{"id":69356,"date":"2018-04-12T12:03:05","date_gmt":"2018-04-12T10:03:05","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69356"},"modified":"2018-04-12T12:04:45","modified_gmt":"2018-04-12T10:04:45","slug":"x-b-44-17-ueberpruefung-der-formelle-ordnungsmaessigkeit-des-geschaeftsverteilungsplans-revisionszulassungsgruende-nach-par-115-abs-2-nr-2-und-nr-3-fgo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-44-17-ueberpruefung-der-formelle-ordnungsmaessigkeit-des-geschaeftsverteilungsplans-revisionszulassungsgruende-nach-par-115-abs-2-nr-2-und-nr-3-fgo\/","title":{"rendered":"X&nbsp;B&nbsp;44\/17 &#8211; &Uuml;berpr&uuml;fung der formelle Ordnungsm&auml;&szlig;igkeit des Gesch&auml;ftsverteilungsplans &#8211; Revisionszulassungsgr&uuml;nde nach &sect; 115 Abs. 2 Nr. 2 und Nr. 3 FGO"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 5.3.2018, X B 44\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:B.050318.XB44.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">&Uuml;berpr&uuml;fung der formelle Ordnungsm&auml;&szlig;igkeit des Gesch&auml;ftsverteilungsplans &#8211; Revisionszulassungsgr&uuml;nde nach &sect; 115 Abs. 2 Nr. 2 und Nr. 3 FGO<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>NV: Zur &Uuml;berpr&uuml;fung der Ordnungsm&auml;&szlig;igkeit der Gesch&auml;ftsverteilung muss nicht Einsicht in die Originalunterlagen gew&auml;hrt werden. Es reicht die M&ouml;glichkeit zur Einsicht in die Abschriften aus, soweit keine konkreten Zweifel an der Richtigkeit dieser Dokumente vorgebracht worden sind.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde des Kl&auml;gers wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts Hamburg vom 15. Februar 2017&nbsp;&nbsp;3 K 252\/16 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) ist seit 1999 Kommanditist der GmbH &#038; Co. KG (KG) und Gesellschafter der Komplement&auml;r-GmbH, der GmbH. Daneben war sein Vater (V) Gesellschafter der KG und der GmbH.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nachdem V dem Kl&auml;ger und dessen Bruder (B) bereits im Jahr 2006 im Wege der vorweggenommenen Erbfolge Teile seiner Beteiligungen an der KG sowie an der GmbH &uuml;bertragen hatte, &uuml;bertrug er im Streitjahr 2008 jeweils weitere 24,5&nbsp;% seiner Anteile an seine beiden Kinder. Dieses Mal verpflichteten sich B und der Kl&auml;ger, V monatlich eine Versorgungsleistung von jeweils 6.000&nbsp;EUR, beginnend ab Juni 2008, zu zahlen. Die notarielle Urkunde &uuml;ber diese Anteils&uuml;bertragungen ging dem Beklagten und Beschwerdegegner (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) noch im Streitjahr 2008 zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Versorgungsleistungen wurden in der Folgezeit j&auml;hrlich vom betrieblichen Konto der KG an V gezahlt und auf den Verrechnungskonten des Kl&auml;gers und B h&auml;lftig verbucht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger machte die Versorgungsleistungen in den von seinem pers&ouml;nlichen Steuerberater erstellten Einkommensteuererkl&auml;rungen f&uuml;r die Streitjahre 2008 bis 2010 nicht geltend. Dieser Steuerberater betreute die KG nicht. Die Einkommensteuerbescheide f&uuml;r die Streitjahre ber&uuml;cksichtigten deshalb keine Versorgungsleistungen und wurden bestandskr&auml;ftig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Jahr 2012 beantragte der Kl&auml;ger die Ber&uuml;cksichtigung der Versorgungsleistungen in den Streitjahren und begehrte die &Auml;nderung dieser Einkommensteuerfestsetzungen nach &sect;&nbsp;173 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Abgabenordnung (AO). Da er davon ausgegangen sei, die Erkl&auml;rungen der KG h&auml;tten alle in den Streitjahren f&uuml;r ihn relevanten Daten enthalten, treffe ihn kein grobes Verschulden an dem nachtr&auml;glichen Bekanntwerden der neuen Tatsachen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA lehnte die &Auml;nderung ab. Einspruchs- und Klageverfahren blieben erfolglos.