{"id":69717,"date":"2018-07-19T12:06:21","date_gmt":"2018-07-19T10:06:21","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69717"},"modified":"2018-07-19T12:06:21","modified_gmt":"2018-07-19T10:06:21","slug":"xi-b-113-17-keine-anwendung-des-art-13-mwstsystrl-auf-eine-beliehene-gmbh-die-von-der-oeffentlichen-hand-voellig-unabhaengig-ist-entgeltliche-uebernahme-der-tierkoerperbeseitigung-durch-eine-gmbh-al-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-b-113-17-keine-anwendung-des-art-13-mwstsystrl-auf-eine-beliehene-gmbh-die-von-der-oeffentlichen-hand-voellig-unabhaengig-ist-entgeltliche-uebernahme-der-tierkoerperbeseitigung-durch-eine-gmbh-al-6\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;B&nbsp;113\/17 &#8211; Keine Anwendung des Art. 13 MwStSystRL auf eine beliehene GmbH, die von der &ouml;ffentlichen Hand v&ouml;llig unabh&auml;ngig ist; entgeltliche &Uuml;bernahme der Tierk&ouml;rperbeseitigung durch eine GmbH als Umsatz"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 21.3.2018, XI B 113\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:B.210318.XIB113.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Keine Anwendung des Art. 13 MwStSystRL auf eine beliehene GmbH, die von der &ouml;ffentlichen Hand v&ouml;llig unabh&auml;ngig ist; entgeltliche &Uuml;bernahme der Tierk&ouml;rperbeseitigung durch eine GmbH als Umsatz<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. NV: Es ist nicht kl&auml;rungsbed&uuml;rftig, dass eine juristische Person des Privatrechts nicht deshalb eine Einrichtung des &ouml;ffentlichen Rechts i.S. des Art. 13 Abs. 1 MwStSystRL ist, weil sie aufgrund eines Vertrags mit einer Gemeinde &ouml;ffentliche Aufgaben wahrnimmt, ohne in die &ouml;ffentliche Verwaltung eingegliedert zu sein.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. NV: Ebenso ist bereits hinreichend gekl&auml;rt, dass eine T&auml;tigkeit, die darin besteht, dass ein Unternehmer aufgrund eines Vertrags zwischen ihm und einer Gemeinde gegen Entgelt eine &ouml;ffentliche Aufgabe wahrnimmt, eine sonstige Leistung (Dienstleistung) erbringt.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde der Kl&auml;gerin wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Nieders&auml;chsischen Finanzgerichts vom 16. November 2017 11 K 19\/17 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Kl&auml;gerin), eine GmbH, ist nach mehreren Vorg&auml;ngen Rechtsnachfolgerin der A. Die Kl&auml;gerin bzw. ihre Rechtsvorg&auml;ngerin unterhielten in den Streitjahren (2005 bis 2009) einen Betrieb zur Beseitigung von Tierk&ouml;rpern, Tierk&ouml;rperteilen und tierischen Erzeugnissen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen einer Au&szlig;enpr&uuml;fung bei der Kl&auml;gerin stellte der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) fest, dass die Kl&auml;gerin bzw. ihre Rechtsvorg&auml;ngerin Zahlungen des Landkreises &#8230; (Landkreis) f&uuml;r die ungedeckten Kosten der Tierk&ouml;rperbeseitigung in ihren Umsatzsteuererkl&auml;rungen f&uuml;r die Streitjahre nicht als Entgelt f&uuml;r eine steuerpflichtige Tierk&ouml;rperbeseitigung angesehen hatte, sondern die Auffassung vertreten hatte, es handele sich bei diesen Zahlungen um einen sog. &quot;echten Zuschuss&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA vertrat dagegen in den Umsatzsteuer-&Auml;nderungsbescheiden f&uuml;r die Streitjahre vom 12.