{"id":69364,"date":"2018-04-12T12:03:02","date_gmt":"2018-04-12T10:03:02","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69364"},"modified":"2018-04-12T12:04:43","modified_gmt":"2018-04-12T10:04:43","slug":"x-r-3-16-selbst-getragene-krankheitskosten-koennen-nicht-im-rahmen-des-sonderausgabenabzugs-fuer-krankenversicherungsbeitraege-beruecksichtigt-werden-ermittlung-der-zumutbaren-belastung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-3-16-selbst-getragene-krankheitskosten-koennen-nicht-im-rahmen-des-sonderausgabenabzugs-fuer-krankenversicherungsbeitraege-beruecksichtigt-werden-ermittlung-der-zumutbaren-belastung\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;3\/16 &#8211; Selbst getragene Krankheitskosten k&ouml;nnen nicht im Rahmen des Sonderausgabenabzugs f&uuml;r Krankenversicherungsbeitr&auml;ge ber&uuml;cksichtigt werden &#8211; Ermittlung der zumutbaren Belastung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 29.11.2017, X R 3\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.291117.XR3.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Selbst getragene Krankheitskosten k&ouml;nnen nicht im Rahmen des Sonderausgabenabzugs f&uuml;r Krankenversicherungsbeitr&auml;ge ber&uuml;cksichtigt werden &#8211; Ermittlung der zumutbaren Belastung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Verzichtet ein Steuerpflichtiger auf die Erstattung seiner Krankheitskosten, um von seiner privaten Krankenversicherung eine Beitragserstattung zu erhalten, k&ouml;nnen diese Kosten nicht von den erstatteten Beitr&auml;gen abgezogen werden, die ihrerseits die H&ouml;he der abziehbaren Krankenversicherungsbeitr&auml;ge gem&auml;&szlig; &sect; 10 Abs. 1 Nr. 3 Satz 1 Buchst. a Satz 3 EStG reduzieren (Anschluss an die Senatsrechtsprechung zum Selbstbehalt, vgl. Urteile vom 18. Juli 2012 X R 41\/11, BFHE 238, 103, BStBl II 2012, 821, und vom 1. Juni 2016 X R 43\/14, BFHE 254, 536, BStBl II 2017, 55).<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Kl&auml;gers gegen das Urteil des Finanzgerichts Baden-W&uuml;rttemberg vom 25. Januar 2016&nbsp;&nbsp;6 K 864\/15 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) wurde im Streitjahr 2013 zusammen mit seiner &#8211;nicht am vorliegenden Verfahren beteiligten&#8211; Ehefrau zur Einkommensteuer veranlagt. Beide Ehegatten sind privat krankenversichert. Zur Erlangung ihres Basisversicherungsschutzes gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a Satz&nbsp;3 des Einkommensteuergesetzes in der im Streitjahr geltenden Fassung (EStG) hatten sie Beitr&auml;ge in H&ouml;he von 1.794&nbsp;EUR bzw. 1.593&nbsp;EUR zu entrichten. Gleichzeitig erhielten die Ehegatten im Streitjahr eine Beitragserstattung in H&ouml;he von 597,79&nbsp;EUR bzw. 482,65&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Ermittlung der als Sonderausgaben abziehbaren Krankenversicherungsbeitr&auml;ge k&uuml;rzte der Kl&auml;ger die gezahlten Beitr&auml;ge um die erhaltenen Beitragserstattungen, rechnete aber Krankheitskosten in H&ouml;he von 634,53&nbsp;EUR gegen. Diese hatte er selbst getragen, um die Erstattung der Krankenversicherungsbeitr&auml;ge zu erlangen. Demgegen&uuml;ber minderte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die abziehbaren Versicherungsbeitr&auml;ge um die Beitragserstattungen, ohne die Krankheitskosten in Abzug zu bringen. Das FA war der Auffassung, die Aufwendungen des Kl&auml;gers, die zu der Beitragserstattung im Streitjahr 2013 gef&uuml;hrt h&auml;tten, seien bereits im Veranlagungszeitraum 2012 gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 EStG abgeflossen. Sie seien demzufolge im Jahr der Zahlung als Krankheitskosten, nicht aber im Streitjahr als Minderung der Beitragserstattung beim Sonderausgabenabzug und damit letztlich als Sonderausgaben steuerlich zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die