{"id":69328,"date":"2018-04-08T07:46:02","date_gmt":"2018-04-08T05:46:02","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69328"},"modified":"2018-04-08T07:46:02","modified_gmt":"2018-04-08T05:46:02","slug":"vi-r-41-15-werbungskostenabzug-bei-beruflicher-nutzung-einer-im-miteigentum-von-ehegatten-stehenden-wohnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-41-15-werbungskostenabzug-bei-beruflicher-nutzung-einer-im-miteigentum-von-ehegatten-stehenden-wohnung\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;41\/15 &#8211; Werbungskostenabzug bei beruflicher Nutzung einer im Miteigentum von Ehegatten stehenden Wohnung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 6.12.2017, VI R 41\/15<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.061217.VIR41.15.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Werbungskostenabzug bei beruflicher Nutzung einer im Miteigentum von Ehegatten stehenden Wohnung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Nutzt ein Miteigent&uuml;mer allein eine Wohnung zu beruflichen Zwecken, kann er AfA und Schuldzinsen nur entsprechend seinem Miteigentumsanteil als Werbungskosten geltend machen, wenn die Darlehen zum Erwerb der Wohnung gemeinsam aufgenommen wurden und Zins und Tilgung von einem gemeinsamen Konto beglichen werden.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;ger gegen das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 18. Juni 2014&nbsp;&nbsp;11 K 11055\/11 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens haben die Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) sind zusammen veranlagte Eheleute, die in den Streitjahren (2007 und 2008) nichtselbst&auml;ndig t&auml;tig waren. Im &#8230; 2007 bezogen sie eine im gemeinsamen Eigentum stehende Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Im selben Haus, jedoch auf einer anderen Etage und r&auml;umlich nicht mit der selbstgenutzten Wohnung verbunden, erwarben sie eine weitere &#8211;kleinere&#8211; jeweils im h&auml;lftigen Miteigentum der Ehegatten stehende Wohnung, die von der Kl&auml;gerin ausschlie&szlig;lich beruflich genutzt wurde. Die Darlehen zum Erwerb dieser Wohnung nahmen die Kl&auml;ger gemeinsam auf; die Zinsen und die Tilgung sowie die laufenden Kosten beglichen sie von einem gemeinsamen Konto.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihren Einkommensteuererkl&auml;rungen f&uuml;r die Streitjahre begehrten die Kl&auml;ger die Ber&uuml;cksichtigung der gesamten Kosten f&uuml;r die Arbeitswohnung der Kl&auml;gerin als Werbungskosten bei deren Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit. Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) ber&uuml;cksichtigte die sog. nutzungsorientierten Aufwendungen (Energiekosten, Wasser) in voller H&ouml;he. Die sog. grundst&uuml;cksorientierten Aufwendungen (insbesondere Absetzung f&uuml;r Abnutzung &#8211;AfA&#8211; und Schuldzinsen) erkannte das FA lediglich in H&ouml;he von 50&nbsp;% entsprechend dem Miteigentumsanteil der Kl&auml;gerin an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Insoweit blieben Einspruch und Klage erfolglos.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie beantragen,<br \/>das Urteil des Finanzgerichts (FG) Berlin-Brandenburg vom 18.