&nbsp;September 2011 die Auffassung, die Zahlungen seien Entgelt f&uuml;r eine steuerpflichtige Leistung der Kl&auml;gerin. Aufgrund eines Vertrags zwischen dem Landkreis, dem Landkreis X und einer Rechtsvorg&auml;ngerin der Kl&auml;gerin habe die Kl&auml;gerin die Beseitigungspflicht von Tierk&ouml;rpern von den beiden Landkreisen &uuml;bernommen. Aufgrund dieses Vertrags habe durch Bescheid vom 1.&nbsp;September 1994 die zust&auml;ndige Bezirksregierung einer Rechtsvorg&auml;ngerin der Kl&auml;gerin gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;2 des Tierk&ouml;rperbeseitigungsgesetzes die Beseitigungspflicht in beiden Landkreisen &uuml;bertragen. Diese &Uuml;bertragung sei sp&auml;ter nur f&uuml;r den Landkreis X widerrufen worden, nachdem dieser den Vertrag gek&uuml;ndigt hatte. Es liege daher eine Leistung gegen Entgelt an den Landkreis vor. Der Einspruch der Kl&auml;gerin blieb insoweit erfolglos (Einspruchsentscheidung vom 23.&nbsp;Dezember 2016).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die Klage ab und lie&szlig; die Revision nicht zu. Es entschied, die Kl&auml;gerin sei bei der Tierk&ouml;rperbeseitigung unternehmerisch t&auml;tig gewesen. Die Berufung der Kl&auml;gerin auf Art.&nbsp;13 der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.&nbsp;November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem (MwStSystRL) f&uuml;hre zu keinem anderen Ergebnis. Zwischen der Kl&auml;gerin und dem Landkreis habe in den Streitjahren ein Leistungsaustausch (&Uuml;bernahme der Tierk&ouml;rperbeseitigung gegen Entgelt) bestanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Beschwerde wegen Nichtzulassung der Revision macht die Kl&auml;gerin geltend, die Revision sei wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung der Rechtssache, zur Fortbildung des Rechts und wegen eines Versto&szlig;es gegen &sect;&nbsp;96 der Finanzgerichtsordnung (FGO) als Verfahrensfehler zuzulassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde ist jedenfalls unbegr&uuml;ndet. Die von der Kl&auml;gerin aufgeworfenen Rechtsfragen sind &uuml;berwiegend nicht kl&auml;rungsbed&uuml;rftig und im &Uuml;brigen nicht kl&auml;rbar. Der ger&uuml;gte Verfahrensfehler liegt nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Grunds&auml;tzliche Bedeutung i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO kommt einer Rechtssache zu, wenn die f&uuml;r die Beurteilung des Streitfalls ma&szlig;gebliche Rechtsfrage das (abstrakte) Interesse der Allgemeinheit an der einheitlichen Entwicklung und Handhabung des Rechts ber&uuml;hrt. Au&szlig;erdem muss die Rechtsfrage kl&auml;rungsbed&uuml;rftig und in einem k&uuml;nftigen Revisionsverfahren kl&auml;rbar sein (vgl. z.B. Beschl&uuml;sse des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 29.&nbsp;August 2017 XI&nbsp;B&nbsp;57\/17, BFH\/NV 2018, 22, Rz&nbsp;11; vom 2.&nbsp;Januar 2018 XI&nbsp;B&nbsp;81\/17, BFH\/NV 2018, 457, Rz&nbsp;15). Ma&szlig;geblich f&uuml;r die Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit einer Rechtsfrage ist der Zeitpunkt der Entscheidung &uuml;ber die Zulassung der Revision (BFH-Beschluss vom 17.&nbsp;M&auml;rz 2015 XI&nbsp;B&nbsp;11\/14, BFH\/NV 2015, 851, Rz&nbsp;9, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das Erfordernis einer Entscheidung des BFH zur Fortbildung des Rechts (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;1 FGO) ist ein Unterfall des Zulassungsgrunds der grunds&auml;tzlichen Bedeutung (vgl. BFH-Beschluss vom 24.