{"id":69578,"date":"2018-06-28T09:13:30","date_gmt":"2018-06-28T07:13:30","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69578"},"modified":"2018-06-28T09:13:30","modified_gmt":"2018-06-28T07:13:30","slug":"i-b-37-17-vereinbarkeit-des-par-27-abs-8-satz-4-kstg-mit-dem-eu-recht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-b-37-17-vereinbarkeit-des-par-27-abs-8-satz-4-kstg-mit-dem-eu-recht\/","title":{"rendered":"I&nbsp;B&nbsp;37\/17 &#8211; Vereinbarkeit des &sect; 27 Abs. 8 Satz 4 KStG mit dem EU-Recht"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 27.2.2018, I B 37\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:B.270218.IB37.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Vereinbarkeit des &sect; 27 Abs. 8 Satz 4 KStG mit dem EU-Recht<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>NV: Es ist nicht erkennbar, dass die in &sect; 27 Abs. 8 Satz 4 KStG enthaltene Ausschlussfrist gegen den europarechtlichen Effektivit&auml;tsgrundsatz bzw. das &Auml;quivalenzprinzip versto&szlig;en k&ouml;nnte.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde der Kl&auml;gerin wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts K&ouml;ln vom 15. Februar 2017 2 K 803\/15 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Kl&auml;gerin) ist eine &ouml;sterreichische Kapitalgesellschaft, an der im Jahr 2009 (Streitjahr) die in der Bundesrepublik Deutschland (Deutschland) ans&auml;ssige &#8230; KG (KG) beteiligt war. Auf Grund des Beschlusses vom 11.&nbsp;Dezember 2009 nahm die Kl&auml;gerin am 18.&nbsp;Dezember 2009 eine Aussch&uuml;ttung an die KG in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR vor; hiervon entfiel ein Betrag in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR auf die R&uuml;ckgew&auml;hr von Einlagen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Innerhalb der Antragsfrist nach &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;8 Satz&nbsp;4 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes in der im Streitjahr geltenden Fassung (KStG) ging beim Beklagten und Beschwerdegegner (Bundeszentralamt f&uuml;r Steuern &#8211;BZSt&#8211;) kein Antrag auf gesonderte Feststellung einer Einlagenr&uuml;ckgew&auml;hr ein. Einen solchen Antrag stellte die Kl&auml;gerin erst am 29.&nbsp;Dezember 2011 und beantragte insoweit Wiedereinsetzung in den vorigen Stand. Den Antrag lehnte das BZSt ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einspruch und Klage hiergegen blieben erfolglos. In seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2017, 769 ver&ouml;ffentlichtem Urteil vom 15.&nbsp;Februar 2017&nbsp;&nbsp;2&nbsp;K&nbsp;803\/15 f&uuml;hrte das Finanzgericht (FG) K&ouml;ln aus, die Kl&auml;gerin habe keinen Anspruch auf Feststellung einer Einlagenr&uuml;ckgew&auml;hr, da sie die gesetzliche Antragsfrist nach &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;8 Satz&nbsp;4 KStG nicht unverschuldet vers&auml;umt habe. Es handele sich insoweit um eine nicht verl&auml;ngerbare gesetzliche Ausschlussfrist und habe es die zumutbare Sorgfalt geboten, sich im Zusammenhang mit der grenz&uuml;berschreitenden Aussch&uuml;ttung an die KG zu erkundigen, ob gegebenenfalls steuerlich relevante Antr&auml;ge in Deutschland zu stellen seien. Die vorgenannte Vorschrift sei auch nicht europarechtswidrig, weil bezogen auf die unterschiedliche Sachbehandlung einer Einlagenr&uuml;ckgew&auml;hr die Situation einer inl&auml;ndischen Gesellschaft nicht mit der Situation einer ausl&auml;ndischen Gesellschaft vergleichbar sei und daher keine wesentlich gleichen Sachverhalte ungleich behandelt w&uuml;rden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen die Nichtzulassung