{"id":69323,"date":"2018-04-08T07:46:18","date_gmt":"2018-04-08T05:46:18","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69323"},"modified":"2018-04-08T07:46:18","modified_gmt":"2018-04-08T05:46:18","slug":"xi-r-17-17-ermaessigter-steuersatz-fuer-das-legen-eines-hauswasseranschlusses","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-17-17-ermaessigter-steuersatz-fuer-das-legen-eines-hauswasseranschlusses\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;R&nbsp;17\/17 &#8211; Erm&auml;&szlig;igter Steuersatz f&uuml;r das Legen eines Hauswasseranschlusses"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 7.2.2018, XI R 17\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.070218.XIR17.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Erm&auml;&szlig;igter Steuersatz f&uuml;r das Legen eines Hauswasseranschlusses<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Das Legen eines Hauswasseranschlusses ist auch dann als &quot;Lieferung von Wasser&quot; i.S. des &sect; 12 Abs. 2 Nr. 1 UStG i.V.m. Nr. 34 der Anlage 2 zum UStG anzusehen, wenn diese Leistung nicht von dem Wasserversorgungsunternehmen erbracht wird, das das Wasser liefert (Anschluss an das BGH-Urteil vom 18. April 2012 VIII ZR 253\/11, HFR 2012, 1110).<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Beklagten gegen das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 4. April 2017&nbsp;&nbsp;2 K 2309\/15 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin), eine GmbH, f&uuml;hrt Tiefbauarbeiten aus. Sie errichtet u.a. Trinkwasseranschl&uuml;sse als Verbindungen vom &ouml;ffentlichen Trinkwassernetz zum jeweiligen Geb&auml;udebereich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zu den vertraglichen Beziehungen bei der Erbringung dieser Leistungen in den Streitjahren (2009 bis 2012) hat das Finanzgericht (FG) festgestellt, dass die Auftragsvergabe jeweils vom zust&auml;ndigen Wasser- und Abwasserzweckverband an die Kl&auml;gerin erfolgte, die Abrechnung jedoch direkt zwischen der Kl&auml;gerin und dem jeweiligen Grundst&uuml;ckseigent&uuml;mer stattfand. Die Rechnungslegung erfolgte getrennt: F&uuml;r die Herstellung des Anschlusses von der Hauptversorgungsleitung bis zur Grundst&uuml;cksgrenze gegen&uuml;ber dem Wasser- und Abwasserzweckverband und von der Grundst&uuml;cksgrenze bis ins Haus gegen&uuml;ber dem Grundst&uuml;ckseigent&uuml;mer oder Bauherrn. In keinem Fall war die Herstellung der Anschl&uuml;sse mit weiteren Bauleistungen verbunden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r die Herstellung der Trinkwasseranschl&uuml;sse erteilte die Kl&auml;gerin den Grundst&uuml;ckseigent&uuml;mern bzw. Bauherren in den Streitjahren Rechnungen unter Ausweis von Umsatzsteuer in H&ouml;he von 7&nbsp;%, weil sie davon ausging, es handele sich bei diesen Leistungen um &quot;Lieferungen von Wasser&quot; i.S. des &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) i.V.m. Nr.&nbsp;34 der Anlage&nbsp;2 zum UStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Durchf&uuml;hrung einer Au&szlig;enpr&uuml;fung bei der Kl&auml;gerin vertrat der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) in den Umsatzsteuer-&Auml;nderungsbescheiden f&uuml;r die Streitjahre vom 28.&nbsp;April 2014 die Auffassung, dass es sich insoweit um Leistungen handele, die dem Regelsteuersatz unterliegen, da es sich bei der Kl&auml;gerin um ein Bauunternehmen handele.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Einspr&uuml;che der Kl&auml;gerin, mit denen sie sich darauf berief, dass nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) wie auch des Bundesfinanzhofs (BFH) die Errichtung eines Trinkwasseranschlusses als &quot;Lieferung von Wasser&quot; dem erm&auml;&szlig;igten Umsatzsteuersatz unterliege, wies das FA mit Einspruchsentscheidung vom 1.&nbsp;Dezember 2015 als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck. Nach dem Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 7.