{"id":69334,"date":"2018-04-08T07:45:59","date_gmt":"2018-04-08T05:45:59","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69334"},"modified":"2018-04-08T07:45:59","modified_gmt":"2018-04-08T05:45:59","slug":"x-r-34-15-sachliche-verflechtung-bei-betriebsaufspaltung-ueberlagerung-durch-eine-betriebsverpachtung-im-ganzen-urteilsaufhebung-aufgrund-unzureichender-sachverhaltfeststellungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-34-15-sachliche-verflechtung-bei-betriebsaufspaltung-ueberlagerung-durch-eine-betriebsverpachtung-im-ganzen-urteilsaufhebung-aufgrund-unzureichender-sachverhaltfeststellungen\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;34\/15 &#8211; Sachliche Verflechtung bei Betriebsaufspaltung &#8211; &Uuml;berlagerung durch eine Betriebsverpachtung im Ganzen &#8211; Urteilsaufhebung aufgrund unzureichender Sachverhaltfeststellungen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 29.11.2017, X R 34\/15<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.291117.XR34.15.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Sachliche Verflechtung bei Betriebsaufspaltung &#8211; &Uuml;berlagerung durch eine Betriebsverpachtung im Ganzen &#8211; Urteilsaufhebung aufgrund unzureichender Sachverhaltfeststellungen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. NV: B&uuml;ror&auml;ume sind im Regelfall als wesentliche Betriebsgrundlage anzusehen.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. NV: Eine zu einer Betriebsaufspaltung f&uuml;hrende sachliche Verflechtung ist auch dann anzunehmen, wenn die wesentliche Betriebsgrundlage, die ein Gesellschafter einer Betriebs-Kapitalgesellschaft &uuml;berl&auml;sst, zwar nicht im Eigentum des Gesellschafters steht, er sie aber aus eigenem Recht nutzen kann und zur Nutzungs&uuml;berlassung berechtigt ist.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. NV: Je nach den Umst&auml;nden des Einzelfalls k&ouml;nnen auch immaterielle Wirtschaftsg&uuml;ter als funktional wesentliche Betriebsgrundlagen anzusehen sein.<\/p>\n<\/p>\n<p>4. NV: Trotz Beendigung einer Betriebsaufspaltung kann eine Betriebsaufgabe im vormaligen Besitzunternehmen vermieden werden, wenn zugleich die Voraussetzungen einer Betriebsverpachtung im Ganzen gegeben sind und fortdauern.<\/p>\n<\/p>\n<p>5. NV: Unzureichende Feststellungen der Tatsacheninstanz sind als materiell-rechtlicher Fehler anzusehen, der auch ohne entsprechende R&uuml;ge zur Urteilsaufhebung f&uuml;hrt.<\/p>\n<\/p>\n<p>6. NV: Eine durch das FG ausgesprochene Revisionszulassung bindet den BFH.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts K&ouml;ln vom 27. August 2015 15 K 2410\/15 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht K&ouml;ln zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger und Revisionsbeklagten (Kl&auml;ger) sind Eheleute, die im Streitjahr 2000 zur Einkommensteuer zusammenveranlagt wurden. Der Kl&auml;ger gr&uuml;ndete im Jahr 1979 ein gewerbliches Einzelunternehmen, das sich im Bereich des Garten- und Landschaftsbaus bet&auml;tigte. Der Vater (V) des Kl&auml;gers war zu diesem Zeitpunkt Inhaber einer G&auml;rtnerei, die er auf dem ihm geh&ouml;renden &#8211;und aus mehreren Flurst&uuml;cken bestehenden&#8211; Grundst&uuml;ck X betrieb.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dem Kl&auml;ger standen f&uuml;r seinen Betrieb ebenfalls Teilfl&auml;chen des Grundst&uuml;cks X zur Verf&uuml;gung. So konnte er B&uuml;ror&auml;ume mit einer Gr&ouml;&szlig;e von ca. 100&nbsp;qm alleine nutzen. Ferner war ihm eine Mitbenutzung der Kundenparkpl&auml;tze im vorderen (westlichen) Teil und der Abstellfl&auml;chen im hinteren (&ouml;stlichen) Teil des Grundst&uuml;cks m&ouml;glich. Zur Rechtsgrundlage dieser Gebrauchs&uuml;berlassungen hat das Finanzgericht (FG) keine Feststellungen getroffen. Die Kl&auml;ger hatten zun&auml;chst vorgetragen, die Nutzung habe auf &quot;m&uuml;ndlichen Vereinbarungen und Gewohnheitsrecht&quot; beruht. Sp&auml;ter haben sie erkl&auml;rt, dieses Argument sei &quot;unzureichend oder irrt&uuml;mlich&quot; gewesen. Tats&auml;chlich habe V lediglich eine m&uuml;ndliche Duldung zugunsten des Kl&auml;gers ausgesprochen. &Uuml;ber andere betrieblich genutzte Fl&auml;chen verf&uuml;gte der Kl&auml;ger nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Jahr 1981 verpachtete V seinen G&auml;rtnereibetrieb an den Bruder des Kl&auml;gers (B).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1987 gr&uuml;ndete der Kl&auml;ger eine GmbH, deren alleiniger Gesellschafter und einziger Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer er war. Am 16.&nbsp;Juli 1987 schloss er mit der GmbH einen &quot;Pacht- und &Uuml;bernahmevertrag&quot; (P&Uuml;V). Danach verpachtete er seinen Betrieb an die GmbH. Zum Pachtobjekt geh&ouml;rte ausdr&uuml;cklich auch &quot;die Nutzung der B&uuml;ro- und Gesch&auml;ftsr&auml;ume &lt;auf dem Grundst&uuml;ck&nbsp;X&gt;, die Nutzung der dort vorgesehenen Kundenparkpl&auml;tze sowie die Nutzung s&auml;mtlicher Park- und Abstellfl&auml;chen f&uuml;r die Maschinen, Transportmittel und Fahrzeuge des P&auml;chters&quot; (&sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a P&Uuml;V). Ferner wurden s&auml;mtliche in und an den Geb&auml;uden angebrachten technischen Anlagen, Teile des beweglichen Anlageverm&ouml;gens (lt. Anlage&nbsp;1 zum P&Uuml;V), der Kundenstamm, die Gesch&auml;ftsorganisation, die Einkaufsverbindungen und der Firmenname verpachtet. Die nicht mitverpachteten Wirtschaftsg&uuml;ter des beweglichen Anlageverm&ouml;gens (lt. Anlage&nbsp;2 zum P&Uuml;V) wurden f&uuml;r 88.220&nbsp;DM netto an die GmbH verkauft. Der P&auml;chter war zur Instandhaltung der Pachtgegenst&auml;nde auf eigene Kosten verpflichtet. Von ihm neu angeschaffte Gegenst&auml;nde des Anlageverm&ouml;gens sollten nicht Eigentum des Verp&auml;chters werden (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;2 P&Uuml;V).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Vertrag wurde zun&auml;chst f&uuml;r eine feste Laufzeit von zehn Jahren geschlossen; danach sollten bestimmte K&uuml;ndigungs- und Verl&auml;ngerungsoptionen bestehen (&sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1&nbsp;bis&nbsp;4 P&Uuml;V). Aufgrund einer Vertrags&auml;nderung vom 2.&nbsp;September 1998 ist die Vertragslaufzeit auf unbestimmte Zeit verl&auml;ngert worden. F&uuml;r den Fall der Beendigung des Pachtvertrags wurde vereinbart, dass der P&auml;chter das Pachtobjekt auf Verlangen des Verp&auml;chters an diesen zur&uuml;ckzugeben habe. Davon abweichend solle der Verp&auml;chter in die auf den P&auml;chter &uuml;bergegangenen Vertragsverh&auml;ltnisse jedoch nur dann wieder eintreten, soweit dies ausdr&uuml;cklich vereinbart w&uuml;rde. Andernfalls solle das gesamte bewegliche materielle und immaterielle Anlageverm&ouml;gen auf den P&auml;chter &uuml;bergehen (&sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;6 P&Uuml;V).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die monatliche Pacht wurde auf 3.000&nbsp;DM netto festgelegt. F&uuml;r ihre Bemessung war die Verzinsung eines nach Ma&szlig;gabe des Ertragswertverfahrens ermittelten fiktiven Unternehmenskaufpreises ma&szlig;gebend (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 P&Uuml;V).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Jahr 1988 erwarb der Kl&auml;ger das unmittelbar an das Grundst&uuml;ck&nbsp;X angrenzende Grundst&uuml;ck Y. Eine Teilfl&auml;che dieses Grundst&uuml;cks bebaute er in der Folgezeit mit einem selbstgenutzten Einfamilienhaus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Vertrag vom 7.