{"id":69437,"date":"2018-05-15T17:10:11","date_gmt":"2018-05-15T15:10:11","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69437"},"modified":"2018-05-15T17:10:11","modified_gmt":"2018-05-15T15:10:11","slug":"i-r-7-16-zurueckbehalt-wesentlicher-betriebsgrundlage-bei-einbringung-betriebsaufspaltung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-7-16-zurueckbehalt-wesentlicher-betriebsgrundlage-bei-einbringung-betriebsaufspaltung\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;7\/16 &#8211; Zur&uuml;ckbehalt wesentlicher Betriebsgrundlage bei Einbringung &#8211; Betriebsaufspaltung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 29.11.2017, I R 7\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.291117.IR7.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Zur&uuml;ckbehalt wesentlicher Betriebsgrundlage bei Einbringung &#8211; Betriebsaufspaltung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Eine nach &sect; 20 UmwStG 2002 beg&uuml;nstigte Buchwerteinbringung setzt voraus, dass auf den &uuml;bernehmenden Rechtstr&auml;ger alle Wirtschaftsg&uuml;ter &uuml;bertragen werden, die im Einbringungszeitpunkt zu den funktional wesentlichen Betriebsgrundlagen des betreffenden Betriebs geh&ouml;ren.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;ger gegen das Urteil des Finanzgerichts Baden-W&uuml;rttemberg vom 10. Dezember 2015&nbsp;&nbsp;1 K 3485\/13 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens haben die Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) sind zusammen veranlagte Eheleute. Den gewerblichen Teil des in ihrem Miteigentum stehenden Grundst&uuml;cks X-Stra&szlig;e in L vermieteten sie seit 1996 an den Kl&auml;ger, der dort ein Einzelunternehmen (Maschinenbau) betrieb. Nach Gr&uuml;ndung der &#8230; GmbH (GmbH), deren Gesellschafter die Kl&auml;ger zun&auml;chst zu je 50&nbsp;v.H. waren, vermietete der Kl&auml;ger ab dem 1.&nbsp;Januar 1999 die Maschinen und den Kundenstamm seines Einzelunternehmens sowie die Eheleute den vorgenannten Grundst&uuml;cksanteil an die GmbH. Nachdem der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) den Kl&auml;gern mitgeteilt hatte, er gehe von einer Betriebsaufspaltung zwischen den Kl&auml;gern und der GmbH aus, &uuml;bertrug die Kl&auml;gerin am 25.&nbsp;Februar 1999 ihren GmbH-Anteil dem Kl&auml;ger, der damit Alleingesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der GmbH wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger erwarb mit Kaufvertrag vom 18.&nbsp;Oktober 2001 das unbebaute Grundst&uuml;ck Z-Stra&szlig;e in L, das er unter Inanspruchnahme einer unter seiner Einzelfirma beantragten &ouml;ffentlichen Finanzhilfe mit Gewerber&auml;umen (Nutzfl&auml;che: 593&nbsp;qm) bebaute. Nachdem der Kl&auml;ger am 17.&nbsp;Dezember 2002 unentgeltlich seinen h&auml;lftigen Miteigentumsanteil an dem Grundst&uuml;ck in der Z-Stra&szlig;e der Kl&auml;gerin &uuml;bertragen hatte, verlegte die GmbH ihren Unternehmenssitz nach der Fertigstellung der Gewerber&auml;ume in die Z-Stra&szlig;e. Die Grundst&uuml;cksgemeinschaft vermietete sodann f&uuml;r die Dauer von zehn Jahren mit Vertrag vom 17.&nbsp;September 2003 das Grundst&uuml;ck r&uuml;ckwirkend zum 1.&nbsp;M&auml;rz 2003 f&uuml;r monatlich &#8230;&nbsp;EUR zuz&uuml;glich Umsatzsteuer an die GmbH.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger teilte zun&auml;chst die Einsch&auml;tzung des FA, dass sein h&auml;lftiger Miteigentumsanteil (Grundst&uuml;ck Z-Stra&szlig;e) zu seinem Besitzeinzelunternehmen geh&ouml;re und berichtigte seine Einkommensteuererkl&auml;rung 2002 entsprechend. Zudem erkl&auml;rte er (betreffend seinen Miteigentumsanteil) f&uuml;r die Jahre 2003 bis 2005 gewerbliche Vermietungseink&uuml;nfte und erl&auml;uterte dies jeweils mit &quot;50&nbsp;v.H. anteilig &#8230; (Kl&auml;ger) Betriebsverm&ouml;gen&quot;. Das FA veranlagte die Kl&auml;ger erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig;. Mit R&uuml;cksicht auf zwischenzeitliche Erweiterungsbauten wurde der Mietvertrag durch den Vertrag vom 16.&nbsp;Dezember 2008 ersetzt und die Vertragslaufzeit bis zum 30.&nbsp;November 2018 verl&auml;ngert sowie im Jahre 2014 erneut ge&auml;ndert (weitere Mieterh&ouml;hung).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit notariell beurkundetem Vertrag &uuml;ber die &quot;Ausgliederung zur Aufnahme&quot; vom 25.&nbsp;August 2006 &uuml;bertrug der Kl&auml;ger sein Besitzeinzelunternehmen zum 1.&nbsp;Januar 2006 gegen Gew&auml;hrung von Gesellschaftsrechten der GmbH; seinen Anteil am Grundst&uuml;ck Z-Stra&szlig;e behielt er zur&uuml;ck. In ihrer Einkommensteuererkl&auml;rung 2006 (Streitjahr) gaben die Kl&auml;ger insoweit keinen Aufgabegewinn an; vielmehr gingen sie von einer steuerneutralen Einbringung nach &sect;&nbsp;20 des Umwandlungssteuergesetzes in der im Streitjahr geltenden Fassung (UmwStG 2002) aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen einer bei den Kl&auml;gern durchgef&uuml;hrten Au&szlig;enpr&uuml;fung kam der Pr&uuml;fer zu dem Ergebnis, die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;20 UmwStG 2002 h&auml;tten nicht vorgelegen, weil das Grundst&uuml;ck Z-Stra&szlig;e nicht mit eingebracht worden sei. Der Teilwert der GmbH-Anteile wurde im Einvernehmen mit dem Kl&auml;ger auf &#8230;&nbsp;EUR festgelegt. Die aufgedeckten stillen Reserven entfielen mit &#8230;&nbsp;EUR auf die GmbH-Anteile, mit ca. &#8230;&nbsp;EUR auf die Maschinen sowie weiteres Anlageverm&ouml;gen des Besitzeinzelunternehmens und mit ca. &#8230;&nbsp;EUR auf den Miteigentumsanteil des Grundst&uuml;cks Z-Stra&szlig;e.