{"id":69077,"date":"2018-02-23T12:44:13","date_gmt":"2018-02-23T10:44:13","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69077"},"modified":"2018-02-23T12:44:13","modified_gmt":"2018-02-23T10:44:13","slug":"iv-r-44-14-korrespondierende-bilanzierung-in-hoehe-der-rueckstellung-fuer-die-erstellung-des-jahresabschlusses-klagebefugnis-des-empfangsbevollmaechtigten-einer-atypisch-stillen-gesellschaft-bei-deren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-44-14-korrespondierende-bilanzierung-in-hoehe-der-rueckstellung-fuer-die-erstellung-des-jahresabschlusses-klagebefugnis-des-empfangsbevollmaechtigten-einer-atypisch-stillen-gesellschaft-bei-deren\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;R&nbsp;44\/14 &#8211; Korrespondierende Bilanzierung in H&ouml;he der R&uuml;ckstellung f&uuml;r die Erstellung des Jahresabschlusses &#8211; Klagebefugnis des Empfangsbevollm&auml;chtigten einer atypisch stillen Gesellschaft bei deren Vollbeendigung &#8211; keine Beiladung weiterer Gesellschafter &#8211; Widerstreitende Steuerfestsetzung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 21.12.2017, IV R 44\/14<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.211217.IVR44.14.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Korrespondierende Bilanzierung in H&ouml;he der R&uuml;ckstellung f&uuml;r die Erstellung des Jahresabschlusses &#8211; Klagebefugnis des Empfangsbevollm&auml;chtigten einer atypisch stillen Gesellschaft bei deren Vollbeendigung &#8211; keine Beiladung weiterer Gesellschafter &#8211; Widerstreitende Steuerfestsetzung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. NV: In H&ouml;he der in der Gesamthandsbilanz einer Personengesellschaft gebildeten R&uuml;ckstellung f&uuml;r die Erstellung des Jahresabschlusses ist in der Sonderbilanz des Gesellschafters eine Forderung zu aktivieren, wenn zum Bilanzstichtag feststeht, dass der Jahresabschluss gegen eine entsprechende Verg&uuml;tung durch den Gesellschafter aufgestellt werden wird.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. NV: Diese Grunds&auml;tze der korrespondierenden Bilanzierung gelten auch bei einer atypisch stillen Gesellschaft, da diese f&uuml;r steuerliche Zwecke wie eine im Innenverh&auml;ltnis bestehende (fiktive) KG behandelt wird.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. NV: Die Sonderverg&uuml;tungen des nur mittelbar &uuml;ber eine Obergesellschaft an der Gesellschaft beteiligten Gesellschafters sind bereits bei der Gewinnermittlung der Untergesellschaft (hier der atypisch stillen Gesellschaft) zu erfassen.<\/p>\n<\/p>\n<p>4. NV: Die Befugnis des Empfangsbevollm&auml;chtigten einer atypisch stillen Gesellschaft, gegen die Gewinnfeststellungsbescheide Klage zu erheben, erlischt mit der Vollbeendigung der Gesellschaft. Insoweit lebt die &uuml;berlagerte Klagebefugnis der Gesellschafter der atypisch stillen Gesellschaft wieder auf.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz vom 23. September 2014 3 K 1685\/12 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Klage wird abgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionsbeklagte (Kl&auml;ger), der als Steuerberater und Wirtschaftspr&uuml;fer eine Steuerberaterpraxis betreibt, und A waren im Streitjahr 2008 Gesellschafter einer Beteiligungsgesellschaft b&uuml;rgerlichen Rechts (GbR). Die GbR und E waren am Stammkapital der M-GmbH, einem im Bereich der Erbringung von Personaldienstleistungen &#8211;Personalberatung, Personalvermittlung und Arbeitnehmer&uuml;berlassung&#8211; t&auml;tigen Unternehmen, beteiligt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Daneben war der Kl&auml;ger zusammen mit C und D Gesellschafter der B-GbR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die B-GbR beteiligte sich mit Vertrag vom 1.