&nbsp;Juli 1989 vermietete der Kl&auml;ger der GmbH eine andere Teilfl&auml;che des Grundst&uuml;cks&nbsp;Y mit einer Gr&ouml;&szlig;e von &quot;ca. 3.000&nbsp;qm&quot; und gestattete ausdr&uuml;cklich deren Untervermietung. Die j&auml;hrliche Miete sollte sich auf 40.000&nbsp;DM belaufen. Am selben Tage schlossen die GmbH und B &#8211;der gr&ouml;&szlig;ere Baumschulfl&auml;chen in unmittelbarer Umgebung seiner G&auml;rtnerei ben&ouml;tigte&#8211; einen &quot;Grundst&uuml;cks&uuml;berlassungsvertrag&quot;. Danach &uuml;berlie&szlig; die GmbH dem B die soeben vom Kl&auml;ger angemietete Teilfl&auml;che des Grundst&uuml;cks Y zur&nbsp;Nutzung; im Gegenzug &uuml;berlie&szlig; B der GmbH eine &#8211;zeichnerisch genau bestimmte&#8211; Teilfl&auml;che von &quot;ca. 3.000&nbsp;qm&quot; in der S&uuml;dostecke des &#8211;weiterhin dem V geh&ouml;renden&#8212;Grundst&uuml;cks&nbsp;X zur Nutzung. Auf dieser Teilfl&auml;che stellte die GmbH in der Folgezeit die Maschinen und Nutzfahrzeuge ihres Betriebs ab. Ein Barentgelt hatte keine der Vertragsparteien zu entrichten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Jahr 1994 verstarb V. Die Erbfolge richtete sich nach den gesetzlichen Vorschriften, wobei auf den Grundbuchbl&auml;ttern der Flurst&uuml;cke, aus denen das Grundst&uuml;ck&nbsp;X bestand, H&ouml;fevermerke eingetragen waren. Am 27.&nbsp;Januar 1995 gaben B und die Mutter (M) des Kl&auml;gers eine notariell beurkundete Erkl&auml;rung ab. Danach habe zwischen V, M und B Einvernehmen bestanden, dass der Betrieb und der Grundbesitz ungeteilt erhalten bleiben und B alleiniger Hoferbe sein solle. B habe die Hoferbfolge angenommen. Bez&uuml;glich des hoffreien Verm&ouml;gens sei die gesetzliche Erbfolge eingetreten (&frac12;&nbsp;M; je &frac14;&nbsp;B und der Kl&auml;ger). In einer weiteren notariellen Urkunde vom selben Tage &uuml;bertrug M ihren h&auml;lftigen Anteil am Nachlass des V sowie ihre Anteile am Grundbesitz auf B und verzichtete auf alle h&ouml;ferechtlichen Abfindungsanspr&uuml;che.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Jahr 1994 ergingen gegen den Kl&auml;ger zwei Ordnungsverf&uuml;gungen wegen der baurechtlich unzul&auml;ssigen Nutzung des Grundst&uuml;cks&nbsp;X sowohl durch den Gewerbebetrieb des Kl&auml;gers als auch durch das von B betriebene Gartencenter.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Jahr 1998 verstarb auch M. Sie wurde ebenfalls nach den gesetzlichen Vorschriften beerbt. Am 27.&nbsp;Dezember 1999 regelten B und der Kl&auml;ger in einem notariell beurkundeten Vertrag die erbrechtlichen Fragen. B &uuml;bertrug dem Kl&auml;ger ein gro&szlig;es Grundst&uuml;ck, einen Traktor und einen Geldbetrag von 600.000&nbsp;DM. Im Gegenzug verpflichtete sich der Kl&auml;ger, gegen die Hoferbfolge des B keine Einwendungen mehr zu erheben. Ferner sollte die GmbH die von ihr auf dem Grundst&uuml;ck X genutzten Geb&auml;udeteile (B&uuml;ro- und Sozialr&auml;ume) sowie die ihr aufgrund des Vertrags vom 7.&nbsp;Juli 1989 &uuml;berlassenen Abstellfl&auml;chen auf dem Grundst&uuml;ck&nbsp;X bis sp&auml;testens sechs Monate nach Rechtswirksamkeit der notariellen Vereinbarung, jedoch fr&uuml;hestens zum 30.&nbsp;Juni 2000, ger&auml;umt an B herausgeben. Ab dem 1.&nbsp;Oktober 1999 hatte der Kl&auml;ger f&uuml;r die Nutzung der Geb&auml;udeteile eine Entsch&auml;digung von 2.300&nbsp;DM netto zu zahlen. B&nbsp;sollte die von ihm genutzte Teilfl&auml;che des Grundst&uuml;cks&nbsp;Y bis zum 31.&nbsp;M&auml;rz 2001 ger&auml;umt an den Kl&auml;ger herausgeben. Im &Uuml;brigen sollten die zwischen den Br&uuml;dern getroffenen Vereinbarungen unber&uuml;hrt bleiben; insoweit verwies Nr.&nbsp;III.5. der notariellen Urkunde auf eine &quot;Hausordnung&quot;, die im Rahmen eines Mediationsverfahrens vereinbart worden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 1.&nbsp;April 2000 verlegte die GmbH ihren Betrieb vom Grundst&uuml;ck&nbsp;X auf das Grundst&uuml;ck Z, das der Kl&auml;gerin geh&ouml;rte und von der GmbH f&uuml;r 22.500&nbsp;DM netto monatlich angemietet wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Trotz der Verringerung des Umfangs des vom Kl&auml;ger an die GmbH verpachteten Verm&ouml;gens blieb die von der GmbH aufgrund des P&Uuml;V gezahlte Pacht von 3.000&nbsp;DM monatlich unver&auml;ndert. In einem Nachtrag zum P&Uuml;V vom 27.&nbsp;Oktober 2001 erkl&auml;rten die Vertragsparteien, die bisherige H&ouml;he der Pacht solle &#8211;im Hinblick darauf, dass bisher niemals eine Pachterh&ouml;hung vorgenommen worden sei&#8211; beibehalten werden, &quot;obwohl nunmehr B&uuml;ror&auml;ume und Abstellfl&auml;chen nicht mehr Gegenstand des Pachtvertrags sind&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In ihren Einkommensteuererkl&auml;rungen erkl&auml;rten die Kl&auml;ger die Einnahmen des Kl&auml;gers aus dem P&Uuml;V und den Gewinnaussch&uuml;ttungen der GmbH als gewerbliche Eink&uuml;nfte aus einer Betriebsverpachtung im Ganzen. Die Einnahmen aus der Vermietung der Teilfl&auml;che des Grundst&uuml;cks&nbsp;Y an die GmbH erkl&auml;rten die Kl&auml;ger als Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung. Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) sah auch diese Einnahmen als gewerblich an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen einer Au&szlig;enpr&uuml;fung vertrat der Pr&uuml;fer die Auffassung, zwischen dem Kl&auml;ger und der GmbH habe aufgrund der &Uuml;berlassung von Teilfl&auml;chen des Grundst&uuml;cks&nbsp;X eine Betriebsaufspaltung bestanden. Diese sei durch die Verlegung des Betriebs auf das Grundst&uuml;ck&nbsp;Z zum 1.&nbsp;April 2000 beendet worden. Nach diesem Zeitpunkt habe der Kl&auml;ger der GmbH auch keine andere wesentliche Betriebsgrundlage mehr &uuml;berlassen, so dass die Betriebsaufspaltung nicht habe fortgesetzt werden k&ouml;nnen. Das bewegliche Anlageverm&ouml;gen sei keine wesentliche Betriebsgrundlage, weil es &uuml;beraltert und wirtschaftlich verbraucht sei. Die firmenwertbildenden Faktoren (Kundenstamm, Gesch&auml;ftsorganisation, Einkaufsbeziehungen) des Jahres 1987 seien im Jahr 2000 nicht mehr als wesentliche Betriebsgrundlage anzusehen. Dies zeige sich schon daran, dass die GmbH im Wirtschaftsjahr 1999\/2000 einen Neukunden gewonnen habe, auf den ein Umsatzanteil von 12,2&nbsp;% entfalle. Die Kunden des Jahres 1987 h&auml;tten keine erhebliche Bedeutung f&uuml;r die GmbH mehr gehabt. Der Kundenstamm habe sich verfl&uuml;chtigt. Insbesondere sei angesichts des hohen Anteils &ouml;ffentlicher Auftraggeber zu ber&uuml;cksichtigen, dass deren Auftr&auml;ge regelm&auml;&szlig;ig aufgrund von Ausschreibungen vergeben w&uuml;rden. Dann m&uuml;sse aber der preisg&uuml;nstigste Anbieter beauftragt werden. Die Verpachtung eines aus &ouml;ffentlichen Auftraggebern bestehenden Kundenstamms sei daher vergaberechtlich nicht m&ouml;glich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Damit sei das bisherige Besitzunternehmen zum 1.&nbsp;April 2000 aufgegeben worden. Der Pr&uuml;fer ermittelte anhand der Durchschnittsergebnisse der Jahre 1997 bis 2000 f&uuml;r die GmbH-Anteile einen gemeinen Wert von 2.507.000&nbsp;DM und einen Aufgabegewinn von 2.107.000&nbsp;DM.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ferner seien die gesamten Pachtzahlungen der GmbH an den Kl&auml;ger ab dem 1.&nbsp;April 2000 als verdeckte Gewinnaussch&uuml;ttung (vGA) anzusehen. Da das Wirtschaftsjahr der GmbH jeweils zum 30.