{"id":69586,"date":"2018-06-28T09:13:06","date_gmt":"2018-06-28T07:13:06","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69586"},"modified":"2018-06-28T09:13:06","modified_gmt":"2018-06-28T07:13:06","slug":"iv-r-8-16-gewaehrung-des-vollen-gewerbesteuerfreibetrags-auch-bei-wechsel-der-steuerschuldnerschaft-waehrend-des-erhebungszeitraums","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-8-16-gewaehrung-des-vollen-gewerbesteuerfreibetrags-auch-bei-wechsel-der-steuerschuldnerschaft-waehrend-des-erhebungszeitraums\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;R&nbsp;8\/16 &#8211; Gew&auml;hrung des vollen Gewerbesteuerfreibetrags auch bei Wechsel der Steuerschuldnerschaft w&auml;hrend des Erhebungszeitraums"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 25.4.2018, IV R 8\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.250418.IVR8.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Gew&auml;hrung des vollen Gewerbesteuerfreibetrags auch bei Wechsel der Steuerschuldnerschaft w&auml;hrend des Erhebungszeitraums<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Scheiden w&auml;hrend des Erhebungszeitraums bis auf einen Gesellschafter alle anderen Gesellschafter aus einer Personengesellschaft aus, wechselt ab diesem Zeitpunkt die Steuerschuldnerschaft der Personengesellschaft auf den verbleibenden Gesellschafter als Einzelunternehmer. Dessen ungeachtet ist der Gewerbesteuermessbetrag f&uuml;r den gesamten Erhebungszeitraum einheitlich unter Ber&uuml;cksichtigung des vollen Gewerbesteuerfreibetrags zu berechnen.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. F&uuml;r den Erhebungszeitraum des Rechtsformwechsels ist f&uuml;r jeden Steuerschuldner ein Gewerbesteuermessbescheid zu erlassen. In den Bescheiden ist der einheitlich ermittelte Gewerbesteuermessbetrag im prozentualen Verh&auml;ltnis der von den beiden Steuerschuldnern erzielten Gewerbeertr&auml;ge nebst den auf sie entfallenden Hinzurechnungen und K&uuml;rzungen zu ber&uuml;cksichtigen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Beklagten gegen das Urteil des S&auml;chsischen Finanzgerichts vom 13. Januar 2016&nbsp;&nbsp;8 K 863\/14 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) war zusammen mit E Gesellschafter der S&nbsp;GbR. Zum 31.&nbsp;Mai 2009 ist E aus der S&nbsp;GbR ausgeschieden. Sein Anteil am Gesellschaftsverm&ouml;gen ist daher im Wege der Anwachsung auf die Kl&auml;gerin &uuml;bergegangen. Seit dem 1.&nbsp;Juni 2009 f&uuml;hrt die Kl&auml;gerin den Gewerbebetrieb als Einzelunternehmen fort.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Gewerbesteuermessbescheid f&uuml;r 2009 vom 6.&nbsp;Oktober 2011 setzte der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) den Gewerbesteuermessbetrag gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin als Gesamtrechtsnachfolgerin der S&nbsp;GbR auf 528&nbsp;EUR fest. Bei der Ermittlung des Messbetrags zog das FA von dem bis zum 31.&nbsp;Mai 2009 von der S&nbsp;GbR erzielten und auf volle Hundert abgerundeten Gewerbeertrag in H&ouml;he von 25.300&nbsp;EUR den zeitanteilig auf 5\/12 gek&uuml;rzten Freibetrag nach &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 des Gewerbesteuergesetzes (GewStG) in H&ouml;he von 10.208&nbsp;EUR (=&nbsp;5\/12 von 24.500&nbsp;EUR) ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Gewerbeertrag des ab dem 1.&nbsp;Juni 2009 fortgef&uuml;hrten Einzelunternehmens der Kl&auml;gerin belief sich auf 2.900&nbsp;EUR, so dass darauf rechnerisch nur ein Freibetrag in H&ouml;he von 2.900&nbsp;EUR entfiel.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit dem hiergegen eingelegten Einspruch begehrte die Kl&auml;gerin, ihr bei der Festsetzung des Gewerbesteuermessbetrags 2009 den gesamten Freibetrag in H&ouml;he von 24.500&nbsp;EUR zu gew&auml;hren. F&uuml;r den Erhebungszeitraum 2009 sei ein einheitlicher Gewerbesteuermessbetrag zu ermitteln. Dieser sei sodann zeitanteilig auf die Kl&auml;gerin als Rechtnachfolgerin der S&nbsp;GbR und als Einzelunternehmerin zu verteilen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA wies den Einspruch mit Einspruchsentscheidung vom 14.