&nbsp;April 2009 (BStBl I 2009, 531) und Abschn.&nbsp;12.1 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses (UStAE) seien die Grunds&auml;tze der o.g. Rechtsprechung auf das Legen des Hausanschlusses durch ein Wasserversorgungsunternehmen beschr&auml;nkt. F&uuml;r die Anwendung des erm&auml;&szlig;igten Steuersatzes m&uuml;sse die Erstellung des Hauswasseranschlusses und die Wasserbereitstellung durch ein und denselben Unternehmer erfolgen. Hieran fehle es vorliegend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Laufe des Klageverfahrens erlie&szlig; das FA unter dem 26.&nbsp;Februar 2016 einen Umsatzsteuer-&Auml;nderungsbescheid f&uuml;r das Jahr 2011, der gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;68 Satz&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) Gegenstand des Verfahrens geworden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG gab der Klage mit seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2017, 1131 ver&ouml;ffentlichten Urteil statt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision r&uuml;gt das FA sinngem&auml;&szlig; die Verletzung des &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 UStG i.V.m. Nr.&nbsp;34 der Anlage&nbsp;2 zum UStG. Das Urteil des FG weiche von der Verwaltungsauffassung ab. Aus dem EuGH-Urteil Zweckverband zur Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung Torgau-Westelbien vom 3.&nbsp;April 2008 C-442\/05 (EU:C:2008:184, BStBl II 2009, 328) folge lediglich, dass die Bundesrepublik Deutschland (Deutschland) das Legen eines Hausanschlusses erm&auml;&szlig;igt besteuern k&ouml;nne. Dem Mitgliedstaat Deutschland stehe insofern aber ein Ermessen zu. Mit der positiven Bezugnahme in Nr.&nbsp;34 der Anlage&nbsp;2 auf Unterpos.&nbsp;2201&nbsp;9000 des Zolltarifs habe der deutsche Gesetzgeber davon nur eingeschr&auml;nkt Gebrauch gemacht. Eine inhaltliche Ausweitung der Steuererm&auml;&szlig;igung auf das Legen eines Hauswasseranschlusses habe der deutsche Gesetzgeber nicht gewollt. Das BFH-Urteil vom 8.&nbsp;Oktober 2008 V&nbsp;R&nbsp;61\/03 (BFHE 222, 176, BStBl II 2009, 321) w&uuml;rdige die Einbindung der Anlage&nbsp;2 zum UStG in die Systematik des &sect;&nbsp;12 UStG nicht hinreichend. Die Finanzverwaltung teile die weiter gehende Auffassung des BFH nach wie vor nicht. Vielmehr sei der Hausanschluss gem&auml;&szlig; Abschn.&nbsp;12.1 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;4 UStAE i.V.m. dem BMF-Schreiben in BStBl I 2009, 531 nur dann erm&auml;&szlig;igt zu besteuern, wenn er von einem Wasserversorgungsunternehmen als &quot;Teilaspekt&quot; der gesamten Lieferung erbracht werde. Dies sei vorliegend nicht der Fall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus dem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 18.&nbsp;April 2012 VIII&nbsp;ZR&nbsp;253\/11 (H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung &#8211;HFR&#8211; 2012, 1110) k&ouml;nne nichts anderes hergeleitet werden, da die Finanzverwaltung an diesem Verfahren nicht beteiligt gewesen und daher an die Entscheidung des BGH nicht gebunden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Vorentscheidung aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie verteidigt die angefochtene Vorentscheidung und macht geltend, die vom FA vorgenommene Differenzierung sei eine nicht gerechtfertigte Ungleichbehandlung. Auf das Verh&auml;ltnis von Haupt- und Nebenleistung komme es nach der Rechtsprechung nicht an. Die Kl&auml;gerin k&ouml;nne au&szlig;erdem ihren Kunden aufgrund der Rechtsprechung des BGH nur den erm&auml;&szlig;igten Steuersatz in Rechnung stellen. Die Auffassung des FA gef&auml;hrde daher die Neutralit&auml;t der Mehrwertsteuer.