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA folgte dem Pr&uuml;fer mit ge&auml;ndertem Einkommensteuerbescheid 2006 und setzte nach &sect;&nbsp;16 des Einkommensteuergesetzes (EStG) einen steuerbaren &quot;Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn&quot; in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach erfolglosem Einspruch erhoben die Kl&auml;ger dagegen Klage vor dem Finanzgericht (FG) Baden-W&uuml;rttemberg, welches diese mit in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2016, 423 abgedrucktem Urteil vom 10.&nbsp;Dezember 2015&nbsp;&nbsp;1&nbsp;K 3485\/13 als unbegr&uuml;ndet abwies.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision beantragen die Kl&auml;ger, unter Aufhebung des Urteils des FG Baden-W&uuml;rttemberg vom 10.&nbsp;Dezember 2015&nbsp;&nbsp;1&nbsp;K&nbsp;3185\/13 den Bescheid &uuml;ber Einkommensteuer f&uuml;r 2006 vom 7.&nbsp;Mai 2009 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 24.&nbsp;September 2013 dahingehend zu &auml;ndern, dass der Ver&auml;u&szlig;erungspreis, den der Kl&auml;ger mit Einbringung seines Einzelunternehmens in die &#8230; GmbH erzielt hat, mit dem Buchwert des eingebrachten Betriebsverm&ouml;gens angesetzt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision der Kl&auml;ger ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Dem FG ist darin zu folgen, dass aufgrund des R&uuml;ckbehalts des Grundst&uuml;cksanteils Z-Stra&szlig;e die Einbringung der weiteren Wirtschaftsg&uuml;ter des Besitzeinzelunternehmens in die GmbH nicht nach &sect;&nbsp;20 UmwStG 2002 steuerrechtlich zu Buchwerten vollzogen werden konnte und deshalb zugleich auch zum Anfall eines Betriebsaufgabegewinns nach &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;3 EStG gef&uuml;hrt hat (gl.A. Leipold, EFG 2016, 432; referierend von Glasenapp, Betriebs-Berater &#8211;BB&#8211; 2016, 434; Koch, BB 2016, 2603, 2606&nbsp;f.; Br&uuml;hl\/Weiss, Die Unternehmensbesteuerung 2017, 259, 262&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Auszugehen ist hierbei davon, dass &#8211;wor&uuml;ber zwischen den Beteiligten kein Streit besteht&#8211; der Kl&auml;ger aufgrund der &Uuml;berlassung der Maschinen seines bisherigen Einzelunternehmens ab 1999 eine Betriebsaufspaltung mit der GmbH als Betriebsunternehmen begr&uuml;ndet hatte. Insbesondere ist zwischen den Beteiligten nicht streitig, dass der Kl&auml;ger im Besitz- wie im Betriebsunternehmen seinen Willen durchsetzen konnte und der GmbH insoweit wesentliche Betriebsgrundlagen &uuml;berlassen hat. Zum Betriebsverm&ouml;gen des Besitzeinzelunternehmens geh&ouml;rten folglich neben den Maschinen auch die Beteiligung an der GmbH sowie der Miteigentumsanteil des Kl&auml;gers am Grundst&uuml;ck Z-Stra&szlig;e. Letzteres ist nicht Betriebsverm&ouml;gen der Grundst&uuml;cksgemeinschaft geworden, weil durch dessen Vermietung an die GmbH keine weitere Betriebsaufspaltung begr&uuml;ndet wurde. Der Kl&auml;ger beherrschte die Grundst&uuml;cksgemeinschaft nicht, da er an ihr nur zu 50&nbsp;v.H. beteiligt war (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 2.&nbsp;Dezember 2004 III&nbsp;R&nbsp;77\/03, BFHE 208, 215, BStBl II 2005, 340).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Einbringung erf&uuml;llte nicht die Tatbestandsvoraussetzungen des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 UmwStG 2002.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 UmwStG 2002 gelten in dem Fall, dass ein Betrieb, ein Teilbetrieb oder ein Mitunternehmeranteil in eine Kapitalgesellschaft eingebracht wird und der Einbringende daf&uuml;r neue Anteile an der Gesellschaft erh&auml;lt (Sacheinlage), f&uuml;r die Bewertung des eingebrachten Betriebsverm&ouml;gens und der neuen Gesellschaftsanteile die nachfolgenden Abs&auml;tze. Nach Ma&szlig;gabe des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;2 UmwStG 2002 darf die Kapitalgesellschaft das &uuml;bernommene Betriebsverm&ouml;gen auf Antrag einheitlich mit dem Buchwert oder einem h&ouml;heren Wert ansetzen. Dadurch soll verhindert werden, dass notwendige strukturelle Ver&auml;nderungen in der Fortf&uuml;hrung des unternehmerischen Engagements durch steuerliche Folgen belastet werden (vgl. Senatsbeschluss vom 19.