nach erfolglosem Einspruchsverfahren erhobene Klage mit dem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2016, 1515 ver&ouml;ffentlichten Urteil ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger begr&uuml;ndet seine Revision mit der Verletzung materiellen Rechts. Es bestehe sowohl ein rechtlicher als auch ein wirtschaftlicher Kausalzusammenhang zwischen den selbst getragenen Krankheitskosten in H&ouml;he von 634,53&nbsp;EUR und der dadurch erlangten Erstattung der Krankenversicherungsbeitr&auml;ge in H&ouml;he von 1.088,44&nbsp;EUR, die zur K&uuml;rzung der abziehbaren Sonderausgaben gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a EStG gef&uuml;hrt habe. Wirtschaftlich habe er nur den Saldo in H&ouml;he von 453,91&nbsp;EUR als Erstattung erhalten. Es sei nicht gerechtfertigt, einerseits erstattete Beitr&auml;ge von den Vorsorgeaufwendungen f&uuml;r die Krankenversicherung im vollen Umfang abzuziehen, anderseits aber die daf&uuml;r notwendigen &quot;Anstrengungen&quot; (Kostenaufwand\/Eigenzahlungen) unber&uuml;cksichtigt zu lassen. Der Verzicht auf eine Einnahme (Erstattung von Krankheitskosten) f&uuml;hre nicht zu einem Abfluss nach dem Abflussprinzip. Er werde dadurch &quot;negativ honoriert&quot;, dass dem Steuerpflichtigen ungeachtet dieses Verzichts die vollst&auml;ndige ungeschm&auml;lerte Beitragsr&uuml;ckerstattung angerechnet werde, die ihm im Ergebnis jedoch nicht verbleibe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch ansonsten werde bei s&auml;mtlichen Einkunftsarten akzeptiert, dass gewisse Aufwendungen f&uuml;r die Erzielung von Eink&uuml;nften notwendig und unumg&auml;nglich seien, so dass sie steuerlich abgesetzt werden d&uuml;rften und nur der &Uuml;berschuss der Besteuerung unterliege. Eine Beitragserstattung m&uuml;sse ebenso behandelt werden, um eine Verletzung des Art.&nbsp;3 des Grundgesetzes zu vermeiden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein Versto&szlig; gegen den Gleichheitssatz liege zudem darin, dass ein Steuerpflichtiger, der Ausgaben f&uuml;r Krankheitskosten gehabt habe, diese aber bei seiner Krankenversicherung nicht geltend mache, sich die Erstattungen im selben Ma&szlig;e anrechnen lassen m&uuml;sse wie ein Steuerpflichtiger, der keinerlei Krankheitskosten getragen habe, um eine Beitragserstattung zu erhalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) zur Tragung von Krankheitskosten im Rahmen eines Selbstbehalts (vgl. Urteil vom 1.&nbsp;Juni 2016 X&nbsp;R&nbsp;43\/14, BFHE 254, 536, BStBl II 2017, 55) sei weder zwingend, rechtlich noch rechtslogisch auf die streitgegenst&auml;ndlichen Krankheitskosten zum Erhalt einer Beitragserstattung zu &uuml;bertragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem stelle sich die Frage, ob die Krankheitskosten als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;33 EStG anzusehen seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das angefochtene Urteil sowie die Einspruchsentscheidung vom 3.&nbsp;M&auml;rz 2015 aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2013 in Gestalt des &Auml;nderungsbescheids vom 19.&nbsp;Juni 2015 so zu &auml;ndern, dass die vom Kl&auml;ger selbst getragenen Krankheitskosten in H&ouml;he von 634,53&nbsp;EUR steuerlich ber&uuml;cksichtigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision des Kl&auml;gers wird gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat zu Recht entschieden, dass sich die vom Kl&auml;ger getragenen Krankheitskosten im Streitjahr steuerlich nicht auswirken k&ouml;nnen. Sie sind weder als Sonderausgaben (unter 1.) noch als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen (unter 2.) abziehbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die vom Kl&auml;ger selbst getragenen Krankheitskosten k&ouml;nnen die Beitragserstattungen nicht mindern, die