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) sah die Tatsache der Zahlung der Versorgungsleistungen trotz des seit dem Streitjahr 2008 dem FA vorliegenden &Uuml;bergabevertrags als neu an. Das FA habe erst durch den &Auml;nderungsantrag des Kl&auml;gers im Jahr 2012 Kenntnis von der Zahlung erhalten. Diese Tatsache sei aufgrund der groben Fahrl&auml;ssigkeit des Kl&auml;gers nachtr&auml;glich bekannt geworden. Schlie&szlig;lich habe der Kl&auml;ger die entsprechenden Fragen im Erkl&auml;rungsformular des Elsterprogramms unbeantwortet gelassen, obwohl sie klar und verst&auml;ndlich gefasst gewesen seien. Der Kl&auml;ger habe deshalb seiner Erkl&auml;rungspflicht nicht gen&uuml;gt. Die Verwendung des Elsterprogramms &auml;ndere hieran nichts. Denn es sei ohne Belang, dass das Elsterprogramm keinen vollst&auml;ndigen Ausdruck des Steuererkl&auml;rungsformulars, sondern nur Werte und Kennziffern liefere. Schlie&szlig;lich habe der Kl&auml;ger die M&ouml;glichkeit gehabt, sich den amtlichen Erkl&auml;rungsvordruck am Bildschirm anzeigen zu lassen. Auch h&auml;tte der Steuerberater des Kl&auml;gers den Sachverhalt der Verm&ouml;gens&uuml;bertragung gegen Versorgungsleistungen (sicherlich) weiter aufgekl&auml;rt, h&auml;tte der Kl&auml;ger ihn dar&uuml;ber informiert. Eine m&ouml;glicherweise gegebene Verletzung der Aufkl&auml;rungs- oder F&uuml;rsorgepflicht durch das FA lasse dieses Verschulden des Kl&auml;gers nicht entfallen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger begehrt die Zulassung der Revision wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung, wegen Divergenz und aufgrund von Verfahrensm&auml;ngeln.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA tritt der Beschwerde entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde hat keinen Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Soweit der Kl&auml;ger die Revisionszulassung nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) begehrt, fehlt es bereits an der ordnungsgem&auml;&szlig;en Darlegung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Kl&auml;ger hat im Fall der Darlegung der grunds&auml;tzlichen Bedeutung der Rechtssache i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO zun&auml;chst eine bestimmte f&uuml;r die Entscheidung des Streitfalls erhebliche abstrakte Rechtsfrage herauszustellen. Daf&uuml;r ist erforderlich, dass er die entscheidungserhebliche Rechtsfrage hinreichend konkretisiert; nicht ausreichend ist eine Fragestellung, deren Beantwortung von den Umst&auml;nden des Einzelfalls abh&auml;ngt. Des Weiteren muss die Beschwerdebegr&uuml;ndung schl&uuml;ssig und substantiiert unter Auseinandersetzung mit den zur aufgeworfenen Rechtsfrage in Rechtsprechung und Schrifttum vertretenen Auffassungen darlegen, weshalb die f&uuml;r bedeutsam gehaltene Rechtsfrage im Allgemeininteresse kl&auml;rungsbed&uuml;rftig und im Streitfall kl&auml;rbar ist. Dazu muss ausgef&uuml;hrt werden, in welchem Umfang, von welcher Seite und aus welchem Grunde die Beantwortung der Frage zweifelhaft und streitig ist (vgl. nur Senatsbeschluss vom 24.&nbsp;Juni 2014 X&nbsp;B&nbsp;216\/13, BFH\/NV 2014, 1888).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Diesen Anforderungen wird der Vortrag des Kl&auml;gers nicht gerecht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Kl&auml;ger ist der Ansicht, dass im Rahmen der Revision &#8211;wie wohl auch des vorliegenden Nichtzulassungsbeschwerdeverfahrens&#8211; kl&auml;rungsbed&uuml;rftig und kl&auml;rbar sei, ob der FG-Pr&auml;sident die Anfertigung von Kopien zur &Uuml;berpr&uuml;fung der ordnungsm&auml;&szlig;igen Besetzung des Gerichts verweigern durfte. Dies verkennt den Umfang der vom Senat im Rahmen der Revision bzw. auch schon der Nichtzulassungsbeschwerde zu &uuml;berpr&uuml;fenden Rechtsfrage. Anders als vom Kl&auml;ger angenommen, ist es nicht Aufgabe des Bundesfinanzhofs (BFH) im Rahmen des Revisions- wie auch Nichtzulassungsbeschwerdeverfahrens diese einzelnen Ma&szlig;nahmen des FG-Pr&auml;sidenten zu &uuml;berpr&uuml;fen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Im Rahmen dieser Verfahren hat der BFH vielmehr bei entsprechender R&uuml;ge, auf die nicht nach &sect;&nbsp;155 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;295 der Zivilprozessordnung (ZPO) nicht verzichtet werden kann (BFH-Beschluss vom 26.