{"id":69718,"date":"2018-07-19T12:06:15","date_gmt":"2018-07-19T10:06:15","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69718"},"modified":"2018-07-19T12:06:15","modified_gmt":"2018-07-19T10:06:15","slug":"i-r-2-16-keine-einkuenfteerzielungsabsicht-bei-von-vornherein-geplanter-uebertragung-der-einkunftsquelle-auf-rechtsnachfolger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-2-16-keine-einkuenfteerzielungsabsicht-bei-von-vornherein-geplanter-uebertragung-der-einkunftsquelle-auf-rechtsnachfolger\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;2\/16 &#8211; Keine Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht bei von vornherein geplanter &Uuml;bertragung der Einkunftsquelle auf Rechtsnachfolger"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 18.4.2018, I R 2\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:B.180418.IR2.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Keine Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht bei von vornherein geplanter &Uuml;bertragung der Einkunftsquelle auf Rechtsnachfolger<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Nach dem Grundsatz der Individualbesteuerung hat sich die &Uuml;berschussprognose auch bei unentgeltlicher &Uuml;bertragung einer Einkunftsquelle (hier: Kapitalanlage) regelm&auml;&szlig;ig an der Nutzung des Verm&ouml;gensgegenstandes durch den Steuerpflichtigen zu orientieren. Nur ausnahmsweise kann auch die Nutzung durch einen (unentgeltlichen) Rechtsnachfolger ber&uuml;cksichtigt werden.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Eine solche Ausnahmekonstellation liegt nicht vor, wenn bereits bei Eingehung des Investments geplant ist, die Einkunftsquelle vor dem Eintreten positiver Eink&uuml;nfte unentgeltlich auf einen im niedrig besteuerten Ausland ans&auml;ssigen Rechtsnachfolger zu &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Kl&auml;gers gegen das Urteil des Finanzgerichts Bremen vom 11. November 2015&nbsp;&nbsp;1 K 91\/13 (5) wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) errichtete mit Gr&uuml;ndungsurkunde vom &#8230;&nbsp;Dezember 2006 eine Stiftung (S) in &#8230; Er stellte S mit Vertrag vom &#8230;&nbsp;Dezember 2006 ein Darlehen in H&ouml;he von A&nbsp;EUR zu einem Zinssatz von 6,65&nbsp;%&nbsp;zur Verf&uuml;gung. S beteiligte sich daraufhin mit einer Kommanditeinlage von A&nbsp;EUR an der ebenfalls im Jahr 2006 gegr&uuml;ndeten X-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG (KG). Die beiden weiteren Kommanditisten, N und K, waren jeweils mit einer Kommanditeinlage von 10&nbsp;EUR beteiligt. Komplement&auml;rin wurde die X-GmbH ohne Kapitalanteil. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 des Gesellschaftsvertrages ist N gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Kommanditistin; die KG war ausschlie&szlig;lich verm&ouml;gensverwaltend t&auml;tig und nicht gewerblich gepr&auml;gt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am &#8230;&nbsp;Dezember 2006 erwarb die KG von der M-Bank (M) emittierte Schuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von &#8230;&nbsp;EUR. Die Laufzeit betrug zehn Jahre, die R&uuml;ckzahlung war am &#8230;&nbsp;Dezember 2016 f&auml;llig. Es wurde ein Zinssatz von 3,33&nbsp;% vereinbart. Die Zinsen waren j&auml;hrlich nachsch&uuml;ssig f&auml;llig. Ferner wurden ein fixer Bonuszins von 2,1176354&nbsp;% sowie ein variabler Bonuszins vereinbart, jeweils mit F&auml;lligkeit zum Laufzeitende. Zur Finanzierung des Erwerbs der Wertpapiere nahm die KG bei der M ein Darlehen mit einem anf&auml;nglichen Darlehensbetrag von &#8230;&nbsp;EUR auf. Der Zinssatz betrug 3,1337334&nbsp;%. Die Zinsen waren j&auml;hrlich vorsch&uuml;ssig zu zahlen. Ferner wurden ein Disagio von 5&nbsp;% sowie eine Zinsvorauszahlung in H&ouml;he von A&nbsp;EUR im Erstjahr 2006 vereinbart.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Vertrag vom &#8230;&nbsp;Dezember 2007 erwarb die KG von der L-Bank (L) emittierte Schuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von &#8230;&nbsp;EUR mit einem Zinssatz von 4&nbsp;%. Mit Ausnahme des ersten Jahres der Laufzeit sind die Zinsen j&auml;hrlich vorsch&uuml;ssig jeweils am 21.