{"id":69509,"date":"2018-06-14T18:09:54","date_gmt":"2018-06-14T16:09:54","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69509"},"modified":"2018-06-14T18:09:54","modified_gmt":"2018-06-14T16:09:54","slug":"viii-r-42-15-zulaessigkeit-von-ruecklagen-im-regiebetrieb-einer-kommunalen-gebietskoerperschaft-kapitalertragsteuerliche-bemessungsgrundlage-nicht-mit-klage-gegen-den-solidaritaetszuschlag-angreifbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-42-15-zulaessigkeit-von-ruecklagen-im-regiebetrieb-einer-kommunalen-gebietskoerperschaft-kapitalertragsteuerliche-bemessungsgrundlage-nicht-mit-klage-gegen-den-solidaritaetszuschlag-angreifbar\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;R&nbsp;42\/15 &#8211; Zul&auml;ssigkeit von R&uuml;cklagen im Regiebetrieb einer kommunalen Gebietsk&ouml;rperschaft &#8211; kapitalertragsteuerliche Bemessungsgrundlage nicht mit Klage gegen den Solidarit&auml;tszuschlag angreifbar"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 30.1.2018, VIII R 42\/15<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.300118.VIIIR42.15.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Zul&auml;ssigkeit von R&uuml;cklagen im Regiebetrieb einer kommunalen Gebietsk&ouml;rperschaft &#8211; kapitalertragsteuerliche Bemessungsgrundlage nicht mit Klage gegen den Solidarit&auml;tszuschlag angreifbar<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Die Bildung einer R&uuml;cklage i.S. des &sect; 20 Abs. 1 Nr. 10 Buchst. b EStG ist auch im Fall des Regiebetriebs einer kommunalen Gebietsk&ouml;rperschaft zul&auml;ssig. Mangels gesetzlicher Beschr&auml;nkungen reicht f&uuml;r deren steuerliche Anerkennung jedes &quot;Stehenlassen&quot; der handelsrechtlichen Gewinne als Eigenkapital aus, sofern anhand objektiver Umst&auml;nde nachvollzogen und &uuml;berpr&uuml;ft werden kann, dass dem Regiebetrieb die entsprechenden Mittel weiterhin als Eigenkapital zur Verf&uuml;gung stehen sollen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;gerin wird das Urteil des Hessischen Finanzgerichts vom 24. M&auml;rz 2015&nbsp;&nbsp;4 K 1187\/11 aufgehoben, soweit es die Klage gegen die Nachforderung von Kapitalertragsteuer abweist; die Nachforderungsbescheide vom 6. September 2010 &uuml;ber Kapitalertragsteuer f&uuml;r die Jahre 2005 und 2006 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 8. April 2011 werden dahin ge&auml;ndert, dass die Kapitalertragsteuer auf 0 EUR festgesetzt wird.<\/p>\n<\/p>\n<p>Im &Uuml;brigen wird die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) unterhielt in den Streitjahren (2005 und 2006) einen Betrieb gewerblicher Art &quot;Schwimmb&auml;der&quot; (BgA). Dessen Gewinne unterwarf der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt -&#8211;FA&#8211;) der Kapitalertragsteuer, obwohl die Kl&auml;gerin die Einstellung der Gewinne in die R&uuml;cklagen geltend machte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin ist eine kommunale Gebietsk&ouml;rperschaft, die f&uuml;r den als Regiebetrieb gef&uuml;hrten BgA auf Grundlage ihrer kameralistischen Buchf&uuml;hrung freiwillig Jahresabschl&uuml;sse erstellte. Gegenstand des BgA war die Verpachtung der st&auml;dtischen Schwimmb&auml;der an die &#8230; GmbH (S-GmbH), eine 100&nbsp;%-ige Tochtergesellschaft der Kl&auml;gerin. Die Beteiligung an der S-GmbH geh&ouml;rte zum Betriebsverm&ouml;gen des BgA.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der BgA erzielte in den Streitjahren handelsrechtliche Jahres&uuml;bersch&uuml;sse, und zwar zum 31.&nbsp;Dezember 2005 in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR und zum 31.&nbsp;Dezember 2006 in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR. Diese Jahres&uuml;bersch&uuml;sse wurden im jeweiligen Folgejahr als Gewinnvortrag ausgewiesen. Grundlage war eine schriftliche Festlegung des Magistrats der Kl&auml;gerin vom &#8230; 2005, nach der sowohl die Jahresgewinne 2001 bis 2004 als auch etwaige k&uuml;nftige Gewinne ab 2005 durch &quot;Stehenlassen&quot; in der Bilanz vorgetragen werden sollten, um Mittel zur Modernisierung und Sanierung der B&auml;der anzusammeln. Dies wurde in den Vollst&auml;ndigkeitserkl&auml;rungen des Magistrats vom &#8230; 2006 und &#8230; 2007 f&uuml;r die Jahresabschl&uuml;sse 2005 und 2006 best&auml;tigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da der BgA kein eigenes Bankkonto hatte, wurden die Dividenden aus der Beteiligung an der S-GmbH sowie andere Geldbewegungen zwischen dem BgA und der Kl&auml;gerin auf einem verzinsten Verrechnungskonto erfasst. Dieses schloss zum 31.&nbsp;Dezember 2005 mit einem Forderungssaldo des BgA gegen die Kl&auml;gerin in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR und zum 31.&nbsp;Dezember 2006 mit einem Forderungssaldo in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR ab. In der kameralistischen Buchf&uuml;hrung der Kl&auml;gerin waren hierf&uuml;r keine entsprechenden Verbindlichkeiten ausgewiesen. Im Haushaltsplan der Kl&auml;gerin bestand lediglich eine &quot;Allgemeine R&uuml;cklage&quot; in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR zum 31.&nbsp;Dezember 2005 und in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR zum 31.