{"id":69523,"date":"2018-06-14T18:10:31","date_gmt":"2018-06-14T16:10:31","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69523"},"modified":"2018-06-14T18:10:31","modified_gmt":"2018-06-14T16:10:31","slug":"v-r-18-17-rechnungsangaben-beim-vorsteuerabzug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-18-17-rechnungsangaben-beim-vorsteuerabzug\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;18\/17 &#8211; Rechnungsangaben beim Vorsteuerabzug"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 1.3.2018, V R 18\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.010318.VR18.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Rechnungsangaben beim Vorsteuerabzug<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Die Angabe des Kalendermonats als Leistungszeitpunkt (&sect; 14 Abs. 4 Satz 1 Nr. 6 UStG i.V.m. &sect; 31 Abs. 4 UStDV) kann sich unter Beachtung der unionsrechtlichen Vorgaben aus dem Ausstellungsdatum der Rechnung ergeben, wenn nach den Verh&auml;ltnissen des jeweiligen Einzelfalls davon auszugehen ist, dass die Leistung in dem Monat bewirkt wurde, in dem die Rechnung ausgestellt wurde.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nchen vom 29. M&auml;rz 2017&nbsp;&nbsp;3 K 2565\/16 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Umsatzsteuerbescheide 2005 und 2006 vom 14. Februar 2012 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 29. April 2014 werden dahingehend ge&auml;ndert, dass die Umsatzsteuer 2005 um &#8230; EUR und die Umsatzsteuer 2006 um &#8230; EUR niedriger festgesetzt wird.<\/p>\n<\/p>\n<p>Im &Uuml;brigen wird die Revision zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) nahm in den Streitjahren 2005 und 2006 den Vorsteuerabzug gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) aus 34&nbsp;Rechnungen der A-GmbH in Anspruch. 26 dieser Rechnungen, die die A-GmbH im Zeitraum Februar 2005 bis Januar 2006 erteilt hatte, betrafen die Lieferung von PKW unter Angabe von Hersteller, Fahrzeugtyp und Fahrgestellnummer. Mit einer Ausnahme ergab sich aus diesen Rechnungen auch die Farbe der Lackierung (Rechnungen Nr.&nbsp;05\/328 bis 05\/347 und Nr.&nbsp;05\/349 bis 05\/354). Zu 24 dieser Rechnungen &uuml;bersandte die Kl&auml;gerin sp&auml;ter erg&auml;nzende Unterlagen. Keine Erg&auml;nzung erfolgte zu den Rechnungen Nr.&nbsp;07\/329 vom 24.&nbsp;Februar 2005 und Nr.&nbsp;05\/330 vom 28.&nbsp;Februar 2005.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die A-GmbH erteilte sieben weitere Rechnungen im Zeitraum M&auml;rz bis November 2006. F&uuml;nf dieser Rechnungen f&uuml;hrten als Leistungsgegenstand &quot;Werbungskosten lt. Absprache&quot; (Rechnungen Nr.&nbsp;06\/357 bis 06\/360 und 06\/362), eine Rechnung &quot;Aquisitions-Aufwand&quot; (Rechnung Nr.&nbsp;06\/356) sowie eine Rechnung &quot;&Uuml;berf&uuml;hrungs- und Reinigungskosten&quot; (Rechnung Nr.&nbsp;06\/355) auf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dar&uuml;ber hinaus bezog sich die Rechnung Nr.&nbsp;05\/348 vom 21.&nbsp;November 2005 ohne weitere Angaben auf &quot;&Uuml;berf&uuml;hrungskosten&quot; f&uuml;r einen PKW. Zu diesen insgesamt acht Rechnungen reichte die Kl&auml;gerin im finanzgerichtlichen Verfahren keine erg&auml;nzenden Unterlagen ein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der von der Kl&auml;gerin geltend gemachte Vorsteuerabzug aus diesen 34&nbsp;Rechnungen wurde im Rahmen einer Au&szlig;enpr&uuml;fung beanstandet, da die Rechnungen keine Angabe zur Steuernummer des Leistenden enthielten. Die A-GmbH erg&auml;nzte alle Rechnungen w&auml;hrend der Au&szlig;enpr&uuml;fung um diese Angabe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Anschluss an die Au&szlig;enpr&uuml;fung ging der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) davon aus, dass der Kl&auml;gerin der Vorsteuerabzug