{"id":69689,"date":"2018-07-13T12:36:52","date_gmt":"2018-07-13T10:36:52","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69689"},"modified":"2018-07-13T12:36:52","modified_gmt":"2018-07-13T10:36:52","slug":"vii-b-112-17-beiladung-bei-streit-ueber-abrechnungsbescheid","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-b-112-17-beiladung-bei-streit-ueber-abrechnungsbescheid\/","title":{"rendered":"VII&nbsp;B&nbsp;112\/17 &#8211; Beiladung bei Streit &uuml;ber Abrechnungsbescheid"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 29.5.2018, VII B 112\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:B.290518.VIIB112.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Beiladung bei Streit &uuml;ber Abrechnungsbescheid<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>NV: Die Beiladung nach &sect; 218 Abs. 3 Satz 2 i.V.m. &sect; 174 Abs. 5 Satz 2 AO ist bereits dann gerechtfertigt, wenn wegen eines der in &sect; 218 Abs. 3 Satz 1 AO genannten Verfahren die M&ouml;glichkeit einer Folge&auml;nderung besteht und das FA die Beiladung beantragt oder veranlasst hat. Weitere Voraussetzungen m&uuml;ssen, da die genannten Regelungen eine Rechtsfolgenverweisung auf &sect; 360 AO bzw. &sect; 60 FGO enthalten, nicht erf&uuml;llt sein.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde der Beigeladenen gegen den Beschluss des Finanzgerichts M&uuml;nchen vom 6. Juni 2017&nbsp;&nbsp;13 K 756\/15 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die Beigeladene zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beigeladene und Beschwerdef&uuml;hrerin (Beigeladene) und der Kl&auml;ger waren verheiratet und wurden zur Einkommensteuer f&uuml;r die Jahre 2007 und 2008 antragsgem&auml;&szlig; getrennt veranlagt. In der jeweiligen Anrechnungsverf&uuml;gung zu den Bescheiden teilte der Beklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die gemeinsam gegen die damaligen Ehegatten festgesetzten Vorauszahlungen nach K&ouml;pfen. Dies f&uuml;hrte zu Steuernachforderungen gegen die Beigeladene.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beigeladene legte dagegen unter Hinweis auf das Senatsurteil vom 22.&nbsp;M&auml;rz 2011 VII&nbsp;R&nbsp;42\/10 (BFHE 233, 10, BStBl II 2011, 607) Einspruch ein. Das FA erlie&szlig; daraufhin ge&auml;nderte Bescheide mit jeweils auch ge&auml;nderten Anrechnungsverf&uuml;gungen. Die geleisteten Vorauszahlungen wurden zun&auml;chst auf die festgesetzten Steuern beider Ehegatten angerechnet und nur der verbleibende Rest wurde nach Kopfteilen dem Kl&auml;ger und der Beigeladenen zugeordnet. Der Kl&auml;ger war zu dem Einspruchsverfahren der Beigeladenen nicht hinzugezogen worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die ge&auml;nderten Bescheide f&uuml;hrten im Fall des Kl&auml;gers zu Steuernachforderungen. Den dagegen gerichteten Einspruch des Kl&auml;gers legte das FA als Antrag auf Erlass eines Abrechnungsbescheids aus. Gegen die daraufhin ergangenen Abrechnungsbescheide hat der Kl&auml;ger nach erfolglosem Einspruchsverfahren Klage erhoben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf Antrag des FA hat das Finanzgericht (FG) die Beigeladene mit Beschluss vom 6.&nbsp;Juni 2017 gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;218 Abs.&nbsp;3 i.V.m. &sect;&nbsp;174 Abs.&nbsp;4 und 5 Satz&nbsp;2 der Abgabenordnung (AO) zum Verfahren beigeladen. Die dagegen gerichtete Beschwerde hat das FG gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;130 Abs.&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) dem Bundesfinanzhof (BFH) vorgelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beigeladene tr&auml;gt vor, nach dem Beschluss des BFH vom 1.