{"id":69624,"date":"2018-07-06T15:18:08","date_gmt":"2018-07-06T13:18:08","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69624"},"modified":"2018-07-06T15:18:08","modified_gmt":"2018-07-06T13:18:08","slug":"i-r-37-16-voraussichtlich-dauernde-wertminderung-bei-verzinslichen-wertpapieren-begriff-wirtschaftlicher-zusammenhang-in-par-34c-abs-1-satz-4-estg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-37-16-voraussichtlich-dauernde-wertminderung-bei-verzinslichen-wertpapieren-begriff-wirtschaftlicher-zusammenhang-in-par-34c-abs-1-satz-4-estg\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;37\/16 &#8211; Voraussichtlich dauernde Wertminderung bei verzinslichen Wertpapieren &#8211; Begriff &quot;Wirtschaftlicher Zusammenhang&quot; in &sect; 34c Abs. 1 Satz 4 EStG"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.4.2018, I R 37\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.180418.IR37.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Voraussichtlich dauernde Wertminderung bei verzinslichen Wertpapieren &#8211; Begriff &quot;Wirtschaftlicher Zusammenhang&quot; in &sect; 34c Abs. 1 Satz 4 EStG<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Bei verzinslichen Wertpapieren, die eine Forderung in H&ouml;he ihres Nominalwerts verbriefen, ist eine Teilwertabschreibung unter den Nennwert allein wegen gesunkener Kurse regelm&auml;&szlig;ig nicht zul&auml;ssig (Best&auml;tigung des Senatsurteils vom 8. Juni 2011 I R 98\/10, BFHE 234, 137, BStBl II 2012, 716).<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Ob Betriebsausgaben und Betriebsverm&ouml;gensminderungen mit den den ausl&auml;ndischen Eink&uuml;nften zugrunde liegenden Einnahmen i.S. des &sect; 34c Abs. 1 Satz 4 EStG in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen, bestimmt sich nach dem Veranlassungsprinzip (Best&auml;tigung des Senatsurteils vom 6. April 2016 I R 61\/14, BFHE 253, 348, BStBl II 2017, 48).<\/p>\n<\/p>\n<p>3. In die Bemessung des Anrechnungsh&ouml;chstbetrags nach &sect; 34c Abs. 1 Satz 4 EStG k&ouml;nnen auch Wertver&auml;nderungen des Verm&ouml;gensstamms eingehen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nchen, Au&szlig;ensenate Augsburg, vom 11. Mai 2016&nbsp;&nbsp;6 K 2122\/14 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht M&uuml;nchen, Au&szlig;ensenate Augsburg, zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beteiligten streiten &uuml;ber die H&ouml;he der Anrechnung ausl&auml;ndischer Steuer auf die deutsche K&ouml;rperschaftsteuer.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) ist ein Kreditinstitut in der Rechtsform einer eingetragenen Genossenschaft. In den Jahren 2004, 2005 und 2007 (Streitjahre) erzielte sie u.a. Eink&uuml;nfte aus ausl&auml;ndischen Kapitalanlagen. Dabei handelte es sich um portugiesische Anleihen mit fester Laufzeit und festem (Anleihe&nbsp;C 2001 und Anleihe&nbsp;P) sowie variablem (Anleihe&nbsp;C 2005 &#8211;erworben am 15.&nbsp;Februar 2005 zu einem Kaufkurs von 100,09&nbsp;%&#8211;) Zins. Der vereinbarte R&uuml;ckzahlungswert bei F&auml;lligkeit betrug bei s&auml;mtlichen Anleihen 100&nbsp;% des Nominalwerts. Die Kurswerte von einigen dieser Anleihen waren an den Bilanzstichtagen 31.&nbsp;Dezember 2005 und 31.&nbsp;Dezember 2007 unter die Anschaffungskosten gesunken; sie beliefen sich bei den Anleihen&nbsp;C 2001 und P auf mehr und bei der Anleihe&nbsp;C 2005 auf weniger (31.&nbsp;Dezember 2005: 95,82&nbsp;%; 31.&nbsp;Dezember 2007: 91,64&nbsp;%) als 100&nbsp;% des Nominalwerts. Die Zinseinnahmen unterlagen in Portugal der Quellensteuer.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Anleihe&nbsp;C 2001 wurde bis zur F&auml;lligkeit am 27.&nbsp;Juni 2006 und die Anleihen&nbsp;P und C 2005 wurden &uuml;ber das Ende der Streitjahre hinaus gehalten. Die Kl&auml;gerin nahm f&uuml;r die Anleihe&nbsp;C 2005 Teilwertabschreibungen in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR (31.&nbsp;Dezember 2005) und &#8230;&nbsp;EUR (31.