{"id":69504,"date":"2018-06-14T18:09:37","date_gmt":"2018-06-14T16:09:37","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69504"},"modified":"2018-06-14T18:09:37","modified_gmt":"2018-06-14T16:09:37","slug":"i-r-83-15-betrieb-gewerblicher-art-durch-beteiligung-an-personengesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-83-15-betrieb-gewerblicher-art-durch-beteiligung-an-personengesellschaft\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;83\/15 &#8211; Betrieb gewerblicher Art durch Beteiligung an Personengesellschaft"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 29.11.2017, I R 83\/15<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.291117.IR83.15.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Betrieb gewerblicher Art durch Beteiligung an Personengesellschaft<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Die Beteiligung einer Stadt an einer gewerblich gepr&auml;gten verm&ouml;gensverwaltenden Personengesellschaft ist kein Betrieb gewerblicher Art.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;gerin wird das Urteil des Finanzgerichts N&uuml;rnberg vom 16. Juni 2015&nbsp;&nbsp;1 K 1305\/13 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht N&uuml;rnberg zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin), eine Stadt, wendet sich gegen die Festsetzung der K&ouml;rperschaftsteuer f&uuml;r einen Betrieb gewerblicher Art (BgA) hinsichtlich der Beteiligung an einer KG (BgA Beteiligung).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin war im Streitjahr (2008) alleinige Kommanditistin der im Jahr 2000 gegr&uuml;ndeten A-AG &#038; Co. KG (A-KG). Komplement&auml;rin der A-KG war die nicht am Kapital beteiligte A-AG. Die A-KG hielt im Streitjahr Beteiligungen an drei kommunalen Gesellschaften, n&auml;mlich der Stadtwerke &#8230; GmbH &#8211;StW-GmbH&#8211; (74,9&nbsp;%), deren Gesch&auml;ftszweck in der Versorgung der Stadt mit Strom, W&auml;rme und Wasser bestand, an der Stadtverkehr &#8230; GmbH &#8211;StV-GmbH&#8211; (100&nbsp;%), die den &ouml;ffentlichen Nahverkehr betrieb, und an der Stadtb&auml;der &#8230; GmbH &#8211;StB-GmbH&#8211; (100&nbsp;%), die das Freibad und ein Blockheizkraftwerk betrieb.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwischen der A-KG und den drei Beteiligungsgesellschaften bestand jeweils ein Gewinnabf&uuml;hrungsvertrag. Das f&uuml;r die A-KG zust&auml;ndige Finanzamt &#8230; behandelte die Beteiligungsgesellschaften als Organgesellschaften der A-KG und erlie&szlig; entsprechende Feststellungsbescheide.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Verluste erwirtschaftende st&auml;dtische Hallenbad wurde von der Kl&auml;gerin in eigener Tr&auml;gerschaft betrieben und als BgA behandelt (BgA Hallenbad). Die StB-GmbH f&uuml;hrte die Gesch&auml;fte des Hallenbads im Namen und auf Rechnung der Kl&auml;gerin. Diese erfasste die Kommanditbeteiligung an der A-KG als gewillk&uuml;rtes Betriebsverm&ouml;gen des BgA Hallenbad und gelangte dadurch im Rahmen der Gewinnermittlung des BgA Hallenbad zu einer Saldierung der Verluste aus dem Betrieb des Hallenbads &#8211;im Streitjahr waren dies .\/.&nbsp;421.309&nbsp;EUR&#8211; mit den Ertr&auml;gen aus der Beteiligung an der A-KG. Der Beklagte und Revisionsbeklagte &#8211;das f&uuml;r die Besteuerung der kommunalen BgA zust&auml;ndige Finanzamt (FA)&#8211; akzeptierte diese Sachbehandlung bis einschlie&szlig;lich 2007.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r das Streitjahr kam das FA nach einer Au&szlig;enpr&uuml;fung zu dem Ergebnis, dass die Beteiligung an der A-KG als ein eigenst&auml;ndiger BgA erfasst und besteuert werden m&uuml;sse. Es erlie&szlig; am 28.