&nbsp;Juli 2014 VIII&nbsp;B&nbsp;21\/14 (BFH\/NV 2014, 1900) scheide eine Beiladung aus, wenn die Beteiligten einen fr&uuml;heren Rechtsstreit zugunsten des Dritten beendet h&auml;tten. Dies sei hier der Fall, da das FA die urspr&uuml;nglichen Anrechnungsverf&uuml;gungen auf ihren Einspruch hin ge&auml;ndert habe. Die diesbez&uuml;glichen Verfahren seien abgeschlossen mit der Folge, dass die ausgesprochene Beiladung weder erforderlich noch zul&auml;ssig sei. Auch l&auml;gen die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;174 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 AO nicht vor. Es fehle an der &quot;irrigen Beurteilung eines bestimmten Sachverhalts&quot;; denn der vorliegende Sachverhalt sei durch die ge&auml;nderten Anrechnungsverf&uuml;gungen gegen&uuml;ber ihr (der Beigeladenen) richtig und in &Uuml;bereinstimmung mit dem Urteil des BFH in BFHE 233, 10, BStBl II 2011, 607 beurteilt worden. Dieser Auffassung sei erkennbar auch der Kl&auml;ger, der lediglich aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden bestreite, dass die urspr&uuml;nglich gegen ihn gerichteten Anrechnungsverf&uuml;gungen nach &sect;&sect;&nbsp;130, 131 AO h&auml;tten ge&auml;ndert werden d&uuml;rfen. Ein Obsiegen des Kl&auml;gers h&auml;tte somit keine Rechtsfolgen f&uuml;r sie (die Beigeladene). Etwas anderes ergebe sich auch nicht aus den Widerrufsvorbehalten nach &sect;&nbsp;120 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 AO in den gegen sie gerichteten &Auml;nderungsbescheiden; denn diese seien rechtswidrig und h&auml;tten so nicht erlassen werden d&uuml;rfen. Eine Aus&uuml;bung der Widerrufe w&auml;re ermessenswidrig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde ist unbegr&uuml;ndet. Das FG hat zu Recht angenommen, dass die Voraussetzungen einer Beiladung nach &sect;&nbsp;218 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;174 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 AO vorliegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;218 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 AO k&ouml;nnen, wenn eine Anrechnungsverf&uuml;gung oder ein Abrechnungsbescheid auf Grund eines Rechtsbehelfs oder auf Antrag des Steuerpflichtigen oder eines Dritten zur&uuml;ckgenommen und in dessen Folge ein f&uuml;r ihn g&uuml;nstigerer Verwaltungsakt erlassen wird, nachtr&auml;glich gegen&uuml;ber dem Steuerpflichtigen oder einer anderen Person die entsprechenden steuerlichen Folgerungen gezogen werden. Zu einem solchen Verfahren ist eine Beiladung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;218 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;174 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 AO zul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beiladung nach &sect;&nbsp;218 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;174 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 AO ist an keine weiteren Voraussetzungen gekn&uuml;pft. Die genannten Regelungen enthalten eine Rechtsfolgenverweisung auf &sect;&nbsp;360 AO bzw. &sect;&nbsp;60 FGO (vgl. v.&nbsp;Groll in H&uuml;bschmann\/Hepp\/ Spitaler, &sect;&nbsp;174 AO Rz&nbsp;321, m.w.N.). Erforderlich ist lediglich, dass das FA die Beiladung beantragt oder veranlasst hat (vgl. Senatsbeschluss vom 20.&nbsp;Februar 2017 VII&nbsp;R&nbsp;22\/15, BFH\/NV 2017, 906, Rz&nbsp;17, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Beiladung ist daher insbesondere unabh&auml;ngig von den Voraussetzungen des &sect;&nbsp;60 FGO zul&auml;ssig (vgl. BFH-Beschluss vom 22.&nbsp;September 2016 X&nbsp;B&nbsp;42\/16, BFH\/NV 2017, 146). Es gen&uuml;gt bereits, dass wegen eines der in &sect;&nbsp;218 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 AO genannten Verfahren die M&ouml;glichkeit einer Folge&auml;nderung besteht. Ist das der Fall, kann die Beiladung nur unterbleiben, wenn die Interessen Dritter durch den Ausgang des anh&auml;ngigen Rechtsstreits eindeutig nicht ber&uuml;hrt sein k&ouml;nnen (BFH-Beschluss in BFH\/NV 2017, 146, Rz&nbsp;11, m.w.N.). Eine abschlie&szlig;ende Beurteilung dieser Frage ist im Beiladungsverfahren weder m&ouml;glich noch erforderlich und es ist insbesondere