er und seine Ehefrau im Streitjahr erhielten und die zu einer Reduzierung der als Sonderausgaben abziehbaren Krankenversicherungsbeitr&auml;ge nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a Satz&nbsp;3 EStG f&uuml;hrten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a EStG geh&ouml;ren zu den Sonderausgaben u.a. Beitr&auml;ge zu Krankenversicherungen, soweit diese zur Erlangung eines durch das Zw&ouml;lfte Buch Sozialgesetzbuch bestimmten sozialhilfegleichen Versorgungsniveaus erforderlich sind und sofern auf die Leistungen ein Anspruch besteht. F&uuml;r Beitr&auml;ge zu einer privaten Krankenversicherung sind dies die Beitragsanteile, die auf Vertragsleistungen entfallen, die, mit Ausnahme der auf das Krankengeld entfallenden Beitragsanteile, in Art, Umfang und H&ouml;he den Leistungen nach dem Dritten Kapitel des F&uuml;nften Buches Sozialgesetzbuch vergleichbar sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Zu den Beitr&auml;gen zu Versicherungen i.S. des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 Satz 1 Buchst.&nbsp;a EStG geh&ouml;ren nicht nur die eigentlichen Pr&auml;mien, sondern auch die &uuml;blichen mit dem Versicherungsverh&auml;ltnis zusammenh&auml;ngenden und vom Versicherungsnehmer zu tragenden Nebenleistungen. Nach dem Wortlaut des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a EStG muss es sich jedoch um Beitr&auml;ge &quot;zu&quot; einer Krankenversicherung handeln. Daraus folgt, dass nur solche Ausgaben als Beitr&auml;ge zu Krankenversicherungen anzusehen sind, die zumindest im Zusammenhang mit der Erlangung des Versicherungsschutzes stehen und damit &#8211;als Vorsorgeaufwendungen&#8211; letztlich der Vorsorge dienen. Aufgrund dessen hat der erkennende Senat bereits entschieden, dass Zahlungen aufgrund von Selbst- bzw. Eigenbeteiligungen an entstehenden Kosten keine Beitr&auml;ge zu einer Versicherung sind (vgl. Senatsentscheidungen vom 18.&nbsp;Juli 2012 X&nbsp;R&nbsp;41\/11, BFHE 238, 103, BStBl II 2012, 821, Rz&nbsp;11, m.w.N.; vom 8.&nbsp;Oktober 2013 X&nbsp;B&nbsp;110\/13, BFH\/NV 2014, 154, Rz&nbsp;6&nbsp;ff., und in BFHE 254, 536, BStBl II 2017, 55, Rz&nbsp;18&nbsp;ff.). Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat die gegen den Senatsbeschluss in BFH\/NV 2014, 154 gerichtete Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung angenommen (Beschluss vom 16.&nbsp;Februar 2015&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvR&nbsp;49\/14, nicht ver&ouml;ffentlicht).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Vermeidung von Wiederholungen wird zur Begr&uuml;ndung auf diese Senatsrechtsprechung verwiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Auch die vom Steuerpflichtigen selbst getragenen Krankheitskosten sind keine Beitr&auml;ge zu einer Versicherung. Der Unterschied zum Selbstbehalt liegt lediglich darin, dass dort bereits im Vorhinein verbindlich auf einen Versicherungsschutz verzichtet wird, w&auml;hrend sich im Streitfall der Kl&auml;ger erst bei Vorliegen der konkreten Krankheitskosten entscheiden kann, ob er sie selbst tragen will, um die Beitragserstattungen zu erhalten. Dies &auml;ndert aber nichts daran, dass in beiden Konstellationen der Versicherte die Krankheitskosten nicht tr&auml;gt, um den Versicherungsschutz als solchen zu erlangen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Das FG hat zutreffend erkannt, dass Krankheitskosten keinen Einfluss auf die H&ouml;he des Sonderausgabenabzugs haben k&ouml;nnen. Dies widerspr&auml;che sowohl dem Gesetzeswortlaut des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 EStG (&quot;Beitr&auml;ge&quot;) als auch der Grundentscheidung des Gesetzgebers, Krankheitskosten lediglich im Rahmen des &sect;&nbsp;33 EStG zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Die Senatsrechtsprechung steht &#8211;soweit erkennbar&#8211; nicht nur mit der finanzgerichtlichen Rechtsprechung im Einklang (neben der Vorinstanz s.a. Urteile FG Berlin-Brandenburg vom 19.