&nbsp;Juni 2014 aufzuheben und die Einkommensteuerbescheide 2007 und 2008 dahingehend zu &auml;ndern, dass bei den Eink&uuml;nften der Kl&auml;gerin aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit weitere Werbungskosten in H&ouml;he von 1.267,41&nbsp;EUR f&uuml;r 2007 bzw. in H&ouml;he von 2.433,70&nbsp;EUR f&uuml;r 2008 ber&uuml;cksichtigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und deshalb zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FA hat die grundst&uuml;cksorientierten&nbsp;&nbsp;Aufwendungen, insbesondere AfA und Schuldzinsen, zu Recht nur in H&ouml;he von 50&nbsp;% als Werbungskosten der Kl&auml;gerin bei deren Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit ber&uuml;cksichtigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Werbungskosten sind die mit der Erhaltung, Sicherung und dem Erwerb von Einnahmen verbundenen Aufwendungen (&sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz 1 des Einkommensteuergesetzes &#8211;EStG&#8211;). Werbungskosten im Bereich der nichtselbst&auml;ndigen Arbeit m&uuml;ssen durch den Beruf veranlasst sein, d.h. es muss ein objektiver Zusammenhang zwischen den Aufwendungen und dem Beruf bestehen und sie m&uuml;ssen subjektiv zur F&ouml;rderung des Berufs bestimmt sein (z.B. Senatsurteile vom 28.&nbsp;November 1980 VI&nbsp;R&nbsp;193\/77, BFHE 132, 431, BStBl II 1981, 368; vom 1.&nbsp;Juli 1994 VI&nbsp;R&nbsp;67\/93, BFHE 175, 85, BStBl II 1995, 273; Beschluss des Gro&szlig;en Senats des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 23.&nbsp;August 1999 GrS&nbsp;2\/97, BFHE 189, 160, BStBl II 1999, 782). Werbungskosten sind gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 EStG auch beruflich veranlasste Schuldzinsen und AfA gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;7 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zu den Werbungskosten k&ouml;nnen auch Aufwendungen f&uuml;r ein au&szlig;erh&auml;usliches Arbeitszimmer geh&ouml;ren, die nicht der Abzugsbeschr&auml;nkung nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6b EStG unterfallen (Senatsurteil vom 26.&nbsp;Februar 2003 VI&nbsp;R&nbsp;160\/99, BFHE 202, 101, BStBl II 2003, 515; BFH-Urteil vom 20.&nbsp;Juni 2012 IX&nbsp;R&nbsp;56\/10, BFH\/NV 2012, 1776). Ein solches au&szlig;erh&auml;usliches Arbeitszimmer ist im Streitfall gegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Unter den Begriff des h&auml;uslichen Arbeitszimmers f&auml;llt ein Arbeitsraum, der seiner Lage, Funktion und Ausstattung nach in die h&auml;usliche Sph&auml;re des Steuerpflichtigen eingebunden ist und vorwiegend der Erledigung gedanklicher, schriftlicher oder verwaltungstechnischer Arbeiten dient (vgl. Senatsurteil vom 18.&nbsp;August 2005 VI&nbsp;R&nbsp;39\/04, BFHE 211, 447, BStBl II 2006, 428; BFH-Urteile vom 28.&nbsp;August 2003 IV&nbsp;R&nbsp;53\/01, BFHE 203, 324, BStBl II 2004, 55; in BFH\/NV 2012, 1776). Die H&auml;uslichkeit beruflich genutzter R&auml;umlichkeiten bestimmt sich danach, ob sie sich unter Ber&uuml;cksichtigung der Umst&auml;nde des Einzelfalls als dem Wohnbereich und damit der privaten Lebenssph&auml;re des Steuerpflichtigen zugeh&ouml;rig darstellen. In die h&auml;usliche Sph&auml;re eingebunden ist ein Arbeitszimmer regelm&auml;&szlig;ig nur dann, wenn es sich in einem Raum befindet, der unmittelbar zur privat genutzten Wohnung bzw. zum Wohnhaus des Steuerpflichtigen geh&ouml;rt. Davon ist auszugehen, wenn die R&auml;umlichkeiten aufgrund der unmittelbaren r&auml;umlichen N&auml;he mit den privaten Wohnr&auml;umen des Steuerpflichtigen als gemeinsame Wohneinheit verbunden sind. Ob ein solcher Zusammenhang im Einzelfall vorliegt, ist von den Finanzgerichten aufgrund wertender Betrachtung zu entscheiden (BFH-Urteile vom 10.&nbsp;Juni 2008 VIII&nbsp;R&nbsp;52\/07, und vom 9.&nbsp;November 2006 IV&nbsp;R&nbsp;2\/06, BFH\/NV 2007, 677; in BFH\/NV 2012, 1776).