der Revision im vorgenannten Urteil wendet sich die Kl&auml;gerin mit ihrer Beschwerde, welche sie auf die grunds&auml;tzliche Bedeutung der Rechtssache (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;) bzw. die Erforderlichkeit einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) zur Fortbildung des Rechts (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Variante&nbsp;1 FGO) st&uuml;tzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde hat keinen Erfolg. Die von der Kl&auml;gerin geltend gemachten Revisionszulassungsgr&uuml;nde i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 FGO liegen, soweit sie &uuml;berhaupt in der nach &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO gebotenen Weise geltend gemacht worden sind, nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Soweit die Kl&auml;gerin die Frage gekl&auml;rt wissen will, ob ein eigenes Verschulden einer ausl&auml;ndischen Gesellschaft vorliegt, wenn sie sich im Fall einer Aussch&uuml;ttung an ihren inl&auml;ndischen Gesellschafter nicht dar&uuml;ber erkundigt, ob in Deutschland ausschlie&szlig;lich im Gesellschafterinteresse zu stellende fristgebundene Antr&auml;ge mit Auswirkung f&uuml;r dessen Besteuerung abzugeben sind, hat sie keine grunds&auml;tzlich bedeutsame Rechtsfrage i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO aufgeworfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Zulassung der Revision wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO setzt nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH u.a. voraus, dass eine durch den Streitfall aufgeworfene Rechtsfrage kl&auml;rungsbed&uuml;rftig ist. Dies ist der Fall, wenn die Kl&auml;rung der Rechtssicherheit, der Rechtseinheitlichkeit oder der Fortentwicklung des Rechts dient, etwa wenn es sich um eine aus rechtssystematischen Gr&uuml;nden bedeutsame und auch f&uuml;r die einheitliche Rechtsanwendung wichtige Frage handelt, deren Bedeutung sich nicht in der Entscheidung des konkreten (individuellen) Einzelfalls ersch&ouml;pft (BFH-Beschl&uuml;sse vom 23.&nbsp;November 2010 V&nbsp;B&nbsp;119\/09, BFH\/NV 2011, 460; vom 27.&nbsp;Oktober 2008 XI&nbsp;B&nbsp;202\/07, BFH\/NV 2009, 118, sowie vom 1.&nbsp;September 2008 IV&nbsp;B&nbsp;131\/07, BFH\/NV 2009, 133).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die von der Kl&auml;gerin aufgeworfene Frage nach dem Vorliegen eines eigenen Verschuldens einer ausl&auml;ndischen Gesellschaft l&auml;sst sich nur unter W&uuml;rdigung der konkreten Einzelfallumst&auml;nde &#8211;ggf. nach Durchf&uuml;hrung einer entsprechenden Beweisaufnahme&#8211; beurteilen; ihre Beantwortung ersch&ouml;pft sich damit in der Entscheidung des konkreten Einzelfalls (vgl. zur Frage nach der Einhaltung der &quot;Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns&quot; bereits BFH-Beschluss vom 28.&nbsp;September 2009 XI&nbsp;B&nbsp;103\/08, BFH\/NV 2010, 73). Daran &auml;ndert auch die Tatsache nichts, dass die Kl&auml;gerin den (verfristeten) Antrag nach &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;8 Satz&nbsp;4 KStG nicht im eigenen, sondern im steuerlichen Interesse ihrer Alleingesellschafterin gestellt hat. Auch wenn insoweit ein abweichender Sorgfaltsma&szlig;stab gelten w&uuml;rde, so w&auml;re die &Uuml;berpr&uuml;fung der Einhaltung dieses Ma&szlig;stabes doch wiederum nicht abstrakt, sondern nur anhand der Einzelfallumst&auml;nde m&ouml;glich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Soweit die Kl&auml;gerin zus&auml;tzlich die Frage aufgeworfen hat, ob Zweifel an der Vereinbarkeit der in &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;8 Satz&nbsp;4 KStG enthaltenen Ausschlussfrist mit