{"id":69588,"date":"2018-06-28T09:13:09","date_gmt":"2018-06-28T07:13:09","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69588"},"modified":"2018-06-28T09:13:09","modified_gmt":"2018-06-28T07:13:09","slug":"iii-r-18-17-kein-kindergeldanspruch-wegen-zweitausbildung-durch-zeitliche-zaesur-hier-steuerfachangestelltenausbildung-und-zweitausbildung-an-der-wirtschaftsfachschule-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-18-17-kein-kindergeldanspruch-wegen-zweitausbildung-durch-zeitliche-zaesur-hier-steuerfachangestelltenausbildung-und-zweitausbildung-an-der-wirtschaftsfachschule-2\/","title":{"rendered":"III&nbsp;R&nbsp;18\/17 &#8211; Kein Kindergeldanspruch wegen Zweitausbildung durch zeitliche Z&auml;sur (hier: Steuerfachangestelltenausbildung und Zweitausbildung an der Wirtschaftsfachschule)"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 11.4.2018, III R 18\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.110418.IIIR18.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Kein Kindergeldanspruch wegen Zweitausbildung durch zeitliche Z&auml;sur (hier: Steuerfachangestelltenausbildung und Zweitausbildung an der Wirtschaftsfachschule)<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Setzt ein Kind nach Beendigung der Ausbildung zur Steuerfachangestellten seine Berufsausbildung mit den weiterf&uuml;hrenden Berufszielen &quot;Staatlich gepr&uuml;fter Betriebswirt&quot; und &quot;Steuerfachwirt&quot; nicht zum n&auml;chstm&ouml;glichen Zeitpunkt fort, handelt es sich bei der nachfolgenden Fachschulausbildung um eine Zweitausbildung i.S. des &sect; 32 Abs. 4 Satz 2 EStG.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. In diesem Fall schlie&szlig;t eine mehr als 20 Wochenstunden umfassende Erwerbst&auml;tigkeit w&auml;hrend der Zeit des Wartens auf den Antritt der Fachschulausbildung und w&auml;hrend deren Durchf&uuml;hrung einen Kindergeldanspruch nach &sect; 32 Abs. 4 S&auml;tze 2 und 3 EStG aus.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Kl&auml;gers gegen das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nster vom 23. Mai 2017&nbsp;&nbsp;1 K 2410\/16 Kg wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Streitig ist der Kindergeldanspruch f&uuml;r den Zeitraum Juli 2013 bis September 2015.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) ist der Vater einer im September 1990 geborenen Tochter (T), f&uuml;r die er bis einschlie&szlig;lich Juni 2013 Kindergeld erhielt. T absolvierte nach ihrem Abitur eine Ausbildung zur Steuerfachangestellten, die sie am 21.&nbsp;Juni 2013 abschloss. Anschlie&szlig;end nahm sie eine Vollzeitbesch&auml;ftigung in ihrem Ausbildungsbetrieb auf. Am 19.&nbsp;September 2013 meldete sich T bei einer Fachschule f&uuml;r Wirtschaft der Fachrichtung Betriebswirtschaft (Schwerpunkt Steuern) in Teilzeitform an. Sie bekam eine Zusage f&uuml;r das Schuljahr 2014\/2015. Zum 1.&nbsp;April 2014 wechselte T in eine andere Steuerberatungskanzlei und arbeitete dort zun&auml;chst mit einer w&ouml;chentlichen Arbeitszeit von 40&nbsp;Stunden, die sie ab September 2014 auf 36&nbsp;Stunden reduzierte. Am 20.&nbsp;August 2014 nahm sie ihre Ausbildung an der Fachschule f&uuml;r Wirtschaft auf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Ausbildungsgang zum angestrebten Berufsziel &quot;Steuerfachwirt&quot; stellt sich wie folgt dar: Nach einem dreieinhalbj&auml;hrigen Besuch der Fachschule f&uuml;r Wirtschaft &#8211; Rechnungswesen und Steuern kann der Abschluss &quot;Staatlich Gepr&uuml;fter Betriebswirt&quot; erworben werden. Voraussetzung f&uuml;r die Teilnahme an der Abschlusspr&uuml;fung sind die Fachoberschulreife, eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem einschl&auml;gigen Ausbildungsberuf einschlie&szlig;lich des Berufsschulabschlusses und eine praktische Berufst&auml;tigkeit im Ausbildungsberuf von mindestens einem Jahr. Dieses berufspraktische Jahr kann w&auml;hrend der Fachschulausbildung abgeleistet werden. Nach Abschluss der Ausbildung zum &quot;Staatlich Gepr&uuml;ften Betriebswirt&quot; ist die Teilnahme an externen Kammerpr&uuml;fungen