&nbsp;April 2007 atypisch still am Handelsgewerbe der M-GmbH. Steuerlicher Berater der M-GmbH war der Kl&auml;ger. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;2 des Vertrags war u.a. vereinbart, dass der Prinzipal (M-GmbH), dem die alleinige Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung oblag, den Wechsel des steuerlichen Beraters nur mit Einwilligung des stillen Gesellschafters vornehmen d&uuml;rfe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r die M-GmbH &#038; atypisch Still reichte der Kl&auml;ger als deren Empfangsbevollm&auml;chtigter im M&auml;rz 2010 die Erkl&auml;rung zur gesonderten und einheitlichen Feststellung von Grundlagen f&uuml;r die Einkommensbesteuerung 2008 ein. Beigef&uuml;gt war der vom Kl&auml;ger aufgestellte Jahresabschluss der M-GmbH zum 31.&nbsp;Dezember 2008. In der Bilanz ist eine R&uuml;ckstellung f&uuml;r die Erstellung des Jahresabschlusses f&uuml;r das Streitjahr in H&ouml;he von 12.000&nbsp;EUR ausgewiesen. In der Gewinn- und Verlustrechnung ist eine entsprechende Aufwandsposition unter dem Konto 6827 &quot;Abschluss- und Pr&uuml;fungskosten&quot; unter der Bezeichnung &quot;3095 JA 2008 [Name des Kl&auml;gers]&quot; gewinnwirksam erfasst. Daneben sind in der Gewinn- und Verlustrechnung auf dem Konto 6827 weitere Aufwendungen in H&ouml;he von 6.195&nbsp;EUR und auf dem Konto 6831 &quot;Lohnbuchhaltung&quot; Aufwendungen in H&ouml;he von 8.991&nbsp;EUR als Ausgaben erfasst. Insgesamt erkl&auml;rte die M-GmbH &#038; atypisch Still einen laufenden Verlust in H&ouml;he von 39.094,82&nbsp;EUR, der jeweils h&auml;lftig auf die M-GmbH und die B-GbR verteilt werden sollte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) folgte im Wesentlichen der Erkl&auml;rung, qualifizierte jedoch die auf den Konten 6827 und 6831 gebuchten Aufwendungen als Sonderverg&uuml;tungen des Kl&auml;gers bei der M-GmbH &#038; atypisch Still und stellte entsprechend dieser Rechtsauffassung mit Bescheid f&uuml;r 2008 &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen (im Weiteren Gewinnfeststellungsbescheid) vom 16.&nbsp;November 2010 neben dem laufenden Gewinn (hier Verlust) der Mitunternehmerschaft einen Sonderbetriebsgewinn des Kl&auml;gers fest. Der Gewinnfeststellungsbescheid wurde dem Kl&auml;ger als Empfangsbevollm&auml;chtigtem der M-GmbH &#038; atypisch Still bekanntgegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen legte der Kl&auml;ger Einspruch ein, mit dem er sich gegen die Feststellung des Sonderbetriebsgewinns dem Grunde und der H&ouml;he nach wandte. Das FA habe die Aufwendungen zu Unrecht als Sonderverg&uuml;tungen des Kl&auml;gers i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;2 i.V.m. Satz&nbsp;2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) beurteilt. Mit Einspruchsentscheidung vom 3.&nbsp;Mai 2012 reduzierte das FA den festgestellten Sonderbetriebsgewinn des Kl&auml;gers um versehentlich erfasste Stornobuchungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bereits zuvor war mit Beschluss des Amtsgerichts X vom &#8230;&nbsp;August 2010 &uuml;ber das Verm&ouml;gen der M-GmbH das Insolvenzverfahren er&ouml;ffnet worden. Im Februar 2011 hatte die Insolvenzverwalterin dem Insolvenzgericht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;208 Abs.&nbsp;1 der Insolvenzordnung angezeigt, dass Masseunzul&auml;nglichkeit vorliegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die von dem Kl&auml;ger als Feststellungsbeteiligter der M-GmbH &#038; atypisch Still am 1.