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Im Streitfall hat das FG die von der Kl&auml;gerin beruflich genutzte Wohnung in revisionsrechtlich nicht zu beanstandender Weise dem Typus des &quot;Arbeitszimmers&quot; zugeordnet. Die Kl&auml;gerin nutzte die Wohnung ausschlie&szlig;lich f&uuml;r ihre berufliche T&auml;tigkeit. Auch die Einordnung als au&szlig;erh&auml;usliches Arbeitszimmer ist revisionsrechtlich nicht zu beanstanden. Die Arbeitswohnung ist nicht in die in der anderen Wohnung befindlichen privat genutzten R&auml;umlichkeiten einbezogen und auch nicht mit der Privatwohnung als gemeinsame Wohneinheit verbunden. Vielmehr handelt es sich um r&auml;umlich voneinander getrennte Eigentumswohnungen, wobei sich die Arbeitswohnung in einem anderen Stockwerk des Mehrfamilienhauses befindet und nur &uuml;ber das allgemein genutzte Treppenhaus erreichbar ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die vom FA vorgenommenen K&uuml;rzungen der geltend gemachten Aufwendungen (insbesondere AfA und Schuldzinsen) begegnen keinen rechtlichen Bedenken. Denn die Kl&auml;gerin hat die grundst&uuml;cksorientierten Aufwendungen der streitbefangenen Wohnung lediglich in H&ouml;he ihres Miteigentumsanteils von 50&nbsp;% getragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Eink&uuml;nfte sind subjektbezogen zu ermitteln (&sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz 1 i.V.m. &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Satz 1 EStG). Deshalb k&ouml;nnen nur solche Aufwendungen als Werbungskosten i.S. des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 EStG abgezogen werden, welche die pers&ouml;nliche Leistungsf&auml;higkeit des Steuerpflichtigen mindern (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 189, 160, BStBl II 1999, 782, unter C.IV.1.b; BFH-Urteil vom 15.&nbsp;November 2005 IX&nbsp;R&nbsp;25\/03, BFHE 211, 318, BStBl II 2006, 623, m.w.N.; Senatsurteil vom 13.&nbsp;M&auml;rz 1996 VI&nbsp;R&nbsp;103\/95, BFHE 180, 139, BStBl II 1996, 375).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Berechtigung zur Vornahme von AfA setzt nicht voraus, dass der Steuerpflichtige Eigent&uuml;mer des Wirtschaftsguts ist, f&uuml;r das er Aufwendungen aus beruflichem oder betrieblichem Anlass get&auml;tigt hat. Ausschlaggebend ist vielmehr, ob er Aufwendungen im beruflichen oder betrieblichen Interesse tr&auml;gt. Das allen Einkunftsarten zugrundeliegende Nettoprinzip, demzufolge die erwerbssichernden Aufwendungen von den steuerpflichtigen Einnahmen abgezogen werden (vgl. &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 i.V.m. &sect;&sect;&nbsp;4&nbsp;ff. und 9 EStG), gebietet grunds&auml;tzlich den Abzug der vom Steuerpflichtigen zur Einkunftserzielung get&auml;tigten Aufwendungen auch dann, wenn und soweit diese Aufwendungen auf in fremdem Eigentum stehende Wirtschaftsg&uuml;ter erbracht werden (st&auml;ndige Rechtsprechung des BFH, z.B. Urteil vom 19.&nbsp;Dezember 2012 IV&nbsp;R&nbsp;29\/09, BFHE 240, 83, BStBl II 2013, 387, Rz&nbsp;27, m.w.N.; Beschluss des Gro&szlig;en Senats vom 30.&nbsp;Januar 1995 GrS&nbsp;4\/92, BFHE 176, 267, BStBl II 1995, 281, unter C.III.). Der Steuerpflichtige erwirbt zwar kein ihm zuzurechnendes Wirtschaftsgut. Gleichwohl kann er die Kosten f&uuml;r ein fremdes Geb&auml;ude nach AfA-Regeln abschreiben (Beschl&uuml;sse des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 23.&nbsp;August 1999 GrS 1\/97, BFHE 189, 151, BStBl II 1999, 778, unter C.I.2.b, und GrS&nbsp;5\/97, BFHE 189, 174, BStBl II 1999, 774, unter C.3.; in BFHE 176, 267, BStBl II 1995, 281, unter C.V.