&nbsp;Dezember 2006.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin gab f&uuml;r die Streitjahre keine Anmeldungen zur Kapitalertragsteuer ab. Den Bestand des steuerlichen Einlagekontos nach &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes in der f&uuml;r die Streitjahre geltenden Fassung (KStG) stellte das FA zum 31.&nbsp;Dezember 2005 und zum 31.&nbsp;Dezember 2006 mit jeweils &#8230;&nbsp;EUR fest. Die Bescheide standen unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach den Ergebnissen der Betriebspr&uuml;fung galten die handelsrechtlichen Jahres&uuml;bersch&uuml;sse des BgA gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;10 Buchst.&nbsp;b des Einkommensteuergesetzes in der f&uuml;r die Streitjahre geltenden Fassung (EStG) als an die Kl&auml;gerin ausgesch&uuml;ttet, so dass sie gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;43 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;7c, &sect;&nbsp;43a Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 EStG einer 10&nbsp;%-igen Kapitalertragsteuer unterl&auml;gen. Die im Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 8.&nbsp;August 2005 IV&nbsp;B&nbsp;7&nbsp;&#8211;S&nbsp;2706a-&nbsp;4\/05 (BStBl I 2005, 831, Rz&nbsp;23) niedergelegten Voraussetzungen f&uuml;r die Anerkennung einer Zuf&uuml;hrung zu den R&uuml;cklagen im Fall des Regiebetriebs l&auml;gen nicht vor. Insbesondere fehle ein zeitnaher Nachweis der Investitionsabsicht. Die &quot;pauschale zuk&uuml;nftige Verwendungsfiktion&quot; in der Festlegung des Magistrats der Kl&auml;gerin vom &#8230; 2005 f&uuml;r die Gewinne ab 2005 gen&uuml;ge hierf&uuml;r nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA erlie&szlig; daraufhin gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin als Entrichtungsschuldnerin den Nachforderungsbescheid &uuml;ber Kapitalertragsteuer und Solidarit&auml;tszuschlag zur Kapitalertragsteuer vom 6.&nbsp;September 2010 und setzte f&uuml;r die Streitjahre Kapitalertragsteuer und Solidarit&auml;tszuschlag zur Kapitalertragsteuer in H&ouml;he von insgesamt &#8230;&nbsp;EUR fest. Hinsichtlich der gesonderten Feststellungen des steuerlichen Einlagekontos gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 KStG zum 31.&nbsp;Dezember 2005 und 2006 hob das FA den Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung auf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Einspr&uuml;che der Kl&auml;gerin blieben &uuml;berwiegend erfolglos. Allerdings wurden die Best&auml;nde des steuerlichen Einlagekontos in der Einspruchsentscheidung vom 8.&nbsp;April 2011 um die jeweiligen Jahres&uuml;bersch&uuml;sse erh&ouml;ht, da von einer Aussch&uuml;ttung der Gewinne mit anschlie&szlig;ender Wiedereinlage auszugehen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) urteilte, der Nachforderungsbescheid sei rechtm&auml;&szlig;ig. Zwar sei f&uuml;r die steuerliche Zuf&uuml;hrung zu den R&uuml;cklagen i.S. des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;10 Buchst.&nbsp;b Satz&nbsp;1 EStG die Bildung einer entsprechenden handelsbilanziellen (Gewinn-) R&uuml;cklage weder notwendige noch hinreichende Bedingung, so dass es bei Regiebetrieben grunds&auml;tzlich gen&uuml;ge, wenn der ausgewiesene Gewinn in irgendeiner Form &quot;stehengelassen&quot; und hierf&uuml;r ein nachvollziehbarer Grund im Interesse des Betriebs glaubhaft gemacht werde. Im Streitfall komme es darauf aber nicht an, da die Gewinne des BgA in den Streitjahren in voller H&ouml;he auf tats&auml;chlichen Geldzufl&uuml;ssen in Gestalt der Dividendenzahlungen beruhten, die mangels eines eigenen Bankkontos des BgA in den allgemeinen Haushalt der Kl&auml;gerin eingeflossen seien. In einem solchen Fall setze die Zuf&uuml;hrung zu den R&uuml;cklagen voraus, dass auch die Tr&auml;gerk&ouml;rperschaft selbst in ihrem Haushalt f&uuml;r die Mittelreservierung Sorge trage. Hierf&uuml;r reiche die von der Kl&auml;gerin gebildete &quot;Allgemeine R&uuml;cklage&quot; nicht aus. Die Jahres&uuml;bersch&uuml;sse 2005 und 2006 seien deshalb der Kapitalertragsteuer zu unterwerfen, und zwar ohne Anerkennung einer Einlagenr&uuml;ckgew&auml;hr, da jeweils zum Ende des vorhergehenden Wirtschaftsjahrs ein ausreichender aussch&uuml;ttbarer Gewinn zur Verf&uuml;gung gestanden habe, der auf Grundlage der Verwendungsfiktion des &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 KStG als f&uuml;r die Aussch&uuml;ttung verwendet gelte. Hinsichtlich der Bescheide &uuml;ber die Feststellung des steuerlichen Einlagekontos nach &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 KStG fehle bereits die erforderliche Beschwer der Kl&auml;gerin. Das Urteil ist in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2015, 1274 ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision macht die Kl&auml;gerin geltend, &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;10 Buchst.