&nbsp;Juni endete, verminderte der Pr&uuml;fer die Pachteinnahmen bei den Eink&uuml;nften aus Gewerbebetrieb um 9.000&nbsp;DM (jeweils 3.000&nbsp;DM f&uuml;r die drei Monate von April bis Juni) und erh&ouml;hte die Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen um denselben Betrag.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA erlie&szlig; daraufhin am 24.&nbsp;April 2007 den angefochtenen ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheid und folgte darin dem Pr&uuml;fer.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Einspruchsverfahren vertraten die Kl&auml;ger in erster Linie die Auffassung, es habe niemals eine Betriebsaufspaltung bestanden, weil das &uuml;berlassene Grundst&uuml;ck nicht als wesentliche Betriebsgrundlage anzusehen sei. Dem Kl&auml;ger habe kein Nutzungsrecht am Grundst&uuml;ck&nbsp;X zugestanden, so dass er insoweit auch nichts an die GmbH habe verpachten k&ouml;nnen. Der P&Uuml;V sei in diesem Punkt &quot;falsch&quot;. Hilfsweise habe eine Betriebsaufspaltung nicht nur im Hinblick auf die Grundst&uuml;cks&uuml;berlassung, sondern auch aufgrund der &Uuml;berlassung immaterieller Wirtschaftsg&uuml;ter (Kundenstamm, Gesch&auml;ftsorganisation, Einkaufsverbindungen, Firmenname) bestanden. Der Betrieb sei seit 1987 zwar gewachsen, strukturell aber unver&auml;ndert geblieben. Die im Jahr 1987 vorhandenen Auftraggeber, insbesondere die St&auml;dte und Gemeinden, seien noch von erheblicher Bedeutung. Eine auf die &Uuml;berlassung dieser Wirtschaftsg&uuml;ter gest&uuml;tzte Betriebsaufspaltung sei aber auch &uuml;ber das Streitjahr 2000 hinaus fortgef&uuml;hrt worden, so dass es nicht zu einer Gewinnrealisierung gekommen sei. Zumindest habe eine Betriebsverpachtung im Ganzen &uuml;ber das Jahr 2000 hinaus bestanden. Nach der h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung sei eine Fortf&uuml;hrungsabsicht des Verp&auml;chters zu unterstellen; es gen&uuml;ge, wenn die Wiederaufnahme des Betriebs in gleichartiger oder &auml;hnlicher Weise m&ouml;glich sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Weiter hilfsweise w&auml;re f&uuml;r den Fall, dass im Streitjahr ein Gewinnrealisierungstatbestand verwirklicht worden sein sollte, zumindest der Wertansatz der GmbH-Anteile erheblich zu mindern. Die GmbH sei im Jahr 2005 insolvent geworden; dies habe sich bereits im Jahr 2003 abgezeichnet. Auf Basis der von der GmbH in den Jahren 2001 bis 2005 tats&auml;chlich erzielten Ertr&auml;ge ergebe sich ein Unternehmenswert von 100.707&nbsp;DM.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Einspruch blieb ohne Erfolg. Das FA f&uuml;hrte aus, die Teilfl&auml;che des Grundst&uuml;cks X sei von 1987 bis 1989 wesentliche Betriebsgrundlage gewesen. Anschlie&szlig;end sei die vom Kl&auml;ger an die GmbH &uuml;berlassene Teilfl&auml;che des Grundst&uuml;cks&nbsp;Y wesentliche Betriebsgrundlage gewesen, die Betriebsaufspaltung also ohne Unterbrechung bis ins Streitjahr fortgesetzt worden. Nach den &quot;Pflugtausch-Grunds&auml;tzen&quot; (Urteil des Reichsfinanzhofs vom 13.&nbsp;September 1939 VI 509\/39, RStBl 1940, 13) diene auch die tauschweise &Uuml;berlassung von Fl&auml;chen an einen anderen Landwirt unmittelbar dem eigenen Betrieb. Die Kl&auml;ger h&auml;tten w&auml;hrend einer fr&uuml;heren Au&szlig;enpr&uuml;fung vorgetragen, die Anpachtung der Teilfl&auml;che des Grundst&uuml;cks&nbsp;Y sei f&uuml;r die GmbH betriebsnotwendig. Dies beruhe darauf, dass die M&ouml;glichkeit, ein geeignetes Tauschobjekt anbieten zu k&ouml;nnen, unabdingbare Voraussetzung daf&uuml;r gewesen sei, von B eine Nutzungsbefugnis in Bezug auf das Grundst&uuml;ck&nbsp;X zu erhalten. Die Vermeidung der Gewinnrealisierung durch Annahme einer Betriebsverpachtung im Ganzen komme nicht in Betracht, weil der fr&uuml;here Betrieb des Einzelunternehmens angesichts der Aufgabe der Nutzung der Grundst&uuml;cke X und Y auch bei einer Beendigung des P&Uuml;V nicht mehr identit&auml;tswahrend h&auml;tte fortgesetzt werden k&ouml;nnen. Der Pr&uuml;fer habe den Wert der GmbH-Anteile ordnungsgem&auml;&szlig; ermittelt. Die von den Kl&auml;gern angef&uuml;hrten Vorg&auml;nge h&auml;tten sich erst mehrere Jahre nach dem Bewertungsstichtag ereignet und k&ouml;nnten daher den Stichtagswert nicht beeinflussen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG gab der Klage in Bezug auf die Entstehung eines Aufgabegewinns statt (Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2016, 286). Es hat offengelassen, ob durch den Abschluss des P&Uuml;V im Jahr 1987 eine Betriebsaufspaltung zwischen dem Kl&auml;ger und der GmbH entstanden ist. Sollte eine sachliche Verflechtung durch &Uuml;berlassung des Grundst&uuml;cks X begr&uuml;ndet worden sein, w&auml;re sie jedenfalls bereits 1989 wieder beendet worden, als nicht mehr der Kl&auml;ger, sondern B dieses Grundst&uuml;ck der GmbH &uuml;berlassen habe. Der Tausch zwischen dem Grundst&uuml;ck X und dem Grundst&uuml;ck&nbsp;Y habe eine m&ouml;gliche Betriebsaufspaltung nicht verl&auml;ngert, weil das Grundst&uuml;ck&nbsp;Y keine wesentliche Betriebsgrundlage, sondern nur ein &quot;Zahlungsmittel&quot; gewesen sei. Sollte im Jahr 1987 eine sachliche Verflechtung durch die &Uuml;berlassung sonstiger Wirtschaftsg&uuml;ter begr&uuml;ndet worden sein, h&auml;tte sie jedenfalls &uuml;ber das Streitjahr 2000 hinaus fortbestanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit die Kl&auml;ger dar&uuml;ber hinaus beantragt hatten, die Pachtzahlungen nicht als Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen, sondern als Teil der gewerblichen Eink&uuml;nfte zu behandeln, verwarf das FG die Klage mangels Beschwer als unzul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision verfolgt das FA seine Auffassung weiter. Dem Kl&auml;ger habe, auch ohne Eigent&uuml;mer zu sein, ein Nutzungsrecht an Teilen des Grundst&uuml;cks&nbsp;X zugestanden. Darin sei eine wesentliche Betriebsgrundlage zu sehen, die im Jahr 1989 durch die Teilfl&auml;che des Grundst&uuml;cks&nbsp;Y ersetzt worden sei. Diese Teilfl&auml;che stelle kein blo&szlig;es Zahlungsmittel oder ein beliebig austauschbares Objekt dar; vielmehr sei ihre &Uuml;berlassung an B eine notwendige Voraussetzung f&uuml;r die weitere Nutzung des Grundst&uuml;cks&nbsp;X gewesen. Damit habe es sich um ein f&uuml;r die GmbH funktional wesentliches Wirtschaftsgut gehandelt. Nach der Betriebsverlegung zum 1.&nbsp;April 2000 habe der Kl&auml;ger der GmbH keine anderen wesentlichen Betriebsgrundlagen mehr &uuml;berlassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das angefochtene Urteil aufzuheben, soweit darin der Klage stattgegeben wurde, und die Klage vollst&auml;ndig abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie sind der Auffassung, das FG h&auml;tte die Revision nicht zulassen d&uuml;rfen. Das Revisionsvorbringen des FA, das sich auf die Frage des Bestehens einer Betriebsaufspaltung beschr&auml;nke, sei nicht entscheidungserheblich, da jedenfalls eine Betriebsverpachtung im Ganzen auch &uuml;ber das Streitjahr hinaus fortbestanden habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger habe auf dem Grundst&uuml;ck X keine konkret bestimmten Fl&auml;chen nutzen d&uuml;rfen; vielmehr habe B lediglich das Abstellen von Fahrzeugen an denjenigen Stellen geduldet, die gerade frei gewesen seien. Diese Abstellfl&auml;chen seien f&uuml;r die GmbH nicht von besonderer Bedeutung gewesen. Die GmbH h&auml;tte ihre Ger&auml;te, Maschinen und Fahrzeuge jederzeit unentgeltlich im &ouml;ffentlichen Stra&szlig;enraum abstellen k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In ihrer Revisionserwiderung haben die Kl&auml;ger zun&auml;chst in Abrede gestellt, dass B auf die &Uuml;berlassung der Teilfl&auml;che des Grundst&uuml;cks Y angewiesen gewesen sei. Im weiteren Verlauf des Revisionsverfahrens haben sie dann aber behauptet, B habe dringend weitere Fl&auml;chen f&uuml;r seine G&auml;rtnerei ben&ouml;tigt; er habe ein gro&szlig;es Interesse daran gehabt, dass ihm genau die unmittelbar an sein eigenes Grundst&uuml;ck angrenzende Teilfl&auml;che des Grundst&uuml;cks Y zur Verf&uuml;gung gestellt werde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sollte das Verfahren an das FG zur&uuml;ckverwiesen werden, w&auml;re noch zu kl&auml;ren, ob die &uuml;ber den 1.