&nbsp;Dezember 2007 I&nbsp;R&nbsp;111\/05, BFHE 220, 152, BStBl II 2008, 536 zu &sect;&nbsp;20 UmwStG 1995). Liegen bezogen auf die vorgenommene Einbringung die Tatbestandsvoraussetzungen des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 UmwStG 2002 vor, so bestimmten sich die Rechtsfolgen &#8211;obwohl die Einbringung einer Sachgesamtheit gegen die Gew&auml;hrung von Gesellschaftsrechten als tausch&auml;hnlicher Vorgang einer Ver&auml;u&szlig;erung i.S. von &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG vergleichbar ist&#8211; nicht nach &sect;&nbsp;16 EStG (BFH-Urteil vom 11.&nbsp;September 1991 XI&nbsp;R&nbsp;15\/90, BFHE 166, 425, BStBl II 1992, 404).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) In der Rechtsprechung ist anerkannt, dass der durch die Begr&uuml;ndung einer Betriebsaufspaltung in Form des Besitzunternehmens entstandene Betrieb Gegenstand einer Einbringung i.S. des Umwandlungssteuergesetzes sein kann (BFH-Urteil vom 24.&nbsp;Oktober 2000 VIII&nbsp;R&nbsp;25\/98, BFHE 193, 367, BStBl II 2001, 321; BFH-Beschluss vom 1.&nbsp;April 2010 IV&nbsp;B&nbsp;84\/09, BFH\/NV 2010, 1450). Die Einbringung eines solchen Betriebs ist dann nach &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 UmwStG 2002 steuerlich beg&uuml;nstigt, wenn alle funktional wesentlichen Betriebsgrundlagen in einem einheitlichen Vorgang auf die &uuml;bernehmende Kapitalgesellschaft &uuml;bertragen werden (Senatsurteile vom 16.&nbsp;Februar 1996 I&nbsp;R&nbsp;183\/94, BFHE 180, 97, BStBl II 1996, 342; vom 25.&nbsp;November 2009 I&nbsp;R&nbsp;72\/08, BFHE 227, 445, BStBl II 2010, 471). Ob dies der Fall ist, ist eine Frage der W&uuml;rdigung der konkreten Umst&auml;nde des Einzelfalls, die vorrangig dem Tatsachengericht obliegt. Ist dessen W&uuml;rdigung m&ouml;glich und l&auml;sst weder einen Versto&szlig; gegen Denkgesetze noch allgemeine Erfahrungss&auml;tze erkennen, so bindet sie gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO das Revisionsgericht (vgl. BFH-Urteil vom 13.&nbsp;Januar 2015 IX&nbsp;R&nbsp;46\/13, BFH\/NV 2015, 668; Senatsurteil vom 9.&nbsp;Juli 2003 I&nbsp;R&nbsp;100\/02, BFHE 203, 77).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das FG hat die Frage, ob der Miteigentumsanteil des Kl&auml;gers am Grundst&uuml;ck in der Z-Stra&szlig;e notwendiges Betriebsverm&ouml;gen seines Besitzeinzelunternehmens gewesen ist, in revisionsrechtlich nicht zu beanstandender Weise bejaht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zum notwendigen Betriebsverm&ouml;gen eines Besitzunternehmens geh&ouml;ren alle Wirtschaftsg&uuml;ter, die das Besitzunternehmen der Betriebsgesellschaft &uuml;berl&auml;sst, denn die Vermietung von Wirtschaftsg&uuml;tern an die Betriebsgesellschaft pr&auml;gt die T&auml;tigkeit des Besitzunternehmens. Werden daher dem Besitzunternehmen von einer Eigent&uuml;mergemeinschaft, an der der Besitzeinzelunternehmer beteiligt ist, Wirtschaftsg&uuml;ter zur Weitervermietung an die Betriebsgesellschaft &uuml;berlassen, sind diese in H&ouml;he des Miteigentumsanteils des Besitzeinzelunternehmers als Betriebsverm&ouml;gen auszuweisen (BFH-Urteil in BFHE 208, 215, BStBl II 2005, 340).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Zwar hat die Eigent&uuml;mergemeinschaft das Grundst&uuml;ck Z-Stra&szlig;e dem Besitzeinzelunternehmen des Kl&auml;gers nicht &uuml;berlassen, sondern es an die GmbH vermietet, so dass es nicht unmittelbar dem Betrieb des Besitzeinzelunternehmens diente. Zum notwendigen Betriebsverm&ouml;gen einer Besitzgesellschaft geh&ouml;ren aber auch solche Wirtschaftsg&uuml;ter, die dazu bestimmt sind, die Verm&ouml;gens- und Ertragslage der Betriebsgesellschaft zu verbessern und damit den Wert der Beteiligung daran zu erhalten oder zu erh&ouml;hen (BFH-Urteile vom 7.&nbsp;M&auml;rz 1978 VIII&nbsp;R&nbsp;38\/74, BFHE 124, 533, BStBl II 1978, 378; vom 23.&nbsp;September 1998 XI&nbsp;R&nbsp;72\/97, BFHE 187, 36, BStBl II 1999, 281; vom 19.&nbsp;Oktober 2000 IV&nbsp;R&nbsp;73\/99, BFHE 193, 354, BStBl II 2001, 335; in BFHE 208, 215, BStBl II 2005, 340). Vermietet eine Eigent&uuml;mergemeinschaft, an der der Besitzeinzelunternehmer &#8211;wie auch im Streitfall&#8211; beteiligt ist, Wirtschaftsg&uuml;ter an die Betriebs-GmbH, kann dies aus Sicht des Besitzeinzelunternehmers dazu dienen, die Verm&ouml;gens- und Ertragslage der Betriebsgesellschaft zu verbessern und damit den Wert der Beteiligung daran zu erhalten oder zu erh&ouml;hen. In diesem Fall geh&ouml;rt sein Miteigentumsanteil am vermieteten Wirtschaftsgut zum notwendigen Betriebsverm&ouml;gen seines Besitzeinzelunternehmens (&sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 der Abgabenordnung; vgl. BFH-Urteil vom 8.