&nbsp;b Satz&nbsp;1 EStG lasse auch f&uuml;r Regiebetriebe ausdr&uuml;cklich die Bildung von R&uuml;cklagen zu, um eine Gleichbehandlung von Regie- und Eigenbetrieben mit Eigengesellschaften zu erreichen. Damit k&ouml;nne es bei Regiebetrieben f&uuml;r den steuerrechtlichen Begriff der R&uuml;cklagen nicht darauf ankommen, ob eine solche R&uuml;cklage haushaltsrechtlich zul&auml;ssig sei. Vielmehr reiche eine zweckgerichtete Ansparung von Mitteln, die zur nachhaltigen Zweckerf&uuml;llung des Betriebs gewerblicher Art notwendig sei. Solange die Investitionsabsicht nachgewiesen werde, m&uuml;sse die R&uuml;cklage auch nicht in der Bilanz als solche bezeichnet werden, sondern es gen&uuml;ge ein Ausweis als Gewinnvortrag oder Eigenkapital.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall seien diese Voraussetzungen erf&uuml;llt. Die tats&auml;chliche Durchf&uuml;hrung der Schwimmbadsanierung in sp&auml;teren Jahren sei ein unwiderlegbares Indiz f&uuml;r die Investitionsabsicht. Au&szlig;erdem habe es schon im Jahr 1998 &Uuml;berlegungen zu einer Attraktivit&auml;tssteigerung der B&auml;der gegeben, die im Beschluss des Magistrats vom &#8230; 2005 dokumentiert seien und sich in der Bestandsaufnahme und Schadensanalyse vom &#8230; 2007, in der Machbarkeitsstudie vom &#8230; 2007 sowie in dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom &#8230; 2007 weiter konkretisiert h&auml;tten. Dass der BgA kein eigenes Bankkonto habe und die R&uuml;cklage in der nach Liquidit&auml;tsgesichtspunkten gef&uuml;hrten Kameralistik nicht gezeigt werden k&ouml;nne, sei unerheblich, da ansonsten kein Raum f&uuml;r die steuerrechtliche M&ouml;glichkeit der Bildung von R&uuml;cklagen bliebe. Die vom FG geforderte Sperrung der Mittel im st&auml;dtischen Haushalt habe weder &uuml;ber die allgemeine R&uuml;cklage noch &uuml;ber eine zweckgebundene Sonderr&uuml;cklage erreicht werden k&ouml;nnen. Im &Uuml;brigen f&uuml;hre die Ankn&uuml;pfung an die Zweckerf&uuml;llung der R&uuml;cklagen zu einer Ungleichbehandlung der Regiebetriebe i.S. des Art.&nbsp;3 des Grundgesetzes (GG) gegen&uuml;ber Eigenbetrieben und Eigengesellschaften.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Vorentscheidung aufzuheben, soweit die Klage gegen die Nachforderungsbescheide abgewiesen worden ist, sowie die Nachforderungsbescheide vom 6.&nbsp;September 2010 &uuml;ber Kapitalertragsteuer und Solidarit&auml;tszuschlag zur Kapitalertragsteuer f&uuml;r die Jahre 2005 und 2006 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 8.&nbsp;April 2011 aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision der Kl&auml;gerin als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei Regiebetrieben setze die Anerkennung von R&uuml;cklagen i.S. des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;10 Buchst.&nbsp;b Satz&nbsp;1 EStG voraus, dass die Zwecke des Betriebs gewerblicher Art ohne die R&uuml;cklagenbildung nachhaltig nicht erf&uuml;llt werden k&ouml;nnten (vgl. BMF-Schreiben in BStBl I 2005, 831, Rz&nbsp;23). Dieser eigenst&auml;ndige steuerrechtliche R&uuml;cklagenbegriff korrespondiere weder mit dem handelsrechtlichen noch mit dem kommunalrechtlichen R&uuml;cklagenbegriff, sondern sei mit dem R&uuml;cklagenbegriff bei gemeinn&uuml;tzigen K&ouml;rperschaften vergleichbar. Die Mittel m&uuml;ssten f&uuml;r bestimmte Vorhaben angesammelt werden, f&uuml;r die es bereits konkrete Zeitvorstellungen gebe. Fehlten solche konkreten Zeitvorstellungen, komme es alternativ darauf an, ob die Durchf&uuml;hrung des Vorhabens glaubhaft und finanziell in einem angemessenen Zeitraum m&ouml;glich sei. Diese &#8211;im Vergleich zu Eigenbetrieben und Eigengesellschaften&#8211; zus&auml;tzlichen Voraussetzungen folgten daraus, dass die Tr&auml;gerk&ouml;rperschaft im Fall eines Regiebetriebs unmittelbar &uuml;ber die Gewinne des Betriebs gewerblicher Art verf&uuml;gen k&ouml;nne. Dieser Unterschied rechtfertige im Rahmen des Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 GG eine differenzierende Betrachtungsweise.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall seien die zus&auml;tzlichen Voraussetzungen nicht erf&uuml;llt. Der unverbindliche Magistratsbeschluss vom &#8230; 2005 reiche nicht aus, da nicht absehbar gewesen sei, ob &uuml;berhaupt und wann mit der Schwimmbadsanierung begonnen werde. Zudem widerspreche der Vorratsbeschluss f&uuml;r die Jahre ab 2005 haushaltsrechtlichen Grunds&auml;tzen, insbesondere dem J&auml;hrlichkeitsprinzip.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision, die sich ausschlie&szlig;lich auf die Entscheidung des FG zu den als Sammelbescheid erlassenen Nachforderungsbescheiden und nicht auf die Entscheidung des FG zu den gesonderten Feststellungen des steuerlichen Einlagekontos gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 KStG bezieht, ist hinsichtlich der Nachforderungen der Kapitalertragsteuer begr&uuml;ndet und f&uuml;hrt insoweit zur Aufhebung des FG-Urteils. Die Nachforderungsbescheide vom 6.&nbsp;September 2010 &uuml;ber Kapitalertragsteuer f&uuml;r die Jahre 2005 und 2006 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 8.