&nbsp;Mai 2014 als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die dagegen erhobene Klage hatte Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zutreffend habe das FA zwar f&uuml;r den Erhebungszeitraum 2009 nur einen Freibetrag gew&auml;hrt, da auf Grund der partiellen (Mit-) Unternehmeridentit&auml;t keine Betriebs&uuml;bertragung im Ganzen stattgefunden habe, der Anwendungsbereich des &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;5 GewStG mithin nicht er&ouml;ffnet gewesen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zu Unrecht habe das FA aber nur einen anteiligen Freibetrag in H&ouml;he von 5\/12 des Jahresbetrags gew&auml;hrt. Der Gewerbesteuermessbetrag sei grunds&auml;tzlich betriebsbezogen zu ermitteln. Die sachliche Steuerpflicht des Gewerbebetriebs habe daher ungeachtet des vorliegenden Rechtsformwechsels im gesamten Erhebungszeitraum bestanden. Da der Anteil des E am Gesellschaftsverm&ouml;gen der S&nbsp;GbR der Kl&auml;gerin zugewachsen sei, sei sie auch f&uuml;r den gesamten Erhebungszeitraum Steuerschuldnerin. Deshalb k&ouml;nne schon bezweifelt werden, ob tats&auml;chlich zwei Gewerbesteuermessbescheide zu erlassen gewesen seien. Folge man dem aber im Hinblick auf die diesbez&uuml;gliche Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH), m&uuml;sse der &quot;identischen&quot; Steuerschuldnerschaft in Bezug auf den &quot;identischen&quot; Gewerbebetrieb Rechnung getragen werden. Demzufolge sei der Gewerbesteuermessbetrag auf der Grundlage des im gesamten Erhebungszeitraum erzielten Gewerbeertrags und unter Ber&uuml;cksichtigung des vollen Freibetrags zu ermitteln. Der Messbetrag sei erst im Anschluss daran im Verh&auml;ltnis der erzielten Gewerbeertr&auml;ge auf die Kl&auml;gerin als Gesamtrechtsnachfolgerin der S&nbsp;GbR und als Einzelunternehmerin aufzuteilen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen richtet sich die Revision des FA, mit der es die Verletzung des &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 GewStG r&uuml;gt. Entsprechend der pers&ouml;nlichen Steuerpflicht (&sect;&nbsp;5 GewStG) seien f&uuml;r das Streitjahr zwei Gewerbesteuermessbescheide zu erlassen. Der Gewerbesteuermessbetrag sei zeitraumbezogen nur f&uuml;r den Teil des Gewerbeertrags zu ermitteln, der auf die Dauer der jeweiligen pers&ouml;nlichen Steuerpflicht entfalle. Entsprechend sei auch der Freibetrag gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 GewStG zeitanteilig aufzuteilen. Einer Aufteilung des Freibetrags im Verh&auml;ltnis der Gewerbeertr&auml;ge stehe der Zweck dieser Norm entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>die Vorentscheidung aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA habe R&nbsp;11.1 der Gewerbesteuer-Richtlinien 2009 nicht ber&uuml;cksichtigt, wonach f&uuml;r den vorliegenden Streitfall ein betriebsbezogener, einheitlicher Steuermessbetrag zu ermitteln sei, der den Steuerschuldnern anteilig zuzurechnen und getrennt festzusetzen sei. Zu Recht habe das Finanzgericht (FG) f&uuml;r seine Begr&uuml;ndung ausschlie&szlig;lich an die fortbestehende sachliche Steuerpflicht angekn&uuml;pft. Im vorliegenden Fall sei zudem auch von einer identischen pers&ouml;nlichen Steuerpflicht der Kl&auml;gerin auszugehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und war daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Die Entscheidung des FG ist revisionsrechtlich nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zu Recht ist das FG davon ausgegangen, dass der Gewerbesteuer-messbetrag auf der Grundlage des Gewerbeertrags des gesamten Erhebungszeitraums 2009 unter Ber&uuml;cksichtigung des vollen Freibetrags nach &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 GewStG zu ermitteln und dieser sodann im Verh&auml;ltnis der von den beiden Steuer-schuldnern (Kl&auml;gerin als Rechtsnachfolgerin der S&nbsp;GbR und Kl&auml;gerin als Einzelunternehmerin) erzielten Gewerbeertr&auml;ge zu verteilen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;14 Satz&nbsp;1 GewStG wird der Steuermessbetrag f&uuml;r den Erhebungszeitraum festgesetzt. Erhebungszeitraum ist das Kalenderjahr (Satz&nbsp;2). Besteht die Gewerbesteuerpflicht nicht w&auml;hrend eines ganzen Kalenderjahres, so tritt an dessen Stelle der Zeitraum der Steuerpflicht (abgek&uuml;rzter Erhebungszeitraum, Satz&nbsp;3).