&nbsp;August 2012 einen entsprechenden K&ouml;rperschaftsteuerbescheid betreffend den BgA &quot;Halten einer Kommanditbeteiligung an der (A-KG)&quot;, in dem die Verluste aus dem Betrieb des Hallenbads nicht gewinnmindernd zum Ansatz kamen und mit dem die K&ouml;rperschaftsteuer f&uuml;r das Streitjahr auf &#8230;&nbsp;EUR festgesetzt wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die dagegen erhobene Klage blieb ohne Erfolg. Das Finanzgericht (FG) N&uuml;rnberg hat sie mit Urteil vom 16.&nbsp;Juni 2015 1&nbsp;K&nbsp;1305\/13 (abgedruckt in Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2016, 592) als unbegr&uuml;ndet abgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen das FG-Urteil richtet sich die auf Verletzung materiellen Rechts gest&uuml;tzte Revision der Kl&auml;gerin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;hrend des Revisionsverfahrens hat das FA &#8211;mit Bescheid vom 4.&nbsp;Mai 2016&#8211; den angefochtenen Bescheid unter Berufung auf einen ge&auml;nderten Gewinnfeststellungsbescheid betreffend die A-KG ge&auml;ndert und die K&ouml;rperschaftsteuer auf &#8230;&nbsp;EUR herabgesetzt. Der Streitstoff ist dadurch nicht ber&uuml;hrt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt (sinngem&auml;&szlig;), das FG-Urteil, den &Auml;nderungsbescheid vom 4.&nbsp;Mai 2016 und den Bescheid vom 28.&nbsp;August 2012 aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unzul&auml;ssig zu verwerfen, hilfsweise, das Rechtsmittel als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision erweist sich als im Ergebnis begr&uuml;ndet und f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Entgegen der Auffassung des FA ist die Revision zul&auml;ssig. Die Revisionsbegr&uuml;ndung wird den gesetzlichen Anforderungen gerecht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wendet sich der Revisionskl&auml;ger gegen die materielle Sicht des FG, so hat er die Umst&auml;nde zu bezeichnen, aus denen sich die Rechtsverletzung ergibt (&sect;&nbsp;120 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das umfasst auch Angaben dazu, aus welchen Gr&uuml;nden der Revisionskl&auml;ger das erstinstanzliche Urteil als unrichtig erachtet. Demgem&auml;&szlig; geh&ouml;rt nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) zu einer ordnungsgem&auml;&szlig;en Revisionsbegr&uuml;ndung u.a. die Auseinandersetzung mit den Gr&uuml;nden des angefochtenen FG-Urteils. Der Revisionskl&auml;ger muss neben der R&uuml;ge eines konkreten Rechtsversto&szlig;es die Gr&uuml;nde tats&auml;chlicher oder rechtlicher Art angeben, die nach seiner Auffassung das erstinstanzliche Urteil als unrichtig erscheinen lassen. Erforderlich ist damit eine zumindest kurze Auseinandersetzung mit den Gr&uuml;nden des angefochtenen Urteils, aus der zu erkennen ist, dass der Revisionskl&auml;ger die Begr&uuml;ndung dieses Urteils und sein eigenes Vorbringen &uuml;berpr&uuml;ft hat (st&auml;ndige Rechtsprechung, s. z.B. Senatsbeschluss vom 9.&nbsp;M&auml;rz 2016 I&nbsp;R&nbsp;79\/14, BFH\/NV 2016, 1039, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin wiederholt zwar in ihrer Revisionsbegr&uuml;ndung zu gro&szlig;en Teilen ihr Vorbringen aus der erstinstanzlichen Klagebegr&uuml;ndung. Sie befasst sich jedoch auch mit der Argumentation des FG und stellt dieser ihre eigene Rechtsauffassung entgegen. So stellt sie die Auffassung des FG heraus, eine Zusammenfassung des BgA Hallenbad sei aufgrund der gesellschaftsrechtlichen Verbundenheit der drei GmbH mit der A-KG nur mit deren ihrerseits bereits zusammengefassten Betrieben m&ouml;glich, und setzt dem ihre Auffassung entgegen, der zufolge auch die M&ouml;glichkeit einer davon abweichenden Zusammenfassungsreihenfolge bestehen m&uuml;sse. Damit ist dem Begr&uuml;ndungserfordernis Gen&uuml;ge getan.