&nbsp;April 2011 sind dahin zu &auml;ndern, dass die Kapitalertragsteuer wegen Einstellung der Gewinne in die R&uuml;cklagen auf 0&nbsp;EUR festgesetzt wird (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Hinsichtlich der Nachforderungen des Solidarit&auml;tszuschlags zur Kapitalertragsteuer ist die Revision im Ergebnis unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 und 4 FGO). Insoweit ist die Klage unzul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FG ist zu Unrecht von der Rechtm&auml;&szlig;igkeit der Nachforderungsbescheide &uuml;ber Kapitalertragsteuer f&uuml;r die Jahre 2005 und 2006 ausgegangen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zwar durfte das FA die Kl&auml;gerin wegen fehlender Abgabe einer Kapitalertragsteueranmeldung i.S. des &sect;&nbsp;45a EStG f&uuml;r eine Entrichtungsschuld des BgA im Wege des Nachforderungsbescheids in Anspruch nehmen (&sect;&nbsp;167 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Alternative&nbsp;2 der Abgabenordnung &#8211;AO&#8211; i.V.m. &sect;&nbsp;155 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO, &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;10 Buchst.&nbsp;b EStG, &sect;&nbsp;43 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;7c EStG und &sect;&nbsp;44 Abs.&nbsp;6 S&auml;tze&nbsp;1 und&nbsp;4 sowie Abs.&nbsp;1 S&auml;tze&nbsp;3 bis&nbsp;5 EStG). Die Kapitalertragsteuer betr&auml;gt aber 0&nbsp;EUR, da die vom BgA in den Streitjahren erzielten Gewinne gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;10 Buchst.&nbsp;b Satz&nbsp;1 EStG den R&uuml;cklagen zugef&uuml;hrt worden sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;10 Buchst.&nbsp;b Satz&nbsp;1 EStG geh&ouml;rt zu den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen unter anderem der nicht den R&uuml;cklagen zugef&uuml;hrte Gewinn eines Betriebs gewerblicher Art i.S. des &sect;&nbsp;4 KStG ohne eigene Rechtspers&ouml;nlichkeit. Weitere Voraussetzungen sind, dass der Betrieb gewerblicher Art nicht von der K&ouml;rperschaftsteuer befreit ist und seinen Gewinn durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich ermittelt oder mehr als 350.000&nbsp;EUR Umsatz im Kalenderjahr oder mehr als 30.000&nbsp;EUR Gewinn im Wirtschaftsjahr hat. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;10 Buchst.&nbsp;b Satz&nbsp;2 EStG f&uuml;hrt die sp&auml;tere Aufl&ouml;sung der R&uuml;cklagen zu Zwecken au&szlig;erhalb des Betriebs gewerblicher Art ebenfalls zu einem Gewinn i.S. des Satzes&nbsp;1.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Regelungen enthalten eine Aussch&uuml;ttungsfiktion, da wegen der fehlenden rechtlichen Selbst&auml;ndigkeit des Betriebs gewerblicher Art keine tats&auml;chlichen Aussch&uuml;ttungen m&ouml;glich sind (Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 11.&nbsp;Juli 2007 I&nbsp;R&nbsp;105\/05, BFHE 218, 327, BStBl II 2007, 841, unter II.1.; vom 16.&nbsp;November 2011 I&nbsp;R&nbsp;108\/09, BFHE 236, 48, BStBl II 2013, 328, Rz&nbsp;12). Soweit f&uuml;r diese fiktiven Aussch&uuml;ttungen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;1 bis&nbsp;6 KStG, die gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;7 KStG sinngem&auml;&szlig; anwendbar sind, Betr&auml;ge aus dem steuerlichen Einlagekonto als verwendet gelten, liegen keine steuerpflichtigen Eink&uuml;nfte vor (&sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;10 Buchst.&nbsp;b Satz&nbsp;5 i.V.m. Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 EStG). Im Ergebnis soll f&uuml;r juristische Personen des &ouml;ffentlichen Rechts und deren wirtschaftliche Bet&auml;tigung in der Form eines rechtlich unselbst&auml;ndigen Betriebs gewerblicher Art eine zweite Besteuerungsebene geschaffen werden, die aus Gr&uuml;nden der Wettbewerbsgleichheit zu einer &auml;hnlichen Gesamtsteuerbelastung wie bei Kapitalgesellschaften und ihren Gesellschaftern f&uuml;hrt (vgl. BFH-Urteile in BFHE 218, 327, BStBl II 2007, 841, unter II.1.; vom 23.&nbsp;Januar 2008 I&nbsp;R&nbsp;18\/07, BFHE 220, 357, BStBl II 2008, 573, unter II.2.b&nbsp;aa; vom 25.&nbsp;M&auml;rz 2015 I&nbsp;R&nbsp;52\/13, BFHE 250, 46, BStBl II 2016, 172).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r die Eink&uuml;nfte i.S. des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;10 Buchst.&nbsp;b EStG f&auml;llt gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;43 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;7c EStG Kapitalertragsteuer an, die gem&auml;&szlig; &sect;&sect;&nbsp;2 Nr.&nbsp;2, 32 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 KStG abgeltende Wirkung hat und in den Streitjahren gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;43a Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 EStG 10&nbsp;% betr&auml;gt. Auch wenn der Betrieb gewerblicher Art mangels eigener Rechtspers&ouml;nlichkeit mit seiner Tr&auml;gerk&ouml;rperschaft zivilrechtlich identisch ist, gelten dabei gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;44 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 EStG die juristische Person des &ouml;ffentlichen Rechts als Gl&auml;ubigerin der Kapitalertr&auml;ge (und damit gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;44 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;4 i.V.m. Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG als Schuldnerin der Kapitalertragsteuer) und der Betrieb gewerblicher Art als Schuldner der Kapitalertr&auml;ge, der gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;44 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;4 i.V.m. Abs.