{"id":69675,"date":"2018-07-13T12:37:17","date_gmt":"2018-07-13T10:37:17","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69675"},"modified":"2018-07-13T12:37:17","modified_gmt":"2018-07-13T10:37:17","slug":"ix-r-16-17-abfindungszahlung-als-entschaedigung-ausserordentliche-einkuenfte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-16-17-abfindungszahlung-als-entschaedigung-ausserordentliche-einkuenfte\/","title":{"rendered":"IX&nbsp;R&nbsp;16\/17 &#8211; Abfindungszahlung als Entsch&auml;digung &#8211; au&szlig;erordentliche Eink&uuml;nfte"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 13.3.2018, IX R 16\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.130318.IXR16.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Abfindungszahlung als Entsch&auml;digung &#8211; au&szlig;erordentliche Eink&uuml;nfte<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Zahlt der Arbeitgeber einem Arbeitnehmer im Zuge der (einvernehmlichen) Aufl&ouml;sung des Arbeitsverh&auml;ltnisses eine Abfindung, sind tats&auml;chliche Feststellungen zu der Frage, ob der Arbeitnehmer dabei unter tats&auml;chlichem Druck stand, regelm&auml;&szlig;ig entbehrlich.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen, soweit das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nster vom 17. M&auml;rz 2017&nbsp;&nbsp;1 K 3037\/14 E den Kl&auml;ger betrifft.<\/p>\n<\/p>\n<p>Auf die Revision wird das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nster vom 17. M&auml;rz 2017&nbsp;&nbsp;1 K 3037\/14 E aufgehoben, soweit es die Kl&auml;gerin betrifft.<\/p>\n<\/p>\n<p>Auf die Klage der Kl&auml;gerin wird die Einspruchsentscheidung vom 20. August 2014 aufgehoben; im &Uuml;brigen wird die Klage als unzul&auml;ssig abgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Der Beklagte hat die Kosten des Verfahrens im Verh&auml;ltnis zum Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die &uuml;brigen Kosten des Verfahrens werden zwischen der Kl&auml;gerin und dem Beklagten gegeneinander aufgehoben.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionsbeklagte (Kl&auml;ger) und seine Ehefrau, die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin), werden im Jahr 2013 (Streitjahr) zusammen zur Einkommensteuer veranlagt. Der Kl&auml;ger war bis zum 31.&nbsp;M&auml;rz 2013 als Verwaltungsangestellter bei der Stadt A besch&auml;ftigt. Ab dem 1.&nbsp;April 2013 bezog er Renteneink&uuml;nfte. Grundlage f&uuml;r die Beendigung des Arbeitsverh&auml;ltnisses des Kl&auml;gers war ein am 19.&nbsp;Dezember 2012 zwischen ihm und der Stadt A geschlossener Aufl&ouml;sungsvertrag. Nach &sect;&nbsp;1 dieses Aufl&ouml;sungsvertrags wurde das Arbeitsverh&auml;ltnis zwischen der Stadt A und dem Kl&auml;ger mit Ablauf des 31.&nbsp;M&auml;rz 2013 im gegenseitigen Einvernehmen und ohne Einhaltung einer K&uuml;ndigungsfrist beendet. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;2 erhielt der Kl&auml;ger zum Zeitpunkt des Ausscheidens eine Abfindung in H&ouml;he von 36.250&nbsp;EUR. In &sect;&nbsp;3 ist geregelt, dass mit Ablauf des 31.&nbsp;M&auml;rz 2013 alle gegenseitigen Anspr&uuml;che aus dem Arbeitsverh&auml;ltnis erl&ouml;schen und der Kl&auml;ger keine weiteren rechtlichen Schritte etwaiger H&ouml;hergruppierungs- und Gleichbehandlungsbegehren unternehmen werde. Die Stadt A zahlte dem Kl&auml;ger die vereinbarte Abfindung mit der Gehaltsabrechnung f&uuml;r M&auml;rz 2013 aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Streitjahr beantragte der Kl&auml;ger, den Abfindungsbetrag dem erm&auml;&szlig;igten Steuersatz gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;1, Abs.