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das angefochtene Urteil ist aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden aufzuheben, weil der nach Erlass des FG-Urteils ergangene &Auml;nderungsbescheid vom 4.&nbsp;Mai 2016 an die Stelle des urspr&uuml;nglich angefochtenen Bescheids getreten ist. Dem FG-Urteil liegt infolgedessen ein nicht mehr existierender Bescheid zugrunde und das angefochtene Urteil kann deswegen keinen Bestand mehr haben. Da die vom FG festgestellten tats&auml;chlichen Grundlagen des Streitstoffs durch die &Auml;nderung des angefochtenen Bescheids unber&uuml;hrt geblieben sind, bedarf es keiner Zur&uuml;ckverweisung der Sache gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;127 FGO (z.B. Senatsurteil vom 26.&nbsp;Februar 2014 I&nbsp;R&nbsp;56\/12, BFHE 245, 143, BStBl II 2014, 703). Das finanzgerichtliche Verfahren leidet nicht an einem Verfahrensmangel, so dass die vom FG insoweit getroffenen tats&auml;chlichen Feststellungen durch die Aufhebung des Urteils nicht weggefallen sind; sie bilden daher nach wie vor die Grundlage f&uuml;r die Entscheidung des Senats.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Der Senat kann auf der Grundlage der bisherigen tatrichterlichen Feststellungen nicht abschlie&szlig;end &uuml;ber die Klage entscheiden. Die Sache wird daher gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 FGO zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG zur&uuml;ckverwiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) BgA von juristischen Personen des &ouml;ffentlichen Rechts sind nach den Ma&szlig;gaben des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6, &sect;&nbsp;4 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes in der f&uuml;r das Streitjahr geltenden Fassung vor Inkrafttreten der &Auml;nderungen des Jahressteuergesetzes 2009 vom 19.&nbsp;Dezember 2008 (BGBl I 2008, 2794, BStBl I 2009, 74) &#8211;KStG&#8211; unbeschr&auml;nkt k&ouml;rperschaftsteuerpflichtig. Der angefochtene Bescheid beruht auf der von der Vorinstanz nicht infrage gestellten Annahme, die Kl&auml;gerin habe im Streitjahr mit ihrer Beteiligung an der A-KG einen BgA unterhalten. Ob das zutrifft, l&auml;sst sich anhand der vom FG getroffenen Feststellungen jedoch nicht beurteilen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) BgA sind nach der Legaldefinition des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 KStG &#8211;mit Ausnahme der Hoheitsbetriebe (vgl. &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 KStG)&#8211; alle Einrichtungen, die einer nachhaltigen wirtschaftlichen T&auml;tigkeit zur Erzielung von Einnahmen au&szlig;erhalb der Land- und Forstwirtschaft dienen und die sich innerhalb der Gesamtbet&auml;tigung der juristischen Person wirtschaftlich herausheben. Beteiligt sich eine juristische Person des &ouml;ffentlichen Rechts an einer gewerblich t&auml;tigen Personengesellschaft, wird hierdurch ein Betrieb gewerblicher Art begr&uuml;ndet (Senatsurteil vom 25.&nbsp;M&auml;rz 2015 I&nbsp;R&nbsp;52\/13, BFHE 250, 46, BStBl II 2016, 172). Dies beruht auf der Vorstellung, dass die aus der Beteiligung bezogenen Gewinnanteile Eink&uuml;nfte des Gesellschafters aus Gewerbebetrieb darstellen (&sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 des Einkommensteuergesetzes in der f&uuml;r das Streitjahr geltenden Fassung &#8211;EStG&#8211;) und dass die einzelnen Mitunternehmer &#8211;entsprechend dem ertragsteuerrechtlichen Grundsatz der transparenten Behandlung der Mitunternehmerschaften&#8211; selbst als Gewerbetreibende und Steuersubjekte behandelt werden. Mit der Erzielung von Eink&uuml;nften aus Gewerbebetrieb werden somit regelm&auml;&szlig;ig die tatbestandlichen Voraussetzungen des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 KStG erf&uuml;llt, begrifflich ist insbesondere auch der Rahmen einer Verm&ouml;gensverwaltung &uuml;berschritten (Senatsurteil in BFHE 250, 46, BStBl II 2016, 172; s.a. Senatsurteil vom 25.