{"id":69572,"date":"2018-06-28T09:13:45","date_gmt":"2018-06-28T07:13:45","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69572"},"modified":"2018-06-28T09:13:45","modified_gmt":"2018-06-28T07:13:45","slug":"i-r-49-16-kein-deutsches-besteuerungsrecht-fuer-die-pension-eines-in-ungarn-ansaessigen-beamten-mit-deutscher-staatsangehoerigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-49-16-kein-deutsches-besteuerungsrecht-fuer-die-pension-eines-in-ungarn-ansaessigen-beamten-mit-deutscher-staatsangehoerigkeit\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;49\/16 &#8211; Kein deutsches Besteuerungsrecht f&uuml;r die Pension eines in Ungarn ans&auml;ssigen Beamten mit deutscher Staatsangeh&ouml;rigkeit"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 24.1.2018, I R 49\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.240118.IR49.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Kein deutsches Besteuerungsrecht f&uuml;r die Pension eines in Ungarn ans&auml;ssigen Beamten mit deutscher Staatsangeh&ouml;rigkeit<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Eine Pension, die ein zum Zeitpunkt des Austausches der Ratifikationsurkunden zum DBA-Ungarn 2011 in Ungarn ans&auml;ssiger deutscher Beamter bezieht, kann nach Art. 17 Abs. 1 DBA-Ungarn 2011 nur in Ungarn besteuert werden.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Beklagten gegen das Urteil des Finanzgerichts K&ouml;ln vom 24. Mai 2016&nbsp;&nbsp;1 K 1796\/13 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionsbeklagte (Kl&auml;ger), ein deutscher Staatsangeh&ouml;riger, bezieht als ehemals bei der &#8230; besch&auml;ftigter Beamter ein Ruhegehalt, das von der Bundesfinanzdirektion ausgezahlt wird. Er wohnt seit dem 1.&nbsp;Mai 2004 ausschlie&szlig;lich in Ungarn.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unter dem 19.&nbsp;Oktober 2010 erteilte der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) der Bundesfinanzdirektion &#8211;gest&uuml;tzt auf &sect;&nbsp;39d Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 i.V.m. &sect;&nbsp;39b Abs.&nbsp;6 des Einkommensteuergesetzes (EStG) in der bis zur Aufhebung durch das Gesetz zur Umsetzung der Beitreibungsrichtlinie sowie zur &Auml;nderung steuerlicher Vorschriften (Beitreibungsrichtlinie-Umsetzungsgesetz) vom 7.&nbsp;Dezember 2011 (BGBl I 2011, 2592, BStBl I 2011, 1171) geltenden Fassung (EStG&nbsp;a.F.)&#8211; f&uuml;r den Zeitraum vom 1.&nbsp;Januar 2011 bis zum 31.&nbsp;Dezember 2013 eine Bescheinigung, dass der Arbeitslohn des Kl&auml;gers nicht dem Steuerabzug unterliegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Inkrafttreten des Abkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Ungarn zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und zur Verhinderung der Steuerverk&uuml;rzung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Verm&ouml;gen vom 28.&nbsp;Februar 2011 (BGBl II 2011, 919, BStBl I 2012, 155) &#8211;DBA-Ungarn 2011&#8211; ging das FA davon aus, dass nach dessen Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;b dem Wohnsitzstaat f&uuml;r Ruhegehaltszahlungen aus &ouml;ffentlichen Kassen nur dann das Besteuerungsrecht zustehe, wenn die nat&uuml;rliche Person dort ans&auml;ssig und &#8211;anders als der Kl&auml;ger&#8211; ein Staatsangeh&ouml;riger dieses Staates sei. Mit Bescheid vom 27.&nbsp;September 2012 widerrief das FA die Freistellung mit Wirkung ab dem 1.&nbsp;Oktober 2012.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die dagegen beim Finanzgericht (FG) zun&auml;chst als Anfechtungsklage erhobene und sp&auml;ter als Fortsetzungsfeststellungsklage fortgef&uuml;hrte Klage war erfolgreich. Mit Urteil vom 24.