aufgrund der Berichtigung erst f&uuml;r das Jahr der Berichtigung in 2011 zustehe. Das FA erlie&szlig; ge&auml;nderte Steuerfestsetzungen f&uuml;r die beiden Streitjahre, in denen es den Vorsteuerabzug im Umfang der beanstandeten Rechnungen versagte. Der hiergegen eingelegte Einspruch hatte keinen Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Demgegen&uuml;ber gab das Finanzgericht (FG) mit seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2017, 1037 ver&ouml;ffentlichten Urteil der Klage statt. Danach habe die in 2011 erfolgte Erg&auml;nzung der Rechnungen nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH), der sich der Bundesfinanzhof (BFH) angeschlossen habe, auf die Streitjahre zur&uuml;ckgewirkt. Dem Vorsteuerabzug stehe auch nicht entgegen, dass die Rechnungen keine Angaben zum Leistungszeitpunkt enthielten und die Angaben zum Leistungsgegenstand mangelhaft seien. Denn die Kl&auml;gerin habe auf einen gerichtlichen Hinweis vom 19.&nbsp;Dezember 2016 hierzu mit Schriftsatz vom 22.&nbsp;M&auml;rz 2017 diverse weitere Unterlagen beigebracht, so dass diese M&auml;ngel behoben worden seien. Dabei komme den in den Streitjahren zu beachtenden Bestimmungen der Sechsten Richtlinie 77\/388\/EWG des Rates vom 17.&nbsp;Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern &#8211; Gemeinsames Mehrwertsteuersystem: einheitliche steuerpflichtige Bemessungsgrundlage (Richtlinie 77\/388\/EWG) Vorrang vor &sect;&nbsp;31 der Umsatzsteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung (UStDV) zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen wendet sich das FA mit seiner Revision. Trotz der Erg&auml;nzung der Rechnungen um die Angabe der Steuernummer des Leistenden fehlten zumindest teilweise hinreichende Angaben zur Leistungsbeschreibung. Die Rechnungen enthielten auch keine Angaben zum Leistungszeitpunkt. Das Nachreichen von Unterlagen durch Schriftsatz vom 22.&nbsp;M&auml;rz 2017 habe nicht zu einer Rechnungsberichtigung gef&uuml;hrt. Diese Unterlagen bez&ouml;gen sich zudem nicht auf die Eingangs-, sondern auf die nachgelagerten Ausgangsleistungen der Kl&auml;gerin. Abweichendes ergebe sich auch nicht aus der Rechtsprechung des EuGH. Angaben zum blo&szlig;en Ende eines Leistungszeitraums gen&uuml;gten nicht. Die sich aus &sect;&nbsp;31 UStDV ergebenden Erfordernisse seien nicht unionsrechtswidrig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>das Urteil des FG aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Geltendmachung von Rechnungsm&auml;ngeln, die im Rahmen der Au&szlig;enpr&uuml;fung nicht beanstandet worden seien, sei rechtsmissbr&auml;uchlich. Ihr sei Vertrauensschutz zu gew&auml;hren. Die von ihr mit Schriftsatz vom 22.&nbsp;M&auml;rz 2017 vorgelegten erg&auml;nzenden Informationen seien zu ber&uuml;cksichtigen. Das FA d&uuml;rfe sich nicht auf die Pr&uuml;fung der Rechnung beschr&auml;nken.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision des FA ist begr&uuml;ndet und das Urteil des FG aufzuheben. Das FG hat zu Unrecht den Vorsteuerabzug aus den Rechnungen mit den Leistungsbeschreibungen &quot;Werbungskosten lt. Absprache&quot;, &quot;Aquisitions-Aufwand&quot;, &quot;&Uuml;berf&uuml;hrungs- und Reinigungskosten&quot; und &quot;&Uuml;berf&uuml;hrungskosten&quot; bejaht. Insoweit ist die Klage abzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Im &Uuml;brigen ist die Revision unbegr&uuml;ndet und zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Den Vorsteuerabzug kann nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 UStG nur aus&uuml;ben, wer im Besitz einer nach den &sect;&sect;&nbsp;14, 14a UStG ausgestellten Rechnung ist. Unionsrechtlich beruhte dies in den Streitjahren auf Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a der Richtlinie 77\/388\/EWG i.d.F. der Richtlinie 2001\/115\/EG des Rates vom 20.