&nbsp;Dezember zu zahlen. Die R&uuml;ckzahlung hatte am 21.&nbsp;Dezember 2016 zu erfolgen. Zu diesem Zeitpunkt war ein einmaliger Betrag in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR zu leisten. Ferner wurde ein variabler Bonuszins vereinbart, der dann f&auml;llig war. Zur Finanzierung des Erwerbs der Wertpapiere nahm die KG bei der L ein Darlehen mit einem anf&auml;nglichen Darlehensbetrag von &#8230;&nbsp;EUR auf. Es wurde ein Zinssatz von 3,8&nbsp;% vereinbart. Die Zinsen waren j&auml;hrlich vorsch&uuml;ssig zu zahlen. Ferner wurden ein Disagio in H&ouml;he von 5&nbsp;% sowie eine Zinsvorauszahlung in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR im Erstjahr 2007 vereinbart.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am &#8230;&nbsp;November 2008 wurde die C&nbsp;Ltd. (C) errichtet. S ist alleinige Gesellschafterin der C und &uuml;bertrug mit &quot;Einbringungsvertrag im Rahmen einer verdeckten Einlage&quot; vom &#8230;&nbsp;Dezember 2008 ihre Kommanditbeteiligung an der KG unentgeltlich mit Wirkung zum 31.&nbsp;Dezember 2008, 24:00&nbsp;Uhr, auf C.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die KG gab in ihren Feststellungserkl&auml;rungen f&uuml;r die Streitjahre negative Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR (2006) und &#8230;&nbsp;EUR (2007) an. Sie wurden in den entsprechenden Feststellungsbescheiden nicht ber&uuml;cksichtigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In seinen Einkommensteuererkl&auml;rungen f&uuml;r die Streitjahre machte der Kl&auml;ger jeweils ein negatives Einkommen aus der S in der genannten H&ouml;he gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 des Gesetzes &uuml;ber die Besteuerung bei Auslandsbeziehungen (Au&szlig;ensteuergesetz) in der in den Streitjahren geltenden Fassung (AStG) i.V.m. R&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;12 der Einkommensteuer-Richtlinien geltend. In den Einkommensteuerbescheiden vom 11.&nbsp;April 2008 (2006) und vom 13.&nbsp;November 2009 (2007) wurde unter Verweis auf die die KG betreffenden Feststellungsverfahren kein negatives Einkommen aus der S angesetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen des Einspruchsverfahrens legte der Kl&auml;ger Berechnungen f&uuml;r die jeweils erworbenen Schuldverschreibungen vor. Danach wurde bezogen auf die 2006 vorgenommene Investition f&uuml;r 2006 ein negatives Ergebnis in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR, f&uuml;r 2007 bis 2015 ebenfalls negative Ergebnisse, f&uuml;r 2016 ein positives Ergebnis in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR und f&uuml;r 2017 wiederum ein negatives Ergebnis, in der Summe ein Ergebnis von +&nbsp;&#8230;&nbsp;EUR erwartet. F&uuml;r die 2007 vorgenommene Investition wurde f&uuml;r 2007 ein negatives Ergebnis in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR, f&uuml;r 2008 bis 2015 jeweils ein Ergebnis von 0&nbsp;EUR und f&uuml;r 2016 ein positives Ergebnis in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR, in der Summe +&nbsp;&#8230;&nbsp;EUR erwartet. Au&szlig;erdem erkl&auml;rte der Kl&auml;ger, es sei bereits im Jahr 2006 die M&ouml;glichkeit erwogen worden, die S als Gesellschafterin durch eine Gesellschaft mit Sitz in einem niedrig besteuerten Staat abzul&ouml;sen. Urspr&uuml;nglich sei die verdeckte Einlage f&uuml;r das Jahr 2012 beabsichtigt gewesen. Auf Grund der Einf&uuml;hrung der Abgeltungsteuer sei die verdeckte Einlage dann aber tats&auml;chlich im Jahr 2008 get&auml;tigt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einspruch und Klage blieben erfolglos. Nachdem w&auml;hrend des Klageverfahrens die Einkommensteuerbescheide am 5.&nbsp;November 2015 wegen in diesem Verfahren nicht streitbefangener Punkte ge&auml;ndert wurden, wies das Finanzgericht (FG) Bremen die Klage mit Urteil vom 11.&nbsp;November 2015&nbsp;&nbsp;1&nbsp;K&nbsp;91\/13&nbsp;(5) ab; der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) habe es zu Recht abgelehnt, dem Kl&auml;ger f&uuml;r die Streitjahre ein negatives Einkommen der S nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AStG zuzurechnen. Das Urteil ist in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2016, 182 ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision beantragt der Kl&auml;ger sinngem&auml;&szlig;, das Urteil des FG Bremen vom 11.