{"id":69619,"date":"2018-07-06T15:18:33","date_gmt":"2018-07-06T13:18:33","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69619"},"modified":"2018-07-06T15:18:33","modified_gmt":"2018-07-06T13:18:33","slug":"v-r-25-17-kuenstler-in-der-leistungskette","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-25-17-kuenstler-in-der-leistungskette\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;25\/17 &#8211; K&uuml;nstler in der Leistungskette"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 1.3.2018, V R 25\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.010318.VR25.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">K&uuml;nstler in der Leistungskette<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>&sect; 3a Abs. 2 Nr. 3 Buchst. a UStG a.F. setzt ebensowenig wie Art. 52 Buchst. a MwStSystRL a.F. voraus, dass die Leistung h&ouml;chstpers&ouml;nlich erbracht wird. Die Vorschrift erfasst daher nicht nur die Leistung eines auftretenden K&uuml;nstlers, sondern auch die einer sog. Gastspielagentur, die auftretende K&uuml;nstler nicht vermittelt, sondern als eigene Leistung zur Verf&uuml;gung stellt. &sect; 3a Abs. 2 Nr. 3 Buchst. a UStG a.F. setzt zudem keine Leistungserbringung an Unternehmer voraus.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Beklagten gegen das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nster vom 7. Juli 2016&nbsp;&nbsp;5 K 2111\/12 U wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) stellte in den Streitjahren (2008 und 2009) gegen Entgelt K&uuml;nstler f&uuml;r Feierlichkeiten zur Verf&uuml;gung. Es handelte sich dabei um Veranstaltungen mit privatem Charakter, an der ein vom Veranstalter eingeladener Personenkreis teilnehmen konnte, ohne dass hierf&uuml;r ein Entgelt f&uuml;r eine Eintrittsberechtigung zu entrichten war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Anschluss an eine Au&szlig;enpr&uuml;fung ging der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) davon aus, dass die Kl&auml;gerin ihre Leistungen im Inland erbracht habe und erlie&szlig; einen ge&auml;nderten Umsatzsteuerjahresbescheid 2008 und ge&auml;nderte Vorauszahlungsbescheide f&uuml;r mehrere Voranmeldungszeitr&auml;ume des Streitjahrs 2009. Hiergegen legte die Kl&auml;gerin Einspruch ein. W&auml;hrend des Einspruchsverfahrens erging der Umsatzsteuerjahresbescheid 2009, der gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;365 Abs.&nbsp;3 der Abgabenordnung Gegenstand des Einspruchsverfahrens wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In 2012 erhob die Kl&auml;gerin Unt&auml;tigkeitsklage zum Finanzgericht (FG). W&auml;hrend des finanzgerichtlichen Verfahrens erging die Einspruchsentscheidung, nach der die Einspr&uuml;che im Streitpunkt des Leistungsorts keinen Erfolg hatten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Demgegen&uuml;ber gab das FG mit seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2017, 1549 ver&ouml;ffentlichten Urteil der Klage &uuml;berwiegend statt. Die Kl&auml;gerin habe Leistungen erbracht, die mit im Ausland ausgef&uuml;hrten Veranstalterleistungen anderer Personen zusammenhingen, so dass &sect;&nbsp;3a Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a des in den Streitjahren geltenden Umsatzsteuergesetzes (UStG) anzuwenden sei und zu einer Leistungserbringung im Ausland f&uuml;hre. Dies ergebe sich auch unter Ber&uuml;cksichtigung von Art.