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet; sie ist daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 FGO). Das FG hat zutreffend auf die hier streitigen Leistungen der Kl&auml;gerin den erm&auml;&szlig;igten Steuersatz angewendet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Beide Beteiligte sind mit dem FG zu Recht stillschweigend davon ausgegangen, dass aufgrund der vertraglichen Beziehungen die Kl&auml;gerin ihre Leistungen an den jeweiligen Zweckverband erbracht hat. Die Zahlungen der Grundst&uuml;ckeigent&uuml;mer sind Entgelt von dritter Seite (vgl. BFH-Urteil vom 22.&nbsp;Februar 2017 XI&nbsp;R&nbsp;17\/15, BFHE 257, 169, BStBl II 2017, 812).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das FG hat zu Recht angenommen, dass die hier zu beurteilenden Leistungen der Kl&auml;gerin dem erm&auml;&szlig;igten Steuersatz unterliegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 UStG erm&auml;&szlig;igt sich die Steuer auf 7&nbsp;% f&uuml;r die Lieferungen, die Einfuhr und den innergemeinschaftlichen Erwerb der in der Anlage 2 zum UStG bezeichneten Gegenst&auml;nde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"3\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"3\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">aa) Nr.&nbsp;34 der Anlage 2 zum UStG lautet:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"3\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&quot;Wasser, ausgenommen<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Trinkwasser, einschlie&szlig;lich Quellwasser und Tafelwasser, das in zur Abgabe an den Verbraucher bestimmten Fertigpackungen in den Verkehr gebracht wird,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Heilwasser und<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Wasserdampf<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">aus Unterpos.&nbsp;2201&nbsp;9000&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der EuGH hat in seinem Urteil Zweckverband zur Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung Torgau-Westelbien (EU:C:2008:184, BStBl II 2009, 328) entschieden, dass Art.&nbsp;12 Abs.&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a und Anhang H Kategorie&nbsp;2 der Sechsten Richtlinie 77\/388\/EWG des Rates vom 17.&nbsp;Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern (Richtlinie 77\/388\/EWG) dahin auszulegen sind, dass unter den Begriff &quot;Lieferungen von Wasser&quot; auch das Legen eines Hausanschlusses f&auml;llt, das in der Verlegung einer Leitung besteht, die die Verbindung des Wasserverteilungsnetzes mit der Wasseranlage eines Grundst&uuml;cks erm&ouml;glicht (Leitsatz&nbsp;2, Satz&nbsp;1). Da der Hausanschluss f&uuml;r die Wasserversorgung der Allgemeinheit unentbehrlich sei, weil ohne den Hausanschluss dem Eigent&uuml;mer oder Bewohner des Grundst&uuml;cks kein Wasser bereitgestellt werden k&ouml;nnte, falle er unter den Begriff &quot;Lieferungen von Wasser&quot; in Anhang&nbsp;H Kategorie&nbsp;2 der Richtlinie 77\/388\/EWG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">cc) Der erkennende Senat hat zur Steuererm&auml;&szlig;igung f&uuml;r das Legen eines Hauswasseranschlusses als Lieferung von Wasser in seinem Urteil vom 10.&nbsp;August 2016 XI&nbsp;R&nbsp;41\/14 (BFHE 255, 300, BStBl II 2017, 590, Rz&nbsp;56) entschieden, dass<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">es auf die Frage, ob es sich bei der Leistung um eine Lieferung eines Gegenstandes oder um eine sonstige Leistung (Dienstleistung) handelt, nicht ankommt (vgl. BFH-Urteil in BFHE 222, 176, BStBl II 2009, 321, unter II.3.d&nbsp;dd, Rz&nbsp;59),<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">es unerheblich ist, ob der Leistungsempf&auml;nger der Verlegung des Hausanschlusses identisch mit dem Leistungsempf&auml;nger der Wasserlieferungen ist (vgl. BFH-Urteil vom 8.&nbsp;Oktober 2008 V&nbsp;R&nbsp;27\/06, BFHE 223, 482, BStBl II 2009, 325, unter II.3.c, Rz&nbsp;39) und<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">nicht nur das erstmalige Legen eines Hausanschlusses, sondern auch Arbeiten zur Erneuerung oder zur Reduzierung von Wasseranschl&uuml;ssen unter die Steuererm&auml;&szlig;igung fallen (vgl. BGH-Urteil in HFR 2012, 1110, Rz&nbsp;20).