&nbsp;Dezember 2007) vor; f&uuml;r die Anleihe&nbsp;C 2001 in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR (31.&nbsp;Dezember 2005) und f&uuml;r die Anleihe&nbsp;P in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR (31.&nbsp;Dezember 2007).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) hat bei der Ermittlung des Anrechnungsh&ouml;chstbetrages gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;34c des Einkommensteuergesetzes in der in den Streitjahren geltenden Fassung (EStG) &#8211;neben hier nicht streitiger Aufwendungen wie z.B. die anteilige Ber&uuml;cksichtigung von Refinanzierungsaufwendungen&#8211; die auf die portugiesischen Eink&uuml;nfte entfallende Gewerbesteuer, die Teilwertabschreibungen und einen gesch&auml;tzten Verwaltungskostenanteil in H&ouml;he von j&auml;hrlich 500&nbsp;EUR je Anleihe abgezogen. Der pauschale Ansatz f&uuml;r Verwaltungskosten wurde den Schulungsunterlagen f&uuml;r Betriebspr&uuml;fer von Kreditinstituten entnommen. Das FA wies die Einspr&uuml;che gegen die K&ouml;rperschaftsteuerbescheide 2004, 2005 und 2007 jeweils vom 22.&nbsp;Februar 2010 mit Einspruchsentscheidung vom 10.&nbsp;Juli 2014 zur&uuml;ck. Die dagegen erhobene Klage hatte hinsichtlich der Ber&uuml;cksichtigung der Teilwertabschreibungen und des gesch&auml;tzten Verwaltungskostenanteils Erfolg (Finanzgericht &#8211;FG&#8211; M&uuml;nchen, Au&szlig;ensenate Augsburg, Urteil vom 11.&nbsp;Mai 2016&nbsp;&nbsp;6&nbsp;K&nbsp;2122\/14, Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2016, 1363).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA r&uuml;gt die Verletzung materiellen Rechts und beantragt, das Urteil des FG aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Revision des FA zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FG hat im Rahmen der Gewinnermittlung keine ausreichenden Feststellungen dazu getroffen, ob die von der Kl&auml;gerin vorgenommenen Teilwertabschreibungen auf die Anleihen zul&auml;ssig waren und insoweit eine &quot;voraussichtlich dauernde&quot; Wertminderung vorlag.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Kl&auml;gerin ermittelt ihren Gewinn nach &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 Satz 1 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes in der in den Streitjahren geltenden Fassung (KStG) i.V.m. &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 EStG. Sie muss dabei gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG f&uuml;r den Schluss eines jeden Wirtschaftsjahres das Betriebsverm&ouml;gen ansetzen, das nach den handelsrechtlichen Grunds&auml;tzen ordnungsm&auml;&szlig;iger Buchf&uuml;hrung auszuweisen ist und die Bewertung jenes Betriebsverm&ouml;gens nach &sect;&nbsp;6 EStG vornehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG sind die nicht in &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG genannten Wirtschaftsg&uuml;ter &#8211;u.a. Wirtschaftsg&uuml;ter des Anlageverm&ouml;gens, die nicht der Abnutzung unterliegen und Wirtschaftsg&uuml;ter des Umlaufverm&ouml;gens&#8211; grunds&auml;tzlich mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten anzusetzen. Jedoch kann an Stelle jener Kosten der Teilwert i.S. des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 EStG angesetzt werden, wenn er auf Grund einer voraussichtlich dauernden Wertminderung niedriger ist (&sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG). Solche &quot;Teilwertabschreibungen&quot; hat die Kl&auml;gerin f&uuml;r die Anleihen in den Streitjahren 2005 und 2007 vorgenommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Den Feststellungen des FG l&auml;sst sich nicht entnehmen, ob eine &quot;voraussichtlich dauernde&quot; Wertminderung der Anleihen vorlag. Das FG wird im zweiten Rechtsgang zu pr&uuml;fen haben, ob die Voraussetzungen dieser Teilwertabschreibungen gegeben waren. Dabei weist der Senat f&uuml;r die Anleihe&nbsp;C 2005 auf Folgendes hin:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Bei verzinslichen Wertpapieren fehlt es in der Regel an einer &quot;voraussichtlich dauernden&quot; Wertminderung, soweit die Kurswerte der Papiere unter den Nominalwert abgesunken sind &#8211;so im Veranlagungszeitraum 2005&#8211; oder schon vor ihrem (weiteren) Absinken unter jenem Wert lagen &#8211;so im Veranlagungszeitraum 2007&#8211; (Senatsurteil vom 8.