&nbsp;Mai 2011 I&nbsp;R&nbsp;60\/10, BFHE 234, 59, BStBl II 2011, 858, zum insoweit vergleichbaren Fall des wirtschaftlichen Gesch&auml;ftsbetriebs i.S. von &sect;&nbsp;14 der Abgabenordnung &#8211;AO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Ob die A-KG im Streitjahr i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 i.V.m. Abs.&nbsp;2 EStG gewerblich t&auml;tig gewesen ist, kann den Feststellungen im angefochtenen Urteil nicht entnommen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Zur Bet&auml;tigung der A-KG hat das FG lediglich festgestellt, dass sie im Streitjahr Gesellschafterin der StW-GmbH, der StV-GmbH und der StB-GmbH gewesen ist. Das Halten von Kapitalgesellschaftsanteilen ist jedoch grunds&auml;tzlich keine wirtschaftliche Bet&auml;tigung, sondern ist dem Bereich der Verm&ouml;gensverwaltung zuzuordnen. Eine andere Beurteilung kann allerdings in Betracht kommen, wenn die K&ouml;rperschaft &uuml;ber eine Zusammenfassung mehrerer Beteiligungen in einer Holding planm&auml;&szlig;ig Unternehmenspolitik betreibt (sog. gesch&auml;ftsleitende Holding) oder in anderer Weise entscheidenden Einfluss auf die laufende Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung der Kapitalgesellschaft aus&uuml;bt und damit durch sie unmittelbar selbst am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr teilnimmt (Senatsurteile vom 17.&nbsp;Dezember 1969 I&nbsp;252\/64, BFHE 98, 152B, BStBl II 1970, 257; vom 30.&nbsp;Juni 1971 I&nbsp;R&nbsp;57\/70, BFHE 103, 56, BStBl II 1971, 753; vom 9.&nbsp;April 2008 I&nbsp;R&nbsp;43\/07, BFH\/NV 2008, 1848; vom 25.&nbsp;August 2010 I&nbsp;R&nbsp;97\/09, BFH\/NV 2011, 312). Allein das Streben nach Einfluss auf die Beteiligungsgesellschaften reicht nicht aus (BFH-Urteil vom 4.&nbsp;M&auml;rz 1980 VIII&nbsp;R&nbsp;150\/76, BFHE 130, 157, BStBl II 1980, 389).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Feststellungen zu diesen Kriterien hat das FG nicht getroffen. Die Angabe im Urteilstatbestand, bei der A-KG habe es sich um eine &quot;Holdinggesellschaft&quot; gehandelt, in der die Kl&auml;gerin &quot;aufgrund der Gesellschaftsvertr&auml;ge eine beherrschende Stellung innegehabt&quot; habe, besagt nichts &uuml;ber ein Agieren der A-KG als gesch&auml;ftsleitende Holding hinsichtlich der drei Beteiligungsgesellschaften.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Ob die A-KG au&szlig;er dem Halten der Kapitalgesellschaftsbeteiligungen noch andere &#8211;eigenbetriebliche&#8211; Aktivit&auml;ten entfaltet hat, die als gewerblich eingestuft werden k&ouml;nnten, ist dem Tatbestand des angefochtenen Urteils ebenfalls nicht zu entnehmen. Allerdings haben das FA in seiner Einspruchsentscheidung und die Kl&auml;gerin in ihrer Revisionsbegr&uuml;ndung ausgef&uuml;hrt, die A-KG habe seit 2003 auch EDV-Dienstleistungen gegen&uuml;ber den Beteiligungsgesellschaften erbracht. Da &uuml;ber die Revision jedoch auf der Basis der tatrichterlichen Feststellungen des FG zu entscheiden ist, die vorliegend zu einer gewerblichen Bet&auml;tigung der A-KG als EDV-Dienstleisterin und zu einer m&ouml;glicherweise bestehenden engen wirtschaftlichen Verkn&uuml;pfung dieser T&auml;tigkeit mit dem Halten der GmbH-Beteiligungen keinerlei Angaben enthalten, kann der Senat diesen Umstand seiner Entscheidung nicht zugrunde legen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die Beteiligung der