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Gewerbesteuerpflicht in &sect;&nbsp;14 Satz&nbsp;3 GewStG kn&uuml;pft an den Steuergegenstand gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;2 GewStG an. Danach unterliegt jeder stehende Gewerbebetrieb, soweit er im Inland betrieben wird (&sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 GewStG), der Gewerbesteuer. Gewerbebetrieb ist ein gewerbliches Unternehmen i.S. des Einkommensteuergesetzes &#8211;EStG&#8211; (&sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 GewStG). Mit dem Begriff &quot;gewerbliches Unternehmen&quot; werden nicht nur die sachlichen Grundlagen des Betriebs und die mit ihnen ausge&uuml;bte T&auml;tigkeit angesprochen, sondern auch deren Beziehung zu dem oder den Unternehmern des Betriebs (BFH-Urteil vom 3.&nbsp;April 2008 IV&nbsp;R&nbsp;54\/04, BFHE 220, 495, BStBl II 2008, 742). Die Steuerpflicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;14 Satz&nbsp;3 GewStG kn&uuml;pft daher ausschlie&szlig;lich an die sachliche Steuerpflicht und nicht an die pers&ouml;nliche Steuerpflicht (=&nbsp;Steuerschuldnerschaft) an. Der Steuermessbetrag ist danach f&uuml;r das Kalenderjahr als Erhebungszeitraum festzusetzen, wenn die sachliche Steuerpflicht w&auml;hrend des Kalenderjahres fortbesteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Unterh&auml;lt eine Personengesellschaft einen Gewerbebetrieb, endet die sachliche Steuerpflicht des Gewerbebetriebs auch dann nicht, wenn w&auml;hrend des Erhebungszeitraums bis auf einen Gesellschafter alle anderen Gesellschafter aus der Personengesellschaft ausscheiden und deren anteiliges Gesellschaftsverm&ouml;gen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;738 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs (BGB) dem verbleibenden Gesellschafter zuw&auml;chst (Anwachsung).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;5 GewStG gilt zwar der Gewerbebetrieb, wenn er im Ganzen auf einen anderen Unternehmer &uuml;bergeht, als durch den bisherigen Unternehmer eingestellt und als durch den anderen Unternehmer neu gegr&uuml;ndet, wenn er nicht mit einem bereits bestehenden Gewerbebetrieb vereinigt wird. Ein Unternehmens&uuml;bergang bei einem Gewerbebetrieb, der mehrere Unternehmer hat, insbesondere also bei Personengesellschaften, liegt aber nicht vor, solange ihn mindestens einer der bisherigen Unternehmer fortf&uuml;hrt, d.h. solange die Unternehmeridentit&auml;t hinsichtlich des fortgef&uuml;hrten Unternehmens wenigstens teilweise (partielle Unternehmeridentit&auml;t) bestehen bleibt (BFH-Urteil vom 26.&nbsp;August 1993 IV&nbsp;R&nbsp;133\/90, BFHE 172, 507, BStBl II 1995, 791).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Trotz des Fortbestands der sachlichen Steuerpflicht f&uuml;hrt die Anwachsung des Gesellschaftsverm&ouml;gens auf den letzten verbleibenden Gesellschafter, der das Unternehmen nunmehr als Einzelunternehmen fortf&uuml;hrt, zu einem Wechsel der Person des Steuerschuldners. Bis zum Rechtsformwechsel ist die Personengesellschaft gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 GewStG Steuerschuldnerin der Gewerbesteuer, ungeachtet des Umstands, dass dieser die Unternehmereigenschaft fehlt und die Gesellschafter die (Mit-)Unternehmer des Gewerbebetriebs sind (BFH-Urteile in BFHE 172, 507, BStBl II 1995, 791, und in BFHE 220, 495, BStBl II 2008, 742).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Der Wechsel des Steuerschuldners (&sect;&nbsp;5 GewStG) bedingt allerdings, dass dem jeweiligen Steuerschuldner nur der Teil der Steuerschuld zugerechnet werden kann, der auf die Dauer seiner pers&ouml;nlichen Steuerpflicht entf&auml;llt (BFH-Urteile vom 17.