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Diese Grunds&auml;tze gelten auch f&uuml;r Eheleute, die zur Einkommensteuer zusammen veranlagt werden (&sect;&sect;&nbsp;26, 26b EStG). Daher sind die Eink&uuml;nfte eines jeden Ehegatten getrennt zu ermitteln. Nur au&szlig;erhalb der Eink&uuml;nfteermittlung, z.B. beim Abzug von Sonderausgaben und au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Belastungen, sind zusammen zu veranlagende Eheleute als ein Steuerpflichtiger zu behandeln (z.B. Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 189, 151, BStBl II 1999, 778, unter C.II.1.c).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Bezahlen Eheleute Aufwendungen &quot;aus einem Topf&quot;, d.h. aus Guthaben, zu denen beide Eheleute beigetragen haben, oder aus Darlehensmitteln, die zu Lasten beider Eheleute aufgenommen wurden (&sect;&nbsp;421 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs), wird, sofern keine besonderen Vereinbarungen getroffen sind, der Betrag jeweils f&uuml;r Rechnung desjenigen geleistet, der den Betrag schuldet. Daher sind gemeinschaftlich getragene Aufwendungen f&uuml;r eine Immobilie, die einem Ehegatten geh&ouml;rt und die dieser zur Erzielung von Einnahmen nutzt, beim Eigent&uuml;merehegatten in vollem Umfang Werbungskosten (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 189, 160, BStBl II 1999, 782, unter C.V.1.; BFH-Urteile vom 2.&nbsp;Dezember 1999 IX&nbsp;R&nbsp;21\/96, BFHE 191, 28, BStBl II 2000, 312; vom 4.&nbsp;September 2000 IX&nbsp;R&nbsp;22\/97, BFHE 193, 112, BStBl II 2001, 785, und vom 20.&nbsp;Juni 2012 IX&nbsp;R&nbsp;29\/11, BFH\/NV 2012, 1952).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sind Eheleute Miteigent&uuml;mer eines Grundst&uuml;cks und errichten sie hierauf ein Geb&auml;ude oder erwerben sie &#8211;wie im Streitfall&#8211; eine Eigentumswohnung zu Miteigentum, ist grunds&auml;tzlich davon auszugehen, dass jeder von ihnen die Anschaffungs- oder Herstellungskosten entsprechend seinem Miteigentumsanteil getragen hat, und zwar unabh&auml;ngig davon, wie viel er tats&auml;chlich aus eigenen Mitteln dazu beigetragen hat. Sind die finanziellen Beitr&auml;ge der Eheleute unterschiedlich hoch, dann hat sowohl zivilrechtlich (vgl. Urteile des Bundesgerichtshofs vom 6.&nbsp;Dezember 1965 II&nbsp;ZR&nbsp;137\/63, Neue Juristische Wochenschrift &#8211;NJW&#8211; 1966, 542, und vom 17.&nbsp;Mai 1983 IX&nbsp;ZR&nbsp;14\/82, NJW 1983, 1845) als auch steuerrechtlich der Ehegatte, der aus eigenen Mitteln mehr als der andere beigesteuert hat, das Mehr seinem Ehegatten mit der Folge zugewandt, dass jeder von ihnen so anzusehen ist, als habe er die seinem Anteil entsprechenden Anschaffungskosten selbst getragen (BFH-Urteil vom 20.&nbsp;September 1990 IV&nbsp;R&nbsp;300\/84, BFHE 162, 86, BStBl II 1991, 82; Senatsurteil vom 12.&nbsp;Februar 1988 VI&nbsp;R&nbsp;141\/85, BFHE 152, 491, BStBl II 1988, 764; Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 189, 160, BStBl II 1999, 782).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Demgem&auml;&szlig; sind auch die gemeinsam getragenen laufenden Aufwendungen f&uuml;r eine solche Wohnung, soweit sie grundst&uuml;cksorientiert sind (z.B. Schuldzinsen auf den Anschaffungskredit, Grundsteuern, allgemeine Reparaturkosten, Versicherungspr&auml;mien und &auml;hnliche Kosten, s. Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 189, 160, BStBl II 1999, 782, unter C.V.1.), nur entsprechend den Miteigentumsanteilen als Werbungskosten abziehbar. Denn die anteilig auf einen Ehegatten entfallenden und von diesem getragenen Aufwendungen mindern nicht die Leistungsf&auml;higkeit des anderen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Etwas anderes gilt dann, wenn ein Ehegatte sich an den Anschaffungskosten f&uuml;r das Miteigentum des anderen Ehegatten beteiligt, um die Wohnung teilweise zu beruflichen Zwecken nutzen zu k&ouml;nnen. Davon kann dann auszugehen sein, wenn nur ein Ehegatte Eink&uuml;nfte erzielt oder jedenfalls erheblich h&ouml;here als der Ehepartner und er sich deshalb mit einem deutlich h&ouml;heren Beitrag an den Anschaffungskosten beteiligt als der andere. In diesem Fall ist dieser Beitrag, soweit er die anteiligen Anschaffungskosten des beruflich oder betrieblich genutzten Raums deckt, von dem nutzenden Ehepartner als in seinem beruflichen Interesse aufgewendet anzusehen mit der Folge, dass er f&uuml;r die Zeit der Nutzung zu AfA als Werbungskosten berechtigt ist (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 189, 160, BStBl II 1999, 782, unter C.I.2.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Entsprechend diesen Rechtsgrunds&auml;tzen ist das FG zutreffend zu dem Ergebnis gelangt, dass die Kl&auml;gerin die AfA f&uuml;r die Arbeitswohnung nur in H&ouml;he ihres Miteigentumsanteils und die Schuldzinsen sowie die &uuml;brigen grundst&uuml;cksbezogenen Aufwendungen nur zur H&auml;lfte getragen hat. Zins und Tilgung der gemeinschaftlich aufgenommenen Darlehen zur Finanzierung der Anschaffungskosten der Wohnung wurden aus gemeinsamen Mitteln der Eheleute (&quot;aus einem Topf&quot;) bestritten, sodass davon auszugehen ist, dass der Kl&auml;ger die auf seinen Miteigentumsanteil entfallenden Kosten aus eigenem Interesse aufgewandt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Dem steht der Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 189, 174, BStBl II 1999, 774 nicht entgegen. Danach k&ouml;nnen Miteigent&uuml;mer, die innerhalb der Wohnung jeweils einen Raum allein zur Eink&uuml;nfteerzielung nutzen, die AfA f&uuml;r die gesamten auf dieses Zimmer entfallenden Anschaffungs- oder Herstellungskosten als Werbungskosten oder Betriebsausgaben geltend machen. Denn es ist davon auszugehen, dass sie die auf sie entfallenden Aufwendungen getragen haben, um diesen Raum insgesamt zu nutzen. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, die auf den Miteigentumsanteil des anderen Miteigent&uuml;mers an dem Arbeitszimmer entfallen, k&ouml;nnen nach den unter II.1.b&nbsp;aa dargestellten Grunds&auml;tzen in der Form von AfA w&auml;hrend der Nutzung zu Erwerbszwecken als Werbungskosten oder Betriebsausgaben abgezogen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus dieser Entscheidung folgt entgegen der Auffassung der Kl&auml;ger nicht, dass ein Ehegatte Kosten, die der andere Ehegatte f&uuml;r seinen Miteigentumsanteil getragen hat, als eigenen Erwerbsaufwand geltend machen kann. Vielmehr begrenzt auch der Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 189, 174, BStBl II 1999, 774 den Werbungskostenabzug bei den Ehegatten auf die jeweils selbst getragenen Aufwendungen. Er geht nur davon aus, dass dieser Aufwand prim&auml;r auf die Anschaffungs- oder Herstellungskosten des beruflich genutzten Raums entf&auml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da die Kl&auml;gerin nur die h&auml;lftigen Aufwendungen f&uuml;r die grundst&uuml;cksbezogenen Aufwendungen f&uuml;r eigene berufliche Zwecke verausgabt hat, kommt auch nur insoweit ein Abzug von Werbungskosten in Betracht. Die Vorinstanz entspricht diesen Grunds&auml;tzen. Denn FA und FG haben die h&auml;lftig auf die Kl&auml;gerin entfallenden grundst&uuml;cksorientierten Aufwendungen (insbesondere AfA und die