&nbsp;52 der Richtlinie des Rates vom 28.&nbsp;November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem 2006\/112\/EG (MwStSystRL) und der hierzu ergangenen Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) sowie der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH). Auf eine Auslegung entsprechend &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;20 Buchst.&nbsp;a UStG oder entsprechend &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;7 Buchst.&nbsp;a UStG komme es nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen wendet sich das FA mit seiner Revision. Die von der Kl&auml;gerin zur Verf&uuml;gung gestellten K&uuml;nstler seien bei Partys aufgetreten, die von Privatpersonen f&uuml;r ihre G&auml;ste und damit f&uuml;r ein nicht&ouml;ffentliches Publikum gegeben worden seien. &sect;&nbsp;3a Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a UStG setze aber voraus, dass die Kosten der Veranstaltung in Eintrittspreise Eingang f&auml;nden, die die Endverbraucher zu entrichten h&auml;tten. Ein kurzer K&uuml;nstlerauftritt f&uuml;hre nicht zu einer k&uuml;nstlerischen Veranstaltung. Das FG habe zu Unrecht auch die Unerl&auml;sslichkeit bejaht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>das Urteil des FG auch insoweit aufzuheben, als das FG die Umsatzsteuer 2008 um 160.795&nbsp;EUR und die Umsatzsteuer 2009 um 66.260,50&nbsp;EUR gemindert hat und die Klage auch insoweit abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die K&uuml;nstler seien bei betrieblichen Veranstaltungen aufgetreten. Im &Uuml;brigen liege eine Dienstleistungskommission vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision des FA ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat im Ergebnis zu Recht entschieden, dass die Kl&auml;gerin ihre Leistungen an den jeweiligen Veranstaltungsorten nach &sect;&nbsp;3a Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a UStG erbracht hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;3a Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a UStG in der in den Streitjahren geltenden Fassung f&uuml;hrt der Unternehmer u.a. k&uuml;nstlerische Leistungen einschlie&szlig;lich der Leistungen der jeweiligen Veranstalter sowie die damit zusammenh&auml;ngenden T&auml;tigkeiten, die f&uuml;r die Aus&uuml;bung der Leistungen unerl&auml;sslich sind, dort aus, wo der Unternehmer jeweils ausschlie&szlig;lich oder zum wesentlichen Teil t&auml;tig wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Vorschrift beruht auf Art.&nbsp;52 Buchst.&nbsp;a MwStSystRL in der in den Streitjahren geltenden Fassung. Nach Art.&nbsp;52 Buchst.&nbsp;a MwStSystRL erbringt der Steuerpflichtige bei T&auml;tigkeiten u.a. auf dem Gebiet der K&uuml;nste, einschlie&szlig;lich derjenigen der Veranstalter solcher T&auml;tigkeiten sowie gegebenenfalls der damit zusammenh&auml;ngenden Dienstleistungen die Leistung an dem Ort, an dem die Dienstleistung tats&auml;chlich bewirkt wurde (zuvor inhaltsgleich Art.&nbsp;9 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c erster Gedankenstrich der Sechsten Richtlinie 77\/388\/EWG des Rates vom 17.