&nbsp;2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) zu unterwerfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) folgte dem nicht und setzte mit Bescheid vom 28.&nbsp;April 2014 die Einkommensteuer f&uuml;r das Streitjahr ohne Anwendung des erm&auml;&szlig;igten Steuersatzes fest. Dagegen legte der Kl&auml;ger Einspruch ein. Mit Bescheid vom 29.&nbsp;Juli 2014 &auml;nderte das FA den Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2013 aus nicht streitigen Gr&uuml;nden. Den Einspruch wies das FA mit der gegen beide Kl&auml;ger gerichteten Einspruchsentscheidung vom 20.&nbsp;August 2014 als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab der dagegen von beiden Kl&auml;gern gemeinsam erhobenen Klage mit dem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2017, 1096 ver&ouml;ffentlichten Urteil statt. Es &auml;nderte den Einkommensteuerbescheid 2013 vom 29.&nbsp;Juli 2014 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 20.&nbsp;August 2014 entsprechend dem Klageantrag ab und unterwarf die Abfindungszahlung in H&ouml;he von 36.250&nbsp;EUR dem erm&auml;&szlig;igten Steuersatz gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2&nbsp;EStG i.V.m. &sect;&nbsp;24 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a EStG. Die Ermittlung der festzusetzenden Steuerbetr&auml;ge &uuml;bertrug das FG dem FA.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt das FA die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>die Klage unter Aufhebung des Urteils des FG M&uuml;nster vom 17.&nbsp;M&auml;rz 2017&nbsp;&nbsp;1&nbsp;K&nbsp;3037\/14 E abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen sinngem&auml;&szlig;,<br \/>die Revision zu verwerfen, hilfsweise sie zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;), soweit das angefochtene Urteil den Kl&auml;ger betrifft. Das FG hat zutreffend entschieden, dass die vom Kl&auml;ger vereinnahmte Abfindung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;1, Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2&nbsp;EStG erm&auml;&szlig;igt zu besteuern ist, da sie zu au&szlig;erordentlichen Eink&uuml;nften i.S. des &sect;&nbsp;24 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a EStG f&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. a) Eine Entsch&auml;digung i.S. von &sect;&nbsp;24 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a EStG ist eine Leistung, die &quot;als Ersatz f&uuml;r entgangene oder entgehende Einnahmen&quot; gew&auml;hrt wird, d.h. an die Stelle weggefallener oder wegfallender Einnahmen tritt. Sie muss unmittelbar durch den Verlust von steuerbaren Einnahmen bedingt sowie dazu bestimmt sein, diesen Schaden auszugleichen und auf einer neuen Rechts- oder Billigkeitsgrundlage beruhen (vgl. z.B. Senatsurteile vom 10.&nbsp;Juli 2008 IX&nbsp;R&nbsp;84\/07, BFH\/NV 2009, 130, unter II.2., m.w.N., und vom 25.&nbsp;August 2009 IX&nbsp;R&nbsp;3\/09, BFHE 226, 261, BStBl II 2010, 1030, unter II.1.a). Eine Entsch&auml;digung i.S. von &sect;&nbsp;24 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a EStG i.V.m. &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;1, Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 EStG setzt ferner voraus, dass der Ausfall der Einnahmen entweder von dritter Seite veranlasst wurde oder, soweit er vom Steuerpflichtigen selbst oder mit dessen Zustimmung herbeigef&uuml;hrt worden ist, dass dieser unter rechtlichem, wirtschaftlichem oder tats&auml;chlichem Druck stand; der Steuerpflichtige darf das schadenstiftende Ereignis nicht aus eigenem Antrieb herbeigef&uuml;hrt haben (z.B. Senatsurteil vom 27.