&nbsp;Juli 2017 XI&nbsp;B&nbsp;37\/17, BFH\/NV 2017, 1635, Rz&nbsp;16). Die Revision ist zur Fortbildung des Rechts zuzulassen, wenn davon auszugehen ist, dass im Einzelfall Veranlassung besteht, Grunds&auml;tze und Leitlinien f&uuml;r die Auslegung von Gesetzesbestimmungen des materiellen Rechts oder des Verfahrensrechts aufzustellen oder Gesetzesl&uuml;cken rechtssch&ouml;pferisch auszuf&uuml;llen (z.B. BFH-Beschluss vom 24.&nbsp;Juni 2014 XI&nbsp;B&nbsp;45\/13, BFH\/NV 2014, 1584, Rz&nbsp;35, m.w.N.). Auch dieser Zulassungsgrund setzt eine kl&auml;rungsbed&uuml;rftige und kl&auml;rbare Rechtsfrage voraus (BFH-Beschluss vom 24.&nbsp;Juli 2017 XI&nbsp;B&nbsp;25\/17, BFH\/NV 2017, 1591, Rz&nbsp;25).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Bei Anlegung dieser Ma&szlig;st&auml;be hat die Rechtssache weder grunds&auml;tzliche Bedeutung noch ist die Revision zur Fortbildung des Rechts zuzulassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die von der Kl&auml;gerin aufgeworfene Rechtsfrage, ob der Umstand, dass eine Leistung von einem privaten Unternehmer ausgef&uuml;hrt wird, dessen Qualifizierung als &ouml;ffentliche Einrichtung (i.S. des Art.&nbsp;13 MwStSystRL) ausschlie&szlig;t, ist durch die Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) gekl&auml;rt. Der EuGH hat entschieden, dass eine juristische Person des Privatrechts zwar unter weiteren Voraussetzungen eine Einrichtung des &ouml;ffentlichen Rechts sein kann, aber eine T&auml;tigkeit, die darin besteht, dass eine GmbH als juristische Person des Privatrechts aufgrund eines Vertrags zwischen ihr und einer Gemeinde bestimmte &ouml;ffentliche Aufgaben wahrnimmt, nicht von der in dieser Bestimmung vorgesehenen Regel der Behandlung als nicht mehrwertsteuerpflichtig erfasst wird (vgl. EuGH-Urteile Saudacor vom 29.&nbsp;Oktober 2015 C-174\/14, EU:C:2015:733, Mehrwertsteuerrecht &#8211;MwStR&#8211; 2016, 24; Ntp. Nagysz&eacute;n&aacute;s vom 22.&nbsp;Februar 2018 C-182\/17, EU:C:2018:91). Eine Person, die &#8211;wie m&ouml;glicherweise die Kl&auml;gerin&#8211; der &ouml;ffentlichen Gewalt vorbehaltene Handlungen vornimmt, dies aber in Unabh&auml;ngigkeit tut, ohne in die Organisation der &ouml;ffentlichen Verwaltung eingegliedert zu sein, ist nicht als Einrichtung des &ouml;ffentlichen Rechts anzusehen, so dass ihr die Bestimmung des Art.&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Unterabs.&nbsp;1 der Sechsten Richtlinie 77\/388\/EWG des Rates vom 17.&nbsp;Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern &#8211;Richtlinie 77\/388\/EWG&#8211; (jetzt: Art.&nbsp;13 MwStSystRL) nicht zugutekommen kann (vgl. EuGH-Urteile Kommission\/Niederlande vom 26.&nbsp;M&auml;rz 1987 C-235\/85, EU:C:1987:161, Rz&nbsp;21 und 22; Kommission\/Vereinigtes K&ouml;nigreich vom 12.&nbsp;September 2000 C-359\/97, EU:C:2000:426, BFH\/NV 2001, Beilage 1, 25, Rz&nbsp;55 bis 57; Ayuntamiento de Sevilla vom 25.&nbsp;Juli 1991 C-202\/90, EU:C:1991:332, Umsatzsteuer-Rundschau 1993, 122, Rz&nbsp;19 und 20; EuGH-Beschluss Mihal vom 21.&nbsp;Mai 2008 C-456\/07, EU:C:2008:293).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Durch diese Entscheidungen ist auch gekl&auml;rt, dass alleine die &Uuml;bertragung einer Aufgabe (Beseitigungspflicht nach &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;3 des Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsgesetzes) nicht eine Eingliederung in die &ouml;ffentliche Verwaltung bewirkt; denn die Eigenschaft als &quot;Einrichtung des &ouml;ffentlichen Rechts&quot; kann nicht allein dadurch begr&uuml;ndet werden, dass die in Rede stehende T&auml;tigkeit in der Vornahme von der &ouml;ffentlichen Gewalt vorbehaltenen Handlungen