{"id":69329,"date":"2018-04-08T07:46:05","date_gmt":"2018-04-08T05:46:05","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69329"},"modified":"2018-04-08T07:46:05","modified_gmt":"2018-04-08T05:46:05","slug":"vi-r-65-15-wiederbepflanzungsrechte-im-weinbau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-65-15-wiederbepflanzungsrechte-im-weinbau\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;65\/15 &#8211; Wiederbepflanzungsrechte im Weinbau"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 6.12.2017, VI R 65\/15<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.061217.VIR65.15.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Wiederbepflanzungsrechte im Weinbau<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Wiederbepflanzungsrechte im Weinbau sind immaterielle Wirtschaftsg&uuml;ter. Sie vermitteln dem Erzeuger das Recht, nach Rodung einer zul&auml;ssig bestockten Rebfl&auml;che diese wieder mit Rebst&ouml;cken zu bepflanzen, und verk&ouml;rpern damit letztlich das unionsrechtlich beschr&auml;nkte Recht, Wein zu erzeugen.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Es handelt sich bei diesen Rechten jedenfalls bis zum 30. Juni 2011 nicht um abnutzbare Wirtschaftsg&uuml;ter. Denn zu diesem Zeitpunkt war ein Ende der Beschr&auml;nkung des Weinbaus in der EU nicht absehbar.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz vom 19. Mai 2015&nbsp;&nbsp;5 K 2429\/12 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist, ob entgeltlich erworbene weinbauliche Wiederbepflanzungsrechte abnutzbar und &uuml;ber die Nutzungsdauer abzusetzen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) ist eine GbR, die einen Weinbaubetrieb f&uuml;hrt. Den f&uuml;r das Streitjahr (2010) erkl&auml;rten Gewinn stellte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) zun&auml;chst erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; fest. Der Bescheid stand nach &sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;1 der Abgabenordnung unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen einer Au&szlig;enpr&uuml;fung bei der Kl&auml;gerin stellte der Pr&uuml;fer fest, dass diese in den Jahren 1999 bis 2004 verschiedene Rebpflanzungsrechte entgeltlich erworben und die Anschaffungskosten &#8211;erstmals ab dem Wirtschaftsjahr 2002\/2003&#8211; auf eine Nutzungsdauer von zehn Jahren gleichm&auml;&szlig;ig verteilt hatte. S&auml;mtliche Wiederbepflanzungsrechte wurden aufgrund von entsprechenden bei der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz (Landwirtschaftskammer) gestellten Antr&auml;gen und von dieser erteilten Bescheiden zeitnah zum jeweiligen entgeltlichen Erwerb auf von der Kl&auml;gerin bewirtschaftete Fl&auml;chen &uuml;bertragen. Der Betriebspr&uuml;fer beurteilte die Rebpflanzungsrechte als nicht abschreibungsf&auml;hig. Rebpflanzungsrechte seien zwar immaterielle Wirtschaftsg&uuml;ter. Sie k&ouml;nnten jedoch zeitlich unbegrenzt ausge&uuml;bt werden. Ein die Abschreibung rechtfertigender Wertverschlei&szlig; scheide daher aus. Die sich daraus ergebende Gewinn&auml;nderung nahm der Pr&uuml;fer in der Bilanz zum 30.