&nbsp;M&auml;rz 2012 I&nbsp;B&nbsp;109\/11, BFH\/NV 2012, 1162, unter II.3.), die Ordnungsm&auml;&szlig;igkeit der Besetzung zu &uuml;berpr&uuml;fen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dies setzt eine schl&uuml;ssige R&uuml;ge des Verfahrensmangels nach &sect;&nbsp;119 Nr.&nbsp;1 FGO voraus. Nicht ausreichend ist insoweit, auf Verdacht ohne weitere Aufkl&auml;rung die unvorschriftsm&auml;&szlig;ige Besetzung des Gerichts zu behaupten (BFH-Urteil vom 23.&nbsp;April 1996 VIII&nbsp;R&nbsp;70\/93, BFH\/NV 1997, 31, unter I.2.). Ist es dem Kl&auml;ger im Rahmen seiner deshalb n&ouml;tigen Ermittlungen aufgrund des Verhaltens des FG-Pr&auml;sidenten nicht m&ouml;glich, diesen Verfahrensmangel zu substantiieren, so hat dies allein zur Folge, dass der BFH insoweit einen geringeren Ma&szlig;stab der Darlegung des Verfahrensmangels gen&uuml;gen lassen muss. Insoweit hat der Senat auch die vom Kl&auml;ger dargelegte Verweigerung der Anfertigung von Kopien zu beurteilen (vgl. unter II.3.a&nbsp;bb). Eine davon losgel&ouml;ste Kl&auml;rung im Rahmen der Revision ist nicht n&ouml;tig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Eine Entscheidung des BFH zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung wegen Divergenz (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO) ist nicht erforderlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Eine Zulassung der Revision gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO setzt voraus, dass das FG bei gleichem oder vergleichbarem Sachverhalt in einer entscheidungserheblichen Rechtsfrage eine andere Auffassung vertritt als der BFH, das Bundesverfassungsgericht, der Gemeinsame Senat der obersten Gerichtsh&ouml;fe des Bundes, ein anderes oberstes Bundesgericht oder ein anderes FG. Das FG muss seiner Entscheidung einen tragenden abstrakten Rechtssatz zugrunde gelegt haben, der mit den ebenfalls tragenden Rechtsausf&uuml;hrungen in der Divergenzentscheidung des anderen Gerichts nicht &uuml;bereinstimmt. Zur schl&uuml;ssigen Darlegung einer Divergenzr&uuml;ge nach &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO geh&ouml;rt u.a. eine hinreichend genaue Bezeichnung der vermeintlichen Divergenzentscheidung sowie die Gegen&uuml;berstellung tragender, abstrakter Rechtss&auml;tze aus dem angefochtenen Urteil des FG einerseits und aus den behaupteten Divergenzentscheidungen andererseits, um eine Abweichung deutlich erkennbar zu machen (vgl. Senatsbeschluss vom 10.&nbsp;Mai 2012 X&nbsp;B&nbsp;57\/11, BFH\/NV 2012, 1307, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Eine Divergenzentscheidung liegt dagegen nicht schon vor, wenn ein Gericht von den Rechtsgrunds&auml;tzen der BFH-Rechtsprechung ausgeht und lediglich eine unzutreffende Anwendung der Grunds&auml;tze auf den Einzelfall ger&uuml;gt wird. Es wird dann lediglich ein materiell-rechtlicher nicht zur Revisionszulassung f&uuml;hrender Fehler ger&uuml;gt (vgl. nur BFH-Beschluss vom 7.&nbsp;Februar 2017 V&nbsp;B&nbsp;48\/16, BFH\/NV 2017, 629, Rz&nbsp;11). Nur dies ist hier der Fall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) So hat das FG auf Seite&nbsp;11 seines Urteils u.a. auch auf das vom Kl&auml;ger angef&uuml;hrte BFH-Urteil vom 10.