&nbsp;Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern &#8211;Richtlinie 77\/388\/EWG&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Im Streitfall hat die Kl&auml;gerin eine k&uuml;nstlerische Leistung i.S. von &sect;&nbsp;3a Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a UStG erbracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) &sect;&nbsp;3a Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a UStG setzt ebensowenig wie Art.&nbsp;52 Buchst.&nbsp;a MwStSystRL voraus, dass die Leistung h&ouml;chstpers&ouml;nlich erbracht wird. Die Vorschrift erfasst daher nicht nur die Leistung eines auftretenden K&uuml;nstlers, sondern auch die einer sog. Gastspielagentur, die auftretende K&uuml;nstler nicht vermittelt, sondern als eigene Leistung zur Verf&uuml;gung stellt. Die Gastspielagentur engagiert dann K&uuml;nstler f&uuml;r Auftritte im eigenen Namen und erbringt deren Auftritt als eigene Leistung im eigenen Namen gegen&uuml;ber einem Konzertveranstalter. Es kommt dann zu einer Leistungskette, bei der sich der Ort beider Leistungen, der des auftretenden K&uuml;nstlers gegen&uuml;ber der Gastspielagentur wie auch der der Gastspielagentur nach &sect;&nbsp;3a Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a UStG richtet (vgl. hierzu Moldan, Der Umsatz-Steuer-Berater &#8211;UStB&#8211; 2013, 74 und UStB 2013, 148). Auftrittsort und T&auml;tigkeitsort entsprechen sich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf die hiervon zu unterscheidende Frage, an welchem Ort ein Zwischenh&auml;ndler, der Eintrittskarten verkauft, seine Leistung erbringt (vgl. hierzu BFH-Urteil vom 3.&nbsp;Juni 2009 XI&nbsp;R&nbsp;34\/08, BFHE 226, 369, BStBl II 2010, 857), kommt es nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Danach liegt im Streitfall eine k&uuml;nstlerische Leistung vor. Die Kl&auml;gerin hat bei den in der Revision streitigen K&uuml;nstlerauftritten die Leistungen der K&uuml;nstler nicht vermittelt, sondern als eigene geschuldet und abgerechnet. Es lagen keine unmittelbaren Vertragsbeziehungen zwischen den K&uuml;nstlern und den Auftraggebern vor. Die zwischen der Kl&auml;gerin und den Auftraggebern bestehenden Rechtsbeziehungen bestimmen die Person des Leistenden (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 15.&nbsp;Mai 2012 XI&nbsp;R&nbsp;16\/10, BFHE 238, 460, BStBl II 2013, 49, und vom 4.&nbsp;Februar 2015 XI&nbsp;R&nbsp;14\/14, BFHE 250, 240, BStBl II 2015, 908) und f&uuml;hren damit dazu, dass auch die Kl&auml;gerin k&uuml;nstlerische Leistungen am jeweiligen Auftrittsort erbrachte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen kommt es auch auf der Grundlage der vom FG vertretenen Rechtsauffassung zu keinem anderen Ergebnis. Die hiergegen vom FA vorgebrachten R&uuml;gen greifen nicht durch. Insbesondere bestehen an der Unerl&auml;sslichkeit der K&uuml;nstlerverschaffung f&uuml;r eine Veranstaltung, bei der der K&uuml;nstler auftritt, keine Zweifel.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Den Feststellungen des FG ist nicht zu entnehmen, ob die Leistungsempf&auml;nger in allen F&auml;llen Unternehmer waren. Es bedarf aber keiner weiteren Aufkl&auml;rung. Denn &sect;&nbsp;3a Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a UStG setzt nicht voraus, dass der Leistungsempf&auml;nger Unternehmer ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Weder dem Wortlaut von &sect;&nbsp;3a Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a UStG noch dem von Art.&nbsp;52 Buchst.