&nbsp;Juni 2011 vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA &auml;nderte daraufhin den bisherigen Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r 2010 und erh&ouml;hte den Gewinn der Kl&auml;gerin aus Land- und Forstwirtschaft entsprechend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die nach erfolglosem Vorverfahren erhobene Klage wies das Finanzgericht (FG) aus den in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2015, 1349 ver&ouml;ffentlichten Gr&uuml;nden ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie beantragt,<br \/>das Urteil des FG Rheinland-Pfalz vom 19.&nbsp;Mai 2015&nbsp;&nbsp;5&nbsp;K&nbsp;2429\/12 sowie den &Auml;nderungsbescheid f&uuml;r 2010 &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen vom 5.&nbsp;Juli 2012 und die hierzu ergangene Einspruchsentscheidung vom 8.&nbsp;Oktober 2012 aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat im Ergebnis zutreffend entschieden, dass die von der Kl&auml;gerin hinsichtlich der Wiederbepflanzungsrechte begehrte Absetzung f&uuml;r Abnutzung (AfA) nicht in Betracht kommt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. AfA in gleichen Jahresbetr&auml;gen ist nach &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) bei Wirtschaftsg&uuml;tern vorzunehmen, deren Verwendung oder Nutzung durch den Steuerpflichtigen zur Erzielung von Eink&uuml;nften sich erfahrungsgem&auml;&szlig; auf einen Zeitraum von mehr als einem Jahr erstreckt. Die Absetzung bemisst sich dabei nach der betriebsgew&ouml;hnlichen Nutzungsdauer des Wirtschaftsguts (&sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die im Rahmen der gemeinsamen Marktorganisation f&uuml;r Wein (GMO) mit Art.&nbsp;30a der Verordnung (EWG) Nr.&nbsp;454\/80 des Rates vom 18.&nbsp;Februar 1980 (Amtsblatt der Europ&auml;ischen Gemeinschaften &#8211;ABlEG&#8211; Nr.&nbsp;L&nbsp;57, S.&nbsp;7) eingef&uuml;hrten und in Umsetzung der europ&auml;ischen Richtlinien in &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 des Weingesetzes (WeinG) geregelten weinbaulichen Wiederbepflanzungsrechte sind selbst&auml;ndige immaterielle Wirtschaftsg&uuml;ter.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung umfasst der Begriff des &quot;Wirtschaftsguts&quot; in Anlehnung an den Begriff &quot;Verm&ouml;gensgegenstand&quot; im Handelsrecht nicht nur Sachen und Rechte i.S. des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs, sondern auch tats&auml;chliche Zust&auml;nde und konkrete M&ouml;glichkeiten, d.h. s&auml;mtliche Vorteile f&uuml;r den Betrieb, deren Erlangung sich der Kaufmann etwas kosten l&auml;sst, die also aus der Sicht eines potentiellen Betriebserwerbers einen eigenst&auml;ndigen Wert haben (z.B. Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 10.&nbsp;M&auml;rz 2016 IV&nbsp;R&nbsp;41\/13, BFHE 253, 337, BStBl II 2016, 984; vom 21.&nbsp;Oktober 2015 IV&nbsp;R&nbsp;6\/12, BFHE 252, 267, BStBl II 2017, 45, und vom 12.&nbsp;Februar 2015 IV&nbsp;R&nbsp;29\/12, BFHE 249, 177, BStBl II 2017, 668; jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Danach handelt es sich bei den streitbefangenen Wiederbepflanzungsrechten um immaterielle Wirtschaftsg&uuml;ter (Krumm, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;13 Rz&nbsp;B 225; Kanzler in Herrmann\/Heuer\/Raupach &#8211;HHR&#8211;, &sect;&nbsp;55 EStG Rz&nbsp;43; HHR\/Anzinger, &sect;&nbsp;5 EStG Rz&nbsp;1790, Stichwort &quot;Wiederbepflanzungsrechte im Weinbau&quot;; HHR\/Paul, &sect;&nbsp;13 EStG Rz&nbsp;66; Leing&auml;rtner\/Wendt, Besteuerung der Landwirte, Kap.