erbfalls bestehende Liquidationsabsicht des Kl&auml;gers. Die auf das Vorliegen einer Liquidationsabsicht des Kl&auml;gers zum Bewertungszeitpunkt bezogene Verfahrensr&uuml;ge hat somit keine Bedeutung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 27.9.2017, II R 15\/15ECLI:DE:BFH:2017:U.270917.IIR15.15.0 Ber&uuml;cksichtigung einer zuk&uuml;nftigen Steuerbelastung bei den Wertfeststellungen f&uuml;r Zwecke der Erbschaftsteuer Leits&auml;tze Die zuk&uuml;nftige ertragsteuerrechtliche Belastung aufgrund einer im Bewertungszeitpunkt lediglich beabsichtigten, aber noch nicht beschlossenen Liquidation der Kapitalgesellschaft ist bei der Ermittlung des Substanzwerts als Mindestwert nicht wertmindernd zu ber&uuml;cksichtigen. Tenor Die Revision der Kl&auml;ger gegen das &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-15-15-beruecksichtigung-einer-zukuenftigen-steuerbelastung-bei-den-wertfeststellungen-fuer-zwecke-der-erbschaftsteuer\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">II&nbsp;R&nbsp;15\/15 &#8211; Ber&uuml;cksichtigung einer zuk&uuml;nftigen Steuerbelastung bei den Wertfeststellungen f&uuml;r Zwecke der Erbschaftsteuer<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69066","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69066","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69066"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69066\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69066"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69066"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69066"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}