{"id":69078,"date":"2018-02-23T12:44:19","date_gmt":"2018-02-23T10:44:19","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69078"},"modified":"2018-02-23T12:44:19","modified_gmt":"2018-02-23T10:44:19","slug":"iii-b-27-17-dienstwagen-der-geringfuegig-beschaeftigten-lebensgefaehrtin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-b-27-17-dienstwagen-der-geringfuegig-beschaeftigten-lebensgefaehrtin\/","title":{"rendered":"III&nbsp;B&nbsp;27\/17 &#8211; Dienstwagen der geringf&uuml;gig besch&auml;ftigten Lebensgef&auml;hrtin"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 21.12.2017, III B 27\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:B.211217.IIIB27.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Dienstwagen der geringf&uuml;gig besch&auml;ftigten Lebensgef&auml;hrtin<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>NV: Ein Arbeitgeber w&uuml;rde einem familienfremden geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigten regelm&auml;&szlig;ig kein Fahrzeug &uuml;berlassen, da dieser durch eine umfangreiche Privatnutzung des PKW die Verg&uuml;tung f&uuml;r die Arbeitsleistung in erhebliche &#8211;und f&uuml;r den Arbeitgeber unkalkulierbare&#8211; H&ouml;hen steigern k&ouml;nnte. Kl&auml;rungsbedarf besteht insofern nicht (vgl. BFH-Beschluss vom 21. Januar 2014 X B 181\/13, BFH\/NV 2014, 523).<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde des Kl&auml;gers wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nster vom 15. Februar 2017&nbsp;&nbsp;13 K 4041\/15 E wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) erzielt als Ingenieur Eink&uuml;nfte aus selbstst&auml;ndiger Arbeit und lebt mit seiner Lebensgef&auml;hrtin und den &#8230; gemeinsamen Kindern zusammen. Die Lebensgef&auml;hrtin ist als Sekret&auml;rin t&auml;tig, ihre w&ouml;chentliche Arbeitszeit betrug in den Streitjahren zun&auml;chst 20, dann 25 und sp&auml;ter 30&nbsp;Stunden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Daneben schloss die Lebensgef&auml;hrtin im Jahr 2004 mit dem Kl&auml;ger einen weiteren Arbeitsvertrag, wonach sie w&ouml;chentlich sechs Stunden t&auml;tig sein sollte. Zu ihren Aufgaben geh&ouml;rten Belegsortierung, Kontrolle und Vorbereitung der Zahlung von Eingangsrechnungen, Kontrolle von Zahlungseing&auml;ngen der Ausgangsrechnungen sowie sonstige mit der kaufm&auml;nnischen Organisation des Ingenieurb&uuml;ros zusammenh&auml;ngende Arbeiten. Die Arbeitszeit sollte sich nach betriebsorganisatorischen Erfordernissen unter Ber&uuml;cksichtigung der Belange der Arbeitnehmerin richten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die T&auml;tigkeit sollte als sogenannte geringf&uuml;gige Besch&auml;ftigung ausge&uuml;bt und mit monatlich 400&nbsp;EUR verg&uuml;tet werden, die zum Monatsende auf das Konto der Lebensgef&auml;hrtin zu &uuml;berweisen waren. In einem Nachtrag zum Anstellungsvertrag vereinbarte der Kl&auml;ger mit der Lebensgef&auml;hrtin, dass ihr ein Firmenwagen zur privaten Nutzung zur Verf&uuml;gung gestellt werde, deren Kosten er &uuml;bernehme. Der steuer- und sozialversicherungspflichtige Gegenwert der Fahrzeug&uuml;berlassung f&uuml;r private Zwecke sollte gegen den baren Verg&uuml;tungsanspruch aufgerechnet werden. Der vom Kl&auml;ger zu &uuml;berweisende Lohn betrug danach zun&auml;chst nur noch 221&nbsp;EUR. Im Dezember 2008 schaffte der Kl&auml;ger einen VW Tiguan als Firmenwagen f&uuml;r seine Lebensgef&auml;hrtin an; wegen des dadurch erh&ouml;hten Sachbezugswertes nach der sog. 1&nbsp;%-Regelung wurde der weitere Lohn vereinbarungsgem&auml;&szlig; auf null EUR reduziert.