&nbsp;Juni 2012 erhobene Klage, mit der er die Herabsetzung der ihm zugerechneten Sonderverg&uuml;tungen um 17.412,57&nbsp;EUR begehrte, hatte teilweise Erfolg. Das Finanzgericht (FG) gab der Klage insoweit statt, als die als R&uuml;ckstellung passivierten Aufwendungen f&uuml;r die Erstellung des Jahresabschlusses 2008 in H&ouml;he von 12.000&nbsp;EUR nicht als Sonderverg&uuml;tung des Kl&auml;gers im Streitjahr zu erfassen seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am Bilanzstichtag, 31.&nbsp;Dezember 2008, liege noch keine Verbindlichkeit der Gesellschaft gegen&uuml;ber dem Kl&auml;ger vor. Die R&uuml;ckstellung sei vielmehr f&uuml;r die &ouml;ffentlich-rechtliche Verpflichtung zur Aufstellung des Jahresabschlusses zu bilden gewesen. Der Kl&auml;ger habe keine T&auml;tigkeit im Dienste der Gesellschaft i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;2 EStG erbracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen richtet sich die Revision des FA, mit der es die Verletzung des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;2 EStG r&uuml;gt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es beantragt,<br \/>die Vorentscheidung aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision des FA ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Abweisung der Klage (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Zu Recht hat das FG von einer (zus&auml;tzlichen) Beiladung des Kl&auml;gers als Klagebevollm&auml;chtigter i.S. des &sect;&nbsp;48 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Alternative&nbsp;2, Abs.&nbsp;2 FGO abgesehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Bei einer atypisch stillen Gesellschaft &uuml;bernimmt der Empfangsbevollm&auml;chtigte grunds&auml;tzlich die Rolle des nicht vorhandenen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers. Dem Empfangsbevollm&auml;chtigten stehen dieselben prozessualen Befugnisse zu wie einem vertretungsberechtigten Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer nach dem Regeltatbestand des &sect;&nbsp;48 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Alternative&nbsp;1 FGO; er handelt im eigenen Namen im Interesse der Feststellungsbeteiligten und damit f&uuml;r diese als gesetzlicher Prozessstandschafter (Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 12.&nbsp;Mai 2016 IV&nbsp;R&nbsp;27\/13, Rz&nbsp;16, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Eine (zus&auml;tzliche) Beiladung des Kl&auml;gers als Prozessstandschafter der Gesellschafter der M-GmbH &#038; atypisch Still kam im Streitfall schon deshalb nicht in Betracht, weil Letztere aufgrund der Feststellungen des FG bereits vor der Klageerhebung (1.&nbsp;Juni 2012) vollbeendet war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die M-GmbH &#038; atypisch Still war durch die Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens &uuml;ber das Verm&ouml;gen der M-GmbH kraft Gesetzes (&sect;&nbsp;728 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs) aufgel&ouml;st (vgl. Baumbach\/Hopt\/Roth, HGB, 37.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;234 Rz&nbsp;5). Zudem hatte die M-GmbH ihren Gesch&auml;ftsbetrieb bereits zum 31.&nbsp;Juli 2009 faktisch eingestellt. Zu diesem Zeitpunkt waren s&auml;mtliche Arbeitsverh&auml;ltnisse gek&uuml;ndigt und alle Kunden abgeworben. Ebenfalls verf&uuml;gte sie ausweislich der Anzeige der Masseunzul&auml;nglichkeit vom &#8230;&nbsp;Februar 2011 &uuml;ber kein Aktivverm&ouml;gen mehr, so dass die Vollbeendigung auch ohne die Durchf&uuml;hrung eines Liquidationsverfahrens eingetreten ist (vgl. BFH-Urteil vom 30.&nbsp;M&auml;rz 2017 IV&nbsp;R&nbsp;3\/15, Rz&nbsp;28).