z.B. zum Bilanzbuchhalter oder zum Steuerfachwirt m&ouml;glich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect;&nbsp;9 der Pr&uuml;fungsordnung der Steuerberaterkammer S f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung von Fortbildungspr&uuml;fungen zum Steuerfachwirt kann zur Pr&uuml;fung zugelassen werden, wer mit Erfolg die Abschlusspr&uuml;fung als &quot;Steuerfachangestellter&quot; abgelegt hat und eine hauptberufliche praktische T&auml;tigkeit auf dem Gebiet des Steuer- und Rechnungswesens von mindestens drei Jahren bei einem Steuerberater, Wirtschaftspr&uuml;fer, vereidigten Buchpr&uuml;fer, Rechtsanwalt, einer Steuerberatungsgesellschaft, Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaft, Buchpr&uuml;fungsgesellschaft oder Landwirtschaftlichen Buchstelle nachweisen kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beklagte und Revisionsbeklagte (Familienkasse) lehnte den Antrag des Kl&auml;gers vom 18.&nbsp;April 2016, ihm ab Juli 2013 Kindergeld f&uuml;r T zu gew&auml;hren, mit Bescheid vom 26.&nbsp;April 2016 ab. Zur Begr&uuml;ndung wurde ausgef&uuml;hrt, dass T sich bereits in einer Zweitausbildung befunden habe und einer sch&auml;dlichen Erwerbst&auml;tigkeit nachgegangen sei. Der Einspruch blieb ohne Erfolg (Einspruchsentscheidung vom 4.&nbsp;Juli 2016).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die dagegen gerichtete Klage, mit der der Kl&auml;ger Kindergeld f&uuml;r T f&uuml;r den Zeitraum Juli 2013 bis September 2015 begehrte, als unbegr&uuml;ndet ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der hiergegen gerichteten Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt,<br \/>die Familienkasse unter Aufhebung des angegriffenen Urteils, des Ablehnungsbescheids vom 26.&nbsp;April 2016 und der Einspruchsentscheidung vom 4.&nbsp;Juli 2016 zu verpflichten, Kindergeld f&uuml;r den Zeitraum Juli 2013 bis September 2015 festzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Familienkasse beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur&uuml;ckzuweisen. Das FG hat zu Recht entschieden, dass dem Kl&auml;ger kein Kindergeldanspruch f&uuml;r den Zeitraum Juli 2013 bis September 2015 zusteht. Denn T erf&uuml;llt zwar die grunds&auml;tzlichen Voraussetzungen eines kindergeldrechtlichen Ber&uuml;cksichtigungstatbestandes (dazu 2.), der Kindergeldanspruch ist im Ergebnis allerdings durch &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) ausgeschlossen (dazu 3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. a) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;63 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1, &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG besteht Anspruch auf Kindergeld f&uuml;r Kinder, die das 18., aber noch nicht das 25.&nbsp;Lebensjahr vollendet haben, u.a. dann, wenn sie f&uuml;r einen Beruf ausgebildet werden (&sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a EStG), sich in einer der in &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;b EStG genannten &Uuml;bergangszeiten von h&ouml;chstens vier Monaten befinden oder eine Berufsausbildung mangels Ausbildungsplatzes nicht beginnen oder fortsetzen k&ouml;nnen (&sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach Abschluss einer erstmaligen Berufsausbildung oder eines Erststudiums wird ein Kind in den F&auml;llen des &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG nur ber&uuml;cksichtigt, wenn es keiner Erwerbst&auml;tigkeit nachgeht (&sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG). Eine Erwerbst&auml;tigkeit mit bis zu 20&nbsp;Stunden regelm&auml;&szlig;iger w&ouml;chentlicher Arbeitszeit, ein Ausbildungsdienstverh&auml;ltnis oder ein geringf&uuml;giges Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis i.S. der &sect;&sect;&nbsp;8 und 8a des Vierten Buchs Sozialgesetzbuch (SGB&nbsp;IV) sind unsch&auml;dlich (&sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;3 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Im Streitfall erf&uuml;llt T nur im Zeitraum September 2013 bis September 2015 die Voraussetzungen eines kindergeldrechtlichen Ber&uuml;cksichtigungstatbestandes nach &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz 1 EStG. Sie konnte im Zeitraum September 2013 bis August 2014 eine Berufsausbildung mangels Ausbildungsplatzes nicht beginnen (&sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c EStG) und befand sich von August 2014 bis September 2015 in Berufsausbildung (&sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Entgegen der Auffassung des Kl&auml;gers kann T im Zeitraum Juli 2013 bis September 2015 nicht schon wegen einer ab 22.