{"id":69071,"date":"2018-02-23T12:43:47","date_gmt":"2018-02-23T10:43:47","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69071"},"modified":"2018-02-23T12:43:47","modified_gmt":"2018-02-23T10:43:47","slug":"vii-r-10-17-zinsberechnung-bei-nicht-fristgerecht-entrichteter-milchabgabe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-r-10-17-zinsberechnung-bei-nicht-fristgerecht-entrichteter-milchabgabe\/","title":{"rendered":"VII&nbsp;R&nbsp;10\/17 &#8211; Zinsberechnung bei nicht fristgerecht entrichteter Milchabgabe"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 28.11.2017, VII R 10\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.281117.VIIR10.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Zinsberechnung bei nicht fristgerecht entrichteter Milchabgabe<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Werden auf f&auml;llige, aber nicht gezahlte Milchabgabe Zinsen erhoben und erstreckt sich der Zinszeitraum &uuml;ber mehrere Jahre, ist der der Zinsberechnung zugrunde zu legende Zinssatz am 1. Oktober eines jeden Jahres des Zinszeitraums neu zu bestimmen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;gerin wird das Urteil des Finanzgerichts D&uuml;sseldorf vom 6. Juni 2016&nbsp;&nbsp;4 K 2307\/15 MOG aufgehoben, soweit die Klage abgewiesen worden ist.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht D&uuml;sseldorf zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wegen &Uuml;berlieferung der sog. Anlieferungs-Referenzmenge im Zw&ouml;lfmonatszeitraum 2007\/2008 wurde gegen die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) Milchabgabe festgesetzt, die zum Teil von der Molkerei gezahlt und hinsichtlich des ausstehenden Betrags mit Abgabenbescheid des Beklagten und Revisionsbeklagten (Hauptzollamt &#8211;HZA&#8211;) von der Kl&auml;gerin gefordert wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nachdem die Kl&auml;gerin begonnen hatte, den Abgabenbetrag in monatlichen Raten zu begleichen, setzte das HZA Zinsen f&uuml;r den Zeitraum Oktober 2008 bis zum erwarteten Ende der Ratenzahlungen im Mai 2022 fest, wobei es den Zinssatz f&uuml;r die gesamte Zeit gem&auml;&szlig; dem am 1.&nbsp;Oktober 2008 geltenden, um einen Prozentpunkt erh&ouml;hten Bezugssatz EURIBOR bestimmte (Art.&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 der Verordnung (EG) Nr.&nbsp;595\/2004 &#8211;VO Nr.&nbsp;595\/2004&#8211; der Kommission vom 30.&nbsp;M&auml;rz 2004 mit Durchf&uuml;hrungsbestimmungen zur Verordnung (EG) Nr.&nbsp;1788\/2003 des Rates &uuml;ber die Erhebung einer Abgabe im Milchsektor, Amtsblatt der Europ&auml;ischen Union &#8211;ABlEU&#8211; Nr.&nbsp;L 94\/22, in der Fassung der &Auml;nderungsverordnung (EG) Nr.&nbsp;1468\/2006 der Kommission vom 4.&nbsp;Oktober 2006, ABlEU Nr.&nbsp;L 274\/6, i.V.m. Anhang&nbsp;II VO Nr.&nbsp;595\/2004). Mit Zins&auml;nderungsbescheid vom 11.&nbsp;August 2011 berechnete das HZA die Zinsen unter Ber&uuml;cksichtigung eines wegen erh&ouml;hter monatlicher Raten k&uuml;rzeren Zinszeitraums neu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf die nach erfolglosem Einspruchsverfahren erhobene Klage hob das Finanzgericht (FG) den Zins&auml;nderungsbescheid vom 11.&nbsp;August 2011 wegen im vorliegenden Verfahren nicht mehr streitiger Punkte der Zinsberechnung teilweise auf und wies die weitergehende Klage ab. Das HZA habe zu Recht Zinsen auf den geschuldeten Abgabenbetrag festgesetzt. Die Kl&auml;gerin sei Schuldnerin der Milchabgabe gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 der Verordnung (EG) Nr.