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Mit der Vollbeendigung der Personengesellschaft ist deren Befugnis erloschen, in Prozessstandschaft f&uuml;r ihre Gesellschafter Rechtsbehelfe gegen die Gewinnfeststellungsbescheide einzulegen (&sect;&nbsp;48 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 FGO). Insoweit lebt die bis zum Zeitpunkt der Vollbeendigung &uuml;berlagerte Klagebefugnis der einzelnen Gesellschafter wieder auf (BFH-Urteil vom 22.&nbsp;Januar 2015 IV&nbsp;R&nbsp;62\/11, Rz&nbsp;12). Gleiches gilt f&uuml;r die Klagebefugnis des Empfangsbevollm&auml;chtigten einer atypisch stillen Gesellschaft. Mit deren Vollbeendigung erlischt die Klagebefugnis des Empfangsbevollm&auml;chtigten und die bisher &uuml;berlagerte Klagebefugnis der Gesellschafter lebt wieder auf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Im Streitfall kann deshalb dahinstehen, ob dem Kl&auml;ger &uuml;berhaupt eine Empfangsvollmacht auf der lediglich von ihm unterschriebenen Steuererkl&auml;rung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;183 der Abgabenordnung (AO) wirksam erteilt worden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Zu Recht hat das FG ebenfalls von einer Beiladung der ehemaligen Gesellschafter der M-GmbH &#038; atypisch Still gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;60 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 FGO abgesehen. Denn vorliegend steht nur der Sonderbetriebsgewinn des Kl&auml;gers als Sondermitunternehmer bei der M-GmbH &#038; atypisch Still in Streit. Die ehemaligen Gesellschafter sind von dem vorliegenden Rechtsstreit daher unter keinem denkbaren Gesichtspunkt betroffen. Ihnen steht deshalb eine eigene Klagebefugnis gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;48 Abs.&nbsp;1 Nrn.&nbsp;2 bis 5 i.V.m. &sect;&nbsp;40 Abs.&nbsp;2 FGO nicht zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Zu Unrecht hat das FG aber entschieden, dass f&uuml;r den Kl&auml;ger in H&ouml;he der in der (Handels)Bilanz f&uuml;r das Handelsgewerbe des Prinzipals (M-GmbH) gebildeten R&uuml;ckstellung f&uuml;r die Erstellung des Jahresabschlusses von 12.000&nbsp;EUR eine Sonderverg&uuml;tung nicht festzustellen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz 1 Nr.&nbsp;2 Satz 1 Halbsatz 2 EStG geh&ouml;ren zu den Eink&uuml;nften aus Gewerbebetrieb neben den Gewinnanteilen des Gesellschafters einer Personengesellschaft auch die Verg&uuml;tungen, die der Gesellschafter von der Gesellschaft f&uuml;r seine T&auml;tigkeit im Dienste der Gesellschaft bezogen hat. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG steht der mittelbar &uuml;ber eine oder mehrere Personengesellschaften beteiligte Gesellschafter dem unmittelbar beteiligten Gesellschafter gleich; er ist als Mitunternehmer des Betriebs der Gesellschaft anzusehen, an der er mittelbar beteiligt ist, wenn er und die Personengesellschaften, die seine Beteiligung vermitteln, jeweils als Mitunternehmer der Betriebe der Personengesellschaften anzusehen sind, an denen sie unmittelbar beteiligt sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zu Recht geht das FG allerdings davon aus, dass der Kl&auml;ger an der M-GmbH &#038; atypisch Still, einer Personengesellschaft i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG, &uuml;ber die zwischengeschaltete B-GbR mittelbar i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG beteiligt und er daher hinsichtlich der f&uuml;r seine im Dienst der M-GmbH &#038; atypisch Still erbrachten T&auml;tigkeiten wie ein unmittelbar beteiligter Gesellschafter anzusehen war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Grunds&auml;tzlich geh&ouml;rt das Honorar, welches der Kl&auml;ger i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz 1 Nr.