&nbsp;a MwStSystRL ist ein Erfordernis, dass es sich beim Leistungsempf&auml;nger um einen Unternehmer (Steuerpflichtigen) handeln muss, zu entnehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Eine derartige Bedingung ergibt sich auch nicht aus der EuGH-Rechtsprechung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) So hat der EuGH im Urteil Dudda vom 26.&nbsp;September 1996 C-327\/94 (EU:C:1996:355) entschieden, dass unter Art.&nbsp;9 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c erster Gedankenstrich der Richtlinie 77\/388\/EWG die T&auml;tigkeit eines Unternehmers f&auml;llt, der bei k&uuml;nstlerischen oder unterhaltenden Veranstaltungen die tontechnische Umsetzung der Darbietung in der Weise durchf&uuml;hrt, dass er die Auswahl und die Bedienung der eingesetzten Ger&auml;te auf die jeweiligen akustischen Gegebenheiten und die beabsichtigten Klangeffekte abstimmt und die erforderlichen Ger&auml;tschaften und das notwendige Bedienungspersonal stellt, sofern die Leistung dieses Unternehmers f&uuml;r die Darbietung der k&uuml;nstlerischen oder unterhaltenden Hauptleistung unerl&auml;sslich ist. Nach dem EuGH-Urteil Gillan Beach vom 9.&nbsp;M&auml;rz 2006 C-114\/05 (EU:C:2006:169) f&auml;llt unter Art.&nbsp;9 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c erster Gedankenstrich der Richtlinie 77\/388\/EWG die umfassende Leistung, die der Veranstalter einer Messe oder Ausstellung den Ausstellern erbringt. Bei diesen kann es sich auch um im Rahmen der Wirtschaftsf&ouml;rderung t&auml;tige juristische Personen ohne Unternehmereigenschaft handeln.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Das Erfordernis einer Unternehmereigenschaft des Leistenden folgt auch nicht aus den Begr&uuml;ndungen dieser beiden EuGH-Urteile.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Zwar weist das FA zutreffend darauf hin, dass der EuGH sein Urteil Dudda (EU:C:1996:355) in Rz&nbsp;23&nbsp;f. damit begr&uuml;ndet hat, dass Art.&nbsp;9 Abs.&nbsp;2 der Richtlinie 77\/388\/EWG als ganzer eine Sonderregelung f&uuml;r Dienstleistungen einf&uuml;hren will, die zwischen Mehrwertsteuerpflichtigen erbracht werden und deren Kosten in den Preis der Waren eingehen und dass ein entsprechender Zweck auch Art.&nbsp;9 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c erster Gedankenstrich der Richtlinie 77\/388\/EWG zugrunde liegt, wonach als Ort von Dienstleistungen auf dem Gebiet u.a. der K&uuml;nste oder der Unterhaltung sowie der mit diesen zusammenh&auml;ngenden T&auml;tigkeiten der Ort gilt, an dem diese Dienstleistungen tats&auml;chlich bewirkt werden. Nach Auffassung des Gemeinschaftsgesetzgebers solle, wenn der Leistende seine Dienstleistungen in dem Staat erbringe, in dem derartige Leistungen tats&auml;chlich bewirkt werden, und wenn der Veranstalter die Mehrwertsteuer, mit der der Endverbraucher belastet werden soll, in demselben Staat einnimmt, die Mehrwertsteuer, deren Bemessungsgrundlage alle diese Leistungen sind, deren Kosten in den vom Endverbraucher gezahlten Preis f&uuml;r die Gesamtdienstleistung eingehen, an diesen Staat und nicht an denjenigen Staat entrichtet werden, in dem der Dienstleistende den Sitz seiner wirtschaftlichen T&auml;tigkeit hat (ebenso das EuGH-Urteil Gillan, EU:C:2006:169, Rz&nbsp;17&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Hieraus ergibt sich indes nicht, dass T&auml;tigkeiten auf dem Gebiet der K&uuml;nste oder der Kultur im Streitfall nur vorliegen, wenn die sich hieraus ergebende Dienstleistung an einen Unternehmer erbracht wird. Denn selbst wenn dem EuGH im Hinblick auf seine &Uuml;berlegungen zum Gesamttatbestand des Art.