&nbsp;November 2015&nbsp;&nbsp;1&nbsp;K&nbsp;91\/13&nbsp;(5) aufzuheben und die Einkommensteuerbescheide 2006 und 2007 vom 5.&nbsp;November 2015 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 14.&nbsp;Oktober 2013 dergestalt zu &auml;ndern, dass ihm das negative Einkommen der S im Jahr 2006 in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR und im Jahr 2007 in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 AStG zugerechnet wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Entscheidung ergeht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126a der Finanzgerichtsordnung (FGO). Der Senat h&auml;lt einstimmig die Revision f&uuml;r unbegr&uuml;ndet und eine m&uuml;ndliche Verhandlung nicht f&uuml;r erforderlich. Die Beteiligten sind davon unterrichtet worden und hatten Gelegenheit zur Stellungnahme. Die hierbei vorgetragenen Einw&auml;nde des Kl&auml;gers erachtet der Senat aus den nachfolgend dargelegten Gr&uuml;nden (s. zu III.) nicht f&uuml;r durchgreifend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">III.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG ist zutreffend davon ausgegangen, dass dem Kl&auml;ger f&uuml;r die Streitjahre kein negatives Einkommen der S nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AStG zuzurechnen war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AStG wird f&uuml;r Zwecke der Einkommen-steuer das Einkommen einer Familienstiftung i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 AStG, die sowohl ihren Sitz als auch ihre Gesch&auml;ftsleitung im Ausland hat, dem unbeschr&auml;nkt steuerpflichtigen Stifter zugerechnet. Es steht insoweit nicht in Zweifel, dass es sich bei der S um eine ausl&auml;ndische Familienstiftung i.S. von &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 AStG handelt. S hat Sitz und Gesch&auml;ftsleitung in &#8230;; Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass es sich bei ihr um eine sog. kontrollierte Stiftung handeln k&ouml;nnte, hat das FG nicht festgestellt (vgl. dazu Senatsurteil vom 22.&nbsp;Dezember 2010 I&nbsp;R&nbsp;84\/09, BFHE 232, 352, BStBl II 2014, 361). Auch das FA macht dies nicht geltend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Zurechnung nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 AStG setzt voraus, dass die Familienstiftung ein entsprechendes Einkommen im steuerrechtlichen Sinn erzielt (vgl. Senatsurteile vom 5.&nbsp;November 1992 I&nbsp;R&nbsp;39\/92, BFHE 170, 62, BStBl II 1993, 388; in BFHE 232, 352, BStBl II 2014, 361; Senatsbeschluss vom 8.&nbsp;April 2009 I&nbsp;B&nbsp;223\/08, BFH\/NV 2009, 1437). Die Vorschrift regelt nur die Zurechnung des Einkommens, nicht aber die &#8211;vorgelagerte&#8211; Frage der Erzielung von Eink&uuml;nften (vgl. Senatsurteile vom 2.&nbsp;Februar 1994 I&nbsp;R&nbsp;66\/92, BFHE 173, 404, BStBl II 1994, 727, und in BFHE 232, 352, BStBl II 2014, 361). Unter Einkommen i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 AStG ist dabei dasjenige Einkommen zu verstehen, das sich bei unterstellter unbeschr&auml;nkter Steuerpflicht der Familienstiftung ergeben w&uuml;rde. Dies entspricht der &Uuml;berlegung, dass das Einkommen der Familienstiftung dem unbeschr&auml;nkt steuerpflichtigen Stifter oder Bezugsberechtigten zuzurechnen ist und dieser sodann nach den Grunds&auml;tzen der unbeschr&auml;nkten Steuerpflicht besteuert wird. Demgem&auml;&szlig; besteht das Einkommen i.S. von &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 AStG aus den Eink&uuml;nften i.S. des &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes in der in den Streitjahren geltenden Fassung (EStG) und den in &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;3 und 4 EStG genannten Abzugsbetr&auml;gen; eine Einkommenszurechnung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 AStG kommt deshalb nur dann in Betracht, wenn die Familienstiftung Eink&uuml;nfte i.S. des &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 EStG erzielt (Senatsurteil in BFHE 170, 62, BStBl II 1993, 388).