&nbsp;2 S&auml;tze&nbsp;1 und 2 EStG f&uuml;r die Aufstellung des Jahresabschlusses der M-GmbH bezogen hat (dazu unter II.3.c), zu den Verg&uuml;tungen i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 S&auml;tze&nbsp;1 und 2 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Das Honorar eines freiberuflich t&auml;tigen Steuerberaters einer KG, an der er als Kommanditist (Mitunternehmer) beteiligt ist, ist eine Verg&uuml;tung f&uuml;r eine T&auml;tigkeit im Dienst der Gesellschaft i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;2 EStG. Dies gilt ungeachtet der Frage, ob die Leistung ihre zivilrechtliche Grundlage im Gesellschaftsverh&auml;ltnis oder in einem daneben bestehenden schuldrechtlichen Rechtsverh&auml;ltnis (Gesch&auml;ftsbesorgungsvertrag) hat (BFH-Urteil vom 24.&nbsp;Januar 1980 IV&nbsp;R&nbsp;154-155\/77, BFHE 129, 497, BStBl II 1980, 269, unter 1.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die gleichen Grunds&auml;tze sind auch bei einer atypisch stillen Gesellschaft anzuwenden. Die Entstehung einer atypisch stillen Gesellschaft ist ertragsteuerlich wie eine Einbringung des Betriebs des Inhabers des Handelsgewerbes in die stille Gesellschaft i.S. des &sect;&nbsp;24 des Umwandlungssteuergesetzes zu w&uuml;rdigen, soweit der Betrieb des Inhabers des Handelsgewerbes ertragsteuerlich der atypisch stillen Gesellschaft zugeordnet wird (BFH-Urteil vom 8.&nbsp;Dezember 2016 IV&nbsp;R&nbsp;8\/14, BFHE 256, 175, BStBl II 2017, 538, Rz&nbsp;25). F&uuml;r die Dauer deren Bestehens gilt der Gewerbebetrieb des Inhabers des Handelsgewerbes (Prinzipals) als Betrieb der atypisch stillen Gesellschaft (BFH-Urteil in BFHE 256, 175, BStBl II 2017, 538, Rz&nbsp;27). Da die atypisch stille Gesellschaft als reine Innengesellschaft nicht zur Aufstellung eines Jahresabschlusses verpflichtet ist, setzt sich deren steuerlicher Gesamtgewinn aus dem vom handelsrechtlichen Jahresabschluss des Prinzipals abgeleiteten steuerlichen Gewinn und den Gewinnen aus evtl. aufzustellenden Sonder- und\/oder Erg&auml;nzungsbilanzen f&uuml;r die Mitunternehmer zusammen. Die atypisch stille Gesellschaft wird mithin f&uuml;r steuerliche Zwecke im Ergebnis wie eine im Innenverh&auml;ltnis bestehende (fiktive) KG behandelt. Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben des Prinzipals sind daher f&uuml;r Rechnung der atypisch stillen Gesellschaft angefallen. Dies gilt auch f&uuml;r die Aufwendungen im Zusammenhang mit der Aufstellung des Jahresabschlusses des Prinzipals, hier der M-GmbH.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Der Kl&auml;ger hat im Streitjahr auch eine Verg&uuml;tung f&uuml;r die Aufstellung des Jahresabschlusses i.S. von &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz 1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;2 und Satz&nbsp;2 EStG bezogen. Die in der Handelsbilanz der M-GmbH gebildete R&uuml;ckstellung f&uuml;r die Kosten der Erstellung des Jahresabschlusses durch den Kl&auml;ger ist in dessen Sonderbilanz durch einen gleich hohen Aktivposten (Forderung) zu neutralisieren (sog. korrespondierende Bilanzierung).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Bezug einer Verg&uuml;tung setzt nicht deren Zufluss (&sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 EStG) voraus (vgl. auch BFH-Urteil vom 26.&nbsp;Juni 2014 IV&nbsp;R&nbsp;5\/11, BFHE 246, 319, BStBl II 2014, 972, Rz&nbsp;21); ausreichend ist vielmehr, dass eine Aufwendung im Interesse des Gesellschafters liegt und ihm einen geldwerten Vorteil verschafft (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 19.&nbsp;Oktober 1970 GrS&nbsp;1\/70, BFHE 101, 62, BStBl II 1971, 177; BFH-Urteil vom 30.