&nbsp;April 2017&nbsp;&nbsp;11&nbsp;K&nbsp;11327\/16, EFG 2017, 1265; FG D&uuml;sseldorf vom 6.&nbsp;Juni 2014&nbsp;&nbsp;1&nbsp;K&nbsp;2873\/13&nbsp;E, EFG 2014, 1789, Rz&nbsp;32; FG M&uuml;nster vom 17.&nbsp;November 2014&nbsp;&nbsp;5&nbsp;K&nbsp;149\/14 E, Sozialrecht und Praxis 2015, 196, Rz&nbsp;14&nbsp;ff.; wohl auch Beschluss des FG Rheinland-Pfalz vom 31.&nbsp;Januar 2012&nbsp;&nbsp;2&nbsp;V&nbsp;1883\/11, Deutsches Steuerrecht\/Entscheidungsdienst &#8211;DStRE&#8211; 2013, 467), sondern auch mit der Auffassung der Finanzverwaltung (vgl. explizit Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen &#8211;BMF&#8211; vom 19.&nbsp;August 2013, BStBl I 2013, 1087, Rz&nbsp;69; wohl ebenso, wenn auch nicht ausdr&uuml;cklich ausgef&uuml;hrt BMF-Schreiben vom 24.&nbsp;Mai 2017, BStBl I 2017, 820, Rz&nbsp;87) sowie der &uuml;berwiegenden Auffassung des Schrifttums (vgl. z.B. Kulosa in Herrmann\/Heuer\/ Raupach, &sect;&nbsp;10 EStG Rz&nbsp;155; Schmidt\/Heinicke, EStG, 36.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;10 Rz&nbsp;70; St&ouml;cker in Bordewin\/Brandt, &sect;&nbsp;10 EStG Rz&nbsp;170; C&ouml;ster in Littmann\/Bitz\/Pust, Das Einkommensteuerrecht, Kommentar, &sect;&nbsp;10 Rz&nbsp;272; Liess, Neue Wirtschaftsbriefe &#8211;NWB&#8211; 2011, 1978; My&szlig;en\/Wolter, NWB 2011, 280; a.A. Neumann, Deutsches Steuerrecht 2013, 388; Neumann-Tomm, DStRE 2015, 337).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) Der Senat verkennt nicht, dass es wirtschaftlich vern&uuml;nftig sein kann, auf die Erstattung der gezahlten Krankheitskosten zu verzichten, um so eine betragsm&auml;&szlig;ig h&ouml;here Beitragserstattung zu erlangen. Es ist aber nicht Aufgabe des Steuerrechts daf&uuml;r zu sorgen, dass dieser Vorteil auch nach Durchf&uuml;hrung der Besteuerung erhalten bleibt (im Ergebnis ebenso Senatsurteil in BFHE 254, 536, BStBl II 2017, 55, Rz&nbsp;27, zu vereinbarten Selbstbehalten). Der Steuerpflichtige hat die Freiheit zu w&auml;hlen, ob er sich die Krankheitskosten erstatten l&auml;sst oder nicht. Er hat damit die M&ouml;glichkeit, sich f&uuml;r die &#8211;auch unter Ber&uuml;cksichtigung der steuerlichen Implikationen&#8211; im Einzelfall voraussichtlich g&uuml;nstigste Variante zu entscheiden (vgl. z.B. die Berechnungsbeispiele in Liess, NWB 2011, 1978, und My&szlig;en\/Wolter, NWB 2011, 280).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>g) Dass der Kl&auml;ger ohne die von ihm getragenen Krankheitskosten h&ouml;here Sonderausgaben h&auml;tte abziehen k&ouml;nnen, spielt im Streitfall keine Rolle. Es handelt sich um einen fiktiven Sachverhalt; der Besteuerung ist indes der tats&auml;chlich verwirklichte Sachverhalt zugrunde zu legen (vgl. auch Senatsentscheidungen zum Selbstbehalt in BFH\/NV 2014, 154, Rz&nbsp;10, und in BFHE 254, 536, BStBl II 2017, 55, Rz&nbsp;20).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>h) Einen Versto&szlig; gegen den Gleichheitssatz vermag der angerufene Senat nicht zu erkennen. Es ist zwar zuzugeben, dass der Betrag der Beitragserstattung unabh&auml;ngig davon ist, ob dem Versicherten gar keine Krankheitskosten oder aber Krankheitskosten bis zur H&ouml;he der Beitragserstattung entstehen. Dies &auml;ndert aber nichts an dem entscheidenden &#8211;in beiden F&auml;llen gleichen&#8211; Umstand, dass im Beitrags- und Versicherungsverh&auml;ltnis zwischen dem Steuerpflichtigen und dem Versicherungsunternehmen lediglich die Beitragszahlungen und die Beitragserstattungen von Bedeutung sind. Die Zahlung von Krankheitskosten spielt sich au&szlig;erhalb dieses Beitrags- und Versicherungsverh&auml;ltnisses ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die getragenen Krankheitskosten in