dem EU-Recht bestehen, wenn es keine M&ouml;glichkeit der Wiedereinsetzung im Fall der Unkenntnis der ausl&auml;ndischen Gesellschaft vom Bestehen eines derartigen Verfahrens gibt, ist ihr Sachvortrag nicht hinreichend substantiiert i.S. des &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zur Darlegung der grunds&auml;tzlichen Bedeutung der Rechtssache i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO muss der Beschwerdef&uuml;hrer schl&uuml;ssig und substantiiert unter Auseinandersetzung mit den zur aufgeworfenen Rechtsfrage in Rechtsprechung und Schrifttum vertretenen Auffassungen darlegen, weshalb eine f&uuml;r bedeutsam gehaltene Rechtsfrage im Allgemeininteresse kl&auml;rungsbed&uuml;rftig und im Streitfall kl&auml;rbar ist. Dazu ist auszuf&uuml;hren, in welchem Umfang, von welcher Seite und aus welchem Grunde die Beantwortung der Frage zweifelhaft und streitig ist (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. BFH-Beschluss vom 26.&nbsp;April 2017 III&nbsp;B&nbsp;100\/16, BFHE 257, 424, BStBl II 2017, 903).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die blo&szlig;e Erw&auml;hnung eines einzelnen Fachaufsatzes (hier Behrens\/Renner, Betriebs-Berater &#8211;BB&#8211; 2016, 1180) sowie eines dem entgegenstehenden FG-Urteils (FG M&uuml;nchen vom 22.&nbsp;November 2016&nbsp;&nbsp;6&nbsp;K&nbsp;2548\/14, EFG 2017, 234) stellt noch keine den vorgenannten Anforderungen entsprechende Auseinandersetzung mit der vorhandenen Rechtsprechung und Literatur dar. Zudem wurde im anh&auml;ngigen Beschwerdeverfahren auch weder auf die einschl&auml;gige Kommentarliteratur zu &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;8 Satz&nbsp;4 KStG noch auf weitere einschl&auml;gige Literaturbeitr&auml;ge (etwa Spilker\/Peschke, Deutsches Steuerrecht 2011, 385) eingegangen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Selbst wenn man aber davon ausgehen wollte, dass die Darlegungen der Kl&auml;gerin den Anforderungen des &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO noch gen&uuml;gten, so w&auml;re die aufgeworfene Rechtsfrage jedenfalls nicht kl&auml;rungsbed&uuml;rftig, weil sie offensichtlich so zu entscheiden ist, wie es das FG getan hat, die Rechtslage also eindeutig ist (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 27.&nbsp;M&auml;rz 2009 VIII&nbsp;B&nbsp;184\/08, BFHE 224, 458, BStBl II 2009, 850; vom 6.&nbsp;Mai 2004 V&nbsp;B&nbsp;101\/03, BFHE 205, 416, BStBl II 2004, 748).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Auf dem Gebiet des Verfahrensrechts fehlen zun&auml;chst unionsrechtliche Vorschriften, so dass die Ausgestaltung des Verfahrensrechts grunds&auml;tzlich Sache der einzelnen Mitgliedstaaten ist (Grundsatz der Verfahrensautonomie). Diese haben nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) allerdings den Effektivit&auml;tsgrundsatz sowie das &Auml;quivalenzprinzip zu beachten (vgl. dazu BFH-Beschluss vom 8.&nbsp;September 2015 V&nbsp;B&nbsp;5\/15, BFH\/NV 2016, 7, m.w.N.). Gegen den Effektivit&auml;tsgrundsatz wird danach versto&szlig;en, wenn dem Betroffenen die Geltendmachung seiner durch Unionsrecht vermittelten Rechte unm&ouml;glich gemacht oder &uuml;berm&auml;&szlig;ig erschwert wird (vgl. BFH-Urteil vom 21.&nbsp;Januar 2015 X&nbsp;R&nbsp;40\/12, BFHE 248, 485, BStBl II 2016, 117). Das &Auml;quivalenzprinzip verlangt demgegen&uuml;ber, dass die Mitgliedstaaten die verfahrensrechtlichen Fristen, die zur Durchsetzung des Unionsrechts einzuhalten sind, nicht ung&uuml;nstiger ausgestalten als in den nur das innerstaatliche Recht betreffenden Verfahren (BFH-Urteil vom 16.&nbsp;September 2010 V&nbsp;R&nbsp;57\/09, BFHE 230, 504, BStBl II 2011, 151).