&nbsp;August 2007 IV&nbsp;R&nbsp;14\/06, BFHE 219, 36, BStBl II 2007, 942, unter II.3.a). Der Bezug der in &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;2 und Satz&nbsp;2 EStG benannten Eink&uuml;nfte ist unter Heranziehung des Regelungszwecks dieser Vorschrift zu bestimmen. Sie zielt zum einen darauf ab, den Gewinn des Mitunternehmers demjenigen eines Einzelunternehmers anzugleichen, der mit sich selbst keine schuldrechtlichen Verpflichtungen eingehen und deshalb auch den Gewinn seines Einzelgewerbes nicht um einen Unternehmerlohn mindern kann (BFH-Urteil vom 28.&nbsp;Oktober 1999 VIII&nbsp;R&nbsp;41\/98, BFHE 190, 394, BStBl II 2000, 339). Zum anderen bezweckt die Hinzurechnung von T&auml;tigkeitsverg&uuml;tungen eine Gleichstellung mit dem Sachverhalt, dass die Arbeitsleistung des Mitunternehmers nicht aufgrund eines Dienstvertrags, sondern durch den Anspruch auf einen erh&ouml;hten Anteil am Gesellschaftsgewinn (sog. Gewinnvorab) abgegolten wird (BFH-Urteil in BFHE 219, 36, BStBl II 2007, 942, unter II.3.c&nbsp;aa, m.w.N.). Entsprechend diesen Regelungsanliegen ist es f&uuml;r den Ansatz der Sonderbetriebseinnahmen &#8211;d.h. deren Bezug i.S. von &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;2 EStG&#8211; ohne Bedeutung, ob die einzelnen Verg&uuml;tungsteile dem Mitunternehmer zuflie&szlig;en (&sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 EStG) oder bilanzrechtlich (&sect;&sect;&nbsp;4, 5 EStG) zu erfassen sind (BFH-Urteil in BFHE 219, 36, BStBl II 2007, 942, unter II.3.c&nbsp;aa, m.w.N.). Tragend (und hinreichend) ist allein, dass die Aufwendungen einem Dienst- oder Auftragsverh&auml;ltnis zuzuordnen sind und die hiermit verbundene Verg&uuml;tung &#8211;ungeachtet des Zeitpunkts ihres Zuflusses oder ihrer bilanzrechtlichen Konkretisierung&#8211; als Gegenleistung f&uuml;r die T&auml;tigkeit im Dienste der Gesellschaft zu werten ist (BFH-Urteil in BFHE 219, 36, BStBl II 2007, 942, unter II.3.c&nbsp;aa, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Davon ausgehend hat das FG zu Unrecht das Vorliegen einer Sonderverg&uuml;tung des Kl&auml;gers f&uuml;r die Aufstellung des Jahresabschlusses verneint.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Zutreffend ist das FG zwar davon ausgegangen, dass die in der Handelsbilanz der M-GmbH gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;249 Abs.&nbsp;1 Satz 1 des Handelsgesetzbuchs (HGB) gebildete R&uuml;ckstellung f&uuml;r die Aufstellung des Jahresabschlusses aufgrund der &ouml;ffentlich-rechtlichen Verpflichtung der M-GmbH zur Aufstellung des Jahresabschlusses gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;242 Abs.&nbsp;1 bis 3 HGB gebildet worden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Die Bildung dieser R&uuml;ckstellung basiert allerdings auf der Annahme, dass der gesetzlich vorgeschriebene Jahresabschluss durch einen Dritten oder ggf. durch angestelltes Personal aufgestellt wird und insoweit eine Au&szlig;enverpflichtung vorliegt (vgl. BFH-Urteil vom 5.&nbsp;Juni 2014 IV&nbsp;R&nbsp;26\/11, BFHE 246, 160, BStBl II 2014, 886, Rz&nbsp;24, m.w.N.). Demgegen&uuml;ber darf bei einem Einzelunternehmen f&uuml;r den Aufwand der eigenen k&uuml;nftigen Arbeitsleistung des Betriebsinhabers keine R&uuml;ckstellung gebildet werden (BFH-Urteil vom 12.&nbsp;Dezember 2013 X&nbsp;R&nbsp;25\/11, BFHE 244, 309, BStBl II 2014, 517, Rz&nbsp;36). Soweit der Einzelunternehmer daher den Jahresabschluss selbst aufstellen wird, ist der dadurch verursachte Aufwand nicht r&uuml;ckstellungsf&auml;hig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Nach den Feststellungen des FG war zum ma&szlig;geblichen Bilanzstichtag, 31.