&nbsp;Mai 2016&nbsp;&nbsp;1&nbsp;K&nbsp;1796\/13 (Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2016, 1589) stellte das FG K&ouml;ln fest, dass der Widerruf der Freistellung rechtswidrig gewesen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dagegen wendet sich das FA mit seiner Revision, die es auf eine Verletzung materiellen Rechts st&uuml;tzt. Es beantragt, das Urteil des FG aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat ohne Rechtsfehler erkannt, dass der Widerruf der Freistellungsbescheinigung durch das FA rechtswidrig gewesen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FG hat zutreffend entschieden, dass die Fortsetzungsfeststellungsklage zul&auml;ssig ist (&sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;4 FGO), weil der Kl&auml;ger ein berechtigtes Interesse an der Feststellung der Rechtswidrigkeit des Widerrufs der Freistellungsbescheinigung hat. Das berechtigte Interesse besteht unter dem Gesichtspunkt der Prozess&ouml;konomie sowie der Wiederholungsgefahr (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 7.&nbsp;Juni 1989 X&nbsp;R&nbsp;12\/84, BFHE 157, 370, BStBl II 1989, 976).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;41c Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 EStG ist nach Ablauf des Kalenderjahres die &Auml;nderung des Lohnsteuerabzugs nur bis zur &Uuml;bermittlung oder Ausschreibung der Lohnsteuerbescheinigung zul&auml;ssig. Da die Lohnsteuerbescheinigungen sp&auml;testens bis zum 28.&nbsp;Februar des Folgejahres zu &uuml;bermitteln waren (&sect;&nbsp;41b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG&nbsp;a.F.), kann das abgeschlossene Lohnkonto des Kl&auml;gers ab diesem Zeitpunkt nicht mehr ge&auml;ndert werden (vgl. Senatsbeschluss vom 4.&nbsp;November 2014 I&nbsp;R&nbsp;19\/13, BFH\/NV 2015, 333). Eine Erstattung von Lohnsteuer nach Ablauf des Kalenderjahres ist ausschlie&szlig;lich im Wege des Lohnsteuer-Jahresausgleichs i.S. des &#8211;allein auf unbeschr&auml;nkt steuerpflichtige Arbeitnehmer anwendbaren&#8211; &sect;&nbsp;42b EStG m&ouml;glich (&sect;&nbsp;41c Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 EStG). Eine gerichtliche Aufhebung des Widerrufs der bis zum 31.&nbsp;Dezember 2013 befristeten Freistellung h&auml;tte damit keine Auswirkungen auf die bereits erhobene Lohnsteuer. Jedoch ist die streitige Rechtsfrage der abkommensrechtlichen Freistellung des Ruhegehalts &#8211;ggf. in Form des Abrufs als elektronisches Lohnsteuermerkmal i.S. des &sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;4 Nr.&nbsp;5 EStG&#8211; auch f&uuml;r die Lohnsteuererhebung in den Folgejahren von Bedeutung (vgl. Senatsurteile vom 23.&nbsp;September 2008 I&nbsp;R&nbsp;57\/07, BFH\/NV 2009, 390; vom 11.&nbsp;Juli 2012 I&nbsp;R&nbsp;76\/11, BFH\/NV 2012, 1966).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das FG hat zu Recht angenommen, dass der Kl&auml;ger f&uuml;r die von der Bundesfinanzdirektion erhaltenen Bez&uuml;ge auch nach Inkrafttreten des DBA-Ungarn 2011 eine Freistellungsbescheinigung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;39b Abs.&nbsp;6 EStG&nbsp;a.F. beanspruchen konnte und damit deren Widerruf rechtswidrig gewesen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 DBA-Ungarn 2011 bestimmt, dass Ruhegeh&auml;lter und &auml;hnliche Verg&uuml;tungen oder Renten, die eine in einem Vertragsstaat ans&auml;ssige Person aus dem anderen Vertragsstaat erh&auml;lt, grunds&auml;tzlich nur im erstgenannten Staat besteuert werden k&ouml;nnen. Dies steht jedoch unter dem Vorbehalt des Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;2 DBA-Ungarn 2011, nach dessen Buchst.