{"id":69076,"date":"2018-02-23T12:44:08","date_gmt":"2018-02-23T10:44:08","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69076"},"modified":"2018-02-23T12:44:08","modified_gmt":"2018-02-23T10:44:08","slug":"vi-b-66-17-doppelte-haushaltsfuehrung-ausserhalb-des-beschaeftigungsorts-belegene-wohnung-des-arbeitnehmers-als-mittelpunkt-seiner-lebensinteressen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-b-66-17-doppelte-haushaltsfuehrung-ausserhalb-des-beschaeftigungsorts-belegene-wohnung-des-arbeitnehmers-als-mittelpunkt-seiner-lebensinteressen\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;B&nbsp;66\/17 &#8211; Doppelte Haushaltsf&uuml;hrung: Au&szlig;erhalb des Besch&auml;ftigungsorts belegene Wohnung des Arbeitnehmers als Mittelpunkt seiner Lebensinteressen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 18.12.2017, VI B 66\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:B.181217.VIB66.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Doppelte Haushaltsf&uuml;hrung: Au&szlig;erhalb des Besch&auml;ftigungsorts belegene Wohnung des Arbeitnehmers als Mittelpunkt seiner Lebensinteressen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>NV: Die Entscheidung &uuml;ber den Lebensmittelpunkt erfordert nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH eine tatrichterliche W&uuml;rdigung aller Umst&auml;nde des Einzelfalls, die sich aus einer Zusammenschau mehrerer Einzeltatsachen ergibt. Gegebenenfalls kann deshalb auch ein Vergleich der Lage der Wohnungen als Indiz bei der Beurteilung des Lebensmittelpunkts von Bedeutung sein.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde der Kl&auml;ger wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz vom 15. M&auml;rz 2017&nbsp;&nbsp;1 K 2579\/14 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens haben die Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde hat keinen Erfolg. Soweit die Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) die geltend gemachten Zulassungsgr&uuml;nde &uuml;berhaupt in einer den Anforderungen des &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 der Finanzgerichtsordnung (FGO) gen&uuml;genden Form dargelegt haben, liegen sie jedenfalls nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Revision ist nicht zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2&nbsp;&nbsp;2.&nbsp;Alternative FGO) zuzulassen. Die von den Kl&auml;gern ger&uuml;gte Divergenz zu dem Senatsurteil vom 5.&nbsp;Oktober 1994 VI&nbsp;R&nbsp;62\/90 (BFHE 175, 430, BStBl II 1995, 180) ist nicht gegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger machen geltend, das Finanzgericht (FG) habe entgegen der vorgenannten Entscheidung in BFHE 175, 430, BStBl II 1995, 180 nicht ber&uuml;cksichtigt, dass eine einmal aus beruflichem Anlass begr&uuml;ndete doppelte Haushaltsf&uuml;hrung unabh&auml;ngig davon, aus welchen Gr&uuml;nden die doppelte Haushaltsf&uuml;hrung beibehalten wird, mit einkommensteuerrechtlicher Wirkung fortbesteht und damit unter Umst&auml;nden bis zum Ende des Berufslebens zum Werbungskostenabzug f&uuml;hren kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Fortwirkung der doppelten Haushaltsf&uuml;hrung unabh&auml;ngig von den Gr&uuml;nden f&uuml;r deren Beibehaltung setzt aber zun&auml;chst voraus, dass die doppelte Haushaltsf&uuml;hrung auch tats&auml;chlich noch besteht. Dies erfordert insbesondere, dass am Besch&auml;ftigungsort nicht zugleich der Lebensmittelpunkt liegt (Senatsurteile vom 8.&nbsp;Oktober 2014 VI&nbsp;R&nbsp;16\/14, BFHE 247, 406, BStBl II 2015, 511; vom 7.