&nbsp;April 2000 hinaus fortgesetzten Pachtzahlungen der GmbH an den Kl&auml;ger eine vGA darstellen. Dies k&ouml;nne jedenfalls nicht f&uuml;r den vollen Betrag der Pachtzahlungen gelten. Ferner haben die Kl&auml;ger ein weiteres Gutachten zur Ermittlung des gemeinen Werts der GmbH-Anteile eingereicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist zul&auml;ssig, insbesondere &#8211;entgegen der Auffassung der Kl&auml;ger&#8211; statthaft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat die Revision ausdr&uuml;cklich zugelassen. Diese Entscheidung bindet das Revisionsgericht (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;3 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Abgesehen davon war die Revisionszulassung auch in der Sache geboten (vgl. unten III.4.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">III.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist auch begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das angefochtene Urteil ist schon deshalb aufzuheben, weil die Feststellungen des FG keine Beurteilung der Frage erlauben, ob eine Betriebsaufspaltung zwischen dem Kl&auml;ger und der GmbH durch die &Uuml;berlassung von Teilen des Grundst&uuml;cks X (dazu unten&nbsp;1.) oder die &Uuml;berlassung sonstiger Wirtschaftsg&uuml;ter bestanden hat (unten&nbsp;2.). Das Urteil stellt sich &#8211;anders als die Kl&auml;ger meinen&#8211; auch nicht aus anderen Gr&uuml;nden als richtig dar, weil die bisherigen Feststellungen des FG nicht den sicheren Schluss zulassen, dass eine etwaige Betriebsverpachtung im Ganzen &uuml;ber das Streitjahr hinaus fortgef&uuml;hrt worden ist (unten&nbsp;3.). Weil dem Senat aufgrund fehlender tats&auml;chlicher Feststellungen eine eigene Entscheidung verwehrt ist, geht die Sache an die Vorinstanz zur&uuml;ck (unten&nbsp;4.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FG hat keine Feststellungen zu der &#8211;m&ouml;glicherweise entscheidungserheblichen&#8211; Frage getroffen, ob die vom Kl&auml;ger an die GmbH verpachteten B&uuml;ror&auml;ume auf dem Grundst&uuml;ck X f&uuml;r diese eine wesentliche Betriebsgrundlage darstellten (Senatsurteil vom 26.&nbsp;Mai 1993 X&nbsp;R&nbsp;78\/91, BFHE 171, 476, BStBl II 1993, 718). Unzureichende Sachverhaltsfeststellungen der Tatsacheninstanz sind nach st&auml;ndiger h&ouml;chstrichterlicher Rechtsprechung als materiell-rechtlicher Fehler anzusehen, der auch ohne entsprechende R&uuml;ge zur Urteilsaufhebung f&uuml;hrt (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 17.&nbsp;November 2015 VIII&nbsp;R&nbsp;67\/13, BFHE 252, 207, BStBl II 2016, 569, Rz&nbsp;10, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Dem Kl&auml;ger standen von der Betriebsgr&uuml;ndung im Jahr 1979 bis zur Betriebsverlegung im Jahr 2000 &#8211;also mehr als 20&nbsp;Jahre lang&#8211; durchgehend die nach seinen Angaben etwa 100&nbsp;qm gro&szlig;en B&uuml;ror&auml;ume auf dem Grundst&uuml;ck&nbsp;X zur alleinigen Nutzung zur Verf&uuml;gung. Er hat diese Nutzungsbefugnis nach dem klaren Wortlaut des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a P&Uuml;V im Jahr 1987 ausdr&uuml;cklich an die GmbH mitverpachtet und noch im Nachtrag zum P&Uuml;V vom 27.&nbsp;Oktober 2001 bekr&auml;ftigt, dass die B&uuml;ror&auml;ume bis zur Betriebsverlegung Gegenstand des Pachtvertrags gewesen seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Schweigen des vorinstanzlichen Urteils zu der Frage, ob die B&uuml;ror&auml;ume als wesentliche Betriebsgrundlage anzusehen sind, beruht offenbar auf der Fehlvorstellung des FG, mit Abschluss des &quot;Grundst&uuml;cks&uuml;berlassungsvertrags&quot; zwischen B und der GmbH am 7.&nbsp;Juli 1989 seien alle zuvor getroffenen Vereinbarungen &uuml;ber die Nutzung des Grundst&uuml;cks X ersetzt worden. Dies ist aber nach dem klaren Inhalt der vom FG festgestellten Vertragsunterlagen nicht der Fall: Der &quot;Grundst&uuml;cks&uuml;berlassungsvertrag&quot; hat lediglich das vorherige Mitbenutzungsrecht des Kl&auml;gers in Bezug auf die im &ouml;stlichen Teil des Grundst&uuml;cks X gelegenen Abstellfl&auml;chen durch ein &#8211;nunmehr von B einger&auml;umtes&#8211; Alleinnutzungsrecht der GmbH ersetzt, das Gegenleistung f&uuml;r die gegenl&auml;ufige &Uuml;berlassung einer Teilfl&auml;che des Grundst&uuml;cks Y an B war. Hinsichtlich der dar&uuml;ber hinausgehenden Rechte des Kl&auml;gers zur alleinigen Nutzung der B&uuml;ror&auml;ume und der Mitnutzung der im westlichen Teil des Grundst&uuml;cks X gelegenen Kundenparkpl&auml;tze blieb es hingegen bei der bereits von V &#8211;der unver&auml;ndert Eigent&uuml;mer des Grundst&uuml;cks X war&#8211; einger&auml;umten Nutzungsbefugnis.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach den vom FG in Bezug genommenen &#8211;und damit i.S. des &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO festgestellten&#8211; Vertragsunterlagen kommt zudem in Betracht, dass der Kl&auml;ger der GmbH neben den B&uuml;ror&auml;umen noch weitere R&auml;ume auf dem Grundst&uuml;ck X verpachtet hat. So ist im P&Uuml;V nicht nur von B&uuml;ror&auml;umen, sondern von &quot;B&uuml;ro- und Gesch&auml;ftsr&auml;umen&quot; die Rede. In Abschnitt I.2.b des Erbauseinandersetzungsvertrages vom 27.&nbsp;Dezember 1999 werden &quot;B&uuml;ro und Sozialr&auml;ume&quot; genannt. Der Kl&auml;ger und die GmbH verf&uuml;gten bis zur Betriebsverlegung auf das Grundst&uuml;ck Z &uuml;ber keine anderen B&uuml;ror&auml;ume als diejenigen, die auf dem Grundst&uuml;ck X belegen waren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) B&uuml;ror&auml;ume sind im Regelfall als wesentliche Betriebsgrundlage anzusehen. Dies gilt nicht nur f&uuml;r ganze B&uuml;rogeb&auml;ude (z.B. BFH-Urteile vom 23.&nbsp;Mai 2000 VIII&nbsp;R&nbsp;11\/99, BFHE 192, 474, BStBl II 2000, 621, und vom 1.&nbsp;Juli 2003 VIII&nbsp;R&nbsp;24\/01, BFHE 202, 535, BStBl II 2003, 757, unter II.2.a) bzw. Miteigentumsanteile an B&uuml;rogeb&auml;uden (BFH-Urteil vom 10.&nbsp;November 2005 IV&nbsp;R&nbsp;7\/05, BFHE 211, 312, BStBl II 2006, 176), sondern auch f&uuml;r eine B&uuml;roetage (BFH-Urteile vom 14.&nbsp;Februar 2007 XI&nbsp;R&nbsp;30\/05, BFHE 216, 559, BStBl II 2007, 524, und vom 10.&nbsp;Juni 2008 VIII&nbsp;R&nbsp;79\/05, BFHE 222, 320, BStBl II 2008, 863, unter II.2.) und selbst f&uuml;r einen B&uuml;roraum in einem ansonsten zu eigenen Wohnzwecken genutzten Einfamilienhaus (&quot;h&auml;usliches Arbeitszimmer&quot;), wenn sich dort der Mittelpunkt der Gesch&auml;ftsleitung der Betriebs-Kapitalgesellschaft befindet (BFH-Urteil vom 13.&nbsp;Juli 2006 IV&nbsp;R&nbsp;25\/05, BFHE 214, 343, BStBl II 2006, 804; im Ergebnis ebenso bereits BFH-Urteil vom 13.