&nbsp;29a, Rz&nbsp;135; Felsmann, Einkommensbesteuerung der Land- und Forstwirte, Rz&nbsp;A 20m; von Sch&ouml;nberg, Deutsche Steuer-Zeitung &#8211;DStZ&#8211; 2001, 145, 154; Bayerisches Landesamt f&uuml;r Steuern S&nbsp;2149.2.1-20\/1 St&nbsp;32, juris, sowie FG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 23.&nbsp;M&auml;rz 2007&nbsp;&nbsp;4&nbsp;K&nbsp;2827\/04, EFG 2007, 1066). Denn sie vermitteln dem Erzeuger das Recht, nach Rodung einer zul&auml;ssig bestockten Rebfl&auml;che diese wieder mit Rebst&ouml;cken zu bepflanzen (Rathke\/Boch, Weinrecht, 2012, &sect;&nbsp;6 Rz&nbsp;5). Damit verk&ouml;rpern sie letztlich das Recht auf Weinerzeugung. Ein gedachter Erwerber w&auml;re bereit, f&uuml;r diesen (dauerhaften) Vorteil ein besonderes Entgelt zu entrichten. Dies ist zwischen den Beteiligten zu Recht nicht streitig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Ebenfalls nicht streitig ist zwischen den Beteiligten, dass die Kl&auml;gerin die entgeltlich erworbenen Wiederbepflanzungsrechte im Jahr der Anschaffung in H&ouml;he der Anschaffungskosten und damit zutreffend in der f&uuml;r ihren landwirtschaftlichen Betrieb aufgestellten Bilanz gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;2 EStG aktiviert hat. Der Senat sieht deshalb insoweit von weiteren Ausf&uuml;hrungen ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Mit dem FG geht der erkennende Senat jedoch davon aus, dass die streitbefangenen weinbaulichen Wiederbepflanzungsrechte zum ma&szlig;geblichen Bilanzstichtag &#8211;dem 30.&nbsp;Juni 2011&#8211; keine abnutzbaren immateriellen Wirtschaftsg&uuml;ter waren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Ein immaterielles Wirtschaftsgut ist abnutzbar, wenn seine Nutzung unter rechtlichen oder unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zeitlich begrenzt ist (z.B. BFH-Urteile vom 21.&nbsp;Februar 2017 VIII&nbsp;R&nbsp;56\/14, BFHE 257, 112, BStBl II 2017, 694, wirtschaftlicher Vorteil aus einer Vertragsarztzulassung; in BFHE 252, 267, BStBl II 2017, 45, Zahlungsanspr&uuml;che nach der GAP-Reform 2003; vom 16.&nbsp;Oktober 2008 IV&nbsp;R&nbsp;1\/06, BFHE 226, 37, BStBl II 2010, 28, betriebsgebundene Zuckerr&uuml;benlieferrechte, m.w.N.; vgl. auch BFH-Urteile vom 19.&nbsp;Oktober 2006 III&nbsp;R&nbsp;6\/05, BFHE 215, 222, BStBl II 2007, 301, Domain-Name; vom 28.&nbsp;Mai 1998 IV&nbsp;R&nbsp;48\/97, BFHE 186, 268, BStBl II 1998, 775, Belieferungsrecht; vom 29.&nbsp;April 2009 IX&nbsp;R&nbsp;33\/08, BFHE 225, 361, BStBl II 2010, 958, Milchlieferrecht, und vom 17.&nbsp;M&auml;rz 2010 IV&nbsp;R&nbsp;3\/08, BFHE 229, 159, BStBl II 2014, 512, Zuckerr&uuml;benlieferrecht). Bei zeitlich begrenzten Rechten kann ausnahmsweise von einer unbegrenzten Nutzungsdauer ausgegangen werden, wenn sie normalerweise ohne weiteres verl&auml;ngert werden, ein Ende also nicht abzusehen ist. Im Zweifel ist jedoch nach dem Grundsatz der Vorsicht von einer zeitlich begrenzten Nutzung auszugehen (vgl. BFH-Urteile in BFHE 252, 267, BStBl II 2017, 45, und in BFHE 226, 37, BStBl II 2010, 28, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ausgehend von diesen Grunds&auml;tzen waren die streitbefangenen weinbaulichen Wiederbepflanzungsrechte am ma&szlig;geblichen Bilanzstichtag als nicht abnutzbare Wirtschaftsg&uuml;ter anzusehen (Krumm, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;13 Rz&nbsp;B 225; HHR\/Paul, &sect;&nbsp;13 EStG Rz&nbsp;66; Leing&auml;rtner\/Kanzler, Besteuerung der Landwirte, Kap.