besteht (vgl. EuGH-Urteil Saudacor, EU:C:2015:733, MwStR 2016, 24, Rz&nbsp;57). So liegt es im Streitfall; denn die Kl&auml;gerin ist nach den tats&auml;chlichen Feststellungen des FG nicht in die Organisation der &ouml;ffentlichen Verwaltung eingegliedert, sondern von ihr unabh&auml;ngig. Dass die Kl&auml;gerin gegen&uuml;ber dem Landkreis nicht eigenst&auml;ndig ist, was nach der Rechtsprechung des EuGH ihre Unabh&auml;ngigkeit als juristische Person des Privatrechts ausnahmsweise beseitigen k&ouml;nnte (vgl. dazu vgl. EuGH-Urteile Saudacor, EU:C:2015:733, MwStR 2016, 24, Rz&nbsp;62&nbsp;ff.; Ntp. Nagysz&eacute;n&aacute;s, EU:C:2018:91, Rz&nbsp;49&nbsp;ff.), ist anhand der tats&auml;chlichen Feststellungen des FG nicht ersichtlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die dritte von der Kl&auml;gerin aufgeworfene Rechtsfrage, ob der Beseitigungspflichtige &quot;im Rahmen der &ouml;ffentlichen Gewalt&quot; t&auml;tig wird (vgl. dazu BFH-Urteile vom 2.&nbsp;September 2010 V&nbsp;R&nbsp;23\/09, BFH\/NV 2011, 458, Rz&nbsp;32&nbsp;ff.; vom 21.&nbsp;September 2016 XI&nbsp;R&nbsp;4\/15, BFH\/NV 2017, 397, Rz&nbsp;22), ist deshalb im Streitfall nicht kl&auml;rbar. Eine Berufung der Kl&auml;gerin auf Art.&nbsp;13 MwStSystRL, Art.&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 der Richtlinie 77\/388\/EWG scheidet schon deshalb aus, weil die Kl&auml;gerin keine &ouml;ffentliche Einrichtung ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Bez&uuml;glich der von der Kl&auml;gerin aufgeworfenen Rechtsfrage, ob der Grundsatz der Neutralit&auml;t der Mehrwertsteuer die Gleichbehandlung mit der T&auml;tigkeit der origin&auml;r beseitigungspflichtigen kommunalen Einrichtung gebietet, ist bereits nicht hinreichend dargelegt, ob auf dem relevanten Markt &uuml;berhaupt Wettbewerb mit einer kommunalen Einrichtung besteht (vgl. dazu EuGH-Urteil National Roads Authority vom 19.&nbsp;Januar 2017 C-344\/15, EU:C:2017:28, MwStR 2017, 158, Rz&nbsp;43&nbsp;ff.; BFH-Urteil vom 10.&nbsp;Februar 2016 XI&nbsp;R&nbsp;26\/13, BFHE 252, 538, BStBl II 2017, 857, Rz&nbsp;55&nbsp;f.). Dazu h&auml;tte im Streitfall schon deshalb Anlass bestanden, weil der Rechtsvorg&auml;ngerin der Kl&auml;gerin durch Bescheid vom 1.&nbsp;September 1994 die Beseitigungspflicht im Landkreis &uuml;bertragen worden ist, so dass bereits die Existenz eines potentiellen Wettbewerbers im Landkreis nicht ersichtlich ist. Au&szlig;erdem ist durch die Rechtsprechung des BFH gekl&auml;rt, dass eine unzutreffende Nichtbesteuerung eines Konkurrenten mit der Konkurrentenklage geltend gemacht werden kann (vgl. BFH-Urteil vom 28.&nbsp;Juni 2017 XI&nbsp;R&nbsp;23\/14, BFHE 258, 517, MwStR 2017, 840, Rz&nbsp;51, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Soweit die Kl&auml;gerin sich gegen die Annahme des FG wendet, es liege aufgrund des Vertrags ein Leistungsaustausch zwischen der Kl&auml;gerin und dem Landkreis vor, und dazu auf Seite&nbsp;15&nbsp;ff. der Beschwerdebegr&uuml;ndung mehrere Rechtsfragen formuliert, kann der Senat offen lassen, inwieweit sich diese Rechtsfragen auf nicht revisibles Landesrecht (vgl. BFH-Urteil in BFHE 252, 538, BStBl II 2017, 857, Rz&nbsp;57) beziehen. Auch kann der Senat offen lassen, ob es sich dabei &uuml;berhaupt um abstrakte, nicht lediglich auf den konkreten Streitfall bezogene Rechtsfragen handelt. Jedenfalls sind die ma&szlig;geblichen Grunds&auml;tze zur Abgrenzung von steuerbaren Leistungen gegen Entgelt und nicht steuerbaren Zusch&uuml;ssen bei Zahlungen aus &ouml;ffentlichen Kassen (z.B. BFH-Urteile vom 22.