grunds&auml;tzlich nicht zu pr&uuml;fen, ob die gegen&uuml;ber dem Dritten erlassenen Bescheide tats&auml;chlich ge&auml;ndert werden k&ouml;nnen. Denn die Frage, ob die formellen und materiellen Voraussetzungen f&uuml;r den Erlass etwaiger &quot;Folge&auml;nderungsbescheide&quot; gegen&uuml;ber dem Dritten vorliegen, ist regelm&auml;&szlig;ig in einem entsprechenden &quot;Folge&auml;nderungsverfahren&quot; durch die dann zust&auml;ndigen Finanzbeh&ouml;rden und Gerichte zu entscheiden. Sie darf nicht in das Beiladungsverfahren vorverlagert werden (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. BFH-Beschl&uuml;sse in BFH\/NV 2017, 146; vom 15.&nbsp;Oktober 2010 III&nbsp;B&nbsp;149\/09, BFH\/NV 2011, 404, und vom 10.&nbsp;Februar 2010 IX&nbsp;B&nbsp;176\/09, BFH\/NV 2010, 832).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Im Streitfall hat das FA die Beiladung beantragt und es besteht die M&ouml;glichkeit, dass der Kl&auml;ger in dem Rechtsstreit &uuml;ber den gegen ihn gerichteten Abrechnungsbescheid (&sect;&nbsp;218 Abs.&nbsp;2 AO) mit seiner Auffassung durchdringt. Die Voraussetzungen einer Beiladung nach &sect;&nbsp;218 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;174 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 AO sind damit erf&uuml;llt. Welche Konsequenzen sich daraus letztlich f&uuml;r die Beigeladene ergeben, muss gegebenenfalls &#8211;wie dargelegt&#8211; in einem Folgeverfahren gekl&auml;rt werden, dessen Gegenstand dann die (m&ouml;glicherweise) ge&auml;nderten Bescheide gegen&uuml;ber der Beigeladenen w&auml;ren. In einem solchen Verfahren w&auml;ren dann auch die von der Beigeladenen erhobenen Einw&auml;nde zu pr&uuml;fen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf den BFH-Beschluss in BFH\/NV 2014, 1900 kann sich die Beigeladene nicht berufen; denn &uuml;ber die Frage nach der Rechtm&auml;&szlig;igkeit der gegen sie gerichteten Anrechnungsverf&uuml;gung ist weder rechtskr&auml;ftig durch ein Gericht entschieden noch ist ein dar&uuml;ber gef&uuml;hrtes gerichtliches Verfahren in der Hauptsache durch &uuml;bereinstimmende Erledigungserkl&auml;rungen beendet worden. Die Abhilfe eines Einspruchs im Einspruchsverfahren hat nicht die Wirkung einer rechtskr&auml;ftigen gerichtlichen Entscheidung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO. Von einer Kostenentscheidung im Beschwerdeverfahren gegen einen Beiladungsbeschluss ist nur abzusehen, wenn im Sinne des Rechtsmittelantrags entschieden wird. F&uuml;r ein erfolgloses Beschwerdeverfahren ist eine Kostenentscheidung zu treffen (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 26.&nbsp;Juni 2012 IV&nbsp;B&nbsp;108\/11, BFH\/NV 2012, 1620, und vom 7.&nbsp;Mai 2009 VIII&nbsp;B&nbsp;11\/09, BFH\/NV 2009, 1447, beide m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 29.5.2018, VII B 112\/17ECLI:DE:BFH:2018:B.290518.VIIB112.17.0 Beiladung bei Streit &uuml;ber Abrechnungsbescheid Leits&auml;tze NV: Die Beiladung nach &sect; 218 Abs. 3 Satz 2 i.V.m. &sect; 174 Abs. 5 Satz 2 AO ist bereits dann gerechtfertigt, wenn wegen eines der in &sect; 218 Abs. 3 Satz 1 AO genannten Verfahren die M&ouml;glichkeit einer Folge&auml;nderung besteht und &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-b-112-17-beiladung-bei-streit-ueber-abrechnungsbescheid\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VII&nbsp;B&nbsp;112\/17 &#8211; Beiladung bei Streit &uuml;ber Abrechnungsbescheid<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69689","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69689","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69689"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69689\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69689"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69689"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69689"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}