&nbsp;1788\/2003 (VO Nr.&nbsp;1788\/2003) des Rates vom 29.&nbsp;September 2003 &uuml;ber die Erhebung einer Abgabe im Milchsektor (ABlEU Nr.&nbsp;L 270\/123) und somit auch Schuldnerin der Zinsforderung. Der Abnehmer (Molkerei) sei f&uuml;r die Erhebung der Milchabgabe zust&auml;ndig, habe sie aber nicht zu tragen. Der zugrunde gelegte Zinssatz sei auch gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 VO Nr.&nbsp;595\/2004 zutreffend bestimmt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision macht die Kl&auml;gerin geltend, der Finanzrechtsweg sei nicht gegeben, weil es sich bei der Milchabgabe nicht um eine Steuer handele. Das HZA h&auml;tte die Zinsforderung zun&auml;chst gegen&uuml;ber dem Abnehmer geltend machen m&uuml;ssen, da dieser sowohl die Abgabenforderung als auch die Zinsforderung zu begleichen habe. Dar&uuml;ber hinaus mache das HZA eine Zinsforderung der Europ&auml;ischen Union geltend, der jedoch kein Zinsschaden entstanden sei, weil der Abgabenbetrag durch die Mitgliedstaaten entrichtet worden sei. Au&szlig;erdem m&uuml;sse der Zinssatz jeweils zum 1.&nbsp;Oktober eines jeden Jahres dem jeweils geltenden EURIBOR angepasst werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das HZA schlie&szlig;t sich der Auffassung des FG an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision der Kl&auml;gerin ist begr&uuml;ndet und f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung, soweit die Klage abgewiesen worden ist, und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Der angefochtene Zins&auml;nderungsbescheid ist hinsichtlich der H&ouml;he der Zinsforderung rechtswidrig und verletzt die Kl&auml;gerin in ihren Rechten (&sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Wegen der nach Ansicht der Revision fehlenden Rechtswegzust&auml;ndigkeit verweist der Senat auf seine Ausf&uuml;hrungen in dem Beschluss vom 10.&nbsp;April 2017 in der Sache VII&nbsp;B&nbsp;105\/16.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Anders als die Revision meint, richtet sich der Zinsbescheid zu Recht an die Kl&auml;gerin, da sie Schuldnerin der Milchabgabe und damit auch Schuldnerin der auf den Abgabenbetrag berechneten Zinsen ist. Auf die zutreffenden Ausf&uuml;hrungen im angefochtenen FG-Urteil wird zur Vermeidung von Wiederholungen verwiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das FG hat auch zutreffend entschieden, dass die Festsetzung von Zinsen auf den geschuldeten Abgabenbetrag nicht von einem Zinsschaden der Europ&auml;ischen Union abh&auml;ngt. Verzugszinsen werden nach Art.&nbsp;13 Abs.&nbsp;4 VO Nr.&nbsp;1788\/2003 und Art.&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 Unterabs.&nbsp;2 VO Nr.&nbsp;595\/2004 dem Mitgliedstaat gutgeschrieben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Zinsen sind im Streitfall jedoch nach einem unzutreffenden Zinssatz berechnet worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Art.&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 VO Nr.&nbsp;595\/2004 werden Jahreszinsen nach dem um einen Prozentpunkt erh&ouml;hten, am 1.&nbsp;Oktober jedes Jahres g&uuml;ltigen dreimonatigen Bezugssatz gem&auml;&szlig; Anhang&nbsp;II der VO Nr.&nbsp;595\/2004, d.h. f&uuml;r Deutschland nach dem EURIBOR, erhoben. Anders als das HZA und ihm folgend das FG meinen, bedeutet das nicht, dass der auf diese Weise ermittelte Zinssatz auf die Ermittlung der Zinsen im gesamten mehrere Jahre umfassenden Zinszeitraum anzuwenden ist. Die Formulierung in Art.