&nbsp;Februar 2015 IX&nbsp;R&nbsp;18\/14 (BFHE 249, 195, BStBl II 2017, 7) Bezug genommen und dargelegt, dass grob fahrl&auml;ssiges Handeln insbesondere dann vorliege, wenn ein Steuerpflichtiger seiner Erkl&auml;rungspflicht nur unzureichend nachkomme, indem er unvollst&auml;ndige Steuererkl&auml;rungen abgebe. Grob fahrl&auml;ssig sollen dagegen nach dem BFH-Urteil in BFHE 249, 195, BStBl II 2017, 7 nicht schon Fehler und Nachl&auml;ssigkeiten sein, die &uuml;blicherweise vorkommen und mit denen immer gerechnet werden m&uuml;sse. Insbesondere bei unbewussten &#8211;mechanischen&#8211; Fehlern, die selbst bei sorgf&auml;ltiger Arbeit nicht zu vermeiden seien, k&ouml;nne grobe Fahrl&auml;ssigkeit deshalb nicht stets, &#8211;aber im Einzelfall&#8211; ausgeschlossen sein (BFH-Urteil in BFHE 249, 195, BStBl II 2017, 7, Rz&nbsp;16, m.w.N.). Dementsprechend geht auch der zweite Leitsatz dieser Entscheidung darauf ein, dass schlichtes Vergessen des &Uuml;bertrags selbst ermittelter Besteuerungsgrundlagen in die entsprechende Anlage zur Einkommensteuererkl&auml;rung nicht grunds&auml;tzlich grob fahrl&auml;ssig i.S. des &sect;&nbsp;173 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 AO sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Soweit der Kl&auml;ger dieses BFH-Urteil in BFHE 249, 195, BStBl II 2017, 7, Rz&nbsp;15 dagegen als Nachweis f&uuml;r seine Rechtsansicht heranzieht, der Steuererkl&auml;rungsvordruck sei nicht so gestaltet gewesen, dass der Kl&auml;ger den relevanten Sachverhalt h&auml;tte leicht und verst&auml;ndlich erfassen k&ouml;nnen, verkennt er, dass auch dieses BFH-Urteil ausdr&uuml;cklich in Rz&nbsp;19 darauf abstellt, dass es allein auf die tatrichterliche W&uuml;rdigung, also eine solche des FG, ankommt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Diese W&uuml;rdigung des FG liegt vor. Die insoweit n&ouml;tigen Feststellungen hinsichtlich des individuellen Verschuldens des Kl&auml;gers hat das FG getroffen. Sie finden sich im FG-Urteil ab Seite&nbsp;12. So hat das FG zum einen festgestellt, dass die Formulierung in den Steuererkl&auml;rungen klar und verst&auml;ndlich sei. Auch macht es deutlich, dass der Kl&auml;ger lediglich den Sachverhalt, nicht aber auch die rechtlichen Folgen, darlegen m&uuml;sse. Schlie&szlig;lich geht das FG darauf ein, dass der Kl&auml;ger steuerlich beraten war und erl&auml;utert, warum es deshalb davon ausgeht, der Kl&auml;ger habe den relevanten Sachverhalt der Zahlungen zur weiteren &Uuml;berpr&uuml;fung darzulegen. Dies gelte umso mehr, als der Kl&auml;ger f&uuml;r seine einkommensteuerliche Beratung einen anderen Steuerberater als die KG beauftragt habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Aus Sicht des Senats tragen diese Feststellungen die W&uuml;rdigung des FG, dass der Kl&auml;ger grob fahrl&auml;ssig gehandelt habe. Er h&auml;tte seinem Berater die Versorgungszahlungen an V offenbaren m&uuml;ssen, damit dieser die steuerrechtliche Bewertung und Pr&uuml;fung h&auml;tte vornehmen k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Eine Abweichung von den auch im BFH-Urteil in BFHE 249, 195, BStBl II 2017, 7 gemachten Ausf&uuml;hrungen ist deshalb nicht erkennbar. Vielmehr wendet sich der Kl&auml;ger mit seinem Vorbringen allein gegen die materiell-rechtliche W&uuml;rdigung durch das FG, was nicht zur Revisionszulassung f&uuml;hren kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Soweit der Kl&auml;ger Verfahrensm&auml;ngel i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 FGO r&uuml;gt, liegen sie nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das Gericht ist entgegen dem Kl&auml;gervorbringen vorschriftsgem&auml;&szlig; besetzt gewesen. Die Streitsache ist dem zust&auml;ndigen Senat des FG zugewiesen worden. Der Gesch&auml;ftsverteilungsplan (GVP) ist insoweit eindeutig (unter aa). Im &Uuml;brigen ist der relevante GVP ordnungsgem&auml;&szlig; zustande gekommen (unter bb). Ein Verfahrensmangel des &sect;&nbsp;119 Nr.&nbsp;1 FGO ist deshalb nicht gegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der hier zu beurteilende GVP 2017 regelt in fehlerfreier Art und Weise die Zuweisung der Streitsache.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Vorliegend ist der GVP 2017, beschlossen mit Pr&auml;sidiumsbeschluss vom 21.&nbsp;Dezember 2016, zu beurteilen. Denn f&uuml;r die Frage der ordnungsgem&auml;&szlig;en Besetzung des Gerichts ist der im Zeitpunkt der endg&uuml;ltigen Gerichtsentscheidung geltende GVP ma&szlig;gebend, nicht der Plan, der bei Eingang der Sache gegolten hat (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. nur Senatsbeschluss vom 12.