H&ouml;he von 634,53&nbsp;EUR sind auch nicht als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen abziehbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Offen bleiben kann, ob die Krankheitskosten &#8211;wie das FA vorgetragen hat&#8211; nicht bereits im Veranlagungszeitraum 2012 abgeflossen sind. Jedenfalls &uuml;berschreiten sie nicht die zumutbare Belastung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;3 EStG in H&ouml;he von 1.849&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) &sect;&nbsp;33 EStG differenziert bei der Ermittlung der zumutbaren Belastung nicht zwischen Krankheitskosten und anderen Aufwendungen, die als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen abziehbar sind; der Wortlaut ist insoweit eindeutig (vgl. BFH-Urteil vom 2.&nbsp;September 2015 VI&nbsp;R&nbsp;32\/13, BFHE 251, 196, BStBl II 2016, 151, Rz&nbsp;13). Der hiernach vorzunehmende Abzug einer zumutbaren Belastung auch bei Krankheitskosten ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden (vgl. dazu u.a. BFH-Urteil in BFHE 251, 196, BStBl II 2016, 151; die hiergegen gerichtete Verfassungsbeschwerde wurde nicht zur Entscheidung angenommen, BVerfG-Beschluss vom 23.&nbsp;November 2016&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvR&nbsp;180\/16; s.a. Senatsurteil in BFHE 254, 536, BStBl II 2017, 55, Rz&nbsp;34&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Bei einem Gesamtbetrag der Eink&uuml;nfte der Kl&auml;ger in H&ouml;he von 40.033&nbsp;EUR betr&auml;gt die zumutbare Belastung 1.849&nbsp;EUR (vgl. zur ge&auml;nderten Berechnungsmethodik BFH-Urteil vom 19.&nbsp;Januar 2017 VI&nbsp;R&nbsp;75\/14, BFHE 256, 339, BStBl II 2017, 684), sodass im Streitfall die zumutbare Belastung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;3 EStG nicht &uuml;berschritten wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Infolgedessen kann es der erkennende Senat dahinstehen lassen, ob &uuml;berhaupt eine Zwangsl&auml;ufigkeit der Aufwendungen i.S. des &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;1 EStG in den F&auml;llen bejaht werden kann, in denen der Steuerpflichtige auf die ihm zustehende Erstattung der Krankheitskosten verzichtet (s. dazu u.a. Urteil des FG Berlin-Brandenburg in EFG 2017, 1265, Rz&nbsp;17&nbsp;f., m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 29.11.2017, X R 3\/16ECLI:DE:BFH:2017:U.291117.XR3.16.0 Selbst getragene Krankheitskosten k&ouml;nnen nicht im Rahmen des Sonderausgabenabzugs f&uuml;r Krankenversicherungsbeitr&auml;ge ber&uuml;cksichtigt werden &#8211; Ermittlung der zumutbaren Belastung Leits&auml;tze Verzichtet ein Steuerpflichtiger auf die Erstattung seiner Krankheitskosten, um von seiner privaten Krankenversicherung eine Beitragserstattung zu erhalten, k&ouml;nnen diese Kosten nicht von den erstatteten Beitr&auml;gen abgezogen werden, die ihrerseits &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-3-16-selbst-getragene-krankheitskosten-koennen-nicht-im-rahmen-des-sonderausgabenabzugs-fuer-krankenversicherungsbeitraege-beruecksichtigt-werden-ermittlung-der-zumutbaren-belastung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;3\/16 &#8211; Selbst getragene Krankheitskosten k&ouml;nnen nicht im Rahmen des Sonderausgabenabzugs f&uuml;r Krankenversicherungsbeitr&auml;ge ber&uuml;cksichtigt werden &#8211; Ermittlung der zumutbaren Belastung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69364","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69364","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69364"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69364\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69364"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69364"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69364"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}