&nbsp;Dezember 2008, mit Sicherheit davon auszugehen, dass der Jahresabschluss f&uuml;r das Streitjahr von dem Kl&auml;ger aufgestellt werden wird und damit die Verg&uuml;tung des Kl&auml;gers f&uuml;r die Erstellung des Jahresabschlusses in die R&uuml;ckstellung einbezogen wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>So hat das FG f&uuml;r den Senat mangels entsprechender Verfahrensr&uuml;gen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindend festgestellt, dass der Kl&auml;ger zum ma&szlig;geblichen Bilanzstichtag, 31.&nbsp;Dezember 2008, der steuerliche Berater der M-GmbH &#038; atypisch Still gewesen sei, da er nach dem Gesellschaftsvertrag vom 1.&nbsp;April 2007 unentziehbar mit deren Steuerberatung beauftragt worden sei. Zudem habe der Kl&auml;ger ausweislich des Gutachtens der Insolvenzverwalterin der M-GmbH die Lohn- und Finanzbuchhaltung bis einschlie&szlig;lich Juli 2009 gef&uuml;hrt. Da nach &sect;&nbsp;6 des Vertrags der Jahresabschluss f&uuml;r die M-GmbH innerhalb von sechs Monaten nach Ablauf eines jeden Gesch&auml;ftsjahres zu erstellen und dem stillen Gesellschafter zu &uuml;bermitteln war, kann daraus nur der R&uuml;ckschluss gezogen werden, dass zum hier ma&szlig;geblichen Bilanzstichtag von einer Aufstellung des Jahresabschlusses durch den Kl&auml;ger auszugehen war. Dies entspricht auch dem eigenen Buchungsverhalten des Kl&auml;gers. Denn als Buchungsgrund f&uuml;r die auf dem Kontenblatt 6827 erfasste R&uuml;ckstellung, die der Kl&auml;ger entweder selbst get&auml;tigt oder veranlasst hat, ist neben dem K&uuml;rzel JA (f&uuml;r Jahresabschluss) sein Name aufgef&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit der Kl&auml;ger erstmalig im Revisionsverfahren vortr&auml;gt, dass er zwar rechtlich, aber nicht faktisch eine Monopolstellung als Steuerberater der M-GmbH &#038; atypisch Still gehabt habe, die Erstellung des hier streitigen Jahresabschlusses vielmehr von einer Beauftragung durch den faktischen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer, dem Ehemann der E, abh&auml;ngig gewesen sei, handelt es sich um neues Vorbringen, welches im Revisionsverfahren nicht ber&uuml;cksichtigt werden kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(4) Davon ausgehend ist im Streitfall unter Heranziehung der Grunds&auml;tze der korrespondierenden Bilanzierung in H&ouml;he des in der R&uuml;ckstellung abgebildeten zuk&uuml;nftigen Aufwands f&uuml;r die Erstellung des Jahresabschlusses durch den Kl&auml;ger in dessen Sonder(mitunternehmer)bilanz bei der M-GmbH &#038; atypisch Still (dazu unter II.3.d) eine Forderung in gleicher H&ouml;he zu aktivieren. Denn die zur&uuml;ckgestellten Aufwendungen f&uuml;r den Jahresabschluss sind einem Dienst- oder Auftragsverh&auml;ltnis des Kl&auml;gers zuzuordnen und die hiermit verbundene Verg&uuml;tung ist &#8211;ungeachtet des Zeitpunkts ihres Zuflusses oder ihrer bilanzrechtlichen Konkretisierung&#8211; als Gegenleistung des Kl&auml;gers f&uuml;r die T&auml;tigkeit im Dienste der atypisch stillen Gesellschaft zu werten. Die Aktivierung kann in diesem Fall nicht mit dem Hinweis unterbleiben, dass eine Erfassung einer Forderung des Kl&auml;gers nach den allgemeinen Grunds&auml;tzen ordnungsgem&auml;&szlig;er Buchf&uuml;hrung nicht zul&auml;ssig sei (vgl. zur Aktivierung einer Sonderverg&uuml;tung bei einer Pensionsr&uuml;ckstellung: BFH-Urteil vom 2.