&nbsp;Juni 2011 I&nbsp;R&nbsp;98\/10, BFHE 234, 137, BStBl II 2012, 716).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Begriff &quot;voraussichtlich dauernde Wertminderung&quot; ist weder im Handelsgesetzbuch noch im Steuerrecht definiert. Er bezeichnet im Grundsatz eine Minderung des Teilwerts (handelsrechtlich: des beizulegenden Werts), die einerseits nicht endg&uuml;ltig sein muss, andererseits aber nicht nur vor&uuml;bergehend sein darf. Ob eine Wertminderung &quot;voraussichtlich dauernd&quot; ist, muss unter Ber&uuml;cksichtigung der Eigenart des jeweils in Rede stehenden Wirtschaftsguts beurteilt werden (Senatsurteile vom 27.&nbsp;November 1974 I&nbsp;R&nbsp;123\/73, BFHE 114, 415, BStBl II 1975, 294; in BFHE 234, 137, BStBl II 2012, 716).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Im Zusammenhang mit verzinslichen Wertpapieren ist insoweit zu ber&uuml;cksichtigen, dass diese regelm&auml;&szlig;ig &#8211;wie auch im vorliegenden Fall&#8211; eine Forderung in H&ouml;he ihres Nominalwerts verbriefen. Der Inhaber eines solchen Papiers hat mithin das gesicherte Recht, am Ende der Laufzeit diesen Nominalwert zu erhalten. Diese Sicherheit hat er an jedem Bilanzstichtag, und zwar unabh&auml;ngig davon, ob zwischenzeitlich infolge bestimmter Marktgegebenheiten der Kurswert des Papiers unter dessen Nominalwert liegt. Ein Absinken des Kurswerts unter den Nominalwert erweist sich unter diesem zeitlichen Blickwinkel mithin jedenfalls dann, wenn sich darin nicht ein Risiko hinsichtlich der R&uuml;ckzahlung widerspiegelt, als nur vor&uuml;bergehend und folglich als nicht dauerhaft (Schmidt\/Kulosa, EStG, 36.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;6 Rz&nbsp;373, m.w.N.). Das schlie&szlig;t die Annahme einer &quot;voraussichtlich dauernden&quot; Wertminderung aus (Senatsurteil in BFHE 234, 137, BStBl II 2012, 716; diesem folgend nunmehr auch das Bundesministerium der Finanzen, Schreiben vom 2.&nbsp;September 2016, BStBl I 2016, 995, Rz&nbsp;21).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Das gilt auch dann, wenn die Wertpapiere zum Umlaufverm&ouml;gen geh&ouml;ren. Denn in einem solchen Fall sind die Papiere zwar nicht dazu bestimmt, dem Betrieb auf Dauer zu dienen; sie sollen vielmehr nach dem Willen des Unternehmers ggf. &#8211;bei Bedarf oder unter bestimmten sonstigen Gegebenheiten&#8211; vor dem Ende ihrer Laufzeit ver&auml;u&szlig;ert werden. Auch kann nicht ausgeschlossen werden, dass bei einer in diesem Sinne &quot;vorzeitigen&quot; Ver&auml;u&szlig;erung nur ein unterhalb des Nominalwerts liegender Wert erl&ouml;st werden kann. Ob &#8211;und ggf. unter welchen weiteren Voraussetzungen&#8211; hieraus auf eine voraussichtlich dauernde Wertminderung i.S. von &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG geschlossen werden kann, bedarf vorliegend keiner Entscheidung, da im Streitfall an den Bilanzstichtagen der Streitjahre keine konkreten Anhaltspunkte daf&uuml;r bestanden, dass die Kl&auml;gerin beabsichtigt h&auml;tte, die in Frage stehenden Anteile zu ver&auml;u&szlig;ern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Im &Uuml;brigen fehlen Feststellungen des FG zum Bonit&auml;tsrisiko des Schuldners der Anleihe&nbsp;C 2005.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Gleichfalls unzureichend sind die vorinstanzlichen Feststellungen, um entscheiden zu k&ouml;nnen, ob und in welcher H&ouml;he von den ausl&auml;ndischen Eink&uuml;nften der Kl&auml;gerin zur Ermittlung des Anrechnungsh&ouml;chstbetrags gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;4 EStG Betriebsausgaben abzuziehen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) F&uuml;r die im Streitfall zu beurteilenden portugiesischen Zinseink&uuml;nfte der im Inland mit ihrem Welteinkommen unbeschr&auml;nkt steuerpflichtigen Kl&auml;gerin (&sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 KStG) sieht das einschl&auml;gige Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Portugiesischen Republik zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und Verm&ouml;gen vom 15.