Schuldzinsen) in vollem Umfang zum Werbungskostenabzug zugelassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ff) Die streitigen Aufwendungen sind auch nicht als sog. Drittaufwand als Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften der Kl&auml;gerin aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aufwendungen eines Dritten k&ouml;nnen im Fall eines abgek&uuml;rzten Zahlungs- oder Vertragswegs als Aufwendungen des Steuerpflichtigen zu werten sein. Abk&uuml;rzung des Zahlungswegs bedeutet die Zuwendung eines Geldbetrags an den Steuerpflichtigen in der Weise, dass der Zuwendende im Einvernehmen mit dem Steuerpflichtigen dessen Schuld tr&auml;gt, statt ihm den Geldbetrag unmittelbar zu geben (BFH-Urteil in BFHE 162, 86, BStBl II 1991, 82). Dies kann jedoch nur dann der Fall sein, wenn der Dritte f&uuml;r Rechnung des Steuerpflichtigen an dessen Gl&auml;ubiger leistet (Senatsurteil in BFHE 180, 139, BStBl II 1996, 375). Im Fall des sog. abgek&uuml;rzten Vertragswegs schlie&szlig;t der Dritte im eigenen Namen f&uuml;r den Steuerpflichtigen einen Vertrag und leistet auch selbst die geschuldeten Zahlungen. Wie auch der abgek&uuml;rzte Zahlungsweg bezweckt der abgek&uuml;rzte Vertragsweg eine Leistung des Zuwendenden an den Steuerpflichtigen (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 189, 160, BStBl II 1999, 782).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da der Kl&auml;ger &#8211;wie ausgef&uuml;hrt&#8211; die Aufwendungen f&uuml;r die Arbeitswohnung als h&auml;lftiger Erwerber, Miteigent&uuml;mer und Darlehensnehmer aufgewendet hat, liegen im Streitfall die Voraussetzungen f&uuml;r die Ber&uuml;cksichtigung sog. Drittaufwands als Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften der Kl&auml;gerin aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit nicht vor. Der Kl&auml;ger hat der Kl&auml;gerin mit der Zahlung der anteiligen Anschaffungskosten f&uuml;r die Wohnung und der Schuldzinsen nichts zugewandt, sondern diese als Erwerber und Darlehensnehmer auf eigene Rechnung aufgewandt. Die blo&szlig;e Nutzungsm&ouml;glichkeit der Wohnung kann weder zivilrechtlich noch steuerrechtlich &uuml;bertragen oder zugewendet werden (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 189, 160, BStBl II 1999, 782, unter C.IV.c&nbsp;cc).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 6.12.2017, VI R 41\/15ECLI:DE:BFH:2017:U.061217.VIR41.15.0 Werbungskostenabzug bei beruflicher Nutzung einer im Miteigentum von Ehegatten stehenden Wohnung Leits&auml;tze Nutzt ein Miteigent&uuml;mer allein eine Wohnung zu beruflichen Zwecken, kann er AfA und Schuldzinsen nur entsprechend seinem Miteigentumsanteil als Werbungskosten geltend machen, wenn die Darlehen zum Erwerb der Wohnung gemeinsam aufgenommen wurden und Zins und Tilgung &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-41-15-werbungskostenabzug-bei-beruflicher-nutzung-einer-im-miteigentum-von-ehegatten-stehenden-wohnung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VI&nbsp;R&nbsp;41\/15 &#8211; Werbungskostenabzug bei beruflicher Nutzung einer im Miteigentum von Ehegatten stehenden Wohnung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69328","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69328","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69328"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69328\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69328"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69328"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69328"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}