&nbsp;M&auml;rz 1990 IV&nbsp;R&nbsp;60\/89, BFHE 160, 443, BStBl II 1994, 559). Der Besitzeinzelunternehmer kann mit der Vermietung jedoch auch einen anderen Zweck verfolgen, etwa m&ouml;glichst hohe Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung zu erzielen. In diesem Fall ist das anteilige Eigentum des Besitzunternehmers am Wirtschaftsgut nicht dem Betriebsverm&ouml;gen seines Einzelunternehmens, sondern seinem privaten Bereich zuzuordnen. Das gilt entsprechend, wenn der Gesellschafter einer Besitzpersonengesellschaft der Betriebs-GmbH ein Grundst&uuml;ck &uuml;berl&auml;sst (BFH-Urteil in BFHE 208, 215, BStBl II 2005, 340, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Ob die &Uuml;berlassung des Grundst&uuml;cks dem betrieblichen oder dem privaten Bereich zuzuordnen ist, ist unter Heranziehung aller Umst&auml;nde des Einzelfalls zu beurteilen. Indizien f&uuml;r den Veranlassungszusammenhang der Nutzungs&uuml;berlassung mit den betrieblichen Interessen des Besitzeinzelunternehmens k&ouml;nnen sich daraus ergeben, dass das Nutzungsverh&auml;ltnis eindeutig durch die Interessen der Betriebskapitalgesellschaft bestimmt wird. Dies trifft nach den Ausf&uuml;hrungen im BFH-Urteil in BFHE 208, 215, BStBl II 2005, 340 etwa zu, wenn der Betriebs-GmbH ein Wirtschaftsgut zu Bedingungen &uuml;berlassen wird, die nicht dem unter Fremden &Uuml;blichen entsprechen oder wenn das Wirtschaftsgut seiner Zweckbestimmung nach nur an das Betriebsunternehmen vermietet werden kann oder wenn es f&uuml;r das Betriebsunternehmen unverzichtbar ist. Indizien f&uuml;r eine betriebliche Veranlassung k&ouml;nnen aber auch aus Umst&auml;nden hergeleitet werden, die mit dem Besitzeinzelunternehmen selbst zusammenh&auml;ngen, z.B. wenn die Nutzungs&uuml;berlassung in engem zeitlichen Zusammenhang mit der Begr&uuml;ndung der Betriebsaufspaltung steht (vgl. BFH-Urteile vom 13.&nbsp;Oktober 1998 VIII&nbsp;R&nbsp;46\/95, BFHE 187, 425, BStBl II 1999, 357, und vom 10.&nbsp;Juni 1999 IV&nbsp;R&nbsp;21\/98, BFHE 189, 117, BStBl II 1999, 715). F&uuml;r die private Veranlassung der Gebrauchs&uuml;berlassung kann danach sprechen, wenn der Mietvertrag erst l&auml;ngere Zeit nach der Betriebsaufspaltung geschlossen wird oder der Besitzeinzelunternehmer zivilrechtlich keinen oder nur geringen Einfluss auf die Beschl&uuml;sse der Grundst&uuml;cksgemeinschaft nehmen kann. Dabei ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass der Besitzeinzelunternehmer bei einer Miteigentumsquote von 50&nbsp;v.H. zwar seinen Willen in der Grundst&uuml;cksgemeinschaft nicht durchsetzen, aber ein T&auml;tigwerden des anderen Miteigent&uuml;mers gegen seine Interessen verhindern kann. Ebenso kann er bei einer Vermietung auf unbestimmte Zeit verhindern, dass der Mietvertrag gek&uuml;ndigt wird (vgl. BFH-Urteil in BFHE 208, 215, BStBl II 2005, 340).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Im Streitfall ist das FG von den vorgenannten Rechtsgrunds&auml;tzen ausgegangen und hat seine &Uuml;berzeugung zum Vorliegen von notwendigem Betriebsverm&ouml;gen &#8211;in Abgrenzung gegen&uuml;ber dem dem BFH-Urteil in BFHE 208, 215, BStBl II 2005, 340 zugrunde liegenden Sachverhalt&#8211; darauf gest&uuml;tzt, dass mit der Vermietung des Grundst&uuml;cks Z-Stra&szlig;e, dessen betriebliche Nutzung nach dem Grundst&uuml;ckskaufvertrag sowie nach der beantragten Finanzhilfe von Anfang an beabsichtigt gewesen sei, die Verm&ouml;gens- und Ertragslage der GmbH verbessert und der Wert der Beteiligung erhalten werden sollte. Die Vorinstanz hat sich hierbei u.a. davon leiten lassen, dass das Mietverh&auml;ltnis Z-Stra&szlig;e nahtlos an das zur X-Stra&szlig;e angeschlossen und das neue Grundst&uuml;ck angesichts seiner gr&ouml;&szlig;eren Ausma&szlig;e die Chance zur betrieblichen Kapazit&auml;tserweiterung (Auftr&auml;ge; Umsatz und Arbeitnehmerzahl) er&ouml;ffnet habe. Zudem hat das FG ber&uuml;cksichtigt, dass der fachkundig vertretene Kl&auml;ger &uuml;ber viele Jahre hinweg in Buchf&uuml;hrung und Bilanz einen betrieblichen Bezug des Grundst&uuml;cks dokumentiert habe und aufgrund seiner h&auml;lftigen Beteiligung an der Grundst&uuml;cksgemeinschaft ein T&auml;tigwerden der Ehefrau gegen seine Interessen habe verhindern k&ouml;nnen. Dass das Mietverh&auml;ltnis einem Fremdvergleich standhalte und die Ehegatten nachhaltig positive Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung erzielt h&auml;tten, sei im Rahmen der Gesamtw&uuml;rdigung kein besonders gewichtiges Indiz f&uuml;r eine private Veranlassung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Die Tatsachen- und Beweisw&uuml;rdigung des FG ist zumindest m&ouml;glich und f&uuml;r den Senat bindend (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO); darauf, dass das FA weitere &#8211;teilweise vom FG aber nicht festgestellte&#8211; Umst&auml;nde anf&uuml;hrt, welche die W&uuml;rdigung des FG st&uuml;tzen, kommt es insoweit nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Soweit die Kl&auml;ger vorgetragen haben, die Rechtsposition des Kl&auml;gers sei gegen&uuml;ber dem dem BFH-Urteil in BFHE 208, 215, BStBl II 2005, 340 zugrunde liegenden Sachverhalt &quot;deutlich schlechter&quot;, dringen sie schon deshalb nicht durch, weil sich das FG mehrfach von diesem Sachverhalt abgegrenzt hat. Insoweit ist es zwar richtig, dass der Mietvertrag im Streitfall nur auf zehn Jahre abgeschlossen worden ist. Dies ist im Rahmen der Gesamtw&uuml;rdigung aber nur ein Indiz unter Vielen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Dass die Kl&auml;gerin als Mitgesellschafterin der Grundst&uuml;cksgemeinschaft eine rechtlich und tats&auml;chlich relevante Sperr-Stellung innegehabt habe, ist deshalb irrelevant, weil der Besitzeinzelunternehmer bei einer Miteigentumsquote von 50&nbsp;v.H. zwar seinen Willen in der Grundst&uuml;cksgemeinschaft nicht durchsetzen, aber ein T&auml;tigwerden des anderen Miteigent&uuml;mers gegen seine Interessen verhindern kann (vgl. BFH-Urteil in BFHE 208, 215, BStBl II 2005, 340).