&nbsp;24, Rz&nbsp;49; Felsmann, Einkommensbesteuerung der Land- und Forstwirte, A&nbsp;Rz&nbsp;20n, B&nbsp;576f; von Sch&ouml;nberg, DStZ 2001, 145, 154; Bayerisches Landesamt f&uuml;r Steuern S&nbsp;2149.2.1-20\/1 St&nbsp;32, juris).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Dabei kann der Senat dahinstehen lassen, ob er der Auffassung des FG folgt, nach der Wiederbepflanzungsrechte, die &#8211;wie vorliegend&#8211; zeitnah zum Anschaffungs- und &Uuml;bertragungszeitraum ausge&uuml;bt werden, weinrechtlich erl&ouml;schen (Rathke\/ Boch, Weinrecht, 2012, &sect;&nbsp;6 Rz&nbsp;15; HHR\/Anzinger, &sect;&nbsp;5 EStG Rz&nbsp;1790, Stichwort &quot;Wiederbepflanzungsrechte im Weinbau&quot;; Krumm, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;13 Rz&nbsp;B&nbsp;225; Kirsch, Wiederbepflanzungsrecht in der Zwangsversteigerung, Der Deutsche Rechtspfleger 1998, 192; anderer Ansicht Felsmann, Einkommensbesteuerung der Land- und Forstwirte, A&nbsp;Rz&nbsp;20q&nbsp;f.), mit dem neu bestockten Grundst&uuml;ck verschmelzen (Kleeberg, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;55 Rz&nbsp;G&nbsp;12; HHR\/Kanzler, &sect;&nbsp;55 EStG Rz&nbsp;43; Leing&auml;rtner\/Kanzler, Besteuerung der Landwirte, Kap.&nbsp;24, Rz&nbsp;49; von Sch&ouml;nberg, DStZ 2001, 145, 154) und auf diesem Grundst&uuml;ck eine zeitlich unbeschr&auml;nkte weinbauliche Nutzungsm&ouml;glichkeit vermitteln, so dass ein die Abschreibung rechtfertigender Werteverschlei&szlig; schon deshalb ausscheidet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Auch wenn ein weinbauliches Wiederbepflanzungsrecht nach seiner Aus&uuml;bung als Voll- oder Anwartschaftsrecht bestehen bliebe, kommt die von der Kl&auml;gerin begehrte AfA nicht in Betracht. Denn die Pflanzungsrechte sind Ausfluss des in der Europ&auml;ischen Union (EU) geltenden Neuanpflanzungsverbots von Reben, dessen Ende zum ma&szlig;geblichen Bilanzstichtag (30.&nbsp;Juni 2011) nicht abzusehen war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Seit dem 27.&nbsp;Mai 1976 ist der Anbau von Wein auf dem Gebiet der EU beschr&auml;nkt. Er ist nur in ausgewiesenen Anbaugebieten und auch dort nur im Rahmen der zur Verf&uuml;gung stehenden Anpflanzungsrechte m&ouml;glich (Verordnung (EWG) Nr.&nbsp;1162\/76 des Rates vom 17.&nbsp;Mai 1976, ABlEG&nbsp;Nr.&nbsp;L&nbsp;135, S.&nbsp;32; Art.&nbsp;30a der Verordnung (EWG) Nr.&nbsp;454\/80 des Rates vom 18.&nbsp;Februar 1980, ABlEG&nbsp;Nr.&nbsp;L&nbsp;57, S.&nbsp;7). Die Einf&uuml;hrung eines generellen Neuanpflanzungsverbots sollte der zunehmenden &Uuml;berproduktion (insbesondere von Tafelweinen geringer Qualit&auml;t) entgegenwirken und urspr&uuml;nglich nur f&uuml;r den Zeitraum vom 1.&nbsp;Dezember 1976 bis zum 30.&nbsp;November 1978 gelten. Der Anbaustopp wurde allerdings stets verl&auml;ngert (z.B. durch Art.&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 der Verordnung (EWG) Nr.&nbsp;822\/87 des Rates vom 16.&nbsp;M&auml;rz 1987, ABlEG Nr.&nbsp;L&nbsp;84, S.&nbsp;1, bis zum 31.&nbsp;August 1990, Art.&nbsp;2 der Verordnung (EG) Nr.&nbsp;1493\/1999 des Rates vom 17.