&nbsp;Dezember 2005 XI&nbsp;R&nbsp;45\/04, BFH\/NV 2006, 1453, unter II.1.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Zwar standen die an die GmbH verpachteten B&uuml;ror&auml;ume nicht im Eigentum des Kl&auml;gers, sondern zun&auml;chst im Eigentum des V, ab 1994 im Eigentum einer Erbengemeinschaft, zu deren Mitgliedern auch der Kl&auml;ger geh&ouml;rte, und sp&auml;ter dann im Eigentum des B. Der BFH hat aber bereits entschieden, dass die f&uuml;r die Annahme einer Betriebsaufspaltung erforderliche sachliche Verflechtung auch dann bestehen kann, wenn der Gesellschafter zwar nicht Eigent&uuml;mer der von ihm an die Kapitalgesellschaft &uuml;berlassenen wesentlichen Betriebsgrundlage ist, sie aber aus eigenem Recht nutzen kann und zur Nutzungs&uuml;berlassung berechtigt ist (BFH-Urteile vom 12.&nbsp;Oktober 1988 X&nbsp;R&nbsp;5\/86, BFHE 154, 566, BStBl II 1989, 152, unter 2.a, und vom 18.&nbsp;August 2009 X&nbsp;R&nbsp;22\/07, BFH\/NV 2010, 208, unter II.1.c bb; ausf&uuml;hrlich Senatsurteil vom 10.&nbsp;Mai 2016 X&nbsp;R&nbsp;5\/14, BFH\/NV 2017, 8, Rz&nbsp;21&nbsp;ff., m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Insoweit gen&uuml;gt auch eine unentgeltliche Nutzungs&uuml;berlassung vom Eigent&uuml;mer an den Besitzunternehmer (BFH-Urteil in BFHE 154, 566, BStBl II 1989, 152, unter 2.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Zur Rechtsgrundlage des urspr&uuml;nglich zwischen V und dem Kl&auml;ger bestehenden Nutzungs&uuml;berlassungsverh&auml;ltnisses hat das FG keine Feststellungen getroffen. Die Kl&auml;ger haben zun&auml;chst angegeben, Grundlage der Nutzungs&uuml;berlassung sei eine m&uuml;ndliche Vereinbarung sowie Gewohnheitsrecht gewesen. Sie haben dieses Vorbringen aber im weiteren Verlauf des Verfahrens als &quot;unzureichend oder irrt&uuml;mlich&quot; bezeichnet und dahingehend ge&auml;ndert, V habe lediglich eine m&uuml;ndliche Duldung ausgesprochen. Aus den vom FG in Bezug genommenen Unterlagen ergibt sich ferner, dass nach dem &Uuml;bergang des Eigentums an dem Grundst&uuml;ck X auf B eine &quot;Hausordnung&quot; zwischen den Br&uuml;dern vereinbart worden ist, in der offenbar Regelungen &uuml;ber die Abgrenzung der gegenseitigen Nutzungsbereiche getroffen worden sind. F&uuml;r die Zeit zwischen dem Abschluss des Vertrages vom 27.&nbsp;Dezember 1999 und der Betriebsverlegung war dem Kl&auml;ger die Grundst&uuml;cksnutzung jedenfalls aufgrund des genannten Vertrages mit B gestattet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar liegt die Feststellungslast f&uuml;r das Vorliegen der Voraussetzungen einer Betriebsaufspaltung grunds&auml;tzlich beim FA, sofern es sich f&uuml;r die Verwirklichung eines Steuertatbestands auf diese Voraussetzungen beruft (allgemein zur Zuweisung der Feststellungslast BFH-Urteil vom 2.&nbsp;M&auml;rz 2006 II&nbsp;R&nbsp;57\/04, BFH\/NV 2006, 1480, unter II.6., m.w.N.). Da es sich vorliegend aber um Tatsachen aus der Sph&auml;re des Kl&auml;gers handelt und die Kl&auml;ger im gesamten Verlauf des Verfahrens &#8211;nicht nur zur Rechtsgrundlage der Nutzungs&uuml;berlassung, sondern auch zu anderen Punkten&#8211; zumindest wechselnd und schwankend, teilweise auch offen widerspr&uuml;chlich vorgetragen haben, kommt vorliegend insoweit jedoch eine Herabsetzung der Anforderungen an die &Uuml;berzeugungsbildung des FG in Betracht (vgl. hierzu grundlegend Senatsurteil vom 15.&nbsp;Februar 1989 X&nbsp;R&nbsp;16\/86, BFHE 156, 38, BStBl II 1989, 462). Das FG ist daher nicht daran gehindert, aus dem Umstand, dass der Kl&auml;ger die B&uuml;ror&auml;ume mehr als 20&nbsp;Jahre lang durchg&auml;ngig und ungehindert als zentrale St&auml;tte f&uuml;r die Leitung seines recht gro&szlig; gewordenen Unternehmens nutzen konnte, bei lebensnaher Betrachtung zu folgern, dass ihm auch ein entsprechendes Nutzungsrecht zustand. Ebenso erscheint es als ausgesprochen lebensnah, dass derjenige, der in einem Unternehmenspachtvertrag die von ihm bereits langj&auml;hrig genutzten B&uuml;ro- und Gesch&auml;ftsr&auml;ume ausdr&uuml;cklich mitverpachtet, auch &uuml;ber ein Recht zur Nutzung dieser R&auml;ume verf&uuml;gt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hinzu kommt, dass der Kl&auml;ger erbrechtlich gegen&uuml;ber seinem j&uuml;ngeren Bruder, der von den Eltern als Hof- und Betriebsnachfolger ausersehen war, erheblich zur&uuml;ckstehen musste. Dies l&auml;sst es aber als umso naheliegender erscheinen, dass V dem Kl&auml;ger dann zumindest den Aufbau eines eigenen Unternehmens durch Zurverf&uuml;gungstellung der erforderlichen R&auml;ume und Fl&auml;chen erm&ouml;glichen wollte, und zwar nicht lediglich im Wege einer Duldung, sondern durch Begr&uuml;ndung einer Rechtsposition.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem erscheint es als m&ouml;glich, die vom FG festgestellten, im Jahr 1994 gegen den Kl&auml;ger pers&ouml;nlich ergangenen Ordnungsverf&uuml;gungen wegen der baurechtlich unzul&auml;ssigen Nutzung des Grundst&uuml;cks X &#8211;die sich nicht nur auf den Betrieb des Kl&auml;gers, sondern auch auf das von B betriebene Gartencenter bezogen&#8211; als Indiz daf&uuml;r anzusehen, dass der Umfang der Verf&uuml;gungsmacht, die dem Kl&auml;ger in Bezug auf das Grundst&uuml;ck X zustand, doch gr&ouml;&szlig;er war als er bisher einger&auml;umt hat. Denn das Ergehen von Ordnungsverf&uuml;gungen gegen den Kl&auml;ger wegen des unzul&auml;ssigen Betriebs des Gartencenters durch B kam nur in Betracht, wenn der Kl&auml;ger &#8211;der insoweit eindeutig nicht als Verhaltensst&ouml;rer angesehen werden konnte&#8211; als Zustandsst&ouml;rer, also (Mit-)Eigent&uuml;mer oder Verf&uuml;gungsberechtigter des Grundst&uuml;cks, in Anspruch genommen werden konnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Sollten die B&uuml;ror&auml;ume als wesentliche Betriebsgrundlage anzusehen sein, h&auml;tte eine unter diesem Gesichtspunkt begr&uuml;ndete sachliche Verflechtung mit der Betriebsverlegung auf das Grundst&uuml;ck Z am 1.&nbsp;April des Streitjahres 2000 geendet. Dieser Vorgang w&auml;re nur dann nicht als gewinnrealisierende Betriebsaufgabe anzusehen, wenn eine Betriebsaufspaltung wegen der &Uuml;berlassung anderer wesentlicher Betriebsgrundlagen &uuml;ber das Streitjahr hinaus fortgesetzt worden w&auml;re (dazu unten 2.) oder nach Beendigung einer Betriebsaufspaltung eine etwaige bisher &uuml;berlagerte Betriebsverpachtung wieder aufgelebt w&auml;re (unten&nbsp;3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die W&uuml;rdigung des FG, es sei nicht ersichtlich, dass eine Betriebsaufspaltung, die durch eine &quot;m&ouml;glicherweise vereinbarte&quot; &Uuml;berlassung &quot;sonstiger Wirtschaftsg&uuml;ter&quot; begr&uuml;ndet worden sein k&ouml;nnte, im Streitjahr geendet habe, wird nicht durch entsprechende tats&auml;chliche Feststellungen getragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das angefochtene Urteil enth&auml;lt insoweit nur die blo&szlig;e Behauptung, eine m&ouml;glicherweise durch &Uuml;berlassung &quot;sonstiger&quot; &#8211;vom FG nicht n&auml;her bezeichneter&#8211; Wirtschaftsg&uuml;ter begr&uuml;ndete Betriebsaufspaltung sei im Streitjahr nicht beendet worden. Eine Begr&uuml;ndung hierf&uuml;r fehlt. Damit sch&ouml;pft das FG zum einen nicht den Inhalt der ihm vorliegenden Akten sowie das umfangreiche Vorbringen der Beteiligten aus; zum anderen fehlt es an jeder M&ouml;glichkeit des Revisionsgerichts, die W&uuml;rdigung des Tatrichters nachvollziehen und auf m&ouml;gliche Rechtsfehler &uuml;berpr&uuml;fen zu k&ouml;nnen. In solchen F&auml;llen entfaltet eine tatrichterliche W&uuml;rdigung nicht die Bindungswirkung des &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO (Senatsurteil vom 19.