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Den von den Kl&auml;gern hervorgehobenen Umstand, dass aus dem &uuml;berlassenen Grundst&uuml;ck regelm&auml;&szlig;ig positive Eink&uuml;nfte erzielt worden sind, hat das FG im &Uuml;brigen ber&uuml;cksichtigt. Darauf, dass eine Alternativnutzung des Grundst&uuml;cks Z-Stra&szlig;e f&uuml;r Wohnzwecke m&ouml;glich gewesen w&auml;re und keine besonderen Einbauten vorgenommen worden seien, kommt es schon deshalb nicht an, weil es allein um die Frage geht, ob das Grundst&uuml;ck dazu bestimmt war, die Verm&ouml;gens- und Ertragslage der Betriebsgesellschaft zu verbessern und damit den Wert der Beteiligung daran zu erhalten oder zu erh&ouml;hen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Soweit die Kl&auml;ger schlie&szlig;lich ausf&uuml;hren, es bestehe bezogen auf den Sachverhalt kein rechtserheblicher Unterschied zum BFH-Urteil in BFHE 208, 215, BStBl II 2005, 340, der Kl&auml;ger habe seinen h&auml;lftigen Grundst&uuml;cksanteil X-Stra&szlig;e nicht als Betriebsverm&ouml;gen angesehen, und der Umstand, dass das Grundst&uuml;ck Z-Stra&szlig;e von Anfang an f&uuml;r eine betriebliche Nutzung vorgesehen gewesen sei, sei ebenso irrelevant wie die Erteilung des Zuschusses bzw. das FG ziehe falsche Schl&uuml;sse aus der h&auml;lftigen Beteiligung des Kl&auml;gers an der Grundst&uuml;cksgemeinschaft, setzen sie nur eine eigene Tatsachen- und Beweisw&uuml;rdigung an die Stelle der vom FG vorgenommenen und jedenfalls m&ouml;glichen W&uuml;rdigung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) Soweit die Kl&auml;ger im Rahmen ihres vorgenannten Vortrags Verfahrensr&uuml;gen erhoben haben, greifen diese nicht durch und sieht der Senat insoweit von einer Begr&uuml;ndung ab (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Das FG hat weiter zutreffend angenommen, dass das Grundst&uuml;ck Zollstra&szlig;e wesentliche Betriebsgrundlage des Besitzeinzelunternehmens des Kl&auml;gers war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach den Ausf&uuml;hrungen im Senatsurteil in BFHE 227, 445, BStBl II 2010, 471 ist der Begriff &quot;wesentliche Betriebsgrundlage&quot;, soweit es um die Anwendung des &sect;&nbsp;20 UmwStG geht, im funktionalen Sinne zu verstehen. Als funktional wesentlich sind dabei alle Wirtschaftsg&uuml;ter anzusehen, die f&uuml;r den Betriebsablauf ein erhebliches Gewicht haben und mithin f&uuml;r die Fortf&uuml;hrung des Betriebs notwendig sind oder dem Betrieb das Gepr&auml;ge geben (Senatsurteil vom 19.&nbsp;Januar 1983 I&nbsp;R&nbsp;57\/79, BFHE 137, 487, BStBl II 1983, 312; BFH-Urteil vom 24.&nbsp;August 1989 IV&nbsp;R&nbsp;135\/86, BFHE 158, 245, BStBl II 1989, 1014). Ein Grundst&uuml;ck ist f&uuml;r den Betrieb im vorgenannten Sinne wesentlich, wenn es die r&auml;umliche und funktionale Grundlage f&uuml;r die Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit bildet und es dem Unternehmen erm&ouml;glicht, seinen Gesch&auml;ftsbetrieb aufzunehmen und auszu&uuml;ben (BFH-Urteil vom 14.&nbsp;Februar 2007 XI&nbsp;R&nbsp;30\/05, BFHE 216, 559, BStBl II 2007, 524, m.w.N.). Demzufolge ist grunds&auml;tzlich jedes vom Betrieb genutzte Grundst&uuml;ck eine funktional wesentliche Betriebsgrundlage, es sei denn, es ist im Einzelfall ausnahmsweise nur von geringer wirtschaftlicher Bedeutung f&uuml;r den Betrieb. Die Zuordnung eines Grundst&uuml;cks zu den wesentlichen Betriebsgrundlagen scheitert auch nicht daran, dass das Betriebsunternehmen jederzeit am Markt ein f&uuml;r seine Belange gleichwertiges Objekt kaufen oder mieten k&ouml;nnte (vgl. BFH-Urteile vom 13.&nbsp;Juli 2006 IV&nbsp;R&nbsp;25\/05, BFHE 214, 343, BStBl II 2006, 804; vom 19.&nbsp;M&auml;rz 2009 IV&nbsp;R&nbsp;78\/06, BFHE 224, 428, BStBl II 2009, 803; vom 3.&nbsp;September 2009 IV&nbsp;R&nbsp;61\/06, BFH\/NV 2010, 404; vom 6.&nbsp;Mai 2010 IV&nbsp;R&nbsp;52\/08, BFHE 229, 279, BStBl II 2011, 261; vom 18.&nbsp;Juni 2015 IV&nbsp;R&nbsp;11\/13, BFH\/NV 2015, 1398; Senatsurteil vom 7.&nbsp;April 2010 I&nbsp;R&nbsp;96\/08, BFHE 229, 179, BStBl II 2011, 467). Gleiches gilt f&uuml;r den Miteigentumsanteil an einer wesentlichen Betriebsgrundlage (vgl. BFH-Urteile vom 10.&nbsp;November 2005 IV&nbsp;R&nbsp;7\/05, BFHE 211, 312, BStBl II 2006, 176; vom 19.&nbsp;Dezember 2012 IV&nbsp;R&nbsp;29\/09, BFHE 240, 83, BStBl II 2013, 387).