{"id":69413,"date":"2018-04-25T16:58:18","date_gmt":"2018-04-25T14:58:18","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69413"},"modified":"2018-04-25T16:58:18","modified_gmt":"2018-04-25T14:58:18","slug":"viii-r-9-14-zur-anwendung-von-par-4-abs-3-satz-4-estg-auf-den-erwerb-einer-rueckdeckungsforderung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-9-14-zur-anwendung-von-par-4-abs-3-satz-4-estg-auf-den-erwerb-einer-rueckdeckungsforderung\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;R&nbsp;9\/14 &#8211; Zur Anwendung von &sect; 4 Abs. 3 Satz 4 EStG auf den Erwerb einer R&uuml;ckdeckungsforderung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 12.12.2017, VIII R 9\/14<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.121217.VIIIR9.14.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Zur Anwendung von &sect; 4 Abs. 3 Satz 4 EStG auf den Erwerb einer R&uuml;ckdeckungsforderung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Ein R&uuml;ckdeckungsanspruch stellt eine Forderung gegen den Versicherer dar, die zum Umlaufverm&ouml;gen geh&ouml;rt (Anschluss an die Rechtsprechung des I. Senates des BFH).<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Die Anschaffung eines R&uuml;ckdeckungsanspruchs ist regelm&auml;&szlig;ig keine von &sect; 4 Abs. 3 Satz 4 EStG erfasste Anschaffung von Wertpapieren und vergleichbaren, nicht verbrieften Forderungen und Rechten des Umlaufverm&ouml;gens.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Beklagten gegen das Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz vom 23. Januar 2014&nbsp;&nbsp;6 K 2294\/11 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beteiligten streiten allein noch dar&uuml;ber, ob ein Einmalbeitrag zum Erwerb einer R&uuml;ckdeckungsforderung auch in H&ouml;he des sog. Sparanteils im Streitjahr (2007) als Betriebsausgabe abgezogen werden kann oder &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz 4 des Einkommensteuergesetzes in der im Streitjahr geltenden Fassung (EStG) dem entgegensteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger und Revisionsbeklagten (Kl&auml;ger) wurden im Streitjahr zusammen zur Einkommensteuer veranlagt. Der Kl&auml;ger ermittelte den Gewinn aus seiner T&auml;tigkeit als Zahnarzt nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 EStG. Die Kl&auml;gerin war als Arzthelferin und Praxisorganisatorin in der Praxis des Kl&auml;gers t&auml;tig. Ein im Jahr 2006 durchgef&uuml;hrtes Statusfeststellungsverfahren f&uuml;hrte zu dem Ergebnis, dass die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin im Zeitraum vom 1.&nbsp;Januar 1997 bis 30.&nbsp;November 2006 nicht als ein abh&auml;ngiges, sozialversicherungspflichtiges Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis zu werten sei. Die f&uuml;r diesen Zeitraum erhobenen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeitr&auml;ge zur Rentenversicherung wurden daraufhin antragsgem&auml;&szlig; erstattet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 1.&nbsp;Dezember 2007 erteilte der Kl&auml;ger der Kl&auml;gerin eine Versorgungszusage, nach der diese nach Vollendung des 65.&nbsp;Lebensjahres eine lebenslange Altersrente in H&ouml;he von j&auml;hrlich 2.213,52&nbsp;EUR erhalten sollte. Zur Absicherung dieser Zusage schloss der Kl&auml;ger im Dezember 2007 gegen Zahlung eines einmaligen Versicherungsbeitrages in H&ouml;he von 48.720&nbsp;EUR eine R&uuml;ckdeckungsversicherung in Form einer aufgeschobenen Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht ab. Versicherungsbeginn war der 1.&nbsp;Dezember 2007, Rentenbeginn der 1.&nbsp;Dezember 2023. Versicherungsnehmer war der Kl&auml;ger, versicherte Person die Kl&auml;gerin. Der Wert des Deckungskapitals betrug am 31.&nbsp;Dezember 2007 45.299,24&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Den im Dezember 2007 gezahlten Versicherungsbeitrag in H&ouml;he von 48.720&nbsp;EUR behandelte der Kl&auml;ger im Streitjahr in voller H&ouml;he als Betriebsausgabe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die im Jahr 2009 von dem seinerzeit zust&auml;ndigen Finanzamt X durchgef&uuml;hrte Au&szlig;enpr&uuml;fung gelangte zu dem Ergebnis, dass lediglich der in dem Einmalbeitrag enthaltene Risikoanteil in H&ouml;he von 3.420,76&nbsp;EUR im Streitjahr als Betriebsausgabe abzuziehen sei. Ein weitergehender Betriebsausgabenabzug im Streitjahr sei gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG ausgeschlossen. Das Finanzamt X erlie&szlig; am 26.