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der EuGH hat bezogen auf den Effektivit&auml;tsgrundsatz bereits anerkannt, dass die Festsetzung angemessener Ausschlussfristen f&uuml;r die Rechtsverfolgung im Interesse der Rechtssicherheit, die zugleich den Abgabepflichtigen und die Beh&ouml;rde sch&uuml;tzt, mit dem Gemeinschaftsrecht vereinbar ist. Solche Fristen sind nicht geeignet, die Aus&uuml;bung der durch die Unionsrechtsordnung verliehenen Rechte praktisch unm&ouml;glich zu machen oder &uuml;berm&auml;&szlig;ig zu erschweren (vgl. in diesem Sinne EuGH-Urteile Aprile vom 17.&nbsp;November 1998 C-228\/96, EU:C:1998:544, Slg. 1998, I-7141, Rz&nbsp;19; Meilicke u.a. vom 30.&nbsp;Juni 2011 C-262\/09, EU:C:2011:438, Slg. 2011, I-5669, Rz&nbsp;56). Dies gilt etwa bei einer Ausschlussfrist von zwei Jahren, da eine solche Frist jedem durchschnittlich aufmerksamen Steuerpflichtigen grunds&auml;tzlich erm&ouml;glicht, die Rechte, die er aus der Unionsrechtsordnung ableitet, ordnungsgem&auml;&szlig; geltend zu machen (EuGH-Urteile Alstom Power Hydro vom 21.&nbsp;Januar 2010 C-472\/08, EU:C:2010:32, Slg. 2010, I-623, Rz&nbsp;20&nbsp;f.; Banca Antoniana Popolare Veneta vom 15.&nbsp;Dezember 2011 C-427\/10, EU:C:2011:844, Slg. 2011, I-13377, Rz&nbsp;25; Astone vom 28.&nbsp;Juli 2016 C-332\/15, EU:C:2016:614, Rz&nbsp;38). Weshalb unter den Gegebenheiten des Streitfalls etwas Abweichendes gelten sollte, ist nicht erkennbar. Die Frist betr&auml;gt im ung&uuml;nstigsten Fall ein Jahr (bei Aussch&uuml;ttung im Dezember) und im g&uuml;nstigsten Fall knapp zwei Jahre (bei einer Aussch&uuml;ttung im Januar). Innerhalb der Frist des &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;8 Satz&nbsp;4 KStG ist es damit m&ouml;glich und auch zumutbar, den Antrag beim BZSt zu stellen und die der Aussch&uuml;ttung zugrunde liegenden Buchf&uuml;hrungsunterlagen als Nachweis vorzulegen. Eine &Uuml;berforderung von ausl&auml;ndischen Gesellschaften erfolgt schon deshalb nicht, weil die inl&auml;ndischen Fristen zur Anmeldung der Kapitalertragsteuer deutlich k&uuml;rzer sind (zutreffend Urteil des FG M&uuml;nchen in EFG 2017, 234).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Mit dem FG ist im Ergebnis auch kein Versto&szlig; gegen das &Auml;quivalenzprinzip gegeben, weil sich die Kl&auml;gerin verglichen mit einer inl&auml;ndischen Kapitalgesellschaft verfahrensrechtlich nicht in einer vergleichbaren Ausgangssituation befindet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) F&uuml;r Aussch&uuml;ttungen von inl&auml;ndischen Kapitalgesellschaften ist j&auml;hrlich eine gesonderte Feststellungserkl&auml;rung zum Kapitalkonto nach &sect;&sect;&nbsp;27&nbsp;ff. KStG abzugeben, f&uuml;r welche die allgemeinen Steuererkl&auml;rungs- und Verj&auml;hrungsfristen gelten. Im Rahmen dieser Erkl&auml;rungspflichten f&uuml;hrt dies zu keinem zus&auml;tzlichen Aufwand, so dass es sachgerecht ist, Tatsachen auch f&uuml;r zuk&uuml;nftige steuerliche Zwecke zu ermitteln und festzustellen (Urteil des FG M&uuml;nchen in EFG 2017, 234). Dar&uuml;ber hinaus ist f&uuml;r bestimmte Aussch&uuml;ttungen Kapitalertragsteuer anzumelden und abzuf&uuml;hren (&sect;&nbsp;45a des Einkommensteuergesetzes in der im Streitjahr geltenden Fassung &#8211;EStG&#8211;). Dies gilt auch, wenn ein Steuerabzug nicht oder nicht in voller H&ouml;he vorzunehmen ist (&sect;&nbsp;45a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG). Die innerhalb eines Kalendermonats einbehaltene Steuer ist jeweils bis zum zehnten des folgenden Monats abzuf&uuml;hren (&sect;&nbsp;44 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;5 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) F&uuml;r ausl&auml;ndische Kapitalgesellschaften wird demgegen&uuml;ber ein Kapitalkonto nach &sect;&sect;&nbsp;27&nbsp;ff. KStG nicht laufend festgestellt. Um dennoch Kapitalr&uuml;ckzahlungen von Gesellschaften aus EU-Mitgliedstaaten freizustellen, sieht &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;8 KStG i.d.F. des Gesetzes &uuml;ber steuerliche Begleitma&szlig;nahmen zur Einf&uuml;hrung der Europ&auml;ischen Gesellschaft und zur &Auml;nderung weiterer steuerlicher Vorschriften vom 7.