&nbsp;Juli 1980 &#8211;DBA-Portugal 1980&#8211; (BGBl II 1982, 130, BStBl I 1982, 348) bei einer in der Bundesrepublik Deutschland (Deutschland) ans&auml;ssigen Person die Anrechnung der in Portugal einbehaltenen Quellensteuern auf die deutsche K&ouml;rperschaftsteuer, die auf die betreffenden Eink&uuml;nfte entf&auml;llt, vor (Art.&nbsp;24 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;b Doppelbuchst.&nbsp;bb i.V.m. Art.&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 DBA-Portugal 1980).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Aus dem Abkommen ergibt sich allerdings nicht, in welcher Weise und in welchem Umfang die gezahlten ausl&auml;ndischen Quellensteuern auf die deutsche K&ouml;rperschaftsteuer, die auf die entsprechenden ausl&auml;ndischen Eink&uuml;nfte entf&auml;llt, anzurechnen sind. Die Anrechnung und deren Modalit&auml;ten richten sich deshalb allein nach innerstaatlichem (deutschem) Recht (vgl. &sect;&nbsp;26 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 KStG i.V.m. &sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;2 EStG) und damit f&uuml;r Genossenschaften, die &#8211;wie die Kl&auml;gerin&#8211; in Deutschland ans&auml;ssig sind, nach &sect;&nbsp;26 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 KStG i.V.m. &sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;34d EStG (vgl. Senatsurteile vom 16.&nbsp;M&auml;rz 1994 I&nbsp;R&nbsp;42\/93, BFHE 174, 509, BStBl II 1994, 799; vom 9.&nbsp;April 1997 I&nbsp;R&nbsp;178\/94, BFHE 183, 114, BStBl II 1997, 657; vom 29.&nbsp;M&auml;rz 2000 I&nbsp;R&nbsp;15\/99, BFHE 191, 521, BStBl II 2000, 577; vom 18.&nbsp;Dezember 2013 I&nbsp;R&nbsp;71\/10, BFHE 244, 331, BStBl II 2015, 361). Danach ist bei unbeschr&auml;nkt Steuerpflichtigen, die mit ausl&auml;ndischen Eink&uuml;nften in dem Staat, aus dem die Eink&uuml;nfte stammen, zu einer der deutschen K&ouml;rperschaftsteuer entsprechenden Steuer herangezogen werden, die festgesetzte und gezahlte und um einen entstandenen Erm&auml;&szlig;igungsanspruch gek&uuml;rzte ausl&auml;ndische Steuer auf die deutsche K&ouml;rperschaftsteuer anzurechnen, die auf die Eink&uuml;nfte aus diesem Staat entf&auml;llt. Die Voraussetzungen dieser Regelungen sind &#8211;wovon die Beteiligten zu Recht ausgehen&#8211; erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Streitig ist hingegen die H&ouml;he der nach &sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;1 EStG anzurechnenden Steuer. Bei unbeschr&auml;nkt Steuerpflichtigen, die mit ausl&auml;ndischen Eink&uuml;nften in dem Staat, aus dem die Eink&uuml;nfte stammen, zu einer der deutschen Einkommensteuer entsprechenden Steuer herangezogen werden, ist die festgesetzte und gezahlte und um einen entstandenen Erm&auml;&szlig;igungsanspruch gek&uuml;rzte ausl&auml;ndische Steuer auf die deutsche Einkommensteuer anzurechnen, die auf die Eink&uuml;nfte aus diesem Staat entf&auml;llt (&sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG). Die auf diese ausl&auml;ndischen Eink&uuml;nfte entfallende deutsche Einkommensteuer ist nach &sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG in der Weise zu ermitteln, dass die sich bei der Veranlagung des zu versteuernden Einkommens &#8211;einschlie&szlig;lich der ausl&auml;ndischen Eink&uuml;nfte&#8211; nach den &sect;&sect;&nbsp;32a, 32b, 32c, 34 und 34b EStG ergebende deutsche Einkommensteuer im Verh&auml;ltnis dieser ausl&auml;ndischen Eink&uuml;nfte zur Summe der Eink&uuml;nfte aufgeteilt wird. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;4 EStG sind, wenn es sich &#8211;wie bei der Kl&auml;gerin&#8211; um ausl&auml;ndische Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen i.S. des &sect;&nbsp;34d Nr.