&nbsp;M&auml;rz 2014 X&nbsp;B&nbsp;126\/13, BFH\/NV 2014, 1060, Rz&nbsp;13, m.w.N.). Da das FG-Urteil am 15.&nbsp;Februar 2017 gef&auml;llt worden ist, ist es deshalb unerheblich, ob es weitere Gesch&auml;ftsverteilungspl&auml;ne im Vorjahr 2016 oder nach der Entscheidung im Jahr 2017 gegeben hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Der Kl&auml;ger bringt vor, dass die Zuweisung der Streitsache an den 3.&nbsp;Senat des FG nicht eindeutig und zweifelsfrei geregelt sei. Zwar seien Streitigkeiten gegen das FA im Rahmen der allgemeinen Zust&auml;ndigkeit dem 3.&nbsp;Senat des FG zugeordnet. Der 1.&nbsp;Senat des FG sei jedoch daneben f&uuml;r sonstige Sachen, soweit ein anderer Senat nicht zust&auml;ndig sei, zust&auml;ndig. Was unter diesen Streitigkeiten i.S. beider Regelungen gemeint sei, sei nicht eindeutig. Eine besondere Regelung f&uuml;r Einkommensteuersachen existiere in dieser Zust&auml;ndigkeitsregelung nicht. Dies betreffe auch andere Steuerarten, bei denen keine besondere Zuweisung erfolge.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Anders als vom Kl&auml;ger angenommen ist die Zuweisung konkret und unmissverst&auml;ndlich gehalten. Beachtet man die im GVP 2017 dargelegten allgemeinen und besonderen Zust&auml;ndigkeiten, ist eindeutig erkennbar, dass der 3.&nbsp;Senat f&uuml;r alle Streitigkeiten gegen das FA zust&auml;ndig ist. Lediglich f&uuml;r den Fall, dass eine besondere Zust&auml;ndigkeit Streitigkeiten gegen dieses FA betrifft, kann es zu einer anderen Zuweisung kommen, die dann als Spezialregelung vorginge. Die Zuweisung an den 1.&nbsp;Senat des FG ist dar&uuml;ber hinaus die in jedem GVP vorgesehene Auffangzust&auml;ndigkeit. Einkommensteuerstreitigkeiten wie hier bed&uuml;rfen dieser Auffangzust&auml;ndigkeit nicht und sind auch kein Fall einer besonderen Zust&auml;ndigkeit. Allein der 3.&nbsp;Senat des FG ist also zust&auml;ndig gewesen. Eine Alternativzust&auml;ndigkeit anderer Senate ist nicht erkennbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Dieser GVP 2017 ist ordnungsgem&auml;&szlig; zustande gekommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Unabh&auml;ngig von der Frage, ob der Kl&auml;ger durch die Darstellung des Verhaltens des Pr&auml;sidenten des FG nach der m&uuml;ndlichen Verhandlung &uuml;berhaupt eine schl&uuml;ssige R&uuml;ge eines Besetzungsmangels i.S. des &sect;&nbsp;119 Nr.&nbsp;1 FGO dargelegt hat, hat der Senat die insoweit notwendigen Unterlagen beim FG angefordert und diese auf Ordnungsm&auml;&szlig;igkeit hin &uuml;berpr&uuml;ft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Zwar r&uuml;gt der Kl&auml;ger vorliegend Verfahrensverst&ouml;&szlig;e bei der Aufstellung der Gesch&auml;ftsverteilungspl&auml;ne der Jahre 2016 und 2017. Mit seinen R&uuml;gen, die wie unter II.3.a&nbsp;aa bereits dargestellt, nur den GVP 2017 betreffen k&ouml;nnen, dringt er jedoch nicht durch.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(a) Ein Verfahrensmangel i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 und &sect;&nbsp;119 Nr.&nbsp;1 FGO und damit eine Verletzung des verfassungsrechtlichen Anspruchs auf den gesetzlichen Richter (Art.&nbsp;101 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 des Grundgesetzes &#8211;GG&#8211;) liegt nur bei willk&uuml;rlichen Verst&ouml;&szlig;en gegen diese Verfahrensvorschriften vor. Von Willk&uuml;r kann nur dann die Rede sein, wenn die Entscheidung sich so weit von dem verfassungsrechtlichen Grundsatz des gesetzlichen Richters entfernt hat, dass sie nicht mehr zu rechtfertigen ist (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. nur BFH-Beschluss vom 13.&nbsp;Januar 2016 IX&nbsp;B&nbsp;94\/15, BFH\/NV 2016, 581).