&nbsp;Januar 2010 einen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;164 der Abgabenordnung entsprechend ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheid 2007.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der hiergegen gerichtete Einspruch der Kl&auml;ger blieb ohne Erfolg. Das Finanzgericht (FG) gab der nachfolgenden Klage, die sich auch auf das Jahr 2008 sowie weitere Streitpunkte bezog, mit Urteil vom 23.&nbsp;Januar 2014&nbsp;&nbsp;6&nbsp;K&nbsp;2294\/11 statt (Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2014, 538).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner allein das Streitjahr betreffenden Revision macht der im Laufe des Revisionsverfahrens anstelle des zun&auml;chst beklagten und revisionsf&uuml;hrenden Finanzamts X f&uuml;r die Besteuerung der Kl&auml;ger zust&auml;ndig gewordene Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) geltend, das FG sei zu Unrecht davon ausgegangen, dass auf den Abfluss der Beitragszahlung im Jahr 2007 abzustellen sei. Die Einmalzahlung stelle in H&ouml;he des sog. Sparanteils Anschaffungskosten eines Wertpapiers des Umlaufverm&ouml;gens oder auch eines nicht abnutzbaren Wirtschaftsgutes des Anlageverm&ouml;gens dar. Sie sei daher nicht im Streitjahr als Betriebsausgabe zu erfassen (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das angefochtene Urteil der Vorinstanz in Bezug auf die Einkommensteuerfestsetzung 2007 insoweit aufzuheben, als das FG der Klage hinsichtlich der Ber&uuml;cksichtigung von Aufwendungen f&uuml;r die R&uuml;ckdeckungsversicherung in H&ouml;he von 45.299,24&nbsp;EUR als Betriebsausgaben bei den Eink&uuml;nften des Kl&auml;gers aus selbst&auml;ndiger Arbeit stattgegeben hat und die Klage insoweit abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen sinngem&auml;&szlig;,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision des FA ist unbegr&uuml;ndet. Das FG hat im Ergebnis zu Recht erkannt, dass der Beitrag des Kl&auml;gers zur Anschaffung des R&uuml;ckdeckungsanspruchs auch in H&ouml;he des sog. Sparanteils von 45.299,24&nbsp;EUR im Streitjahr als Betriebsausgabe abgezogen werden kann. Die Revision ist daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;4 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das vormals zust&auml;ndige Finanzamt X und das nunmehr zust&auml;ndige FA wurden zum 1.&nbsp;Juli 2015 fusioniert. Die bisherigen Zust&auml;ndigkeiten des Finanzamts X sind auf das FA &uuml;bergegangen. Dieser w&auml;hrend des Revisionsverfahrens eingetretene Zust&auml;ndigkeitswechsel f&uuml;hrt zu einem gesetzlichen Beteiligtenwechsel (vgl. z.B. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 22.&nbsp;August 2007 X&nbsp;R&nbsp;2\/04, BFHE 218, 533, BStBl II 2008, 109, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Der vom Kl&auml;ger gezahlte Beitrag zur Anschaffung des unstreitig dem Betriebsverm&ouml;gen zuzuordnenden R&uuml;ckdeckungsanspruchs ist im Zeitpunkt des Abflusses &#8211;und damit im Streitjahr&#8211; als Betriebsausgabe abziehbar (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 EStG, &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 EStG). &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG steht dem Betriebsausgabenabzug nicht entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Ermittelt der Steuerpflichtige seine Eink&uuml;nfte wie im Streitfall nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 EStG, so werden die Ausgaben, die mit dem Erwerb von Umlaufverm&ouml;gen verbunden sind, grunds&auml;tzlich im Jahr der Verausgabung gewinnwirksam (&sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 EStG, vgl. z.B. BFH-Urteile vom 30.&nbsp;Juni 2005 IV&nbsp;R&nbsp;20\/04, BFHE 210, 313, BStBl II 2005, 758; vom 12.