&nbsp;6 EStG handelt, die zum Gewinn eines inl&auml;ndischen Betriebs geh&ouml;ren, Betriebsausgaben und Betriebsverm&ouml;gensminderungen abzuziehen, die mit den diesen Eink&uuml;nften zugrunde liegenden Einnahmen in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Der Begriff des wirtschaftlichen Zusammenhangs ist in &sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;4 EStG nicht definiert. Er bestimmt sich nach dem Veranlassungsprinzip. Hierf&uuml;r spricht die Bedeutung des Begriffs des wirtschaftlichen Zusammenhangs in &sect;&nbsp;50 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG und &sect;&nbsp;3c Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG (Senatsurteil vom 6.&nbsp;April 2016 I&nbsp;R&nbsp;61\/14, BFHE 253, 348, BStBl II 2017, 48).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Ob und inwieweit Aufwendungen in wirtschaftlichem Zusammenhang mit einer Einkunftsart stehen, h&auml;ngt danach von den Gr&uuml;nden ab, aus denen der Steuerpflichtige die Aufwendungen vornimmt. Ma&szlig;geblich ist die &#8211;wertende&#8211; Beurteilung des die betreffenden Aufwendungen &quot;ausl&ouml;senden Moments&quot; (Beschl&uuml;sse des Gro&szlig;en Senats des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 21.&nbsp;September 2009 GrS&nbsp;1\/06, BFHE 227, 1, BStBl II 2010, 672; vom 4.&nbsp;Juli 1990 GrS&nbsp;2\/88, BFHE 161, 290, BStBl II 1990, 817).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Veranlassungszusammenhang ist mithin nicht durch die (naturwissenschaftliche) Kausalit&auml;t, sondern durch das Prinzip der wertenden Selektion der Aufwandsursachen gekennzeichnet (Senatsurteil vom 27.&nbsp;M&auml;rz 2013 I&nbsp;R&nbsp;14\/12, BFH\/NV 2013, 1768). Stehen Ausgaben in mehreren Veranlassungszusammenh&auml;ngen, ist zun&auml;chst zu pr&uuml;fen, ob sich die Ausgaben den unterschiedlichen Ursachen zuordnen lassen. Ist eine anteilige Zuordnung nicht m&ouml;glich, ist der vorrangige Veranlassungszusammenhang ma&szlig;geblich (Senatsurteile vom 15.&nbsp;Januar 2015 I&nbsp;R&nbsp;48\/13, BFHE 248, 535, BStBl II 2015, 713; vom 7.&nbsp;Dezember 2005 I&nbsp;R&nbsp;34\/05, BFH\/NV 2006, 1068). Danach sind Aufwendungen der Einkunftsart zuzuordnen, die im Vordergrund steht und die Beziehungen zu den anderen Eink&uuml;nften verdr&auml;ngt. Ma&szlig;gebend sind insoweit die Gesamtumst&auml;nde des jeweiligen Einzelfalls (z.B. BFH-Urteile vom 16.&nbsp;November 2011 VI&nbsp;R&nbsp;97\/10, BFHE 236, 61, BStBl II 2012, 343; vom 25.&nbsp;November 2010 VI&nbsp;R&nbsp;34\/08, BFHE 232, 86, BStBl II 2012, 24; vom 7.&nbsp;Februar 2008 VI&nbsp;R&nbsp;75\/06, BFHE 220, 407, BStBl II 2010, 48; vom 5.&nbsp;April 2006 IX&nbsp;R&nbsp;111\/00, BFHE 213, 341, BStBl II 2006, 654; vom 30.&nbsp;M&auml;rz 1999 VIII&nbsp;R&nbsp;70\/96, BFH\/NV 1999, 1323).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Hiervon ausgehend ist &#8211;anders als im Rahmen von &sect;&nbsp;3c Abs.&nbsp;1 EStG (&quot;in unmittelbarem wirtschaftlichen Zusammenhang&quot;, s. dazu BFH-Urteil vom 11.&nbsp;Februar 1993 VI&nbsp;R&nbsp;66\/91, BFHE 170, 392, BStBl II 1993, 450; vgl. auch zu &sect;&nbsp;50 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;4 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG i.d.F. vom 16.&nbsp;April 1997 Senatsurteile vom 27.&nbsp;Juli 2011 I&nbsp;R&nbsp;56\/10, BFH\/NV 2012, 181; vom 24.&nbsp;April 2007 I&nbsp;R&nbsp;93\/03, BFHE 218, 83, BStBl II 2008, 132)&#8211; f&uuml;r &sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;4 EStG ein ausschlie&szlig;licher Zurechnungszusammenhang nicht erforderlich. Weisen die Aufwendungen einen Veranlassungszusammenhang sowohl mit ausl&auml;ndischen Eink&uuml;nften i.S. des &sect;&nbsp;34d EStG als auch mit inl&auml;ndischen Eink&uuml;nften oder mit mehreren Arten von ausl&auml;ndischen Eink&uuml;nften auf, so sind sie &#8211;ebenso wie bei den Einkunftsarten i.S. des &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG (s. zu einer Aufteilung von Aufwendungen, die einen Veranlassungszusammenhang zu mehr als einer Einkunftsart aufweisen, BFH-Urteile vom 10.