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(b) Diese vom Kl&auml;ger angenommene Willk&uuml;r scheidet hier aus, weil sich hierf&uuml;r keine Anhaltspunkte aus den vom Pr&auml;sidenten des FG &uuml;bersandten Unterlagen ergeben. Weitere Unterlagen sind nicht zu &uuml;berpr&uuml;fen, da der Kl&auml;ger insoweit keine substantiierten Einwendungen vorbringt. Er &auml;u&szlig;ert lediglich allgemein gehaltene Vermutungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(aa) Das Pr&auml;sidium des FG bestimmt nach &sect;&nbsp;4 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;21e Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 des Gerichtsverfassungsgesetzes (GVG) die Besetzung der Spruchk&ouml;rper. Dies ist durch Beschluss vom 21.&nbsp;Dezember 2016 geschehen. Die Niederschrift &uuml;ber die Sitzung des Pr&auml;sidiums ist dem Senat &uuml;bersandt worden. Zweifel an der Richtigkeit dieser Niederschrift bestehen f&uuml;r den Senat nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(bb) Unerheblich ist, dass weder der vom Pr&auml;sidium beschlossene GVP noch die Niederschrift &uuml;ber die Beschlussfassung in der Sitzung und deren Protokollierung von den Mitgliedern des Pr&auml;sidiums unterschrieben worden sind. &sect;&nbsp;21e Abs.&nbsp;9 GVG als die f&uuml;r die Ver&ouml;ffentlichung des GVP einschl&auml;gige Regelung verlangt eine solche Unterschrift nicht (so auch schon BFH-Beschluss in BFH\/NV 2016, 581, Rz&nbsp;7, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(cc) Beachtet man also, dass zur Einsicht nur Abschriften und nicht Urschriften des GVP oder der Protokolle, aus denen sich das Datum der Beschlussfassung ergibt, offen zu legen sind, bedarf es jedenfalls dann, wenn wie hier konkrete Zweifel an dem Wahrheitsgehalt und der Richtigkeit dieser Dokumente nicht vorgebracht worden sind, keiner weitergehenden &Uuml;berpr&uuml;fung anhand der Urschriften durch den Senat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(dd) Einsicht in die Urschriften kann der Pr&auml;sident des FG zwar aus berechtigtem Anlass auf Antrag gew&auml;hren (so auch BFH-Beschluss in BFH\/NV 2016, 581, Rz&nbsp;7, m.w.N.). Vorliegend vermag der Senat einen solchen Anlass nicht zu erkennen. Auch aus den Ausf&uuml;hrungen des Kl&auml;gers ergibt sich f&uuml;r den Senat kein Grund, die Urschriften anzufordern. Erkennbar kommt es dem Kl&auml;ger lediglich darauf an, eine umfassende Pr&uuml;fung vorzunehmen, um ggf. bestehende Fehler beim Verfahren der Aufstellung des relevanten GVP zu entdecken. Eine reine Verdachtspr&uuml;fung widerspricht aber den dargestellten Regelungen zur Offenlegung des GVP nach &sect;&nbsp;21e Abs.&nbsp;9 GVG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(ee) Auch ist zu beachten, dass Verfahrensverst&ouml;&szlig;e bei der Aufstellung des GVP nicht ger&uuml;gt werden k&ouml;nnen, soweit die Verfahrensvorschriften nur der Vorbereitung der Willensbildung des Pr&auml;sidiums dienen. Auch f&uuml;hren Verst&ouml;&szlig;e bei der Willensbildung selbst nur dann zu einer fehlerhaften Besetzung, wenn sie auf Willk&uuml;r beruhen (vgl. nur L&uuml;ckemann in Z&ouml;ller, Zivilprozessordnung, 32.&nbsp;Aufl. 2018, &sect;&nbsp;21e GVG, Rz&nbsp;51). Eine solche Willk&uuml;r ist nicht erkennbar und auch nicht vorgebracht worden, da der Kl&auml;ger lediglich eine allgemeine Fehlerm&ouml;glichkeit r&uuml;gt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(c) Der GVP enth&auml;lt die Zuweisungen der Richter zu den Senaten, so dass sich gesonderte Zuweisungsbeschl&uuml;sse er&uuml;brigen. Der Mitwirkungsplan des zust&auml;ndigen 3.&nbsp;Senats des FG weist ebenfalls keine formellen Fehler auf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die vom Kl&auml;ger ger&uuml;gte Geh&ouml;rsverletzung liegt zum einen schon deshalb nicht vor, weil ein solcher Verfahrensmangel des Gerichts nach der m&uuml;ndlichen Verhandlung, in der ein Endurteil verk&uuml;ndet worden ist, nicht m&ouml;glich ist (unter aa). Ansonsten w&auml;re die Geh&ouml;rsverletzung jedenfalls nach &Uuml;bersendung der vom Pr&auml;sidenten des FG &uuml;berreichten Unterlagen zur Gesch&auml;ftsverteilung an den Kl&auml;ger zur Stellungnahme nicht mehr gegeben (unter bb).