&nbsp;Mai 2015 VI&nbsp;R&nbsp;71\/14, BFH\/NV 2015, 1240). Das FG hat im Streitfall jedoch gerade angenommen, der Lebensmittelpunkt der Kl&auml;ger habe sich mittlerweile an den Besch&auml;ftigungsort X verlagert und sich gerade nicht mehr &#8211;wie urspr&uuml;nglich einmal&#8211; in Y befunden. Dabei ist das FG &#8211;entgegen der Ansicht der Kl&auml;ger&#8211; auch nicht davon ausgegangen, die Verlagerung habe erst im Streitjahr 2012 stattgefunden. Die von diesen gef&uuml;hrten Haushalte in X und Y stellen damit keine doppelte Haushaltsf&uuml;hrung i.S. des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) dar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Revision ist zudem nicht zur Fortbildung des Rechts (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2&nbsp;&nbsp;1.&nbsp;Alternative FGO) zulassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die von den Kl&auml;gern aufgeworfene Rechtsfrage, ob im Rahmen der Pr&uuml;fung der Voraussetzungen der doppelten Haushaltsf&uuml;hrung nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;5 EStG auch die jeweilige Lage des eigenen Hausstands sowie der Wohnung am Besch&auml;ftigungsort zu ber&uuml;cksichtigen ist, l&auml;sst sich an Hand der vorhandenen Rechtsprechung beantworten. Sie ist mithin nicht kl&auml;rungsbed&uuml;rftig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung ist die Frage, ob die au&szlig;erhalb des Besch&auml;ftigungsorts belegene Wohnung des Arbeitnehmers als Mittelpunkt seiner Lebensinteressen anzusehen ist und deshalb seinen (Haupt)Hausstand darstellt, anhand einer Gesamtw&uuml;rdigung aller Umst&auml;nde des Einzelfalls festzustellen (vgl. Senatsurteile vom 22.&nbsp;Februar 2001 VI&nbsp;R&nbsp;192\/97, BFH\/NV 2001, 1111; vom 9.&nbsp;August 2007 VI&nbsp;R&nbsp;10\/06, BFHE 218, 380, BStBl II 2007, 820; vom 28.&nbsp;M&auml;rz 2012 VI&nbsp;R&nbsp;87\/10, BFHE 236, 553, BStBl II 2012, 800, sowie in BFHE 247, 406, BStBl II 2015, 511, und in BFH\/NV 2015, 1240; jeweils m.w.N.). Dementsprechend erfordert die Entscheidung &uuml;ber den Lebensmittelpunkt nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des erkennenden Senats eine tatrichterliche W&uuml;rdigung aller Umst&auml;nde des Einzelfalls, die sich aus einer Zusammenschau mehrerer Einzeltatsachen ergibt. Indizien k&ouml;nnen sein, wie oft und wie lange sich der Arbeitnehmer in der einen und der anderen Wohnung aufh&auml;lt, wie beide Wohnungen ausgestattet und wie gro&szlig; sie sind. Von Bedeutung sind auch die Dauer des Aufenthalts am Besch&auml;ftigungsort, die Entfernung beider Wohnungen sowie die Zahl der Heimfahrten. Erhebliches Gewicht hat ferner der Umstand, zu welchem Wohnort die engeren pers&ouml;nlichen Beziehungen (z.B. Art und Intensit&auml;t der sozialen Kontakte, Vereinszugeh&ouml;rigkeiten und andere Aktivit&auml;ten) bestehen (Senatsbeschl&uuml;sse vom 9.&nbsp;Februar 2015 VI&nbsp;B&nbsp;80\/14, BFH\/NV 2015, 675, und vom 6.&nbsp;August 2014 VI&nbsp;B&nbsp;38\/14, BFH\/NV 2014, 1904; jeweils m.w.N.). Da es sich um eine W&uuml;rdigung aller Umst&auml;nde des Einzelfalls handelt, kann deshalb gegebenenfalls auch ein Vergleich der Lage der Wohnungen als Indiz bei der Beurteilung des Lebensmittelpunkts von Bedeutung sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Soweit die Kl&auml;ger schlie&szlig;lich noch die Revisionszulassung wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung der Rechtssache (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO) begehren, gen&uuml;gt die Beschwerdebegr&uuml;ndung nicht den Darlegungsanforderungen des &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz 3 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Macht der Beschwerdef&uuml;hrer geltend, die Rechtssache habe grunds&auml;tzliche Bedeutung (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO), so