&nbsp;Oktober 2011 X&nbsp;R&nbsp;65\/09, BFHE 235, 304, BStBl II 2012, 345, Rz&nbsp;52, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Frage, ob der Kl&auml;ger der GmbH noch weitere wesentliche Betriebsgrundlagen &uuml;berlassen hat, kann in zweierlei Hinsicht bedeutsam f&uuml;r die Beurteilung des Rechtsstreits sein: F&uuml;r den Fall, dass die &Uuml;berlassung der B&uuml;ror&auml;ume zu einer Betriebsaufspaltung gef&uuml;hrt haben sollte, die im Streitjahr 2000 beendet worden w&auml;re, w&auml;re weiter zu pr&uuml;fen, ob eine Gewinnrealisierung dadurch vermieden worden ist, dass eine Betriebsaufspaltung auch aufgrund der &Uuml;berlassung (mindestens) einer weiteren wesentlichen Betriebsgrundlage bestanden hat und diese &uuml;ber das Jahr 2000 hinaus fortgesetzt worden ist. Umgekehrt w&auml;re f&uuml;r den Fall, dass die &Uuml;berlassung der B&uuml;ror&auml;ume nicht zu einer Betriebsaufspaltung gef&uuml;hrt haben sollte, weiter zu pr&uuml;fen, ob es ersatzweise dadurch zu einer Gewinnrealisierung im Streitjahr gekommen ist, dass eine Betriebsaufspaltung aufgrund der &Uuml;berlassung (mindestens) einer weiteren wesentlichen Betriebsgrundlage bestanden hat und im Streitjahr beendet worden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Jedenfalls die mitverpachteten beweglichen Wirtschaftsg&uuml;ter des Anlageverm&ouml;gens d&uuml;rften im Streitjahr 2000 nicht (mehr) als wesentliche Betriebsgrundlage anzusehen sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar stellen bei einem Fabrikationsbetrieb grunds&auml;tzlich auch Maschinen und Produktionsanlagen wesentliche Betriebsgrundlagen dar, wobei dies bei Handwerksbetrieben, bei denen die Maschinen von untergeordneter Bedeutung sind, anders zu beurteilen sein kann (ausf&uuml;hrlich BFH-Urteil vom 17.&nbsp;April 1997 VIII&nbsp;R&nbsp;2\/95, BFHE 183, 385, BStBl II 1998, 388, unter II.2.b, mit zahlreichen weiteren Nachweisen).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Garten- und Landschaftsbau-Betrieb der GmbH ist nicht mit einem Fabrikationsbetrieb, sondern eher mit einem Handwerksbetrieb vergleichbar. Hinzu kommt, dass die GmbH nach ihren vom FA mitgeteilten Bilanzzahlen seit Abschluss des P&Uuml;V bewegliche Wirtschaftsg&uuml;ter des Anlageverm&ouml;gens im Wert eines Vielfachen der ihr vom Kl&auml;ger &uuml;berlassenen beweglichen Wirtschaftsg&uuml;ter selbst erworben hat. Dies zeigt, dass die im Streitjahr 2000 noch vorhandenen, der GmbH vom Kl&auml;ger verpachteten beweglichen Wirtschaftsg&uuml;ter nicht mehr funktionswesentlich gewesen sein d&uuml;rften.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da diese rechtliche Beurteilung zwischen den Beteiligten unstreitig zu sein scheint, sieht der Senat von weiteren Ausf&uuml;hrungen ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Ferner hat der Kl&auml;ger der GmbH aufgrund des P&Uuml;V den vorhandenen Kundenstamm, die Gesch&auml;ftsorganisation, die Einkaufsverbindungen und den Firmennamen zur Nutzung &uuml;berlassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Grunds&auml;tzlich k&ouml;nnen derartige immaterielle Wirtschaftsg&uuml;ter wesentliche Betriebsgrundlagen darstellen. Bejaht worden ist dies in der bisherigen Rechtsprechung u.a. f&uuml;r eine ungesch&uuml;tzte Erfindung (BFH-Urteil vom 6.&nbsp;November 1991 XI&nbsp;R&nbsp;12\/87, BFHE 166, 206, BStBl II 1992, 415), die Gesch&auml;ftsbeziehungen bei einem Vermittlungsunternehmen (BFH-Urteil vom 25.&nbsp;Mai 1988 I&nbsp;R&nbsp;92\/84, BFH\/NV 1989, 258), die Gesch&auml;ftsbeziehungen eines Bezirksvertreters in einer mehrstufigen Vertriebsorganisation sowohl zu seinen Untervertretern als auch zu dem Gesch&auml;ftsherrn (BFH-Urteil vom 9.&nbsp;Oktober 1996 XI&nbsp;R&nbsp;71\/95, BFHE 181, 452, BStBl II 1997, 236), den im Wesentlichen aus einem einzigen Gro&szlig;kunden bestehenden Kundenstamm einer Werbeagentur (BFH-Urteil in BFH\/NV 2006, 1453, unter II.2.b), eine eingef&uuml;hrte Gesch&auml;ftsbezeichnung (Senatsurteil vom 20.&nbsp;M&auml;rz 2017 X&nbsp;R&nbsp;11\/16, BFHE 258, 272, BStBl II 2017, 992, Rz&nbsp;23&nbsp;ff.) und den Firmenwert (BFH-Urteil vom 8.&nbsp;Februar 2007 IV&nbsp;R&nbsp;65\/01, BFHE 216, 412, BStBl II 2009, 699, unter II.2.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Hiervon ausgehend hat das FG im zweiten Rechtsgang Feststellungen zu der Frage zu treffen, ob insbesondere der Kundenstamm und die sonstigen Gesch&auml;ftsbeziehungen &#8211;diese Wirtschaftsg&uuml;ter hatte der Kl&auml;ger im P&Uuml;V jeweils ausdr&uuml;cklich an die GmbH mitverpachtet&#8211; zum Zeitpunkt des Abschlusses des P&Uuml;V als wesentliche Betriebsgrundlagen anzusehen waren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hierzu weist der Senat darauf hin, dass der Annahme, ein mitverpachteter Kundenstamm geh&ouml;re zu den wesentlichen Betriebsgrundlagen, nicht entgegensteht, dass die Kundenbeziehungen vertraglich nicht abgesichert sind (BFH-Urteil in BFH\/NV 2006, 1453, unter II.2.b). Soweit das FA anf&uuml;hrt, ein hoher Anteil der zun&auml;chst vom Kl&auml;ger und seit 1987 von der GmbH erzielten Ums&auml;tze sei auf &ouml;ffentliche Auftraggeber entfallen, die jedenfalls bei gr&ouml;&szlig;eren Auftr&auml;gen an das Vergaberecht gebunden seien, schlie&szlig;t dies die Annahme einer Verpachtung des Kundenstamms daher nicht aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Bejahendenfalls w&auml;re dem Vorbringen des FA nachzugehen, diese immateriellen Wirtschaftsg&uuml;ter h&auml;tten sich noch vor, sp&auml;testens aber im Streitjahr &quot;verfl&uuml;chtigt&quot; und damit ihre Eigenschaft als wesentliche Betriebsgrundlagen verloren. Das FA hat hierzu indes &#8211;soweit ersichtlich&#8211; lediglich vorgetragen, die GmbH habe einen neuen Gro&szlig;kunden akquiriert, auf den ein Umsatzanteil von 12,2&nbsp;% entfalle. Dies allein d&uuml;rfte aber noch keine Verfl&uuml;chtigung des angepachteten Kundenstamms bewirken, solange nicht festgestellt ist, was mit dem verbleibenden Anteil des Kundenstamms geschehen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Entscheidung der Vorinstanz stellt sich auch nicht i.S. des &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;4 FGO aus anderen Gr&uuml;nden als richtig dar. Die Kl&auml;ger f&uuml;hren insoweit an, selbst wenn es im Streitjahr zur Beendigung einer Betriebsaufspaltung gekommen sein sollte, h&auml;tte nach den Grunds&auml;tzen der h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung eine Gewinnrealisierung durch das Fortbestehen einer Betriebsverpachtung im Ganzen vermieden werden k&ouml;nnen. Ebenso w&auml;re die Frage einer Begr&uuml;ndung und etwaigen Beendigung einer Betriebsverpachtung im Ganzen entscheidungserheblich, wenn das FG im zweiten Rechtsgang zu der Auffassung k&auml;me, schon zu Beginn des Streitjahres habe keine Betriebsaufspaltung zwischen dem Kl&auml;ger und der GmbH (mehr) bestanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>60<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Indes kann der Senat auf der Grundlage der l&uuml;ckenhaften Tatsachenfeststellungen des FG nicht beurteilen, ob die Voraussetzungen einer Betriebsverpachtung im Ganzen auch &uuml;ber das Jahr 2000 hinaus erf&uuml;llt waren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>61<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zun&auml;chst spricht Vieles daf&uuml;r, dass der Abschluss des P&Uuml;V im Jahr 1987 zu einer Betriebsverpachtung im Ganzen gef&uuml;hrt hat. Der Kl&auml;ger hat s&auml;mtliche Wirtschaftsg&uuml;ter seines Betriebsverm&ouml;gens &#8211;mit Ausnahme einiger gebrauchter Gegenst&auml;nde des beweglichen Anlageverm&ouml;gens, die er an die GmbH verkauft hat&#8211; an die GmbH verpachtet. Es ist derzeit nicht ersichtlich, dass es sich bei den nicht mitverpachteten, sondern verkauften beweglichen Wirtschaftsg&uuml;tern um wesentliche Betriebsgrundlagen gehandelt haben k&ouml;nnte. Eine Betriebsaufspaltung h&auml;tte allerdings, so lange sie dauerte, die Betriebsverpachtung im Ganzen &uuml;berlagert (Schmidt\/Wacker, &sect;&nbsp;16 EStG Rz&nbsp;707).