Kl&auml;gerin an der A-KG kann nicht unabh&auml;ngig von einer tats&auml;chlichen wirtschaftlichen Bet&auml;tigung dieser Gesellschaft jedenfalls deshalb als BgA i.S. des &sect;&nbsp;4 KStG angesehen werden, weil die einzige pers&ouml;nlich haftende Gesellschafterin der A-KG eine AG ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Fiktion des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG, der zufolge die mit Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht unternommene T&auml;tigkeit einer Personengesellschaft, die keine origin&auml;r gewerbliche Bet&auml;tigung aus&uuml;bt und bei der ausschlie&szlig;lich eine oder mehrere Kapitalgesellschaften pers&ouml;nlich haftende Gesellschafter sind und nur diese oder Personen, die nicht Gesellschafter sind, zur Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung befugt sind (gewerblich gepr&auml;gte Personengesellschaft), in vollem Umfang als Gewerbebetrieb gilt, ist im Rahmen des &sect;&nbsp;4 KStG nicht anwendbar (so auch Bundesministerium der Finanzen &#8211;BMF&#8211;, Schreiben vom 21.&nbsp;Juni 2017, BStBl I 2017, 880, Rz&nbsp;7; Schiffers, Deutsche Steuer-Zeitung &#8211;DStZ&#8211; 2014, 675, 679; Bott in Ernst &#038; Young, KStG, &sect;&nbsp;4 Rz&nbsp;57.1; Gosch\/M&auml;rtens, KStG, 3.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;4 Rz&nbsp;59; Paetsch in R&ouml;dder\/ Herlinghaus\/Neumann, KStG, &sect;&nbsp;4 Rz&nbsp;32; Meier\/Smelka in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;4 KStG Rz&nbsp;29). Denn &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 KStG enth&auml;lt eine eigenst&auml;ndige, von den einkommensteuerrechtlichen Begriffen des Gewerbebetriebs und gewerblicher Eink&uuml;nfte unabh&auml;ngige und ausschlie&szlig;lich t&auml;tigkeitsbezogene Definition des Betriebs gewerblicher Art. Die Fiktion gewerblicher Eink&uuml;nfte nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG wird durch &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 KStG nicht aufgegriffen (s.a. Senatsurteil in BFHE 234, 59, BStBl II 2011, 858, und BFH-Urteil vom 18.&nbsp;Februar 2016 V&nbsp;R&nbsp;60\/13, BFHE 253, 228, BStBl II 2017, 251 zum wirtschaftlichen Gesch&auml;ftsbetrieb gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;14 AO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch der Zweck des &sect;&nbsp;4 KStG gebietet keine Besteuerung der von einer juristischen Person des &ouml;ffentlichen Rechts durch die Beteiligung an einer ausschlie&szlig;lich verm&ouml;gensverwaltend t&auml;tigen, gewerblich gepr&auml;gten Personengesellschaft erzielten Eink&uuml;nfte. Die Besteuerung der BgA von juristischen Personen des &ouml;ffentlichen Rechts soll in erster Linie Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten der privaten Wirtschaft verhindern, die entstehen w&uuml;rden, wenn sich die &ouml;ffentliche Hand au&szlig;erhalb ihrer hoheitlichen T&auml;tigkeit wirtschaftlich bet&auml;tigen k&ouml;nnte, ohne besteuert zu werden (vgl. Senatsurteil vom 12.&nbsp;Juli 2012 I&nbsp;R&nbsp;106\/10, BFHE 238, 98, BStBl II 2012, 837, m.w.N.). Den verm&ouml;gensverwaltenden T&auml;tigkeiten misst der Gesetzgeber demgegen&uuml;ber offenkundig keine Bedeutung im Hinblick auf die Wettbewerbsneutralit&auml;t zu (Senatsurteil in BFHE 234, 59, BStBl II 2011, 858; BFH-Urteil in BFHE 253, 228, BStBl II 2017, 251). Soweit demgegen&uuml;ber aus Gr&uuml;nden der Gleichbehandlung mit der Privatwirtschaft eine Besteuerung der &ouml;ffentlichen Hand auch im Hinblick auf die Beteiligung an lediglich gewerblich gepr&auml;gten Personengesellschaften f&uuml;r geboten erachtet wird (so Storg, DStZ 2011, 784, 786), sieht der Senat hierf&uuml;r mangels wettbewerblicher Relevanz der Verm&ouml;gensverwaltung keinen hinreichenden Grund.