&nbsp;1 S&auml;tze&nbsp;3 bis&nbsp;5 EStG grunds&auml;tzlich der Entrichtungsschuldner der Kapitalertragsteuer ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Alleiniges Steuersubjekt bleibt aber auch f&uuml;r die Entrichtungsschuld der Kapitalertragsteuer des Betriebs gewerblicher Art ausschlie&szlig;lich die Tr&auml;gerk&ouml;rperschaft, da dem Betrieb gewerblicher Art eine rechtliche Organisationsform fehlt, die nach den Regelungen der Abgabenordnung handlungsf&auml;hig ist (zur K&ouml;rperschaftsteuer des Betriebs gewerblicher Art grundlegend BFH-Urteil vom 13.&nbsp;M&auml;rz 1974 I&nbsp;R&nbsp;7\/71, BFHE 112, 61, BStBl II 1974, 391; zum Streitstand Bott in Ernst &#038; Young, KStG, &sect;&nbsp;4 Rz&nbsp;19&nbsp;ff., und Meier\/Semelka in Herrmann\/Heuer\/Raupach &#8211;HHR&#8211;, &sect;&nbsp;4 KStG Rz&nbsp;6, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kapitalertragsteuer f&uuml;r Gewinne des Betriebs gewerblicher Art entsteht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;44 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;2 EStG zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung, sp&auml;testens aber acht Monate nach Ablauf des Wirtschaftsjahrs. Davon zu trennen ist der Zufluss der Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen i.S. des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;10 Buchst.&nbsp;b Satz&nbsp;1 EStG bei der Tr&auml;gerk&ouml;rperschaft. Im Fall eines Regiebetriebs flie&szlig;en diese Eink&uuml;nfte zeitgleich (phasenkongruent) mit der Entstehung der Gewinne zum Abschluss des jeweiligen Wirtschaftsjahrs zu, im Fall eines Eigenbetriebs dagegen grunds&auml;tzlich erst im Folgejahr (vgl. BFH-Urteil vom 11.&nbsp;September 2013 I&nbsp;R&nbsp;77\/11, BFHE 242, 481, BStBl II 2015, 161, Rz&nbsp;20, m.w.N.). Dies folgt aus den unterschiedlichen haushalterischen Grundlagen. W&auml;hrend Eigenbetriebe finanzwirtschaftlich Sonderverm&ouml;gen der Tr&auml;gerk&ouml;rperschaft sind, deren Gewinn erst dann in den allgemeinen Haushalt der Tr&auml;gerk&ouml;rperschaft &uuml;berf&uuml;hrt wird, wenn dies das hierf&uuml;r zust&auml;ndige Gremium beschlie&szlig;t, flie&szlig;en Einnahmen der Regiebetriebe unmittelbar in den Haushalt der Tr&auml;gerk&ouml;rperschaft und Ausgaben werden unmittelbar aus dem Haushalt der Tr&auml;gerk&ouml;rperschaft bestritten (BFH-Urteile in BFHE 220, 357, BStBl II 2008, 573, unter II.2.&nbsp;b&nbsp;cc; in BFHE 236, 48, BStBl II 2013, 328, Rz&nbsp;14).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Unter Ber&uuml;cksichtigung dieser Grunds&auml;tze f&auml;llt f&uuml;r die vom BgA erzielten Gewinne der Jahre 2005 und 2006 keine Kapitalertragsteuer an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Das FG geht zun&auml;chst zutreffend von der grunds&auml;tzlichen Anwendbarkeit des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;10 Buchst.&nbsp;b EStG aus. Der in Form eines Regiebetriebs gef&uuml;hrte BgA ohne eigene Rechtspers&ouml;nlichkeit ist nach den Feststellungen des FG (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) nicht von der K&ouml;rperschaftsteuer befreit und ermittelt den Gewinn durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dar&uuml;ber hinaus stellt das FG zutreffend auf die handelsrechtlichen Jahres&uuml;bersch&uuml;sse i.S. des &sect;&nbsp;275 des Handelsgesetzbuchs (HGB) als &quot;Gewinn&quot; i.S. des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;10 Buchst.&nbsp;b Satz&nbsp;1 EStG ab (vgl. BFH-Urteil in BFHE 242, 481, BStBl II 2015, 161, Rz&nbsp;21). Deshalb war insbesondere keine Steuerfreistellung f&uuml;r Dividenden gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;1 KStG zu ber&uuml;cksichtigen. Ma&szlig;gebend sind die nach den handelsrechtlichen Grunds&auml;tzen ordnungsm&auml;&szlig;iger Buchf&uuml;hrung zutreffenden Jahresergebnisse, die auf Grundlage der Feststellungen des FG (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) im Streitfall &#8230;&nbsp;EUR zum 31.&nbsp;Dezember 2005 und &#8230;&nbsp;EUR zum 31.&nbsp;Dezember 2006 betragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Dass das FG die Einstellung der Gewinne in die R&uuml;cklagen i.S. des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;10 Buchst.&nbsp;b Satz&nbsp;1 EStG abgelehnt hat, war dagegen rechtsfehlerhaft. Der BgA hat seine Gewinne den R&uuml;cklagen zugef&uuml;hrt, so dass in den Streitjahren keine kapitalertragsteuerpflichtigen Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen angefallen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Die Bildung einer R&uuml;cklage i.S. des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;10 Buchst.&nbsp;b Satz&nbsp;1 EStG ist auch bei einem als Regiebetrieb gef&uuml;hrten Betrieb gewerblicher Art m&ouml;glich (a.A. Bott, Deutsche Steuer-Zeitung &#8211;DStZ&#8211; 2009, 710, 724; kritisch auch HHR\/ Meier\/Semelka, &sect;&nbsp;4 KStG Rz&nbsp;127; Bott, DStZ 2015, 112, 122).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Gesetz werden weder der Begriff der &quot;R&uuml;cklagen&quot; noch die Voraussetzungen einer Zuf&uuml;hrung zu den R&uuml;cklagen definiert. Allerdings ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass der Gesetzgeber mit den Regelungen zu den Betrieben gewerblicher Art grunds&auml;tzlich das Ziel verfolgt, die Gleichbehandlung dieser Betriebe mit Kapitalgesellschaften zu erreichen (BTDrucks 14\/2683, S.