&nbsp;Dezember 2001 zur &Auml;nderung der Richtlinie 77\/388\/EWG (Richtlinie 2001\/115\/EG) und auf den dort enthaltenen Verweis auf Art.&nbsp;22 Abs.&nbsp;3 der Richtlinie 77\/388\/EWG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die zum Vorsteuerabzug berechtigende Rechnung hat insbesondere Angaben zu der dem Leistenden erteilten Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, zur Menge und Art (handels&uuml;bliche Bezeichnung) der gelieferten Gegenst&auml;nde und zum Umfang und zur Art der sonstigen Leistung sowie zum Zeitpunkt der Lieferung oder sonstigen Leistung zu enthalten (&sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2, 5 und 6 UStG). Unionsrechtlich ergab sich dies aus Art.&nbsp;22 Abs.&nbsp;3 Buchst.&nbsp;b dritter, sechster und siebter Gedankenstrich und Buchst.&nbsp;e der Richtlinie 77\/388\/EWG i.d.F. der Richtlinie 2001\/115\/EG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Im Streitfall hat das FG den Vorsteuerabzug aus den Rechnungen mit den Leistungsbeschreibungen &quot;Werbungskosten lt. Ab-sprache&quot;, &quot;Aquisitions-Aufwand&quot;, &quot;&Uuml;berf&uuml;hrungs- und Reinigungskosten&quot; und &quot;&Uuml;berf&uuml;hrungskosten, unter Versto&szlig; gegen &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 UStG i.V.m. &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 UStG bejaht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung muss die Rechnung Angaben tats&auml;chlicher Art enthalten, welche die Identifizierung der abgerechneten Leistung erm&ouml;glichen. Der Aufwand zur Identifizierung der Leistung muss dahingehend begrenzt sein, dass die Rechnungsangaben eine eindeutige und leicht nachpr&uuml;fbare Feststellung der Leistung, &uuml;ber die abgerechnet worden ist, erm&ouml;glichen. Was zur Erf&uuml;llung dieser Voraussetzung erforderlich ist, richtet sich nach den Umst&auml;nden des Einzelfalls (z.B. BFH-Urteile vom 10.&nbsp;November 1994 V&nbsp;R&nbsp;45\/93, BFHE 176, 472, BStBl II 1995, 395, unter II.2.a; vom 8.&nbsp;Oktober 2008 V&nbsp;R&nbsp;59\/07, BFHE 222, 189, BStBl II 2009, 218, unter II.2.a, und vom 16.&nbsp;Januar 2014 V&nbsp;R&nbsp;28\/13, BFHE 244, 126, BStBl II 2014, 867, unter II.1.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dem entspricht es, wenn es der EuGH gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;226 Nr.&nbsp;6 der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.&nbsp;November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem f&uuml;r erforderlich ansieht, Umfang und Art der erbrachten Dienstleistungen zu pr&auml;zisieren, ohne dass dabei eine ersch&ouml;pfende Beschreibung der konkret erbrachten Dienstleistungen erforderlich ist, da es darauf ankommt, dass es die Rechnungsangaben den Steuerverwaltungen erm&ouml;glichen, die Entrichtung der geschuldeten Steuer und ggf. das Bestehen des Vorsteuerabzugsrechts zu kontrollieren (EuGH-Urteil Barlis 06 vom 15.&nbsp;September 2016 C-516\/14, EU:C:2016:690, Rz&nbsp;26&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Streitfall gen&uuml;gen die in den Rechnungen enthaltenen Leistungsbeschreibungen &quot;Werbungskosten lt. Absprache&quot;, &quot;Aquisitions-Aufwand&quot;, &quot;&Uuml;berf&uuml;hrungs- und Reinigungskosten&quot; und &quot;&Uuml;berf&uuml;hrungskosten&quot; nicht. In allen F&auml;llen erlauben die Leistungsbeschreibungen keinen R&uuml;ckschluss auf den Ort der Leistungserbringung und eine m&ouml;gliche Steuerpflicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Damit fehlt es f&uuml;r eine zum Vorsteuerabzug berechtigende Rechnung an einer ordnungsgem&auml;&szlig;en Leistungsbeschreibung. Dieser Mangel wurde weder durch eine Rechnungsberichtigung noch in sonstiger Weise behoben. Insbesondere hat die Kl&auml;gerin hinsichtlich dieser Rechnungen auch keine erg&auml;nzenden Unterlagen