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Schluss des FG, dass der Miteigentumsanteil des Kl&auml;gers am Grundst&uuml;ck Z-Stra&szlig;e f&uuml;r den Betriebsablauf (auch) des Besitzeinzelunternehmens ein erhebliches Gewicht hatte und f&uuml;r die Fortf&uuml;hrung des Betriebs notwendig war &#8211;und mithin eine wesentliche Betriebsgrundlage des Besitzeinzelunternehmens darstellte&#8211;, ist wiederum m&ouml;glich und folglich f&uuml;r den Senat nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindend. Das Grundst&uuml;ck bildete nicht nur die r&auml;umliche und funktionale Grundlage f&uuml;r die Produktionst&auml;tigkeit der GmbH, sondern zugleich auch des Besitzeinzelunternehmens, dessen Gesch&auml;ftszweck in der entgeltlichen Maschinen&uuml;berlassung an die GmbH bestand. Das Grundst&uuml;ck Z-Stra&szlig;e war insoweit f&uuml;r die GmbH als Betriebsunternehmen unverzichtbar; es erm&ouml;glichte dieser, ihren Gesch&auml;ftsbetrieb auszu&uuml;ben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Der Senat ist ferner an die Auslegung des Ausgliederungsvertrags durch das FG gebunden, weshalb davon auszugehen ist, dass der Miteigentumsanteil des Kl&auml;gers am Grundst&uuml;ck Z-Stra&szlig;e nicht mit auf die GmbH &uuml;bertragen worden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Auslegung von Vertr&auml;gen und Willenserkl&auml;rungen geh&ouml;rt zum Bereich der tats&auml;chlichen Feststellungen und bindet den BFH gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO, wenn sie den Grunds&auml;tzen der &sect;&sect;&nbsp;133, 157 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs entspricht und nicht gegen Denkgesetze und Erfahrungss&auml;tze verst&ouml;&szlig;t. Das Revisionsgericht pr&uuml;ft lediglich, ob das FG die gesetzlichen Auslegungsregeln sowie die Denkgesetze und Erfahrungss&auml;tze beachtet und die f&uuml;r die Vertragsauslegung bedeutsamen Begleitumst&auml;nde erforscht und rechtlich zutreffend gew&uuml;rdigt hat (vgl. BFH-Urteile vom 6.&nbsp;Juni 2013 IV&nbsp;R&nbsp;28\/10, BFH\/NV 2013, 1810; vom 17.&nbsp;Mai 2017 II&nbsp;R&nbsp;35\/15, BFHE 258, 95, BStBl II 2017, 966).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dass das FG gesetzliche Auslegungsregeln nicht beachtet oder im Rahmen seiner Vertragsauslegung Denkgesetze oder Erfahrungss&auml;tze verletzt haben k&ouml;nnte, ist nicht erkennbar. Das FG hat zun&auml;chst ma&szlig;geblich darauf abgestellt, dass der Ausgliederungsvertrag unter &quot;Sonstiges&quot; (Nr.&nbsp;II.3. Buchst.&nbsp;a) ausdr&uuml;cklich Bezug auf die zum 31.&nbsp;Dezember 2005 aufgestellte Schlussbilanz und die in der Anlage aufgef&uuml;hrten Gegenst&auml;nde nimmt. Dort war aber das Grundst&uuml;ck nicht aufgef&uuml;hrt und ab dem Streitjahr auch nicht im Anlageverm&ouml;gen der GmbH erfasst. Soweit unter &quot;Sonstiges&quot; (Nr.&nbsp;II.3. Buchst.&nbsp;e des Vertrags) u.a. Verm&ouml;gensgegenst&auml;nde, die nicht in der beigef&uuml;gten Anlage aufgef&uuml;hrt sind, auf die GmbH &uuml;bergehen (sollten), hat das FG darauf abgestellt, dass sich aus dem zweiten Satz dieser Klausel ergibt, dass damit (nur) immaterielle oder bis zur Eintragung der Spaltung in das Handelsregister erworbene Verm&ouml;gensgegenst&auml;nde gemeint sind, die aus steuerlichen oder tats&auml;chlichen Gr&uuml;nden nicht in der Schlussbilanz zum 31.&nbsp;Dezember 2005 enthalten sein konnten. Diese Auslegung ist zwar nicht zwingend, aber naheliegend und damit m&ouml;glich, denn der Miteigentumsanteil am Grundst&uuml;ck Z-Stra&szlig;e f&auml;llt nicht unter den Satz&nbsp;2 der vorgenannten Klausel. Das FG hat auch zu Recht angenommen, dass aus den vertraglichen Bestimmungen zur &quot;&Uuml;bertragung&quot; (Nr.&nbsp;II.1.) und zum &quot;Stichtag&quot; (Nr.&nbsp;II.2.) die &Uuml;bertragung des Miteigentumsanteils nicht hergeleitet werden kann, da insoweit auf die weiteren Vertragsvereinbarungen verwiesen wird. Dass dies von den Vertragsparteien auch so verstanden worden sein muss, ergibt sich aus dem Umstand, dass der Miteigentumsanteil am Grundst&uuml;ck Z-Stra&szlig;e bis heute im Grundbuch nicht auf die GmbH umgeschrieben worden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die von den Kl&auml;gern begehrte Buchwerteinbringung ist auch nicht deshalb anzuerkennen, weil das Zur&uuml;ckbehalten des Grundst&uuml;cksanteils Z-Stra&szlig;e unsch&auml;dlich w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Senat hat mit Urteil in BFHE 229, 179, BStBl II 2011, 467, bezogen auf die Zur&uuml;ckbehaltung eines Grundst&uuml;cks, welches eine wesentliche Betriebsgrundlage darstellt, entschieden, dass die vom Gesetz geforderte Einbringung eines (Teil-) Betriebs nur dann vorliegt, wenn auf den &uuml;bernehmenden Rechtstr&auml;ger alle Wirtschaftsg&uuml;ter &uuml;bertragen werden, die im Einbringungszeitpunkt zu den funktional wesentlichen Betriebsgrundlagen des betreffenden (Teil-)Betriebs geh&ouml;ren. Daran fehlt es, wenn &#8211;wie im Streitfall bezogen auf das Grundst&uuml;ck Z-Stra&szlig;e&#8211; einzelne dieser Wirtschaftsg&uuml;ter nicht &uuml;bertragen werden, sondern der &uuml;bernehmende Rechtstr&auml;ger insoweit nur ein obligatorisches Nutzungsrecht erh&auml;lt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nichts