&nbsp;April 2015 XI&nbsp;R&nbsp;10\/14, BFHE 250, 268, BStBl II 2015, 862, Rz&nbsp;18&nbsp;ff.; vom 10.&nbsp;August 2016 XI&nbsp;R&nbsp;41\/14, BFHE 255, 300, BStBl II 2017, 590, Rz&nbsp;32&nbsp;ff.) durch die Rechtsprechung bereits hinreichend gekl&auml;rt (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 6.&nbsp;Mai 2014 XI&nbsp;B&nbsp;4\/14, BFH\/NV 2014, 1406; vom 12.&nbsp;April 2016 V&nbsp;B&nbsp;3\/15, BFH\/NV 2016, 1184, Rz&nbsp;8).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Gekl&auml;rt ist durch die Rechtsprechung des EuGH insbesondere, dass eine T&auml;tigkeit wie die der Kl&auml;gerin im Streitfall, die darin besteht, dass ein Unternehmer aufgrund eines Vertrags zwischen ihm und einer K&ouml;rperschaft des &ouml;ffentlichen Rechts gegen Entgelt bestimmte &ouml;ffentliche Aufgaben wahrnimmt, eine Dienstleistung darstellt (vgl. zuletzt EuGH-Urteil Ntp. Nagysz&eacute;n&aacute;s, EU:C:2018:91, Rz&nbsp;35&nbsp;ff., m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Durch die Rechtsprechung des BFH ist gekl&auml;rt, dass der Annahme eines Leistungsaustauschs nicht entgegen steht, dass die &Uuml;bertragung der Tierk&ouml;rperbeseitigung auf dem Bescheid eines Dritten beruht (vgl. BFH-Urteil in BFH\/NV 2011, 458, Rz&nbsp;3, 21&nbsp;ff.). Der Einwand, die Regelung im Vertrag habe letztlich nur deklaratorischen Charakter, rechtfertigt keine andere Beurteilung (vgl. BFH-Urteil in BFH\/NV 2011, 458, Rz&nbsp;24).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Au&szlig;erdem ist der BFH an eine Vertragsauslegung gebunden, wenn sie &#8211;wie hier&#8211; den Grunds&auml;tzen der Vertragsauslegung entspricht und nicht gegen Denkgesetze und Erfahrungss&auml;tze verst&ouml;&szlig;t (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 17.&nbsp;Dezember 2009 V&nbsp;B&nbsp;113\/08, BFH\/NV 2010, 939, Rz&nbsp;23; in BFH\/NV 2017, 1635, Rz&nbsp;13). Einwendungen gegen die Auslegung eines Vertrags durch das FG im Einzelfall k&ouml;nnen die Revisionszulassung grunds&auml;tzlich nicht rechtfertigen (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 24.&nbsp;August 2001 XI&nbsp;B&nbsp;87\/00, BFH\/NV 2002, 199, unter 2., Rz&nbsp;4; vom 4.&nbsp;M&auml;rz 2016 IX&nbsp;B&nbsp;146\/15, BFH\/NV 2016, 925, Rz&nbsp;6).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Die Revision ist auch nicht im Hinblick auf den Grundsatz der Effektivit&auml;t des Rechtsschutzes (vgl. hierzu Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 25.&nbsp;Juli 2005&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvR&nbsp;2419\/03, 1&nbsp;BvR&nbsp;2420\/03, Wertpapier-Mitteilungen\/Zeitschrift f&uuml;r Wirtschafts- und Bankrecht 2005, 2014 zu &sect;&nbsp;543 Abs.&nbsp;2 der Zivilprozessordnung) zuzulassen, obwohl das EuGH-Urteil Ntp. Nagysz&eacute;n&aacute;s (EU:C:2018:91, Rz&nbsp;35&nbsp;ff., m.w.N.) erst nach Ablauf der Begr&uuml;ndungsfrist ergangen ist; denn der EuGH hat die Rechtsfrage genauso entschieden wie zuvor das FG und der BFH. Die Revision h&auml;tte insoweit keine Aussicht auf Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Der ger&uuml;gte Verfahrensfehler liegt nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Bez&uuml;glich der Akten, deren Nichtber&uuml;cksichtigung die Kl&auml;gerin r&uuml;gt, hat das FG auf Seite&nbsp;7 des Urteils darauf hingewiesen, dass es die Akten zur &Uuml;bertragung der Beseitigungspflicht auf die Kl&auml;gerin beigezogen hat. Es ist diesbez&uuml;glich im Allgemeinen davon auszugehen, dass ein Gericht auch denjenigen Akteninhalt in Erw&auml;gung gezogen hat, mit dem es sich in den schriftlichen Entscheidungsgr&uuml;nden nicht ausdr&uuml;cklich auseinandergesetzt hat (vgl. BFH-Beschluss vom 10.