&nbsp;9 Abs.&nbsp;2 der Richtlinie 77\/388\/EWG zu folgen w&auml;re, ist dies auf die nach der MwStSystRL bestehende Rechtslage nicht zu &uuml;bertragen, da die im Gesamttatbestand des Art.&nbsp;9 Abs.&nbsp;2 der Richtlinie 77\/388\/EWG enthaltenen Regelungen auf mehrere eigenst&auml;ndige Bestimmungen aufgeteilt wurden (Art.&nbsp;45, Art.&nbsp;46, Art.&nbsp;52, Art.&nbsp;55 und Art.&nbsp;56 MwStSystRL) und damit einer einheitlichen Auslegung in systematischer Hinsicht nicht mehr zug&auml;nglich sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Im &Uuml;brigen hat der EuGH selbst einzelne Tatbest&auml;nde wie etwa Art.&nbsp;9 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a der Richtlinie 77\/338\/EWG angewendet, ohne darauf abzustellen, ob der Leistungsempf&auml;nger ein Steuerpflichtiger war. So hat der EuGH im Urteil Heger vom 7.&nbsp;September 2006 C-166\/05 (EU:C:2006:533) entschieden, dass die Einr&auml;umung der Berechtigung zur Aus&uuml;bung der Fischerei in Form einer entgeltlichen &Uuml;bertragung von Fischereikarten eine Dienstleistung im Zusammenhang mit einem Grundst&uuml;ck i.S. von Art.&nbsp;9 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a der Richtlinie 77\/388\/EWG darstellt. Im Urteil RCI Europe vom 3.&nbsp;September 2009 C-37\/08 (EU:C:2009:507) hat der EuGH ebenso entschieden, dass nach Art.&nbsp;9 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a der Richtlinie 77\/388\/EWG der Ort einer Dienstleistung, die von einer Vereinigung erbracht wird, deren T&auml;tigkeit darin besteht, den Tausch von Teilzeitnutzungsrechten an Ferienwohnungen zwischen ihren Mitgliedern zu organisieren, wof&uuml;r diese Vereinigung als Gegenleistung von ihren Mitgliedern Beitrittsentgelte, Mitgliedsbeitr&auml;ge und Tauschentgelte erhebt, der Ort ist, an dem die Immobilie, an der das Teilnutzungsrecht des betreffenden Mitglieds besteht, gelegen ist. Dementsprechend geht auch die Finanzverwaltung davon aus, dass eine im Zusammenhang mit einem Grundst&uuml;ck nach &sect;&nbsp;3a Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 UStG ausgef&uuml;hrte Leistung auch dann vorliegt, wenn der Leistungsempf&auml;nger kein Unternehmer ist (Abschn.&nbsp;3a.3 Abs.&nbsp;1 des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ob hierin in der EuGH-Rechtsprechung zu Grundst&uuml;cken eine Rechtsprechungs&auml;nderung zu sehen ist, hat der erkennende Senat im Hinblick auf den &Uuml;bergang von der Richtlinie 77\/388\/EWG zur MwStSystRL nicht zu entscheiden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Best&auml;tigt wird dies zudem durch die sp&auml;tere &Auml;nderung der MwStSystRL durch die &Auml;nderungsrichtlinie vom 12.&nbsp;Februar 2008&nbsp;&nbsp;2008\/8\/EG &#8211;Richtlinie 2008\/8\/EG&#8211; (Amtsblatt der Europ&auml;ischen Union 2008, L&nbsp;44\/11). Die Ortsbestimmung f&uuml;r die T&auml;tigkeiten auf dem Gebiet der K&uuml;nste, die sich nunmehr aus Art.&nbsp;54 Unterabs.&nbsp;1 MwStSystRL ergibt, wurde erst mit Wirkung ab 1.&nbsp;Januar 2011 auf Leistungen an Nichtsteuerpflichtige eingeschr&auml;nkt (vgl. hierzu Art.&nbsp;53 i.d.F. von Art.&nbsp;2 der Richtlinie 2008\/8\/EG und Art.&nbsp;54 i.d.F. von Art.