&nbsp;a Ruhegeh&auml;lter, die von einem Vertragsstaat, einem seiner L&auml;nder, einer ihrer Gebietsk&ouml;rperschaften oder einer anderen juristischen Person des &ouml;ffentlichen Rechts dieses Staates oder aus von diesem Staat, einem seiner L&auml;nder, einer ihrer Gebietsk&ouml;rperschaften oder einer anderen juristischen Person des &ouml;ffentlichen Rechts errichtetem Sonderverm&ouml;gen an eine nat&uuml;rliche Person f&uuml;r die diesem Staat einem seiner L&auml;nder, einer ihrer Gebietsk&ouml;rperschaften oder einer anderen juristischen Person des &ouml;ffentlichen Rechts geleisteten Dienste gezahlt werden, nur in diesem Staat besteuert werden k&ouml;nnen (sog. Kassenstaatsprinzip). Allerdings k&ouml;nnen diese Ruhegeh&auml;lter nur im anderen Vertragsstaat besteuert werden, wenn die nat&uuml;rliche Person in diesem Staat ans&auml;ssig und Staatsangeh&ouml;riger dieses Staates ist (Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;b DBA-Ungarn 2011).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Regelung des Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;2 DBA-Ungarn 2011 gilt wiederum vorbehaltlich des Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 DBA-Ungarn 2011, nach dem Renten und andere Verg&uuml;tungen, die aufgrund des Gesetzes eines Vertragsstaates &uuml;ber die gesetzliche Sozialversicherung bezogen werden, nur in diesem Staat besteuert werden k&ouml;nnen, es sei denn, der Empf&auml;nger war an oder vor dem Tag des Austausches der Ratifikationsurkunden dieses Abkommens im anderen Vertragsstaat ans&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach diesen Ma&szlig;gaben steht das Besteuerungsrecht f&uuml;r das &#8211;gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;49 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Buchst.&nbsp;b i.V.m. &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG grunds&auml;tzlich der beschr&auml;nkten Steuerpflicht unterfallende&#8211; Ruhegehalt des Kl&auml;gers nach Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 DBA-Ungarn 2011, auf den sich der in Ungarn wohnende und dort mit seinem Welteinkommen steuerpflichtige Kl&auml;ger als i.S. des Art.&nbsp;1 i.V.m. Art.&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 DBA-Ungarn 2011 ans&auml;ssige Person berufen kann, nicht der Bundesrepublik Deutschland (Deutschland), sondern ausschlie&szlig;lich Ungarn zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Zwar kann das vom Kl&auml;ger f&uuml;r seine fr&uuml;here T&auml;tigkeit als Beamter bezogene Ruhegehalt nach Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a DBA-Ungarn 2011 grunds&auml;tzlich nur in Deutschland als auszahlendem Vertragsstaat besteuert werden. Demgegen&uuml;ber kommt ein (ausschlie&szlig;liches) Besteuerungsrecht Ungarns i.S. des Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;b DBA-Ungarn 2011 aufgrund der deutschen Staatsangeh&ouml;rigkeit des Kl&auml;gers nicht in Betracht. Jedoch findet auf das von dem seit 2004 &#8211;und damit zum Zeitpunkt des Austausches der Ratifikationsurkunden im Jahr 2011 (vgl. Art.&nbsp;30 Abs.&nbsp;2 DBA-Ungarn 2011; Bekanntmachung &uuml;ber das Inkrafttreten des deutsch-ungarischen Abkommens zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und zur Verhinderung der Steuerverk&uuml;rzung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Verm&ouml;gen vom 13.&nbsp;Dezember 2011, BGBl II 2012, 47, BStBl I 2012, 168)&#8211; in Ungarn ans&auml;ssigen Kl&auml;ger bezogene Ruhegehalt die Bestimmung des Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 DBA-Ungarn 2011 Anwendung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Nicht notwendig ist, dass das Ruhegehalt &#8211;wie es Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;1 DBA-Ungarn 2011 erfordert&#8211; aufgrund der Regelungen &uuml;ber die gesetzliche Sozialversicherung bezogen wird. Zwar steht Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;2 DBA-Ungarn 2011 dem Wortlaut nach unter dem Vorbehalt des gesamten Abs.