&nbsp;Juni 2008 VIII&nbsp;R&nbsp;76\/05, BFHE 222, 313, BStBl II 2008, 937; vom 15.&nbsp;M&auml;rz 1994 X&nbsp;R&nbsp;58\/91, BFHE 174, 84, BStBl II 1994, 516; vom 23.&nbsp;Januar 1991 X&nbsp;R&nbsp;37\/86, BFHE 163, 376, BStBl II 1991, 398; vom 4.&nbsp;Oktober 1990 X&nbsp;R&nbsp;150\/88, BFH\/NV 1991, 237)&#8211; aufzuteilen oder den Eink&uuml;nften zuzurechnen, zu denen sie vorwiegend geh&ouml;ren. Dies tr&auml;gt auch der Gesetzesbegr&uuml;ndung Rechnung, nach der Aufwendungen den im Ausland erzielten Einnahmen auch dann zugeordnet werden sollen, wenn sie hierzu lediglich in einem &quot;mittelbaren&quot; Zusammenhang stehen (BTDrucks 15\/119, S.&nbsp;40).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die dargelegten Zurechnungskriterien versto&szlig;en nicht gegen den Gleichheitssatz des Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes und auch nicht gegen das Unionsrecht (vgl. ausf&uuml;hrlich Senatsurteil in BFHE 253, 348, BStBl II 2017, 48).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Nach diesen Ma&szlig;gaben hat das FG zutreffend die auf die ausl&auml;ndischen Eink&uuml;nfte der Kl&auml;gerin entfallende Gewerbesteuer zur Ermittlung des Anrechnungsh&ouml;chstbetrags abgezogen. Die Kl&auml;gerin unterlag in den Streitjahren noch der als Betriebsausgabe abzugsf&auml;higen Gewerbesteuer, deren H&ouml;he sich u.a. nach dem Gewerbeertrag richtete. Ausl&ouml;sendes Moment waren insoweit sowohl die inl&auml;ndischen Eink&uuml;nfte als auch die &#8211;im Gewerbeertrag ebenfalls enthaltenen&#8211; ausl&auml;ndischen (Kapital-)Eink&uuml;nfte. Ein vorrangiger Zusammenhang besteht nicht (zustimmend Wissenschaftlicher Beirat Steuern der Ernst &#038; Young GmbH, Internationales Steuerrecht 2016, 922, 928; a.A. Hierstetter in Erle\/Sauter, KStG, 3.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;26 KStG Rz&nbsp;31; Jochimsen\/Schnitger in Schnitger\/Fehrenbacher, KStG, &sect;&nbsp;26 Rz&nbsp;217; wohl auch Lieber in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;26 KStG Rz&nbsp;26).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) Zu Recht hat das FG auch die Depotgeb&uuml;hren im Rahmen der Anrechnungsh&ouml;chstbetragsermittlung abgezogen. Nach den nicht angegriffenen und bindenden Feststellungen des FG (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) sind bei der Kl&auml;gerin Geb&uuml;hren dieser Art f&uuml;r ihre portugiesischen Anleihen angefallen, die sich als Betriebsausgaben gewinnmindernd ausgewirkt haben. Ausl&ouml;sendes Moment dieser Betriebsausgaben sind allein die ausl&auml;ndischen Kapitalertr&auml;ge.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>g) Im Ergebnis ebenfalls zutreffend hat das FG die Sch&auml;tzung von Verwaltungskosten in H&ouml;he von pauschalen 500&nbsp;EUR je Anleihe durch das FA abgelehnt. Sch&auml;tzungen haben allgemeine Sch&auml;tzungsgrunds&auml;tze und Erfahrungss&auml;tze sowie Denkgesetze zu beachten. Die gewonnenen Sch&auml;tzungsergebnisse m&uuml;ssen schl&uuml;ssig, wirtschaftlich m&ouml;glich und vern&uuml;nftig sein (vgl. BFH-Urteile vom 23.&nbsp;April 2015 V&nbsp;R&nbsp;32\/14, BFH\/NV 2015, 1106; vom 24.&nbsp;Juni 2014 VIII&nbsp;R&nbsp;54\/10, BFH\/NV 2014, 1501; vom 17.&nbsp;Juni 2004 IV&nbsp;R&nbsp;45\/03, BFH\/NV 2004, 1618). Eine pauschale Sch&auml;tzung der Verwaltungskosten allein bezogen auf die Anzahl der gehaltenen Anleihen und ohne Ber&uuml;cksichtigung des Umfangs der Ertr&auml;ge oder der Art der Investitionen entspricht dem nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>h) Allerdings hat das FG keine Feststellungen dazu getroffen, ob neben den Depotgeb&uuml;hren weitere Verwaltungskosten bei der Kl&auml;gerin angefallen sind, die ggf. im Rahmen der Anrechnungsh&ouml;chstbetragsermittlung zu ber&uuml;cksichtigen sind. Das FG hat insofern auch nicht ber&uuml;cksichtigt, dass es nach &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;162 der Abgabenordnung (AO) eine eigene, selbst&auml;ndige Sch&auml;tzungsbefugnis besitzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das FG ist von einer anderen rechtlichen Beurteilung ausgegangen. Sein Urteil ist daher aufzuheben. Die Sache ist nicht entscheidungsreif.