&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach einer Au&szlig;enpr&uuml;fung erh&ouml;hte der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt) den Gewinn des Kl&auml;gers um die Sachlohnaufwendungen und die &uuml;ber den Sachbezugswerten liegenden Kraftfahrzeugkosten. Der dagegen gerichtete Einspruch blieb ohne Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab der Klage nur zu einem geringen Teil statt, da es wegen der Verwendung des VW Tiguan f&uuml;r Botenfahrten j&auml;hrliche Betriebsausgaben in H&ouml;he von 300&nbsp;EUR sch&auml;tzte. Im &Uuml;brigen versagte es den Betriebsausgabenabzug f&uuml;r den Arbeitslohn der Lebensgef&auml;hrtin und die Kosten des ihr zur Verf&uuml;gung gestellten Fahrzeugs, weil der zwischen dem Kl&auml;ger und seiner Lebensgef&auml;hrtin bestehende Arbeitsvertrag einem Fremdvergleich nicht standhalte. Die &Uuml;berlassung eines PKW im Rahmen eines Arbeitsverh&auml;ltnisses mit nahestehenden Personen k&ouml;nne nach dem Beschluss des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 21.&nbsp;Januar 2014 X&nbsp;B&nbsp;181\/13 (BFH\/NV 2014, 523) nur anerkannt werden, wenn die Konditionen der einger&auml;umten PKW-Nutzung fremd&uuml;blich seien; daran fehle es.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf die Frage, ob dem Betriebsausgabenabzug auch entgegenstehe, dass die von der Lebensgef&auml;hrtin tats&auml;chlich geleisteten Arbeitsstunden nicht nachgewiesen seien, komme es nicht an. Die Entscheidungen des Sozialversicherungstr&auml;gers entfalteten Bindungswirkung nur f&uuml;r die sozialversicherungsrechtlichen Fragestellungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Begr&uuml;ndung seiner Nichtzulassungsbeschwerde tr&auml;gt der Kl&auml;ger vor, die Rechtssache sei grunds&auml;tzlich bedeutsam. Kl&auml;rungsbed&uuml;rftig sei, unter welchen Voraussetzungen Lohnzahlungen f&uuml;r geringf&uuml;gige Besch&auml;ftigung im Rahmen eines Angeh&ouml;rigen-Arbeitsverh&auml;ltnisses als Betriebsausgaben steuerlich anzuerkennen seien, wenn neben dem Barlohn oder statt des Barlohns ein Fahrzeug zur auch privaten Nutzung &uuml;berlassen werde. Diese Rechtsfragen lie&szlig;en sich nicht eindeutig aus dem Gesetz beantworten; die Rechtsprechung bewerte einschl&auml;gige F&auml;lle unterschiedlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde ist unbegr&uuml;ndet und deshalb durch Beschluss zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Revision ist nicht wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung der Rechtssache zuzulassen (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Revisionszulassung nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO setzt eine abstrakte und im Streitfall entscheidungserhebliche Rechtsfrage voraus, die auch kl&auml;rungsbed&uuml;rftig ist. An der Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit fehlt es u.a. dann, wenn die in Rede stehende Rechtsfrage bereits durch die Rechtsprechung des BFH hinreichend gekl&auml;rt ist und keine neuen Gesichtspunkte erkennbar sind, welche eine erneute Pr&uuml;fung und Entscheidung dieser Frage durch den BFH erfordern (Beschl&uuml;sse vom 13.&nbsp;Juni 2007 X&nbsp;B&nbsp;34\/06, BFH\/NV 2007, 1703, und vom 14.&nbsp;Juli 2008 VIII&nbsp;B&nbsp;179\/07, BFH\/NV 2008, 1874, m.w.N.). An der Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit fehlt es auch, wenn die Rechtsfrage anhand der gesetzlichen Grundlagen und der bereits vorliegenden Rechtsprechung beantwortet werden kann und keine neuen Gesichtspunkte erkennbar sind, die eine erneute Pr&uuml;fung und Entscheidung der Rechtsfrage durch den BFH geboten erscheinen lassen (Beschluss vom 30.&nbsp;August 2007 XI&nbsp;B&nbsp;1\/07, BFH\/NV 2007, 2280, 2281).