&nbsp;Juni 2013 im bisherigen Ausbildungsbetrieb und ab 1.&nbsp;April 2014 in der anderen Steuerberatungskanzlei durchgef&uuml;hrten Ausbildung i.S. des &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a EStG kindergeldrechtlich ber&uuml;cksichtigt werden. Der vom Kl&auml;ger in der Revisionsbegr&uuml;ndung dargelegte Ausbildungscharakter der praktischen T&auml;tigkeiten in den Steuerberatungskanzleien wird nicht durch entsprechende tats&auml;chliche Feststellungen des FG best&auml;tigt. Vielmehr hat das FG nur festgestellt, dass T zun&auml;chst einer Vollzeitbesch&auml;ftigung nachging und ab September 2014 ihre Arbeitszeit auf 36&nbsp;Stunden reduzierte. Eine Besch&auml;ftigung ohne &uuml;berwiegenden Ausbildungscharakter erf&uuml;llt nicht die Anforderungen des &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a EStG. An diese Feststellungen ist der Bundesfinanzhof (BFH) mangels zul&auml;ssiger und begr&uuml;ndeter Verfahrensr&uuml;gen nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO gebunden. Entsprechend war die T&auml;tigkeit in den Steuerberatungskanzleien &#8211;entgegen der Auffassung des Kl&auml;gers&#8211; auch nicht geeignet, Teil einer dualen Ausbildung zu sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die im Streitzeitraum von August 2014 bis September 2015 durchgef&uuml;hrte Fachschulausbildung erf&uuml;llt dagegen ohne weiteres die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Eine kindergeldrechtliche Ber&uuml;cksichtigung im Zeitraum Juli 2013 bis August 2014 wegen einer &Uuml;bergangszeit i.S. des &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;b EStG scheidet ebenfalls aus. Zwar handelt es sich insoweit um einen Zeitraum, der zwischen zwei Ausbildungsabschnitten liegt, da die Ausbildung zur Steuerfachangestellten im Juni 2013 endete und die Ausbildung an der Fachschule f&uuml;r Wirtschaft im August 2014 begann. Jedoch &uuml;berschreitet dieser Zeitraum die in &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;b EStG genannte H&ouml;chstdauer von vier Monaten. Nach dem klaren Wortlaut der Vorschrift kommt bei einem &Uuml;berschreiten der &Uuml;bergangszeit eine Beg&uuml;nstigung auch nicht f&uuml;r die ersten vier Monate in Betracht (Senatsurteil vom 22.&nbsp;Dezember 2011 III&nbsp;R&nbsp;41\/07, BFHE 236, 144, BStBl II 2012, 681).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) F&uuml;r den Zeitraum Juli 2013 bis August 2013 liegen die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c EStG nicht vor, denn das FG hat f&uuml;r diesen Zeitraum keine Bem&uuml;hungen der T um einen Ausbildungsplatz festgestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da nach den Feststellungen des FG am 19.&nbsp;September 2013 die Anmeldung bei der Fachschule f&uuml;r Wirtschaft erfolgte, erf&uuml;llt T von September 2013 bis August 2014 die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c EStG (BFH-Urteil vom 28.&nbsp;Mai 2013 XI&nbsp;R&nbsp;38\/11, BFH\/NV 2013, 1774, Rz&nbsp;20 ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Zu Recht ist das FG jedoch davon ausgegangen, dass die grunds&auml;tzliche kindergeldrechtliche Ber&uuml;cksichtigungsf&auml;higkeit der T dadurch entf&auml;llt, dass sie bereits eine erstmalige Berufsausbildung abgeschlossen hatte und w&auml;hrend der Zeitr&auml;ume, in denen sie auf den Antritt der Ausbildung bei der Fachschule gewartet und in denen sie die Ausbildung an der Fachschule durchgef&uuml;hrt hat, einer sch&auml;dlichen Erwerbst&auml;tigkeit i.S. des &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG nachgegangen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Im Streitfall stellt die Ausbildung der T zur Steuerfachangestellten bereits eine abgeschlossene erstmalige Ausbildung i.S. des &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG dar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach der Rechtsprechung des BFH kommt es f&uuml;r die Frage, ob bereits der erste (objektiv) berufsqualifizierende Abschluss in einem &ouml;ffentlich-rechtlich geordneten Ausbildungsgang zum Verbrauch der Erstausbildung f&uuml;hrt oder ob bei einer mehraktigen Ausbildung auch ein nachfolgender Abschluss in einem &ouml;ffentlich-rechtlich geordneten Ausbildungsgang Teil der Erstausbildung sein kann, darauf an, ob sich der erste Abschluss als integrativer Bestandteil eines einheitlichen Ausbildungsgangs darstellt (BFH-Urteile vom 4.&nbsp;Februar 2016 III&nbsp;R&nbsp;14\/15, BFHE 253, 145, BStBl II 2016, 615, Rz&nbsp;12; vom 3.&nbsp;Juli 2014 III&nbsp;R&nbsp;52\/13, BFHE 246, 427, BStBl II 2015, 152, Rz&nbsp;25; vom 15.&nbsp;April 2015 V&nbsp;R&nbsp;27\/14, BFHE 249, 500, BStBl II 2016, 163, Rz&nbsp;20; vom 16.&nbsp;Juni 2015 XI&nbsp;R&nbsp;1\/14, BFH\/NV 2015, 1378, Rz&nbsp;26; vom 3.&nbsp;September 2015 VI&nbsp;R&nbsp;9\/15, BFHE 251, 10, BStBl II 2016, 166, Rz&nbsp;16). Insoweit ist vor allem darauf abzustellen, ob die Ausbildungsabschnitte in einem engen sachlichen Zusammenhang (z.B. dieselbe Berufssparte, derselbe fachliche Bereich) zueinander stehen und in engem zeitlichen Zusammenhang durchgef&uuml;hrt werden. Hierf&uuml;r ist auch erforderlich, dass aufgrund objektiver Beweisanzeichen erkennbar wird, dass das Kind die f&uuml;r sein angestrebtes Berufsziel erforderliche Ausbildung nicht bereits mit dem ersten erlangten Abschluss beendet hat (BFH-Urteil in BFHE 246, 427, BStBl II 2015, 152, Rz&nbsp;30).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Am erforderlichen zeitlichen Zusammenhang fehlt es u.a. dann, wenn das Kind nach Erlangung eines ersten &#8211;objektiv berufsqualifizierenden&#8211; Abschlusses den weiteren Ausbildungsabschnitt nicht mit der gebotenen Zielstrebigkeit aufnimmt, obwohl es diesen fr&uuml;her h&auml;tte beginnen k&ouml;nnen (BFH-Urteile in BFHE 249, 500, BStBl II 2016, 163, Rz&nbsp;26). Unsch&auml;dlich sind lediglich Erwerbst&auml;tigkeiten, die der zeitlichen &Uuml;berbr&uuml;ckung bis zum n&auml;chstm&ouml;glichen Ausbildungsbeginn dienen (Senatsurteil in BFHE 253, 145, BStBl II 2016, 615, Rz&nbsp;15).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Im Streitfall hat T nach den Feststellungen des FG weder im Anschluss an die Beendigung der Ausbildung zur Steuerfachangestellten mit der Ausbildung an der Fachschule f&uuml;r Wirtschaft begonnen noch hat sie sich f&uuml;r eine bereits im Jahr 2013 beginnende Ausbildung beworben. Schulorganisatorische oder andere objektive Gr&uuml;nde, die einer Aufnahme der Ausbildung im August 2013 statt erst im August 2014 entgegengestanden h&auml;tten, hat das FG ebenfalls nicht festgestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Vielmehr hat T ihren ersten (objektiv) berufsqualifizierenden Abschluss genutzt, um mit diesem im Rahmen einer regul&auml;ren Erwerbst&auml;tigkeit ohne Ausbildungscharakter Eink&uuml;nfte zu erzielen. Diese Erwerbst&auml;tigkeit erfolgte auch nicht nur in einem &Uuml;berbr&uuml;ckungszeitraum zwischen dem Ende der Steuerfachangestelltenausbildung und dem n&auml;chstm&ouml;glichen Beginn der Fachschulausbildung und bildete somit eine zeitliche Z&auml;sur zwischen zwei hierdurch verselbst&auml;ndigten Ausbildungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen teilt der Senat auch die Auffassung des FG, dass die zeitliche Z&auml;sur nicht durch die im Anschluss an die Beendigung der Ausbildung zur Steuerfachangestellten erfolgte Anmeldung bei der Fachschule f&uuml;r Wirtschaft beseitigt wird. Denn der enge zeitliche Zusammenhang muss nach der Rechtsprechung des Senats zwischen den beiden Ausbildungsabschnitten bestehen (Senatsurteil in BFHE 246, 427, BStBl II 2015, 152, Rz&nbsp;30). Ein enger zeitlicher Zusammenhang zwischen