muss er zun&auml;chst eine bestimmte f&uuml;r die Entscheidung des Streitfalls erhebliche abstrakte Rechtsfrage herausstellen. Des Weiteren muss er substantiiert darauf eingehen, weshalb die von ihm aufgeworfene Rechtsfrage aus Gr&uuml;nden der Rechtssicherheit, der Rechtseinheitlichkeit und\/oder der Rechtsentwicklung im allgemeinen Interesse liegt. Zur schl&uuml;ssigen Darlegung der Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit dieser Rechtsfrage muss er au&szlig;erdem begr&uuml;nden, in welchem Umfang, von welcher Seite und aus welchen Gr&uuml;nden die Beantwortung der Rechtsfrage zweifelhaft und streitig ist (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. Beschluss des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 15.&nbsp;Oktober 2008 II&nbsp;B&nbsp;74\/08, BFH\/NV 2009, 125).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Kl&auml;ger haben schon &uuml;ber die vorstehend aufgeworfene, jedoch nicht kl&auml;rungsbed&uuml;rftige Rechtsfrage hinaus keine weitere abstrakte Rechtsfrage formuliert. Die Frage, &quot;ob die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 S.&nbsp;3 Nr.&nbsp;5 EStG vorliegen&quot; ist evident keine abstrakte Rechtsfrage i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO. Daran &auml;ndert auch nichts, dass die Kl&auml;ger die Situation nachfolgend dahingehend n&auml;her eingrenzen, dass es um &quot;Eheleute mit Kindern&quot; gehen soll, &quot;die gemeinsam am Besch&auml;ftigungsort wohnen, dort (gemeinsam) ihrer beruflichen T&auml;tigkeit nachgehen, ihre bisherige Wohnung beibehalten und daher die doppelte Haushaltsf&uuml;hrung beantragen&quot;, und fragen, &quot;ob die Voraussetzungen der doppelten Haushaltsf&uuml;hrung in diesen F&auml;llen vorliegen&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nichts anderes gilt f&uuml;r die weitere Formulierung, &quot;unter welchen Voraussetzungen bei einer Doppelverdienerehe von Eheleuten, die am gleichen Besch&auml;ftigungsort wohnen und dort (vollj&auml;hrige) Kinder haben, eine doppelte Haushaltsf&uuml;hrung vorliegt&quot;. Eine solche offene Frage ist in einem Revisionsverfahren auch nicht kl&auml;rungsf&auml;hig. Denn sie l&auml;sst sich nicht mit &quot;Ja&quot; oder &quot;Nein&quot; beantworten (vgl. hierzu BFH-Beschluss vom 29.&nbsp;Februar 2012 I&nbsp;B&nbsp;88\/11, BFH\/NV 2012, 1089, m.w.N.), sondern h&auml;ngt von den spezifischen Umst&auml;nden des Einzelfalls ab, wobei die Frage, unter welchen Voraussetzungen ein Arbeitnehmer au&szlig;erhalb seines Besch&auml;ftigungsorts einen eigenen Hausstand unterh&auml;lt, in der Rechtsprechung des BFH zudem hinreichend gekl&auml;rt ist (Senatsbeschluss vom 20.&nbsp;Januar 2016 VI&nbsp;B&nbsp;61\/15, BFH\/NV 2016, 747). Neue Gesichtspunkte, die eine erneute Pr&uuml;fung und Entscheidung dieser Frage durch den BFH erforderlich machen, sind nicht erkennbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Von einer Darstellung des Sachverhalts und einer weiteren Begr&uuml;ndung sieht der Senat nach &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;2 FGO ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 18.12.2017, VI B 66\/17ECLI:DE:BFH:2017:B.181217.VIB66.17.0 Doppelte Haushaltsf&uuml;hrung: Au&szlig;erhalb des Besch&auml;ftigungsorts belegene Wohnung des Arbeitnehmers als Mittelpunkt seiner Lebensinteressen Leits&auml;tze NV: Die Entscheidung &uuml;ber den Lebensmittelpunkt erfordert nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH eine tatrichterliche W&uuml;rdigung aller Umst&auml;nde des Einzelfalls, die sich aus einer Zusammenschau mehrerer Einzeltatsachen ergibt. 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