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Im Streitfall sind der S als Kommanditistin der nach den den Senat bindenden (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) Feststellungen des FG rein verm&ouml;gensverwaltend t&auml;tigen und nicht gewerblich gepr&auml;gten KG die von dieser gehaltenen Kapitalanlagen sowie die daraus erzielten Kapitaleink&uuml;nfte nach &sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 der Abgabenordnung zuzurechnen (vgl. allgemein Dornheim, Deutsche Steuer-Zeitung &#8211;DStZ&#8211; 2013, 306, 312; zur Bruchteilsbetrachtung bei verm&ouml;gensverwaltenden Personengesellschaften vgl. etwa Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 26.&nbsp;April 2012 IV&nbsp;R&nbsp;44\/09, BFHE 237, 453, BStBl II 2013, 142). Deshalb m&uuml;ssen die Voraussetzungen der Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht auf der Ebene der S gepr&uuml;ft werden (vgl. Dornheim, DStZ 2013, 306, 311; Wassermeyer in Flick\/Wassermeyer\/Baumhoff\/Sch&ouml;nfeld, Au&szlig;ensteuerrecht, &sect;&nbsp;15 AStG Rz&nbsp;201&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Abzustellen ist hierbei mit dem FG darauf, welche Eink&uuml;nfte diese erzielt hat (vgl. BFH-Urteil vom 29.&nbsp;M&auml;rz 2001 IV&nbsp;R&nbsp;88\/99, BFHE 195, 267, BStBl II 2002, 791). Es steht insoweit zwischen den Beteiligten nicht im Streit, dass es sich bei den vorliegend zu beurteilenden Eink&uuml;nften der S aus den erworbenen Schuldverschreibungen um solche aus Kapitalverm&ouml;gen gehandelt hat. Aus &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes in der in den Streitjahren geltenden Fassung ergibt sich deshalb nichts anderes, weil die Norm auf die in &#8230; ans&auml;ssige S nicht anwendbar ist (Dornheim, DStZ 2013, 306, 312; Wassermeyer in Flick\/Wassermeyer\/Baumhoff\/Sch&ouml;nfeld, a.a.O., &sect;&nbsp;15 AStG Rz&nbsp;203).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Absicht zur Erzielung von Kapitaleink&uuml;nften setzt das Streben des Steuerpflichtigen voraus, durch die Verm&ouml;gensnutzung ein positives Ergebnis, d.h. einen (Total-)&Uuml;berschuss der (steuerpflichtigen) Kapitaleinnahmen &uuml;ber die Werbungskosten zu erzielen. Ma&szlig;gebend ist dabei das Gesamtergebnis der voraussichtlichen Verm&ouml;gensnutzung; nichtsteuerbare und steuerfreie Ver&auml;u&szlig;erungsgewinne bleiben allerdings au&szlig;er Betracht (vgl. z.B. Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 25.&nbsp;Juni 1984 GrS&nbsp;4\/82, BFHE 141, 405, BStBl II 1984, 751, unter C.IV.3.c&nbsp;aa der Gr&uuml;nde, m.w.N.). Die Absicht zur Erzielung von Einnahme&uuml;bersch&uuml;ssen ist eine innere Tatsache, die nur anhand &auml;u&szlig;erer Merkmale beurteilt werden kann. Das Vorliegen oder Fehlen einer solchen Absicht ist daher aus nach au&szlig;en erkennbaren &#8211;objektiven&#8211; Umst&auml;nden (Indizien und Beweisanzeichen) zu erschlie&szlig;en (vgl. z.B. Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 141, 405, BStBl II 1984, 751, unter C.IV.3.c&nbsp;bb der Gr&uuml;nde, m.w.N.). Ma&szlig;gebend ist insoweit die unter Heranziehung aller objektiven Umst&auml;nde zu treffende Prognose &uuml;ber erstens die voraussichtliche Dauer der Verm&ouml;gensnutzung, d.h. die mutma&szlig;liche Zeitspanne des Haltens der (konkreten) Kapitalanlage, zweitens die in dieser Zeitspanne voraussichtlich erzielten steuerpflichtigen Ertr&auml;ge und drittens die in dieser Zeitspanne voraussichtlich anfallenden Erwerbsaufwendungen (BFH-Urteil vom 28.&nbsp;Oktober 1999 VIII&nbsp;R&nbsp;7\/97, BFH\/NV 2000, 564). Dabei ist die Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht f&uuml;r jede einzelne Kapitalanlage getrennt zu beurteilen (BFH-Urteil vom 14.&nbsp;Mai 2014 VIII&nbsp;R&nbsp;37\/12, BFH\/NV 2014, 1883). Ist aufgrund einer solchen Prognose nicht zu erwarten, dass der Steuerpflichtige das Anlageobjekt l&auml;ngerfristig nutzen wird und auf die Dauer der Verm&ouml;gensnutzung gesehen ein &#8211;wenn auch bescheidenes&#8211; positives Gesamtergebnis erzielen kann, so ist die &Uuml;berschusserzielungsabsicht zu verneinen (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 14.