&nbsp;Juli 1990 IV&nbsp;R&nbsp;137-138\/89, BFHE 162, 34, BStBl II 1991, 13, und vom 26.&nbsp;Mai 1994 IV&nbsp;R&nbsp;101\/93, BFHE 174, 532, BStBl II 1994, 750, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Allerdings normiert &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG Ausnahmen hierzu. Nach dieser Vorschrift sind die Anschaffungs- und Herstellungskosten f&uuml;r nicht abnutzbare Wirtschaftsg&uuml;ter des Anlageverm&ouml;gens, f&uuml;r Anteile an Kapitalgesellschaften, f&uuml;r Wertpapiere und vergleichbare nicht verbriefte Forderungen und Rechte, f&uuml;r Grund und Boden sowie Geb&auml;ude des Umlaufverm&ouml;gens erst im Zeitpunkt des Zuflusses des Ver&auml;u&szlig;erungserl&ouml;ses oder bei Entnahme im Zeitpunkt der Entnahme als Betriebsausgaben zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der vom Kl&auml;ger f&uuml;r die Anschaffung des R&uuml;ckdeckungsanspruchs geleistete Beitrag ist mit dem Abfluss im Streitjahr als Betriebsausgabe zu erfassen (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 EStG, &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Denn der streitige Beitrag geh&ouml;rt auch in H&ouml;he des sog. Sparanteils weder zu den Anschaffungskosten f&uuml;r ein nicht abnutzbares Wirtschaftsgut des Anlageverm&ouml;gens noch stellt die Anschaffung des R&uuml;ckdeckungsanspruchs eine von &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG erfasste Anschaffung von Wertpapieren und vergleichbaren nicht verbrieften Forderungen und Rechten dar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der R&uuml;ckdeckungsanspruch ist nicht dem (nicht abnutzbaren) Anlageverm&ouml;gen zuzuordnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die R&uuml;ckdeckung einer Pensionsverpflichtung des Arbeitgebers, die durch den Abschluss einer Lebensversicherung, deren Bezugsberechtigter der Arbeitgeber ist, erfolgen kann, dient der Sicherstellung der Erf&uuml;llbarkeit der gegebenen Pensionszusage bei Erreichen des Pensionsalters sowie bei vorzeitigen Versorgungsf&auml;llen wie Invalidit&auml;t oder Tod des Aktiven. Hierzu sind in der Regel gleichbleibende Pr&auml;mien pro Versicherungsjahr an den Versicherer zu leisten. Davon dient ein Teil der Deckung der Verwaltungskosten des Versicherers (zuz&uuml;glich Gewinnaufschlag) sowie der Abdeckung der vorzeitigen Versorgungsf&auml;lle im Kollektiv (Risikopr&auml;mie). Der im Versicherungsjahr nicht verbrauchte Teil der Versicherungspr&auml;mie dient der Sparkomponente der Versicherung (Sparanteil); er steht dem Versicherungsnehmer unmittelbar zur Finanzierung der auf Grund der erteilten Pensionszusage zu zahlenden Versorgungsrenten zur Verf&uuml;gung und wird mit dem vertraglich garantierten (rechnungsm&auml;&szlig;igen) Zinssatz verzinst (z.B. BFH-Urteil vom 25.&nbsp;Februar 2004 I&nbsp;R&nbsp;54\/02, BFHE 205, 434, BStBl II 2004, 654).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Anspruch auf R&uuml;ckdeckung (Erstattung) der zu leistenden Versorgungsrenten stellt eine Forderung (&sect;&nbsp;194 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs &#8211;BGB&#8211;) gegen den Versicherer dar, die nach der Rechtsprechung des I. Senates des BFH zum Umlaufverm&ouml;gen (so f&uuml;r den Anwendungsbereich des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 EStG, Bilanzierung unter den sonstigen Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden des Umlaufverm&ouml;gens i.S. des &sect;&nbsp;266 Abs.&nbsp;2 B.II.4. des Handelsgesetzbuchs &#8211;HGB&#8211;: BFH-Urteile vom 10.&nbsp;Juni 2009 I&nbsp;R&nbsp;67\/08, BFHE 226, 43, BStBl II 2010, 32; in BFHE 205, 434, BStBl II 2004, 654; vom 25.&nbsp;Februar 2004 I&nbsp;R&nbsp;8\/03, BFH\/NV 2004, 1234; vom 9.&nbsp;August 2006 I&nbsp;R&nbsp;11\/06, BFHE 214, 513, BStBl II 2006, 762; vgl. auch Korn\/Strahl in Korn, &sect;&nbsp;6 EStG Rz&nbsp;216; M&uuml;nchKommHGB\/ Reiner\/Hau&szlig;er, 3.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;266 Rz&nbsp;75; Marx\/Dallmann in Baetge\/ Kirsch\/Thiele, Bilanzrecht, &sect;&nbsp;266 HGB Rz&nbsp;84) und nicht zum (nicht abnutzbaren) Anlageverm&ouml;gen geh&ouml;rt (so aber Wichmann, Betriebs-Berater 1989, 1228; Otto in Blomeyer\/Rolfs\/Otto, Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung, 5.