&nbsp;2 des Art.&nbsp;17 DBA-Ungarn 2011. Jedoch w&auml;re der Vorbehalt bei einer solchen Beschr&auml;nkung gegenstandslos. Insbesondere die an ehemals im &ouml;ffentlichen Dienst besch&auml;ftigten Beamten gezahlten Ruhegeh&auml;lter beruhen &#8211;jedenfalls soweit Deutschland betroffen ist&#8211; gerade nicht auf Leistungen der gesetzlichen Sozialversicherungstr&auml;ger. Auch handelt es sich bei Verg&uuml;tungen, die von fr&uuml;heren Angestellten des &ouml;ffentlichen Dienstes bezogen werden und wirtschaftlich durch deren Beitragszahlungen veranlasst sind, nicht um von einer anderen juristischen Person des &ouml;ffentlichen Rechts eines Vertragsstaates &quot;f&uuml;r geleistete Dienste&quot; gezahlte Ruhegeh&auml;lter i.S. des Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a DBA-Ungarn 2011 (vgl. Senatsbeschluss vom 8.&nbsp;Dezember 2010 I&nbsp;R&nbsp;92\/09, BFHE 232, 137, BStBl II 2011, 488; BFH-Urteil vom 23.&nbsp;Oktober 2013 X&nbsp;R&nbsp;33\/10, BFHE 243, 332, BStBl II 2014, 103, jeweils zum DBA-Schweiz; Senatsbeschluss vom 25.&nbsp;Juli 2011 I&nbsp;B&nbsp;37\/11, BFH\/NV 2011, 1879, zum DBA-Italien).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Zwar soll es sich ausweislich der Denkschrift zum DBA-Ungarn 2011 (BTDrucks 17\/6060, S.&nbsp;30; s.a. Reith in Wassermeyer Ungarn Art.&nbsp;17 Rz&nbsp;27) bei Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 DBA-Ungarn 2011 &#8211;&uuml;ber dessen Wortlaut hinausgehend&#8211; um eine &Uuml;bergangsregelung f&uuml;r die zurzeit in Ungarn lebenden Rentner handeln, die in Zeiten des Kommunismus nach Deutschland ausgewandert sind und sich dort ein Rentenrecht erarbeitet haben. Dem l&auml;sst sich jedoch keine Aussage f&uuml;r den &uuml;ber Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;2 DBA-Ungarn 2011 vermittelten Anwendungsbereich entnehmen. Da Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;b DBA-Ungarn 2011 &#8211;anders als Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;1 DBA-Ungarn 2011&#8211; eine ausschlie&szlig;liche Besteuerung der Ruhegeh&auml;lter in dem Staat vorsieht, in dem die nat&uuml;rliche Person ans&auml;ssig ist und dessen Staatsangeh&ouml;riger sie ist, h&auml;tte es f&uuml;r diesen Personenkreis, soweit er die ungarische Staatsangeh&ouml;rigkeit besitzt, einer gesonderten Regelung in Bezug auf das Besteuerungsrecht des Ans&auml;ssigkeitsstaates nicht bedurft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Vielmehr haben die Vertragsstaaten vor dem Hintergrund der vor dem Inkrafttreten des DBA-Ungarn 2011 bestehenden Zuweisung des Besteuerungsrechts auch f&uuml;r Ruhegeh&auml;lter i.S. des Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;2 DBA-Ungarn 2011 offenkundig ein Bed&uuml;rfnis f&uuml;r eine &Uuml;bergangsregelung bei Ans&auml;ssigkeit im anderen Vertragsstaat gesehen. Art.&nbsp;19 des Abkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Ungarischen Volksrepublik zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen, Ertrag und Verm&ouml;gen vom 18.&nbsp;Juli 1977 (BGBl II 1979, 627, BStBl II 1979, 349) &#8211;DBA-Ungarn&nbsp;1977&#8211; bestimmte, dass &#8211;vorbehaltlich des Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;1 DBA-Ungarn 1977&#8211; Ruhegeh&auml;lter und &auml;hnliche Verg&uuml;tungen, die einer in einem Vertragsstaat ans&auml;ssigen Person f&uuml;r fr&uuml;here unselbst&auml;ndige Arbeit gezahlt werden, nur in diesem Staat, d.h. dem Ans&auml;ssigkeitsstaat, besteuert werden d&uuml;rfen. Ein Besteuerungsrecht des Staates, nach dessen gesetzlicher Sozialversicherung die Ruhegeh&auml;lter ausgezahlt wurden, war nicht vorgesehen (vgl. BTDrucks 17\/6060, S.&nbsp;2).