&nbsp;Juli 2004 IX&nbsp;R&nbsp;64\/01, BFH\/NV 2005, 191, unter II.2.a, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Eine Entsch&auml;digung i.S. des &sect;&nbsp;24 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a EStG geh&ouml;rt zu den tarifbeg&uuml;nstigten au&szlig;erordentlichen Eink&uuml;nften i.S. von &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;1, Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 EStG, wenn sie in einem Veranlagungszeitraum zu erfassen ist und wenn durch die Zusammenballung von Eink&uuml;nften eine erh&ouml;hte steuerliche Belastung entsteht (vgl. z.B. Senatsurteil vom 8.&nbsp;April 2014 IX&nbsp;R&nbsp;28\/13, BFH\/NV 2014, 1514, Rz&nbsp;12, m.w.N.). Eine Zusammenballung von Eink&uuml;nften ist nur gegeben, wenn der Steuerpflichtige unter Einschluss der Entsch&auml;digung infolge der Beendigung des Arbeitsverh&auml;ltnisses in dem jeweiligen Veranlagungszeitraum insgesamt mehr erh&auml;lt, als er bei ungest&ouml;rter Fortsetzung des Arbeitsverh&auml;ltnisses, also bei normalem Ablauf der Dinge, erhalten h&auml;tte (vgl. z.B. Senatsurteil vom 9.&nbsp;Oktober 2008 IX&nbsp;R&nbsp;85\/07, BFH\/NV 2009, 558, unter II.1., m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach Ma&szlig;gabe dieser Grunds&auml;tze hat das FG zutreffend entschieden, dass die dem Kl&auml;ger von der Stadt A gezahlte Abfindung in H&ouml;he von 36.250&nbsp;EUR eine Entsch&auml;digung f&uuml;r entgehende Einnahmen i.S. von &sect;&nbsp;24 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a&nbsp;EStG ist, die als au&szlig;erordentliche Eink&uuml;nfte gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;1, Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 EStG dem erm&auml;&szlig;igten Steuersatz unterliegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG hat den Aufl&ouml;sungsvertrag vom 19.&nbsp;Dezember 2012 dahin ausgelegt, dass die Abfindungszahlung unmittelbar zum Ausgleich des dem Kl&auml;ger infolge des Wegfalls seiner Bez&uuml;ge erlittenen Schadens bestimmt ist und auf dem Aufl&ouml;sungsvertrag als neuer Rechtsgrundlage beruht. Diese W&uuml;rdigung ist revisionsrechtlich nicht zu beanstanden; sie ist nach Ma&szlig;gabe der tats&auml;chlichen Feststellungen (vgl. &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) m&ouml;glich, verst&ouml;&szlig;t nicht gegen Denkgesetze und Erfahrungss&auml;tze und ist zwischen den Beteiligten auch nicht streitig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das FG ist im Ergebnis auch zutreffend davon ausgegangen, dass der Kl&auml;ger bei Abschluss des Aufl&ouml;sungsvertrags unter tats&auml;chlichem Druck stand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Senat kann hierbei offenlassen, ob an dem Erfordernis der Druck-\/Zwangssituation bei Zahlung einer Abfindung im Rahmen eines &Uuml;ber-\/Unterordnungsverh&auml;ltnisses festzuhalten ist (grunds&auml;tzlich zweifelnd Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 23.&nbsp;November 2016 X&nbsp;R&nbsp;48\/14, BFHE 256, 290, BStBl II 2017, 383, Rz&nbsp;26). Zahlt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer &#8211;wie vorliegend&#8211; im Zuge der (einvernehmlichen) Aufl&ouml;sung des Arbeitsverh&auml;ltnisses eine Abfindung, ist jedenfalls in der Regel davon auszugehen, dass der Arbeitnehmer die Aufl&ouml;sung des Arbeitsverh&auml;ltnisses nicht allein aus eigenem Antrieb herbeigef&uuml;hrt hat. W&auml;re das der Fall, h&auml;tte der Arbeitgeber keine Veranlassung, eine Abfindung zu leisten. Stimmt der Arbeitgeber dem gegen&uuml;ber einer Abfindungszahlung an den Arbeitnehmer zu, kann im Regelfall angenommen werden, dass dazu auch eine rechtliche Veranlassung bestand. Insofern kann ohne Weiteres auch angenommen werden, dass der Arbeitgeber zumindest auch ein erhebliches eigenes Interesse an der Aufl&ouml;sung des Arbeitsverh&auml;ltnisses hatte. Dass der Arbeitnehmer unter solchen Umst&auml;nden bei Abschluss des Vertrags &uuml;ber die Aufl&ouml;sung seines Arbeitsverh&auml;ltnisses unter einem nicht unerheblichen tats&auml;chlichem Druck stand, bedarf dann keiner weiteren tats&auml;chlichen Feststellungen mehr.