&nbsp;September 1994 IX&nbsp;R&nbsp;71\/93, BFHE 175, 416, BStBl II 1995, 116).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Der Senat geht mit dem Kl&auml;ger davon aus, dass S ihre Beteiligung an der KG ohne Erhalt einer Gegenleistung (unentgeltlich) in die C (verdeckt) eingelegt hat; auch war &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 und 3 EStG 2002 i.d.F. des Unternehmensteuerreformgesetzes 2008 vom 14.&nbsp;August 2007 (BGBl I 2007, 1912, BStBl I 2007, 630) in den Streitjahren noch nicht anwendbar (zutreffend Podewils, DStZ 2014, 480, 486; a.A. Dornheim, DStZ 2013, 306, 313). Dementsprechend ist der Prognosezeitraum nicht schon deshalb zu begrenzen, weil sich S die M&ouml;glichkeit verschafft h&auml;tte, den Gegenstand der Eink&uuml;nfteerzielung innerhalb einer bestimmten Frist entgeltlich zu &uuml;bertragen (vgl. dazu BFH-Urteile vom 31.&nbsp;M&auml;rz 1987 IX&nbsp;R&nbsp;111\/86, BFHE 150, 7, BStBl II 1987, 668; in BFHE 175, 416, BStBl II 1995, 116; vom 5.&nbsp;September 2000 IX&nbsp;R&nbsp;33\/97, BFHE 192, 559, BStBl II 2000, 676; vom 9.&nbsp;Juli 2002 IX&nbsp;R&nbsp;47\/99, BFHE 199, 417, BStBl II 2003, 580, und IX&nbsp;R&nbsp;57\/00, BFHE 199, 422, BStBl II 2003, 695; vom 31.&nbsp;Juli 2002 X&nbsp;R&nbsp;48\/99, BFHE 200, 504, BStBl II 2003, 282).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>7. Der Senat teilt indessen die Auffassung des FG, dass sich nach dem Grundsatz der Individualbesteuerung die &Uuml;berschussprognose auch bei unentgeltlicher &Uuml;bertragung einer Einkunftsquelle regelm&auml;&szlig;ig an der Nutzung des Verm&ouml;gensgegenstandes durch den Steuerpflichtigen zu orientieren hat (ebenso Dornheim, DStZ 2013, 306, 314; kritisch St&ouml;ber, Finanz-Rundschau 2017, 801, 809&nbsp;f.). Die Einkommensteuer ist eine Personensteuer. Sie erfasst die im Einkommen zu Tage tretende Leistungsf&auml;higkeit der einzelnen nat&uuml;rlichen Person und wird daher vom Grundsatz der Individualbesteuerung sowie demjenigen der Besteuerung nach der individuellen Leistungsf&auml;higkeit beherrscht. Die personale Ankn&uuml;pfung der Einkommensteuer garantiert die Verwirklichung des verfassungsrechtlich fundierten Gebots der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsf&auml;higkeit; demgem&auml;&szlig; ist grunds&auml;tzlich die einzelne nat&uuml;rliche Person Zurechnungssubjekt der von ihr erzielten Eink&uuml;nfte (&sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 EStG; Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 17.&nbsp;Dezember 2007 GrS&nbsp;2\/04, BFHE 220, 129, BStBl II 2008, 608, unter D.III.1.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>8. Soweit die Rechtsprechung den Grundsatz der Individualbesteuerung durchbrochen und bei der Prognose ausnahmsweise auch die Nutzung durch einen (unentgeltlichen) Rechtsnachfolger ber&uuml;cksichtigt hat, handelt es sich um begrenzte Ausnahmef&auml;lle und kommt den entsprechenden Aussagen &#8211;entgegen der Einlassung des Kl&auml;gers im Schriftsatz vom 20.&nbsp;M&auml;rz 2018&#8211; deshalb keine allgemeine Bedeutung zu. Der Senat weicht auch nicht von der im Folgenden wiedergegebenen Rechtsprechung anderer BFH-Senate ab. Er st&uuml;tzt sich hierbei &#8211;entgegen der Interpretation des Kl&auml;gers&#8211; auch nicht auf den Rechtsgrundsatz, das Tatbestandsmerkmal der Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht diene der Durchsetzung des Subjektsteuerprinzips. Vielmehr entscheidet der Senat lediglich &uuml;ber den Streitfall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach der Rechtsprechung des BFH ist die Prognose des Totalgewinns bei sog. Generationenbetrieben in der Land- und Forstwirtschaft auch auf den Rechtsnachfolger zu erstrecken, weil die Besonderheiten der entsprechenden Betriebe (etwa Umtriebszeiten) eine Ausdehnung der Totalgewinnperiode auf mehr als nur eine Generation gebieten (BFH-Urteil vom 24.&nbsp;August 2000 IV&nbsp;R&nbsp;46\/99, BFHE 192, 542, BStBl II 2000, 674). Diese Rechtsprechung soll insbesondere den in der Land- und Forstwirtschaft &uuml;blichen Hof&uuml;bergabevertr&auml;gen (sog. Generationenfolge) Rechnung tragen (vgl. in Einzelheiten BFH-Urteil vom 11.&nbsp;Oktober 2007 IV&nbsp;R&nbsp;15\/05, BFHE 219, 508, BStBl II 2008, 465).