&nbsp;Februar 1989 III&nbsp;R&nbsp;36\/85, BFHE 156, 502, BStBl II 1989, 664, und in BFHE 172, 507, BStBl II 1995, 791, jeweils f&uuml;r den umgekehrten Fall der Einbringung). Die Steuerschuldnerschaft wechselt auch im &#8211;hier vorliegenden&#8211; Fall der Anwachsung des Gesellschaftsverm&ouml;gens auf den verbleibenden Gesellschafter. Steuerschuldnerin bis zum Rechtsformwechsel ist die Gesellschaft. Deren Steuerschuldnerschaft geht allerdings durch die liquidationslose Vollbeendigung der Gesellschaft und die Anwachsung deren Verm&ouml;gens auf den verbliebenen Gesellschafter auf jenen als Rechtsnachfolger &uuml;ber. F&uuml;r die Zeit nach dem Rechtsformwechsel ist der verbliebene Gesellschafter nunmehr als Einzelunternehmer Steuerschuldner.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) F&uuml;r den Erhebungszeitraum des Formwechsels sind daher auch zwei Gewerbesteuermessbescheide jeweils f&uuml;r die Zeit vor und nach dem Wechsel zu erlassen. Daf&uuml;r spricht nicht nur die Bestimmtheit hinsichtlich des Inhaltsadressaten (vgl. BFH-Urteil vom 15.&nbsp;April 2010 IV&nbsp;R&nbsp;67\/07, Rz&nbsp;21&nbsp;ff.), sondern auch der Umstand, dass f&uuml;r das Jahr des Formwechsels in jedem Fall zwei Gewinne i.S. des &sect;&nbsp;4 EStG zu ermitteln sind, die nach &sect;&nbsp;7 GewStG auch den jeweiligen Gewerbeertrag bestimmen (BFH-Urteil vom 13.&nbsp;Oktober 2005 IV&nbsp;R&nbsp;55\/04, BFHE 211, 387, BStBl II 2006, 404, unter I.2.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) Die Aufteilung der Steuerschuld auf zwei Steuerschuldner f&uuml;hrt jedoch nicht dazu, dass der Gewerbesteuermessbetrag f&uuml;r jeden Steuerschuldner nur unter Ber&uuml;cksichtigung des von diesem erzielten Gewerbeertrags zu ermitteln ist. Vielmehr ist, ausgehend von dem Fortbestand der sachlichen Steuerpflicht bei einem w&auml;hrend des Erhebungszeitraums erfolgten Rechtsformwechsel, der Gewerbesteuermessbetrag ungeachtet der verschiedenen Steuerschuldnerschaften einheitlich zu ermitteln. Denn ma&szlig;gebend ist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;10 GewStG der Gewerbeertrag, der in dem Erhebungszeitraum bezogen worden ist. Dies ist der nach den Vorschriften des EStG ermittelte Gewinn, vermehrt und vermindert um die in &sect;&sect;&nbsp;8 und 9 GewStG bezeichneten Betr&auml;ge. Der Gewinn setzt sich mithin aus den f&uuml;r den Erhebungszeitraum ermittelten Gewinnen der Personengesellschaft und des fortgef&uuml;hrten Einzelunternehmens zusammen. Erst im Anschluss an die einheitliche Ermittlung des Gewerbesteuermessbetrags ist dieser auf die verschiedenen Steuerschuldner aufzuteilen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>g) Davon ausgehend ist der Freibetrag gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 GewStG, der auch im Fall des Rechtsformwechsels, was zwischen den Beteiligten zu Recht nicht streitig ist, nur einmal gew&auml;hrt werden kann, schon bei der Ermittlung und nicht erst bei der Aufteilung des Gewerbesteuermessbetrags zu ber&uuml;cksichtigen. Der Freibetrag bezieht sich n&auml;mlich nicht auf den von einem bestimmten Steuersubjekt bezogenen Gewinn oder Gewinnanteil, sondern auf den Ertrag, den der vom jeweiligen Rechtstr&auml;ger losgel&ouml;ste Gewerbebetrieb an sich erwirtschaftet hat. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 GewStG wird der Steuermessbetrag durch die Anwendung der Steuermesszahl (&sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 GewStG) auf den Gewerbeertrag ermittelt. Der Gewerbeertrag wird daf&uuml;r zun&auml;chst auf volle Hundert abgerundet und sodann um den Freibetrag gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 GewStG gek&uuml;rzt. Die Vorschriften &uuml;ber die Ermittlung des Gewerbeertrags kn&uuml;pfen mithin unmittelbar an die Bestimmung des Steuergegenstands in &sect;&nbsp;2 GewStG und damit an die sachliche Steuerpflicht an (BFH-Urteil in BFHE 172, 507, BStBl II 1995, 791). Dementsprechend kommt eine Aufteilung des Freibetrags auf die beiden Steuerschuldner pro rata temporis beim Wechsel der pers&ouml;nlichen Steuerpflicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;2 GewStG nicht in Betracht (Bl&uuml;mich\/Gosch, &sect;&nbsp;11 GewStG Rz&nbsp;11; G&uuml;roff in Glanegger\/G&uuml;roff, GewStG, 9.