&nbsp;114&nbsp;f.). Die Aussch&uuml;ttungsfiktion des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;10 Buchst.&nbsp;b EStG und die Fiktion des &sect;&nbsp;44 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 EStG, die Tr&auml;gerk&ouml;rperschaft als Gl&auml;ubigerin der Kapitalertr&auml;ge und den Betrieb gewerblicher Art als Schuldner der Kapitalertr&auml;ge anzusehen, beruht auf dem Gedanken, den Betrieb gewerblicher Art zur Schaffung zweier Besteuerungsebenen wie eine &quot;virtuelle Kapitalgesellschaft&quot; (M&auml;rtens in Gosch, KStG, 3.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;4 Rz&nbsp;22) zu behandeln. Dieser Gedanke einer virtuellen Kapitalgesellschaft gilt sowohl f&uuml;r Eigen- als auch f&uuml;r Regiebetriebe und umfasst grunds&auml;tzlich auch die M&ouml;glichkeit, Gewinne des Betriebs gewerblicher Art nicht sofort im Wege der Aussch&uuml;ttung der zweiten Besteuerungsebene zuf&uuml;hren zu m&uuml;ssen, sondern speichern zu d&uuml;rfen. Dem entspricht die gesetzlich einger&auml;umte M&ouml;glichkeit, R&uuml;cklagen bilden zu d&uuml;rfen, die erst zum Zeitpunkt der sp&auml;teren Aufl&ouml;sung die zweite Besteuerungsebene ausl&ouml;sen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Unterschiede zwischen Eigen- und Regiebetrieben f&uuml;hren zu keinem anderen Ergebnis. Zwar kann die Tr&auml;gerk&ouml;rperschaft bei Regiebetrieben im Gegensatz zu Eigenbetrieben unmittelbar &uuml;ber den Gewinn verf&uuml;gen. Dem Gesetz ist aber hinsichtlich der Zul&auml;ssigkeit der R&uuml;cklagenbildung keine Differenzierung zwischen Eigen- und Regiebetrieben zu entnehmen. Vielmehr spricht das Ziel einer Gleichbehandlung s&auml;mtlicher Betriebe gewerblicher Art ohne eigene Rechtspers&ouml;nlichkeit mit Kapitalgesellschaften f&uuml;r ein steuerrechtliches Verst&auml;ndnis der R&uuml;cklagen, das grunds&auml;tzlich sowohl f&uuml;r Eigen- als auch f&uuml;r Regiebetriebe gilt. Au&szlig;erdem ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass die Annahme der kapitalertragsteuerpflichtigen Aussch&uuml;ttung bei einem Betrieb gewerblicher Art ohne eigene Rechtspers&ouml;nlichkeit lediglich auf einer Fiktion beruht. Damit ist auch die Ausnahme der Zuf&uuml;hrung zu den R&uuml;cklagen nur eine Fiktion, die nicht allein unter Hinweis auf die tats&auml;chliche unmittelbare Verf&uuml;gungsbefugnis der Tr&auml;gerk&ouml;rperschaft verneint werden kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Der Senat folgt nicht der Auslegung der Finanzverwaltung, wonach die R&uuml;cklagenbildung bei Regiebetrieben nur unter bestimmten zus&auml;tzlichen Voraussetzungen zuzulassen sei (BMF-Schreiben vom 9.&nbsp;Januar 2015 IV&nbsp;C&nbsp;2&nbsp;&#8211;S&nbsp;2706-&nbsp;a\/13\/10001, BStBl I 2015, 111, Rz&nbsp;35; zustimmend Bl&uuml;mich\/Ratschow, &sect;&nbsp;20 EStG Rz&nbsp;344).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r diese zus&auml;tzlichen Voraussetzungen fehlt eine gesetzliche Grundlage (gl.A. Bott, DStZ 2015, 112, 122; Bott\/Schiffers, DStZ 2013, 886, 900). Sie wurden auch nicht durch das Urteil des I.&nbsp;Senats des BFH in BFHE 236, 48, BStBl II 2013, 328 (Rz&nbsp;16) best&auml;tigt (a.A. wohl B&uuml;rstinghaus in Hidien\/J&uuml;rgens, Die Beteuerung der &ouml;ffentlichen Hand, &sect;&nbsp;5 Rz&nbsp;884&nbsp;f.). Bei diesen Ausf&uuml;hrungen handelte es sich lediglich um ein obiter dictum. Entscheidend war in jener Entscheidung allein, aus den unterschiedlichen haushalterischen Vorgaben f&uuml;r Regie- und Eigenbetriebe abzuleiten, dass die zu diesem Zeitpunkt nach Auffassung der Finanzverwaltung f&uuml;r s&auml;mtliche Betriebe gewerblicher Art ohne eigene Rechtspers&ouml;nlichkeit geltenden Einschr&auml;nkungen f&uuml;r die Bildung von R&uuml;cklagen (BMF-Schreiben in BStBl I 2005, 831, Rz&nbsp;23) jedenfalls nicht auf Eigenbetriebe anwendbar seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Die Zuf&uuml;hrung zu den R&uuml;cklagen i.S. des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;10 Buchst.&nbsp;b Satz&nbsp;1 EStG setzt dar&uuml;ber hinaus weder den formalen Ausweis als handelsbilanzielle R&uuml;cklage i.S. des &sect;&nbsp;272 HGB noch eine haushaltsrechtlich bindende Mittelreservierung auf Ebene der Tr&auml;gerk&ouml;rperschaft voraus (vgl. auch Kr&auml;mer in D&ouml;tsch\/Pung\/M&ouml;hlenbrock &#8211;D\/P\/M&#8211;, Kommentar zum KStG und EStG, &sect;&nbsp;4 KStG Rz&nbsp;305a und 309). F&uuml;r eine entsprechende Einschr&auml;nkung der vom Gesetzgeber ausdr&uuml;cklich einger&auml;umten Dispositionsbefugnis ist in &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;10 Buchst.&nbsp;b Satz&nbsp;1 EStG ebenfalls keine ausreichende gesetzliche Grundlage erkennbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Auslegung des R&uuml;cklagenbegriffs muss sich vielmehr an dem steuerlichen Zweck orientieren, auch Betrieben gewerblicher Art die M&ouml;glichkeit zu er&ouml;ffnen, ihre handelsrechtlichen Gewinne erst dann der Kapitalertragsteuer zu unterwerfen, wenn sie nicht mehr f&uuml;r Zwecke des Betriebs genutzt, sondern auf die Ebene der Tr&auml;gerk&ouml;rperschaft &uuml;berf&uuml;hrt werden. Au&szlig;erdem ist der fiktive Charakter der R&uuml;cklagen i.S. des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;10 Buchst.