vorgelegt, so dass &uuml;ber m&ouml;gliche weitere Folgen, die sich aus dem EuGH-Urteil Barlis 06 (EU:C:2016:690) ergeben k&ouml;nnten, nicht zu entscheiden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Danach ist das Urteil des FG insoweit aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen kann sich die Kl&auml;gerin auch nicht auf den von ihr geltend gemachten Vertrauensschutz berufen. So ist es insbesondere mit dem Grundsatz der Rechtssicherheit vereinbar, wenn das FA &quot;abgezogene Mehrwertsteuer&quot; oder Mehrwertsteuer f&uuml;r bereits erbrachte Leistungen, die dieser Steuer h&auml;tten unterworfen werden m&uuml;ssen, innerhalb der Verj&auml;hrungsfrist nacherhebt (EuGH-Urteil Nigl vom 12.&nbsp;Oktober 2016 C-340\/15, EU:C:2016:764, Rz&nbsp;48). Dies gilt auch f&uuml;r die Kontrolle eines vom Steuerpflichtigen in Anspruch genommenen Vorsteuerabzugs. Dabei entsteht aufgrund einer nur eingeschr&auml;nkten Beanstandung durch das FA kein schutzw&uuml;rdiges Vertrauen dahingehend, dass das FG oder der BFH bei einer gerichtlichen Kontrolle des Verwaltungshandelns dessen Rechtm&auml;&szlig;igkeit auf zus&auml;tzliche &Uuml;berlegungen st&uuml;tzt. Dies folgt f&uuml;r das finanzgerichtliche Verfahren bereits aus dem Amtsermittlungsgrundsatz (&sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 FGO). Zudem besteht eine Bindung nur an das Klagebegehren (&sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 FGO), nicht aber an die vom FA vorgebrachten Angriffs- und Verteidigungsmittel.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Im &Uuml;brigen hat das FG den Vorsteuerabzug im Ergebnis rechtsfehlerfrei bejaht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach der Rechtsprechung des EuGH, der sich der BFH bereits angeschlossen hat, k&ouml;nnen Rechnungen, die fehlende oder fehlerhafte Angaben aufweisen, mit R&uuml;ckwirkung auf den Zeitpunkt der erstmaligen Rechnungserteilung berichtigt werden (EuGH-Urteil Senatex vom 15.&nbsp;September 2016 C-518\/14, EU:C:2016:691; BFH-Urteil vom 20.&nbsp;Oktober 2016 V&nbsp;R&nbsp;26\/15, BFHE 255, 348, Leitsatz&nbsp;1). Dies gilt jedenfalls dann, wenn die Rechnung Angaben zum Rechnungsaussteller, zum Leistungsempf&auml;nger, zur Leistungsbeschreibung, zum Entgelt und zur gesondert ausgewiesenen Umsatzsteuer enth&auml;lt (BFH-Urteil in BFHE 255, 348, Leitsatz&nbsp;2). Im nationalen Recht folgt dies aus &sect;&nbsp;31 Abs.&nbsp;5 UStDV, der eine Berichtigung bis zum Schluss der letzten m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG zul&auml;sst (BFH-Urteil in BFHE 255, 348, Leitsatz&nbsp;3).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Danach konnten im Streitfall die Rechnungen &uuml;ber die PKW-Lieferungen um die fehlende Angabe zur Steuernummer des Leistenden erg&auml;nzt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Weitergehende Rechnungsm&auml;ngel bestanden entgegen dem Urteil des FG nicht, so dass es auf die &Uuml;berlegungen des FG zu einem Vorsteuerabzug trotz fehlerhafter Rechnung und ohne Rechnungsberichtigung nicht ankommt. Insbesondere liegt aufgrund der Angabe des Ausstellungsdatums (&sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 UStG) nach den Verh&auml;ltnissen des Streitfalls auch die nach &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 UStG erforderliche Angabe des Lieferzeitpunkts vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach &sect;&nbsp;31 Abs.