&nbsp;Aufl., StR&nbsp;A Rz&nbsp;59; H&ouml;fer in H&ouml;fer\/Veit\/Verhuven, Betriebsrentenrecht &#8211;BetrAVG&#8211;, Band&nbsp;II, Kap.&nbsp;6 Rz&nbsp;37; Dusemond\/ Heusinger-Lange\/Knop in K&uuml;ting\/Weber, Handbuch der Rechnungslegung-Einzelabschluss, 5.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;266 HGB Rz&nbsp;61; Kanzler in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;4 EStG Rz&nbsp;629).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Anschaffung des R&uuml;ckdeckungsanspruchs des Kl&auml;gers stellt keine von &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG erfasste Anschaffung von Wertpapieren und vergleichbaren nicht verbrieften Forderungen und Rechten des Umlaufverm&ouml;gens dar. Dies gilt unabh&auml;ngig davon, wie der Begriff des Wertpapiers im Einzelnen zu verstehen und abzugrenzen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Versteht man den Wertpapierbegriff i.S. des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG dahin, dass er Urkunden erfasst, ohne deren Innehabung ein darin verbrieftes Recht nicht geltend gemacht werden kann (vgl. Palandt\/Sprau, B&uuml;rgerliches Gesetzbuch, 77.&nbsp;Aufl., Einf. v. &sect;&nbsp;793 Rz&nbsp;1 ff.), unterfallen der Regelung grunds&auml;tzlich auch qualifizierte Legitimationspapiere (vgl. Palandt\/Sprau, a.a.O., Einf. v. &sect;&nbsp;793 Rz&nbsp;5) und damit auch ein Versicherungsschein mit Inhaberklausel (&sect;&nbsp;808 BGB, &sect;&nbsp;4 des Versicherungsvertragsgesetzes, vgl. z.B. Urteil des Bundesgerichtshofs vom 20.&nbsp;Mai 2009 IV&nbsp;ZR&nbsp;16\/08, Monatsschrift f&uuml;r deutsches Recht 2009, 1108).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Die von &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG erfassten Wertpapiere sind allerdings nicht nur dadurch gekennzeichnet, dass sie ein unk&ouml;rperliches Recht verbriefen (vgl. Bl&uuml;mich\/Wied, &sect;&nbsp;4 EStG Rz&nbsp;178; Jennemann, Finanz-Rundschau 2013, 253), sondern auch durch eine leichte Handelbarkeit (&Uuml;bertragbarkeit) (BFH-Urteil vom 19.&nbsp;Januar 2017 IV&nbsp;R&nbsp;10\/14, BFHE 256, 507, BStBl II 2017, 466).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Erweiterung des Tatbestandes des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG um die F&auml;lle der Anschaffung bestimmter Wirtschaftsg&uuml;ter des Umlaufverm&ouml;gens &#8211;insbesondere der Anschaffung von Wertpapieren und vergleichbaren nicht verbrieften Forderungen und Rechten&#8211; durch das Gesetz zur Eind&auml;mmung missbr&auml;uchlicher Steuergestaltungen vom 28.&nbsp;April 2006 (BGBl I 2006, 1095) wollte der Gesetzgeber Gestaltungen mit Steuerstundungseffekten insbesondere beim Wertpapier- und Grundst&uuml;ckshandel verhindern (BTDrucks 16\/634, S.&nbsp;10, 13&nbsp;f.). Dabei hatte er vornehmlich ein &quot;lukratives Steuersparmodell&quot; vor Augen, bei dem sich Kapitalanleger unter Ausnutzung der geltenden Regelungen f&uuml;r die Gewinnermittlung durch Einnahmen&uuml;berschussrechnung nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 EStG an einer sogenannten gewerblich gepr&auml;gten Gesellschaft, die im Wertpapierhandel t&auml;tig ist, beteiligen und sich so das eingezahlte Kapital zur Betriebsausgabe wandelt und als Verlust mit anderen positiven Eink&uuml;nften verrechnet werden kann (BTDrucks 16\/634, S.&nbsp;1). Dies betraf Modelle, die auf kurzfristige Verm&ouml;gensumschichtungen innerhalb von zw&ouml;lf Monaten angelegt waren (vgl. BTDrucks 16\/634, S.&nbsp;10).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Demnach erfasst &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG nach seinem Sinn und Zweck Wertpapiergesch&auml;fte, die auf kurzfristige Umschichtungen angelegt sind und mit denen der Steuerpflichtige sich die leichte Handelbarkeit eines Wertpapiers zur Erreichung eines Steuerstundungseffektes zu Nutze macht. Entsprechendes gilt f&uuml;r die den Wertpapiergesch&auml;ften in &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG gleichgestellten Gesch&auml;fte, d.h. in Bezug auf vergleichbare nicht verbriefte Forderungen und Rechte des Umlaufverm&ouml;gens.