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Anspruch auf rechtliches Geh&ouml;r nach &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;2 FGO, Art.&nbsp;103 GG verpflichtet das Gericht, die Ausf&uuml;hrungen der Beteiligten zur Kenntnis zu nehmen, in Erw&auml;gung zu ziehen und sich mit dem entscheidungserheblichen Kern des Vorbringens auseinanderzusetzen (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. nur Senatsbeschluss vom 25.&nbsp;April 2016 X&nbsp;B&nbsp;134\/15, BFH\/NV 2016, 1286, m.w.N.). Rechtliches Geh&ouml;r muss deshalb, wenn es seinen Zweck erf&uuml;llen soll, vor der abschlie&szlig;enden &Uuml;berzeugungsbildung des Gerichts gew&auml;hrt werden (vgl. nur Gr&auml;ber\/Ratschow, Finanzgerichtsordnung, 8.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;96 Rz&nbsp;197). Deshalb geschieht dies in der m&uuml;ndlichen Verhandlung (BFH-Beschluss vom 3.&nbsp;November 2010 I&nbsp;B&nbsp;104\/10, BFH\/NV 2011, 809, unter 1.a, m.w.N.). Dar&uuml;ber hinaus besteht aus dem gleichen Grund ein Anspruch auf Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs noch nach Schluss der m&uuml;ndlichen Verhandlung bis zur Verk&uuml;ndung oder Zustellung des Urteils oder bei Verzicht auf eine m&uuml;ndliche Verhandlung bis zum Absenden der Urteilsausfertigungen (vgl. BFH-Beschluss vom 18.&nbsp;September 2001 XI&nbsp;B&nbsp;100\/99, BFH\/NV 2002, 356).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beteiligten hatten auf m&uuml;ndliche Verhandlung verzichtet. Da jedoch die vom Kl&auml;ger ger&uuml;gten Handlungen des FG-Pr&auml;sidenten nach dem Absenden der Urteilsausfertigungen lagen, scheidet eine Geh&ouml;rsverletzung des Kl&auml;gers aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Unabh&auml;ngig hiervon w&auml;re das rechtliche Geh&ouml;r des Kl&auml;gers auch deshalb nicht (mehr) verletzt, weil ihm im Rahmen des vorliegenden Nichtzulassungsbeschwerdeverfahrens ausreichend Gelegenheit zur Stellungnahme gew&auml;hrt und ihm auch hinsichtlich der Ordnungsm&auml;&szlig;igkeit des GVP rechtliches Geh&ouml;r verschafft worden ist. Denn durch die &Uuml;bersendung der dem Senat vom Pr&auml;sidenten des FG zur Verf&uuml;gung gestellten und in Bezug auf die &Uuml;berpr&uuml;fung der Richtigkeit der Gesch&auml;ftsverteilung ausreichenden Unterlagen ist diesem Kl&auml;gerverlangen Gen&uuml;ge getan worden. Der Kl&auml;ger hat nicht nur diese (nachtr&auml;gliche) Gelegenheit erhalten, die Unterlagen zu kopieren, sondern auch Stellung zu nehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Wenn der Kl&auml;ger r&uuml;gt, das FG habe sich nicht mit den individuellen Voraussetzungen des Kl&auml;gers im Zusammenhang mit dem Erkennen der steuerlichen Folgen besch&auml;ftigt, macht er geltend, das Urteil sei nicht mit Gr&uuml;nden versehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Verfahrensmangel nach &sect;&nbsp;119 Nr.&nbsp;6 FGO liegt nur vor, wenn die Urteilsgr&uuml;nde ganz oder zum Teil fehlen und sie den Prozessbeteiligten keine Kenntnis dar&uuml;ber vermitteln, auf welchen Feststellungen, Erkenntnissen und rechtlichen &Uuml;berlegungen das Urteil beruht. Dies erfordert nicht, dass jedes Vorbringen der Beteiligten im Einzelnen er&ouml;rtert werden m&uuml;sste; vielmehr liegt dieser Verfahrensmangel erst dann vor, wenn den Beteiligten die M&ouml;glichkeit entzogen ist, die getroffene Entscheidung auf ihre Rechtm&auml;&szlig;igkeit hin zu &uuml;berpr&uuml;fen. Dagegen ist ein dahingehender Verfahrensmangel nicht gegeben, wenn noch zu erkennen ist, welche &Uuml;berlegungen f&uuml;r das Gericht ma&szlig;geblich waren (BFH-Urteil vom 18.