anderes folgt aus dem von den Kl&auml;gern in der m&uuml;ndlichen Verhandlung ge&auml;u&szlig;erten Verweis auf das BFH-Urteil in BFHE 240, 83, BStBl II 2013, 387. Dieses Urteil betrifft &sect;&nbsp;20 des Gesetzes &uuml;ber steuerliche Ma&szlig;nahmen bei &Auml;nderung der Unternehmensform (UmwStG 1977) und enth&auml;lt dazu die Aussage, soweit BFH-Senate zu Einbringungsvorg&auml;ngen inzwischen entschieden h&auml;tten, dass es der Anwendbarkeit der &sect;&sect;&nbsp;20 bzw. 24 UmwStG 1995 nicht entgegenstehe, wenn vor der Einbringung eine wesentliche Betriebsgrundlage des einzubringenden Betriebs unter Aufdeckung der stillen Reserven &quot;ausgelagert&quot; oder ver&auml;u&szlig;ert werde, soweit dies auf Dauer angelegt sei und sich deshalb nicht nur als vorgeschoben erweise (vgl. Senatsurteil in BFHE 227, 445, BStBl II 2010, 471, und BFH-Urteil vom 9.&nbsp;November 2011 X&nbsp;R&nbsp;60\/09, BFHE 236, 29, BStBl II 2012, 638), seien diese Urteile zu einer neueren Rechtslage ergangen und werde zu &sect;&nbsp;20 UmwStG 1977 daran festgehalten, dass die Ausgliederung wesentlicher Betriebsgrundlagen der Buchwertfortf&uuml;hrung f&uuml;r das eingebrachte Betriebsverm&ouml;gen entgegenstehe (vgl. z.B. Senatsurteil in BFHE 180, 97, BStBl II 1996, 342). Im Streitfall ist indessen nicht die Konstellation einer &quot;vorherigen Ausgliederung&quot; oder Ver&auml;u&szlig;erung zu beurteilen. Vielmehr befand sich das Grundst&uuml;ck zum Einbringungszeitpunkt noch im Betriebsverm&ouml;gen des Besitzeinzelunternehmens.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Auch das zu &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;3 und Abs.&nbsp;5 EStG ergangene BFH-Urteil vom 2.&nbsp;August 2012 IV&nbsp;R&nbsp;41\/11 (BFHE 238, 135) steht den vorstehenden Ausf&uuml;hrungen nicht entgegen. Zwar scheidet nach dessen Leitsatz unter Geltung des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;1 EStG die Aufdeckung der stillen Reserven im unentgeltlich &uuml;bertragenen Mitunternehmeranteil auch dann aus, wenn ein funktional wesentliches Betriebsgrundst&uuml;ck des Sonderbetriebsverm&ouml;gens &quot;vorher bzw. zeitgleich&quot; zum Buchwert nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 EStG &uuml;bertragen wird. Diese Aussage war indessen nicht entscheidungserheblich, weil dem dortigen Streitfall gerade keine zeitgleiche &Uuml;bertragung der wesentlichen Betriebsgrundlagen zugrunde lag. Im &Uuml;brigen k&ouml;nnte der Senat einem Verst&auml;ndnis des &sect;&nbsp;20 UmwStG 2002, wonach die Zur&uuml;ckbehaltung einer wesentlichen Betriebsgrundlage f&uuml;r die Annahme einer steuerneutralen Betriebseinbringung unsch&auml;dlich sei, wenn sie als Folge der Einbringung zu einer Entnahme f&uuml;hre, schon deshalb nicht folgen, weil in einer derartigen Konstellation gerade nicht alle im Einbringungszeitpunkt vorhandenen wesentlichen Betriebsgrundlagen des vorhandenen Betriebs eingebracht werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>7. Der Kl&auml;ger hat schlie&szlig;lich mit dem FG auch keinen Teilbetrieb &quot;Maschinenvermietung&quot; nach &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 UmwStG 2002 in die GmbH eingebracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung ist unter einem Teilbetrieb ein organisch geschlossener, mit einer gewissen Selbst&auml;ndigkeit ausgestatteter Teil des Gesamtbetriebs zu verstehen, der f&uuml;r sich allein funktions- bzw. lebensf&auml;hig ist (BFH-Urteil vom 4.&nbsp;Juli 2007 X&nbsp;R&nbsp;49\/06, BFHE 218, 316, BStBl II 2007, 772; Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 18.&nbsp;Oktober 1999 GrS&nbsp;2\/98, BFHE 189, 465, BStBl II 2000, 123). Ein Teilbetrieb wird nur &uuml;bertragen, wenn die T&auml;tigkeit endg&uuml;ltig eingestellt wird und s&auml;mtliche zum Teilbetrieb geh&ouml;renden wesentlichen Betriebsgrundlagen auf den Erwerber &uuml;bergehen (BFH-Urteile vom 20.&nbsp;Januar 2005 IV&nbsp;R&nbsp;14\/03, BFHE 209, 95, BStBl II 2005, 395; in BFHE 218, 316, BStBl II 2007, 772). Dabei ist grunds&auml;tzlich auf die Situation aus der Sicht des &Uuml;bertragenden zum Zeitpunkt der &Uuml;bertragung abzustellen (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 189, 465, BStBl II 2000, 123; BFH-Urteil vom 15.&nbsp;M&auml;rz 2007 III&nbsp;R&nbsp;53\/06, BFH\/NV 2007, 1661; BFH-Beschluss vom 15.&nbsp;Oktober 2008 X&nbsp;B&nbsp;170\/07, BFH\/NV 2009, 167; Senatsurteil in BFHE 229, 179, BStBl II 2011, 467). Ein Teilbetrieb setzt danach einen Hauptbetrieb (Gesamtbetrieb) voraus, der ohne den Teilbetrieb als Betrieb weiterexistiert (vgl. Senatsurteil vom 12.&nbsp;April 1989 I&nbsp;R&nbsp;105\/85, BFHE 157, 93, BStBl II 1989, 653).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Grundst&uuml;cksverwaltung im Rahmen eines Gewerbebetriebs ist zwar Teilbetrieb, wenn sie auch au&szlig;erhalb des Gewerbebetriebs gewerblichen Charakter h&auml;tte und sich als gesonderter Verwaltungskomplex aus dem Gesamtbetrieb des Besitzunternehmens heraushebt (Senatsurteil vom 13.