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Diesem Normverst&auml;ndnis steht nicht entgegen, dass der Gesetzgeber mit der Erweiterung des Anwendungsbereichs des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG sichergestellt sah, dass die Anschaffungs- und Herstellungskosten oder der an deren Stelle tretende Wert f&uuml;r diese nunmehr im Gesetz genannten Wirtschaftsg&uuml;ter (u.a. Wertpapiere und vergleichbare nicht verbriefte Forderungen und Rechte) stets &#8211;und damit unabh&auml;ngig von der Zuordnung zum Umlauf- oder Anlageverm&ouml;gen&#8211; erst im Zeitpunkt der Ver&auml;u&szlig;erung oder Entnahme ber&uuml;cksichtigt werden (BTDrucks 16\/634, S.&nbsp;10). Zwar wollte der Gesetzgeber die Behandlung der Anschaffungskosten f&uuml;r bestimmte Wirtschaftsg&uuml;ter unabh&auml;ngig von einer Zuordnung zum (nicht abnutzbaren) Anlage- oder Umlaufverm&ouml;gen regeln. Nach dem klar formulierten Gesetzeszweck wollte er damit aber nicht einschr&auml;nkungslos auch Gesch&auml;fte erfassen, die weder ihrer Natur nach auf eine kurzfristige Verm&ouml;gensumschichtung zielen noch erkennen lassen, dass sich der Steuerpflichtige die leichte Handelbarkeit des Wertpapiers bzw. vergleichbarer nicht verbriefter Forderungen oder Rechte zur Erreichung eines Steuerstundungseffektes zu Nutze machen will.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(4) Nach diesen Grunds&auml;tzen unterf&auml;llt der streitgegenst&auml;ndliche Erwerb der R&uuml;ckdeckungsforderung nicht der Regelung des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Selbst wenn im Streitfall der R&uuml;ckdeckungsanspruch in einem Wertpapier in Gestalt eines qualifizierten Legitimationspapiers verbrieft w&auml;re, ist auf der Grundlage der Feststellungen des FG nicht ersichtlich, dass der Kl&auml;ger sich mit dessen Erwerb die leichte Handelbarkeit eines Wertpapiers zur Erreichung eines Steuerstundungseffektes zu Nutze machen wollte. Der Erwerb der R&uuml;ckdeckungsforderung diente der Finanzierung der Versorgungszusage, die der Kl&auml;ger der Kl&auml;gerin im Rahmen des nach den gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindenden Feststellungen des FG steuerlich anzuerkennenden Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisses gegeben hatte. Ein solcher Erwerb ist bereits seiner Natur nach nicht auf eine kurzfristige Verm&ouml;gensumschichtung angelegt. Dar&uuml;ber hinaus ist vor dem Hintergrund des die Pensionszusage veranlassenden Ergebnisses des Statusfeststellungsverfahrens nicht erkennbar, dass der Abschluss einer diese Zusage sichernden R&uuml;ckdeckungsversicherung gegen Zahlung einer Einmalpr&auml;mie darauf abzielte, einen Steuerstundungseffekt zu erreichen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 12.12.2017, VIII R 9\/14ECLI:DE:BFH:2017:U.121217.VIIIR9.14.0 Zur Anwendung von &sect; 4 Abs. 3 Satz 4 EStG auf den Erwerb einer R&uuml;ckdeckungsforderung Leits&auml;tze 1. Ein R&uuml;ckdeckungsanspruch stellt eine Forderung gegen den Versicherer dar, die zum Umlaufverm&ouml;gen geh&ouml;rt (Anschluss an die Rechtsprechung des I. Senates des BFH). 2. Die Anschaffung eines R&uuml;ckdeckungsanspruchs ist regelm&auml;&szlig;ig keine von &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-9-14-zur-anwendung-von-par-4-abs-3-satz-4-estg-auf-den-erwerb-einer-rueckdeckungsforderung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;R&nbsp;9\/14 &#8211; Zur Anwendung von &sect; 4 Abs. 3 Satz 4 EStG auf den Erwerb einer R&uuml;ckdeckungsforderung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69413","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69413","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69413"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69413\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69413"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69413"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69413"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}