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>62<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Gegensatz zur Betriebsaufspaltung, bei der es f&uuml;r die erforderliche sachliche Verflechtung bereits gen&uuml;gt, wenn der Betriebs-Kapitalgesellschaft lediglich <em>eine<\/em> wesentliche Betriebsgrundlage zur Nutzung &uuml;berlassen wird (BFH-Urteil vom 24.&nbsp;September 2015 IV&nbsp;R&nbsp;9\/13, BFHE 251, 227, BStBl II 2016, 154, Rz&nbsp;21), setzt sowohl die Begr&uuml;ndung als auch das Fortbestehen einer Betriebsverpachtung im Ganzen die &Uuml;berlassung <em>aller<\/em> wesentlichen Betriebsgrundlagen voraus (BFH-Urteil vom 6.&nbsp;M&auml;rz 1997 XI&nbsp;R&nbsp;2\/96, BFHE 183, 85, BStBl II 1997, 460, unter II.3.). Abzustellen ist hier &#8211;anders als im Falle einer Betriebsaufspaltung&#8211; auf die Verh&auml;ltnisse des verpachtenden Unternehmens (Senatsurteil vom 11.&nbsp;Oktober 2003 X&nbsp;R&nbsp;39\/04, BFHE 219, 144, BStBl II 2008, 220, m.w.N.). Jedenfalls dann, wenn es sich bei Teilfl&auml;chen der Grundst&uuml;cke X oder Y um wesentliche Betriebsgrundlagen des Einzelunternehmens des Kl&auml;gers gehandelt haben sollte, w&auml;re daher das Fortbestehen einer Betriebsverpachtung im Ganzen &uuml;ber den Zeitpunkt der Betriebsverlegung am 1.&nbsp;April 2000 hinaus zumindest fraglich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>63<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar f&uuml;hren die Kl&auml;ger &#8211;im Ausgangspunkt zutreffend&#8211; aus, bei Wegfall der Voraussetzungen der Betriebsaufspaltung k&ouml;nne eine gewinnrealisierende Betriebsaufgabe des vormaligen Besitzunternehmens vermieden werden, wenn ersatzweise die Voraussetzungen einer Betriebsverpachtung im Ganzen erf&uuml;llt seien und fortbest&uuml;nden. Dies ist allerdings in der bisherigen Rechtsprechung vor allem in F&auml;llen bejaht worden, in denen die personelle Verflechtung entfallen war, die wesentlichen Betriebsgrundlagen aber unver&auml;ndert im Ganzen &#8211;wenn auch m&ouml;glicherweise an einen Dritten&#8211; verpachtet wurden (z.B. BFH-Urteile in BFHE 183, 85, BStBl II 1997, 460, unter II.3.; vom 17.&nbsp;April 2002 X&nbsp;R&nbsp;8\/00, BFHE 199, 124, BStBl II 2002, 527; vom 15.&nbsp;M&auml;rz 2005 X&nbsp;R&nbsp;2\/02, BFH\/NV 2005, 1292), oder die sachliche Verflechtung dadurch entfallen war, dass die wesentlichen Betriebsgrundlagen im Ganzen an einen Dritten verpachtet wurden (z.B. BFH-Urteile vom 23.&nbsp;April 1996 VIII&nbsp;R&nbsp;13\/95, BFHE 181, 1, BStBl II 1998, 325; vom 30.&nbsp;November 2005 X&nbsp;R&nbsp;37\/05, BFH\/NV 2006, 1451, und in BFHE 219, 144, BStBl II 2008, 220).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>64<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Damit ist der Streitfall jedoch nicht vergleichbar. Wenn &uuml;berhaupt, dann ist eine Betriebsaufspaltung zum 1.&nbsp;April 2000 dadurch beendet worden, dass nicht die personelle, sondern die sachliche Verflechtung entfallen ist. Dies w&auml;re jedoch nicht durch die einheitliche Verpachtung aller wesentlichen Betriebsgrundlagen des vormaligen Besitz-Einzelunternehmens an einen Dritten geschehen, sondern dadurch, dass an die GmbH keine wesentliche Betriebsgrundlage mehr mitverpachtet wurde. In einem solchen Fall liegt es aber sehr nahe, dass nicht allein eine Betriebsaufspaltung beendet worden ist, sondern &#8211;gleichsam erst recht&#8211; auch eine Betriebsverpachtung im Ganzen, da diese die Verpachtung nicht nur mindestens einer, sondern sogar s&auml;mtlicher wesentlicher Betriebsgrundlagen voraussetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>65<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar f&uuml;hrt eine blo&szlig;e Betriebsverlegung dann nicht zur Beendigung einer Betriebsverpachtung im Ganzen, wenn auch das neue Betriebsgrundst&uuml;ck durch den bisherigen Verp&auml;chter zur Verf&uuml;gung gestellt wird. Vorliegend ist das neue Betriebsgrundst&uuml;ck Z aber nicht vom Kl&auml;ger, sondern von der Kl&auml;gerin an die GmbH vermietet worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>66<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ver&auml;u&szlig;ert der Verp&auml;chter bestimmte, f&uuml;r die Fortf&uuml;hrung des Betriebs unerl&auml;ssliche Wirtschaftsg&uuml;ter, geht das &uuml;brige Betriebsverm&ouml;gen im Wege der (Zwangs-)Betriebsaufgabe auch ohne ausdr&uuml;ckliche Erkl&auml;rung ins Privatverm&ouml;gen &uuml;ber (BFH-Urteile vom 17.&nbsp;April 1997 VIII&nbsp;R&nbsp;2\/95, BFHE 183, 385, BStBl II 1998, 388, unter II.2.a, und vom 19.&nbsp;M&auml;rz 2009 IV&nbsp;R&nbsp;45\/06, BFHE 225, 334, BStBl II 2009, 902, unter II.1.b). Gleiches muss gelten, wenn der Verp&auml;chter eine nicht in seinem Eigentum stehende, aber ihm seinerseits zun&auml;chst zur Nutzung &uuml;berlassene, funktionswesentliche Betriebsgrundlage nicht mehr nutzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>67<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Sofern das FG im zweiten Rechtsgang zu dem Ergebnis kommt, der Kundenstamm sei als wesentliche Betriebsgrundlage anzusehen, ist zudem darauf hinzuweisen, dass dieser bei Beendigung des P&Uuml;V nicht automatisch an den Kl&auml;ger (Verp&auml;chter) zur&uuml;ckgefallen w&auml;re. Zwar ist der Kundenstamm bei Beendigung eines Pachtvertrags nach der &#8211;dispositiven&#8211; gesetzlichen Regelung des &sect;&nbsp;596 Abs.&nbsp;1 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs grunds&auml;tzlich zur&uuml;ckzugeben (vgl. auch BFH-Urteil in BFH\/NV 2006, 1453, unter II.2.b). Dies war hier allerdings abbedungen, da &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;6 P&Uuml;V ausdr&uuml;cklich vorsah, dass die Vertragsverh&auml;ltnisse und immateriellen Wirtschaftsg&uuml;ter nur dann wieder auf den Verp&auml;chter &uuml;bergehen sollten, soweit dies ausdr&uuml;cklich vereinbart w&uuml;rde. Ohne eine ausdr&uuml;ckliche Vereinbarung w&uuml;rden diese Wirtschaftsg&uuml;ter daher auf Dauer bei der GmbH verbleiben. Damit steht in Frage, ob der Kl&auml;ger als Verp&auml;chter den verpachteten Betrieb &uuml;berhaupt h&auml;tte fortf&uuml;hren k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>68<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Zur F&ouml;rderung des Verfahrens weist der Senat &#8211;ohne die Bindungswirkung des &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;5 FGO&#8211; auf die folgenden Punkte hin:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>69<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Gegebenenfalls sollte sich das FG im zweiten Rechtsgang erneut mit der Frage befassen, ob die dem Kl&auml;ger geh&ouml;rende, von ihm an die GmbH vermietete und durch diese weiter dem B zur Nutzung &uuml;berlassene Teilfl&auml;che des Grundst&uuml;cks Y eine wesentliche Betriebsgrundlage der GmbH war. Es hat diese Frage im angefochtenen Urteil verneint, sie aber als grunds&auml;tzlich bedeutsam angesehen und deshalb die Revision zugelassen. Auch der Senat h&auml;lt diese Frage f&uuml;r grunds&auml;tzlich bedeutsam, sieht insoweit aber im Hinblick auf die zahlreichen weiteren ungekl&auml;rten Problembereiche des vorliegenden Verfahrens derzeit &#8211;mit Ausnahme der nachfolgenden Hinweise&#8211; von n&auml;heren &Auml;u&szlig;erungen ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>70<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beurteilung, ob ein bestimmtes Wirtschaftsgut als wesentliche Betriebsgrundlage anzusehen ist, liegt weitgehend auf tats&auml;chlichem Gebiet; ma&szlig;gebend sind die besonderen Verh&auml;ltnisse des jeweiligen Betriebs (BFH-Urteile in BFHE 183, 385, BStBl II 1998, 388, unter II.2.b, und vom 20.