&nbsp;Januar 2007 X&nbsp;B&nbsp;51\/06, BFH\/NV 2007, 718, unter 1.b, Rz&nbsp;7). Hierf&uuml;r spricht im vorliegenden Fall zus&auml;tzlich, dass das FG im Tatbestand ausgef&uuml;hrt hat, der Erlass des Bescheids sei &quot;nach eingehender Pr&uuml;fung&quot; erfolgt. Auf den Antrag der Kl&auml;gerin ist es auf Seite&nbsp;9 des Urteils nochmals eingegangen und hat daraus den Schluss gezogen, mit dem Antrag habe die Rechtsvorg&auml;ngerin der Kl&auml;gerin die Beleihung freiwillig herbeigef&uuml;hrt und damit als Kehrseite Entbindung des Landkreises von der Beseitigungspflicht bewirkt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dem Vortrag der Kl&auml;gerin ist deshalb auch nicht zu entnehmen, dass das FG eine nach den Akten klar feststehende Tatsache oder einen bestimmten Tatsachenvortrag erkennbar unber&uuml;cksichtigt gelassen hat, obwohl dieser auf der Basis seiner materiell-rechtlichen Auffassung entscheidungserheblich sein kann (vgl. zu diesem Erfordernis BFH-Beschluss vom 9.&nbsp;April 2014 XI&nbsp;B&nbsp;89\/13, BFH\/NV 2014, 1228, Rz&nbsp;20; BFH-Urteil vom 25.&nbsp;April 2017 VIII&nbsp;R&nbsp;52\/13, BFHE 238, 53, BStBl II 2017, 949, Rz&nbsp;47), sondern lediglich zu entnehmen, dass das FG den ihm vorliegenden Akteninhalt nicht entsprechend den kl&auml;gerischen Vorstellungen gew&uuml;rdigt hat bzw. der Kl&auml;gerin die W&uuml;rdigung des FG fehlerhaft erscheint; insoweit k&ouml;nnte es sich um einen materiell-rechtlichen Fehler handeln, nicht indes um einen Verfahrensversto&szlig; (vgl. BFH-Beschluss vom 3.&nbsp;Februar 2016 XI&nbsp;B&nbsp;53\/15, BFH\/NV 2016, 954, Rz&nbsp;36, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Der Beschluss ergeht nach &sect;&nbsp;116&nbsp;Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 FGO ohne weitere Begr&uuml;ndung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 21.3.2018, XI B 113\/17ECLI:DE:BFH:2018:B.210318.XIB113.17.0 Keine Anwendung des Art. 13 MwStSystRL auf eine beliehene GmbH, die von der &ouml;ffentlichen Hand v&ouml;llig unabh&auml;ngig ist; entgeltliche &Uuml;bernahme der Tierk&ouml;rperbeseitigung durch eine GmbH als Umsatz Leits&auml;tze 1. NV: Es ist nicht kl&auml;rungsbed&uuml;rftig, dass eine juristische Person des Privatrechts nicht deshalb eine Einrichtung des &ouml;ffentlichen Rechts i.S. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-b-113-17-keine-anwendung-des-art-13-mwstsystrl-auf-eine-beliehene-gmbh-die-von-der-oeffentlichen-hand-voellig-unabhaengig-ist-entgeltliche-uebernahme-der-tierkoerperbeseitigung-durch-eine-gmbh-al-6\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;B&nbsp;113\/17 &#8211; Keine Anwendung des Art. 13 MwStSystRL auf eine beliehene GmbH, die von der &ouml;ffentlichen Hand v&ouml;llig unabh&auml;ngig ist; entgeltliche &Uuml;bernahme der Tierk&ouml;rperbeseitigung durch eine GmbH als Umsatz<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69717","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69717","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69717"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69717\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69717"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69717"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69717"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}