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Aus den f&uuml;r den Senat bindenden Feststellungen des FG (vgl. &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) ergeben sich keine Anhaltspunkte, die im Streitfall ausnahmsweise eine abweichende Beurteilung rechtfertigen w&uuml;rden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach der revisionsrechtlich nicht zu beanstandenden W&uuml;rdigung des FG hat die Stadt A durch den angek&uuml;ndigten Personalabbau alle in Betracht kommenden Besch&auml;ftigten unter tats&auml;chlichen Druck gesetzt, da diese sich in der Folge mit einer m&ouml;glichen vorzeitigen Beendigung ihres Arbeitsverh&auml;ltnisses und den damit verbundenen Konsequenzen auseinandersetzen mussten. Anders als das FA meint, ist insoweit unerheblich, ob der Kl&auml;ger bereits von Beginn an unmittelbar von den geplanten Personalma&szlig;nahmen der Stadt A betroffen war. Nach dem unwidersprochenen Vortrag des Kl&auml;gers war die Fr&uuml;hverrentung rentennaher Mitarbeiter gegen Abfindung Bestandteil der Einsparungsma&szlig;nahmen, so dass der Kl&auml;ger zumindest zu der Zielgruppe und damit zu den von den Einsparungsma&szlig;nahmen potenziell Betroffenen geh&ouml;rte. Der Kl&auml;ger musste sich daher mit einer m&ouml;glichen Beendigung seines Dienstverh&auml;ltnisses auseinandersetzen; dass er f&uuml;r die Stadt A auch nicht unabk&ouml;mmlich war, verdeutlicht ihr Angebot auf Abschluss eines Aufl&ouml;sungsvertrags.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Etwas anderes ergibt sich auch nicht daraus, dass zwischen dem Kl&auml;ger und der Stadt A bereits seit mehreren Jahren ein Konflikt &uuml;ber dessen tarifliche Eingruppierung bestand. Der Umstand, dass die Stadt A bereit war, dem Kl&auml;ger im Rahmen der vorzeitigen Aufl&ouml;sung des Dienstverh&auml;ltnisses eine Abfindung unter dessen Verzicht auf weitere H&ouml;hergruppierungs- und Gleichbehandlungsbegehren zu zahlen, spricht vielmehr daf&uuml;r, dass die Stadt A kein Interesse an einer Fortsetzung des Dienstverh&auml;ltnisses mit dem Kl&auml;ger hatte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Streitfall ist schlie&szlig;lich auch nicht deshalb ausnahmsweise abweichend zu beurteilen, weil der Kl&auml;ger auf die Stadt A zugegangen war, um ein Angebot auf Abschluss eines Aufl&ouml;sungsvertrags gegen Abfindung zu erhalten, da der Kl&auml;ger insoweit nach den Feststellungen des FG zur Vermeidung weiterer Streitigkeiten &uuml;ber seine tarifliche Eingruppierung und der weiteren Fortsetzung seines Dienstverh&auml;ltnisses gehandelt hat. Der Kl&auml;ger hat somit unter dem Eindruck der gesamten Verh&auml;ltnisse dem Druck der Stadt A nachgegeben und seinen Arbeitsplatz gegen eine Abfindungszahlung aufgegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Zu Recht hat das FG auch eine Zusammenballung von Eink&uuml;nften i.S. von &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;1, Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2&nbsp;EStG bejaht. Der Kl&auml;ger hat nach den Feststellungen des FG (vgl. &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) im Streitjahr einschlie&szlig;lich der Abfindung insgesamt mehr