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;11 Rz&nbsp;6b; anderer Ansicht Meyer-Scharenberg in Meyer-Scharenberg\/Popp\/Woring, Gewerbesteuer-Kommentar, 2.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;11 Rz&nbsp;8; Sarrazin in Lenski\/Steinberg, Gewerbesteuergesetz, &sect;&nbsp;11 Rz&nbsp;21).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unerheblich ist insoweit, dass mittels des Freibetrags ein fiktiver Unternehmerlohn in typisierter Form ber&uuml;cksichtigt werden soll. Denn diese Fiktion kn&uuml;pft, wie dargelegt, an den Steuergegenstand und nicht an die Steuerschuldnerschaft an. Einer personenbezogenen Aufteilung des Freibetrags steht auch die Regelung in &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 GewStG entgegen, wonach bei Personengesellschaften der Freibetrag nur einmal zu gew&auml;hren ist. Bei einer personenbezogenen Ausgestaltung des Freibetrags w&auml;re es ansonsten geboten, den Freibetrag entsprechend der Anzahl der Gesellschafter (Mitunternehmer) zu vervielfachen. Soweit der Senat in dem Urteil in BFHE 172, 507, BStBl II 1995, 791 in einem obiter dictum eine andere Rechtsauffassung vertreten hat, h&auml;lt er daran nicht mehr fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>h) Der so ermittelte einheitliche Gewerbesteuermessbetrag f&uuml;r den Erhebungszeitraum des Rechtsformwechsels ist sodann im prozentualen Verh&auml;ltnis der von den beiden Steuerschuldnern erzielten Gewerbeertr&auml;ge nebst den auf sie entfallenden Hinzu-rechnungen (&sect;&nbsp;8 GewStG) und K&uuml;rzungen (&sect;&nbsp;9 GewStG) zu verteilen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das FG ist von diesen Rechtsgrunds&auml;tzen ausgegangen. Die Entscheidung ist daher revisionsrechtlich nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwischen den Beteiligten besteht zu Recht kein Streit, dass der Anteil des E am Gesellschaftsverm&ouml;gen der S&nbsp;GbR der Kl&auml;gerin gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;738 BGB zugewachsen ist, nachdem E zum 31.&nbsp;Mai 2009 aus der S&nbsp;GbR ausgeschieden ist. Das FA hat ebenfalls keine Einw&auml;nde gegen die H&ouml;he des vom FG ermittelten Gewerbesteuermessbetrags, der sich unter Ber&uuml;cksichtigung des kumulierten Gewinns der S&nbsp;GbR und des Einzelunternehmens abz&uuml;glich des vollen Freibetrags gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 GewStG f&uuml;r den Erhebungszeitraum 2009 ergibt. Zu Recht werden ebenso wenig Einw&auml;nde gegen die prozentuale Aufteilung des so ermittelten Gewerbesteuermessbetrags auf die beiden Steuerschuldner erhoben. Der Senat sieht insoweit von weiteren Ausf&uuml;hrungen ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 25.4.2018, IV R 8\/16ECLI:DE:BFH:2018:U.250418.IVR8.16.0 Gew&auml;hrung des vollen Gewerbesteuerfreibetrags auch bei Wechsel der Steuerschuldnerschaft w&auml;hrend des Erhebungszeitraums Leits&auml;tze 1. Scheiden w&auml;hrend des Erhebungszeitraums bis auf einen Gesellschafter alle anderen Gesellschafter aus einer Personengesellschaft aus, wechselt ab diesem Zeitpunkt die Steuerschuldnerschaft der Personengesellschaft auf den verbleibenden Gesellschafter als Einzelunternehmer. Dessen ungeachtet ist der Gewerbesteuermessbetrag &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-8-16-gewaehrung-des-vollen-gewerbesteuerfreibetrags-auch-bei-wechsel-der-steuerschuldnerschaft-waehrend-des-erhebungszeitraums\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IV&nbsp;R&nbsp;8\/16 &#8211; Gew&auml;hrung des vollen Gewerbesteuerfreibetrags auch bei Wechsel der Steuerschuldnerschaft w&auml;hrend des Erhebungszeitraums<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69586","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69586","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69586"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69586\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69586"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69586"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69586"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}