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Soweit der BFH bei den Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung die m&ouml;gliche Nutzung durch unentgeltliche Rechtsnachfolger des Steuerpflichtigen in die &Uuml;berschussprognose miteinbezieht (BFH-Urteil vom 6.&nbsp;November 2001 IX&nbsp;R&nbsp;97\/00, BFHE 197, 151, BStBl II 2002, 726), hat er dies damit gerechtfertigt, dass der Prognosezeitraum bei Immobilien &#8211;allerdings nur dann, wenn sich nicht aus objektiven Umst&auml;nden eine Befristung der Nutzung (z.B. wegen eines bereits im Streitjahr beabsichtigten sp&auml;teren Verkaufs; vgl. auch BFH-Urteil in BFHE 175, 416, BStBl II 1995, 116) und damit ein k&uuml;rzerer Zeitraum ergibt&#8211; typisierend mit 30&nbsp;Jahren zugrunde zu legen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Soweit die unter Ehegatten &uuml;bliche Vereinbarung von Hinterbliebenenversorgungen bei der Begr&uuml;ndung von Rentenanspr&uuml;chen eines Ehegatten (BFH-Urteil vom 16.&nbsp;September 2004 X&nbsp;R&nbsp;29\/02, BFHE 208, 129, BStBl II 2006, 234; ebenso f&uuml;r die gesetzlich vorgesehene Hinterbliebenenversorgung BFH-Urteil vom 28.&nbsp;August 2008 VI&nbsp;R&nbsp;50\/06, BFHE 223, 7, BStBl II 2009, 243) eine erweiterte Total&uuml;berschussprognose gebietet, hat der BFH dies darauf gest&uuml;tzt, dass der gegenst&auml;ndliche Charakter der Einkunftsquelle bei den Eink&uuml;nften aus einer Leibrente, die durch eine einmalige Zahlung erworben wurde, in gleicher Weise im Vordergrund stehe wie bei den Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung oder den Generationenbetrieben in der Land- und Forstwirtschaft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Aus den vorgenannten Erw&auml;gungen der Rechtsprechung l&auml;sst sich indessen nicht folgern, dass bei unentgeltlicher &Uuml;bertragung einer Einkunftsquelle der Zeitraum der Nutzung durch den Rechtsnachfolger bei der Prognose generell zu ber&uuml;cksichtigen (so aber Podewils, DStZ 2014, 480, 486; Valentin, Deutsches Steuerrecht 2001, 505&nbsp;ff.) oder der Rechtsnachfolger jedenfalls dann in die Prognose miteinzubeziehen sei, wenn das Einkommensteuerrecht eine Fortsetzung des Engagements des Steuerpflichtigen durch den Rechtsnachfolger in der Weise anerkenne, dass auf eine Gewinnrealisation bei der Rechtsnachfolge verzichtet werde (so Musil in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;2 EStG Rz&nbsp;387). Dazu hat der Gro&szlig;e Senat des BFH zutreffend &#8211;mit Blick auf &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;3 EStG bzw. &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;11d der Einkommensteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung&#8211; darauf hingewiesen, dass es sich insoweit um &quot;atypische&quot; Regelungen und Tatbest&auml;nde des Einkommensteuerrechts handelt, in denen &quot;ausnahmsweise&quot; bereits in der Person des Rechtsvorg&auml;ngers begr&uuml;ndete Besteuerungsmerkmale und Rechtspositionen beim unentgeltlichen Rechtsnachfolger fortwirken (vgl. Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 220, 129, BStBl II 2008, 608, unter D.III.6.b der Gr&uuml;nde, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>9. Im Streitfall ist hiernach die vom Kl&auml;ger angestrebte personen&uuml;bergreifende Prognose ausgeschlossen; die &Uuml;bertragung der KG-Anteile von der S auf C ist mit keiner der vorgenannten Ausnahmekonstellationen vergleichbar. Die Wertpapiergesch&auml;fte waren lediglich auf maximal zehn Jahre angelegt. Vor allem aber war nach den den Senat bindenden Feststellungen des FG bereits bei Eingehung des jeweiligen Investments durch S geplant, die Einkunftsquelle vor dem Eintreten positiver Eink&uuml;nfte unentgeltlich auf die im niedrig besteuerten Ausland ans&auml;ssige C zu &uuml;bertragen (vgl. zum Fehlen der Gewinnerzielungsabsicht bei derartigen Konstellationen Urteile des FG Niedersachsen vom 9.&nbsp;November 2004&nbsp;&nbsp;12&nbsp;K&nbsp;383\/98, EFG 2005, 770, sowie des FG D&uuml;sseldorf vom 10.