erhalten, als er bei ungest&ouml;rter Fortsetzung seines Arbeitsverh&auml;ltnisses erhalten h&auml;tte. Das FG hat insoweit zutreffend auch die Renteneink&uuml;nfte des Kl&auml;gers im Streitjahr ber&uuml;cksichtigt, da im Rahmen der Vergleichsberechnung zur Ermittlung der Ist-Gr&ouml;&szlig;e nicht die Art der T&auml;tigkeit des Steuerpflichtigen nach der Beendigung des Arbeitsverh&auml;ltnisses oder die Art der vereinnahmten Eink&uuml;nfte im Streitjahr ma&szlig;gebend sind, sondern die potenziell progressionssteigernde Wirkung der tats&auml;chlich bezogenen Eink&uuml;nfte (vgl. z.B. Senatsurteil vom 8.&nbsp;April 2014 IX&nbsp;R&nbsp;33\/13, BFH\/NV 2014, 1358, Rz&nbsp;13, m.w.N.). Zwar h&auml;tte das FG mangels progressionssteigernder Wirkung nicht auch den steuerfreien Teil der Renten des Kl&auml;gers in die Vergleichsberechnung einbeziehen d&uuml;rfen; dies ist vorliegend aber unsch&auml;dlich, da der Kl&auml;ger im Streitjahr auch ohne Ber&uuml;cksichtigung der steuerfreien Rentenanteile insgesamt mehr erhalten hat, als er bei ungest&ouml;rter Fortsetzung seines Arbeitsverh&auml;ltnisses erhalten h&auml;tte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">III. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet, soweit das angefochtene Urteil die Kl&auml;gerin betrifft. Sie f&uuml;hrt insoweit zur Aufhebung der Vorentscheidung. Der Senat gibt der Klage der Kl&auml;gerin mit der Ma&szlig;gabe statt, dass die Einspruchsentscheidung, soweit sie gegen die Kl&auml;gerin ergangen ist, isoliert aufgehoben wird und weist die Klage im &Uuml;brigen als unzul&auml;ssig ab (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Zu Unrecht hat das FG der Klage der Kl&auml;gerin in vollem Umfang stattgegeben. Die Klage war unzul&auml;ssig, soweit sie auf eine erm&auml;&szlig;igte Besteuerung der Abfindungszahlung gerichtet war, da die Kl&auml;gerin das erforderliche Vorverfahren (vgl. &sect;&nbsp;44 Abs.&nbsp;1&nbsp;FGO, &sect;&sect;&nbsp;347&nbsp;ff. der Abgabenordnung &#8211;AO&#8211;) nicht durchgef&uuml;hrt hatte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;357 Abs.&nbsp;1 S&auml;tze&nbsp;1 und 2 AO ist der Einspruch schriftlich oder elektronisch einzureichen oder zur Niederschrift zu erkl&auml;ren; es gen&uuml;gt, wenn aus dem Einspruch hervorgeht, wer ihn eingelegt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus der Rechtsbehelfsschrift muss sich aber hinreichend klar ergeben, wer die Verwaltungsentscheidung angreift. Bei Zusammenveranlagung muss feststehen, welcher Ehegatte sich beschwert f&uuml;hlt und die Nachpr&uuml;fung des Steuerbescheides begehrt. Ein von dem einen Ehegatten eingelegter Rechtsbehelf hat nicht ohne Weiteres die Wirkung eines auch von dem anderen Ehegatten eingelegten Rechtsbehelfs. Selbst wenn angenommen w&uuml;rde, dass der den Rechtsbehelf einlegende Ehegatte bereits aufgrund der gemeinsamen, von beiden Eheleuten unterschriebenen Einkommensteuererkl&auml;rung von dem anderen Ehegatten wirksam zur Vornahme aller im Besteuerungsverfahren erforderlichen Rechtshandlungen bevollm&auml;chtigt worden w&auml;re, so ist f&uuml;r die wirksame Rechtsbehelfseinlegung des einen Ehegatten auch f&uuml;r den anderen erforderlich, dass der das Rechtsmittel f&uuml;hrende Ehegatte unmissverst&auml;ndlich zum Ausdruck bringt, er lege den Rechtsbehelf auch f&uuml;r den anderen Ehegatten ein (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 20.&nbsp;Dezember 2012 III&nbsp;R&nbsp;59\/12, BFH\/NV 2013, 709, Rz&nbsp;12, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach Ma&szlig;gabe dieser Grunds&auml;tze hat der Kl&auml;ger vorliegend erkennbar nur f&uuml;r sich allein, nicht auch f&uuml;r die Kl&auml;gerin Einspruch eingelegt. Das Einspruchsschreiben vom 22.