&nbsp;Mai 1999, ABlEG Nr.&nbsp;L 179, S.&nbsp;1, bis zum 31.&nbsp;Juli 2010 und durch Art.&nbsp;85f und 85g der Verordnung (EG) Nr.&nbsp;1234\/2007 des Rates vom 22.&nbsp;Oktober 2007 i.d.F. der Verordnung (EG) Nr.&nbsp;491\/2009 des Rates vom 25.&nbsp;Mai 2009, Amtblatt der Europ&auml;ischen Union &#8211;ABlEU&#8211; L&nbsp;154, S.&nbsp;1, bis zum 31.&nbsp;Dezember 2015 mit der M&ouml;glichkeit der Verl&auml;ngerung bis zum 31.&nbsp;Dezember 2018). Nach der Verordnung (EU) Nr.&nbsp;1308\/2013 des Europ&auml;ischen Parlaments und des Rates vom 17.&nbsp;Dezember 2013 (ABlEU L&nbsp;347, S.&nbsp;671) &auml;nderte sich die unionsrechtliche Rechtslage insofern, als das bisherige System der Pflanzungsrechte zum 1.&nbsp;Januar 2016 durch ein Genehmigungssystem f&uuml;r Rebpflanzungen abgel&ouml;st wurde und das leicht modifizierte Weinanbauverbot im Jahr 2030 auslaufen soll (Art.&nbsp;61&nbsp;ff. der Verordnung (EU) Nr.&nbsp;1308\/2013 des Europ&auml;ischen Parlaments und des Rates vom 17.&nbsp;Dezember 2013, ABlEU L&nbsp;347, S.&nbsp;671). Mit dem Weingesetz i.d.F. vom 16.&nbsp;Juli 2015 (BGBl I 2015, 1207) hat der nationale Gesetzgeber diese Vorgaben umgesetzt und u.a. in &sect;&nbsp;6a WeinG i.d.F. vom 16.&nbsp;Juli 2015 (BGBl I 2015, 1207) die Voraussetzung daf&uuml;r geschaffen, dass alte Wiederanpflanzungsrechte ab dem 15.&nbsp;September 2015 auf Antrag bei den zust&auml;ndigen Landesstellen in entsprechende Genehmigungen (Wiederbepflanzungsgenehmigungen) umgewandelt werden k&ouml;nnen. Allerdings ist deren Verkehrsf&auml;higkeit durch den Systemwechsel eingeschr&auml;nkt worden. Sie sind nicht mehr fl&auml;chen-, sondern ab dem 1.&nbsp;Januar 2016 betriebsgebunden (&sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;4, &sect;&nbsp;6a Abs.&nbsp;2 WeinG i.d.F. vom 16.&nbsp;Juli 2015, BGBl I 2015, 1207) und konnten deshalb nur noch bis zum 31.&nbsp;Dezember 2015 auf einen anderen Betrieb &uuml;bertragen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Zwar weist die Kl&auml;gerin zutreffend darauf hin, der Europ&auml;ische Gerichtshof habe mit Urteil Liselotte Hauer\/Land Rheinland Pfalz vom 13.&nbsp;Dezember 1979 C-44\/79 (EU:C:1979:290) entschieden, dass das Neuanpflanzungsverbot in die Vorrechte des Eigent&uuml;mers eingreift und nur deshalb gerechtfertigt sei, weil es dem allgemeinen Wohl diene und vor&uuml;bergehend ausgestaltet sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch hat die Kommission der Europ&auml;ischen Gemeinschaften unter dem Datum 22.&nbsp;Juni 2006 dem Rat und dem Europ&auml;ischen Parlament ihre Auffassung mitgeteilt, dass die GMO f&uuml;r Wein grundlegend reformiert werden m&uuml;sse und deshalb u.a. das Anpflanzungsverbot aufgehoben werden solle (Mitteilung der Kommission an den Rat und das Europ&auml;ische Parlament &#8211; Auf dem Weg zur Nachhaltigkeit im europ&auml;ischen Weinsektor {SEK(2006) 770 SEK(2006) 780}, KOM(2006)319 endg&uuml;ltig, Celex-Nr.&nbsp;52006DC0319). Sodann hat die Kommission unter dem Datum 4.&nbsp;Juli 2007 einen Vorschlag f&uuml;r eine Verordnung des Rates &uuml;ber die gemeinsame Marktorganisation f&uuml;r Wein und zur &Auml;nderung bestimmter Verordnungen vorgelegt, nach der zwar das System der Beschr&auml;nkung der Pflanzungsrechte von 2010 bis 2013 verl&auml;ngert, ab 1.