&nbsp;August 2016 VI&nbsp;R&nbsp;18\/13, BFHE 255, 58, BStBl II 2017, 730, Rz&nbsp;12, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Unter Ber&uuml;cksichtigung dieser Grunds&auml;tze hat das FG sein Urteil ausreichend begr&uuml;ndet. Denn das FG hat auf Seite&nbsp;12 seines Urteils dargelegt, dass der Kl&auml;ger die Frage nach den als Sonderausgaben abziehbaren Versorgungsleistungen unbeantwortet hat und damit seiner Erkl&auml;rungspflicht nicht gen&uuml;ge getan habe. Dieses grobe Verschulden, so das FG auf Seite&nbsp;13&nbsp;f. seines Urteils, lasse weder das Erstellen der Steuererkl&auml;rung durch das Elsterprogramm noch eine m&ouml;glicherweise gegebene Aufkl&auml;rungs- und F&uuml;rsorgepflichtverletzung des FA entfallen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Es kann in diesem Zusammenhang dahinstehen, ob die Begr&uuml;ndung, was der Senat unter II.2.b&nbsp;dd f&uuml;r den vorliegenden Fall dargetan hat, (ansonsten) insgesamt &uuml;berzeugend ist. Einem Urteil fehlt es n&auml;mlich nicht bereits deshalb an Gr&uuml;nden, wenn die Begr&uuml;ndung nicht den Erwartungen eines Beteiligten entspricht, sie l&uuml;ckenhaft und rechtsfehlerhaft ist (BFH-Beschluss vom 26.&nbsp;Februar 2010 VIII&nbsp;B&nbsp;17\/08, BFH\/NV 2010, 1083, Rz&nbsp;15).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Soweit der Kl&auml;ger im &Uuml;brigen vorbringt, die von ihm verlangten &Auml;nderungen der Einkommensteuerfestsetzungen k&ouml;nnten im Rahmen der notwendigen, aber vom FA bewusst nicht vorgenommenen Umsetzung vorliegender Feststellungsmitteilungen geschehen, verkennt er zum einen den Streitgegenstand des vom FG zu beurteilenden Verfahrens. Vorliegend hatte das FG allein &uuml;ber seinen &Auml;nderungsantrag aus dem Jahr 2012 zu entscheiden. Zum anderen l&auml;ge, folgte man der Rechtsansicht des Kl&auml;gers, dass diese Feststellungen zu ber&uuml;cksichtigen seien, hierin die Geltendmachung von materiell-rechtlichen Fehlern. Das Gleiche gilt, soweit der Kl&auml;ger die Unterstellung eines fehlerhaften Sachverhalts annimmt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Zulassung der Revision wegen fehlerhafter Rechtsanwendung oder fehlerhafter Sachverhaltsw&uuml;rdigung durch das FG kommt aber nur bei offensichtlichen materiellen oder formellen Fehlern des FG i.S. einer objektiv willk&uuml;rlichen und unter keinem Gesichtspunkt rechtlich vertretbaren Entscheidung in Betracht (vgl. hierzu z.B. BFH-Beschluss vom 19.&nbsp;M&auml;rz 2014 XI&nbsp;B&nbsp;144\/13, BFH\/NV 2014, 1064, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese sind hier nicht erkennbar und im &Uuml;brigen auch vom Kl&auml;ger nicht geltend gemacht worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Von der Darstellung des Tatbestands und einer weiteren Begr&uuml;ndung sieht der Senat nach &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 FGO ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 5.3.2018, X B 44\/17ECLI:DE:BFH:2018:B.050318.XB44.17.0 &Uuml;berpr&uuml;fung der formelle Ordnungsm&auml;&szlig;igkeit des Gesch&auml;ftsverteilungsplans &#8211; Revisionszulassungsgr&uuml;nde nach &sect; 115 Abs. 2 Nr. 2 und Nr. 3 FGO Leits&auml;tze NV: Zur &Uuml;berpr&uuml;fung der Ordnungsm&auml;&szlig;igkeit der Gesch&auml;ftsverteilung muss nicht Einsicht in die Originalunterlagen gew&auml;hrt werden. Es reicht die M&ouml;glichkeit zur Einsicht in die Abschriften aus, soweit keine konkreten &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-44-17-ueberpruefung-der-formelle-ordnungsmaessigkeit-des-geschaeftsverteilungsplans-revisionszulassungsgruende-nach-par-115-abs-2-nr-2-und-nr-3-fgo\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;B&nbsp;44\/17 &#8211; &Uuml;berpr&uuml;fung der formelle Ordnungsm&auml;&szlig;igkeit des Gesch&auml;ftsverteilungsplans &#8211; Revisionszulassungsgr&uuml;nde nach &sect; 115 Abs. 2 Nr. 2 und Nr. 3 FGO<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69356","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69356","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69356"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69356\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69356"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69356"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69356"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}