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG wird im zweiten Rechtsgang anhand ggf. nachzuholender Feststellungen zu pr&uuml;fen haben, ob die Teilwertabschreibungen auf die Anleihen zul&auml;ssig waren und &#8211;im Zusammenhang mit der Anleihe&nbsp;C 2005&#8211; ob an den Bilanzstichtagen 31.&nbsp;Dezember 2005 und 31.&nbsp;Dezember 2007 ein Bonit&auml;tsrisiko des Schuldners der Anleihe&nbsp;C 2005 bestand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Falls und soweit die Voraussetzungen f&uuml;r diese Teilwertabschreibungen vorgelegen haben, wird das FG bei seiner Entscheidung zu ber&uuml;cksichtigen haben, dass diese von den ausl&auml;ndischen Eink&uuml;nften der Kl&auml;gerin zur Ermittlung des Anrechnungsh&ouml;chstbetrags abzuziehen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Durch den ausdr&uuml;cklichen Bezug in &sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;1 Satz 4 EStG auf Betriebsausgaben und Betriebsverm&ouml;gensminderungen werden nicht mehr lediglich solche Aufwendungen im Rahmen der Ermittlung des Anrechnungsh&ouml;chstbetrags ber&uuml;cksichtigt, die bei einer Person, die die Einnahmen im Privatverm&ouml;gen erzielt, als Werbungskosten angesetzt werden k&ouml;nnten (so Senatsurteile in BFHE 191, 521, BStBl II 2000, 577; in BFHE 183, 114, BStBl II 1997, 657; in BFHE 174, 509, BStBl II 1994, 799 &#8211; zur fr&uuml;heren Gesetzesfassung). Insbesondere k&ouml;nnen damit auch Wertver&auml;nderungen des Verm&ouml;gensstamms in die Bemessung des Anrechnungsh&ouml;chstbetrags eingehen (in diesem Sinne auch Bl&uuml;mich\/Wagner, &sect;&nbsp;34c EStG Rz&nbsp;60; Geurts in Ernst &#038; Young, KStG, &sect;&nbsp;26 Rz&nbsp;84.6; Gosch in Kirchhof, EStG, 16.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;34c Rz&nbsp;15; Gosch\/Roser, KStG, 3.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;26 Rz&nbsp;61; Jochimsen\/Schnitger in Schnitger\/Fehrenbacher, a.a.O., &sect;&nbsp;26 Rz&nbsp;213; Lieber in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;26 KStG Rz&nbsp;26; M&uuml;ller-Dott in Flick\/Wassermeyer\/Baumhoff\/Sch&ouml;nfeld, Au&szlig;ensteuerrecht, &sect;&nbsp;26 KStG Rz&nbsp;89.4).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Ob und inwieweit die Teilwertabschreibungen auf die Anleihen in wirtschaftlichem Zusammenhang mit den Zinseinnahmen der Kl&auml;gerin stehen, h&auml;ngt somit wiederum von der wertenden Beurteilung des die Teilwertabschreibungen ausl&ouml;senden Moments ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Insofern hat das FG zun&auml;chst zutreffend festgestellt, dass die Kl&auml;gerin keine Zinsen h&auml;tte erzielen k&ouml;nnen, wenn sie die Anleihen nicht angeschafft h&auml;tte. Es besteht deshalb &#8211;auch nach Ansicht des FG&#8211; ein (kausaler) Zusammenhang zwischen der Anschaffung des Verm&ouml;gensstamms und den Zinsen. Da der Veranlassungszusammenhang durch das Prinzip der wertenden Selektion der Aufwandsursachen gekennzeichnet ist, ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass die Kl&auml;gerin die Anleihen mit festem bzw. variablem Zins vorrangig mit dem Ziel angeschafft hatte, Zinsertr&auml;ge zu erzielen und nicht um an Wertver&auml;nderungen teilzuhaben. Demgem&auml;&szlig; stehen auch die Teilwertabschreibungen &#8211;bei wertender Betrachtung&#8211; im Zusammenhang mit der Absicht, laufende Kapitalertr&auml;ge zu erwirtschaften (a.A. Kudert, Steuer und Wirtschaft 2018, 75, 79&nbsp;ff.). Offen bleiben kann demgegen&uuml;ber, ob etwas anderes f&uuml;r solche Wertpapiere gilt, die vorrangig zu dem Zweck erworben werden, um an deren Wertver&auml;nderungen teilzuhaben (vgl. insofern Geurts in Frotscher, EStG, Freiburg 2018, &sect;&nbsp;34c Rz&nbsp;44, der zwischen &quot;aussch&uuml;ttungsbedingten&quot; und &quot;substanzmindernden&quot; Teilwertabschreibungen unterscheidet).