&nbsp;Dezember 2006 (BGBl I 2006, 2782, BStBl I 2007, 4) stattdessen ein Verfahren zur gesonderten Feststellung einer Einlagenr&uuml;ckgew&auml;hr vor, das nur im konkreten Bedarfsfall durchzuf&uuml;hren ist. Der Anwendungsbereich der Regelungen zum steuerlichen Einlagekonto wird dadurch auf das Gebiet der Europ&auml;ischen Union ausgedehnt. Danach kann f&uuml;r den inl&auml;ndischen Empf&auml;nger einer ausl&auml;ndischen Dividende ermittelt werden, ob es sich bei der Aussch&uuml;ttung ganz oder teilweise um die R&uuml;ckzahlung von Einlagen handelt. Da die erforderlichen Angaben anders als bei im Inland unbeschr&auml;nkt steuerpflichtigen Gesellschaften im Regelfall nicht vorliegen, ist zur Ermittlung der Einlagenr&uuml;ckgew&auml;hr ein besonderes Feststellungsverfahren vorgesehen (vgl. BRDrucks 542\/06, S.&nbsp;49). Dieses Verfahren ist von der aussch&uuml;ttenden EU-Kapitalgesellschaft zu betreiben und der entsprechende Antrag von ihr (&sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;8 Satz&nbsp;3 KStG) innerhalb der vorgegebenen 1-Jahres-Frist (&sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;8 Satz&nbsp;4 KStG) zu stellen. F&uuml;r diese K&ouml;rperschaften wird hierdurch die M&ouml;glichkeit er&ouml;ffnet, nachzuweisen, dass eine Zahlung an den Anteilseigner nach den Grunds&auml;tzen der Differenzrechnung als Einlagenr&uuml;ckgew&auml;hr zu qualifizieren ist (BRDrucks 542\/06, S.&nbsp;50). Anhand der vorgelegten Unterlagen ermittelt und bescheinigt die zust&auml;ndige Finanzbeh&ouml;rde die H&ouml;he der Einlagenr&uuml;ckgew&auml;hr. EU-Ausl&auml;ndische Gesellschaften werden damit verfahrensrechtlich insoweit g&uuml;nstiger als inl&auml;ndische Gesellschaften behandelt, als der j&auml;hrliche Aufwand f&uuml;r Feststellungserkl&auml;rungen bei ihnen entf&auml;llt; es wird der ausl&auml;ndischen Gesellschaft mit anderen Worten erspart, wegen potentieller k&uuml;nftiger Kapitalr&uuml;ckzahlungen j&auml;hrliche Erkl&auml;rungen abzugeben (Urteil des FG M&uuml;nchen in EFG 2017, 234).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Das Verfahren nach &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;8 KStG ist insoweit zwar dem inl&auml;ndischen Feststellungsverfahren nach &sect;&sect;&nbsp;27&nbsp;ff. KStG nachgebildet, es unterscheidet sich von diesem aber dadurch, dass es die unvermeidbaren Unterschiede ber&uuml;cksichtigt, die sich aus dem fehlenden Kapitalkonto bei der ausl&auml;ndischen Gesellschaft ergeben (vgl. hierzu bereits Senatsurteil vom 11.&nbsp;Februar 2015 I&nbsp;R&nbsp;3\/14, BFHE 249, 448, BStBl II 2015, 816). EU-Kapitalgesellschaften treffen grunds&auml;tzlich keine Erkl&auml;rungspflichten im Inland; &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;8 KStG er&ouml;ffnet diesen deshalb erst die M&ouml;glichkeit zum Nachweis, dass die antragstellende Gesellschaft Einlagen an ihre Gesellschafter zur&uuml;ckgew&auml;hrt hat (Urteil des FG M&uuml;nchen in EFG 2017, 234).