&nbsp;b Satz&nbsp;1 EStG zu ber&uuml;cksichtigen. Dem w&uuml;rden sowohl das Erfordernis eines formalen Ausweises als R&uuml;cklage als auch die Ankn&uuml;pfung an eine haushaltsrechtlich bindende Mittelreservierung auf Ebene der Tr&auml;gerk&ouml;rperschaft widersprechen, zumal Letzteres in F&auml;llen wie dem Streitfall, in denen die Tr&auml;gerk&ouml;rperschaft eines Regiebetriebs ihren Haushalt nach den Grunds&auml;tzen der Kameralistik f&uuml;hrt, nur selten erf&uuml;llt werden k&ouml;nnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(4) Dementsprechend hat der BFH f&uuml;r den Fall eines Eigenbetriebs entschieden, dass dessen Gewinne schon dann als den R&uuml;cklagen zugef&uuml;hrt gelten, wenn sie nicht durch einen Aussch&uuml;ttungsbeschluss oder durch eine verdeckte Gewinnaussch&uuml;ttung (vGA) an die Tr&auml;gerk&ouml;rperschaft f&uuml;r Zwecke au&szlig;erhalb des Betriebs gewerblicher Art &uuml;berf&uuml;hrt worden sind (BFH-Urteil in BFHE 236, 48, BStBl II 2013, 328, Rz&nbsp;15 und 22). Damit hat der BFH f&uuml;r Eigenbetriebe best&auml;tigt, dass grunds&auml;tzlich jedes &quot;Stehenlassen&quot; der handelsrechtlichen Gewinne als Eigenkapital f&uuml;r Zwecke des Betriebs gewerblicher Art ausreicht, unabh&auml;ngig davon, ob dies in der Form der Zuf&uuml;hrung zu den Gewinnr&uuml;cklagen, als Gewinnvortrag oder unter einer anderen Position des Eigenkapitals geschieht (vgl. auch BMF-Schreiben in BStBl I 2015, 111, Rz&nbsp;34; Verf&uuml;gung der Oberfinanzdirektion Karlsruhe vom 7.&nbsp;Oktober 2015 S&nbsp;270.6\/43-St&nbsp;212, unter V.2.1.1; Bott in Ernst &#038; Young, a.a.O., &sect;&nbsp;4 Rz&nbsp;452.5; Gastl in Hidien\/J&uuml;rgens, a.a.O., &sect;&nbsp;6 Rz&nbsp;101).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(5) Von dieser Rechtsprechung ist grunds&auml;tzlich auch im Fall eines Regiebetriebs auszugehen, da Eigen- und Regiebetriebe mangels einer entsprechenden Differenzierung in &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;10 Buchst.&nbsp;b EStG so weit wie m&ouml;glich gleich zu behandeln sind. Allerdings ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass bei einem Regiebetrieb &#8211;im Gegensatz zu einem Eigenbetrieb&#8211; kein Aussch&uuml;ttungsbeschluss erforderlich ist, um der Tr&auml;gerk&ouml;rperschaft die Verf&uuml;gung &uuml;ber die Gewinne des Betriebs gewerblicher Art zu erm&ouml;glichen. Deshalb muss anhand objektiver Umst&auml;nde nachvollzogen und &uuml;berpr&uuml;ft werden k&ouml;nnen, dass dem Regiebetrieb die entsprechenden Mittel weiterhin als Eigenkapital zur Verf&uuml;gung stehen. Angesichts der auf Fiktionen basierenden Besteuerungsmerkmale sind hieran aber keine strengen Anforderungen zu stellen. So reicht es im Fall einer kommunalen Gebietsk&ouml;rperschaft grunds&auml;tzlich aus, dass die Bildung der R&uuml;cklagen auf Beschl&uuml;ssen der zust&auml;ndigen Gremien der Tr&auml;gerk&ouml;rperschaft beruht, auch wenn diese Beschl&uuml;sse haushaltsrechtlich nicht bindend sind und sich nicht in einer kameralistischen Buchf&uuml;hrung der Tr&auml;gerk&ouml;rperschaft niederschlagen k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(6) Auch f&uuml;r Liquidit&auml;tsabfl&uuml;sse an die Tr&auml;gerk&ouml;rperschaft, beispielsweise durch Gew&auml;hrung eines Darlehens des Betriebs gewerblicher Art an die Tr&auml;gerk&ouml;rperschaft, gelten grunds&auml;tzlich keine weiteren Einschr&auml;nkungen. Dies folgt zum einen aus der Ankn&uuml;pfung der Aussch&uuml;ttungsfiktion des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;10 Buchst.&nbsp;b EStG an die bilanzielle Gr&ouml;&szlig;e des handelsrechtlichen Jahres&uuml;berschusses, f&uuml;r den Liquidit&auml;ts&uuml;berlegungen grunds&auml;tzlich keine Rolle spielen (vgl. BFH-Urteil in BFHE 242, 481, BStBl II 2015, 161, Rz&nbsp;22 und 25; von&nbsp;Beckerath in Kirchhof, EStG, 17.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;20 Rz&nbsp;64; HHR\/Intemann, &sect;&nbsp;20 EStG Rz&nbsp;360; kritisch zur Ber&uuml;cksichtigung von Liquidit&auml;ts&uuml;berlegungen auch Kr&auml;mer in D\/P\/M, a.a.O., &sect;&nbsp;4 KStG Rz&nbsp;313, und Bott\/Schiffers, DStZ 2013, 886, 892 und 899), und zum anderen aus der grunds&auml;tzlichen Anerkennung von Rechtsbeziehungen zwischen dem Betrieb gewerblicher Art und seiner Tr&auml;gerk&ouml;rperschaft (BFH-Urteil vom 9.&nbsp;Juli 2003 I&nbsp;R&nbsp;48\/02, BFHE 203, 71, BStBl II 2004, 425). Allerdings sind im Verh&auml;ltnis zwischen Tr&auml;gerk&ouml;rperschaft und Betrieb gewerblicher Art die f&uuml;r Kapitalgesellschaften und deren Alleingesellschafter entwickelten Grunds&auml;tze &uuml;ber vGA entsprechend anwendbar (vgl. auch BFH-Urteile vom 10.&nbsp;Juli 1996 I&nbsp;R&nbsp;108-109\/95, BFHE 181, 277, BStBl II 1997, 230; vom 17.&nbsp;Mai 2000 I&nbsp;R&nbsp;50\/98, BFHE 192, 92, BStBl II 2001, 558; BFH-Beschluss vom 6.