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dementgegen sah Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 DBA-Ungarn 1977 vor, dass Verg&uuml;tungen, einschlie&szlig;lich der Ruhegeh&auml;lter, die von einem Vertragsstaat oder einer seiner Gebietsk&ouml;rperschaften unmittelbar oder aus einem von diesem Staat oder der Gebietsk&ouml;rperschaft errichteten Sonderverm&ouml;gen an eine nat&uuml;rliche Person f&uuml;r die diesem Staat oder der Gebietsk&ouml;rperschaft in Aus&uuml;bung &ouml;ffentlicher Funktionen erbrachten Dienste gew&auml;hrt werden, in diesem Staat besteuert werden durften. Da diese Regelung jedoch nicht galt, wenn die Verg&uuml;tungen an Personen gezahlt wurden, die in dem anderen Staat st&auml;ndig ans&auml;ssig waren (Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 DBA-Ungarn 1977), fand in diesen F&auml;llen &#8211;soweit das Ruhegehalt f&uuml;r fr&uuml;here unselbst&auml;ndige Arbeit gezahlt wurde&#8211; Art.&nbsp;19 DBA-Ungarn 1977 oder Art.&nbsp;21 DBA-Ungarn 1977 Anwendung. In beiden F&auml;llen war das Besteuerungsrecht &#8211;ebenso wie bei Zahlungen der gesetzlichen Sozialversicherung&#8211; ausschlie&szlig;lich dem Ans&auml;ssigkeitsstaat zugewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus dem Umstand, dass Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;b DBA-Ungarn 2011 nunmehr neben der Ans&auml;ssigkeit auch die Staatsangeh&ouml;rigkeit des Ans&auml;ssigkeitsstaates erfordert, w&auml;hrend Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;2 DBA-Ungarn 2011 &#8211;insoweit &uuml;bereinstimmend mit Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 DBA-Ungarn 1977&#8211; lediglich auf die Ans&auml;ssigkeit im anderen Vertragsstaat, d.h. nicht in dem Kassenstaat, abstellt, folgt, dass letztere Regelung auch f&uuml;r die von Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 DBA-Ungarn 1977 erfassten F&auml;lle die Fortgeltung der bisherigen Rechtslage bezweckt. Dem widerspr&auml;che es, die Regelung des Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 DBA-Ungarn 2011 auch im Rahmen des durch Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;2 DBA-Ungarn 2011 vermittelten Anwendungsbereichs auf Zahlungen aus der gesetzlichen Sozialversicherung zu begrenzen und damit dem Kassenstaat das Besteuerungsrecht trotz einer zum Zeitpunkt des Austausches der Ratifikationsurkunden bestehenden Ans&auml;ssigkeit des Zahlungsempf&auml;ngers im anderen Vertragsstaat zuzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Unerheblich ist, ob der Kl&auml;ger vor der Begr&uuml;ndung der Ans&auml;ssigkeit in Ungarn aufgrund eines inl&auml;ndischen Wohnsitzes oder gew&ouml;hnlichen Aufenthalts i.S. des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG unbeschr&auml;nkt steuerpflichtig und nach Art.&nbsp;4 DBA-Ungarn 2011 f&uuml;r Zwecke der Abkommensanwendung als im Inland ans&auml;ssig anzusehen war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Wortlaut des Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;2 DBA-Ungarn 2011 erfordert lediglich die Ans&auml;ssigkeit im anderen Vertragsstaat &quot;an&quot; dem Tag des Austausches der Ratifikationsurkunden. Soweit die Vorschrift daneben auf den Zeitraum &quot;vor&quot; dem Tag des Urkundenaustausches abstellt, folgt daraus keine Einschr&auml;nkung auf Fallgestaltungen, in denen der Empf&auml;nger Leistungen aus dem anderen Staat bezieht, dort jedoch bis zum Zeitpunkt der Ratifikation nie ans&auml;ssig gewesen ist (so jedoch Ismer in Vogel\/Lehner, DBA, 6.&nbsp;Aufl., Art.&nbsp;18 Rz&nbsp;85c). Zwar schlie&szlig;t eine solche Auslegung die Anwendung des Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;2 DBA-Ungarn 2011 insbesondere in F&auml;llen aus, in denen eine Ans&auml;ssigkeit im anderen Vertragsstaat in einem Zeitraum vor der Ratifikation bestand, in dem keine Ruhegeh&auml;lter bezogen wurden. Dies entspricht jedoch nicht der alternativen Ankn&uuml;pfung an den Tag des Urkundenaustausches &quot;oder&quot; den davor liegenden Zeitraum.