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Europarechtlich erl&auml;uterungsbed&uuml;rftig kann hierbei allenfalls der Umstand sein, dass der von der aussch&uuml;ttenden EU-Kapitalgesellschaft zu stellende Antrag wirtschaftlich allein dem Interesse des Anteilseigners dient, dieser aber keine eigene Nachweism&ouml;glichkeit und damit die negativen Folgen einer Verfristung zu tragen hat. Insoweit verweisen Behrens\/ Renner (BB 2016, 1180, 1182) auf das EuGH-Urteil van Caster vom 9.&nbsp;Oktober 2014 C-326\/12 (EU:C:2014:2269, Rz&nbsp;49), wonach die Regelung eines Mitgliedstaats, durch die Steuerpflichtige, die Anteile an ausl&auml;ndischen Investmentfonds gezeichnet haben, daran gehindert werden, Nachweise vorzulegen, die anderen Kriterien entsprechen als den in den Rechtsvorschriften dieses Mitgliedstaats f&uuml;r Investitionen im Inland vorgesehenen, &uuml;ber das hinausgeht, was erforderlich ist, um die Wirksamkeit der steuerlichen Kontrolle zu gew&auml;hrleisten. Dieser Verweis trifft den Streitfall aber nicht. Denn im anh&auml;ngigen Verfahren geht es darum, dass die zum Nachweis einer Einlagenr&uuml;ckgew&auml;hr erforderlichen Angaben im Regelfall im Inland nicht vorliegen, weshalb gerade ein besonderes Feststellungsverfahren geboten ist und auch nur auf die Unterlagen zur&uuml;ckgegriffen werden kann und soll, die bei der aussch&uuml;ttenden Gesellschaft vorliegen. Dazu sind nach &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;8 Satz&nbsp;7 KStG die f&uuml;r die Berechnung der Einlagenr&uuml;ckgew&auml;hr erforderlichen Umst&auml;nde darzulegen. Die Regelung zielt mithin auf die Gleichbehandlung mit (aussch&uuml;ttenden) inl&auml;ndischen Gesellschaften ab. Demgem&auml;&szlig; ist auch nicht erkennbar, dass mit ihr eine Diskriminierung verbunden sein k&ouml;nnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Soweit die Kl&auml;gerin die Revisionszulassung unter dem Aspekt der Fortbildung des Rechts (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Variante&nbsp;1 FGO) begehrt, ergibt sich nichts Anderes. Es gelten zum einen die zur Darlegung der grunds&auml;tzlichen Bedeutung nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO h&ouml;chstrichterlich entwickelten Darlegungsanforderungen (z.B. BFH-Beschluss vom 3.&nbsp;November 2011 IV&nbsp;B&nbsp;62\/10, BFH\/NV 2012, 369); zum anderen fehlt es an der Erforderlichkeit einer Entscheidung des BFH zur Rechtsfortbildung. Die Rechtslage ist vielmehr &#8211;wie erl&auml;utert&#8211; eindeutig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Der Beschluss ergeht im &Uuml;brigen nach &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;2 FGO ohne weitere Begr&uuml;ndung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 27.2.2018, I B 37\/17ECLI:DE:BFH:2018:B.270218.IB37.17.0 Vereinbarkeit des &sect; 27 Abs. 8 Satz 4 KStG mit dem EU-Recht Leits&auml;tze NV: Es ist nicht erkennbar, dass die in &sect; 27 Abs. 8 Satz 4 KStG enthaltene Ausschlussfrist gegen den europarechtlichen Effektivit&auml;tsgrundsatz bzw. das &Auml;quivalenzprinzip versto&szlig;en k&ouml;nnte. Tenor Die Beschwerde der Kl&auml;gerin wegen Nichtzulassung der Revision &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-b-37-17-vereinbarkeit-des-par-27-abs-8-satz-4-kstg-mit-dem-eu-recht\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;B&nbsp;37\/17 &#8211; Vereinbarkeit des &sect; 27 Abs. 8 Satz 4 KStG mit dem EU-Recht<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69578","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69578","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69578"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69578\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69578"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69578"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69578"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}