&nbsp;Oktober 2007&nbsp;&nbsp;7&nbsp;K&nbsp;2177\/04&nbsp;F, EFG 2008, 377). Es ist ferner nicht erkennbar, dass sich aus einer im Streitfall einschl&auml;gigen Bestimmung des deutschen Steuerrechts die vom Kl&auml;ger begehrte personen&uuml;bergreifende Prognosebetrachtung ableiten lie&szlig;e (ebenso V.&nbsp;Wendt, EFG 2016, 185); insbesondere hat das FG dazu zutreffend darauf hingewiesen, dass sich die Frage der Fortf&uuml;hrung der Buchwerte im Sinne des deutschen Steuerrechts nicht stellt. Zum einen waren weder S noch C im Inland steuerpflichtig. Zum anderen hat auch keine unentgeltliche, steuerrechtlich privilegierte Rechtsnachfolge in die Rechtsstellung der S &#8211;einschlie&szlig;lich ihrer Steuersubjekteigenschaft&#8211; stattgefunden (gl.A. Dornheim, DStZ 2013, 306, 314; zum Fall der fehlenden Gewinnerzielungsabsicht bei verlusttr&auml;chtigem Betrieb einer Steuerberaterkanzlei zur Erm&ouml;glichung der sp&auml;teren &Uuml;bertragung auf den noch in Ausbildung befindlichen Sohn vgl. auch BFH-Urteil vom 31.&nbsp;Mai 2001 IV&nbsp;R&nbsp;81\/99, BFHE 195, 382, BStBl II 2002, 276).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>10. Nichts anderes folgt aus den Vorschriften zur Hinzurechnungsbesteuerung gem&auml;&szlig; &sect;&sect;&nbsp;7&nbsp;ff. AStG. Denn die Hinzurechnungsbesteuerung kann bezogen auf die Eink&uuml;nfte der C auf der Ebene der im Inland nicht unbeschr&auml;nkt k&ouml;rperschaftsteuerpflichtigen S nicht zu steuerpflichtigen Eink&uuml;nften f&uuml;hren. Au&szlig;erdem w&uuml;rde die Anwendung der genannten Normen im Verh&auml;ltnis der C zum Kl&auml;ger nichts daran &auml;ndern, dass S selbst Subjekt der Eink&uuml;nfteerzielung und Einkommensermittlung nach &sect;&nbsp;15 AStG ist (Dornheim, DStZ 2013, 306, 314), auch wenn es nach Ansicht des Kl&auml;gers &quot;wirtschaftlich&quot; um seine Besteuerung geht. Hieraus folgt des Weiteren: Selbst wenn bei der sog. Schattenveranlagung der S nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 AStG ab 2008 &#8211;dem Jahr der &Uuml;bertragung der KG-Anteile&#8211; S die Eink&uuml;nfte der C zuzurechnen gewesen sein sollten, w&auml;re insoweit der Prognosezeitraum f&uuml;r die Pr&uuml;fung der Absicht der S, Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen zu erzielen, nicht zu verl&auml;ngern. Die Hinzurechnung dient insoweit lediglich der Kompensation der Abschirmwirkung einer ausl&auml;ndischen Zwischengesellschaft, sie kann aber nicht dazu f&uuml;hren, bei der unentgeltlichen &Uuml;bertragung einer Einkunftsquelle auf eine ausl&auml;ndische Zwischengesellschaft den Prognosezeitraum auf den Zeitraum der Nutzung der Einkunftsquelle durch den Rechtsnachfolger auszudehnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>11. Die f&uuml;r die Pr&uuml;fung der &Uuml;berschusserzielungsabsicht des Steuerpflichtigen zu treffenden Prognosen beruhen im Wesentlichen auf Schlussfolgerungen tats&auml;chlicher Art, die zu den tats&auml;chlichen Feststellungen i.S. von &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO geh&ouml;ren (vgl. BFH-Urteil vom 9.&nbsp;Mai 2000 VIII&nbsp;R&nbsp;77\/97, BFHE 192, 445, BStBl II 2000, 660) und deshalb das Revisionsgericht grunds&auml;tzlich binden. Der BFH kann solche Tatsachenw&uuml;rdigungen nur daraufhin &uuml;berpr&uuml;fen, ob sie verfahrensfehlerfrei zustande gekommen sind und mit den Denkgesetzen und allgemeinen Erfahrungss&auml;tzen im Einklang stehen. Ist das zu bejahen, so ist die Tatsachenw&uuml;rdigung auch dann f&uuml;r den BFH bindend, wenn sie nicht zwingend, sondern nur m&ouml;glich ist (vgl. BFH-Urteil in BFHE 192, 445, BStBl II 2000, 660). So liegt der Streitfall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG hat das von ihm gefundene Ergebnis, wonach der Prognosezeitraum bei der Pr&uuml;fung der Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht der S l&auml;ngstens auf den Zeitraum bis zum Jahr 2012 zu erstrecken ist, auf die Feststellung gest&uuml;tzt, dass nach der von vornherein bestehenden Planung der Beteiligten die KG-Anteile sp&auml;testens in diesem Jahr auf eine Gesellschaft in einem Niedrigsteuerland &uuml;bertragen werden sollten. Dies hat das FG zun&auml;chst aus den Einlassungen des Kl&auml;gers im Einspruchsverfahren (Schreiben vom 13.