&nbsp;Oktober 1972 I&nbsp;R&nbsp;213\/69, BFHE 107, 418, BStBl II 1973, 209; BFH-Urteil in BFHE 209, 95, BStBl II 2005, 395). Im Fall der Betriebsaufspaltung reicht es insoweit aus, dass die Verpachtungst&auml;tigkeit infolge der f&uuml;r die Betriebsaufspaltung geltenden Grunds&auml;tze als gewerblich qualifiziert wird (BFH-Urteil in BFHE 209, 95, BStBl II 2005, 395). Im Streitfall w&uuml;rde hingegen nach der &Uuml;bertragung eines etwaigen Teilbetriebs &quot;Maschinenvermietung&quot; kein Hauptbetrieb weiterexistieren, weil die verbleibende &quot;Grundst&uuml;cksvermietung&quot; nicht (mehr) als gewerbliche T&auml;tigkeit qualifiziert werden k&ouml;nnte. Da ein einzelnes zur&uuml;ckbehaltenes Grundst&uuml;ck keinen Teilbetrieb &quot;Grundst&uuml;cksverwaltung&quot; begr&uuml;ndet (vgl. BFH-Urteil vom 21.&nbsp;Mai 1992 X&nbsp;R&nbsp;77-78\/90, BFH\/NV 1992, 659), kann im &Uuml;brigen die Vermietung der Maschinen kein zweiter Teilbetrieb innerhalb des Gesamtbetriebs sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>8. Lagen mithin im Streitfall die Tatbestandsvoraussetzungen des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 UmwStG 2002 nicht vor, so ist die Einbringung des Besitzeinzelunternehmens in die GmbH gegen Gesellschaftsanteile an der &uuml;bernehmenden Gesellschaft nach &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;3 EStG steuerbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Danach geh&ouml;ren zu den Eink&uuml;nften aus Gewerbebetrieb auch Gewinne, die bei der Ver&auml;u&szlig;erung (&sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG) oder der Aufgabe des Gewerbebetriebs (&sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 EStG) erzielt werden. Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn ist nach &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 EStG der Betrag, um den der Ver&auml;u&szlig;erungspreis nach Abzug der Ver&auml;u&szlig;erungskosten den Wert des Betriebsverm&ouml;gens &uuml;bersteigt. Nach &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 S&auml;tze&nbsp;6 und&nbsp;7 EStG sind dabei die Ver&auml;u&szlig;erungspreise anzusetzen, wenn die einzelnen dem Betrieb gewidmeten Wirtschaftsg&uuml;ter im Rahmen der Aufgabe des Betriebs ver&auml;u&szlig;ert werden, w&auml;hrend ansonsten der gemeine Wert im Zeitpunkt der Aufgabe anzusetzen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Bei der Einbringung von Betriebsverm&ouml;gen (hier: des Besitzeinzelunternehmens des Kl&auml;gers) in eine Kapitalgesellschaft gegen Gesellschaftsanteile an der &uuml;bernehmenden Gesellschaft handelt es sich zwar um einen tausch&auml;hnlichen und damit entgeltlichen (Ver&auml;u&szlig;erungs-)Vorgang (vgl. Senatsurteil vom 5.&nbsp;Juni 2002 I&nbsp;R&nbsp;6\/01, BFH\/NV 2003, 88). Da der Kl&auml;ger jedoch seinen Anteil am Grundst&uuml;ck Z-Stra&szlig;e zur&uuml;ckbehalten und damit &#8211;wie erl&auml;utert&#8211; nicht alle wesentlichen Betriebsgrundlagen der GmbH &uuml;bertragen hat, ist der Gesamtvorgang als Betriebsaufgabe (&sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 EStG) zu werten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Zum Aufgabegewinn geh&ouml;ren gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;7 EStG auch die stillen Reserven der Wirtschaftsg&uuml;ter, die im Zuge der Einbringung in das Privatverm&ouml;gen des Kl&auml;gers &uuml;berf&uuml;hrt worden sind (Grundst&uuml;cksanteil Z-Stra&szlig;e; Beteiligung an GmbH). Einwendungen gegen die Ermittlung der H&ouml;he des Aufgabegewinns haben die Kl&auml;ger nicht erhoben. Rechtsfehler sind f&uuml;r den Senat auch insoweit nicht erkennbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>9. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 29.11.2017, I R 7\/16ECLI:DE:BFH:2017:U.291117.IR7.16.0 Zur&uuml;ckbehalt wesentlicher Betriebsgrundlage bei Einbringung &#8211; Betriebsaufspaltung Leits&auml;tze Eine nach &sect; 20 UmwStG 2002 beg&uuml;nstigte Buchwerteinbringung setzt voraus, dass auf den &uuml;bernehmenden Rechtstr&auml;ger alle Wirtschaftsg&uuml;ter &uuml;bertragen werden, die im Einbringungszeitpunkt zu den funktional wesentlichen Betriebsgrundlagen des betreffenden Betriebs geh&ouml;ren. Tenor Die Revision der Kl&auml;ger gegen das Urteil des &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-7-16-zurueckbehalt-wesentlicher-betriebsgrundlage-bei-einbringung-betriebsaufspaltung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;7\/16 &#8211; Zur&uuml;ckbehalt wesentlicher Betriebsgrundlage bei Einbringung &#8211; Betriebsaufspaltung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69437","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69437","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69437"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69437\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69437"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69437"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69437"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}