&nbsp;Januar 2014 das Anpflanzen von Reben jedoch uneingeschr&auml;nkt zugelassen werden sollte (Vorschlag f&uuml;r eine Verordnung des Rates &uuml;ber die gemeinsame Marktorganisation f&uuml;r Wein und zur &Auml;nderung bestimmter Verordnungen {SEK(2007) 893} {SEK(2007) 894}, KOM(2007) 372 endg&uuml;ltig 2007\/0138(CNS), Celex-Nr.&nbsp;52007PC0372). Gleichwohl wurde das Neuanpflanzungsverbot in Art.&nbsp;90 der Verordnung (EG) Nr.&nbsp;479\/2008 des Rates vom 29.&nbsp;April 2008 (ABlEU L&nbsp;148, S.&nbsp;1) bis zum 31.&nbsp;Dezember 2015 fortgeschrieben. Zwar findet sich eine Absichtserkl&auml;rung dahingehend, dass das Verbot von Neuanpflanzungen dann endg&uuml;ltig aufgehoben werden soll, um wettbewerbsf&auml;higen Erzeugern die M&ouml;glichkeit zu geben, frei auf die Marktbedingungen zu reagieren (Verordnung (EG) Nr.&nbsp;479\/2008 des Rates vom 29.&nbsp;April 2008, ABlEU L&nbsp;148, S.&nbsp;1, Erw&auml;gung 59). Zugleich wurde den Mitgliedstaaten jedoch die M&ouml;glichkeit einger&auml;umt, das Verbot f&uuml;r ihr Hoheitsgebiet bis zum 31.&nbsp;Dezember 2018 zu verl&auml;ngern, wenn sie dies f&uuml;r erforderlich halten (Art.&nbsp;90 Abs.&nbsp;6 der Verordnung (EG) Nr.&nbsp;479\/2008 des Rates vom 29.&nbsp;April 2008, ABlEU L&nbsp;148, S.&nbsp;1).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aufgrund der stetigen Verl&auml;ngerung des Anbaustopps in der Vergangenheit war deshalb zum ma&szlig;geblichen Bilanzstichtag &#8211;dem 30.&nbsp;Juni 2011&#8211; ein Ende der Beschr&auml;nkung des Weinanbaus nicht abzusehen. Vielmehr war zu diesem Zeitpunkt jedenfalls noch davon auszugehen, dass die Zul&auml;ssigkeit von Rebanpflanzungen zur Weinerzeugung aus Gr&uuml;nden der Marktordnung innerhalb der EU beschr&auml;nkt blieb und damit Wiederbepflanzungsrechte auf Dauer angelegt und von unbegrenzter Nutzungsdauer waren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass der Teilwert der streitbefangenen Wiederbepflanzungsrechte zum 30.&nbsp;Juni 2011 unter deren Anschaffungskosten (&sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG) gesunken war, sind weder vorgetragen noch ersichtlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(4) Soweit sich die Kl&auml;gerin auf die Rechtslage nach der Verordnung (EU) Nr.&nbsp;1308\/2013 des Europ&auml;ischen Parlaments und des Rates vom 17.&nbsp;Dezember 2013 (ABlEU L&nbsp;347, S.&nbsp;671), insbesondere den Wechsel von dem bisherigen System der Pflanzungsrechte zu einem Genehmigungssystem f&uuml;r Rebpflanzungen und die damit einhergehende Beschr&auml;nkung der Verkehrsf&auml;higkeit von Wiederbepflanzungsrechten bzw. Genehmigungen, beruft, kann dies schon deshalb nicht f&uuml;r ihr Klagebegehren streiten, weil es sich insoweit um Erkenntnisse nach dem ma&szlig;geblichen Bilanzstichtag handelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 6.12.2017, VI R 65\/15ECLI:DE:BFH:2017:U.061217.VIR65.15.0 Wiederbepflanzungsrechte im Weinbau Leits&auml;tze 1. Wiederbepflanzungsrechte im Weinbau sind immaterielle Wirtschaftsg&uuml;ter. Sie vermitteln dem Erzeuger das Recht, nach Rodung einer zul&auml;ssig bestockten Rebfl&auml;che diese wieder mit Rebst&ouml;cken zu bepflanzen, und verk&ouml;rpern damit letztlich das unionsrechtlich beschr&auml;nkte Recht, Wein zu erzeugen. 2. 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