&nbsp;Mai 2014 benennt ausschlie&szlig;lich den Kl&auml;ger im Briefkopf; es ist in der Ich-Form gehalten und auch nur von dem Kl&auml;ger unterschrieben. So verh&auml;lt es sich auch mit dem &#8211;au&szlig;erhalb der Einspruchsfrist&#8211; an das FA gerichteten Schreiben des Kl&auml;gers vom 15.&nbsp;Juli 2014. Es bestehen auch sonst keine Anhaltspunkte, dass der Kl&auml;ger innerhalb der Einspruchsfrist Einspruch auch f&uuml;r die Kl&auml;gerin eingelegt hat, womit der angefochtene Einkommensteuerbescheid mit Ablauf der Einspruchsfrist gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin bestandskr&auml;ftig geworden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Sache ist spruchreif. Zwar hat die Kl&auml;gerin vor dem FG die &Auml;nderung der Einkommensteuerfestsetzung beantragt. Nach der Rechtsprechung des BFH enth&auml;lt dieser Antrag jedoch sinngem&auml;&szlig; zugleich den zul&auml;ssigen Antrag auf isolierte Aufhebung der Einspruchsentscheidung, soweit sie gegen die Kl&auml;gerin ergangen ist (vgl. dazu BFH-Urteile vom 20.&nbsp;Dezember 2006 X&nbsp;R&nbsp;38\/05, BFHE 216, 297, BStBl II 2007, 823, unter B.I.4.; vom 13.&nbsp;November 2008 V&nbsp;R&nbsp;24\/06, juris, Rz&nbsp;11, und vom 17.&nbsp;Juli 2013 X&nbsp;R&nbsp;28\/13, BFH\/NV 2014, 351, Rz&nbsp;8). Insoweit erweist sich die Klage der Kl&auml;gerin als begr&uuml;ndet. Die Kl&auml;gerin hat einen Anspruch auf isolierte Aufhebung der gegen sie ergangenen Einspruchsentscheidung, da sie gegen den Einkommensteuerbescheid 2013 keinen Einspruch eingelegt hatte. Die gegen sie gerichtete Einspruchsentscheidung vom 20.&nbsp;August 2014 durfte damit nicht gegen sie ergehen und war somit rechtswidrig (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 26.&nbsp;August 2004 IV&nbsp;R&nbsp;68\/02, BFH\/NV 2005, 553, unter I.1.c). Im &Uuml;brigen ist die Klage der Kl&auml;gerin jedoch unzul&auml;ssig, da sie das Vorverfahren nicht durchgef&uuml;hrt hatte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">IV.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO (Kl&auml;ger) und &sect;&nbsp;136 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO (Kl&auml;gerin).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 13.3.2018, IX R 16\/17ECLI:DE:BFH:2018:U.130318.IXR16.17.0 Abfindungszahlung als Entsch&auml;digung &#8211; au&szlig;erordentliche Eink&uuml;nfte Leits&auml;tze Zahlt der Arbeitgeber einem Arbeitnehmer im Zuge der (einvernehmlichen) Aufl&ouml;sung des Arbeitsverh&auml;ltnisses eine Abfindung, sind tats&auml;chliche Feststellungen zu der Frage, ob der Arbeitnehmer dabei unter tats&auml;chlichem Druck stand, regelm&auml;&szlig;ig entbehrlich. Tenor Die Revision wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen, soweit das Urteil des &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-16-17-abfindungszahlung-als-entschaedigung-ausserordentliche-einkuenfte\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IX&nbsp;R&nbsp;16\/17 &#8211; Abfindungszahlung als Entsch&auml;digung &#8211; au&szlig;erordentliche Eink&uuml;nfte<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69675","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69675","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69675"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69675\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69675"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69675"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69675"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}