&nbsp;Juni 2013) gefolgert, in dem dieser ausgef&uuml;hrt hatte, urspr&uuml;nglich sei die verdeckte Einlage f&uuml;r das Jahr 2012 geplant gewesen. Zus&auml;tzlich hat das FG auf die vom Kl&auml;ger f&uuml;r die von der KG in den Jahren 2006 und 2007 erworbenen Schuldverschreibungen vorgelegten &quot;Liquidit&auml;ts- und Ergebnisprognosen&quot; abgestellt. Daraus ergibt sich jeweils die Absicht der &Uuml;bertragung der KG-Anteile von S auf eine Kapitalgesellschaft vor dem Zeitraum der Erzielung eines positiven Ergebnisses auf der Ebene der KG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Insbesondere enth&auml;lt danach die f&uuml;r die im Jahr 2006 erworbene Schuldverschreibung vorgelegte &quot;Berechnung f&uuml;r &#8230; &#8211; Liquidit&auml;ts- und Ertragsprognose f&uuml;r die Jahre 2006 bis 2016&quot; in Zeile&nbsp;26 die Angabe &quot;Ergebniszuweisung an S von KG (ab 2012 &uuml;ber zwischengeschaltetes Offshore-SPV)&quot; und sind dort f&uuml;r die Jahre 2006 bis 2011 negative Betr&auml;ge, f&uuml;r die Jahre 2012 bis 2015 &quot;0&quot; und erst f&uuml;r das Jahr 2016 ein positiver Betrag angegeben. F&uuml;r die im Jahr 2007 erworbene Schuldverschreibung war bereits f&uuml;r 2009 die &Uuml;bertragung geplant, denn es hei&szlig;t in Zeile&nbsp;22 der entsprechenden Liquidit&auml;ts- und Ertragsprognose &quot;Steuerliches Ergebnis der KG (der S\/ab 2009 dem Offshore-SPV zuweisen)&quot; und wird auch dort f&uuml;r den Zeitraum 2007 bis 2015 insgesamt ein negatives Ergebnis und erst f&uuml;r 2016 ein positives Ergebnis ausgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Der daraus vom FG gezogene Schluss, dass in der Person der S und bezogen auf die Zeit vom Erwerb der Schuldverschreibungen bis 2012 kein Total&uuml;berschuss zu erwarten gewesen sei, ist nicht nur m&ouml;glich, sondern zwingend; er bindet den Senat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>12. Einer Auseinandersetzung mit den von den Beteiligten aufgeworfenen Fragen, ob steuerfreie Einnahmen bei der Total&uuml;berschussprognose zu ber&uuml;cksichtigen sind, ob der Ausschluss der Zurechnung eines negativen Einkommens nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;7 Satz&nbsp;2 AStG i.d.F. des Jahressteuergesetzes (JStG) 2009 (vom 19.&nbsp;Dezember 2008, BGBl I 2008, 2794, BStBl I 2009, 74), der gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;21 Abs.&nbsp;18 Satz&nbsp;2 AStG i.d.F. des JStG 2009 in allen noch offenen F&auml;llen anzuwenden ist, wegen eines Verbotes gegen das R&uuml;ckwirkungsverbot verfassungswidrig ist bzw. ob im Streitfall eine modellhafte Gestaltung i.S. von &sect;&nbsp;15b Abs.&nbsp;2 EStG vorliegt, bedarf es nach den vorstehenden Erl&auml;uterungen nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>13. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 18.4.2018, I R 2\/16ECLI:DE:BFH:2018:B.180418.IR2.16.0 Keine Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht bei von vornherein geplanter &Uuml;bertragung der Einkunftsquelle auf Rechtsnachfolger Leits&auml;tze 1. Nach dem Grundsatz der Individualbesteuerung hat sich die &Uuml;berschussprognose auch bei unentgeltlicher &Uuml;bertragung einer Einkunftsquelle (hier: Kapitalanlage) regelm&auml;&szlig;ig an der Nutzung des Verm&ouml;gensgegenstandes durch den Steuerpflichtigen zu orientieren. Nur ausnahmsweise kann auch die Nutzung durch &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-2-16-keine-einkuenfteerzielungsabsicht-bei-von-vornherein-geplanter-uebertragung-der-einkunftsquelle-auf-rechtsnachfolger\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;2\/16 &#8211; Keine Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht bei von vornherein geplanter &Uuml;bertragung der Einkunftsquelle auf Rechtsnachfolger<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69718","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69718","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69718"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69718\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69718"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69718"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69718"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}