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ebenso unerheblich ist nach der Rechtsprechung des BGH (vgl. Urteil in HFR 2012, 1110, Rz&nbsp;18), der sich der Senat anschlie&szlig;t, ob die Leistung von demselben Unternehmer erbracht wird, der das Wasser liefert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ausgehend davon hat das FG zu Recht angenommen, dass &#8211;entgegen der Auffassung der Finanzverwaltung&#8211; die Anwendung des erm&auml;&szlig;igten Steuersatzes nicht deshalb ausscheidet, weil die Kl&auml;gerin kein Wasserversorgungsunternehmen ist. Ob die Leistungen der Kl&auml;gerin als sonstige Leistungen m&ouml;glicherweise teilweise der Erneuerung von Wasseranschl&uuml;ssen gedient haben k&ouml;nnten, ist ebenso unerheblich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Aus Rz&nbsp;58 des BFH-Urteils in BFHE 255, 300, BStBl II 2017, 590 ergibt sich ebenfalls nichts anderes, weil die hier zu beurteilenden Leistungen der Kl&auml;gerin nach den tats&auml;chlichen Feststellungen des FG die Wasserleitung von der Grundst&uuml;cksgrenze bis ins Haus betreffen und damit nicht dem Aufbau und Betrieb einer leistungsf&auml;higen Wasserversorgung f&uuml;r den jeweiligen Zweckverband gedient haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Soweit das FA weiter ausf&uuml;hrt, die Finanzverwaltung sei gem&auml;&szlig; Abschn.&nbsp;12.1 Abs.&nbsp;1 Satz 3 Nr.&nbsp;4 UStAE i.V.m. dem BMF-Schreiben in BStBl I 2009, 531 (Tz&nbsp;1) nach wie vor anderer Auffassung als die Rechtsprechung, reicht eine derartige Verwaltungsanweisung zur Einschr&auml;nkung des Anwendungsbereichs der Steuererm&auml;&szlig;igung nicht aus (vgl. BFH-Urteil in BFHE 222, 176, BStBl II 2009, 321, unter II.3.d&nbsp;cc, Rz&nbsp;57, m.w.N.; Lange, HFR 2009, 167).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Soweit das FA &#8211;wie bereits das BMF im Verfahren V&nbsp;R&nbsp;61\/03&#8211; einwendet, dass Nr.&nbsp;34 der Anlage&nbsp;2 zum UStG auf die Unterpos.&nbsp;2201 9000 des Zolltarifs verweise (vgl. dazu auch Schrader, Mehrwertsteuerrecht 2013, 115), hat sich der BFH bereits mit diesem Argument auseinandergesetzt und ausgef&uuml;hrt, daraus k&ouml;nne ein gesetzlicher Ausschluss des Legens eines Hausanschlusses von der Steuererm&auml;&szlig;igung nicht hergeleitet werden (vgl. BFH-Urteil in BFHE 222, 176, BStBl II 2009, 321, unter II.3.d&nbsp;ee, Rz&nbsp;60 und 62). Die Ausf&uuml;hrungen des FA gebieten nicht, von der dort ge&auml;u&szlig;erten Auffassung abzur&uuml;cken.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 7.2.2018, XI R 17\/17ECLI:DE:BFH:2018:U.070218.XIR17.17.0 Erm&auml;&szlig;igter Steuersatz f&uuml;r das Legen eines Hauswasseranschlusses Leits&auml;tze Das Legen eines Hauswasseranschlusses ist auch dann als &quot;Lieferung von Wasser&quot; i.S. des &sect; 12 Abs. 2 Nr. 1 UStG i.V.m. Nr. 34 der Anlage 2 zum UStG anzusehen, wenn diese Leistung nicht von dem Wasserversorgungsunternehmen erbracht wird, das das &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-17-17-ermaessigter-steuersatz-fuer-das-legen-eines-hauswasseranschlusses\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;R&nbsp;17\/17 &#8211; Erm&auml;&szlig;igter Steuersatz f&uuml;r das Legen eines Hauswasseranschlusses<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69323","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69323","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69323"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69323\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69323"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69323"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69323"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}