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Eine wirtschaftliche Bet&auml;tigung der A-KG kann sich nicht allein daraus ergeben, dass diese mit den drei gewerblich t&auml;tigen Beteiligungsgesellschaften Gewinnabf&uuml;hrungsvertr&auml;ge geschlossen hat, um im Rahmen von k&ouml;rperschaftsteuerrechtlichen Organschaften gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 KStG die Zurechnung der Einkommen zu erreichen. Das ergibt sich schon daraus, dass ein Organschaftsverh&auml;ltnis mit einer Personengesellschaft als Organtr&auml;gerin gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 KStG voraussetzt, dass die Personengesellschaft ihrerseits eine T&auml;tigkeit i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 i.V.m. Abs.&nbsp;2 EStG aus&uuml;bt, d.h. origin&auml;r gewerblich t&auml;tig ist. Fehlt es an dieser Voraussetzung, treten die Rechtsfolgen einer Organschaft nicht ein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Schlie&szlig;lich ist die Beteiligung der Kl&auml;gerin an der A-KG nicht schon deshalb als BgA zu beurteilen, weil das f&uuml;r die A-KG zust&auml;ndige Finanzamt durch Gewinnfeststellungsbescheid f&uuml;r das Streitjahr die Erzielung gewerblicher Eink&uuml;nfte festgestellt und diese der Kl&auml;gerin als Kommanditistin zugerechnet hat. Im Feststellungsverfahren einer Personengesellschaft, an der eine juristische Person des &ouml;ffentlichen Rechts beteiligt ist, wird nicht dar&uuml;ber entschieden, inwiefern die juristische Person des &ouml;ffentlichen Rechts mit ihrer Beteiligung einen BgA unterh&auml;lt (vgl. BFH-Beschluss vom 27.&nbsp;November 2012 IV&nbsp;B&nbsp;64\/12, BFH\/NV 2013, 514; BMF-Schreiben in BStBl I 2017, 880, Rz&nbsp;1; s.a. wiederum das Senatsurteil in BFHE 234, 59, BStBl II 2011, 858 zum wirtschaftlichen Gesch&auml;ftsbetrieb nach &sect;&nbsp;14 AO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das FG ist von einer anderen rechtlichen Beurteilung ausgegangen. Sein Urteil ist deshalb aufzuheben und die Sache ist an die Vorinstanz zur&uuml;ckzuverweisen, damit im zweiten Rechtsgang die erforderlichen Feststellungen zu Art und Umfang der wirtschaftlichen Bet&auml;tigung der A-KG getroffen werden k&ouml;nnen. Angesichts dieses Verfahrensstands besteht f&uuml;r den Senat gegenw&auml;rtig keine Veranlassung, sich mit den zwischen den Beteiligten im &Uuml;brigen noch streitigen Rechtsfragen zu befassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 29.11.2017, I R 83\/15ECLI:DE:BFH:2017:U.291117.IR83.15.0 Betrieb gewerblicher Art durch Beteiligung an Personengesellschaft Leits&auml;tze Die Beteiligung einer Stadt an einer gewerblich gepr&auml;gten verm&ouml;gensverwaltenden Personengesellschaft ist kein Betrieb gewerblicher Art. Tenor Auf die Revision der Kl&auml;gerin wird das Urteil des Finanzgerichts N&uuml;rnberg vom 16. Juni 2015&nbsp;&nbsp;1 K 1305\/13 aufgehoben. Die Sache wird an das Finanzgericht &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-83-15-betrieb-gewerblicher-art-durch-beteiligung-an-personengesellschaft\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;83\/15 &#8211; Betrieb gewerblicher Art durch Beteiligung an Personengesellschaft<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69504","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69504","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69504"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69504\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69504"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69504"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69504"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}