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Schlie&szlig;lich wird das FG zu pr&uuml;fen haben, ob und in welcher H&ouml;he bei der Kl&auml;gerin neben den Depotgeb&uuml;hren weitere Verwaltungskosten angefallen sind, die bei der Ermittlung des Anrechnungsh&ouml;chstbetrags abzuziehen sind. Dabei ist &#8211;ausgehend von vorgenannten Grunds&auml;tzen&#8211; f&uuml;r Verwaltungskosten, die sowohl durch inl&auml;ndische als auch durch ausl&auml;ndische (Kapital-) Ertr&auml;ge ausgel&ouml;st wurden, zun&auml;chst zu pr&uuml;fen, ob ein vorrangiger Zusammenhang besteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ist Letzteres zu verneinen &#8211;wie dies beispielsweise f&uuml;r Personalaufwendungen vertreten wird, die mit der Verwaltung sowohl des mit den inl&auml;ndischen Eink&uuml;nften als auch des mit den ausl&auml;ndischen Eink&uuml;nften verbundenen operativen Gesch&auml;fts im Zusammenhang stehen (Urteil des FG M&uuml;nster vom 17.&nbsp;September 2014&nbsp;&nbsp;10&nbsp;K&nbsp;1310\/12&nbsp;K, EFG 2015, 303; vgl. auch Endert in Frotscher\/Dr&uuml;en, KStG\/GewStG\/UmwStG, &sect;&nbsp;26 KStG Rz&nbsp;73; Geurts in Ernst &#038; Young, a.a.O., &sect;&nbsp;26 Rz&nbsp;84.5; Jochimsen\/Schnitger in Schnitger\/Fehrenbacher, a.a.O., &sect;&nbsp;26 Rz&nbsp;212; Lieber in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;26 KStG Rz&nbsp;25; M&ouml;ssner\/Seeger\/M&ouml;ssner, K&ouml;rperschaftsteuergesetz, &sect;&nbsp;26 Rz&nbsp;196; M&uuml;ller-Dott in Flick\/Wassermeyer\/Baumhoff\/Sch&ouml;nfeld, a.a.O., &sect;&nbsp;26 KStG Rz&nbsp;89.3; Siegers in D&ouml;tsch\/Pung\/M&ouml;hlenbrock, Die K&ouml;rperschaftsteuer, &sect;&nbsp;26 Rz&nbsp;168; Staats in R&ouml;dder\/Herlinghaus\/Neumann, KStG, &sect;&nbsp;26 Rz&nbsp;80; Streck\/Binnewies, KStG, 8.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;26 Rz&nbsp;27)&#8211; sind die nach &sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;4 EStG zuzuordnenden Betriebsausgaben zu sch&auml;tzen (Senatsurteil in BFHE 253, 348, BStBl II 2017, 48). Auch kann hierbei eine Aufteilung nach dem Verh&auml;ltnis der gesamten Aufwendungen f&uuml;r Kapitalanlagen zu den gesamten laufenden Ertr&auml;gen nicht zu beanstanden sein (vgl. Urteil des FG M&uuml;nster in EFG 2015, 303).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung ergibt sich aus &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.4.2018, I R 37\/16ECLI:DE:BFH:2018:U.180418.IR37.16.0 Voraussichtlich dauernde Wertminderung bei verzinslichen Wertpapieren &#8211; Begriff &quot;Wirtschaftlicher Zusammenhang&quot; in &sect; 34c Abs. 1 Satz 4 EStG Leits&auml;tze 1. Bei verzinslichen Wertpapieren, die eine Forderung in H&ouml;he ihres Nominalwerts verbriefen, ist eine Teilwertabschreibung unter den Nennwert allein wegen gesunkener Kurse regelm&auml;&szlig;ig nicht zul&auml;ssig (Best&auml;tigung des Senatsurteils vom &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-37-16-voraussichtlich-dauernde-wertminderung-bei-verzinslichen-wertpapieren-begriff-wirtschaftlicher-zusammenhang-in-par-34c-abs-1-satz-4-estg\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;37\/16 &#8211; Voraussichtlich dauernde Wertminderung bei verzinslichen Wertpapieren &#8211; Begriff &quot;Wirtschaftlicher Zusammenhang&quot; in &sect; 34c Abs. 1 Satz 4 EStG<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69624","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69624","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69624"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69624\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69624"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69624"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69624"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}