&nbsp;4 UStDV kann als Zeitpunkt der Lieferung oder sonstigen Leistung (&sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 UStG) der Kalendermonat angegeben werden, in dem die Leistung ausgef&uuml;hrt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Angabe des Kalendermonats als Leistungszeitpunkt kann sich dabei unter Beachtung der unionsrechtlichen Vorgaben aus dem Ausstellungsdatum der Rechnung ergeben, wenn nach den Verh&auml;ltnissen des jeweiligen Einzelfalls davon auszugehen ist, dass die Leistung in dem Monat bewirkt wurde, in dem die Rechnung ausgestellt wurde. Denn nach dem EuGH-Urteil Barlis 06 (EU:C:2016:690, Rz&nbsp;44) darf sich die Steuerverwaltung nicht auf die Pr&uuml;fung der Rechnung selbst beschr&auml;nken, sondern hat auch die vom Steuerpflichtigen beigebrachten zus&auml;tzlichen Informationen zu ber&uuml;cksichtigen. Dies ist insbesondere f&uuml;r die Pr&uuml;fung zu ber&uuml;cksichtigen, ob aufgrund einer Auslegung der Rechnung entsprechend &sect;&nbsp;133 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs vom Vorliegen der erforderlichen Rechnungsangaben auszugehen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Im Streitfall folgt danach auf der Grundlage der f&uuml;r den Senat bindenden Feststellungen des FG (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) aus der Angabe des Ausstellungsdatums auch der Lieferzeitpunkt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Denn unter Ber&uuml;cksichtigung der erg&auml;nzenden Angaben der Kl&auml;gerin ist davon auszugehen, dass mit den Rechnungen &uuml;ber jeweils einmalige Liefervorg&auml;nge &uuml;ber PKWs abgerechnet wurde, die branchen&uuml;blich mit oder im unmittelbaren Zusammenhang mit der Rechnungserteilung ausgef&uuml;hrt wurden. Damit folgt bei der gebotenen Auslegung der Rechnungsangaben aus dem Ausstellungsdatum, dass die jeweilige Lieferung im Kalendermonat der Rechnungserteilung ausgef&uuml;hrt wurde, so dass die Angabe des Ausstellungsdatums als Angabe i.S. von &sect;&nbsp;31 Abs.&nbsp;4 UStDV anzusehen ist. Dem steht das EuGH-Urteil Barlis 06 (EU:C:2016:690, Leitsatz&nbsp;1) nicht entgegen, da sich die dort f&uuml;r erforderlich gehaltene genaue Angabe des Leistungszeitpunkts auf zeitraumbezogene Leistungen bezog, die &uuml;ber l&auml;ngeren Zeitraum erbracht werden und an die daher strengere Anforderungen zu stellen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Auf die Frage eines Vorsteuerabzugs ohne ordnungsgem&auml;&szlig;e Rechnung, wie sie das FG bejaht hat, kommt es somit nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Der erkennende Senat weicht nicht vom Urteil des XI.&nbsp;Senats vom 17.&nbsp;Dezember 2008 XI&nbsp;R&nbsp;62\/07 (BFHE 223, 535, BStBl II 2009, 432) ab, wonach in einer Rechnung der Zeitpunkt der Lieferung auch dann zwingend anzugeben ist, wenn er mit dem Ausstellungsdatum der Rechnung identisch ist. Dieses Urteil &auml;u&szlig;ert sich nicht zu der im Streitfall ma&szlig;geblichen Anwendung und Auslegung von &sect;&nbsp;31 Abs.&nbsp;4 UStDV.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;136 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 1.3.2018, V R 18\/17ECLI:DE:BFH:2018:U.010318.VR18.17.0 Rechnungsangaben beim Vorsteuerabzug Leits&auml;tze Die Angabe des Kalendermonats als Leistungszeitpunkt (&sect; 14 Abs. 4 Satz 1 Nr. 6 UStG i.V.m. &sect; 31 Abs. 4 UStDV) kann sich unter Beachtung der unionsrechtlichen Vorgaben aus dem Ausstellungsdatum der Rechnung ergeben, wenn nach den Verh&auml;ltnissen des jeweiligen Einzelfalls davon auszugehen ist, &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-18-17-rechnungsangaben-beim-vorsteuerabzug\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;18\/17 &#8211; Rechnungsangaben beim Vorsteuerabzug<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69523","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69523","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69523"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69523\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69523"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69523"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69523"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}