&nbsp;November 2007 I&nbsp;R&nbsp;72\/06, BFHE 219, 545, BStBl II 2009, 246), wobei wegen der rechtlichen Identit&auml;t zwischen Tr&auml;gerk&ouml;rperschaft und Betrieb gewerblicher Art die zivilrechtliche Wirksamkeit des Rechtsgesch&auml;fts keine Rolle spielen kann (vgl. auch J&uuml;rgens in Hidien\/J&uuml;rgens, a.a.O., &sect;&nbsp;5 Rz&nbsp;421).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(7) Das FG ist im Streitfall von anderen rechtlichen Voraussetzungen ausgegangen. Insbesondere hat es angenommen, dass im Fall eines tats&auml;chlichen Geldflusses an die Tr&auml;gerk&ouml;rperschaft bereits die M&ouml;glichkeit der haushaltsrechtlichen Disposition durch die Tr&auml;gerk&ouml;rperschaft ausreicht, um eine Zuf&uuml;hrung zu den R&uuml;cklagen abzulehnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die Sache ist spruchreif. Nach den bindenden Feststellungen des FG (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) wurden die handelsrechtlichen Jahres&uuml;bersch&uuml;sse auf Basis der schriftlichen Festlegung des Magistrats vom &#8230; 2005 in die Gewinnvortr&auml;ge eingestellt. Zwar durfte der Magistrat sich nach haushaltsrechtlichen Grunds&auml;tzen, insbesondere dem J&auml;hrlichkeitsprinzip, noch nicht f&uuml;r die Verwendung der k&uuml;nftigen Gewinne der Streitzeitr&auml;ume 2005 und 2006 festlegen. Auf eine solche haushaltsrechtliche Bindung kommt es aber nicht an. Au&szlig;erdem hat der Magistrat die Einstellung in die Gewinnvortr&auml;ge in den Vollst&auml;ndigkeitserkl&auml;rungen vom &#8230; 2006 und vom &#8230; 2007 best&auml;tigt. Damit kann im Streitfall ausreichend konkret nachvollzogen werden, dass die Gewinne des BgA nicht an die Tr&auml;gerk&ouml;rperschaft &uuml;berf&uuml;hrt, sondern weiterhin f&uuml;r Zwecke des BgA genutzt werden sollten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Liquidit&auml;tsabfl&uuml;sse im Zusammenhang mit dem von der Kl&auml;gerin gef&uuml;hrten Bankkonto, insbesondere im Hinblick auf die Dividendeneinnahmen des BgA, sind in dessen Bilanz als Forderungen gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin ausgewiesen. Hierdurch kommt hinreichend zum Ausdruck, dass die Mittel dem BgA weiterhin zustehen sollen. Auf Grundlage der Feststellungen des FG (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) ergeben sich auch keine Anhaltspunkte, nach denen das verzinsliche Verrechnungskonto ganz oder teilweise als vGA zu qualifizieren sein k&ouml;nnte (vgl. auch Senatsurteil vom 8.&nbsp;Oktober 1985 VIII&nbsp;R&nbsp;284\/83, BFHE 146, 108, BStBl II 1986, 481; Stimpel in R&ouml;dder\/Herlinghaus\/Neumann, &sect;&nbsp;8 KStG Rz&nbsp;645).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Im Hinblick auf die Nachforderungsbescheide &uuml;ber den Solidarit&auml;tszuschlag zur Kapitalertragsteuer, die von der fachkundig vertretenen Kl&auml;gerin ausdr&uuml;cklich in den Revisionsantrag aufgenommenen worden sind, hat das FG die Klage im Ergebnis zu Recht abgewiesen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;4 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage war insoweit unzul&auml;ssig (&sect;&nbsp;42 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;351 Abs.&nbsp;2 AO). Die Einwendungen der Kl&auml;gerin betreffen ausschlie&szlig;lich die H&ouml;he ihrer Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen und damit die kapitalertragsteuerliche Bemessungsgrundlage. Diese kann gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 des Solidarit&auml;tszuschlaggesetzes in der f&uuml;r die Streitjahre geltenden Fassung nicht mit einer Klage gegen den Solidarit&auml;tszuschlag angegriffen werden (vgl. BFH-Urteil vom 31.&nbsp;Mai 2017 I&nbsp;R&nbsp;37\/15, BFHE 258, 484, BStBl II 2018, 144, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1, 136 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 30.1.2018, VIII R 42\/15ECLI:DE:BFH:2018:U.300118.VIIIR42.15.0 Zul&auml;ssigkeit von R&uuml;cklagen im Regiebetrieb einer kommunalen Gebietsk&ouml;rperschaft &#8211; kapitalertragsteuerliche Bemessungsgrundlage nicht mit Klage gegen den Solidarit&auml;tszuschlag angreifbar Leits&auml;tze Die Bildung einer R&uuml;cklage i.S. des &sect; 20 Abs. 1 Nr. 10 Buchst. b EStG ist auch im Fall des Regiebetriebs einer kommunalen Gebietsk&ouml;rperschaft zul&auml;ssig. Mangels gesetzlicher Beschr&auml;nkungen reicht &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-42-15-zulaessigkeit-von-ruecklagen-im-regiebetrieb-einer-kommunalen-gebietskoerperschaft-kapitalertragsteuerliche-bemessungsgrundlage-nicht-mit-klage-gegen-den-solidaritaetszuschlag-angreifbar\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;R&nbsp;42\/15 &#8211; Zul&auml;ssigkeit von R&uuml;cklagen im Regiebetrieb einer kommunalen Gebietsk&ouml;rperschaft &#8211; kapitalertragsteuerliche Bemessungsgrundlage nicht mit Klage gegen den Solidarit&auml;tszuschlag angreifbar<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69509","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69509","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69509"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69509\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69509"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69509"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69509"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}