dem Ende einer Ausbildung oder eines Ausbildungsabschnitts und den Bem&uuml;hungen um eine weitere Ausbildung oder einen weiteren Ausbildungsabschnitt gen&uuml;gt nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die von T ausge&uuml;bte Erwerbst&auml;tigkeit war anspruchssch&auml;dlich. Die in &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;3 EStG vorgesehene 20-Stunden-Grenze wurde &uuml;berschritten, da die w&ouml;chentliche Arbeitszeit der T zun&auml;chst 40 und ab September 2014&nbsp;&nbsp;36&nbsp;Stunden betrug. Mangels festgestellter Ausbildungsinhalte lag auch kein Ausbildungsdienstverh&auml;ltnis vor. Ebenso fehlte es an den Voraussetzungen eines geringf&uuml;gigen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisses i.S. der &sect;&sect;&nbsp;8 und 8a SGB IV.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Ein Kindergeldanspruch l&auml;sst sich &#8211;entgegen der Auffassung des Kl&auml;gers&#8211; schlie&szlig;lich auch nicht unter dem Gesichtspunkt begr&uuml;nden, dass eine nach Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes zu beachtende Selbstbindung der Verwaltung eingetreten sei. Eine Selbstbindung der Familienkassen folgt insbesondere nicht aus den Verwaltungsanweisungen des Bundesministeriums der Finanzen vom 8.&nbsp;Februar 2016 (BStBl I 2016, 226). Soweit darin unter Rz&nbsp;1 ausgef&uuml;hrt wird, dass es bei vollj&auml;hrigen Kindern ab 2012 nicht mehr auf die Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge des Kindes ankomme, gibt dies nur die durch das Steuervereinfachungsgesetz vom 1.&nbsp;November 2011 (BGBl I 2011, 2131) ver&auml;nderte Rechtslage zu &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 ff. EStG wieder. Dies bedeutet allerdings nicht, dass deshalb auch jegliche Erwerbst&auml;tigkeit anspruchsunsch&auml;dlich sein muss. Wie sich bereits aus Rz&nbsp;2 der betreffenden Verwaltungsanweisung ergibt, kommt es zwar nicht mehr auf die H&ouml;he der aus der Erwerbst&auml;tigkeit erzielten Eink&uuml;nfte, jedoch &#8211;entsprechend der &Auml;nderung des &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 S&auml;tze&nbsp;2 und 3 EStG&#8211; auf den Umfang der Erwerbst&auml;tigkeit an. Im &Uuml;brigen ist auch nicht ersichtlich, dass die Entscheidung der Familienkasse sonstigen Teilen der Verwaltungsanweisung widerspricht. Insbesondere sieht Rz&nbsp;13 vor, dass eine Fachschulausbildung &#8211;entsprechend den Umst&auml;nden des Einzelfalls&#8211; eine Zweitausbildung oder aber auch Teil einer mehraktigen Erstausbildung sein kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 11.4.2018, III R 18\/17ECLI:DE:BFH:2018:U.110418.IIIR18.17.0 Kein Kindergeldanspruch wegen Zweitausbildung durch zeitliche Z&auml;sur (hier: Steuerfachangestelltenausbildung und Zweitausbildung an der Wirtschaftsfachschule) Leits&auml;tze 1. Setzt ein Kind nach Beendigung der Ausbildung zur Steuerfachangestellten seine Berufsausbildung mit den weiterf&uuml;hrenden Berufszielen &quot;Staatlich gepr&uuml;fter Betriebswirt&quot; und &quot;Steuerfachwirt&quot; nicht zum n&auml;chstm&ouml;glichen Zeitpunkt fort, handelt es sich bei der nachfolgenden Fachschulausbildung &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-18-17-kein-kindergeldanspruch-wegen-zweitausbildung-durch-zeitliche-zaesur-hier-steuerfachangestelltenausbildung-und-zweitausbildung-an-der-wirtschaftsfachschule-2\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">III&nbsp;R&nbsp;18\/17 &#8211; Kein Kindergeldanspruch wegen Zweitausbildung durch zeitliche Z&auml;sur (hier: Steuerfachangestelltenausbildung und Zweitausbildung an der Wirtschaftsfachschule)<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69588","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69588","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69588"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69588\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69588"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69588"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69588"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}