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Da Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;2 DBA-Ungarn 2011 an die Ans&auml;ssigkeit im anderen Vertragsstaat keine eigenst&auml;ndige Rechtsfolge &#8211;insbesondere kein neben das des Quellenstaates tretendes Besteuerungsrecht des Ans&auml;ssigkeitsstaates&#8211; kn&uuml;pft, sondern lediglich die Anwendung des Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;1 DBA-Ungarn 2011 ausgeschlossen wird (&quot;es sei denn&quot;), kommt in diesem Fall wieder die Grundregel des Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 DBA-Ungarn 2011 zur Anwendung (Ismer in Vogel\/Lehner, a.a.O., Art.&nbsp;18 Rz 85c).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Der in Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 DBA-Ungarn 2011 verwendete Begriff des Ruhegehalts erfasst s&auml;mtliche Zahlungen, die nach dem Eintritt in den Ruhestand geleistet werden und zumindest teilweise der Versorgung des Empf&auml;ngers dienen (vgl. Senatsurteile vom 5.&nbsp;Februar 1992 I&nbsp;R&nbsp;158\/90, BFHE 167, 496, BStBl II 1992, 660, zum DBA-USA 1954\/1965; vom 12.&nbsp;Oktober 1978 I&nbsp;R&nbsp;69\/75, BFHE 126, 209, BStBl II 1979, 64, zum DBA-Schweiz 1959), ungeachtet dessen, ob sie &#8211;wie im Streitfall&#8211; mit R&uuml;cksicht auf fr&uuml;here f&uuml;r einen Vertragsstaat geleistete Dienste erfolgen (vgl. Senatsurteil in BFHE 232, 137, BStBl II 2011, 488, zum DBA-Schweiz 1971\/1992). Andernfalls w&auml;re &#8211;zum einen&#8211; die formale Regelung des Konkurrenzverh&auml;ltnisses zu Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;2 DBA-Ungarn 2011 (&quot;vorbehaltlich des Artikels 18 Absatz 2&quot;) nicht erforderlich gewesen. Zum anderen ist der Anwendungsbereich des Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 DBA-Ungarn 2011 &#8211;anders als Art.&nbsp;18 des Musterabkommens der Organisation for Economic Cooperation and Development (OECD-Musterabkommen &#8211;OECD-MustAbk&#8211;)&#8211; nicht auf Ruhegeh&auml;lter beschr&auml;nkt, die f&uuml;r fr&uuml;here unselbst&auml;ndige Arbeit i.S. des Art.&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 DBA-Ungarn 2011 gezahlt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 24.1.2018, I R 49\/16ECLI:DE:BFH:2018:U.240118.IR49.16.0 Kein deutsches Besteuerungsrecht f&uuml;r die Pension eines in Ungarn ans&auml;ssigen Beamten mit deutscher Staatsangeh&ouml;rigkeit Leits&auml;tze Eine Pension, die ein zum Zeitpunkt des Austausches der Ratifikationsurkunden zum DBA-Ungarn 2011 in Ungarn ans&auml;ssiger deutscher Beamter bezieht, kann nach Art. 17 Abs. 1 DBA-Ungarn 2011 nur in Ungarn besteuert werden. Tenor &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-49-16-kein-deutsches-besteuerungsrecht-fuer-die-pension-eines-in-ungarn-ansaessigen-beamten-mit-deutscher-staatsangehoerigkeit\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;49\/16 &#8211; Kein deutsches Besteuerungsrecht f&uuml;r die Pension eines in Ungarn ans&auml;ssigen Beamten mit deutscher Staatsangeh&ouml;rigkeit<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69572","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69572","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69572"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69572\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69572"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69572"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69572"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}