&nbsp;Dezember 1997 VIII&nbsp;R&nbsp;15\/96, BFHE 184, 571, BStBl II 2008, 174, unter II.3.b). Denn nur durch die korrespondierende Aktivierung einer Forderung wird im Streitfall die von &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;2 und Satz&nbsp;2 EStG angestrebte Gleichstellung des (mittelbaren) Mitunternehmers mit dem Einzelunternehmer erreicht. Denn ein Einzelunternehmer k&ouml;nnte, wie unter II.3.c&nbsp;bb&nbsp;(2) dargelegt, f&uuml;r den Aufwand der eigenen k&uuml;nftigen Arbeitsleistung keine R&uuml;ckstellung bilden. Die Vorziehung des k&uuml;nftigen Aufwands f&uuml;r die Erstellung des Jahresabschlusses w&auml;re mithin f&uuml;r einen Einzelunternehmer ausgeschlossen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Zutreffend ist das FG davon ausgegangen, dass die Sonderverg&uuml;tung des nur mittelbar an der M-GmbH &#038; atypisch Still beteiligten Kl&auml;gers aufgrund der Regelung des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz 1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG nicht erst bei der Gewinnermittlung der Obergesellschaft, hier der B-GbR, sondern bereits bei der Gewinnermittlung der Untergesellschaft, hier der M-GmbH &#038; atypisch Still, erfasst wird (BFH-Urteil vom 12.&nbsp;Februar 2014 IV&nbsp;R&nbsp;22\/10, BFHE 244, 560, BStBl II 2014, 621, Rz&nbsp;29).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Da das FG von anderen Rechtsgrunds&auml;tzen ausgegangen ist, war die Vorentscheidung aufzuheben. Die H&ouml;he der R&uuml;ckstellung und damit auch die von dem FA in der Sonderbilanz korrespondierend dazu aktivierte Forderung des Kl&auml;gers sind zwischen den Beteiligten der H&ouml;he nach nicht streitig. Der Senat konnte mithin in der Sache entscheiden. Die Klage war deshalb in vollem Umfang abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Im Hinblick auf das erstmalige Vorbringen des Kl&auml;gers in der m&uuml;ndlichen Verhandlung des Revisionsverfahrens, dass die Verg&uuml;tung f&uuml;r die Erstellung des Jahresabschlusses im Falle einer klageabweisenden Entscheidung des Senats doppelt versteuert werde, da diese Verg&uuml;tung bereits in der Gewinnermittlung f&uuml;r sein Einzelunternehmen und entsprechend in dem Einkommensteuerbescheid erfasst worden sei, weist der Senat darauf hin, dass das Wohnsitzfinanzamt auf entsprechenden Antrag des Kl&auml;gers eine &Auml;nderung des Einkommensteuerbescheides gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;174 Abs.&nbsp;1 AO zu pr&uuml;fen haben wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 21.12.2017, IV R 44\/14ECLI:DE:BFH:2017:U.211217.IVR44.14.0 Korrespondierende Bilanzierung in H&ouml;he der R&uuml;ckstellung f&uuml;r die Erstellung des Jahresabschlusses &#8211; Klagebefugnis des Empfangsbevollm&auml;chtigten einer atypisch stillen Gesellschaft bei deren Vollbeendigung &#8211; keine Beiladung weiterer Gesellschafter &#8211; Widerstreitende Steuerfestsetzung Leits&auml;tze 1. NV: In H&ouml;he der in der Gesamthandsbilanz einer Personengesellschaft gebildeten R&uuml;ckstellung f&uuml;r die Erstellung des Jahresabschlusses &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-44-14-korrespondierende-bilanzierung-in-hoehe-der-rueckstellung-fuer-die-erstellung-des-jahresabschlusses-klagebefugnis-des-empfangsbevollmaechtigten-einer-atypisch-stillen-gesellschaft-bei-deren\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IV&nbsp;R&nbsp;44\/14 &#8211; Korrespondierende Bilanzierung in H&ouml;he der R&uuml;ckstellung f&uuml;r die Erstellung des Jahresabschlusses &#8211; Klagebefugnis des Empfangsbevollm&auml;chtigten einer atypisch stillen Gesellschaft bei deren Vollbeendigung &#8211; keine Beiladung weiterer Gesellschafter &#8211; Widerstreitende Steuerfestsetzung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69077","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69077","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69077"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69077\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69077"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69077"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69077"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}