&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 Unterabs.&nbsp;1 VO Nr.&nbsp;595\/2004: &quot;Jahreszinsen (&#8230;), deren am 1.&nbsp;Oktober jedes Jahres g&uuml;ltiger dreimonatiger Bezugssatz (&#8230;) festgesetzt (&#8230;) wird&quot; macht vielmehr deutlich, dass die Vorschrift sich auch auf mehrere Jahre umfassende Zinszeitr&auml;ume bezieht und in einem solchen Fall der am 1.&nbsp;Oktober <strong>eines jeden Jahres<\/strong> g&uuml;ltige Bezugssatz gem&auml;&szlig; Anhang&nbsp;II der VO Nr.&nbsp;595\/2004 f&uuml;r den Zinssatz ma&szlig;gebend ist. Auch die englische Version lautet: &quot;interest annually at the three-month reference rates applicable on 1 October each year&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Weshalb das FG unter Hinweis auf den 5. Erw&auml;gungsgrund zur Verordnung (EG) Nr.&nbsp;1392\/2001 (VO Nr.&nbsp;1392\/2001) der Kommission vom 9.&nbsp;Juli 2001 mit Durchf&uuml;hrungsbestimmungen zur Verordnung (EWG) Nr.&nbsp;3950\/92 des Rates &uuml;ber die Erhebung einer Zusatzabgabe im Milchsektor (Amtsblatt der Europ&auml;ischen Gemeinschaften Nr.&nbsp;L 187\/19) meint, es widerspreche der Sicherung der effektiven Abgabenentrichtung und der Einf&uuml;hrung von Sanktionen bei Nichterf&uuml;llung, Zinsen nach einem j&auml;hrlich neu zu ermittelnden Zinssatz zu berechnen, erschlie&szlig;t sich nicht. Zinsen sind kein Mittel, ausstehende Zahlungen zu sanktionieren, sondern gleichen den Schaden aus, den der Gl&auml;ubiger durch die Vorenthaltung der ihm zustehenden Geldbetr&auml;ge erleidet. Die H&ouml;he dieses Schadens folgt dem allgemeinen Zinsniveau, das vom Beginn bis zum Ende des Zinszeitraums variieren kann (vgl. &sect;&nbsp;288 i.V.m. &sect;&nbsp;247 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs). Es sind keine Anhaltspunkte f&uuml;r die Annahme ersichtlich, der Unionsgesetzgeber habe den EURIBOR am 1.&nbsp;Oktober des Jahres des Zinsbeginns als ma&szlig;gebend f&uuml;r den gesamten, ggf. mehrere Jahre dauernden Zinszeitraum festlegen wollen. Der vorgenannte vom FG angef&uuml;hrte 5.&nbsp;Erw&auml;gungsgrund zur VO Nr.&nbsp;1392\/2001 gibt f&uuml;r die Frage eines einheitlichen oder eines von Jahr zu Jahr wechselnden Zinssatzes nichts her. Keinesfalls kann die Dienstvorschrift der deutschen Zollverwaltung &uuml;ber die Quotenregelung im Milchsektor zur Auslegung des Unionsrechts herangezogen werden. Das liegt auf der Hand und bedarf keiner weiteren Begr&uuml;ndung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Sache ist nicht spruchreif.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Frage der H&ouml;he des f&uuml;r die Zinsberechnung ma&szlig;gebenden, am 1.&nbsp;Oktober eines jeden Jahres des streitigen Zinszeitraums g&uuml;ltigen dreimonatigen Bezugssatzes gem&auml;&szlig; Anhang&nbsp;II der VO Nr.&nbsp;595\/2004 ist eine Tatsachenfrage, die im zweiten Rechtsgang zu kl&auml;ren sein und zu einer &Auml;nderung der Zinsh&ouml;he sowie der Kostenentscheidung f&uuml;hren wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 28.11.2017, VII R 10\/17ECLI:DE:BFH:2017:U.281117.VIIR10.17.0 Zinsberechnung bei nicht fristgerecht entrichteter Milchabgabe Leits&auml;tze Werden auf f&auml;llige, aber nicht gezahlte Milchabgabe Zinsen erhoben und erstreckt sich der Zinszeitraum &uuml;ber mehrere Jahre, ist der der Zinsberechnung zugrunde zu legende Zinssatz am 1. Oktober eines jeden Jahres des Zinszeitraums neu zu bestimmen. 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