&nbsp;3 der Richtlinie 2008\/8\/EG). W&auml;re der Auffassung zu folgen, dass Art.&nbsp;52 Buchst.&nbsp;a MwStSystRL eine Leistungserbringung an Steuerpflichtige voraussetzen w&uuml;rde, w&auml;re durch die &Auml;nderungsrichtlinie 2008\/8\/EG aus einer Regelung f&uuml;r Leistungen an Steuerpflichtige eine Regelung f&uuml;r Leistungen an Nichtsteuerpflichtige geworden. Dementsprechend enthielt auch &sect;&nbsp;3a Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a UStG i.d.F. von Art.&nbsp;7 Nr.&nbsp;2 des Jahressteuergesetzes (JStG) 2009 (Gesetz vom 19.&nbsp;Dezember 2008, BGBl I 2008, 2794) mit Wirkung ab 1.&nbsp;Januar 2010 keine Voraussetzungen in Bezug auf die Person des Leistungsempf&auml;ngers. Hierzu kam es erst ab 1.&nbsp;Januar 2011 durch die Neufassung des &sect;&nbsp;3a Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a UStG durch Art.&nbsp;4 Nr.&nbsp;4 Buchst.&nbsp;c Doppelbuchst.&nbsp;bb JStG 2010 (Gesetz vom 8.&nbsp;Dezember 2010, BGBl I 2010, 1768). Dabei ging der nationale Gesetzgeber ausdr&uuml;cklich davon aus, die bisher gleicherma&szlig;en f&uuml;r Leistungen an Unternehmer und Nichtunternehmer geltenden Regelungen nunmehr auf Leistungen an Nichtunternehmer einzuschr&auml;nken (BRDrucks 318\/10 S.&nbsp;118). Dies entspricht der Auffassung im Schrifttum (vgl. z.B. Stadie in Rau\/D&uuml;rrw&auml;chter, Umsatzsteuergesetz, &sect;&nbsp;3a Rz&nbsp;341; W&auml;ger, in S&ouml;lch\/Ringleb, Umsatzsteuer, &sect;&nbsp;3a Rz&nbsp;150).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Ein Widerspruch zur bisherigen BFH-Rechtsprechung besteht nicht. Zum einen ist im Streitfall &uuml;ber k&uuml;nstlerische Leistungen und nicht nur &uuml;ber damit nur zusammenh&auml;ngende Leistungen zu entscheiden (vgl. zu T&auml;tigkeiten, die mit sportlichen Leistungen zusammenh&auml;ngen und die f&uuml;r die Aus&uuml;bung der Leistungen unerl&auml;sslich sind, aber BFH-Urteil vom 1.&nbsp;Dezember 2010 XI&nbsp;R&nbsp;27\/09, BFHE 232, 560, BStBl II 2011, 458, unter II.4.c, und BFH-Beschluss vom 4.&nbsp;April 2012 V&nbsp;B&nbsp;78\/11, BFH\/NV 2012, 1195). Zum anderen betrifft die bisherige BFH-Rechtsprechung die Rechtslage vor Inkrafttreten der MwStSystRL, die im Rahmen der richtlinienkonformen Auslegung zu ge&auml;nderten unionsrechtlichen Vorgaben f&uuml;hrt (s. oben II.3.b&nbsp;bb&nbsp;(2)).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Danach hat das FG im Streitfall im Ergebnis zu Recht entschieden, dass die Kl&auml;gerin ihre Leistungen nach &sect;&nbsp;3a Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a UStG am Ort des jeweiligen K&uuml;nstlerauftritts und damit im Inland nicht steuerbar erbracht hat. Auf die Frage der Unternehmereigenschaft ihrer Auftraggeber und den Einsatz der K&uuml;nstler f&uuml;r Veranstaltungen, bei denen Eintrittsgelder zu zahlen sind, so dass die Kosten f&uuml;r die K&uuml;nstler in Eintrittspreise eingehen, kommt es nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 1.3.2018, V R 25\/17ECLI:DE:BFH:2018:U.010318.VR25.17.0 K&uuml;nstler in der Leistungskette Leits&auml;tze &sect; 3a Abs. 2 Nr. 3 Buchst. a UStG a.F. setzt ebensowenig wie Art. 52 Buchst. a MwStSystRL a.F. voraus, dass die Leistung h&ouml;chstpers&ouml;nlich erbracht wird. Die Vorschrift erfasst daher nicht nur die Leistung eines auftretenden K&uuml;nstlers, sondern auch die einer sog. 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