&nbsp;Februar 2008 X&nbsp;R&nbsp;13\/05, BFH\/NV 2008, 1306, unter II.2. vor&nbsp;a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>71<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Nach st&auml;ndiger h&ouml;chstrichterlicher Rechtsprechung (vgl. Senatsurteil in BFHE 171, 476, BStBl II 1993, 718, unter 2.b, mit zahlreichen weiteren Nachweisen) stellt ein an die Kapitalgesellschaft &uuml;berlassenes Grundst&uuml;ck &quot;insbesondere&quot; dann eine wesentliche Betriebsgrundlage dar, wenn das Betriebsunternehmen in seiner Betriebsf&uuml;hrung auf dieses Grundst&uuml;ck angewiesen ist, weil<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">die Betriebsf&uuml;hrung durch die Lage des Grundst&uuml;cks bestimmt wird (vor allem bei Einzelhandelsbetrieben),<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">das Grundst&uuml;ck auf die Bed&uuml;rfnisse des Betriebs zugeschnitten ist (vor allem bei besonderer baulicher Gestaltung) oder<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">das Betriebsunternehmen aus anderen innerbetrieblichen Gr&uuml;nden ohne ein Grundst&uuml;ck dieser Art den Betrieb nicht fortf&uuml;hren k&ouml;nnte. Diese letztgenannte Fallgruppe gilt auch f&uuml;r unbebaute Grundst&uuml;cke (BFH-Urteil vom 15.&nbsp;Januar 1998 IV&nbsp;R&nbsp;8\/97, BFHE 185, 500, BStBl II 1998, 478, unter II.3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>72<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Vorliegend k&ouml;nnten derartige innerbetriebliche Gr&uuml;nde gegeben sein, da die Kl&auml;ger vorgetragen haben, B habe ein gro&szlig;es Interesse daran gehabt, dass ihm gerade diese Teilfl&auml;che des Grundst&uuml;cks Y zur Erweiterung seiner unmittelbar angrenzenden G&auml;rtnerei &uuml;berlassen wird, und sei im Gegenzug bereit gewesen, der GmbH die f&uuml;r sie wichtigen Abstellfl&auml;chen auf dem Grundst&uuml;ck X zu &uuml;berlassen. Allerdings haben sie auch das Gegenteil dieser Behauptung vorgetragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>73<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Sollte es erforderlich werden, den gemeinen Wert der Beteiligung an der GmbH zum Stichtag 1.&nbsp;April 2000 zu ermitteln, d&uuml;rfte es nicht m&ouml;glich sein, in eine derart stichtagsbezogene Bewertung Umst&auml;nde einflie&szlig;en zu lassen, die &#8211;wie die Zahlungsunwilligkeit eines Gro&szlig;kunden im Jahr 2003 oder 2004 sowie die Insolvenz im Jahr 2005&#8211; erst mehrere Jahre nach dem Stichtag eingetreten sind. Der Senat hat insoweit Bedenken gegen die Richtigkeit der Bewertungsmethode, die den von den Kl&auml;gern eingereichten Privatgutachten zugrunde liegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>74<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch haben die Kl&auml;ger selbst im Schreiben vom 7.&nbsp;Oktober 2015 im fortgef&uuml;hrten Klageverfahren erkl&auml;rt, die in den Jahren 2001 und 2002 weiterhin gezahlte j&auml;hrliche Pacht von 36.000&nbsp;DM sei, gemessen am immateriellen Unternehmenswert, &quot;absolut branchen&uuml;blich&quot; gewesen. Dies zugrunde gelegt, kann das Unternehmen zum 1.&nbsp;April 2000 aber nicht wertlos gewesen sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>75<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Hinsichtlich der vGA kann sich das FG &#8211;sofern es im zweiten Rechtsgang zu einer zumindest teilweisen Klagestattgabe kommt&#8211; mit der Frage befassen, ob im Wege der Saldierung eventuell eine Erh&ouml;hung dieses Ansatzes vorzunehmen ist. Bisher hat das FA im Streitjahr 2000 nur die in den Monaten April bis Juni gezahlte Pacht von jeweils 3.000&nbsp;DM als vGA bei den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen angesetzt. Dies beruht darauf, dass die GmbH ein abweichendes Wirtschaftsjahr (30.&nbsp;Juni) hat und bei ihr lediglich die Zahlungen f&uuml;r April bis Juni den &#8211;im Veranlagungszeitraum 2000 zu erfassenden&#8211; Gewinn des Wirtschaftsjahres 1999\/2000 gemindert haben. Sollte der Kl&auml;ger hingegen mit der vGA &#8211;wie vom FA vertreten&#8211; Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen erzielt haben, dann w&auml;ren diese nach Zuflussgrunds&auml;tzen zu ermitteln (&sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes). Im Streitjahr 2000 w&auml;ren daher die von April bis Dezember gezahlten Betr&auml;ge anzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>76<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Umgekehrt kann das FG in diesem Zusammenhang aber auch dem Einwand der Kl&auml;ger nachgehen, dass der Ansatz der vollen 3.000&nbsp;DM monatlich als vGA schon deshalb nicht gerechtfertigt sei, weil der Kl&auml;ger auch nach dem 1.&nbsp;April 2000 einige Wirtschaftsg&uuml;ter an die GmbH verpachtet hat und fremde Dritte hierf&uuml;r ebenfalls ein gewisses Entgelt vereinbart h&auml;tten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>77<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung auf das FG beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 29.11.2017, X R 34\/15ECLI:DE:BFH:2017:U.291117.XR34.15.0 Sachliche Verflechtung bei Betriebsaufspaltung &#8211; &Uuml;berlagerung durch eine Betriebsverpachtung im Ganzen &#8211; Urteilsaufhebung aufgrund unzureichender Sachverhaltfeststellungen Leits&auml;tze 1. NV: B&uuml;ror&auml;ume sind im Regelfall als wesentliche Betriebsgrundlage anzusehen. 2. NV: Eine zu einer Betriebsaufspaltung f&uuml;hrende sachliche Verflechtung ist auch dann anzunehmen, wenn die wesentliche Betriebsgrundlage, die ein Gesellschafter einer &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-34-15-sachliche-verflechtung-bei-betriebsaufspaltung-ueberlagerung-durch-eine-betriebsverpachtung-im-ganzen-urteilsaufhebung-aufgrund-unzureichender-sachverhaltfeststellungen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;34\/15 &#8211; Sachliche Verflechtung bei Betriebsaufspaltung &#8211; &Uuml;berlagerung durch eine Betriebsverpachtung im Ganzen &#8211; Urteilsaufhebung aufgrund unzureichender Sachverhaltfeststellungen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69334","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69334","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69334"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69334\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69334"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69334"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69334"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}