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die vom Kl&auml;ger aufgeworfene Frage nach der Fremd&uuml;blichkeit der Fahrzeug&uuml;berlassung an einen geringf&uuml;gig besch&auml;ftigten Arbeitnehmer bedarf danach keiner h&ouml;chstrichterlichen Kl&auml;rung. Eine derartige Fahrzeug&uuml;berlassung ist offensichtlich nicht fremd&uuml;blich (BFH-Beschluss in BFH\/NV 2014, 523). Ein Arbeitgeber w&uuml;rde einem familienfremden geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigten regelm&auml;&szlig;ig kein Fahrzeug &uuml;berlassen, da dieser durch eine umfangreiche Privatnutzung des PKW die Verg&uuml;tung f&uuml;r die Arbeitsleistung in erhebliche &#8211;und f&uuml;r den Arbeitgeber unkalkulierbare&#8211; H&ouml;hen steigern k&ouml;nnte (Kulosa, Der Betrieb 2014, 972, 976); die Kfz-&Uuml;berlassung entspr&auml;che einem nicht von der Arbeitsmenge abh&auml;ngigen und in hohem Ma&szlig;e variablen Lohn. Die &#8211;auch vom Kl&auml;ger vorgenommene&#8211; Bewertung der Fahrzeug&uuml;berlassung mit 1&nbsp;% des inl&auml;ndischen Listenpreises (&sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 des Einkommensteuergesetzes &#8211;EStG&#8211;) dient der Vereinfachung und entspricht nur ausnahmsweise den auf die Privatnutzung entfallenden wirklichen Kosten der Kfz-Haltung. Die erhebliche private Nutzung eines &uuml;berlassenen Fahrzeugs durch einen &quot;normal&quot; oder gut verdienenden vollzeitbesch&auml;ftigten Arbeitnehmer w&uuml;rde zwar zu einer betraglich vergleichbaren &quot;Lohnerh&ouml;hung&quot; f&uuml;hren, sie fiele aber in Relation zum Arbeitslohn deutlich geringer ins Gewicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die vom Kl&auml;ger zur Begr&uuml;ndung seines Antrags angef&uuml;hrten Urteile widersprechen dem nicht; die Revision ist daher auch nicht wegen Divergenz zuzulassen (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO), die zudem nicht ger&uuml;gt wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Urteil des Nieders&auml;chsischen FG vom 16.&nbsp;November 2011&nbsp;&nbsp;9&nbsp;K&nbsp;316\/15 (Entscheidungen der Finanzgerichte 2017, 482) betrifft eine &quot;ehemalige nichteheliche Lebensgemeinschaft&quot; sowie eine erhebliche betriebliche Nutzung des &uuml;berlassenen PKW. Sein Sachverhalt ist daher mit dem Streitfall, der durch eine geringf&uuml;gige betriebliche Nutzung des Fahrzeugs zu Botenfahrten durch die Lebensgef&auml;hrtin gepr&auml;gt wird, nicht vergleichbar. Von einer weiteren Begr&uuml;ndung sieht der Senat insoweit ab (&sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz 2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Schon mangels entsprechender Darlegungen (&sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO) ist die Revision auch nicht zuzulassen, um zu kl&auml;ren, ob die f&uuml;r die steuerliche Beurteilung von Vertr&auml;gen zwischen Angeh&ouml;rigen geltenden Grunds&auml;tze auf Vertr&auml;ge zwischen Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft &uuml;bertragen werden k&ouml;nnen (vgl. dazu Bode in: Kirchhof, EStG, 16.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;4 Rz&nbsp;257 &quot;Angeh&ouml;rige&quot;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 21.12.2017, III B 27\/17ECLI:DE:BFH:2017:B.211217.IIIB27.17.0 Dienstwagen der geringf&uuml;gig besch&auml;ftigten Lebensgef&auml;hrtin Leits&auml;tze NV: Ein Arbeitgeber w&uuml;rde einem familienfremden geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigten regelm&auml;&szlig;ig kein Fahrzeug &uuml;berlassen, da dieser durch eine umfangreiche Privatnutzung des PKW die Verg&uuml;tung f&uuml;r die Arbeitsleistung in erhebliche &#8211;und f&uuml;r den Arbeitgeber unkalkulierbare&#8211; H&ouml;hen steigern k&ouml;nnte. Kl&auml;rungsbedarf besteht insofern nicht (vgl. 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